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Maskenpflicht trotz Maskenbefreiung – wem Krankenhäuser die Behandlung verweigern

Mit einer Aktualisierung vom 5. Juni 2021

Beim Bergmannsheil in Bochum gilt die Maskenpflicht ausnahmslos – auch für Maskenbefreite. Darüber klärte mich die Krankenschwester auf, die am frühen Pfingstmontagnachmittag in der vorne offenen Empfangsgarage für die Rettungswagen neben der Notfallaufnahme Dienst hatte.

https://www.bg-kliniken.de/universitaetsklinikum-bergmannsheil-bochum/fachbereiche/detail/unfallchirurgie-und-orthopaedie/

Es war wenig los, nur zwei Personen standen vor mir an den Abstandsstreifen des nach draußen verlegten Anmelde-Tischs. Mein Attest wollte die Frau gar nicht erst sehen. Ich teilte ihr daraufhin ungefragt den Grund mit, warum ich keine Maske aufsetzen kann, auch nicht für kurze Zeit. Nach einem Telefonat fragte mich die Schwester sichtlich genervt und kurz angebunden, ob es denn eine durchsichtige Maske täte. Hätte ich sie darüber aufklären sollen, dass Menschen eher nicht mit dem Mund und der Nase sehen? Glauben die im Bergmannsheil etwa, dass man Maskenprobleme beseitigen kann, indem man das eigene Spiegelbild verschönert? Oder wollten die mir eine imaginäre Maske anbieten, mehr Loch als Lappen, so durchsichtig und luftig, dass sie weder Mund noch Nase abdeckt oder die Atmung in irgendeiner Form behindert? Zum Scherzen war mir leider nicht zumute, die Situation empfand ich als demütigend und diskriminierend. Ich wurde einmal wieder wie eine Aussätzige behandelt, eine Superspreaderin dieser großen unheimlichen Gefahr namens Corona, die Gesunde zu Kranken werden lässt und den Glauben an die Magie hervorgerufen hat, dass zwei mehr oder weniger stark Viren-durchlässige Masken zusammen einen hundertprozentigen Schutz vor einer Ansteckung gewährleisten. Minus mal minus macht plus. In dieser Logik wird der potentielle Schutz auch der geimpften Mitarbeiter des Krankenhauses und der voneinander isoliert behandelten Masken-tragenden Patienten dann über die Behandlungswünsche von Hilfesuchenden ohne Maske gestellt – und das trotz Fiebermessen im Ohr und Abfrage möglicher Corona-Symptome. Ein Corona-Schnelltest als Bedingung für eine Behandlung in den Innenräumen wurde erst gar nicht angeboten. Manche Ärzte behaupten schlichtweg, jeder könne eine Maske tragen – da sind wohl Empathie Fehlanzeige, das ärztliche Fachwissen ideologisch beschränkt und ein Vorstellungsvermögen über den eigenen Empfindungshorizont hinaus nicht vorhanden.     

Ich fragte die Frau im weißen Kittel, ob sie mich denn hier draußen bei einem Notfall verbluten lassen würden. Begriffsstutzig erwiderte sie zunächst, dass meine Verletzung ja wohl nicht so schlimm sei. Dann erhellte sie meine Vorstellungskraft mit einer bemerkenswerten Aussage, die alles bisher Erlebte toppte:

„Bei einem Notfall ziehen wir denen einfach eine Maske auf, die können sich dann ja nicht wehren!“

Wie bitte? Und im schlimmsten Fall töten sie dadurch ihre Patienten, aber das nimmt man wohl billigend in Kauf, Hauptsache die Maskenpflicht ist zur Sicherheit aller erbarmungslos durchgesetzt worden.

Noch lange werde ich diese Drohung nicht aus dem Kopf bekommen. Sollte ich mich tatsächlich während der Corona-Pandemie einmal schwer verletzen oder schwer erkranken, so müsste ich unter allen Umständen den Einsatz des Rettungsdienstes verhindern. Sonst setzen die mir mit Gewalt eine Maske auf. Eine Panikattacke könnte in dieser Situation – besonders bei starken Schmerzen, Schockzustand oder Luftnot, böse enden. Außerdem würde ich sofort und mit letzter Kraft versuchen, mich aus dieser Zwangslage zu befreien, fremdgesteuert und gefangen in Notfallautomatismen, ohne meine Handlungen noch irgendwie  beeinflussen zu können.

Ich fühlte mich ein wenig an den Alptraum in der Provinz Qinghai 2012 in China erinnert, als ich die Höhenkrankheit auf 4000 Meter Höhe hatte, weit weg von Krankenhäusern, Rettungsdiensten und Läden mit Sauerstoff-Flaschen. Ich hatte blaue Lippen und stand mehrere Tage lang kurz vor dem Kollaps. Auch damals gab es keine Hilfe, mein Schicksal interessierte niemanden, es hieß du schaffst es alleine oder nicht.

Heute haben wir eine Zwei-Klassen-Gesellschaft nicht nur bei der Grundrechte-Zuteilung als Privileg für Geimpfte, sondern auch bei der ärztlichen Grund- und Notfallversorgung. Wer keine Maske tragen kann, wird dem Allgemeinwohl der „neuen Normalität“ geopfert.   

Ich hatte mir zwei Tage zuvor mit einem sehr langen und scharfen Küchenmesser Format Fleischermesser beim Porree-Aufschneiden einen tiefen Schnitt in den linken Zeigefinger zugefügt. Die Blutung hatte sich nur mit einem Druckverband stoppen lassen und auch am Pfingstmontagmorgen blutete die Schnittverletzung beim Verbandwechsel wieder. In normalen Zeiten hätte ich gleich am Samstag eine chirurgische Ambulanz aufgesucht, doch hatte ich zuvor im Internet Hinweise darauf gefunden, dass ich ohne Maske abgewiesen werden könnte. Ich hatte Kreislaufprobleme wegen des Unfalls und mir fehlten die Nerven dazu, mich dieser feindlich-ablehnenden Krankenhauswelt zu stellen. Erst  auf den eindringlichen Rat meines Umfeldes hin hatte ich es dann nach zweitägigem Zögern doch noch gewagt, mich der Notfallambulanz in meiner unvermeidbaren Rolle als unerwünschte Person zu nähern.

Nun wollte ich schon wieder den Rückzug antreten und teilte der mit der Umsetzung dieses herzlos-unmenschlichen Empfangs beauftragten Krankenschwester mit, dass ich dann wohl ohne Behandlung wieder gehen müsse in der Hoffnung, die Wunde möge von alleine heilen. Nach einem weiteren Kurztelefonat kam doch noch ein „großzügiges“ Angebot. Die Ärztin würde sich meinen Finger hier draußen anschauen. Es wartete gerade niemand hinter mir und man hatte wohl Bedenken, eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung zu riskieren, sollte wider Erwarten doch eine Entzündung vorliegen, und das war durch den Verband hindurch nun mal nicht zu erkennen.

Ein Tisch auf Rollen diente als Behandlungs-Stehtisch. Die Ärztin klärte mich darüber auf, dass sich eine Wunde nur innerhalb von sechs Stunden nähen lasse, ansonsten würde es aufwendig. Sie sah in dem schlechten Licht der Garage zwar eine Rötung und Schwellung, aber keine Entzündung und gab der Krankenschwester die Anweisung, mir Wundnahtstreifen auf den Schnitt zu kleben. Die Strips würden die Wundränder zusammenhalten. Und ja, es würde lange dauern, bis die Wunde wieder verheilt sei. Bevor ich um eine Präzisierung des unbestimmten Zeitbegriffs „lang“ bitten konnte, hatte sich die Ärztin auch schon wieder geschwind zu ihrer eigenen Sicherheit von mir entfernt. Corona ist halt immer und überall und scheint ganz besonders das logische Denkvermögen von Maßnahmen-Fetischisten nachhaltig zu stören. Und es scheint auch zuzutreffen, dass das monatelange Maskentragen das Mitgefühl bei vielen Menschen zerstört hat, die bei ihrer Arbeit nur noch in Maskengesichter blicken. Die Maskierung schützt zum einen die Behandelnden davor, über ihren Gesichtsausdruck eigene Gefühle verraten zu müssen, und lässt sie zum anderen den Schmerz, die Trauer, die Angst und die Verzweiflung ihres Gegenübers kaum noch erkennen.  

Wie in Trance verließ ich den Ort des Grauens. Später fragte ich mich, ob ich das alles wirklich erlebt hatte. Die Behandlung einer offenen Wunde im Freien und im Stehen ist wohl kaum das Hygienischste und Sicherste. Ich hätte bei der Behandlung ohnmächtig werden können und auch das Kleben der Strips und das Anlegen des Verbandes können besser erfolgen, wenn Patient und Behandelnde sitzen. Die Grundlagen der ärztlichen Versorgung gelten nur noch nachrangig – zuerst kommen die heiligen Corona-Regeln.

Meine Recherche ergab später, dass zahlreiche Krankenhäuser seit kurzem sogar eine FFP2-Maskenpflicht für Patienten eingeführt haben, wie beispielsweise die Charité des „Ober-Wirrologen“ Drosten in Berlin.      

https://www.charite.de/klinikum/themen_klinikum/fuer_patienten_und_besucher_sind_ffp2_masken_verpflichtend/

… Mit den aktuellen Vorgaben des Senats zum Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken hat die Charité zum 1. April 2021 ihre Regelungen angepasst.

Besucherinnen und Besucher sowie Patientinnen und Patienten müssen ab sofort in allen Gebäuden der Charité FFP2-Masken tragen.

Nicht zulässig sind OP- Masken, Masken mit Ausatem-Ventil oder Faceshields statt Maske…

Alle ambulanten und stationären Patientinnen und Patienten müssen in den Klinikgebäuden eine FFP2-Maske tragen, wenn sie sich außerhalb ihres Zimmers aufhalten, wenn Besuchende oder Personal im Patientenzimmer anwesend sind, sowie solange der Screening-Befund auf SARS-CoV-2 noch aussteht und sich weitere Patienten im Zimmer befinden…

Wenn Personen eine Befreiung von der Maskenpflicht vorlegen, müssen sie dennoch eine Maske tragen – andernfalls können sie den Besuch innerhalb geschlossener Räume nicht antreten.

Ich wette, dass die Krankenhäuser weder einen Lungenfunktionstest bei all ihren Patienten durchführen noch die arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben für die Tragezeiten der FFP2-Masken einhalten lassen, die ganz davon abgesehen ohnehin nur für Gesunde gelten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Maskenpflicht bei den Patienten in den Krankenhäusern noch keine Todesopfer gefordert hat, sowohl unter Herz-Kreislauf-Erkrankten als auch bei schweren Virusinfektionen, bei denen die Rückatmung von Viren oder Bakterien unter der Maske die Infektion durchaus verstärken könnte. Wenn man zudem bei Menschen mit Atemnot oder bei stark geschwächten bettlägerigen Personen durch die Rückatmung den Kohlenstoffdioxid-Gehalt im Blut erhöht und die Sauerstoffzufuhr mindert, dann kann das mit Sicherheit auch lebensbedrohlich werden. Wie viele der angeblichen Corona-Toten mögen in Wirklichkeit Opfer der Maskenpflicht sein, oder der unterlassenen rechtzeitigen Behandlung nicht nur von Corona-Erkrankungen? Wie viele wären nicht mit Corona gestorben, hätten sie nicht aufgrund von Krankenhauskeimen eine schwere bakterielle Lungenentzündung erlitten?

Wie viele Schwerverletzte mögen schon mit letzter Kraft versucht haben, eine wichtige Information oder letzte Botschaft an ihre Angehörigen an die Rettungssanitäter oder Ärzte weiterzugeben, doch wurde ihr Versuch zu sprechen unter der Maske nicht wahrgenommen?

In Pforzheim soll ein Mann trotz eines schweren Hundebisses in einer Notaufnahme  nicht behandelt worden sein. Eine schwere Entzündung oder Blutvergiftung wurde folglich billigend in Kauf genommen, keine Maske auf, keine ärztliche Hilfe!  Leider befindet sich der Artikel hinter einer Bezahlschranke.

https://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Trotz-aerztlichem-Attest-Darum-besteht-Pforzheimer-Klinik-auf-FFP2-Maske-_arid,1568979.html

Veröffentlicht: 17.05.2021

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Trotz ärztlichem Attest: Darum besteht Pforzheimer Klinik auf FFP2-Maske – Pforzheim … Pforzheim. Damit hatte Thorsten S. (Name geändert) nicht gerechnet. Nach einem schweren Hundebiss wollte der Pforzheimer jüngst spätabends in die …

Auch einer Schmerzpatientin wurde im November 2020 in einem Soltauer Krankenhaus die Behandlung ohne Maske trotz Maskenbefreiung verweigert.

https://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/rotenburg-ort120515/maske-spritze-rotenburg-schmerz-patientin-arzt-behandlung-90095897.html

Aktualisiert: 12.11.202015:39

Der Schmerzpatientin, die unter Morbus Bechterew, einer fortschreitenden rheumatischen Gelenkversteifung des Rückens, leidet, wurde vor einigen Wochen eine ambulante Behandlung im Krankenhaus verweigert…

Im April, als Heinemann im Soltauer Krankenhaus eine Cortisonspritze gegen ihre Rückenschmerzen bekommen sollte, kippte sie nach 45 Minuten mit Maske im Wartezimmer um. „Der Arzt hat mir sofort eine Bescheinigung für die Befreiung von der Maskenpflicht ausgestellt“, erinnert sich die siebenfache Mutter…

Bei Patienten mit Attest sei es immer eine Einzelfallentscheidung des jeweils behandelnden Arztes: „Nach einer individuellen Risikoabwägung folgt eine Entscheidung in Rücksprache mit dem betroffenen Patienten.“ … Eine Rücksprache zum Finden einer Kompromisslösung hat laut Heinemann nicht stattgefunden… Doch nicht nur das: Auch in den Räumlichkeiten des Heidekreis-Krankenhaus in Soltau wurde sie abgewiesen. Dort hatte die Patientin im April im CT eine Cortisonspritze ins Gelenk bekommen, die ihr fünf Monate Schmerzlinderung verschaffte…

Der Radiologe Dr. Frederick Phillips, der in den Räumlichkeiten des Soltauer Krankenhauses praktiziert, erläutert das Dilemma: „Hier geht es nicht nur um den Schutz der Patienten, sondern als Arbeitgeber habe ich auch eine Verantwortung meinen Mitarbeitern gegenüber.“ In diesem Fall habe der Schutz aller Patienten und Mitarbeitern Vorrang. „Das ist keine Frage des Hausrechts oder des gern zitierten hippokratischen Eides, sondern der Vernunft.“ Eine Behandlungspflicht durch den Kassenarzt bestehe juristisch nicht; „in diesem Fall liegt auch kein Notfall im Sinne einer lebensrettenden Maßnahme vor, sondern es handelt sich nur um einen Therapieversuch.“ Abgesehen von den Mitarbeitern, die in diesem Fall mindestens zehn Minuten engen Kontakt zum Patienten hätten, davon seien auch die Geräte so groß, dass sie nicht mal eben desinfiziert werden könnten. „Als einzige radiologische Praxis in der Region haben wir einen Versorgungsauftrag für 140 000 Patienten – bei einem einzigen Covid-19-Fall würde der Betrieb für mindestens 14 Tage flachfallen“, so Phillips…

Ansonsten habe ich nichts auf die Schnelle finden können, doch scheint mir die Diskriminierung von Maskenbefreiten in Krankenhäusern keine Ausnahme zu sein.

Auf den Internet-Seiten von Kliniken habe ich zwar nur den Hinweis gefunden, dass Besucher mit Maskenbefreiung ohne Maske keinen Zutritt haben, doch findet sich auch nirgendwo die Benennung eine Ausnahme für Patienten mit Masken-Attest.

In welchem „besten Deutschland aller Zeiten“ leben wir, wenn es für Menschen, die keine Maske tragen können, sicherer ist, keinen Rettungsdienst zu rufen und auf Gottes Hilfe zu vertrauen?

J’accuse!

Aktualisierung vom 5. Juni 2021:

Am 4. Juni erhielt ich folgendes Schreiben der behandelnden Ärztin aus der Notfallaufnahme:

Ist es beim Bergmannsheil üblich, jeden als Kollegen anzureden, der einen Doktortitel führt? Ich habe mich zwar nicht als promovierte Chemikerin vorgestellt, als Ärztin aber genauso wenig. Die Angaben zum Befund sind ebenfalls fehlerhaft. Ich hatte mich knapp zwei Tage, genau 46 Stunden vor dem Aufsuchen der Notfallaufnahme in den Finger geschnitten, nicht vor über zwei Tagen. Außerdem hatte die Wunde beim Verbandswechsel wieder leicht geblutet, was die Ärztin bei ihrem kurzen Blick auf die Verletzung in dem ungünstigen Licht der Rettungshalle wohl nicht hat erkennen können. Einen Behandlungsvorschlag hatte man mir als „Kollegin“ nicht unterbreitet. Von Schonung oder Hochlagerung war nicht die Rede, genauso wenig von einer Kontrolle der Wunde durch den Hausarzt. Die Steristrips kleben immer noch über dem Schnitt, man hatte mich schließlich darauf hingewiesen, diese nicht zu entfernen…    

Die indirekte Corona-Impfpflicht, der Vertrauensverlust und die Zukunft der EU

Im Alter zwischen 17 und 22 Jahren erlebte ich die Anfänge der Europäischen Union und das Ende der Sowjetunion. Als 17-Jährige war ich begeistert von der Idee des Sozialismus. Genauso faszinierte mich – trotz ihrer Schrecken – die französische Revolution mit ihrem Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Bei einem Treffen deutscher und französischer Schüler bilingualer Zweige im Herbst 1987 in Straßburg entwarfen wir gemeinsam Plakate für die Zukunft Europas. Meine Gruppe sollte sich mit der Frage auseinandersetzen, ab wann es denn mit dem politischen Europa mit Sieben-Meilen-Stiefeln vorwärts gehen sollte.

„Das Europa von Morgen“, Schülertreffen Straßburg 1987

Wir Schüler waren damals Feuer und Flamme für eine schnelle Übertragung von Entscheidungsbefugnissen auf die europäischen Institutionen – wir waren naiv wie die Jugend heute, die sich für Klimaproteste begeistert und die Corona-Maßnahmen nicht nur nahezu widerstandslos über sich ergehen lässt, sondern diese in erheblichen Teilen sogar aktiv durch die Einforderung von Verschärfungen und die Denunziation von Abweichlern mitträgt.

Im Jahr 1992 erfolgte mit dem Vertrag von Maastricht die heiß ersehnte Gründung der Europäischen Union mit der Reisefreiheit und der Niederlassungsfreiheit in den Mitgliedsstaaten. Seither hat sich die EU jedoch zu meiner großen Enttäuschung zu einem politischen Monstrum entwickelt, das die Bürger zunehmend bevormundet und entrechtet. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wenig die Institutionen der EU dazu in der Lage sind, über die Aufrechterhaltung der freiheitlichen Grundrechte zu wachen und den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Im Rahmen der Corona-Krise wurden in den europäischen Ländern fast überall starke Freiheitseinschränkungen durchgesetzt. Eine Ermahnung zur professionellen Schadensanalyse erfolgte durch die europäischen Institutionen nicht. Stattdessen hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA Corona-Impfstoffe zugelassen, ohne überhaupt nur irgendeine nachvollziehbare Nutzen-Risiko-Abwägung für ihre Empfehlungen durchzuführen. Selbst nach dem Bekanntwerden von lebensgefährlichen Thrombosen und Blutgerinnungsstörungen als Nebenwirkungen der Impfstoffe wurde deren Anwendung weiterhin für alle Bevölkerungsgruppen empfohlen.

Die Basis für eine indirekte Impfpflicht legten die europäische Kommission und das europäische Parlament im März 2021 durch ihre Entscheidung für die Einführung eines digitalen Impfpasses ab Juni 2021. Der europäische Impfpass soll vielleicht sogar zur Pflicht werden, um innerhalb der EU reisen zu dürfen, für den Besuch von Konzerten, Museen, Kongressen und anderen Großveranstaltungen sowie für Flugreisen. Die europäische Reisefreiheit ohne Corona-Test und Quarantäne wie auch die Teilnahme an großen Teilen des öffentlichen Lebens werden voraussichtlich nur noch denjenigen gewährt bzw. erlaubt, die bereit sind, ihre Gesundheit auch ohne eigenen Nutzen für einen potentiellen Schutz anderer aufs Spiel zu setzen, je jünger und gesünder, desto größer die erwartete Opferbereitschaft. Bislang kam die eigene Gesundheit stets an erster Stelle. Das Notwehrrecht erlaubt es uns, einen Angreifer zu töten, um das eigene Leben zu verteidigen. Wenn das Wohlergehen des anderen auf einmal kategorisch über das eigene Wohlergehen gestellt wird, so steht die Gemeinschaft über dem Individuum, dem dann im Namen des Bevölkerungsschutzes jegliches Recht auf körperliche Unversehrtheit entzogen werden darf. Das ist zutiefst unmenschlich und abartig.

Die Corona-Krise hat Willkür- und Zwangssysteme erzeugt, die die Menschen einer nicht-Evidenz-basierten Medizin unterwerfen wollen, bei der der Schaden den Nutzen überwiegen darf als Preis der Freiheit. Logisches Denken ist für das Befolgen der Impfempfehlung nur hinderlich. Impfverweigerern sollen Grundrechte – wenn überhaupt – wohl nur nach einer nicht zu erwartenden vollständigen Ausrottung von Covid-19 wieder uneingeschränkt zugestanden werden. Bei Geimpften soll die Verbreitungswahrscheinlichkeit für das Virus verringert sein. Dennoch entfällt für die vorgeblich Geschützten und Schützenden bislang nur die Testpflicht, nicht aber die Maskenpflicht. Die Regierungsverantwortlichen sprechen nicht von Privilegien, sondern von einem nicht mehr gerechtfertigten Entzug bestimmter Grundrechte. Unsere Politiker scheinen also durchaus den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vertrauen, dass diese Impfungen keine sterile Immunität erzeugen, je nach Mutation vermutlich sogar nur eine mehr oder weniger ausgeprägte Kreuzimmunität. Doch wie soll man die Bevölkerung dazu bringen, sich auf Jahre hin jeweils alle sechs Monate eine Spritze mit starken Nebenwirkungen und unbekannt hohem Gefährdungspotential setzen zu lassen, wenn dafür keine Belohnung in Aussicht gestellt wird. Also gibt man den Impflingen nach und nach häppchenweise einen Teil ihrer Grundrechte zurück. Auf die Impfunwilligen wird der Druck sowohl gesellschaftlich als auch im beruflichen Bereich und im Bildungsbereich massiv erhöht. Alleine schon die Diskussion über eine mögliche Impfpflicht von Schülerinnen und Schülern als Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht zeigt, dass nicht einmal vor der Überschreitung dieser roten Linie zurückgeschreckt wird. Bislang folgten nahezu allen Überlegungen zu nie dagewesenen Grundrechtseinschränkungen erst die Dementis der politisch Verantwortlichen und wenige Wochen oder Monate später dann die entsprechenden Verordnungen und Gesetze zur Umsetzung dessen, was bis dahin nur „Verschwörungstheoretiker“ für möglich gehalten hatten. Einen Ausschluss der Nichtgeimpften von Bildung und Freizeit sowie Berufsverbote halte ich daher mittlerweile durchaus für denkbar. 

Seit Anfang Mai wurde in den Medien aus neusten Studienergebnissen von PCR-Abstrichen berichtet, die belegen, dass die Geimpften im Falle einer Infektion eine geringere Viruslast tragen als Ungeimpfte und daher für Privilegien wie die Rückgabe diverser Grundrechte in Frage kämen.

https://www.swr.de/wissen/ansteckend-trotz-corona-impfung-forschung-100.html

4.5.2021

… Außer den Studien zu den Infektionen nach einer Impfung gibt es aber auch Untersuchungen, die sich mit der Viruslast von infizierten Geimpften beschäftigt haben. Das Ergebnis: Sie tragen eine im Durchschnitt geringere Viruslast in sich als Ungeimpfte. Bei einer Infektion nach einer Biontech-Impfung ist sie laut einer weiteren noch nicht geprüften Untersuchung etwa vierfach verringert. Außerdem hält die Infektiosität nicht so lange an. Das bestätigt eine Studie zum Impfstoff von Astrazeneca…

In der Ende März in The Lancet veröffentlichten Studie zum AstraZeneca-Impfstoff wird aufgrund der durchschnittlich größeren Anzahl an PCR-Zyklen bei den Geimpften auf eine geringere Viruslast und eine verminderte Ansteckungswahrscheinlichkeit geschlossen. Allerdings liegen die Zahlen der asymptomatisch Infizierten in der Gruppe der Geimpften und der Placebo-Gruppe für die britische Variante B.1.1.7, die in Deuthscland zur dominierenden Variante geworden ist, in derselben Größenordnung (8 zu 11), wenn auch mit durchschnittlich etwas größerem CT-Wert bei den Geimpften, also einer leicht verringerten Wahrscheinlichkeit für eine Weitergabe vermehrungsfähiger vollständiger Viren bei einem Teil der Infizierten. Bei den Studienteilnehmern mit Symptomen (59 Geimpfte zu 210 Ungeimpften) liegen die CT-Werte jedoch im Mittel im selben Bereich mit wahrscheinlicher Weitergabe der Infektion an andere. Es ist also in keinster Weise gerechtfertigt, nur für Geimpfte die Testpflicht und die Kontaktbeschränkungen aufzuheben. Auch wenn sich weniger Geimpfte anstecken, so können gerade die geimpften Symptom-Träger – im Glauben nicht an Covid-19 erkrankt zu sein – eher zur Gefahr werden als die Ungeimpften.  

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)00628-0/fulltext#seccestitle140

Published:March 30, 2021

… The presence of viral RNA detected by NAAT in a diagnostic swab might not represent transmissible live virus. Determining exact Ct thresholds associated with infectivity is complicated by different RT-PCR platforms, specimen types, and gene targets, but the probability of recovery of live virus appears reduced from samples with high Ct values.

 Previous studies have shown no difference in viral load between symptomatic and asymptomatic individuals.

In our study, individuals who did not report symptoms had lower viral loads than symptomatic individuals and were NAAT positive for a shorter period of time. This finding is consistent with published data that asymptomatic individuals might be responsible for fewer secondary transmissions than symptomatic individuals.

The viral load among those with a NAAT-positive swab in the ChAdOx1 nCoV-19 vaccinated group was statistically significantly lower than among those who were in the control group. Taken with our recent analysis, which showed a 64% reduction in any NAAT-positive result after a single dose of ChAdOx1 nCoV-19, our findings suggest that even those vaccinees with a NAAT-positive swab could be less likely to transmit the virus than an unvaccinated NAAT-positive individual. These observations provide strong support for mass vaccination as a tool to control pandemic coronavirus, when the vaccine is reasonably well matched to the circulating variant…

Und selbst wenn die Ausbreitung von Covid-19 durch die Impfung gebremst werden sollte, was ja zu hoffen ist, so gilt das noch lange nicht für alle Mutanten und rechtfertigt genauso wenig den indirekten Impfzwang mit einem unkalkulierbar schädigenden Impfstoff.

Die Corona-Maßnahmen müssten – unabhängig von der Bewertung ihrer Verhältnismäßigkeit – gleichzeitig und grundsätzlich unabhängig vom Impfstatus spätestens dann aufgehoben werden, wenn alle Personen der Risiko-Gruppen ein Impfangebot erhalten haben. Es kann und darf nur darum gehen, die Zahl schwerer Covid-19-Fälle zu reduzieren. Ist dieses Ziel erreicht, so rechtfertigt nichts mehr auch nur irgendeine Einschränkung der Grundrechte. Wer die Impfung auch ohne erhöhtes persönliches Risiko für sich als notwendig erachtet, soll sich ebenfalls impfen lassen können, da das Erkrankungsrisiko aufgrund der Angst vor Corona die Impfrisiken durchaus überwiegen könnte. Doch sollte niemand dazu gezwungen oder auch nur gedrängt werden.     

Meine Naivität bezüglich des real existierenden Sozialismus verlor ich im Dezember 1988 bei einer Kursfahrt meines Russischkurses nach Moskau. Beim Bäcker herrschte meist gähnende Leere und die Regale in den Kaufhäusern waren nur dort gefüllt, wo Propagandaschriften und touristische Artikel zum Verkauf standen. Außerdem fühlte ich mich in dieser Umgebung beobachtet und überwacht. Der abenteuerliche Geldtausch auf dem Schwarzmarkt und ein Anwerbeversuch erweckten nicht den Eindruck von Freiheit und Gleichheit, sondern von ideologischen Zwängen und menschlicher Kälte.     

Die wissenschaftliche Überheblichkeit und die Vernachlässigung von Sicherheitsvorgaben bei der Umsetzung der sozialistischen Planwirtschaft hatten in der Sowjetunion letztendlich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Der Vertrauensverlust in die Behörden war enorm, was zum Zerfall der Sowjetunion beitrug.

Moskau 1988 und der Traum von der gerechten Welt

In Europa sind es der Machtrausch und die Inkompetenz vieler Entscheidungsträger sowie die Propaganda der Medien, die die Stabilität der Gesellschaft und die Einheit Europas aufs Spiel setzen. Die Fehlentscheidungen zu den Lockdowns sind auch noch gefallen, als längst bekannt war, die diese Maßnahme keinen Nutzen hervorbringt, dafür aber ungerecht und herzlos ist.

Wie lang wird es dauern, bis sich die Folgen der Massenimpfungen nicht mehr verbergen lassen?

Eine Herdenimmunität lässt sich aufgrund der Mutationen niemals erzeugen. Die politisch wie medial angeheizte Panik vor Covid-19 wie auch die Folgen der Maßnahmen werden viele Menschen dauerhaft krank machen, wie auch die Impfungen mit den neuartigen Gen-Impfstoffen. Derzeit werden Berichte über Tote oder Schwerkranke in zeitlicher Nähe zur Impfung zunehmend seltener, auch wenn die Impfquoten in Europa stetig steigen.

In Deutschland wird die Impfung durch Hausärzte eher zu einer weiteren Verringerung des Anteils gemeldeter Nebenwirkungen führen. Impfende Ärzte tragen schließlich eine enorme Verantwortung, wenn sie gesunden jüngeren Menschen zu dieser Impfung raten. Eine Nutzen-Risiko-Abwägung kann hier nicht positiv ausfallen. Diese Ärzte impfen also entweder aus Unwissenheit trotzdem oder sie geben dem öffentlichen Druck und dem Wunsch ihrer Patienten nach, die Angst-getrieben der Regierung blind vertrauen. Ein möglicher Zusammenhang zwischen Todesfällen und schweren Langzeitschäden mit der Impfung wird bei den eigenen Patienten dann wohlmöglich schon mal bewusst oder unbewusst ignoriert.

Die Spaltung der Bevölkerung nimmt meinem Eindruck nach auch in anderen Mitgliedstaaten der EU zu. Es gibt überall Proteste und Kritik an den Maßnahmen und an der indirekten Impfpflicht. Gleichzeitig aber geben immer mehr Menschen dem Druck nach und lassen sich auch gegen ihre Überzeugung impfen, weil sie verzweifelt darauf hoffen, dass so die Pandemie beendet wird und die Normalität zurückkehrt. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, wird es wohlmöglich bald sogar zu Massenimpfungen von Kindern und Jugendlichen EU-weit kommen, mit den zu erwartenden Impftoten und Impfgeschädigten in einer Bevölkerungsgruppe, in der kaum jemand an Covid-19 stirbt.

Was wird passieren, wenn die negativen Folgen der Massenimpfungen sich nicht mehr verheimlichen lassen? Wird das Vertrauen der Bevölkerung in die europäischen Institutionen Schaden nehmen oder wird sich der Zorn eher gegen die jeweiligen Regierungen der Mitgliedstaaten richten?

Zumindest eines sollte klar sein, in der EU trägt die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA die Verantwortung für die Zulassung der Impfstoffe. Es wäre also durchaus denkbar, dass später einmal diese Institution den Kopf hinhalten muss, falls die Verantwortlichen für dieses Menschenexperiment zur Rechenschaft gezogen werden sollten – als Sündenbock für eine Fehlentwicklung, für die jeder eine Mitverantwortung trägt, der den Weg des geringsten Widerstandes geht und nicht einmal zur Verteidigung seiner körperlichen Unversehrtheit Widerstand zu leisten wagt. Die gesundheitlichen Schäden können jeden treffen, das ist eine Frage des Zufalls bei diesem Russisch Roulette mit der eigenen Gesundheit. Sicherlich kann man auch an Covid-19 schwer erkranken und sterben,  aber das wäre dann Schicksal. Diese Impfung hingegen ist eine teils erzwungene teils auf der Basis von Verharmlosungen und haltlosen Versprechungen gefällte Entscheidung. Und ein Großteil derjenigen, die an der Impfung sterben oder für den Rest ihres Lebens leiden werden, wäre niemals schwer an Corona erkrankt. Genau aus diesem Grund sind die Anforderungen an die Sicherheit von Impfstoffen auch wesentlich höher als bei Medikamenten, mit denen Kranke behandelt werden. Ein Europa, das diese Grundprinzipien ignoriert und seine Bevölkerung systematisch zur Selbstschädigung nötigt, ohne Schaden und Nutzen abzuwägen, ist kein zivilisiertes Europa mehr. Die Europäische Union sollte ursprünglich der Förderung des Friedens, der europäischen Werte und des Wohlergehens ihrer Bürgerinnen und Bürger dienen und Freiheit, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit ohne Binnengrenzen gewährleisten. Wir befinden uns in Europa mittlerweile im Krieg gegen ein Virus, das bekämpft wird unter Aufgabe der Werte und unter Zerstörung des Wohlergehens vieler Bürgerinnen und Bürger. Die Grundrechte existieren nicht mehr, da sie veräußerlich geworden sind, die Unsicherheit der Impfstoffe wird bewusst in Kauf genommen, die Rechtsstaatlichkeit weicht der Willkür inkompetenter Politiker und ausgewählter politisch agierender Mediziner. Die Binnengrenzen gelten wieder für diejenigen, die sich nicht dem Prinzip Hoffnung unterwerfen, der Exit-Strategie der Regierungen aus dem einmal ausgerufenen und dann zu oft verlängerten Notstand um Covid-19. Um sich nicht für die Schäden durch die unverhältnismäßigen und teils sogar völlig uneffektiven Corona-Maßnahmen verantworten zu müssen, bleibt den Politikern nur der Ausweg über die indirekte Impfpflicht. 

Alle Bürger haben sich gegen Corona impfen zu lassen in der Hoffnung,

dass sie zu der überwiegenden Mehrheit der Impflinge gehören werden, die nicht an den Nebenwirkungen sterben und voraussichtlich auch keine Folgeschäden erleiden werden,

dass sie ausreichend geschützt sind auch gegen Mutanten, sodass ihre Krankheit im Falle einer Ansteckung zumindest milder verläuft als ohne Impfung, auch wenn sie ohnehin nicht zu denjenigen gehören, denen ein schwerer Verlauf droht,

dass sie das Virus nicht an Verwandte der Risikogruppe weitergeben und dass diese nicht mehr schwer erkranken können, obwohl es bereits Ausbrüche in durchgeimpften Altenheimen gegeben hat, bei denen auch vollständig Geimpfte schwer erkrankten und starben,

dass sie dazu beitragen werden, die Pandemie zu beenden und dadurch dauerhaft zur Normalität zurückkehren können, auch wenn angekündigt wurde, dass der Impfschutz alle sechs Monate wieder aufgefrischt werden muss, um den Erhalt der zurückgewonnenen Grundrechte nicht zu gefährden.

Die psychologische Kriegsführung der Regierungen beruht darauf, dass das Impfrisiko systematisch heruntergespielt wird. Das Prinzip Hoffnung ist der Goldstandard, auch wenn das Risiko der Impfung jedes Jahr zweimal erneut eingegangen werden muss. Die Menschen sollen die Grenzen der Hoffnung nicht erkennen, dazu das Schweigen der Medien, und wenn sie dann doch in Not geraten, leiden sie halt alleine, allein gelassen und hilflos, weil es nicht gibt, was es nicht geben darf – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung.      

„Aber es steht doch in der Regel so, daß die Seele schuldig werden muß, um das schlecht Bestehende zu vernichten, um nicht durch idyllischen Rückzug, scheingute Duldung des Unrechts noch schuldiger zu werden.“

 —  Ernst Bloch Man on His Own: Essays in the Philosophy of Religion (1959)

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/ernst-bloch/

Mit dem Vertrauen ist es eine wunderliche Sache. Hört man nur einen: der kann sich irren oder sich betrügen; hört man viele: die sind in demselbigen Falle, und gewöhnlich findet man da die Wahrheit gar nicht heraus.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Wer auf Vertrauen dringt, zeigt, daß er es nicht freiwillig verdient.

Deutsches Sprichwort

Blindes Vertrauen ist eine Spielart des Leichtsinns.

© Prof. Querulix (*1946), deutscher Aphoristiker und Satiriker

Ich glaube immer wieder an das Gute im Menschen, bis sie mir das Gegenteil beweisen. Die Beweise häufen sich.

© Margot S. Baumann (*1964), Schweizer Lyrikerin und Aphoristikerin

Wer dem Meer vertraut, kennt es nicht.

Aus Griechenland

Kurzurlaub an der Nordsee – auf Corona-Flucht im eigenen Land

Das Gefühl „Ich muss hier raus!“ hatte mich zu Beginn der Osterferien nach dem seit knapp fünf Monaten andauernden Endlos-Lockdown dermaßen intensiv ergriffen, dass ich handeln musste.

Welche Corona-Regeln gelten nochmal so ganz aktuell? Wie viele Personen darf ich mit welchem Abstand wo treffen? Welche Masken müssten wo theoretisch getragen werden – wenn ich denn überhaupt eine solche aufsetzen könnte?

Es reichte! Und es interessierte mich nicht mehr, welche grundgesetzwidrigen „freiheitsentziehenden“ Maßnahmen diese manipulative abgehobene teils korrupte Politiker-Kaste noch einzuführen plante – mit Unterstützung ihrer eitlen „Wirrologen“ und minderbemittelten Apokalypse-Propheten aus den eigenen Reihen. Die Zeit war gekommen, die Nachrichten auszuschalten und die Ohren auf Regel-Durchzug zu stellen. In diesem Land gibt es Freiheiten nur noch für diejenigen, die sie sich zu nehmen bereit sind.     

So habe ich denn mein Auto gepackt mit selbstaufblasender Isomatte, Camping-Kocher, Wasser- und Essenvorräten für zwei Tage und meinem Klapprad im Gepäck. Morgens früh um fünf Uhr ging es los – an einem sonnig-warmen nahezu windstillen Tag vor Ostern, an dem in Niedersachsen noch keine Ansammlungsverbote drohten. Aus dem Ruhrgebiet fuhr ich die Autobahn A 31 hoch Richtung Emden. Je näher ich meinem Ziel kam, desto häufiger begegnete ich Polizeistreifen. Mein NRW-Kennzeichen verriet meine Herkunft – zum Glück existierte zu dieser Zeit kein Einreiseverbot an den innerdeutschen Landesgrenzen. Was nicht ist kann ja noch werden – dachte ich. Die Hysterie in der Gesellschaft nimmt gefühlt exponentiell zu. Angst ist definitiv ansteckender als Covid-19 und Mutanten. In Norddeich angekommen parkte ich etwas außerhalb in einer Wohnsiedlung und fuhr mit dem Klapprad zum künstlich angelegten Dünen-Sandstrand mit Promenade. In der kalten Nordsee badeten mehrere Ostfriesinnen. Eine etwas ältere schlanke Frau kommentierte ihre Unternehmung mit den Worten: „Im Januar war es kühler!“ Masken trugen hier im Freien nur wenige. Am Nachmittag fuhr ich weiter nach Greetsiel. Dort herrschte dann tatsächlich eine Maskenpflicht im ganzen Hafenbereich. Die Zombies waren zurück – die eben zurückgewonnene Teil-Normalität entschwunden. Lediglich auf dem Tonnenleger der Schifffahrtspolizei sah man vollständige Gesichter ohne Zwangsvermummung.

Keine Maskenpflicht auf dem Tonnenleger Norden der Schifffahrtspolizei

Auf meinem Klapprad konnte ich der unwirklichen Umgebung zügig entkommen. Auf dem Deich  erreichte ich den Pilsumer Otto-Leuchtturm und dann am Meer entlang die Schiffsschleuse am Eingang des künstlich angelegten Naturschutzgebiets des Speicherbeckens Leyhörn. Auf dem Rückweg ging die Sonne so langsam unter und ich durchquerte die Schafzuchtgebiete auf dem Rücken der Deichwiesen.

Der Oberdeichrichter: Hunde verboten zum Schutz der fehlenden Schafe

Die Nacht verbrachte ich im Auto, eingehüllt in einen warmen Schlafsack bei leicht geöffnetem Fenster. Ich hatte bei meiner Radtour einen geeigneten Parkplatz entdeckt, auf dem ich mich wohl und sicher fühlte. Neben mir parkte ein Wohnmobil mit einer Familie mit Kind, die ebenfalls dem Corona-Wahnsinn in NRW entflohen war. In einem weiteren Auto schliefen versteckt und unauffällig Kurzurlauber, während ein zweites Wohnmobil einen im Sommerhalbjahr in diesem Gefährt dauerhaft wohnenden Ostfriesen nebst in Greestsiel arbeitender Frau beherbergte.  

In der morgendlichen Kälte frühstückte ich Milchbrötchen mit Erdnussflips, Gurke, Tomaten und Radieschen zu einem heißen schwarzen Tee neben meinem Auto, eingehüllt in eine Decke mit Blick auf den wunderschönen grünen Deich.

Frühstück in Greetsiel

Meine Nachbarn empfanden die Corona-Zwangsmaßnahmen als genauso bedrohlich wie ich. Nur konnte der Ostfriese nicht ganz verstehen, dass es mir in Greetsiel gut gefiel, wo er doch jeden Winter mit dem Wohnmobil nach Spanien flüchtete. Dort sei das mit den Corona-Maßnahmen viel besser geregelt als in Deutschland – mit so wahnsinnig tollen Ausgangssperren – meinte er. Da war dann auf der Straße niemand mehr zu sehen und seine Frau und er hatten wohl viel freien Platz um ihr Wohnmobil, das sie ohnehin nicht allzu oft verließen, wie es aussah.

Einen aus NRW ausgewanderten Rentner, dem ich auf meiner Radtour am Deich begegnete, störten die Corona-Maßnahmen wenig – schränkten sie seine Lebensweise schließlich nur unwesentlich ein. Allerdings verweigerte er seither Treffen mit seinen Enkelkindern – aus Sorge um seine Gesundheit.

Ein Pärchen an der Schiffsschleuse sah die Corona-Hysterie durchaus kritisch, doch outete er sich als ein glühender Befürworter der Impfpflicht für Reisende. Wer andere nicht zu schützen bereit sei, der müsse deswegen auch Nachteile haben und es sei in Ordnung, wenn diese Unsolidarischen nicht mehr fliegen dürften. Ich erklärte dem Mann daraufhin, dass eine indirekte Impfpflicht mit diesen gefährlichen experimentellen Impfstoffen Körperverletzung ist, dass Impfnebenwirkungen auch mit Todesfolge und Langzeitfolgen in bislang unbekanntem Ausmaß riskiert werden und dass dafür im Gegenzug nicht einmal eine sterile Immunität erlangt wird. Eine Impfung verhindert nicht die Ansteckung sowie die Weitergabe einer Infektion, und gerade weil die Erkrankung dann aber meist sehr leicht verläuft, können geimpfte Infizierte eher zu Superspreadern werden als Ungeimpfte. Als ich damit anfing, den Sinn der Maßnahmen im Allgemeinen anzuzweifeln, ergriff das Pärchen sicherheitshalber die Flucht. Der gewöhnliche Deutsche ist halt folgsam, und selbst wenn er zweifelt, dann nur bis zu einem gewissen Grade und hinter vorgehaltener Hand.    

Den Mittag meines zweitenTages an der Nordseeküste verbrachte ich am Strand von Leyhörn mit schwimmenden ostfriesischen Kindern und Erwachsenen, so ganz und gar frei atmend und als menschliche Wesen zu identifizieren.

Ich traute mich immerhin mit den Füßen ins Wasser und gewöhnte mich langsam an das freundliche „Moin“ zu jeder Tageszeit.  

Am Strand von Leyhörn

Nach Einbruch der Dunkelheit ging es zurück in die Heimat, drei Stunden Autofahrt, das Ende einer Flucht vor dem Corona-Wahnsinn, der auch den letzten Winkel Deutschlands nicht ausgespart hat. Zombies sind immer und überall. Doch lassen sie sich in Ostfriesland an der guten frischen Meeresluft deutlich besser ertragen – zumindest bei gutem Wetter.

Testpandemie – wie die Massenhysterie weiter befeuert wird

Der Leiter des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler gehört zu den Marionetten des Regimes, bei denen die Grundlagen des betreuten Denkens längst in Fleisch und Blut übergegangen sind. So bezeichnete Wieler die dritte Welle mit der britischen Mutante als ansteckender und gefährlicher mit dem Zusatz „das wissen sie alle und das wissen wir alle“ .

(Aussage im Video des folgenden Beitrags auf t-online.de)

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89733252/corona-ausbruch-rki-chef-wieler-100-000-infektionen-pro-tag-vorstellbar.html

26.03.2021, 12:10 Uh

Nichts wissen wir darüber, weder der Tierarzt als leitender „Dichter“ der obersten Krankheiten-Bewertungsbehörde noch irgendjemand sonst kann in die Zukunft schauen und das Verhalten des Corona-Virus zuverlässig vorhersagen. Verlässliche Studien zu Ansteckungs- und Todesraten benötigen mehr Zeit. Die derzeit vorhandenen Hinweise auf eine angebliche Zunahme der Gefährlichkeit des Virus sind mehr als dürftig, ausgewählt und passend gemacht.

In dem Bericht vom 26. März des einzigen kritischen Journalisten auf der Bundespressekonferenz  Boris Reitschuster erfährt man zu den aktuellen Warnungen des selbsternannten „Propheten“ Wieler unter anderem Folgendes:  

VERÖFFENTLICHT AM 

… „Uns stehen sehr schwere Wochen bevor“, sagte der Leiter des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler. Schuld daran sei die Variante B 1.1.7. „Es gibt deutliche Signale, dass diese Welle noch schwerer werden kann als die ersten beiden Wellen.“ Wenn man jetzt nicht gegensteuere, würden die Folgen schwerwiegend sein. Es drohe eine Überlastung der Krankenhäuser und auch höhere Todeszahlen. Auch Kinder und Jugendliche seien betroffen. Bei den Älteren stiegen die Inzidenzen nicht mehr so stark, das sei ein Erfolg der Impfungen…

Die britische Mutante scheint ansteckender zu sein, dafür aber weniger gefährlich, und das für alle Altersklassen. Die steigenden Inzidenzen bei Kindern und Jugendlichen sind meiner Ansicht nach ganz klar auf die Massentestungen in Schulen und Kitas zurückzuführen. Die verwendeten Antigen-Schnelltests zeigen teilweise haarsträubende Fehlerquoten – vermutlich in Abhängigkeit von der nicht überprüften Qualität der jeweiligen Test-Kits. Zwar werden die nicht selten falsch positiven Antigen-Nasenbohrer-Selbsttests dann noch durch PCR-Tests überprüft, doch ist bekannt, dass gerade bei der Testung von Gesunden auch hier die Falsch-Positiven-Rate mindestens um 1 Prozent liegt, bei schlechter Qualität der Test-Substanzen sogar noch erheblich höher. Nach jedem positiven PCR-Test eines symptomlosen Getesteten müsste der Test zwingend nach drei Tagen wiederholt werden, wenn bis dahin immer noch keinerlei Krankheitsanzeichen aufgetreten sind. Aber genau diese Vorgehensweise wird in Deutschland unterlassen. So wird gezielt eine Test-Pandemie als dritte Super-Welle erzeugt. Selbst die tatsächlich gefundenen asymptomatisch Infizierten bringen keinerlei Vorteile für die Pandemie-Eindämmung, da von diesem Personenkreis kein ernsthaftes Infektionsrisiko ausgeht. Infizierte vor Ausbruch der Erkrankung werden durch Antigen-Tests häufig nicht entdeckt, so dass auch bei dieser Maßnahme der Massentestungen der Schaden mit Sicherheit größer als der Nutzen ist.

Von zahlreichen Kindern und Jugendlichen auf Intensivstationen hört man so gar nichts, selbst die wirklich Erkrankten sind daher in keinster Weise ein Risiko für eine Überlastung des Gesundheitssystems. Eine Verhinderung von Ansteckungen mit keinen oder leichten Erkältungssymptomen macht epidemiologisch keinen Sinn. Die Todeszahlen gehen derzeit zurück, was bedeutet, dass insgesamt weniger ältere und vorerkrankte Menschen sterben. Dass dieser Effekt durchaus nicht auf einen Impferfolg zurückzuführen sein muss, zeigen die immer wieder mal gemeldeten Corona-Massenausbrüche in Altenheimen, in denen bereits eine Mehrheit der Bewohner vollen Impfschutz erhalten hat. Die Ansteckungsrate ist in diesen Einrichtungen sehr hoch, obwohl weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht sowohl für Besucher als auch für das Personal gilt – ein deutlicher Hinweis auf die Wirkungslosigkeit des schädigenden Maskentragens auf die Pandemie-Eindämmung.

Der folgende Bericht aus Norddeutschland spricht von mindestens 14 Erkrankten trotz Impfung. Von den zwei ins Krankenhaus eingewiesenen ist eine Person geimpft, die andere nicht. Was für einen Unterschied hat die Impfung hier also gemacht?  

https://www.nord24.de/bremerhaven/Trotz-Impfung-Corona-Ausbruch-in-Schiffdorf-57638.html

URSEL KIKKER

24. MÄRZ 2021 // 11:00

In einem Altenheim in Schiffdorf gibt es trotz Impfung einen Corona-Ausbruch. Das Gute: Die meisten Betroffenen zeigen nur milde Symptome…

Bei 14 Bewohnern und Beschäftigten sind Corona-Infektionen nachgewiesen worden. Die Ergebnisse von elf weiteren PCR-Tests standen Dienstag noch aus.

Zwei Personen allerdings geht es so schlecht, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Eine davon ist nicht geimpft…

Beim Landkreis Cuxhaven wird davon ausgegangen, dass der Impfschutz zum Zeitpunkt der Infektion noch nicht zu 100 Prozent vorgelegen hat. Die Zweitimpfung in der Senioreneinrichtung erfolgte am 8. März.

Das Argument, dass der Impfschutz nach der 2. Impfung noch nicht vollständig gewesen sei, wurde hier trotz des Abstands von immerhin knapp zwei Wochen zwischen zweiter Impfung und Ausbruch herangezogen – ein ziemlich grenzwertiger Begründungsversuch.  

Bei dem Corona-Ausbruch in Bayern zog diese Annahme wegen des definitiv zu großen zeitlichen Abstands nicht mehr, man druckste herum und erklärte das unerklärliche Phänomen mit dem laut Hersteller-Angaben unter 100 Prozent liegenden Impfschutz. Der fromme Wunsch „Gott nimm mir alles, nur nicht meine guten Ausreden!“ ist da offensichtlich nicht mehr erhört worden.     

https://www.br.de/nachrichten/bayern/coronainfektion-trotz-impfung-auch-in-rodinger-pflegeheim,SS1dwaU

18.03.2021, 17:29 Uhr

… 25 Bewohner einer Station eines Rodinger Pflegeheims haben sich nach und nach mit der britischen Virusmutation infiziert. 21 haben den vollständigen Impfschutz und wurden zwei Mal geimpft. Sechs von ihnen hatten erst vor kurzem die erste Impfung…

Trotzdem haben sich 25 Bewohner der Dementenstation seit dem 8. März nach und nach erneut infiziert und zwar, wie man inzwischen weiß, mit der hochansteckenden britischen Virusmutation. 21 von ihnen waren bereits mit dem Biontech-Impfstoff geimpft, die meisten schon im Januar und zweimal. Das heißt, der Impfschutz war eigentlich schon vollständig aufgebaut…

Die geimpften und erneut angesteckten Bewohner haben „milde bis mittelschwere Krankheitsverläufe“, so der Heimleiter…

„Eine Impfung verhindere die Mehrheit schwerer Krankheitsverläufe“, so das Gesundheitsamt Cham. Aber es bleibe ein „gewisses Restrisiko bestehen, trotz einer Impfung leicht zu erkranken.“ In Einzelfällen könne auch eine Behandlung im Krankenhaus nötig werden…

Weitere Fälle gibt es in dem Rodinger Heim, das insgesamt 123 Bewohner hat, bisher nicht… Der Heimleiter betont, dass man aber die ganze Zeit schon alle Hygieneregeln und die FFP2-Maskenpflicht eingehalten, sich also nicht allein auf die Impfungen verlassen habe. Das Personal in dem Heim ist noch nicht komplett geimpft.

Von offizieller Seite findet sich immer eine die Massenimpfung weiter unterstützende Interpretation, wenn die Impfung einmal wieder nicht den erwarteten Impfschutz gebracht oder sogar direkt getötet hat. Für das Rodinger Pflegeheim wurden die bis zum Berichtzeitpunkt leichten bis mittelschweren Krankheitsverläufe auf eine angeblich vorhandene gute Wirksamkeit des Impfstoffs zurückgeführt, obwohl für einen milden Verlauf auch eine geringere Gefährlichkeit der britischen Mutante verantwortlich sein könnte.

Diese Vorfälle beweisen allemal unabhängig von der anzuzweifelnden Wirksamkeit der Impfung, dass auch der Biontech-Impfstoff nicht im Entferntesten eine sterile Immunität erzeugt. Das Virus wird trotz Impfung in erheblichem Umfang weitergegeben. Ein Geimpfter schützt folglich seine Mitmenschen nicht vor einer Infektion und ein indirekter Impfzwang ist daher ohne wenn und aber als Körperverletzung und als Verstoß gegen das Grundgesetz einzustufen. In einem Rechtsstaat müsste jeder Arbeitsgeber, Ladeninhaber und Veranstalter, der eine Impfung als Voraussetzung verlangt, wegen schwerer Nötigung angeklagt werden.

Bei der Berichterstattung über einen weiteren Ausbruch im bayerischen Ort Hof wird die Widersprüchlichkeit bezüglich der Wirksamkeit ganz deutlich, wenn man den Bericht auf der Internetpräsenz von nordbayern.de mit den Aussagen vergleicht, die die Heimleiterin in einem Interview vor laufender Kamera spontan von sich gegeben hat. Im Zeitungsartikel werden die milden Krankheitsverläufe bei den Bewohnern des Altenheims politisch korrekt mit der Wirksamkeit der Impfung gegen schwere Verläufe erklärt.

https://www.nordbayern.de/region/trotz-corona-ausbruch-impfung-verhindert-wohl-schwere-verlaufe-in-frankischem-pflegeheim-1.10933318

19.03.2021 16:07 Uhr

HOF – Sie hatten schon zwei Impfungen mit dem eigentlich hochwirksamen Impfstoff von Biontech/Pfizer hinter sich, doch trotzdem haben sich 20 Senioren in einem Seniorenheim in Hof mit dem Coronavirus infiziert. Bei den meisten Betroffenen wurde die britische Variante nachgewiesen.

Die gute Nachricht: So haben alle 20 Senioren bisher gar keine oder nur milde Symptome entwickelt… Eigentlich ist das Risiko für schwere Verläufe bis hin zum Tod bei älteren Menschen sehr hoch. Die Impfung konnte hier also keine Ansteckung verhindern, hat aber möglicherweise die Schwere der Verläufe deutlich gemildert… Wie das Virus in die Einrichtung gelangen konnte, weiß man bislang nicht. Neben den geimpften Senioren infizierten sich zusätzlich zehn nicht geimpfte Heim-Bewohner. Wie lang die zweite Impfung der 20 Senioren zurückliegt, ist nicht bekannt…

Auch wird erwähnt, dass sich neben den 20 Geimpften auch 10 nicht Geimpfte Heimbewohner infiziert haben. Ob diese schwerer erkrankten, erfährt der Zeitungsleser nicht.

Eine Antwort auf meine Frage fand ich in dem folgenden Video. Die Heimleiterin Simone Rödel sagte in einem Interview sichtlich erleichtert unter anderem folgendes:

Wir haben bei den Geimpften wie auch bei den Ungeimpften Bewohner, die keine Symptome haben oder ganz ganz wenig. Da stellen wir keine schweren Symptome fest. Manchmal Husten oder erhöhte Temperaturen, so ganz leichte Sachen.…“  

https://www.tvo.de/mediathek/video/corona-krise-corona-ausbruch-im-hofer-seniorenheim-trotz-impfung/#

Hof: Corona-Ausbruch im Seniorenheim trotz Impfung
30 Bewohner und acht Pflegekräfte infizieren sich mit dem Virus

17.03.2021

In einem Seniorenheim in Hof kam es zu einem Corona-Ausbruch. Ein Drittel der Bewohner sind inzwischen mit dem Virus infiziert. So gut wie alle von ihnen haben die Britische Mutation B117. Nicht nur die Bewohner, sondern auch acht Pflegekräfte sind positiv auf Covid-19 getestet worden. Das Brisante: 20 von den infizierten Bewohnern waren seit mehreren Wochen gegen das Coronavirus geimpft.

Wenn die britische Mutante tödlicher wäre als Covid-19, dann hätten von den Nicht-Geimpften zumindest einige sehr schwer erkranken müssen.

Die hohen Todeszahlen in Großbritannien zwischen Ende Dezember und Mitte Februar ließen sich durchaus auch mit der Impfung als möglicher Ursache erklären. Die bei einem unbekannten Anteil der zuerst geimpften Risiko-Gruppe in eine noch nicht ausgebrochene Corona-Erkrankung hinein verabreichte Impfung könnte zu erheblich erhöhten Todesraten geführt haben, die dann nicht auf eine größere Gefährlichkeit der Mutante zurückzuführen wären.

Warum gibt es hierzu keinerlei Überlegungen und Studien? Es hat mit einer wissenschaftlichen Arbeitsweise nichts zu tun, wenn nur eine mögliche ins Bild passende und politisch vorgegebene Ursache zur Hypothesen-Bildung herangezogen werden darf.   

Die in Deutschland geschürte Panik vor der britischen Mutante kann derzeit nicht mit steigenden Todeszahlen unterlegt werden. Also müssen die Inzidenzwerte wenigstens steigen, um die ach so erhöhte Ansteckungsgefahr zu untermauern. Was ist besser dazu geeignet als die Massentestung gesunder Lehrer, Kinder und Jugendlicher an Schulen und Kindergärten. Der Ort der staatlichen Sozialisation eignet sich perfekt zur Implementierung eines dauerhaft eingebildeten Krankseins.

Die Zahlen positiv Getesteter steigen erwartungsgemäß mit der Zahl an Testungen.

In Bochum nahm die Zahl der „Corona-betroffenen“ Schulen innerhalb der letzten Woche stetig zu. So berichtete „Radio Bochum“ am Abend des 25. März von Fällen an 51 Bochumer Schulen, während am Montag erst 45 Schulen Test-Positive zu verzeichnen hatten.

https://www.radiobochum.de/artikel/corona-in-bochum-inzidenz-ueber-100-905298.html

Donnerstag, 25.03.2021 19:07

Die Corona-Lage in Bochum verschlechtert sich weiter. Die Stadt meldet am Donnerstag (25.03.) 118 Neuinfektionen – so viele gab es seit über zwei Monaten nicht mehr. Die Bochumer Inzidenz liegt jetzt bei 115,2. …738 Bochumerinnen und Bochumer sind aktuell mit dem Virus infiziert. Mittlerweile gibt es Fälle an 22 Bochumer Kitas und 51 Schulen in unserer Stadt…

https://www.radiobochum.de/artikel/corona-in-bochum-erster-fall-mit-suedafrikanischer-mutante-901535.html

Montag, 22.03.2021 18:16

Mittlerweile gibt es an 45 Bochumer Schulen Infektionsfälle, sagt der Bochumer Schuldezernent Dietmar Dieckmann. Schon im Herbst war mehr als die Hälfte der Schulen von Corona betroffen…

Die Wirkung der Massentestungen könnte sich auch schon am 19. März bemerkbar gemacht haben. Erste Schnelltests waren bereits an einigen Schulen eingetroffen, und manche besonders hysterische Eltern haben vielleicht auch privat  ihre Kinder seit Beginn des Wechselunterrichts testen lassen.

https://www.radiobochum.de/artikel/corona-faelle-in-42-schulen-899371.html

Veröffentlicht: Freitag, 19.03.2021 17:11

In mittlerweile 42 Bochumer Schulen gibt es Corona-Fälle. Das hat ein Stadtsprecher uns am Freitag mitgeteilt. Bisher seien nur die Einzelfälle bekannt, die Kontaktverfolgungen laufen…

https://www.radiobochum.de/artikel/bochumer-schulen-arbeiten-mit-corona-schnelltests-897048.html

Donnerstag, 18.03.2021 05:58

Auch Bochumer Schulen sollen jetzt Schnelltests benutzen. Einige Schulen bei uns haben die bestellten Tests schon bekommen: Die Schiller-Schule zum Beispiel. Dort gibt es jetzt einen Test pro Schülerin oder Schüler… 

Dass diese Test-Strategie zu einer verbesserten Gesundheit gerade bei den Kindern und Jugendlichen führen wird, ist auszuschließen. Ein wiederholter zweiwöchiger Hausarrest ohne Krankheitssymptome, ein wegen des Anstiegs an positiv Getesteten weiter geltendes Sportverbot sowie das Leben in ständiger Angst führen garantiert nicht zu einer Stärkung des Immunsystems und zur Steigerung der psychischen und körperlichen Gesundheit.

Es ist erschreckend zu sehen, bei wie vielen Menschen bereits Gewöhnungseffekte eingetreten sind an die Vermummungspflicht, das Einsamkeitsgebot, das Denunziationsgebot und die dauerhaften Einschränkungen der Bewegungsfreiheit. Nach einem Jahr unter einem totalitären Gesundheitsregime beginnen die Erinnerungen an die „alte Normalität“ bei einigen Menschen bereits zu verblassen. Das natürliche Sozialverhalten wird als Bedrohung verinnerlicht, und ich frage mich langsam, ob es für viele dieser Maßnahmen-Geschädigten überhaupt noch einen Weg zurück in eine Normalität menschlichen Lebens geben kann.  

Meine persönliche Meinung zu den Tests ist folgende:  Wenn überhaupt eine Teststrategie Sinn machen könnte, dann zur konsequenten Testung von Erkrankten und unter Umständen vor den Besuchen in Altenheimen oder Krankenhäusern. Allerdings müsste auch hier bei den PCR-Tests zur Überprüfung positiver Schnelltests zwingend die Zahl an Test-Zyklen mit angegeben werden sowie die Hersteller, um schwarze Schafe mit minderwertigen Tests herausfinden zu können. Bei einem Nichtauftreten von Symptomen bis zu drei Tage nach einem positiven Test müsste erneut getestet werden. Ab 30 PCR-Zyklen ist ohnehin keine Ansteckungsgefahr gegeben. Eine Quarantäne sollte nur für akut Erkrankte mit niedriger PCR-Zyklen-Anzahl angeordnet werden dürfen bzw. höchstens bis zur Wiederholung eines Test bei Symptomlosen mit hoher Zyklenanzahl. Direkt vor Ausbruch einer Erkrankung wäre eine hohe Zyklenanzahl zwar kein Beweis für eine nicht vorhandene Ansteckungsgefahr, doch ist die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion auf die Bevölkerung gerechnet eher gering, wenn kein enger Kontakt zu einem Erkrankten bestanden hat. Zudem zeigen die Tests ohnehin nur eine Momentaufnahme. Außerdem benötigen gerade die Antigen-Tests eine hohe Viruslast, führen also bei Symptomlosen sowohl zu vielen falsch positiven als auch zu falsch negativen Ergebnissen.  

https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/studie-die-meisten-corona-schnelltests-haben-eine-zu-geringe-trefferquote-li.148665

Torsten Harmsen 26.3.2021 – 05:57 Uhr

Unter symptomfreien Personen sei der Anteil der Infizierten wahrscheinlich erheblich niedriger als unter Menschen mit Symptomen, schreiben die Autoren. Nehme man zum Beispiel eine Gruppe von 10.000 Menschen ohne Symptome, von denen 50 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert seien, ergäben sich bei diesen Tests folgende „Treffer“: Zwischen 24 und 35 Personen würden korrekt als Virus-Träger identifiziert, zwischen 15 und 26 Fälle würden übersehen – also bis zur Hälfte der Infizierten. Zugleich müsste man mit 90 bis 189 falsch positiven Ergebnisse rechnen. „Unsere Übersichtsarbeit zeigt, dass einige Antigentests nützlich sein können, wenn bei Menschen mit Symptomen ein Verdacht auf Covid-19 besteht“, fasst die Erstautorin Jacqueline Dinnes von der University of Birmingham zusammen. „Diese Tests scheinen bei Menschen, die keine Symptome von Covid-19 haben, nicht so gut zu funktionieren.“ Alle Antigentests übersähen einige Personen mit einer Infektion. Daher sei es wichtig, Personen, die ein negatives Testergebnis erhalten, klarzumachen, dass sie trotzdem infiziert sein können. Auch gebe es einige neue Hinweise darauf, dass die Genauigkeit des Tests davon beeinflusst wird, wer ihn durchführt, schreiben die Cochrane-Autoren…

Ein völlig unbewiesener Unsinn ist die Legende vom hoch ansteckenden asymptomatisch Infizierten, der, in den Medien zum unwissenden Super-Gefährder hoch stilisiert, immer wieder für die Rechtfertigung von Maßnahmen herhalten muss, genauso wie das Märchen vom „Superspreader“, der ein bis zwei Wochen vor Ausbruch seiner Erkrankung wahre Massen an Menschen anstecken kann. Gäbe es diese Phänomene tatsächlich, dann hätten wir trotz aller Schutzmaßnahmen eine um ein Vielfaches höhere Durchseuchungsrate der Bevölkerung.

Zu guter Letzt ist festzustellen, dass mit dem nur bei den Risikogruppen durch Covid-19 und Mutanten erhöhten Lebensrisiko in keinster Weise die Abschaffung der Grundrechte in dem jetzigen Umfang zu rechtfertigen ist.

Es gibt nur eine Lösung, wir müssen lernen mit dem Virus zu leben, weil es weiter mutieren und nicht wieder aus dieser Welt verschwinden wird. Wir sollten unsere menschliche Existenz nicht im Kampf gegen eine unsichtbare Bedrohung minderen Ausmaßes zugrunde richten, erst recht nicht mit einer hochgefährlichen Massenimpfung. Ansonsten wird uns nicht das Virus vernichten, sondern wir als Menschen uns selbst – als Folge der unendlichen Dummheit und Überheblichkeit unserer Regierungsverantwortlichen und ihrer folgsamen nicht selbst denkenden Untertanen.

Kurzgeschichte „Eine Bezirksregierung auf Hexenjagd – die Verschwörung“

An einem grauen, verregneten Wintertag trafen sich die Drei am runden Tisch des großen Besprechungszimmers im Nebengebäude der Bezirksregierung. Ihre weißen Masken in Form von Schnäbeln ließen nur schwer erkennen, was sie in dem Moment empfanden, als sie in zwei Metern Abstand zueinander zwischen je zwei Plexiglasscheiben auf den bequemen Bürostühlen Platz nahmen.

Schulleiter Grinsfels – lässig gekleidet in Jeans und kariertem Hemd  –  bemühte sich um ein Lächeln der Augen, die sich hierbei zu schmalen Schlitzen verengten. Die einladende Hauptdezernentin Eisberg im frischen Blümchen-Kostüm musste zu ihrem Missfallen ihre schmalen Lippen verbergen, die nie ihre Augen an einem Lächeln beteiligen ließen und ihr damit einen Hauch von Bedeutsamkeit verliehen. Dezernent Schönling im blauen Anzug war noch relativ neu im Geschäft und schien seine Rolle zu genießen. Die Drei fühlten sich verbunden durch ihre Staatstreue und den Glauben an Rechtsstaat und Demokratie. Sie wähnten sich geschützt vor Zuschauern, mächtig und stark. Sie bemerkten ihn nicht an ihrer Seite. Doch der Gerechte, selbst unsichtbar, hatte alles im Blick.

Die Hexenjagden der post-demokratischen Epoche sind nicht öffentlich. Die Entscheidungen werden hinter verschlossenen Türen gefällt, die Prozessführung übernehmen andere. Das Verfahren ist formalisiert, die Drei mussten es nur ins Rollen bringen, um sich dann aus dem Schauprozess zurückzuziehen in eine sichere und gesicherte Position des Abwartens. Hexen sind unberechenbar, darin waren sie sich einig. Deswegen hatte es der neue Dezernent auch vorgezogen, nicht mit der beschuldigten Beamtin persönlich zu sprechen. Er hatte sich ganz auf das Urteil ihres Schulleiters verlassen, den freundlichen Herrn Grinsfels, der seinem Namen schließlich alle Ehre machte, stets bereits zu einer aufgeschlossenen herzlichen Kommunikation mit der Bezirksregierung. Die drei bildeten ein gutes Team, so wie sich Herr Grinsfels das vorstellte, als er gut gelaunt das Wort ergriff: „Danke an euch beide, dass ihr trotz dieser schwierigen Umstände so schnell ein persönliches Gespräch möglich machen konntet. Elfriede, du als meine Vor-Vorgängerin kennst die Problematik ja aus eigener Erfahrung und du, Hans, hattest mich nach eurem intensiven Gespräch ganz deutlich gewarnt. Sie hat schon mehr als einen Schulleiter verschlissen – um das mal ein bisschen flapsig auszudrücken.“

Die große und schlanke Haupt-Dezernentin Eisberg drehte sich grazil aus ihrer Hüfte heraus in Richtung des Schulleiters und entgegnete betont zugewandt: „ Ich habe großes Verständnis für deine Eingabe. Damals bestand nicht die Möglichkeit, in der Sache weiterzugehen. Die Bezirksregierung möchte öffentliches Aufsehen und negative Schlagzeilen vermeiden. Deswegen hatte man mir dann zeitnah die Beförderung zur Dezernentin in Aussicht gestellt. Eine weitere Zusammenarbeit stellte sich als unerträglich heraus. Ich habe das Angebot wenig später dankend angenommen.“

Herr Schönling räusperte sich kaum vernehmbar hinter seiner Maske: „Hier geht es schließlich um das Ansehen des Schulleiters in der Schulgemeinde und um den allgemeinen Schulfrieden. Und der wurde durch ihre Aktion massiv gestört!  Da haben sich sowohl Unterstützer als auch Gegner des Auftritts massiv zu Wort gemeldet. Ich habe daraufhin  Arthur geraten, ihr jeglichen maskenlosen Gesprächskontakt zu Schülerinnen und Schülern klar zu untersagen – auch wenn sie jetzt ein Attest vorlegen kann. So können wir besser unsere Positionen verteidigen und die Meinungsbildung positiv beeinflussen.“    

Frau Eisberg warf ein: „Wir waren hier völlig überrascht, dass sie ein Jahr nach Beginn der Pandemie dann doch so schnell ein Attest vorweisen konnte.“

Grinsfels: „Da sollen sich mehrere Schülerinnen für sie eingesetzt haben – diese unsägliche Rund-Mail!“ 

Frau Eisberg: „ Genau genommen hat das sogar Vorteile. Wir haben einen Vater, der es so schön klar ausgedrückt hat. Ob sie nun wirklich keine Maske tragen kann oder eine Simulantin ist, das müssen wir überhaupt nicht beurteilen oder beweisen können. Ihre Querdenker-Äußerungen zur Pandemie reichen aus, da sind wir uns einig! Ihr dienstliches Verhalten ist nicht mehr mit einem Unterrichtseinsatz zu vereinbaren.“

Herr Schönling ergänzte: „Der Tenor der Gerichte geht klar dahin, dass der Schutz der Gesundheit Vorrang hat vor den Grundrechten der Maskenbefreiten. Gefährder sind vom öffentlichen Leben auszuschließen.“

Dezernentin Eisberg richtete sich in ihrem Bürostuhl auf, um sich mehr Größe zu verleihen und betonte jedes einzelne Wort, als ob nun eine enorme Last von ihr abfiele: „Die Pandemie erleichtert uns das Vorgehen. Schon vor der Entscheidung der Rechtsabteilung konnten wir im Sinne der Schulgemeinde beschließen, sie aus dem Präsenzunterricht herauszunehmen. Damit ist der erste Schritt für das  Disziplinarverfahren vorweg genommen! Das erhöht unsere Erfolgsaussichten!“    

Der Gerechte fühlte sich an alte Zeiten erinnert. Schon im Mittelalter hatte eine pandemische Seuche die Menschheit in eine beispiellose Massenhysterie abgleiten lassen. Doch dass sich die Geschichte nun zu wiederholen schien, nahm er irritiert zur Kenntnis. Das Corona-Virus ist doch bei weitem nicht so tödlich wie die Pest des Mittelalters, der ganze Dörfer zum Opfer gefallen waren. Wollen die Menschen nun kollektiven Selbstmord begehen aus Angst vor dem Tod, den sie seit Jahrzehnten systematisch aus ihrem Leben zu verdrängen versuchen? Wo sind Mut und Entschlossenheit geblieben und die Fähigkeit der Regierenden, die Massen zu beruhigen? Sind irrationale Gewaltausbrüche gegen Maskenlose und Impfgegner die Zukunft dieses Landes? Im Zeichen des Bürgerkrieges gehören Verschwörungen zur neuen alten Normalität, dachte der Gerechte. Es muss wieder Märtyrer geben!

Arthur Grinsfels hatte eine Vorliebe für die Kommunikation auf Augenhöhe gegenüber der Lehrerschaft. Mit seinem kumpelhaften Auftreten ließen sich zusätzliche Arbeitsbelastungen besser durchsetzen und nervige Kritik im Keim ersticken – zumindest bei den meisten! Im Kollegium erhöhte das Duzen seine Glaubwürdigkeit, wenn es um Konflikte mit einzelnen Lehrkräften ging, weil er bei den Folgsamen als stets zugänglich und verständnisvoll galt. Wer sollte da schon annehmen, dass er ein dienstrechtliches Vorgehen gegen Quertreiber erst in die Wege leitete, um danach ein Gespräch zur gütlichen Klärung und zur Entwicklung von gemeinsamen Zukunftsperspektiven anzubieten.    

Der Gerechte schüttelte angewidert den Kopf. Baut die Zuversicht auf Pappe, so ist der Einsturz vorhersehbar, wenn ein Elefant die Brücke betritt. Und wenn drei Elefanten in einen Porzellanladen hinein spazieren, schaffen sie es zwar, alles gründlich zu zerstören, doch steigt dabei auch die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich selbst oder Ihresgleichen verletzen. Die Risiko-Nutzen-Abwägung ist eine Frage der Weitsicht und des Verstandes. Diesen zu benutzen, dazu sind Angst- und Hass-gesteuerte Menschen meist nicht mehr fähig. Sie werden der Fata Morgana ihrer Träume zuversichtlich hinterherlaufen. Wenn sie die Täuschung erkennen, wird es zu spät sein. Die Geschichte wiederholt sich ständig in immer wieder denselben Zyklen des Aufstiegs, der Entstehung von Hochkulturen und des unweigerlichen Abstiegs. Eine Epoche der Aufklärung kann genauso wenig Bestand haben wie eine Epoche der Unterwerfung unter irrationale Glaubenssätze. Alles hat seine Zeit!   

Es gibt nur einen Weg – zurück!

Impfschäden auf eigenes Risiko – warum das PEI AstraZeneca stoppte

Es hat zahlreiche Kritiker der Corona-Impfungen sowohl verwundert als auch erleichtert, als das Paul-Ehrlich-Institut die AstraZeneca-Impfungen am 15. März durch seinen Warnhinweis in Deutschland stoppte. Die Zahl an gemeldeten Thrombosen unter Mitarbeitern von Pflegeberufen hatte sich gehäuft und es wurden gerade unter Ärzten zunehmend Zweifel an der Sicherheit des Impfstoffs laut. Das Vertrauen sollte durch die Untersuchung der seltenen Vorkommnisse gestärkt werden – so die offizielle Begründung. Tatsächlich aber sieht es für mich eher danach aus, als ob eine andere Motivation überwogen hat. Etwaige Schadensersatzansprüche bei Impfschäden entfallen bezüglich des Thrombose-Risikos weitestgehend, wenn die Impf-Einwilligung die neue Nebenwirkung umfasst.

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/haftungimpfschaden-101.html

Stand: 19.03.2021 16:00 Uhr

… Die Antwort in Kurzform: Wenn von den Ärzten und im Beipackzettel des Herstellers richtig über die jetzt bekannten Risiken aufgeklärt wird, und der Patient auf dieser Basis seine Einwilligung erklärt, fallen viele Ansprüche der Geimpften wohl weg. Aber: Trotz Einwilligung bleiben die Geimpften nicht völlig schutzlos, denn sie können bei einem Impfschaden einen Versorgungsanspruch gegen den Staat haben…

Neu ist seit diesem Freitag, dass die Aufklärung durch den Arzt – und die Einwilligung des Patienten – die neuen Risiken zur Thrombose umfassen muss…

In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass bekannte Nebenwirkungen vertretbar sind, wenn das Arzneimittel zugelassen ist. „Deshalb sind Verletzungen nicht ersatzfähig, die nach der Nutzen-Risiko-Bewertung als sozialadäquat eingeordnet werden, weil und soweit sie beim Gebrauch von Arzneimitteln vom Verkehr hingenommen werden“, hat zum Beispiel das Oberlandesgericht Karlsruhe entschieden…

Geimpfte Personen sind nach einem „Impfschaden“ trotzdem nicht schutzlos. Denn sie können einen Anspruch direkt gegen den Staat haben (§ 60 Infektionsschutzgesetz). Der Staat zahlt dann Heil- und Krankenbehandlungen und womöglich auch eine Rente. Das nennt man auch einen „Aufopferungsanspruch“.

Wer sich also aufopfert, um die pandemische Hysterie beenden zu helfen, obwohl seine persönliche Nutzen-Risiko-Abwägung eine Impfung hätte verbieten müssen, der darf als potentieller Überlebender von bleibenden Impfschäden auf eine kleine Rente in Höhe von Hartz IV hoffen.

Die mit den beobachteten Blutgerinnungsstörungen verbundenen Krankheitsbilder können sich durchaus vielfältig äußern, nicht nur in Form der untersuchten seltenen Hirnvenenthrombosen. Thrombosen im Gehirn können zu einem Druckanstieg und daher auch zu Gehirnblutungen führen. Bei Herzinfarkten als auch bei Schlaganfällen spielen Blutgerinnsel eine Rolle. Lungenembolien sind derart häufige Todesursachen, dass wohl kaum nach jedem Tod in Zeitnähe zur Corona-Impfung ein möglicher Zusammenhang in Erwägung gezogen wird.

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Lungenembolie-Symptome-rechtzeitig-erkennen,lungenembolie101.html

20.11.2019

Herzinfarkt und Schlaganfall sind schwere Erkrankungen, bei denen ein Blutgerinnsel ein lebenswichtiges Gefäß im Herzen oder im Gehirn verstopft. Passiert dasselbe in der Lunge, spricht man von einer Lungenembolie. Das Blutgerinnsel entsteht meist in den Venen der Beine oder des Beckens. Der Thrombus wird mit dem Blutstrom fortgeschwemmt und gelangt hoch in die Lunge. In den Lungenarterien bleibt er stecken und verschließt sie. Die Lungenembolie ist gefährlich, wird aber sehr oft übersehen. Nur etwa 30 Prozent aller Embolien werden vor dem Tod diagnostiziert. In Deutschland sterben jedes Jahr schätzungsweise 40.000 bis 100.000 Menschen an einer Lungenembolie…

Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die in Europa mittlerweile anerkannten 40 bis 50 Fälle von Impfthrombosen nur die Spitze des Eisbergs bilden. Meinen Informationen nach handelt es sich wohl um Patienten, die mit Thrombosen nach der Impfung im Krankenhaus behandelt wurden. Bei denen, die ohne vorherige Diagnose plötzlich und unerwartet verstorben sind, mögen in der Mehrzahl der Fälle natürliche Todesursachen ohne Bezug zur Impfung angenommen worden sein.

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am 18. März die Impfung wieder für sicher und wirksam erklärt. Heute nun liest man überall, dass die Angstmache vor einer AstraZeneca-Impfung mit Nachdruck zu beenden sei – ein Forscherteam der Universitätsmedizin Greifswald habe sowohl den Mechanismus der Nebenwirkung entschlüsselt als auch eine wirksame Therapie entwickelt.

Ach ging das aber schnell, dachte ich mir so, jahrelange Forschung komprimiert auf drei Tage, welch eine „Ultra-Teleskopierung“! Die FAZ titele auf ihrer Online-Ausgabe auch gleich: „Die Menschen müssen keine Angst mehr vor AstraZeneca-Impfung haben“. Wie schön, dachte ich  – doch währte meine Freude nur kurz, als ich mich dann selbst informierte.  

Eines muss man den Forschern der Uni Greifswald lassen, sie stehen für eine gewisse Transparenz. Die Zoom-Pressekonferenz vom Morgen des 19. März wurde auf der Internet-Präsenz für die Öffentlichkeit zugänglich hochgeladen.

https://www.medizin.uni-greifswald.de/de/ueber-die-umg/aktuelles/astrazeneca-impfung/

… Professor Andreas Greinacher hat sich reingehängt und es hat sich gelohnt. Die Komplikationen nach Impfung mit dem AstraZeneca Impfstoff sind erforscht und es wurde eine Therapie entwickelt. Einer weiteren Impfung steht also nichts mehr im Weg.

Der Abwehrstoff, der sich in seltenen Fällen nach der Impfung bildet, aktiviert die Blutplättchen. Diese agieren dann wie bei einer Wundheilung und lösen Thrombosen im Gehirn aus…

Die Aussagen des Professors Greinacher halte ich durchweg für glaubwürdig. Da waren seriöse Wissenschaftler am Werk, die vor einer Veröffentlichung erster Ergebnisse in Form eines Papers ihre bahnbrechenden Zwischenergebnisse schon einmal präsentieren wollten – was wegen der Brisanz der Situation in der Pandemie auch durchaus nachvollziehbar ist. Professor Greinacher drückte sich vorsichtig aus, sprach von Hypothesen, die noch Wochen oder Monate der Aufklärung benötigten. Auf die Frage, ob diese seltene Nebenwirkung auch bei mRNA-Impfstoffen auftreten könnte,  meinte der Wissenschaftler, es sei viel zu früh, das zu sagen. Nicht genaues weiß man nicht, außer dass ein bestimmter sehr seltener Antikörper in allen untersuchten Proben aufgefunden wurde. Welcher, das wollte der Herr Professor noch nicht verraten. Hierfür müsse die Öffentlichkeit auf die Fertigstellung der wissenschaftlichen Publikation warten. Aber er bedankte sich schon einmal ausdrücklich beim PEI mit den Worten: „Und wenn wir das alles zusammenfassen, dann sind wir jetzt in der Situation, dass ich dem Paul-Ehrlich-Institut unendlich dankbar dafür bin, dass sie uns die letzten drei Tage Luft geschaffen haben, mit der Empfehlung, die Impfung ein bisschen zu pausieren.“

Damit scheint mir bestätigt zu sein, dass der Verdacht eines Zusammenhangs zwischen der Impfung und bestimmten Todesfällen schon länger vermutet und wissenschaftlich hinter verschlossenen Türen diskutiert wurde.

Das Team um Professor Greinacher hatte in Zusammenarbeit mit anderen Wissenschaftlern drei Tage lang durchgearbeitet, um den Mechanismus anhand von zur Verfügung gestellten Blutproben zu klären und ein Testverfahren für ein Screening betroffener Patienten zu entwickeln. Ursache für die Thrombosen seien zu geschätzt 80 bis 90 Prozent durch die Impfung gebildete Abwehrstoffe, die Antikörper, welche an ein Protein von Thrombozyten, den Blutplättchen, binden. Normalerweise bringen die Blutplättchen Blutungen zum Stillstand. Werden sie jedoch ohne eine Gefäßschädigung in hohem Maße aktiviert, so wird eine Blutgerinnung in Gang gesetzt, die zur Thrombosen-Bildung führen kann. Vermutet wird, dass nicht nur die Thrombozyten, sondern auch die weißen Blutkörperchen und die Gefäßwände aktiviert werden können, wie das bei sehr ähnlichen Antikörpern der Fall sei, die bereits seit 30 Jahren erforscht werden.  Professor Greinacher erwähnte in diesem Zusammenhang die Heparin-induzierte Thrombozytopenie als Arbeitshypothese mit einer großen Parallelität der Vorgänge. Diese kann zu einem Hirnschlag führen, ausgelöst durch eine allergische Reaktion auf den „Blutverdünner“ Heparin.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heparin-induzierte_Thrombozytopenie#:~:text=Die%20Heparin%2Dinduzierte%20Thrombozytopenie%20(HIT,der%20Thrombozyten%20(Blutpl%C3%A4ttchen)%20abf%C3%A4llt.

… Die HIT Typ II (HIT2) beruht auf einer Antikörperbildung gegen Heparin/Protein-Komplexe. Aufgrund seiner negativen Ladung bindet der Wirkstoff an zahlreiche Proteine. Als wichtigster krankheitsauslösender Faktor wird der Komplex aus Heparin und dem Plättchenfaktor 4 angesehen. Plättchenfaktor 4 ist ein stark positiv geladenes Protein, das aus Blutplättchen freigesetzt wird. Gegen den Medikament/Proteinkomplex – das Antigen  – entwickeln einige Patienten Antikörper. Nach der Bindung an den Komplex binden die Antikörper mit ihrem Fc-Teil an einen Rezeptor auf den Thrombozyten. Dadurch verklumpen die Thrombozyten untereinander und werden aktiviert. Hieraus ergeben sich Thrombosen im venösen und arteriellen System. Extrem selten kann auch eine Inaktivierung der Gerinnung mit Blutungsneigung erfolgen. Erste Antikörper sind sechs bis zwanzig Tage nach dem Beginn der Heparingabe messbar.

Das Auftreten einer HIT Typ II hängt von der Dauer der Heparinbehandlung ab, unter fünf Tagen tritt sie seltener auf. Ebenso fördert eine hohe Dosis das Risiko dieser Komplikation…

Die Sicherung der Diagnose mit Labortests ist prinzipiell nicht möglich, es gibt jedoch u. a. einen ELISA-Test, mit dem die Antikörper in ca. 90–95 % der Fälle nachgewiesen werden können. Allerdings werden auch je nach Test in 5–50 % der Fälle Antikörper nachgewiesen, ohne dass je eine HIT aufträte. Eine neue Methode ist der Lateral Flow Immunoassay mit dem ähnlich wie mit ELISA Antikörper gefunden werden, bei anscheinend weniger falsch-positiven Resultaten…

Wäre es auch denkbar, dass der Plättchenfaktor 4 an das Spike-Protein oder an Teile des Spike-Proteins bindet, das auf den Zellen nach der Impfung präsentiert wird? Dann müsste es auch Fälle dieser Nebenwirkung bei den anderen Impfstoffen geben – und danach sieht es ganz aus. Bislang wird in Deutschland ja hauptsächlich der AstraZeneca-Impfstoff bei den Jüngeren eingesetzt. Von Thrombozytopenie, Herzinfarkten oder Schlaganfällen wurde weltweit auch nach Impfungen mit mRNA-Impfstoffen berichtet, wobei stets gebetsmühlenartig jeglicher Zusammenhang mit der Impfung kategorisch ausgeschlossen wird.    

Es handelt sich bei den untersuchten Thrombosen der AstraZeneca-Impfung also wohl um die Folgen einer Autoimmunreaktion, die vor allem Jüngere trifft, da ältere Geimpfte ein weniger aktives Immunsystem haben und daher moderater reagieren. Die Nebenwirkung bedroht somit in erster Linie diejenigen Impfwilligen, denen die Impfung am wenigsten Nutzen verschafft.

Die Zusammenhänge seien noch nicht klar, sagte Professor Greinacher, man wisse derzeit nicht, ob der Impfstoff als Ganzes, der Vektor oder die starke Inflammation die überschießende Reaktion des Immunsystems auslösen würde. Die Abwehrstoffe seien sicher gefunden worden, sie bestehen aus zwei Teilen, die beide an die Thrombozyten binden, einem Antigen-erkennenden Teil und einem Teil zum Aktivieren. Hierauf beruhe auch die entwickelte Therapie, die den Rezeptor blockiere durch intravenöses Immunglobulin. Es gibt ein bereits zugelassenes Präparat, das in allen Krankenhäusern zur Verfügung steht und den Mechanismus blockiere. Die Behandlung ist folglich keine ganz neue, sondern lediglich eine angepasste bekannte Therapie. Die Leistung hat darin bestanden, die Analogien bei den gefundenen Antikörpern erkannt zu haben. Vier Patienten seien genau untersucht worden, von drei weiteren Patienten lagen Laborproben vor, die die wichtigsten Befunde bestätigt haben sollen. Detailuntersuchungen waren hier nicht möglich, weil bei diesen Patienten nicht ausreichend Blut gewonnen werden konnte. Über zwei weitere Patienten lagen klinische Informationen vor, die zu den anderen Untersuchungen passten.

Interessant war noch die Antwort auf die Frage, worauf Geimpfte denn achten sollten. Die gefundenen Antikörper werden erst nach 4 bis 5 Tagen gebildet. Alle Todesfälle kurz nach der Impfung können folglich nicht auf diesen Mechanismus zurückzuführen sein, was nahelegt, dass es noch andere Mechanismen geben muss, die zeitnaher zur Impfung Herzinfarkte und Schlaganfälle auslösen können. Die Geimpften sollen im Zeitraum von 5 bis 14 Tagen nach der Impfung auf ein schmerzhaftes Bein oder auf sehr starke Kopfschmerzen mit einem Arztbesuch reagieren. Wenn die Thrombozyten in der zweiten Woche nach der Impfung abfallen und Thrombosen nachgewiesen werden, kann das gerinnungshemmende Mittel IVGG zur Therapie eingesetzt werden. Ob die Behandlung in der Regel noch rechtzeitig kommt, kann der Professor nicht sagen. Klinische Studien liegen noch nicht vor. Greinacher warnte jedoch vor einer Übertherapie wegen der unerwünschten Nebenwirkungen des Gerinnungshemmers. Risiken und Nutzen müssten übereinstimmen. Warum diskutiert man das nicht auch für die Impfung?

Professor Greinacher riet gleichermaßen von einer Testung aller Geimpften ab, weil dies eine „nicht sinnvolle Testerei-Epidemie“ stattfinden ließe mit schwerwiegenden Folgen.

Auch hier frage ich mich, warum die Gefahr eines allgemeinen Tests auf die unerwünschten gefährlichen Impf-Antikörper durchaus gesehen wird, auf eine Corona-Infektion jedoch auch Massentests an Gesunden befürwortet werden, mit gravierenden Konsequenzen für die Pandemiebeurteilung und die damit verbundenen schädigenden Corona-Maßnahmen. Falsch positive Testergebnisse gibt es in beiden Fällen – gerade bei Symptomlosen.

Auch Professor Greinacher – sicherlich ein bemerkenswerter Wissenschaftler – misst mit zweierlei Maß und scheint dies nicht einmal zu realisieren. Es ist zwar beruhigend zu wissen, dass in der Medizin nach den Ursachen möglicher Impfnebenwirkungen also durchaus intensiv geforscht wird und dass auch Zusammenhänge mittlerweile zugegeben werden, doch entsetzen mich die Schlüsse, die aus den Ergebnissen gezogen werden. „Wirksam und sicher“ – eine Leben-gefährdende Lüge, die zu einer Impf-Mafia passen würde, nicht aber zu einer europäischen Zulassungsbehörde, die das Vorsorgeprinzip zu achten hat und zur Ermöglichung der politisch gewollten Durchsetzung einer Impfpflicht in der europäischen Bevölkerung keineswegs über Leichen gehen dürfte.       

Auf der dunklen Seite der Macht

Der Jedi-Ritter in Furcht vor Corona

Gut genährt, zeigt den Wohlstand,

er duzt, wen er will,

drängt Kritiker an den Rand,

und vernichtet ganz still.

Das breite Lächeln der Macht,

die Anteilnahme, gespielt wie erdacht,

die wahren Worte, dazwischen versteckt,

wer nicht schweigen will, verreckt!

Verzweiflung gesteuert,

die Wahrheit entstellt,

seine Unschuld beteuert,

doch sanktioniert wie bestellt.

Gehört werden die einen,

die Panik verbreiten,

blind vor Angst, als gäbe es keinen,

der eine Gefahr würde bestreiten.  

Gefahr des Atems, ohne Maske ganz groß,

Gesunde ganz krank, wann handeln die bloß?  

Gefahr des Atmens trotz Maske vorhanden,

das Bild der Corona-Aussätzigen wie gewollt so entstanden.

Als Simulanten verleumdet, als Lügner diffamiert,

damit jeder Kritiker seine Glaubwürdigkeit verliert.

Vernichtet als Störer des Friedens im Krieg

gegen ein Virus, im Kampf für den Sieg.

Das Umsetzen der Maßnahmen, maßlos und stur,

die Geschädigten gebilligt und ignoriert,

denn als bedauernswertes Opfer zählt nur,

wer sein Leben mit oder durch Corona verliert.

George Orwell, der Corona-Hygiene-Staat und die neue Sozialisation in deutschen Schulen

Sozialisation zielt grundsätzlich auf die Anpassung an gesellschaftliche Erwartungen ab. Doch sollte gerade in der Schule auch vermittelt werden, dass gegen menschenunfreundliche Entwicklungen in einer Gesellschaft Widerstand zu leisten ist.

Die Sozialisation von Schülern in Corona-Zeiten ist jedoch eher als eine Sozialisation in Orwellsche Verhältnisse anzusehen.

Orwell schuf in seiner Utopie „1984“ einen totalitären Überwachungsstaat. Der künstlich erzeugte Notstand dient in dem von ihm entworfenen System vor allem dazu, das Volk von Bildung und selbstständigem Denken fern zu halten. Die Devise lautet „Unwissenheit ist Stärke“. Der Mensch soll durch Manipulation und Disziplinierung kontrolliert werden, mit dem Ziel, dem Individuum die Möglichkeit und Fähigkeit zum unabhängigen Denken zu nehmen. Eine Art Realitätskontrolle führt letztendlich sogar dazu, dass offensichtlich falsche Behauptungen, die dem gesunden Menschenverstand, ja sogar den Naturgesetzen widersprechen, als richtig akzeptiert werden. Ein wesentliches Mittel zur Manipulation der Massen ist hierbei die Sprache. Begriffe wie Freiheit, Gleichheit, Objektivität und Frieden werden aus dem Wortschatz entfernt oder in ihrer Bedeutung umdefiniert.  

In dem 2003 ausgestrahlten BBC-TV-Doku-Drama „George Orwell: A Life in Pictures“ wird Orwell in dem Auszug „Die letzte Warnung“ eine erschreckend gut auf unsere jetzige Politik der Verbote und der Zerstörung zutreffende Warnung für die Zukunft in den Mund gelegt. Ich weiß nicht, ob Orwell das tatsächlich so gesagt hat. Jedenfalls passen diese Worte zu seinem berühmten Werk „1984“:

„In unserer Welt wird es keine Emotionen mehr geben außer Angst, Zorn, Triumph und Selbst-Erniedrigung… Es wird keine Loyalität mehr geben außer der Loyalität gegenüber der Partei, doch wird es immer den Rausch der Macht geben. Immer, zu jedem Zeitpunkt, wird es den Nervenkitzel des Sieges geben, die Sensation einen hilflosen Feind niederzutreten. Wenn Sie ein Bild der Zukunft wollen, stellen Sie sich einen Stiefel vor, der unaufhörlich in ein menschliches Gesicht tritt. Die Moral, die aus diesem Alptraum gezogen werden soll, ist eine einfache. Lass es nicht geschehen! Es hängt ab von Dir!“

Im Internet bin ich auf eine sehr gelungene Zusammenstellung einiger Umdeutungen gestoßen, die seit Beginn der Corona-Krise mit dem Ziel der „Umerziehung“ der Bundesbürger über den Sprachgebrauch in den Medien in den Köpfen der unbedarften Konsumenten verankert wurden. Es wird systematisch versucht, gerade in den Schulen Begriffe wie Solidarität, Eigenverantwortung und Toleranz neu zu definieren. Gehorsam wird unter dem Label „Solidarität“ eingefordert, Eigenverantwortung als Egoismus verurteilt und unter Strafandrohung untersagt. Ignoranz wird als Toleranz bezeichnet und gefeiert. Denunzianten gelten mittlerweile als Beschützer. Unterwürfigkeit ist der neue Anstand und Grundrechte werden als Privilegien vergeben. Was früher als undenkbar galt, wird heute unter dem Begriff „Corona-Schutzmaßnahmen“ als alternativlos vermittelt. Kritiker werden als Leugner diffamiert, Zensur als „Faktencheck“ legitimiert und Menschen, die eine sachliche Diskussion der Corona-Maßnahmen anstreben als „Schwurbler“ bezeichnet und damit ins Lächerliche gezogen.     

Wie gelingt es staatlichen Stellen zu verhindern, dass Schülerinnen und Schüler gegen ganze Schultage unter der Maske und in eiskalten Räumen aufbegehren?

Man erklärt wissenschaftlich nicht bewiesene Behauptungen zu Fakten und definiert jeden, der sich auf die Realität beruft, als Verweigerer. Um die Massen zu lenken wird auf eine perfide Art und Weise Angst vor Gesunden erzeugt, in dem diese als potentiell symptomlos Erkrankte und damit als Gefährder eingestuft werden. Positiv Getestete werden mit Infizierten und Erkrankten gleichgesetzt, sodass jeder Massentest von Gesunden haufenweise Panik und Hausarrest-Anordnungen zur Folge haben wird.  Die „Corona-Zahlen“ in den Schulen werden durch die geplanten Schnelltestes massiv ansteigen, doch werden meiner Einschätzung nach die durch die Maßnahmen ausgelösten psychischen Erkrankungen gegenüber den Corona-Symptomen in ihrer Schwere überwiegen.    

Ein weiterer Grundpfeiler der Gleichmachung zur Verstärkung des Gruppenzwangs ist durch das verordnete Tragen von medizinischen Masken entstanden. Diese Mund-Nase-Bedeckungen vernichten jeden Rest von Individualität. Und jeder FFP2-Masken-Träger wird gelobt als besonders „solidarisch“, da er andere effektiver vor sich selbst zu schützen bereit ist. Ob die Lehrer und Schüler, die stundenlang FFP2-Masken tragen, sich selbst damit im Gegenzug am effektivsten gesundheitlich schaden, bleibt dahin gestellt. Selbstgefährdung ist nur im Hinblick auf eine potentielle Corona-Infektion unzulässig.

Wie wird im System Schule damit umgegangen, wenn Personen, die der „Schulgemeinschaft“ angehören, aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können?     

Unsere  Regierungen kennen als Reaktion auf erfolglose Maßnahmen nur eine Antwort, sie verschärfen diese weiter. Und genau das ist auch bei der Maskenpflicht in Schulen geschehen, ausgeweitet von den Gängen auf die Schulhöfe und die Klassenzimmer müssen Schüler auf dem gesamten Schulgelände seit dem Herbst durchgehend eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, mit wenigen kurzen Maskenpausen zum Essen und Trinken. Die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden haben hierdurch erheblich gelitten, auch wenn gewisse Gewöhnungseffekte nicht zu vernachlässigen sind. Seit dem 22. Februar 2021 gilt eine weiter verschärfte Verordnung, die in erster Linie die Lehrer betrifft. Ein Unterricht ohne Maske ist nun unzulässig, selbst wenn der vorher geltende Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Seither werden Lehrkräften FFP2-Masken vom Dienstherrn zur Verfügung gestellt mit der Erwartung, dass diese auch „freiwillig“ genutzt werden. Während bislang Schüler und Lehrer mit Maskenbefreiung noch geduldet wurden, hat das Klima der Ausgrenzung mittlerweile auch hier Früchte getragen.

Mit Masken-befreiten Schülern werden „Vereinbarungen“ getroffen. Für die Teilnahme am Unterricht wird erwartet, dass die Maske überall außer am Sitzplatz und auch  in den öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur Schule dennoch getragen wird. Den Schülern wird ein Sitzplatz neben einem meist geöffneten Fenster in einem Mindestabstand von 1,5 Metern zum „nicht kontaminierten“ Rest der Klasse zugewiesen. Die Lehrkraft darf sich dem Schüler mit Attest nur dann nähern, wenn dieser für das Gespräch ohne Distanz kurzzeitig eine Maske aufsetzt, auch wenn die Lehrkraft selber auf einen FFP2-Schutz vertrauen darf. Menschen-verachtender geht es kaum mehr. Wie sich die Schüler bei dieser Stigmatisierung fühlen, interessiert die Pädagogen in keiner Weise. Ob psychische Schäden durch diese „Vorzugsbehandlung“ entstehen können, wird gar nicht erst diskutiert.   

Macht es epidemiologisch einen Unterschied, wenn nur eine einzige Lehrkraft an einer Schule im Unterricht keine Maske trägt?  

Lehrer, die keine Maske tragen können, werden erst gar nicht mehr in der Schule geduldet. Ein Attest schützt sie zwar vor der Entlassung aus dem Dienst, erlaubt jedoch nur noch die Arbeit im „Home-Office“, also das Stellen und Bewerten von Distanz-Aufgaben über Internet-Plattformen. Diese offensichtliche Diskriminierung wird mit dem Vorrang des Gesundheitsschutzes der Gemeinschaft gerechtfertigt, hinter dem auch das Recht auf Unterricht derjenigen Schüler zurückstehen muss, deren Eltern keine Bedenken haben.

Selbst wenn man von einer deutlichen Verhinderung von Ansteckungen durch das Maskentragen in Schulen ausginge, so wäre es dennoch für die Ausbreitung der Corona-Infektionen völlig unerheblich, wenn nur eine Person keine Maske trägt. Außerdem ist zu bedenken, dass nur Erkrankte die Infektion weitergeben können, es besteht nicht wie bei einer offenen Tuberkulose oder einer HIV-Infektion eine dauerhafte Ansteckungsgefahr. Und es sollte als selbstverständlich angesehen werden, dass sowohl Maskenträger als auch Maskenbefreite in Zeiten von Corona auch bei ganz leichten Erkrankungssymptomen Menschenansammlungen wie in Schulen präventiv meiden.  

Das eigentliche Problem beim Unterrichtseinsatz von Lehrern mit Maskenbefreiung ist bei realistischer Betrachtung nicht etwa eine stark vergrößerte Gesundheitsgefahr, die von dieser Unterrichtssituation definitiv nicht auszugehen droht. Es ist das Agieren von durch die Medien und ihr Umfeld aufgehetzten Eltern, die sich in der Sorge um das Wohl ihrer Kinder in Hass und Hetze regelrecht überschlagen.

Es sind sehr verletzende und teilweise auch wissenschaftlich betrachtet haarsträubende Behauptungen, die da ins Feld geführt werden:

„Dabei vernachlässigen Sie aber schlicht, dass die von Ihnen in die Raumluft abgegebenen Aerosole sich u.U. länger in der Raumluft halten können. Damit ist dann nicht nur Abstand nötig, sondern eigentlich darf der ‚Luftraum‘, in dem Sie sich bewegt und in dem Sie ausgeatmet haben, von keiner anderen Person mehr durchquert werden, bevor hier nicht desinfiziert wurde.“

„Als Eltern können und werden wir es schon allein deshalb nicht akzeptieren, unsere Kinder Menschen ‚auszusetzen‘, die ihre Mitmenschen nicht schützen wollen oder können. Denn auch wenn sich Kinder vielleicht nicht so schnell infizieren, sie können aber doch das Virus überragen.“

„Sollten Sie tatsächlich ohne Maske unterrichten, werden wir auch eine entsprechende Beschwerde einreichen. Eine Anzeige wegen versuchter Körperverletzung – da Sie absichtlich keine Maske tragen, ist hier Fahrlässigkeit ausgeschlossen – behalten wir uns auch für den Fall vor, dass Sie gemeinsam mit einem unserer Kinder in gleichen Raum sind bzw. den gleichen Flur teilen.“

„Darüber hinaus können Menschen, die sich infiziert haben, auch durchaus schon während der Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen andere anstecken. Anders gesagt: Sie könnten im Extremfall bis zu zwei Wochen in der Schule sein, bevor bei Ihnen erste Symptome zu erkennen sind. Wie viele anderen Menschen Sie in dieser Zeit anstecken könnten, dürfen Sie dann jetzt gern selbst ausrechnen.“

„Das Tragen der Maske zum Schutz anderer ist ein Zeichen großen Respekts, den die Kinder jeden Tag in der Schule jeder Lehrerin und jedem Lehrer und all ihren Mitschülerinnen und Mitschülern entgegen bringen. Wer keine Maske tragen kann oder will, nimmt nicht am Schulalltag teil.“

Es sind Äußerungen wie diese, die Schulleitungen und Bezirksregierungen kapitulieren lassen.

„Wenn Sie ein Bild der Zukunft wollen, stellen Sie sich einen Stiefel vor, der unaufhörlich in ein menschliches Gesicht tritt.“

Die  neuartige „Sozialisation“ im Schatten der Corona-Schutzmaßnahmen ist erschreckend.  

Was für eine Gemeinschaft wird da gefördert, wenn Menschen mit Masken-Problemen ausgegrenzt werden, weil die Angst vor dem Atem des Gegenübers das logische Denkvermögen ausschaltet?  

Was wird aus einer Gesellschaft, in der das Gefühl der Irrealität das alltägliche Leben beherrscht?

Was nennen wir Solidarität, wenn das selektive Mitgefühl die Menschlichkeit ersetzt?   

  

Das Gefühl der Irrealität

Das selektive Mitgefühl

Thrombosen durch Corona-Impfstoffe – das Risiko der genetisch initiierten Spike-Protein-Produktion im Körper

Dänemark, Schweden, Norwegen  und Rumänien haben die Verimpfung des DNA-Vektor-Impfstoffs von AstraZeneca vorerst gestoppt, um das Auftreten von Blutgerinnungsstörungen im Zusammenhang mit der Impfung zu untersuchen. Deutschland impft munter weiter – Thrombosen als mögliche Nebenwirkung der Impfung sind auf dem Beipackzettel schließlich nicht zu finden. Das Paul-Ehrlich-Institut soll laut welt.de folgende Stellungnahme abgegeben haben:

https://www.welt.de/wissenschaft/article228110151/Keine-Hinweise-Paul-Ehrlich-Institut-haelt-an-Impfstoff-von-AstraZeneca-fest.html

12.03.2021

… Das Paul-Ehrlich-Institut erklärte, in Deutschland seien bis Donnerstag insgesamt elf unterschiedliche Fälle von Gerinnungsstörungen bei etwa 1,2 Millionen Impfungen gemeldet worden. Vier Menschen seien gestorben. Bei der Betrachtung aller derzeit verfügbaren Informationen zu den deutschen und internationalen Meldungen zu Blutgerinnseln nach einer Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca gebe es „derzeit keinen Hinweis, dass die Impfung diese Erkrankungen verursacht hat“…

Dies ist die Standard- Argumentation der Verantwortlichen für die Impfsicherheit in Bezug auf neu entdeckte seltene Nebenwirkungen der Corona-Impfstoffe. Was selten ist, wird als zufällig eingestuft und wen der Zufall trifft, der hat halt Pech gehabt. Dabei ist die Frage berechtigt, bei welchem Faktor die Dunkelziffer zwischen den elf in Deutschland gemeldeten Blutgerinnungsstörungen und den tatsächlich aufgetretenen Fällen dieser lebensbedrohlichen Komplikation liegen mag. Die im folgenden Artikel beschriebenen durch Thrombosen auslösbaren möglichen Todesursachen erinnern an weltweit beschriebene Fälle von angeblich nicht mit der Impfung in Zusammenhang stehenden Schlaganfällen und Herzinfarkten von jüngeren Geimpften ohne Vorerkrankungen.

https://www.gesundheitsinformation.de/was-sind-blutgerinnsel-und-wie-entstehen-sie.html

…Wann können Blutgerinnsel gefährlich werden?

Gerinnsel in den Beinvenen können gefährlich werden, wenn sie sich ablösen, in die Lunge geschwemmt werden und dort ein Gefäß verschließen. Dann kommt es zu einer Lungenembolie…Thromben in den Arterien können die Blutzufuhr zu bestimmten Organen verringern oder sogar unterbrechen. Ein Beispiel dafür sind Thromben in den Herzkranzgefäßen: Wenn sie eines dieser Gefäße verschließen, kommt es zu einem Herzinfarkt. Bildet sich im Herzen selbst ein Blutgerinnsel, kann dieses zum Gehirn wandern und dort einen Schlaganfall auslösen…

 

In Indien gab es beispielsweise alarmierende Berichte nach Beginn der Massenimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca „Covishield“. Indien impft selbstverständlich weiter nach den Vorfällen in Dänemark mit einem Toten unter mehreren Fällen von Blutgerinnungsstörungen und in Österreich mit einer toten Krankenschwester und einer zweiten 35-Jähtigen, die ihre Lungenembolie überlebt hat. Ein Zusammenhang mit der Impfung wird auch in Indien bei allen Todesfällen kategorisch ausgeschlossen worden. Den künftigen Impftoten wird das wenig helfen.

Der Arzt Dr. Wodarg hat auf seiner sehr lesenswerten Internetseite einen Brief veröffentlicht, den er am 7. März unter anderem an das  Paul-Ehrlich Institut geschickt hat.

https://www.wodarg.com/

7.3.2021

… Mein heutiger Brief an das BASG und das Paul-Ehrlich Institut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

entgegen Ihrer Meldung ist eine starke Thromboseneigung als Nebenwirkung von Spike Proteinen bekannt. Und Spike Proteine sollen durch alle gentechnischen „Impfungen“ ja gerade im Körper gebildet werden. Sie werden bei einer Corona-Infektion durch die lokale Immunantwort in den oberen Atemwegen normalerweise unschädlich gemacht. Bei der „Impfung“ wird diese schützende Barriere jedoch umgangen. Bei intramuskulärer Impfung sind die Target-Zellen der mRNA bzw. der Vektoren außerdem nicht eingrenzbar. Selbst bei nur lokaler (m.deltoideus) Expression der Spike Proteine ist deren weite Ausbreitung ebenfalls nicht ausreichend geklärt. Wenn jetzt sogar wegen „erwarteter schwerer Nebenwirkungen“ mit Thrombosen (s.u.) ein Medikament  eilig auf den Markt gebracht werden soll, so werden Sie diese Zusammenhänge vermutlich in Ihren Entscheidungen berücksichtigen. Ich bitte um Auskunft, weshalb Sie dieses Wissen in Ihrer Stellungnahme offenbar für irrelevant gehalten haben. Weitere Pathomechanismen, die als Erklärung für solche Todesfälle in Frage kommen, hat das PEI gerade veröffentlicht. Eine Kopie dieses Schreibens geht auch an die Kollegen des Paul Ehrlich Institutes. Ich bitte um Eingangsbestätigung meiner Meldung.

Mit freundliche Grüßen,

Dr. Wolfgang Wodarg

Ltd. Med. Dir. i.R. 

Internist-Pneumologie, Sozialmedizin
Arzt für Hygiene und Umweltmedizin
Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009

Ehrenmitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates

Die Gefahr der Bildung von Blutgerinnseln ist als Komplikation einer Corona-Infektion durchaus bekannt, was die von Dr. Wodarg erwähnte Veröffentlichung des Paul-Ehrlich-Instituts beweist.

https://www.pei.de/DE/newsroom/pm/jahr/2021/03-gewebeschaeden-zellfusion-covid-19-rolle-spikeprotein.html;jsessionid=41364821D3339F93F7C3ECB5E14718D0.intranet242?nn=172068

03 / 2021

Das Coronavirus SARS-CoV-2 gelangt durch Membranfusion nach Kontakt seines Spikeproteins mit dem ACE2-Rezeptor in menschliche Zellen. Neue Studien belegen eine zweite Rolle des Proteins in COVID-19: das Verschmelzen von Körperzellen. Ein Forschungsteam des Paul-Ehrlich-Instituts hat vielversprechende Assays entwickelt, mit denen sich diese Membranfusionen messen lassen. Schon geringste Mengen des Spikeproteins reichen in Zellkultur aus, infizierte und nicht infizierte Zellen verschmelzen und absterben zu lassen. Viruspartikel mit Spikeprotein auf ihrer Oberfläche können sogar nur durch Kontakt Zellen veranlassen, mit ihren Nachbarn zu fusionieren. Über die Ergebnisse berichtet iScience in seiner Onlineausgabe vom 09.02.2021…

Verschmolzene Zellen in den Lungen von an COVID-19 verstorbenen Patientinnen und Patienten lassen vermuten, dass das Spikeprotein von SARS-CoV-2 nicht nur den Zelleintritt des Virus selbst, sondern auch die Fusion infizierter mit nicht infizierten Zellen ermöglicht…

Bereits im September 2020 ist unter anderem folgender  wissenschaftlicher Artikel erschienen, der den Zusammenhang zwischen Covid-19 und dem Auftreten von Schlaganfällen, Herzinfarkten und Lungenembolien herstellt.

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7462439/

2020 Sep 1 : 1–6.

COVID-19-Infektion – Risiko für thrombembolische Komplikationen

S. Zerwes,1 M. Steinbauer,2 Y. Gosslau,1 T. Warm,1 and A. Hyhlik-Dürr1

… Nachdem COVID-19 initial primär als respiratorische Erkrankung betrachtet worden war, zeigten erste Publikationen auch relevante vaskuläre Ereignisse bei an COVID-19 erkrankten Patienten. Hierbei scheint das SARS-CoV-2-Virus unter anderem das Gefäßsystem durch eine nicht unerhebliche Entzündungsreaktion zu schädigen, was sowohl lokale wie auch systemische thrombembolische Ereignisse zur Folge haben kann… Zusammenfassend ist festzustellen, dass neben den gehäuften venösen thrombembolischen Ereignissen auch eine relevante Anzahl von Schlaganfällen, Herzinfarkten und peripheren Embolien bei COVID-19-Patienten auftreten.

Für die gefährliche Komplikation der Thrombosebildung wird nach neusten Erkenntnissen das Spike-Protein verantwortlich gemacht, das nun mal nicht nur durch eine Corona-Infektion, die sich ausbreitet, sondern auch durch eine Corona-Impfung in alle Bereiche des Körpers gelangen kann. Das Problem könnte damit in Zusammenhang stehen, dass die nach der Injektion des Impfstoffs gebildeten Spike-Protein-Antigene nicht nur im Muskel entstehen, sondern je nach Setzen der Spritze, dem Treffen von Blutgefäßen oder dem Zufallsprinzip überall im Körper. Meiner Vermutung nach könnte eine Thrombose nach der Impfung mit ähnlicher Häufigkeit auftreten wie bei einem schweren Verlauf einer Corona-Infektion. Ließe sich dieser Zusammenhang bestätigen, so müsste eine Impfung, die zur Bildung des Spike-Proteins führt, für Angehörige der Nicht-Risikogruppen verboten werden, da hier das Risiko den zu erwartenden Nutzen eindeutig übersteigen würde.

Auch bei der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen wurde weltweit von zahlreichen Todesfällen berichtet, denen ein thrombembolisches Ereignis durchaus zugrunde liegen könnte.

Bei dem neu zugelassenen genbasierten Vektorimpfstoff von  Johnson & Johnson  wird sogar in den klinischen Studien über diese unerwartete seltene Nebenwirkung berichtet. Die Wahrscheinlichkeit für Thrombosen lag hier bei ca. 1 zu 7000, da ungefähr 35 000 Probanden den Impfstoff erhielten und fünf mehr an „thromboembolischen Ereignissen“ litten als in der Placebogruppe (15 zu 10).

Es ist zudem die Frage zu stellen, in welcher Altersgruppe die Thrombosen jeweils auftraten. Es wäre dramatisch, wenn in der Impfstoff-Gruppe vermehrt jüngere Menschen betroffen gewesen wären, die keiner Risikogruppe angehören, sollten sie denn nicht die neue Generation der Antibabypillen regelmäßig einnehmen.

https://www.fr.de/wissen/johnson-johnson-impfstoff-neu-nebenwirkungen-corona-astrazeneca-90235031.html

11.03.2021

von Pamela Dörhöfer

… Johnson & Johnson setzt wie Astrazeneca auf einen genbasierten Vektorimpfstoff… Johnson & Johnson nutzt dafür ebenfalls ein modifiziertes Adenovirus, allerdings nicht wie Astrazeneca einen Erreger, der Schimpansen befällt, sondern das humane Adenovirus 26, das der Pharmakonzern auch als auch als Vektor für seinen im Juli 2020 in Europa zugelassenen Ebola-Impfstoff verwendet hat. Im unbehandelten Zustand verursacht es Erkältungen…

Insgesamt nahmen an den klinischen Studien rund 70 000 Menschen ab 18 Jahren teil. 34 Prozent der Probandinnen und Probanden waren älter als 60 Jahre… Nach Angaben der US-Zulassungsbehörde FDA schützt der Impfstoff vor moderaten bis schweren Covid-Verläufen mit einer Wirksamkeit von durchschnittlich etwas mehr als 66 Prozent…

Wie das „Ärzteblatt“ schreibt, zählen zu den „nicht erwarteten Nebenwirkungen“ 15 Fälle von „thromboembolischen Ereignissen“ (gegenüber zehn in der Placebogruppe).

Bezüglich der Dunkelziffer von Corona-Nebenwirkungen mit Todesfolge ist eines auffallend. In Deutschland werden nach den gelegentlich angeordneten Obduktionen von „Impftoten“ die Todesursachen meistens verschwiegen. Es wird in der Regel lediglich veröffentlicht, dass der Tod nachweislich nicht mit der Impfung in Zusammenhang stehe, wie bei folgendem Bochumer, der nur einen Tag nach der Impfung verstorben ist.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/4840170

16.02.2021 – 16:43

Polizei Bochum

… Am Samstag, 13. Februar, ist ein 32-jähriger Bochumer verstorben, der einen Tag vorher in Bochum gegen Corona geimpft worden war. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat daraufhin eine Obduktion veranlasst. Diese wurde heute durchgeführt und kommt zu dem Ergebnis, dass der Bochumer eines natürlichen Todes verstorben ist. Die kurz zuvor erfolgte Impfung hatte keinen Einfluss auf das Versterben.

Warum wird die Todesursache nicht genannt?  

Ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall kann sicherlich in den meisten Fällen als natürliche Todesursache angesehen werden, direkt nach einer Impfung erscheint mir diese sichere Annahme jedoch als äußerst fragwürdig und unverantwortlich. Nichts zu sagen lässt alles offen, und es entsteht der Eindruck, dass genau dies beabsichtigt ist, um etwaige Zusammenhänge nicht herstellen zu können.   

Einer der wenigen Fälle, in denen eine Todesursache erwähnt wird, ist der Tod einer Seniorin im Altenheim, die direkt nach der Impfung einen Herzinfarkt erlitt. Nach einem Blutgerinnsel sieht es hier – nach meinen begrenzten medizinischen Kenntnissen zu urteilen – eher nicht aus, da der Tod praktisch direkt nach der Impfung eintrat. Aber ist es auszuschließen, dass die Belastung durch die Impfung bei der hochgradig Herzinfarkt-gefährdeten Seniorin nicht allein wegen des Stresses als Auslöser wirken konnte?   

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2021/Corona-Tod-nach-Impfung,coronaimpfung130.html

Stand: 12.02.21 21:47 Uh

… Etwa der Tod einer 91-jährigen Frau im hessischen Wetzlar. Die Seniorin war nach der Impfung zunächst stabil. Nachdem sie auf ihr Zimmer in einem Alten- und Pflegeheim gebracht worden war, verschlechterte sich ihr Zustand aber rapide. Der Notarzt konnte die Frau nicht mehr retten. Sie starb noch am selben Tag.

Der Gerichtsmediziner Reinhard Dettmeyer obduzierte die Verstorbene, im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wetzlar, um einen Zusammenhang mit der Impfung zu überprüfen – und konnte die Todesursache klären: „Wir haben bei der Obduktion nachweisen können, dass die Frau einen großen, etwa 7 mal 4 Zentimeter großen frischen Herzinfarkt bekommen hat. Die Ursache des Herzinfarkts war eine hochgradige Arterienverkalkung der Herzkranzgefäße.“ Auch dass die Impfung die Dame zusätzlich belastet haben könnte, hält der Gerichtsmediziner für unwahrscheinlich: „Dass Impfungen Herzinfarkte auslösen, ist bisher überhaupt nicht beschrieben in der Fachliteratur. Diese Frau war ohnehin hochgradig Herzinfarkt-gefährdet.“…

Ich würde mich nicht wundern, wenn der Bochumer „Impftote“ in keiner Statistik erscheint.

Wie viele dieser nur kurz in der lokalen Berichterstattung erwähnten „Einzelfälle“ wird es in Deutschland wohl noch geben?  

Das Risiko für schwere Nebenwirkungen ist bei den neuartigen gentechnischen Impfungen zurzeit nicht abschätzbar. Ich hoffe sehr für alle Geimpften und Impfwilligen, dass die schweren Nebenwirkungen der Corona-Impfungen nicht das Ausmaß annehmen werden, das bei objektiver Betrachtung der vorliegenden Daten zu befürchten ist.  

Zudem wird der zu erwartende Nutzen zusehends geringer, wobei die Massenimpfungen die Mutation des Corona-Virus allen Erkenntnissen nach sogar noch beschleunigen können. Daher ist bereits von offizieller Seite geplant, in regelmäßigen Abständen mit angepassten Impfstoffen nachzuimpfen – mit immer wieder demselben Thrombose-Risiko?

Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind

So radikal wie der Mensch kann kein Virus unsere Welt zerstören.

Nino de Angelo – Jenseits von Eden

Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind
Dann sind wir jenseits von Eden

Wenn wir nicht fühlen
Die Erde, sie weint
Wie kein andrer Planet
Dann haben wir umsonst gelebt…

Lass uns jeden Tag das Leben endlos spüren

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Und uns niemals unsre Ehrlichkeit verlieren

Wenn uns gar nichts mehr zusammenhält

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Verlöscht vielleicht das letzte Licht der Welt

Wenn unser Glaube nicht mehr siegen kann

Dann sind wir jenseits von Eden

 

Wenn jede Hoffnung nur ein Horizont ist


Den man niemals erreicht

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Dann haben wir umsonst gelebt
Dann haben wir umsonst gelebt


Irgendwann muss ich für immer gehen

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist das-ende.jpg.


Dann will ich sagen
Diese Welt war schön…