Professor Didier Raoult und Covid-19 – gegen Panikmache und den Glauben an Wunderwaffen

In den französischen Medien und auch in den deutschen wird der Mediziner, Infektiologe und Professor für Mikrobiologie Didier Raoult seit Beginn der Corona-Pandemie gerne als Scharlatan diffamiert, und ihm werden Sätze in den Mund gelegt, die aus dem Zusammenhang gerissen und neu kombiniert wurden. Doch auch durch das „Framing“ kann nicht ganz verhindert werden, dass sich viele Menschen von den von Professor Raoult in seiner Klinik in Marseille, Frankreich, praktizierten Behandlungsmethoden überzeugen lassen – darunter auch Ex-US-Präsident Donald Trump und Brasiliens Präsident Bolsonaro. Raoults Therapieversuche mit dem Malariamittel Hydroxychloroquin wurden weltweit massiv kritisiert, obwohl ein nicht vorhandener Nutzen bislang ebenfalls nicht nachgewiesen werden konnte. Und das Medikament kam  – im Gegensatz zu den Impfstoffen –  bei Corona-Erkrankten und nicht bei bislang Gesunden zum Einsatz. Bei den neuartigen Impfstoffen hingegen – mit den sehr häufigen grippeähnlichen Nebenwirkungen bei der Nicht-Risikogruppe, plötzlichem Herztod oder Hirnschlag bei einigen kürzlich Geimpften allen Alters und den unkalkulierbaren Spätfolgen – genügt als Argument für das Weiterimpfen, dass für eine fehlende Wirksamkeit gegen die Corona-Mutanten bislang noch keine aussagekräftigen Studien existieren. Doch gibt es nicht einmal einen gesicherten Nachweis des Schutzes vor schweren Verläufen und einer Weitergabe des Virus durch Geimpfte bei einer Ansteckung mit dem Covid-19-Ursprungsvirus, für keinen der bislang zugelassenen Impfstoffe.

Im Gegensatz zum äußerst fragwürdigen Einsatz des Ebola-Medikaments Remdesivir, der genehmigt wurde, darf Raoult nach einer Entscheidung der französischen Agentur für Arzneimittelsicherheit von Oktober 2020 seinen Patienten im Krankenhaus „IHU Méditerranée Infection“ das Medikament Hydroxychloroquin nicht mehr verabreichen. Seine Forscher-Konkurrenz befürchtet schwere Nebenwirkungen, eine Sorge, die bei Corona-Impfungen nicht existiert.

Raoult äußert sich regelmäßig in Informationsvideos auf seinem bislang noch nicht wegzensierten YouTube-Kanal. Seine Kritik an den neuartigen Corona-Impfstoffen ist allerdings in letzter Zeit deutlich zurückhaltender ausgefallen, doch sind seine Aussagen insgesamt bemerkenswert ausgewogen und vor allem wissenschaftlich fundiert. In Raoults Labor wurde ein Großteil der Genome der Covid-Virus-Varianten in Frankreich sequenziert. Raoult kritisiert regelmäßig, dass in den europäischen Staaten deutlich weniger Genomsequenzierung stattfindet als beispielsweise auf dem afrikanischen Kontinent, obwohl sich nur durch Kenntnis der aufgetretenen Mutationen Aussagen über den Verlauf der Infektionswellen als auch der Ansteckungsketten machen lassen. Deutschland fängt erst jetzt damit an, das Erbgut des Virus zu analysieren.

In dem Interview mit Didier Raoult vom 9. Februar 2021 erklärte der Mediziner, warum wir heute kein Covid-19 mehr haben und warnte ein weiteres Mal vor andauernder Panikmache.

Ni dernier de la classe, ni girouette

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09.02.2021

Bulletin d’information scientifique de l’IHU

Raoult kritisiert das Krisenmanagement in Frankreich massiv, er spricht von einer flüchtigen Demokratie, deren Architektur nicht mehr dazu in der Lage sei, auf solche Situationen zu reagieren. Ich sehe deutliche Parallelen zu den Corona-Bewältigungsstrategien in Deutschland.

Die Mutationen des Virus waren nach Raoults Überzeugung zu erwarten und wurden sogar künstlich verstärkt durch den Selektionsdruck, der unter anderem durch die Verabreichung von Remdesivir  und durch die Antikörper-Gabe bei Corona-Patienten entstanden sein soll. Das Medikament wurde weiter in großen Mengen verabreicht, als schon klar war, dass es wirkungslos ist. Hierdurch wurden jedoch bei immungeschwächten Personen, die nicht sofort verstarben, neue Mutationen gezüchtet. Raoult bezeichnet diese Vorgehensweise als internationale Dummheit, da nicht einmal überprüft wurde, welche Virus-Mutanten nach der Behandlung übrig geblieben waren. Bei der Entwicklung von Impfstoffen konzentrierte man sich auf das Spike-Protein, mit der Folge, dass genau dort Mutationen auftreten. Gegen die Südafrika-Mutation soll der AstraZeneca-Impfstoff bereits weitgehend wirkungslos geworden sein – der Impfstoff wurde in diesem Land getestet.

Raoult sieht den Einsatz von Impfstoffen durchaus als Mittel, um die Fallzahlen zu senken, aber nicht als Wunderwaffe, mit der sich das Virus besiegen lässt. Er kritisiert, dass Europa glaubt, für alles eine technische, wissenschaftliche Lösung finden zu können, und dabei eine viel wesentlichere rechtzeitige Behandlung der Corona-Patienten vernachlässigt. Es gibt massive Verzögerungen bei der Behandlung, wenn den Erkrankten geraten wird nach einem positiven Test einfach zu Hause zu bleiben , ohne jegliche Untersuchung. Covid-Patienten kommen dann oft erst ins Krankenhaus, wenn es bereits zu spät ist. Dennoch wird keine Entwicklung von Untersuchungstechniken vorangetrieben, die einen schweren Verlauf frühzeitig erkennen  lassen.

Didier Raoult erklärt auch, warum es keine zweite und dritte Welle von Covid-19 gibt. Es handelt sich aufgrund der Mutationen schlichtweg nicht mehr um dieselbe Krankheit.

Das chinesische Virus Covid-19 verursachte eine deutliche Sterblichkeit, einen häufigen Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns und einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an Krankenhausbehandlungen. Kinder waren nicht betroffen.

Die neue europäische Variante des Sommers – ich nenne sie mal Covid-20 –  soll in Afrika häufig verbreitet gewesen sein. Diese Welle hatte die Form einer Glockenkurve und endete in Frankreich nach eineinhalb Monaten von alleine. Es gab zwar viele Fälle von Geruchs- und Geschmackssinn-Verlust, ansonsten war die Erkrankung jedoch sehr harmlos und sehr wenig ansteckend. Vermutlich waren sogar ein Großteil der Tests in den Sommermonaten auch bei uns in Deutschland falsch positiv, denn die meisten der angeblichen Infektionen verliefen asymptomatisch, die Getesteten sind also nicht einmal erkrankt. Die Sterblichkeit war so gering, dass man sich fragen muss, wer von den Toten überhaupt an und nicht mit Corona gestoben ist – oder wer ohne Corona mit gefälschtem Totenschein. Bei der dritten Welle, einer Mutation Covid-20/21, sieht Didier Raoult eine ganz verschiedenartige Epidemiologie. Diese Welle breitet sich in Europa seit fünf Monaten aus, hat nicht die Form einer Glockenkurve und es ist nicht vorhersehbar, wann sie enden wird.  Die Ansteckungsrate soll gegenüber der von Covid-19 allerdings nicht erhöht sein. Neben der bislang vorherrschenden Mutante kämen nun die britische und die südafrikanische Variante hinzu, die weniger Geruchs- und Geschmacksverluste, aber mehr Husten erzeugen würden.

Für Raoult ist Covid keine sehr schwere Erkrankung, im Jahr 2020 habe es bei den unter 65-Jährigen in Frankreich sogar weniger Tote gegeben als 2019. Außerdem müsse man differenzierter betrachten, woran die Corona-Patienten im Krankenhaus gestorben seien. Er habe beispielsweise einen Drogenabhängigen mit Überdosis und einen Patienten mit Blinddarmentzündung erlebt,  die gestorben seien mit Covid-19 im Rachen. Zudem ergab eine Überprüfung der verwendeten Corona-Tests durch sein Institut 40 Prozent falsche Ergebnisse, falsch positive als auch falsch negative. Test-Ergebnisse mit zu vielen Zyklen seien ohnehin nicht aussagekräftig im Sinne einer Infektion, und die Kausalität von positivem Test und Tod müsse erst durch eine Untersuchung bestätigt werden. Eine Übersterblichkeit gibt es für 2020 auch in Frankreich nur bei den über 75-Jährigen, 88 Prozent der Toten sollen dort aus Altenheimen stammen. Dennoch darf Raoult keine therapeutischen Tests mehr in Altenpflegeeinrichtungen durchführen. Es gäbe durch Corona einen mittleren Verlust an Lebenserwartung von drei Jahren, meint er. Da müsse man relativieren, es sei nicht der Weltuntergang, der da käme und man müsse das Land nicht ruinieren und die Menschen in den Wahnsinn treiben, weil es bei den sehr alten Bürgern über 75 Jahre eine Übersterblichkeit gibt. Um diesen Personenkreis müsse man sich pragmatisch kümmern, ohne Panik, und ansonsten damit leben.

Am Ende seiner Ansprache kritisierte Raoult noch die Medien und deren Konsumenten in trefflicher Art und Weise: „Ihr seid erregt durch die Angst! Die schlimmsten Publikumsrenner, das sind die Horrorfilme, die Katastrophenfilme, ihr liebt das! Und die Journalisten liefern genau das, was ihr gut findet! Wenn ihr wollt, dass die Journalisten aufhören, Unsinn zu erzählen, braucht ihr nur den Fernseher auszustellen, wenn sie darüber reden, und ihr werdet sehen, dass ihr viel besser lebt!“  

Die regierungstreue Besetzung des Bundesverfassungsgerichts – Harbarth und die beste Republik unserer Geschichte

Die beste Republik für wen? Die Machtpolitiker reiben sich die Hände  –  noch nie war es so leicht, das Kriegsrecht durchzusetzen, noch nie zuvor in der deutschen Geschichte wurden Grundrechte bis hin zum Recht auf körperliche Unversehrtheit für ein Virus außer Kraft gesetzt, das für keine Übersterblichkeit bei Menschen unter 80 Jahren sorgt. Lange nicht war es mehr möglich, Kritiker derart zu diffamieren und medial mundtot zu machen, im Internet zu zensieren und gleichzeitig zu behaupten, dass die teils unterdrückte, teils Reichweite-beschränkte aber zu vernehmende Kritik an einer real existierenden Gesundheitsdiktatur dieselbe widerlegen würde.

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Stephan Harbarth, von 2009 bis 2018 Mitglied des deutschen Bundestages für die CDU und Wunschkandidat von Angela Merkel, dient als Sprachrohr der Politik – in Personalunion mit seiner Funktion als oberster Kontrolleur derselben. Er ist sozusagen Täter und Richter in einem. Seine aktuellen Äußerungen zu Corona-Kritikern sprechen Bände.  

https://www.merkur.de/politik/coronavirus-diktatur-politik-verfassungsrichter-kritik-bundestag-harbarth-gipfel-gesetz-karlsruhe-zr-90198379.html

Aktualisiert: 11.02.202111:05

Karlsruhe/Düsseldorf – Der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes, Stephan Harbarth, hat Diktatur-Vorwürfe von Gegnern der Corona-Politik  scharf kritisiert. „Wer die Gegenwart als ‚Diktatur‘ bezeichnet, relativiert die Naziherrschaft und diffamiert die beste Republik unserer Geschichte“, sagte Harbarth der Rheinischen Post. Manchmal frage er sich, ob diejenigen, die „Diktatur“ riefen, dies auch täten, wenn Deutschland eine Diktatur wäre…

Die Gegenwart als Diktatur zu bezeichnen hat mit einer Relativierung der Naziherrschaft nichts zu tun – außer für den sicherlich nicht gerechtfertigten Fall einer Gleichsetzung. Prof. Harbarth scheint das Hetzen den differenzierten Bewertungen vorzuziehen.

Was nutzen uns universell gültige Grundrechte, wenn diese universell gültig eingeschränkt werden dürfen?

Was nutzen uns Verfassungsgerichte, die nicht die Verfassung verteidigen, sondern das verfassungswidrige Regierungshandeln?

In dem ersten Beitrag auf diesem Blog stellte ich die Frage

„Deutschland auf dem Weg zum totalitären Staat?“

Leider muss ich gut fünf Jahre später feststellen, dass wir – zumindest vorrübergehend – in einem totalitären System angekommen sind.

Eine Vielzahl von eindeutigen Merkmalen ist leider nicht mehr zu relativieren:  


– Eine alles durchdringende totale Ideologie, die nicht auf ein kritisches Bewusstsein, sondern auf Überzeugung setzt, mit einem zentralen integrativen Feindbild und der Schaffung eines neuen Menschen.

Unterordnung des Einzelnen unter die Gemeinschaft. Dieser Kollektivismus bedingt die Unterdrückung des Individuums und den Verlust der persönlichen Freiheit.

Das neue Feindbild ist der „Corona-Leugner“, der als „Volksschädling“ behandelt, ausgegrenzt und politisch verfolgt wird.  Der Mensch der „neuen Normalität“ lebt in virtuellen Welten, scheut menschliche Nähe, hält Abstand und trägt Maske. Das Zeigen von Gefühlen und Interpretieren von Mimik ist ihm fremd. Das freie Atmen empfindet er als tödliche Bedrohung. Die permanente Minderversorgung mit Sauerstoff bewirkt, dass seine eingeschränkten intellektuellen Fähigkeiten nur noch dem Funktionieren in der neuen Gesellschaft im Sinne der Obrigkeit dienen können. Für ein Hinterfragen unsinniger und selbst-schädigender Maßnahmen reicht das Urteilsvermögen nicht mehr aus. Die Sozialphobie ist im übertragenen Sinne salontauglich geworden, das Denunziantentum gilt als neues Heldentum. Die Aufgabe von Lebensfreude und Lebensperspektiven als Solidarität aller gegenüber der definierten Corona-Risikogruppe wird militant eingefordert. Die potentielle Wiedereinführung von Grundrechten und Freiheiten wird als apokalyptische Bedrohung empfunden und einzig und allein als Privileg für die durch eine Impfung von ihrer Angst Erlösten akzeptiert.     

Keine Gewaltenteilung. Legislative, Exekutive und Judikative sind nicht unabhängig und getrennt voneinander, sondern „liegen in der Hand“ des Diktators oder der herrschenden Partei.

Wenn ein CDU-Politiker aus dem Bundestag auf Wunsch der Bundeskanzlerin zum Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts ernannt wird, dann wacht die Partei über die Einhaltung des Grundgesetzes durch die Partei. Alle Richterinnen und Richter der beiden Senate des Bundesverfassungsgerichts sind entweder auf CDU-Vorschlag oder auf SPD-Vorschlag an ihre Posten gekommen.

Überwachung: Der Machthaber (also der Diktator oder die Partei) versucht, die Bevölkerung seines Staates zu „erfassen“, sodass dem Einzelnen kein Privatleben und kein Freiraum mehr bleibt. Aber nicht nur das äußere Handeln, sondern auch das Denken und Fühlen der Menschen soll beeinflusst werden. Mittel dazu sind Propaganda und Erziehung im Sinne des Staates, die ständige Indoktrination und die Manipulation „von der Wiege bis zur Bahre“.

Spitzeltum, Geheimdienst, Geheimpolizei bzw. Politische Polizei, willkürliche Verhaftung und Repression der Bevölkerung sollen jedes unabhängige Denken im Keim ersticken und die Menschen einschüchtern

Das Ordnungsamt und die Polizei überwachen Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und in den eigenen vier Wänden sowie den Quarantäne-Freiheitsentzug bei Kranken und bei nachweislich gesunden Kontaktpersonen mit negativem Corona-Test. Übereifrige obrigkeitshörige Nachbarn und Kollegen helfen staatlichen Stellen bei der Überwachung von Feierverboten im Betrieb und in Privatwohnungen. Das Spielen und Schlittenfahren von Kindern im Freien stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und wird von Polizei und Ordnungsamt knallhart unterbunden.

Per Handy-Überwachung werden Bewegungsanalysen der Bevölkerung im Lockdown erstellt. Die Ordnungskräfte kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht auch im Freien, wo keine erhöhte Ansteckungsgefahr zu befürchten ist. Die Polizei und die Justiz verfolgen Maskenattest-Inhaber und ausstellende Ärzte strafrechtlich und durch Schikanen aller Art wie willkürliche Verhaftungen und Platzverweise. „Maskenverweigerer“ werden vom öffentlichen Leben komplett ausgeschlossen, dürfen weder mehr einkaufen noch einen Arzt aufsuchen – teils auch trotz Attest. Atteste zur Masken-Befreiung sind nahezu nicht  mehr zu bekommen, weil die staatlich eingeschüchterte Ärzteschaft Untersuchungstermine zur Maskenbefreiung verweigert.

Bereits Grundschulkinder werden durch das schädliche Maskentragen krank gemacht, indoktriniert, entmenschlicht. Kindern werden als potentielle Gefährder ihrer Eltern und Großeltern Schuldgefühle eingetrichtert. Kinder und Jugendliche werden verängstigt, verunsichert und durch die Isolation und den Mangel an Bewegung systematisch psychisch und physisch krank gemacht. Das Immunsystem der Menschen wird durch Lockdown und „Hygiene-Zwangsmaßnahmen“ derart zielgerichtet geschwächt, dass bei Erkrankungen in Zukunft generell schwerere Verläufe zu erwarten sind.

Keine bürgerlichen Freiheiten bzw. die Missachtung der Menschenrechte, keine Meinungsfreiheit, keine Medienfreiheit, de facto keine Religions- und Gewissensfreiheit, keine Freiheit der Kunst und Lehre. Das Pressewesen wird weitestgehend durch den Diktator bzw. die herrschende Partei beeinflusst. Die Meinungsfreiheit wird durch die Zensur unterdrückt oder ist gar nicht mehr vorhanden.

Die bürgerlichen Freiheiten sind weitestgehend auf Eis gelegt. Es existieren umfangreiche Arbeitsverbote. Ganz normale menschliche Bedürfnisse wie soziale Kontakte und sportliche Betätigungen sind unverhältnismäßig stark eingeschränkt, ein Zuwiderhandeln gegen diese Einschränkungen des Grundrechts auf allgemeine Handlungsfreiheit wird ausnahmslos hart bestraft. Kritische Meinungsäußerungen werden im Internet im Sinne der Politik zensiert und  gesellschaftlich geächtet. Die Ausübung der Religionsfreiheit ist extrem eingeschränkt und in Teilen strafbewehrt. Wer die Freiheit der Kunst und Lehre in Anspruch nimmt um sich staatskritisch zu äußern, den versucht der Staat auch mit Hilfe der Medien dauerhaft aus Kunst und Lehre zu entfernen. Die Menschenrechte werden massiv missachtet, die Menschenwürde unter anderem durch die Maskenpflicht und die Friseur-Arbeitsverbote verletzt. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit existiert offiziell nur noch für Corona-Risikogruppen in Bezug auf eine potentielle Covid-19-Gefahr. Die rigorose Verhinderung auch von leichten Corona-Krankheitsverläufen wird mit derart gesundheitsschädigenden Maßnahmen betrieben , dass mit hoher Wahrscheinlichkeit hierdurch mehr Menschen körperliche Schäden erleiden werden als durch das Virus selbst. Die Gesundheitsgefahren durch das Maskentragen, die soziale Isolation, den Bewegungsmangel und die Arbeitsverbote und die daraus resultierenden Kranken und Toten werden als akzeptabel und alternativlos dargestellt. Die Diskussion einer Impfpflicht und deren indirekte Durchsetzung über die Arbeitgeber durch Kündigungsandrohung, über Veranstalter und Geschäftsinhaber über das Hausrecht sowie das Todspritzen von alten und kranken Menschen ohne vorherige Risikoabwägung sind Zeichen einer Diktatur, die bereit ist das Individuum für das Kollektiv im Sinne der Ideologie zu opfern. Der dauerhafte Nutzen dieser Impfungen ist gerade im Hinblick auf die Mutationen gleich Null, das Risiko von gesundheitlichen Schäden bis hin zum Tod aber erheblich. Ein direkter oder indirekter Impfzwang kommt einer staatlich initiierten Massen-Körperverletzung mit unabsehbaren Folgen gleich.

Ein Infektionsschutzgesetz, das eine Ermächtigung zu derartigen Eingriffen erlaubt,  müsste von einem Verfassungsgericht, das diesen Namen verdient, als verfassungswidrig erklärt werden. Doch ist eine Begrenzung staatlicher Macht durch Vertreter staatlicher Macht nicht ernsthaft  zu erwarten. Diese selbstgerechte Justiz ist nicht mehr als das Feigenblatt einer Scheindemokratie.     

Nicht die Aussagen der Gegner der Corona-Politik sind absurd und bösartig, sondern die Parolen von Juristen, die die Grundgedanken der Väter unseres Grundgesetzes mit Füßen treten. Manche Richter scheinen als Kinder der Nachkriegsgeneration aus der deutschen Vergangenheit vor allem eines gelernt zu haben – wie man totalitäre Maßnahmen im Namen des „Schutzes der Bevölkerung“  juristisch so unterstützt, dass der Schein der Legalität gewahrt bleibt.

Merkels “ Red Pepper“ in Karlsruhe

Der Corona-Impftod – was nicht sein darf

Es ist nichts Neues. Nicht sein kann, was nicht sein darf. Niemand stirbt an der Corona-Impfung, wenn man der Politik und den Medien weltweit Glauben schenken möchte. Genau wie Corona-Maßnahmen längst zu einer Glaubensfrage mutiert sind – mehr als jedes Virus – so werden auch die Toten nach der Impfung den strengen Covid-Glaubenssätzen folgend dem bedingten Zufall zugesprochen. Das eine Ereignis kann mit dem anderen nichts zu tun haben, die Impfstoffe sind sicher und frei von ernsten Nebenwirkungen.

Der Glaube an das Gute im Impfstoff ist weltweit derart etabliert, dass selbst gewisse Angehörige von Impftoten weiterhin zur Impfung raten, wie folgende Familie in den USA.

https://abc7.com/tim-zook-covid-19-vaccine-death-can-the-kill-you-coronavirus/10105246/

By Tony Cabrera

Friday, January 29, 2021 4:25AM

The family of an Orange County man who died days after receiving a second dose of a COVID-19 vaccine say they remain firm believers in vaccination and are still hoping for better answers about his cause of death. Tim Zook, a 60-year-old X-ray technologist at South Coast Global Medical Center in Santa Ana, got his second dose of the Pfizer vaccine on Jan. 5… Zook’s family said he had high blood pressure and was slightly overweight, but he was a proponent of the vaccine… But a few hours later, his wife says, he was complaining of abdominal pain and difficulty breathing, so he went to the emergency room. „I said to him, is this a result of taking the second vaccine? And he said no, no, no, not at all. Don’t worry about that.“ His wife says a CAT scan revealed congestive heart failure, but other tests showed he had no valve issues or artery blockage. COVID-19 tests came back negative, and the breathing continued to get worse. Eventually, he was intubated.
He was then transferred to UCI Medical Center where she says his kidneys started failing. „He code blued for the fourth time and then Tim lost his life and that’s how it went,“ she said.
While the coroner’s office works to determine a cause of death, which could take months, the family is left puzzled… „If he was to do it all over again, I know my husband, we know Tim, he would do it all over again and he would want all of us to take it.“ Pfizer says „Serious adverse events, including deaths that are unrelated to the vaccine, are unfortunately likely to occur at a similar rate as they would in the general population.“..

Übersetzung:

„Die Familie des Orange County-Mannes, der einige Tage nach dem Erhalt der zweiten Dosis eines Covid-Impfstoffs starb, sagt sie blieben überzeugte Anhänger der Impfung und würden weiter hoffen auf bessere Antworten zur Todesursache. Tim Zook, ein 60-jähriger Röntgentechniker beim South Coast Global Medical Center in Santa Ana, bekam seine zweite Dosis des Pfizer-Impfstoffs am 5. Januar… Zooks Familie sagte, dass er Bluthochdruck hatte und leicht übergewichtig war, aber er war ein Befürworter des Impfstoffs… Aber einige Stunden später, sagte seine Frau, klagte er über Bauchschmerzen und Probleme beim Atmen, also ging er in die Notaufnahme. „Ich sagte zu ihm, ist das eine Folge der zweiten Impfung? Und er sagte, nein, nein, nein, überhaupt nicht. Mach dir keine Sorgen darüber!“ Seine Frau sagte, dass durch ein Herz-CT Herzinsuffizienz diagnostiziert wurde, aber andere Tests zeigten, dass er keine Herzklappenprobleme oder Blockaden der Arterien hatte. Covid-19-Tests kamen negativ zurück, und das Atmen wurde immer schlimmer. Schließlich wurde er intubiert. Er wurde dann in das UCI Medical Center verlegt, wo, wie sie sagte, seine Nieren anfingen zu versagen. „Er hatte den vierten Herzstillstand und dann verlor er sein Leben, so war es“, sagte sie. Während eine Obduktion zur Bestimmung der Todesursache angeordnet wurde, was Monate dauern kann, bleibt die Familie völlig im Unklaren… „Wenn er das alles noch einmal zu tun hätte, ich kenne meinen Mann, wir kennen Tim, würde er es noch einmal tun und er würde von uns allen wollen, dass wir das auch nehmen.“ Pfizer sagt:  „ Ernste Nebenwirkungen einschließlich des Todes, die nicht mit dem Impfstoff in Verbindung stehen, sind leider in einem ähnlichen Anteil zu erwarten, wie sie auch in der normalen Bevölkerung vorkommen.“…  

Ich frage mich, ob diese Ehefrau wirklich so gehirngewaschen ist oder ob das Entschädigungsangebot von Pfizer derart überzeugend war.

Ein bisschen sieht es so aus, als ob Tim Zook eine überschießende Reaktion des Immunsystems gehabt haben könnte, die zu einem multiplen Organversagen führte. Er hing zum Schluss an der Beatmungsmaschine wie ein Corona-Patient.  

Plötzliche Herztode oder letale Hirnschläge sind bereits weltweit als sehr seltene „Nebenwirkungen“ bei den über genetische Manipulationen wirkenden Corona-Impfstoffen aufgetreten.

Die Frage ist nur, ob die frisch Geimpften mit oder an der Impfung gestorben sind. 

Über die Impftoten in Indien hört man in den deutschen Medien überhaupt nichts. Das wundert wenig angesichts der Tatsache, dass alle Verstorbenen den kürzlich erst in der EU zugelassenen Impfstoff von AstraZeneca „Covishield“ erhalten haben, der vom Serum Institut in Indien hergestellt wird und bei uns den unter 65-jährigen geimpft werden soll. Die Todesopfer von Covishield liegen genau in dieser Altersgruppe. Bis zum 4. Februar soll es in Indien 19 Impftote gegeben haben, offiziell gemeldet als tragische Zufallsopfer ohne Zusammenhang mit der Impfung. In folgendem Artikel ist noch von 16 Toten die Rede, aber es werden täglich mehr – vorausgesetzt, dass die indischen Behörden weitere Bekanntmachungen nicht zukünftig verhindern werden.

https://www.cnbctv18.com/healthcare/16-deaths-reported-among-vaccine-recipients-govt-says-not-linked-to-vaccine-patient-groups-demand-more-data-8199491.htm

Updated : February 03, 2021

… 52-year old health worker in Jharkhand died 36 hours after he received a coronavirus vaccine shot. The investigation on what caused the death and if it was linked to the vaccine or not is still being done. The health worker Mannu Pahan, who received a shot of Serum Institute’s Covishield vaccine, did not have any comorbidities. This is the 16th death reported among vaccine recipients in India so far. Incidentally, all deaths have been reported among beneficiaries who received Covishield. All adverse events reported, including 106 reported on Feb 2nd, none have been reported to be linked to the vaccine so far… All death being reported in Covishield could be explained from the fact that majority of the 42 lakh persons vaccinated so far have received Serum Institute’s vaccine…Deaths have been reported within few hours to 10 days post vaccination and few among those who had no co-morbidities. Six deaths reported each in 40-50 years age bracket and 50-60 years age bracket. Importantly, two  deaths reported in people under 30 years of age. A 23-year-old security guard at Odisha’s Nuapada District Headquarters Hospital who died three days after being administered the COVID-19 vaccine, was the youngest. He too did not have any co-morbidties. Cardiovascular complications, particularly Myocardial Infarction and brain stroke has been most common reported causes of death. While the local adverse event reporting teams or state health officials in all the 15 cases, except Pahan, have said the deaths are not related to the vaccine itself, reports of the investigations have yet not been made public…

Übersetzung:

Ein 52-jähriger Mitarbeiter des Gesundheitssystems in Jharkhand starb 36 Stunden nach der Corona-Impfung. Die Untersuchung zur Todesursache und ob diese in Verbindung steht mit dem Impfstoff oder nicht ist noch im Gange. Der Gesundheitsmitarbeiter Mannu Pahan, der eine Impfung mit dem Covishield-Impfstoff des Serum Instituts erhalten hatte, hatte keinerlei Vorerkrankungen. Das ist mittlerweile der 16. Tod unter Impfstoffempfängern, über den in Indien berichtet wurde. Übrigens gehörten alle gemeldeten Toten zu denjenigen Geimpften, die Covishield erhalten hatten. Von allen gemeldeten Nebenwirkungen, insgesamt 106 bis zum 2. Februar, wurde keine bislang als ausgelöst durch den Impfstoff gemeldet… Dass alle gemeldeten Toten Covishield bekommen haben, kann durch die Tatsache erklärt werden, dass die Mehrheit der 4,2 Millionen Geimpften bislang den Impfstoff vom Serum Institut erhalten hat… Tote wurden innerhalb von Stunden bis zehn Tage nach der Impfung gemeldet, und einige davon hatten keine Vorerkrankungen. Sechs Todesfälle wurden jeweils in der Altersgruppe der 40-50-Jährigen und in der Altersgruppe der 50-60-Jährigen gemeldet. Wichtig ist, dass zwei Todesfälle bei Personen unter 30 Jahren gemeldet wurden. Ein 23-jähriger Sicherheitsbeamter beim Odisha’s Nuapada District Headquarters Krankenhaus, der drei Tage nach der Impfung mit dem Covid-19-Impfstoff starb, war der Jüngste. Er hatte keinerlei Vorerkrankungen. Kardiovaskuläre Komplikationen, besonders Herzinfarkt und Gehirnschlag, waren die häufigsten Todesursachen. Während die lokale Nebenwirkungen meldenden Teams oder staatliche Gesundheitsbeamte in allen Fällen, außer bei Pahan, gesagt haben, dass die Todesfälle nicht in Verbindung mit dem Impfstoff selbst stehen, wurden die Berichte über die Untersuchungen noch nicht öffentlich gemacht…

Es wundert schon ein wenig, dass in Großbritannien nicht an den Impfungen gestorben wird. Überhaupt scheinen die Britten mittlerweile ziemlich immun gegen schwere Nebenwirkungen von mRNA- und Vektor-DNA-Impfstoffen zu sein – nach wenigen allergischen Schocks ganz zu Beginn der Impfungen hört man so gar nichts mehr von etwaigen Impfkomplikationen. Doch trotz der bereits seit Anfang Dezember laufenden Impfkampagne und des Lockdowns wird in Großbritannien weiter auf hohem Niveau an Covid-19 gestorben, sagen wir besser im Umfeld von Corona, mit, an oder in imaginärer Anwesenheit des Virus. Es bleibt alles eine Frage der Zählweise. Premierminister Boris Johnson sagte hierzu auf einer Pressekonferenz unter anderem folgendes:             

https://www.gov.uk/government/speeches/prime-ministers-statement-on-coronavirus-covid-19-3-february-2021

Published 3 February 2021

Prime Minister Boris Johnson gave a statement at the coronavirus press conference

And it is thanks to their effort – the most colossal in the history of our National Health Service – that we have today passed the milestone of 10 million vaccinations in the United Kingdom, including almost 90 per cent of those aged 75 and over in England and every eligible person in a care home… And research also shows that the Oxford AstraZeneca vaccine seems likely to reduce transmission to others… And though today there are some signs of hope the numbers of Covid patients in hospital are beginning to fall for the first time since the onset of this new wave – the level of infection is still alarmingly high. And I am sorry to say that we have lost another 1,322 lives in the last 24 hours alone and our hearts again go out to every family that grieves. And the wards of our NHS are under huge pressure with more than 32,000 Covid patients still in hospital…

Übersetzung:

Premier-Minister Boris Johnson gab eine Erklärung ab auf der Coronavirus-Pressekonferenz:

„ … Und es ist dank ihrer Anstrengungen, die kolossalsten in der Geschichte des Nationalen Gesundheits-Services, dass wir heute den Meilenstein von 10 Millionen Impfungen in Großbritannien überschritten haben, eingeschlossen über 90 Prozent der über 75-Jährigen in England und jede berechtigte Person in einem Pflegeheim… Und die Forschung zeigt auch, dass der AstraZeneca-Impfstoff die Ansteckung anderer zu reduzieren scheint… Und obwohl es heute einige Zeichen der Hoffnung gibt, die Anzahl an Covid-Patienten in den Krankenhäusern beginnt erstmals zu fallen seit Beginn der neuen Welle – ist das Infektionsniveau immer noch alarmierend hoch. Und es tut mir leid zu sagen, dass wir weitere 1322 Leben alleine in den letzten 24 Stunden verloren haben und wir sind mit unseren Herzen erneut bei allen trauernden Familien. Und  die Schutzzauber unseres NHS sind unter großem Druck mit immer noch mehr als 32000 Covid-Patienten im Krankenhaus…     

Auch in Israel scheint der „Impfzauber“ bei gleichzeitigem Lockdown nicht zu weniger Toten zu führen, obwohl die Impfung angeblich in der hauptsächlich geimpften Altersklasse eine deutlich positive Wirkung zeigen soll – laut Politik und Medien. Sterben in Israel etwa nur noch die Jüngeren? Wie seltsam! In israelischen Medien wird behauptet, dass die ultra-orthodoxen Juden und die Araber an den weiterhin hohen Zahlen an positiv Getesteten Schuld seien, weil sie sich zu einem geringeren Anteil impfen ließen als der Rest der Bevölkerung.

https://www.n-tv.de/wissen/Zeigt-Impf-Zauber-in-Israel-schon-Wirkung-article22332335.html

DIENSTAG, 02. FEBRUAR 2021

Von Kai Stoppel

Dass der in Israel eingesetzte Impfstoff von Biontech/Pfizer wirkt, zeigen auch Daten des israelischen Gesundheitsministeriums: Von fast 750.000 Menschen über 60 Jahren, die bereits über den vollen Impfschutz verfügten, wurden nur 531 positiv auf Sars-CoV-2 getestet, berichtet die BBC. Das entspricht einem Anteil von gerade mal 0,07 Prozent. Die Untersuchung bezog sich auf Menschen, bei denen die zweite Impfdosis bereits mindestens eine Woche her war, und die deshalb über den vollen Impfschutz verfügten. Von diesen mussten nur 38 Menschen stationär behandelt werden. Allerdings gab es auch drei Todesfälle in dieser Gruppe – die Verstorbenen könnten sich aber auch angesteckt haben, bevor ihr Körper eine volle Immunität aufbauen konnte… Zunächst einmal hat das Land den aktuellen Lockdown bis kommenden Freitagabend verlängert. Am Mittwoch will die Regierung erneut über eine abermalige Verlängerung beraten. Denn trotz der intensiven Impfkampagne sind die Infektionszahlen weiterhin hoch: Der Januar war der tödlichste Monat seit Beginn der Pandemie. Mehr als tausend der insgesamt 4700 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion wurden allein im vergangenen Monat registriert. Hinzu kommen regelmäßig rund 5000 Neuansteckungen binnen 24 Stunden…

Sicherlich ist es nicht so, dass haufenweise an oder mit den Impfstoffen gestorben wird. Der direkte Impftod hat wohl kaum eine höhere Wahrscheinlichkeit als eins zu hunderttausend. Ich habe aber schon den Eindruck, dass –  wenn immer möglich –  durch nicht-spezifische mangelhafte Corona-Tests eine angebliche Corona-Infektion als Todesursache vorgeschoben wird, wenn der Tod zeitnah nach der Impfung eingetreten ist. Die massenhaft in deutschen Altenheimen auftretenden Corona-Ausbrüche kurz nach den Impfungen machen mich skeptisch. So viel Zufall erscheint schlichtweg als unwahrscheinlich, zumal stets ein Großteil der Einrichtung auf einmal erkrankt und oft sehr viele Pflegefälle an den Folgen versterben.

Die Britten zählen wohl ihre Impftoten grundsächlich als Corona-Tote– hat ja auch irgendwie etwas miteinander zu tun! Die Israelis bedienen sich mittlerweile scheinbar derselben Strategie. Den Berichten über erste Todesfälle folgen keine weiteren.

Einige der indischen Todesopfer hatten Vorerkrankungen, andere nicht. Es mag durchaus sein, dass diese Impfungen für Menschen mit Vorerkrankungen an Herz und Kreislauf riskant sind. Aber gerade dann müssten besonders gründliche Untersuchungen durchgeführt werden um feststellen zu können, wer auf keinen Fall geimpft werden darf. Die kriminelle Ignoranz aller negativen Impf-Folgen macht die Corona-Impfung zu einem Russisch Roulette mit der Gesundheit. Es bleibt absolut inakzeptabel hervorzuheben, dass doch viel mehr Menschen an Corona sterben als nach einer Impfung. Auch wenn der Anteil gering ist – es sind Gesunde, die man da geimpft hat. Teilweise sterben Menschen, denen deutlich mehr Lebensjahre geraubt wurden, als bei der Risikogruppe im Mittel noch zu erwarten sind. Sie sterben unnötig, da ihr persönliches Corona-Todes-Risiko äußerst gering ist. Es sind die Opfer einer weltweiten Impfkampagne, die eine individuelle Nutzen-Risiko-Abwägung völlig verweigert und seltene Nebenwirkungen als Zufälle beiseiteschiebt.

In Indien wurde bislang wenigstens die festgestellte Todesursache veröffentlicht. In Deutschland und anderen EU-Ländern ist das nicht der Fall. Als eine 42-jährige Altenpflegerin aus Uelzen noch am selben Tag ihrer ersten mRNA-Impfung von Biontech/Pfizer verstarb, hieß es wenige Tage später in den Medien, dass ein Zusammenhang mit der Impfung anhand der Obduktion ausgeschlossen werden könne.

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_89344410/fall-in-uelzen-pflegekraft-starb-nicht-an-corona-impfung.html

25.01.2021

Die Staatsanwaltschaft in Lüneburg kann ausschließen, dass die Impfung gegen das Coronavirus zum Tod einer 42-jährigen Pflegekraft in Uelzen geführt hat. „Die Todesursache ist eindeutig, und es ist nach dem Ergebnis der Obduktion klar, dass es keinen Zusammenhang mit der Impfung geben kann“, erklärte Sprecherin Wiebke Bethke am Montag t-online.

… Die Frau war am Mittwoch in einer Einrichtung geimpft worden und in der Nacht zum Donnerstag gestorben… Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes kann die Staatsanwaltschaft keine detaillierten Angaben machen, was stattdessen zum Tod geführt hat… 

War auch hier ein Herzinfarkt oder ein Gehirnschlag die Todesursache, eine der wohlmöglich sehr seltenen Nebenwirkungen dieser Corona-Impfungen, die – man weiß es nicht – Menschen unter bestimmten Voraussetzungen, wie bei unentdeckten organischen Schwächen, eher treffen kann?

Wir werden es nicht erfahren, weil etwaige Zusammenhänge auch bei uns kategorisch ausgeschlossen werden.    

Nach einem Mord argumentiert die Justiz schließlich auch nicht, dass solche Todesfälle zu vernachlässigen seien, weil die Wahrscheinlichkeit, ermordet zu werden, lediglich in dem Bereich liege, auch ohne äußere Gewaltanwendung plötzlich und unerwartet zu versterben.

Aber natürlich, wenn man jeden Impftoten als ein so herausragend schreckliches Ereignis bei uns durch die Presse jagen würde wie seinerzeit, heute und in Zukunft die Opfer der NSU-Mordserie,  so würde sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kaum jemand mehr impfen lassen. Die Impftoten, das sind schließlich bedauerliche Einzelfälle, die nichts mit der Impfung zu tun haben, auch wenn es noch so danach aussehen mag. Koinzidenz nennt man das – oder zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Das waren die NSU-Opfer auch – wer auch immer sie umgebracht hat. Wahrscheinlich hätten die Mörder sie genauso zu einem anderen Zeitpunkt an einem anderen Ort getötet. So ist gleichermaßen der Impf-Tod nicht zeit- oder ortsabhängig, sondern mag dazu prädestinierte Personengruppen nach der Impfung an jedem Ort und zu jeder Zeit treffen, ganz unabhängig von allgemeinen statistischen Sterbenswahrscheinlichkeiten.  

Was die angeblich nicht möglichen aber leider dennoch in welchem Umfang auch immer existierenden Langzeitschäden der Corona-Impfstoffe betrifft, so wird es den Geschädigten ähnlich ergehen wie den Hinterbliebenen. Man wird ihnen eindringlich erklären, dass Autoimmunerkrankungen und Krebserkrankungen sowie die Unfruchtbarkeit zahlreiche Ursachen haben können – nur eben nicht die Impfung mit diesen sichersten Impfstoffen der Welt.

Wie ein Schiff auf dem Trockenen – genauso hängen sie fest in ihren Lockdowns, Corona-Maßnahmen und Impfstrategien, die totalitären Corona-Hysteriker dieser Welt. Ohne Wasser gibt es kein „Art-gemäßes“ Fortkommen für ein Schiff – wie es auch ohne Freiheit keine Weiterentwicklung für die Menschheit gibt, sondern einen unaufhaltsamen stetigen Verfall. Sie verharren auf dem Trockenen und warten auf die Retter, die ihnen Wasser versprochen haben. Aber das Wasser kommt zusammen mit dem Sturm, der das Schiff kurzzeitig wieder fahrtauglich macht, um es dann binnen kurzem in den Fluten zu versenken.

Die Sicherheit der Corona-Impfstoffe, die Zweifel und das große Verschweigen

In nahezu allen Ländern der Welt wird den Bürgern vermittelt, dass die neu zugelassenen Impfstoffe gegen Covid-19 erwiesenermaßen sicher und wirksam seien. Mittlerweile sind bereits ein paar Millionen Menschen weltweit geimpft worden, und die absolut überwiegende Mehrheit ist kurz danach nicht tot umgefallen. Angeblich sollen nur in ganz seltenen Fällen ernster zu nehmende Nebenwirkungen aufgetreten sein. Was dabei auffällt – die schweren Nebenwirkungen werden mit der Dauer der Impfkampagnen immer seltener. Oder sollte man besser sagen: es wird immer weniger darüber berichtet?  

Seit Beginn der Pandemie hat sich die Zensur in den sozialen Netzwerken deutlich verschärft. Auch die Suchmaschinen ziehen mit, impfkritische Seiten sind zunehmend schwerer zu finden. Das gilt auch für Berichte über Impfschäden durch die neuartigen mRNA-Impfstoffe. In den USA wird seit ein paar Tagen die zweite Dosis verimpft – und alles scheint gut zu gehen. Werden Allergiker nun nicht mehr gegen Covid-19 geimpft? Oder sind die ganz seltenen Ausnahmefälle von allergischen Schocks nur zufällig zu Beginn der Impfungen aufgetreten? Gelegentlich findet man etwas im Internet zu Todesfällen kurz nach der Impfung, wobei ausnahmslos im Anschluss offiziell festgestellt wird, dass der Tod mit der Impfung höchstwahrscheinlich nichts zu tun hat. Wenn eine Person bis zu vier Wochen nach einem positiven Corona-Test an einer Vorerkrankung oder aufgrund eines Unfalls stirbt, so wird dieser Mensch selbstverständlich als Corona-Toter gezählt – das Virus tötet halt auf vielfältige Art und Weise.

Stirbt jemand nach der Corona-Impfung, so kann dieser bedauerliche Zufall nur die Folge eine Vorerkrankung gewesen sein. Oder das Ableben wird dem Lebensrisiko für einen plötzlichen unerwarteten Tod trotz guter Gesundheit zugerechnet, was rein statistisch durchaus passen könnte in Anbetracht der hohen Zahl an Impfungen und der niedrigen Zahl an Impftoten ohne bekannte oder im Nachhinein feststellbare Vorerkrankung. Mit dieser Vorgehensweise lassen sich ganz selten auftretende tödliche Systemschäden mit Sicherheit niemals feststellen.

Außerdem bleiben da noch die berechtigten Zweifel, ob die Öffentlichkeit überhaupt von allen Todesfällen und potentiellen schweren Nebenwirklungen mit Langzeitschäden erfahren wird. Es ist im Interesse der Politik, Druck auf Angehörige und Betroffene auszuüben. Wir können davon ausgehen, dass uns nur diejenigen Fälle  bekannt werden, die bereits öffentlich geworden sind, bevor staatliche Stellen und diverse „Interessenverbände“ eingreifen konnten.

Derweil läuft in den deutschen Medien eine Desinformationskampagne, die das mögliche Auftreten von Langzeitnebenwirkungen zum Hirngespinst von angeblichen Impfgegnern zu erklären versucht.  Das ZDF titelte hierzu „Neue Corona-Impfstoffe – Warum es keine Langzeit-Nebenwirkungen gibt“. Die Autoren des Beitrags kommen zu dem Schluss, dass bei mRNA-Impfstoffen wie bei allen anderen Impfstoffen Nebenwirkungen sofort oder gar nicht auftreten würden. Man müsste folglich die seltenen schweren Nebenwirkungen längst festgestellt haben, da mittlerweile ausreichend viele Versuchskaninchen zumindest mit dem Biontec/Pfizer-Impfstoff geimpft worden sind.  

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-impfstoff-langzeitschaeden-100.html

Neue Corona-Impfstoffe – Warum es keine Langzeit-Nebenwirkungen gibt

von Oliver Klein, Katja Belousova

06.01.2021

… „Langzeit-Nebenwirkungen, die erst nach Jahren auftreten, sind bei Impfstoffen generell nicht bekannt“, erklärt Susanne Stöcker, Pressesprecherin des Paul-Ehrlich-Instituts im Gespräch mit ZDFheute. „Die meisten Nebenwirkungen von Impfungen treten innerhalb weniger Stunden oder Tage auf. In seltenen Fällen auch mal nach Wochen.“…

Diese Argumentation zielt darauf ab, dass jede Autoimmunerkrankung oder Entzündung sofort als Impfreaktion erkannt und festgestellt wird. Außerdem wird davon ausgegangen, dass alle auftretenden Fälle auch zeitnah der Weltöffentlichkeit mitgeteilt werden – was ernsthaft zu bezweifeln ist. Zu möglichen schädigenden Einflüssen auf die Fruchtbarkeit von Frauen gibt es bislang keine Studien. Langzeitschäden wie eine Unfruchtbarkeit lassen sich zudem nicht zeitnah feststellen, wenn dazu keinerlei systematische Untersuchungen vorgenommen werden. Außerdem bliebe es wohl schwierig, einen konkreten Zusammenhang zu beweisen.

Was erfahren wir in den Medien über die schweren Impfnebenwirkungen und wie werden diese „Einzelfälle“ bewertet?

Eine Google-Suche zu Todesfällen nach einer Corona-Impfung ist sehr mühsam und führt überwiegend zu Artikeln, in denen bei bekannt gewordenen Fällen ein Zusammenhang zur Impfung ausgeschlossen wird – Beweise Fehlanzeige! In Deutschland wurde bislang noch über keinen plötzlichen Tod nach einer Corona-Impfung berichtet. Die Fälle aus dem Ausland lassen  sich leichter über eine Suche auf Englisch finden.

In Portugal ist eine Assistentin im Gesundheitswesen am Neujahrstag – zwei Tage nach ihrer Impfung –  tot in ihrem Bett aufgefunden worden. Eine staatlich veranlasste Autopsie nennt keine Todesursache, schließt aber einen Zusammenhang mit der Impfung kategorisch aus.  

Auf der portugiesischen Regierungsseite ist in Übersetzung folgendes zu lesen:

https://www.portugal.gov.pt/pt/gc22/comunicacao/comunicado?i=autopsia-de-funcionaria-do-ipo-nao-estabelece-relacao-direta-com-vacina-contra-a-covid-19

2021-01-05 um 23h35

Die Autopsie des IPO-Mitarbeiters stellt keine direkte Verbindung zum Impfstoff gegen Covid-19 her. In Anbetracht der Anfangsphase der Impfung gegen Covid-19, in der wir uns befinden, und der Bedenken und Zweifel, ob die Todesursache eines am 30.12.2020 geimpften portugiesischen Staatsbürgers auf den Impfstoff gegen Covid-19 zurückzuführen ist, wird berichtet, dass die vorläufigen Daten, die sich aus der heute durchgeführten medizinisch-rechtlichen Autopsie ergeben, keinen Zusammenhang zwischen dem Tod und dem Impfstoff, dem sie ausgesetzt war, zeigen, ohne dass auf die Todesursache hingewiesen wird, die unter das Justizgeheimnis fällt.

Auch die nahen Verwandten sollen bislang über die angebliche Todesursache im Unklaren gelassen worden sein, wie man im folgenden Beitrag erfährt.

By Natasha Donn 6th January 2021

Reports in the Portuguese press this morning are saying that the autopsy on the 41-year-old health worker who suffered a sudden death two days after being vaccinated against Covid-19 “had nothing to do with the vaccine”. But none of them explain what actually killed Sónia Azevedo… All media reports then continue with details of how many deaths the pandemic has caused worldwide. It’s unclear whether further information will be forthcoming at any time in the near future. Sónia Azevedo was discovered dead in bed by her boyfriend. She had stayed overnight at his home in Maia, after dining with her children and parents on New Year’s Eve at the home they all shared. When she left her family to set off for Maia she was in apparent perfect health

Auch in Großbritannien wird – wie in vielen anderen Ländern – über diesen Fall berichtet. Die Familienangehörigen scheinen sich recht offensiv an die Öffentlichkeit gewandt zu haben, sodass eine Vertuschung nicht mehr möglich war.

https://www.dailymail.co.uk/news/article-9111311/Portuguese-health-worker-41-dies-two-days-getting-Pfizer-covid-vaccine.html#vaccine%20#vaccinations%20#COVID19%20#Covid

By Natalia Penza PUBLISHED: 15:20 GMT, 4 January 2021 

Ms Acevedo’s father Abilio Acevedo told Portuguese daily Correio da Manha: ‚She was okay. She hadn’t had any health problems. 

Sonia Acevedo, 41, suffered a ’sudden death‘ on New Year’s Day just 48 hours after receiving the jab

‚She had the Covid-19 vaccine but she didn’t have any symptoms. I don’t know what happened. I just want answers…

Die Britten impfen derweil experimentell weiter, mit dem Biontec- und dem AstraZeneca- Impfstoff. Die zweite Impfdosis von Biontec wird trotz eindringlicher Warnungen des Herstellers um mehrere Wochen verschoben, damit mehr Menschen ein erstes Mal geimpft werden können. Gleichzeitig ist geplant, den Impfstoff für die zweite Dosis zu variieren, je nachdem, welches Mittel gerade zur Verfügung steht. Über Todesfälle nach einer Corona-Impfung ist bei den Britten bislang nichts bekannt, was durchaus nicht heißen muss, dass es keine Impftoten zu beklagen gibt. Die Zweifel um das strategisch wichtige Verschweigen schwerer Impfnebenwirkungen sind berechtigt. Wenn das Impfrisiko für bis dahin Gesunde dermaßen gewissenlos hochgetrieben wird, ist davon auszugehen, dass Todesfälle und schwere Erkrankungen peinlichst verschwiegen werden.

Der „Impfweltmeister“ Israel hatte bis zum 1. Januar 2021 offiziell vier Todesfälle zu verzeichnen, die angeblich mit der Impfung allesamt nicht in Zusammenhang stehen, was sowohl das Gesundheitsministerium als auch die behandelnden Ärzte und Angehörigen bestätigt haben sollen. Es handelt sich wohl ausschließlich um ältere Personen mit Vorerkrankungen. Das muss allerdings nicht bedeuten, dass die Impfung nicht dennoch der Auslöser für ein vorzeitiges Ableben gewesen sein kann. Gehen wir davon aus, dass eine Überprüfung nicht stattgefunden hat.

https://www.timesofisrael.com/240-israelis-diagnosed-after-vaccination-underscore-need-for-continued-vigilance/

By TOI STAFF1 January 2021

… According to the Kan public broadcaster, there have been four cases where people in Israel have died shortly after receiving the vaccination, but three of the four were deemed by the Health Ministry, as well as by both family members and doctors, to have been unrelated to the shots. The fourth case, an 88-year-old man who had serious preexisting health problems, is currently being investigated…

Auch Norwegen hat mittlerweile zwei tote Altenheimbewohner zu beklagen, die wohl aller Voraussicht nach ebenfalls nicht an der Impfung gestorben sein werden.  

https://www.wionews.com/world/norway-investigating-death-of-two-people-who-received-pfizers-coronavirus-vaccine-354716

WION Web Team

Oslo, Norway Published: Jan 06

Norway is investigating the death of two nursing home residents who died after receiving doses of the Pfizer and BioNTech coronavirus vaccine…

Medical Director of Norwegian Medicines Agency Steiner Madsen said in a statement “We have to assess whether the vaccine is the cause of death, or if it is a coincidence that it happened soon after vaccination.“... Madsen also added that as people of advanced age are receiving the coronavirus vaccine first it is entirely possible that the deaths could be coincidental…

Ein Anfang Januar in den USA verstorbener 56 Jahre alter Arzt wird laut Pfizer-Stellungnahme wohl ebenfalls rein zufällig an einer Thrombozytopenie verstorben sein, die sich drei Tage nach seiner Corona-Impfung bemerkbar machte und trotz intensiver Behandlungsversuche zwei Wochen später zum Tode führte. Im folgenden Artikel wird Pfizer zitiert.

https://edition.cnn.com/2021/01/06/health/coronavirus-vaccine-doctor-death/index.html

By Michael Nedelman, CNNJanuary 7, 2021

… Pfizer also said it was investigating.

„Pfizer and BioNTech are aware of the death of a healthcare professional sixteen days after receiving a first dose“ of the vaccine, Pfizer said in a statement. „It is a highly unusual clinical case of severe thrombocytopenia, a condition that decreases the body’s ability to clot blood and stop internal bleeding,“ it added.

„We are actively investigating this case, but we don’t believe at this time that there is any direct connection to the vaccine,“ the company said in the statement…

Übersetzung:

 Pfizer and BioNTech sind informiert über den Tod eines Mitarbeiters des Gesundheitssystems sechzehn Tage nach dem Erhalt der ersten Dosis“ des Impfstoffs, sagte Pfizer in einer Stellungnahme. „Es handelt sich um einen sehr ungewöhnlichen schweren Fall einer Thrombozytopenie, ein Zustand, der die Fähigkeit des Körpers reduziert Blut gerinnen zu lassen und innere Blutungen zu stoppen“,  wurde hinzugefügt. „Wir untersuchen diesen Fall aktiv, aber wir glauben zurzeit nicht,  dass es irgendeine direkte Verbindung zum Impfstoff gibt“, sagte das Unternehmen in der Stellungnahme.

Die Ehefrau  des Arztes bewertet die Zusammenhänge anders und hat den Fall auf Facebook gepostet, um andere Menschen vor einer unnötigen Impfung zu warnen. Ihr Mann gehörte keiner Risikogruppe an und hatte sich nur aus Überzeugung impfen lassen, um die Pandemie beenden zu helfen.

Heidi Neckelmann

5. Januar um 20:00 · 

The love of my life, my husband Gregory Michael MD
an Obstetrician that had his office in Mount Sinai Medical Center in Miami Beach Died the day before yesterday due to a strong reaction to the COVID vaccine.
He was a very healthy 56 year old, loved by everyone in the community delivered hundreds of healthy babies and worked tireless through the pandemic.
He was vaccinated with the Pfizer vaccine at MSMC on December 18, 3 days later he saw a strong set of petechiae on his feet and hands which made him seek attention at the emergency room at MSMC. The CBC that was done at his arrival showed his platelet count to be 0 (A normal platelet count ranges from 150,000 to 450,000 platelets per microliter of blood.) he was admitted in the ICU with a diagnosis of acute ITP caused by a reaction to the COVID vaccine. A team of expert doctors tried for 2 weeks to raise his platelet count to no avail. Experts from all over the country were involved in his care. No matter what they did, the platelets count refused to go up. He was conscious and energetic through the whole process but 2 days before a last resort surgery, he got a hemorrhagic stroke caused by the lack of platelets that took his life in a matter of minutes.
He was a pro vaccine advocate that is why he got it himself.
I believe that people should be aware that side effects can happened, that it is not good for everyone and in this case destroyed a beautiful life, a perfect family, and has affected so many people in the community
Do not let his death be in vain please save more lives by making this information news.

Es wäre durchaus denkbar, dass die mRNA nicht nur in Muskelzellen eindringt, sondern gelegentlich auch ins Knochenmark, in die Thrombozyten. Hierdurch könnten Antikörper gegen die Blutplättchen in einem so großen Umfang gebildet werden, dass sich eine Neubildung nicht mehr in Gang setzen lässt wie bei dem Arzt aus Miami Beach. Grundsätzlich scheint eine Wanderung der mRNA in andere als die vorgesehenen Zellen und Organe keineswegs ausgeschlossen zu sein, auch wenn das Bundesforschungsministerium ohne Angabe von Quellen Gegenteiliges behauptet.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/corona-impfstoff-mrna-moderna-biontech-100.html

17.11.2020 

… Auch das Bundesforschungsministerium verweist darauf, dass mRNA nur auf die Körper- und Muskelzellen um die Einstichstelle begrenzt ist…

Ich habe keine Informationen zu etwaigen Studien gefunden, die diese Aussage belegen können. Was geschieht, wenn versehentlich in ein Blutgefäß gespritzt wird?

Bei der Forschung zu Krebsmedikamenten wird das Knochenmark sogar als konkretes Ziel genannt.

https://www.uni-mainz.de/presse/75635.php

01.06.2016…

Die Veröffentlichung beschreibt ein neuartiges und bestechend einfaches Vorgehen, bei dem Nanopartikel mit einem mRNA-Impfstoff (RNA-LPX) gezielt auf dendritische Zellen in Milz, Lymphknoten und Knochenmark gerichtet werden…

Eine schwere Thrombozytopenie kann zu tödlichen inneren Blutungen führen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Thrombozytopenie

Thrombozytopenie…bezeichnet einen Mangel an Thrombozyten (Blutplättchen) im Blut… Eine Thrombozytopenie kann durch verminderte Bildung, gestörte Verteilung oder vermehrten Abbau auftreten…

Klinisch ist eine Thrombozytopenie bei Werten unter 80.000/µl relevant, da erst ab diesem Niveau mit erhöhter Blutungsneigung zu rechnen ist, solange keine Funktionsstörungen der Thrombozyten vorhanden sind. Bei Werten unter 50.000/µl ist mit Spontanblutungen wie Nasenbluten, Hämatomen, Petechien der Haut und Schleimhäute, Hirnblutungen und Magen-Darm-Blutungen zu rechnen…

Ursache für die Thrombozytopenie kann eine Autoimmunerkrankung sein. Eine Immunthrombozytopenie wurde bereits bei der Masern/Mumps/Röteln-Impfung als seltene Nebenwirkung beobachtet.

https://www.leben-mit-itp.de/krankheitsbild/ursachen-und-haeufigkeit

… Die Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei bildet der Organismus sogenannte Autoantikörper (spezielle Proteine), die sich gegen körpereigene Strukturen richten und dem Körper selbst schaden. Bei der ITP führen Antikörper gegen Thrombozyten dazu, dass diese in der Milz verstärkt abgebaut werden. Die Autoantikörper können aber auch die Neubildung von Thrombozyten (Thrombopoese) im Knochenmark hemmen. Beides zusammen führt zu einer verminderten Anzahl von Thrombozyten im Blut (Thrombozytopenie)…

https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Geringes-Impfrisiko-fuer-Immunthrombozytopenie-284197.html

… Eine Immunthrombozytopenie (ITP) ist eine seltene Reaktion auf eine Masern/Mumps/Röteln-Impfung…

Veröffentlicht: 

Bei den 1,8 Millionen Kindern zwischen 6 Wochen und 17 Jahren, die insgesamt 15 Millionen Impfdosen erhalten hatten, fanden sie 197 Fälle einer ITP… Die meisten dieser Immunthrombozytopenien traten akut auf und verliefen leicht.

Ein Impf-Toter in der Schweiz starb wenige Tage nach der Impfung an rätselhaften Symptomen, die angeblich mit seinen Vorerkrankungen in Zusammenhang stehen. Genaueres wurde auch in diesem Fall nicht veröffentlicht.

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-81856.html

Bern, 30.12.2020 … Einige Tage nach einer Covid-19-Impfung ist in einem Alters- und Pflegeheim im Kanton Luzern eine 91-jährige Person, die an mehreren schweren Vorerkrankungen litt, verstorben. Weder die Krankengeschichte noch der akute Krankheitsverlauf legen einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen der Covid-19-Impfung und dem Tod nahe. Die zur Verfügung stehenden, umfassenden Angaben weisen auf eine natürliche Todesursache hin. Dies wurde auch so auf dem Totenschein vermerkt. Bisher sind bei Impfungen gegen das neuartige Coronavirus keine unbekannten Nebenwirkungen aufgetreten. Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Anhaltspunkte für eine Veränderung des Nutzen-Risiko-Profils des eingesetzten Impfstoffs…

https://www.n-tv.de/panorama/Schweizer-nach-Covid-Impfung-gestorben-article22263152.html

MITTWOCH, 30. DEZEMBER 2020

… Laut dem Magazinbericht hatte der Heimbewohner bereits zuvor allergisch auf Grippeimpfungen reagiert und war deshalb nicht mehr geimpft worden. Er habe dann unter Schmerzen der Harnröhre und des Bauches gelitten und sei am Morgen des 29. Dezember gestorben

Obwohl es als höchst wahrscheinlich anzusehen ist, dass der 91-jährige auch ohne Impfung in Kürze gestorben wäre, so wären dennoch eine Obduktion und eine Blutuntersuchung sinnvoll gewesen, um eine mögliche seltene Nebenwirkung erkennen zu können, die schließlich auch bei jüngeren Allergikern auftreten könnte. Von derartigen Untersuchungen erfährt der Leser nichts, und bekanntlich findet man nur das, wonach man auch sucht.

Das Rätsel um den Gesundheitszustand der am 17. Dezember 2020 vor laufender Kamera in Ohnmacht gefallenen Krankenschwester Tiffany Dover bleibt weiterhin ungelöst. Es gibt keine Beweise für den Tod der 30-jährigen Frau, der in vielen alternativen Medien angenommen wird. Allerdings bleibt die berechtigte Frage, warum Tiffany Dover durch ein Double ersetzt wurde bei der Maskenparade mit ihren Krankenhaus-Kollegen auf der Krankenhaustreppe am 21. Dezember 2020. Hat sie sich zu diesem Zeitpunkt noch zu schlecht gefühlt oder lag sie etwa doch auf einer Intensivstation? Warum wendet sich die junge Frau nicht wenigsten kurz an die Welt-Öffentlichkeit – ohne Maske und mit einer Erklärung – um die besorgten Impfskeptiker zu beruhigen? Es wäre so einfach, den Spekulationen ein Ende zu setzte, sollte Tiffany Dover am Leben sein. Die offizielle Begründung für ihre „Medienflucht“ ist kaum nachvollziehbar.  

https://www.vip.de/cms/michael-wendler-verbreitet-auf-telegram-falschmeldungen-ueber-tote-krankenschwester-4676503.html

02. Januar 2021

… Tiffany Dover arbeitet im CHI Memorial Hospital in Chattanooga. Das Krankenhaus teilt auf Anfrage des Lokalsenders „WRBCtv Channel 3“ klipp und klar mit: Sie lebt und es geht ihr gut! Die Klinik hat sogar vor einigen Tagen noch ein neues Video veröffentlicht. Und in dem sieht man, wie Krankenschwester Tiffany zwischen all ihren Kollegen steht. Ein aktuelles Interview wolle sie allerdings nicht geben – der Rummel sei ihr einfach zu groß geworden.

Trotz dieser Fakten verbreiten Verschwörungsideologen wie Michael Wendler weiter ihre Lügen…

Eine Gegenüberstellung der beiden Tiffany Dovers ergibt nicht zu widerlegende Unterschiede im äußeren Erscheinungsbild.

Posted on January 1, 2021 

Nurse Experiences Metamorphosis After COVID-19 Vaccine Injection

John C. A. Manley | December 23, 2020

… Then on Monday, December 21, CHI Memorial Hospital released this video of her to assure us that she’s alive and well. In that 21-second video, however, she does not say a word. The lighting is also poor, so it’s difficult to see her features.

But what you can see of the lady wearing the Tiffany name tag is quite shocking. If that is indeed Tiffany Dover, the vaccine must have modified her DNA to such an extent that it her appearance has metamorphosed:

Die Impfbereitschaft  von Ärzten und Pflegekräften lässt nach wie vor zu wünschen übrig. So äußern sich jedenfalls Politiker und Medienvertreter nahezu einhellig.

In einem in der Ärztezeitung veröffentlichten Artikel werden fehlende und falsche Informationen zur Sicherheit der Impfung als Ursache genannt.

https://www.aerztezeitung.de/Politik/Warum-Aerzte-und-Pfleger-bei-Corona-Impfungen-gespalten-sind-416054.html

Veröffentlicht: 

Gegen Corona wollten sich im Dezember in Deutschland rund 73 Prozent der Ärzte und knapp 50 Prozent der Pfleger in Deutschland impfen lassen… Diese Zahlen seien aber schon längst überholt, sagte eine Sprecherin der DIVI. „Wir sind da der Auffassung, dass sich da seit dem Impfstart einiges getan hat.“… Es müsse mehr Aufklärungsarbeit zur Sicherheit der Impfungen geleistet werden…. „Da gibt es viele Informationslücken oder falsche Informationen, die verbreitet werden“, sagte Mertens. Man dürfe nicht davon ausgehen, dass die Vorkenntnisse hinsichtlich eines mRNA-Impfstoffes beim medizinischen Personal im Durchschnitt so sehr viel besser sei als in der übrigen Bevölkerung, so Mertens.

… Keine akuten bedenklichen Nebenwirkungen bekannt

Auch Hessens Ärztekammer-Präsident Dr. Edgar Pinkowski appellierte am Mittwoch an Ärzte und alle anderen Mitarbeiter im Gesundheitswesen, sich impfen zu lassen. „Wir sehen, dass der Lockdown bisher nicht die erwartete Wirkung zeigt. Die Impfung ist die einzige Möglichkeit, Patienten und sich selbst auch künftig vor schweren Auswirkungen einer Infektion mit dem Virus zu schützen.“ Bei dem aktuell zugelassenen Corona-Impfstoff von Biontech seien bis heute keine relevanten, akuten bedenklichen Nebenwirkungen bekannt. Auch gebe es derzeit keine seriösen Anhaltspunkte für eventuelle Langfristnebenwirkungen oder Komplikationen…

Es gehört schon ziemlich viel Dreistigkeit dazu, die weltweit bekannt gewordenen Todesfälle und Fälle schwerer allergischer Schocks und Erkrankungen dermaßen zu ignorieren. Natürlich handelt es sich dabei um Einzelfälle, doch sollte allen Verantwortlichen klar sein, dass diese nur als Spitze des Eisbergs zu betrachten sind. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden alle plötzlichen Todesfälle verschwiegen, die kein Verwandter, Freund oder Kollege des Verstorbenen öffentlich macht. Zum anderen ist davon auszugehen, dass zahlreiche Autoimmunerkrankungen weniger schwer verlaufen und daher erst mit großer Verspätung überhaupt diagnostiziert werden. So verläuft schließlich auch die seltene Immunthrombozytopenie nach einer Masern/Mumps/Röteln-Impfung in der überwiegenden Mehrheit der Fälle leicht und ist nicht von Dauer. Leider ist nicht bekannt, ob letzteres auch für eine mRNA-Corona-Impfung gilt – und es sieht kaum danach aus, als ob systematische Studien hierzu vorgesehen sein könnten.

Schwere Entzündungsreaktionen nach der Corona-Impfung wurden auch bei einer mexikanischen Ärztin festgestellt.

https://www.nachrichten.at/panorama/weltspiegel/aerztin-nach-corona-impfung-in-intensivstation-eingewiesen;art17,3337071

02. Januar 2021

In Mexiko ist eine Ärztin nach Behördenangaben in eine Intensivstation eingewiesen worden, nachdem sie mit dem Pfizer-BioNTech-Vakzin geimpft wurde…

Dabei handelt es sich um eine Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks. Das Ministerium weist darauf hin, dass die 32-Jährige in der Vergangenheit allergische Reaktionen gehabt habe und dass es keine Hinweise aus klinischen Studien gebe, wonach eine Person nach der Anwendung des Impfstoffs eine Entzündung des Gehirns entwickelt habe

https://finance.yahoo.com/news/mexican-allergic-reaction-pfizers-covid-012129055.html

Thu, January 7+0.52%

By Adriana Barrera

MEXICO CITY, Jan 6 (Reuters) – A Mexican doctor who had a serious allergic reaction after receiving Pfizer Inc and BioNTech’s vaccine against COVID-19 remains hospitalized and has not fully recovered muscle strength, health authorities said on Wednesday.

The 32-year-old internist, who got the vaccine on Dec. 30, had several seizures in the following days and is being treated in a specialized hospital that is part of Mexico’s social security institute IMSS.

The health ministry’s initial diagnosis after the reaction was encephalomyelitis…

Victor Hugo Borja, an IMSS director, said the doctor has so far responded favorably to treatment, has had no new seizures, and recovered some of the muscle strength lost…
Doctors are still studying whether the doctor’s seizures and decreased muscle strength are related to the vaccine against COVID-19 or previous
conditions…

Pfizer said it is aware that the health ministry is studying the case and vowed to continue to collaborate „with any information that is requested from us.“

In deutschen Medien erfährt man nicht, dass die mexikanische Ärztin in den auf die Impfung folgenden Tagen weitere Anfälle erlitten hat und dass sie acht Tage später immer noch im Krankenhaus liegt. Es ist zu erwarten, dass die Untersuchung keinen Zusammenhang zwischen Impfung und Hirnhautentzündung ergeben wird. Dies würde bedeuten, dass auf eine Entschädigung für mögliche Langzeitschäden verzichtet werden könnte und dass Pfizer/Biontec den Beipackzettel nicht um eine weitere seltene schwere Nebenwirkung erweitern muss.

Das Impfen ist als eine Art Versicherung zu verstehen, mit der man sich für den möglichen Fall einer Ansteckung zu schützen versucht. Doch genauso wie eine Versicherung nicht in allen Fällen zahlt, kann auch der Impfschutz nicht perfekt sein. Bei den neu zugelassenen Impfstoffen kann bislang niemand definitiv sagen, wie lange der Impfschutz unabhängig vom bereits beobachteten Auftreten starker Mutationen überhaupt anhalten könnte. Die Risiken der Impfung zeichnen sich bislang nur für diejenigen ab, die sich intensiv mit dem Thema beschäftigen und sich dabei in einer Vielzahl internationaler Medien informieren. Dazu gehören sicherlich einige Ärzte und Pflegekräfte, was deren Impfskepsis ausreichend zu erklären vermag.

Geimpft werden schließlich Gesunde, versichert wird also ein potentiell möglicher Schadenseintritt. Wie vor dem Abschluss einer Versicherung sollte sich daher jeder fragen, ob sich diese Impfung für ihn überhaupt lohnt. Die individuelle Risikoabschätzung für einen schweren Covid-19-Verlauf sollte daher die Basis für die persönliche Impfentscheidung bilden und auch den beratenden Impfärzten als Grundlage dienen. Jede andere Vorgehensweise ist nicht nur ethisch fragwürdig, sondern kommt einer vorsätzlichen Körperverletzung gleich. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Entwickler der Impfstoffe tatsächlich dazu in der Lage waren, die mRNA der Virushülle so zu modifizieren, dass diese nur in ganz bestimmte Muskel-Zellen einzudringen vermag unter Ausschluss jeglicher weiteren Wanderungsmöglichkeit durch den Körper. Es bleibt das mulmige Gefühl, dass diese Nanopartikel nach dem Zufallsprinzip zumindest in geringen Anteilen überall im Körper landen könnten um an diesen Stellen – je nach genetischer Veranlagung des Geimpften – akute oder dauerhafte Autoimmunreaktionen auszulösen. Hierdurch könnte die Gesundheit einer nicht zu schätzenden Anzahl an Menschen negativ beeinträchtigt werden. Es könnten Menschen sterben, die durch eine Corona-Infektion kaum gefährdet gewesen wären. Und nahezu jeder Einzelfall wäre vermeidbar gewesen, wenn bei den Impfplanungen nicht im Wesentlichen das Milliardengeschäft und die erhoffte politische Wirkung gezählt hätten, sondern tatsächlich der Schutz der Risiko-Gruppen.

Corona-Management – das Huhn ohne Kopf

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

Ein Huhn ohne Kopf findet niemals ein Korn!  

Es ist nicht nur die Inkompetenz, die Deutschland in der Corona-Krise wirtschaftlich gegen die Wand fahren lässt, unsere Demokratie zerstört und die Gesellschaft weiter spaltet. Machtgeilheit, Größenwahn und Überheblichkeit lassen unsere Politiker durchregieren, wobei sie ungeniert mit den Mitteln der Verbreitung von Angst, der Ausgrenzung, der Unterdrückung und der Willkür arbeiten. Der totalitäre Hygienestaat ist aber auch Produkt eines kopflosen Agierens, womit den Panik-geleiteten Ansprüchen einer Mehrheit der Bevölkerung Rechnung getragen werden muss. Kopflos wird man diese Krise nicht bewältigten können, auch nicht mit Glück oder durch Zufall. Niemand wollte den Ersten Weltkrieg, und doch ließ er sich nicht vermeiden. Ich glaube nicht, dass sich hinter dem weltweit mit totalitären Maßnahmen geführten Krieg gegen das Virus ein großer Plan verbirgt, zumindest nicht ein Plan der „westlichen Elite“. Die einzigen Profiteure der Pandemie sind die Chinesen, wobei offen bleibt, ob sie das Corona-Virus gezielt in Umlauf gebracht haben könnten oder ob sie einfach nur die Gunst der Stunde für sich genutzt haben, um der Welt ihre Vorstellungen von einer funktionierenden Wirtschaftsmacht aufzudrängen: die totale Überwachung der Bevölkerung, ein absoluter Gehorsam gegenüber Verordnungen, die Aufgabe der Individualität und jeglicher Kritik gegenüber von staatlichen Maßnahmen, die Ausgrenzung von Andersdenkenden und die Gewährung von Freiheitsrechten ausschließlich als Belohnung für sozialkonformes Verhalten. In China war der Umweltschutz  – gerade im Hinblick auf die Volksgesundheit – in den letzten Jahrzehnten kein großes Thema, auch wenn mittlerweile ein leichtes Umdenken eingesetzt hat. Allerdings fällt auf, dass bei der Impfstoffentwicklung hauptsächlich auf alt bewährte Verfahren gesetzt wird, über den Einsatz von mRNA-Impfstoffen ist mir nichts bekannt. Der Impfstoff der chinesischen Firma Sinopharm mit einem inaktivierten Ganzvirus, ein klassischer Totimpfstoff, soll eine Wirksamkeit von 86 Prozent erzielen.

Das Risiko hunderttausendfacher zusätzlicher Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen oder einer zunehmenden Unfruchtbarkeit in der Generation der jungen Erwachsenen will man vielleicht nicht auf sich nehmen. Die chinesische Regierung handelt zwar nicht menschenrechtskonform, schon gar nicht rechtsstaatlich oder demokratisch, dafür aber wenigsten nicht kopflos. Die Deutschen in ihrer Weltmoralapostel-Rolle erdreisten sich, China, Russland und in abgemilderter Form auch Großbritannien sowie die USA für das Impfen mit nicht sogfältig auf Sicherheit und Wirksamkeit getesteten Impfstoffen zu kritisieren, obwohl klar ist, dass die Europäische Zulassungsbehörde EMA mit ihrer etwas intensiveren Prüfung der unvollständigen Studien auch kein mehr an Sicherheit erreichen kann. Nach den bisherigen Veröffentlichungen sieht es danach aus, als ob auf sämtliche toxikologische Studien mit Tierversuchen zu den Langzeitnebenwirkungen bei den neuartigen Impfstoffen verzichtet worden ist. Es wird zugegeben, dass sowohl zu einer möglichen Weitergabe des Virus durch infizierte Geimpfte als auch zu möglichen Langzeitschäden der Impfung noch keine Aussagen gemacht werden können. Hinzu kommt das Problem, dass bei einer Massenimpfung auch eher seltene allergische Reaktionen insgesamt sehr viele Menschen betreffen werden, denen man im Gegenzug noch nicht einmal zusichern kann, dass ihr Impfschutz wenigstens ein halbes Jahr anhalten wird.

Doch nicht nur die Impfung mit experimentellen hochriskanten Impfstoffen könnte zum Fiasko werden. Jedem denkenden Menschen hätte es klar sein müssen, dass der „Wellenbrecher-Lockdown“ seit Anfang November als fünf Meter hoher Sand-Wall gegen einen Tsunami ungekannter Höhe konzipiert worden ist. Es war vorhersehbar, dass die Zahl der Corona-Infektionen im Herbst wieder ansteigen würde. Tsunami-Prävention bedeutet zwar auch die Konstruktion von Wellenbrechern. Um die Bevölkerung zu schützen wird jedoch zusätzlich evakuiert. Covid-19 ist zwar eine gefährliche, für den Großteil der Bevölkerung allerdings nicht tödlich verlaufende Erkrankung. Niemand evakuiert bei einem drohenden Tsunami neben den Küstenregionen auch die höher gelegenen Gebiete. Genauso hätte man über einen gezielten Schutz der  Risiko-Gruppen nachdenken und diesen rechtzeitig planen müssen. Dieser Schutz kann nicht perfekt sein und jedem Menschen muss es dabei selbst überlassen bleiben, Risiken einzugehen, falls die vorgeschlagenen Maßnahmen als zu belastend empfunden werden.

Die kopflose deutsche Politiker-Kaste arbeitet ausschließlich mit Zwang. Anfang November stand der Erhalt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit im Vordergrund. Also sollten Schulen und Einzelhandel unbedingt offenbleiben. Ohne wissenschaftliche Beweise beschlossen unsere Entscheidungsträger, mit einer Verschärfung der Maskenpflicht den gewünschten Effekt der Stabilisierung der Zahl aktuell positiv Getesteter auf einen im Herbst völlig illusorischen Inzidenzwert von unter 50 zu erzwingen. Naturgesetze lassen sich nicht bezwingen.

In einer dänischen Studie wurde der Effekt des Maskentragens untersucht mit dem Ergebnis, dass sich von insgesamt 4862 Teilnehmern 1,9 Prozent mit Maske mit Covid-19 infizierten, in der Gruppe ohne Maske waren es 2,1 Prozent. In der Studie wurde dennoch versucht, einen minimalen Schutz durch die Maske zu postulieren, auch wenn das Maskentragen in Bezug auf die Ausbreitung des Virus keinen statisch signifikanten Unterschied ergeben hat.

https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-6817

… Results:

 A total of 3030 participants were randomly assigned to the recommendation to wear masks, and 2994 were assigned to control; 4862 completed the study. Infection with SARS-CoV-2 occurred in 42 participants recommended masks (1.8%) and 53 control participants (2.1%). The between-group difference was −0.3 percentage point (95% CI, −1.2 to 0.4 percentage point; P = 0.38) (odds ratio, 0.82 [CI, 0.54 to 1.23]; P = 0.33). Multiple imputation accounting for loss to follow-up yielded similar results. Although the difference observed was not statistically significant, the 95% CIs are compatible with a 46% reduction to a 23% increase in infection…

Unter dem Artikel  steht ein bezeichnender Kommentar, dem ich nichts hinzuzufügen habe:

Dr. SJM ACP 9 December 2020

No future trials are needed!

I respectfully disagree with Dr. Bundgaard that additional trials are needed to help answer the question of protective benefit masks in COVID-19. We had 12 RCTs (1) from influenza and other respiratory viruses that showed us there was no added benefit from mask use. Despite this compelling evidence, we believed that the situation was different with SARS-2 in the presymptomatic phase. With the DANMASK 19, powered with 6000 individuals, it is consistent with all previous trials of mask benefit that the effects are negligible. We need to show integrity in mandating masks when the evidence CLEARLY does not support such a measure. Neither has there been any additional benefit in countries that have been more adherent to masks. The only evidence based conclusions we can recommend to the public are to avoid crowds and to enhance hand hygiene. Nothing more!

1. Chou R, Dana T, Jungbauer R, et al. Masks for Prevention of Respiratory Virus Infections, Including SARS-CoV-2, in Health Care and Community Settings : A Living Rapid Review. Ann Intern Med. 2020 Oct 6;173(7):542-555. doi: 10.7326/M20-3213. Epub 2020 Jun 24. PMID: 32579379; PMCID: PMC7322812.

Teil-Übersetzung: „Es sind keine weiteren Untersuchungen notwendig! Ich stimme bei allem Respekt nicht mit Dr. Bundgaard überein, dass zusätzliche Untersuchungen erforderlich sind um die Frage der Schutzmasken bei Covid-19 beantworten zu können… Die von 6000 Personen unterstützte DANMASK 19 stimmt mit allen vorherigen Studien zum Maskennutzen darin überein, dass die Effekte vernachlässigbar sind. Wir müssen bei der Verordnung von Masken Integrität an den Tag legen wenn die Beweise solch eine Maßnahme eindeutig nicht unterstützten. Genauso wenig gab es irgendeinen zusätzlichen Nutzen in Ländern, die stärkere Anhänger von Masken sind. Die einzigen evidenzbasierten Schlussfolgerungen, die wir der Öffentlichkeit empfehlen können, sind die Vermeidung von Menschenansammlungen und verstärkte Handhygiene. Nichts Weiteres!“

Der Misserfolg des „Wellenbrecher-Lockdowns“ weist ebenfalls ganz klar darauf hin, dass die Maskenpflicht wirkungslos bleibt. Die Infektionsketten sind oftmals nicht zurückzuverfolgen, weil die Anstecklungen mit Sicherheit auch beim Einkaufen, in der Schule, in Arztpraxen und Verwaltungen, am Arbeitsplatz und in den öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden – trotz Maskenpflicht. Und natürlich gelangt Covid-19 auch immer wieder in Seniorenpflegeeinrichtungen und Altersheime und in die Nicht-Corona-Stationen der Krankenhäuser, selbst wenn vom Personal durchgehend FFP2-Masken getragen werden.

Eine Anfrage an die Bundesregierung hat am 28.09.2020 ergeben (Drucksache 19/22871), dass es keinerlei durch die Bundesregierung in Auftrag gegebene Studien zu möglichen gesundheitlichen Folgen des Maskentragens gibt, und ich fürchte, dass sich dies auch zwischenzeitlich nicht geändert hat. Eine Schwächung des Immunsystems durch die Belastung einer stundenlangen Behinderung des freien Atmens wurde meines Wissens nicht untersucht, genauso wenig wie eine denkbare Verstärkung der Virenlast bei Menschen mit Atemweginfektionen durch Rückatmung von ausgestoßenen Viren, von einer Infektion durch Pilze oder Bakterien bei unzureichend hygienischer Handhabung der Masken ganz zu schweigen. Ich halte es durchaus für denkbar, dass im Falle einer Covid-19-Infektion ein Maskentragen schwere Verläufe sogar begünstigen könnte.

Um im „Lockdown-Light“ ein paar Kontakte einschränken zu können wurden die Einrichtungen geschlossen und Veranstaltungen verboten, die nicht nachweislich zum Infektionsgeschehen beigetragen haben. Alle Kultur- und Sportveranstaltungen sind der Willkür zum Opfer gefallen. Gerade das Verbot von Vereinssport ist dazu geeignet, die Immunabwehr in großen Teilen der Bevölkerung in diesen Herbst- und Wintermonaten zu schwächen und die Menschen damit anfälliger für einen schweren Verlauf sämtlicher Infektionskrankheiten zu machen. Diese Vorgehensweise ist unverantwortlich, da der Schaden ganz eindeutig den Nutzen überwiegt. Leider können wir uns auf unsere Grund- und Freiheitsrechte nicht mehr berufen, da diese nunmehr der Willkür eines Ermächtigungsgesetzes unterliegen.

Ein Huhn ohne Kopf bleibt sein Leben ein Krüppel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mike_(Hahn)

In ganz seltenen Fällen kann man solch einen Hahn nach einem unvollständigen Köpfen weiter künstlich am Leben erhalten, indem man ihm unter unwürdigen Bedingungen Nahrung zuführt und darauf achtet, dass er an seinem Schleim nicht erstickt.

Corona-Maßnahmen und Hilfen für Corona-Maßnahmen-Opfer funktionieren ähnlich.

Der Staat versucht zerstörte Existenzen notdürftig am Leben zu halten mit finanziellen Mitteln, die in nicht ausreichender Höhe verspätet ausgezahlt werden. Derartige Hilfen sind ein Drahtseilakt, der wie der Erhalt der Lebensfunktionen bei einem fast geköpften Huhn schief gehen kann und wird.

Der harte Lockdown ab dem 16. Dezember wird die Zahl der Corona-Positiven aller Voraussicht nach wegen der sinkenden Kontaktmöglichkeiten zwar verringern, auf dass die Zahlen nach Ende des Lockdowns dann erwartungsgemäß wieder ansteigen werden.

Noch am 31. August hatte unser Gesundheitsminister Jens Spahn bei einem Auftritt in Bottrop vollmundig versichert, dass es keinen zweiten Lockdown geben werde. Der Ausschnitt der Rede wurde bei der BILD veröffentlicht.

Wörtlich sagte Spahn: „Man würde mit dem Wissen heute, das kann ich ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch einmal passieren. Wir werden nicht nochmal Besuchsverbote brauchen in den Pflegeeinrichtungen. Wir haben doch etwas dazugelernt in den letzten Monaten, wie wir uns schützen können, ohne dass es diese Maßnahmen braucht. Dafür braucht es aber vor allem eben zum Beispiel die Maske.“

Die Maske hat es offensichtlich nicht gebracht.

Da nun klar sein sollte, was das Wort unseres Gesundheitsministers wert ist, bleibt die berechtigte Frage, wann aus der ausgeschlossenen Impfpflicht ein alternativloser Impfzwang wird.

Sogar der zerstreute SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat im Rahmen seiner kognitiven Dissonanz ganz klar erkannt, dass neue experimentelle Impfstoffe sicher sind, solange sie nicht in der Praxis verimpft werden.

https://www1.wdr.de/nachrichten/noch-kein-corona-impfstoff-in-deutschland-100.html

Lauterbach äußerte aber auch Unverständnis, dass die Zulassung für Deutschland so lange dauert: „Man kann jetzt nur die europäische Zulassungsagentur bitten, transparent zu sagen, weshalb es nicht schneller geht. Die Daten zum Impfstoff lagen schon eine ganze Zeit lang vor.“ Er hält den Impfstoff für sicher: „Wir haben 40.000 Menschen geimpft und es gab keinen einzigen schweren Zwischenfall. Und langfristige Schäden sieht man sowieso erst, wenn in der Praxis geimpft wird.“

Stand: 14.12.2020, 21:20

Wird es einen Ansturm oder einen Sturm auf die Impfzentren geben, falls unser Staat die rote Linie der körperlichen Unversehrtheit mit einem direkten, indirekten oder berufsgruppenbezogenen Impfzwang überschreiten sollte?

Unsere Bundesregierung scheint es jedenfalls mit dem Impfen in den eigenen Reihen nicht allzu eilig zu haben – man will abwarten unter dem Vorwand der Priorität anderer Gruppen. Aber vielleicht werden sich unsere Regierungsmitglieder schließlich doch medienwirksam in Vorbildfunktion immunisieren lassen – durch einen Impfstoff „zweiter Wahl“ mit inaktivierten Viren als Geschenk aus China.

Die Corona-Impfung als Exit-Strategie – eine Pflicht zum Humanexperiment ohne Risikoabwägung?

Mit großer Sorge verfolge ich die voraussichtliche Schnellzulassung der neuartigen mRNA-Corona-Impfstoffe in Europa bei gleichzeitiger öffentlicher Diskussion einer möglichen Impfpflicht. Es ist eine Diskussion mit angezogener Handbremse. Gesundheitsminister Jens Spahn hat mehrfach betont, dass es keine Impfpflicht geben wird. Doch sollte jedem denkenden Menschen klar sein, was das Wort eines Politikers wert ist. Schon die Tatsache, dass in den Medien die Frage nach einer Impfpflicht durch die Hintertür überhaupt ergebnisoffen diskutiert wird, macht deutlich, wie die Pläne der Bundesregierung wirklich aussehen. Falls mit der Freiwilligkeit nicht die gewünschten 70 Prozent für eine ausreichende Immunität in der Bevölkerung erreicht werden sollten, wird nachjustiert –  und das ist nach derzeitigen Umfragen hochwahrscheinlich. Dann wird unsere hierzu ermächtigte Exekutive zunächst eine Impfpflicht für alle Risiko-Gruppen-Angehörigen, alle Mitarbeiter im Gesundheitssystem sowie für alle Lehrer und Erzieher anzuordnen versuchen. Das wäre nach dem neuen Infektionsschutzgesetz wohl durchsetzbar – zumindest für den Fall, dass sich nicht eine größere Gruppe an Aufgeklärten diesem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit mit unabsehbaren Folgen aktiv widersetzt – mit juristischen Mitteln oder unter Inanspruchnahme des Widerstandsrecht – koste es, was es wolle! Ich habe die Hoffnung diesbezüglich noch nicht ganz aufgegeben und werde mich selbst unter keinen Umständen impfen lassen.

Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist – man erinnere sich an die Einführung der Maskenpflicht –  wird ein Impfausweis als Voraussetzung für die Teilnahme am öffentlichen Leben eingeführt werden, völlig freiwillig natürlich und nur für den Fall, dass die anderen Maßnahmen nicht greifen und die Zügel noch stärker angezogen werden müssen.

In einem Interview mit der Augsburger Zeitung äußerte sich Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ebenfalls reichlich mehrdeutig in Bezug auf einen kategorischen Ausschluss einer Impfpflicht.

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Justizministerin-Intensiv-ueber-Chancen-und-Risiken-einer-Impfung-sprechen-id58654681.html

02.12.2020

… LambrechtIch halte eine breite öffentliche Diskussion darüber für sehr wichtig. Das ist am Ende nicht nur eine rechtliche, sondern vor allem auch eine ethische Frage, die wir sehr gründlich abwägen müssen. Bisher gibt es nach meiner Kenntnis allerdings noch keine fundierten Erkenntnisse darüber, ob und in welchem Maße eine Impfung nicht nur die geimpfte Person vor einem Ausbruch der Krankheit schützt, sondern auch andere Personen vor einer Ansteckung. Dies ist aber Voraussetzung für alle weiteren Überlegungen. Davon unabhängig müssen wir intensiv über die Chancen und Risiken einer Impfung sprechen, damit jede und jeder Einzelne für sich gut informierte Entscheidungen treffen kann. Natürlich ist damit die Hoffnung verbunden, dass sich viele Menschen für eine Impfung entscheiden, um sich selbst und auch andere dadurch zu schützen. Dabei muss klar sein: Die Impfung soll auf freiwilliger Basis erfolgen.

Justizministerin Lambrecht macht eine Impfpflicht also daran fest, dass die Corona-Impfung auch vor einer Weitergabe der Infektion schützen müsse. Ich bin mir ganz sicher: eine staatlich geförderte „Studie“ wird schon bald Hinweise darauf liefern, dass die Viruslast bei den geimpften Infizierten ausreichend reduziert wird um die Infektionsketten mit hinreichend hoher Wahrscheinlichkeit unterbrechen zu können. Und schon wäre Frau Lamprecht bei der Impfpflicht mit im Boot. Die Frage nach möglichen Langzeitschäden stellt unsere Justizministerin erst gar nicht – genauso wenig wie die Frage nach dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, das meines Erachtens bereits bei der Masernimpfpflicht grundgesetzwidrig außer Acht gelassen wurde. Dabei halte ich die Masern-Impfung durchaus für sinnvoll, freiwillig, meinetwegen durch Werbekampagnen unterstützt, aber ohne Zwang in Form von Strafandrohungen und Ausschluss von Kindergarten und Schule.

Unter anderem auf der Seite des Bayerischen Rundfunks kann man nachlesen, wie es um die Sicherheit der Corona-Impfung wirklich bestellt ist. Ernste Nebenwirklungen treten statistisch gesehen meist in den ersten sechs Wochen nach der Impfung auf. Bei der hohen Probandenzahl ist davon auszugehen, dass häufige Nebenwirkungen bereits entdeckt worden sind, sehr seltene (ein Geimpfter auf Zehntausend) hingegen könnten bislang noch unentdeckt geblieben sein. Nach den bisher öffentlich behaupteten Erkenntnissen sieht es für mich danach aus, als ob die zu erwartenden Nebenwirkungen denen einer Grippe-Impfung ähneln, mit stärkerer Tendenz zu einer mehrtägigen Arbeitsunfähigkeit bei der zweiten notwendigen Impfstoffgabe.

https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-impfung-wie-gut-und-sicher-die-covid-19-impfstoffe-sind,SHveinw

02.12.2020, 16:45 Uhr

… Aufgrund von Statistiken geht man davon aus, dass fast alle Nebenwirkungen von Impfungen in den ersten sechs Wochen auftreten. Die Teilnehmenden der Studien für die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wurden mindestens zwei Monate nach Gabe der zweiten Dosis beobachtet…

Ein geringer Anteil der Impflinge litt nach Angaben der Unternehmen unter Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopf- und Gelenkschmerzen und einer geröteten und schmerzenden Einstichstelle, besonders nach der zweiten Dosis. Manchmal kam es auch zu leichtem Fieber oder Schüttelfrost… Da die Impfung ganz neu auf den Markt kommen soll, lässt sich über Langzeitnebenwirkungen noch keine Aussage machen. Das Beruhigende an den aktuellen Studien ist die hohe Zahl an Testpersonen: 44.000 Freiwillige sind es bei Biontech/Pfizer und 30.000 bei Moderna. Den Zulassungsbehörden stehen also die Gesundheitsdaten zehntausender Probanden zur Verfügung. In den vergangenen zehn Jahren umfassten Studien für Impfstoffe im Schnitt rund 6.700 Testpersonen… Insgesamt sollen sowohl die Schutzwirkung als auch eventuelle Nebenwirkungen über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet werden. Bislang wurden keine schweren Nebenwirkungen verzeichnet… Bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die ersten mRNA-Impfstoffe der Anbieter Biontech/Pfizer und Moderna, die auf den Markt kommen, zumindest verhindern, dass Menschen an Covid-19 erkranken. Es kann laut Experten jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Geimpften weiter mit dem Virus infizieren und es unbemerkt an andere weitergeben. Insbesondere Infektionen der Atemwege seien mit Impfstoffen schwer vollständig zu blockieren, sagt Bodo Plachter, stellvertretender Direktor des Instituts für Virologie am Lehrkrankenhaus der Universität Mainz. Sie würden aber wohl dazu beitragen, die Viruslast zu reduzieren… Noch können keine Langzeitstudien vorliegen, die Antworten liefern, wie lange der Impfschutz hält. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass eine Impf-Immunisierung gegen Corona ein Leben lang hält. Es könnte eher sein, dass man sie wie bei der Grippe-Schutzimpfung regelmäßig wiederholen muss…

Der entscheidende Kritikpunkt an den neuen Impfstoffen ist der sehr kurze Beobachtungszeitraum, in dem sich ernste Langzeitnebenwirkungen noch nicht ermitteln lassen können. Gerade die Wirkung von mRNA auf die Wirtszellen und das Immunsystem ist keineswegs sicher einzuschätzen. Ich kann die Argumentationen der Kritiker wissenschaftlich zwar nicht beurteilen, doch erscheint mir eine Sorge als berechtigt: niemand kann derzeit ausschließen, dass das Risiko von Autoimmunerkrankungen bei diesen Impfstoffen nicht doch erheblich größer sein könnte als bei herkömmlichen langjährig erprobten Impfstoffen. Krebserkrankungen oder eine Unfruchtbarkeit in Folge der Impfung halte ich zwar für eher unwahrscheinlich, doch hat bislang niemand den Beweis erbracht, dass solche Spätschäden unmöglich sind.

Jeder Impfung sollte erst nach einer Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen. Die seit 2018 in Afrika teils ohne Zulassung durchgeführte Ebola-Impfung mit dem Ebola-Zaire-Impfstoff Ervebo ist ein gutes Beispiel für diese generelle Impfproblematik. Der Vektor-Impfstoff, nach dessen Vorbild AstraZeneca seinen Corona-Impfstoff entwickelt hat, ist ziemlich schlecht verträglich und führt bei bis zu 25 Prozent der Geimpften sogar zu länger anhaltenden Gelenksentzündungen. Trotzdem halte ich die Impfung als Ringimpfung um Ebola-Ausbruchsgebiete für sinnvoll, da das Virus selbst bei gesunden jungen Menschen ca. 70 bis 90 Prozent der Infizierten tötet.

Immerhin wurde bei dem Ebola-Impfstoff ein möglicher Einfluss auf die Fruchtbarkeit durch tierexperimentelle Studien an weiblichen Ratten untersucht. Bei den neuen mRNA-Corona-Impfstoffen wurde auf umfangreiche Langzeitstudien mit Tierversuchen verzichtet.

Die Zulassung des Ebola-Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema erfolge am 11. November 2019.   

… Es liegen keine Daten über die Auswirkungen auf die Fertilität bei Menschen vor. Tierexperimentelle Studien an weiblichen Ratten ergaben keine Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkungen

Über Arthritiden (Arthritis, Gelenkerguss, Gelenkschwellung, Osteoarthritis, Monoarthritis oder Polyarthritis) wurde in der Regel innerhalb der ersten Wochen nach der Impfung berichtet. In klinischen Studien, in denen Arthritiden berichtet wurden, traten diese im Median nach 10 bis 12 Tagen auf (Intervall von 0 bis 25 Tagen). Die Häufigkeit, mit der Patienten Arthritiden in klinischen Studien berichteten, reichte von 0 % in verschiedenen Studien bis zu 23,5 % in einer Phase1-Studie. Die Mehrheit der Arthritiden war schwach bis mäßig ausgeprägt. Die mediane Dauer der Arthritiden in klinischen Studien, in denen Arthritiden gemeldet wurden, betrug zwischen 2 und 81,5 Tagen (einschließlich der Dauer rezidivierender Arthritiden) mit einer maximalen Dauer von 330 Tagen. Die Gründe für das unterschiedliche Meldeverhalten bezüglich Arthritiden in den klinischen Studien ist unbekannt, könnte jedoch an unterschiedlichen Studienpopulationen oder unterschiedlichem Meldeverhalten hinsichtlich von Nebenwirkungen liegen. In der Phase-1-Studie mit der höchsten Inzidenz von Arthritiden, hatten 6 von 24 Patienten (25 %), die über Arthritiden nach der Impfung berichtet hatten, Gelenkbeschwerden, die bis zu 2 Jahre nach der Impfung anhielten. Bei einer kleinen Anzahl von Probanden wurde das Impfvirus in Gelenkerguss-Proben nachgewiesen, was auf einen viral vermittelten Prozess nach der Impfung hinweist… Ervebo enthält einen lebenden, attenuierten, rekombinanten, vesikulären Stomatitis-Virus-basierten Vektor, der das Hüllglykoprotein-Gen des Zaire-Ebola-Virus exprimiert…

Bei Covid-19 sieht die Bilanz völlig anders aus. Das Risiko eines sehr schweren Verlaufs ist bei nicht vorerkrankten Personen so gering, dass eine Risiko-Impfung nicht als verhältnismäßig gelten kann und daher sogar für bestimmte Teile der Bevölkerung verboten werden müsste. Unter verfassungsrechtlichen wie ethischen Gesichtspunkten dürfte die Europäische Arzneimittel-Agentur nach dem Vorsorgeprinzip eine Notfallzulassung eigentlich ausschließlich für die Angehörigen der Risiko-Gruppen erteilen – eine Entscheidung, die ich für sehr unwahrscheinlich halte. Eine Impfung von Kindern, Jugendlichen und  Erwachsenen  im gebärfähigen Alter müsste zumindest für den Zeitraum von zwei Jahren  ausgeschlossen werden, in dem die Nebenwirkungen noch weiter  beobachtet werden sollen. In dieser Zeit ist das Humanexperiment der klinischen Studie in Phase 3 noch nicht abgeschlossen, es wird erweitert auf Millionen neuer „Probanden“. Diese Vorgehensweise ist mehr als fragwürdig, bei einer direkten oder indirekten Impfpflicht wäre sie sogar kriminell. Nur bei den Angehörigen der Risiko-Gruppen halte ich das Impfrisiko derzeit für akzeptabel. Doch ist auch bei diesem Personenkreis das Recht auf Selbstbestimmung ausnahmslos zu achten.

Auf der Internetpräsenz der Bundeszentrale für politische Bildung findet man einen Beitrag zu den ethischen und rechtlichen Ansprüchen an die Forschung am Menschen.

https://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/257445/forschung-am-menschen

23.10.2017

Prof. Dr. Bert Heinrichs

… Heute geht man in der Forschungsethik zumeist von einigen abstrakten Prinzipien aus, deren Geltung als verbürgt angesehen wird… Dort werden vier grundlegende ethische Prinzipien formuliert, nämlich „Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht von Personen“ …, „Wohltun“…, „Nichtschaden“ …  und „Gerechtigkeit“… Der erste wichtige Schritt in der Übertragung dieser „Prinzipien mittlerer Reichweite“ auf den Bereich der Humanexperimente besteht darin, die informierte Einwilligung …, die Risiko-Nutzen-Analyse … sowie die gerechte Probandenauswahl … als konkrete Handlungsregeln zu benennen…
Die Geltung dieser Prinzipien lässt sich – abweichend vom Belmont Report bzw. den Principles – aus dem Gedanken der Menschenwürde entwickeln (Heinrichs 2006). Dieser Auffassung zufolge sollten wir andere Menschen niemals ausschließlich als Mittel zur Realisierung unserer eigenen Zwecke verwenden. Die Idee der personalen Würde, die Immanuel Kant (1785) in seiner Moralphilosophie maßgeblich entwickelt hat, hat Eingang in nationale Verfassungen gefunden, wie beispielsweise in das Grundgesetz, Art. 1 Abs. 1, und in internationale Dokumente, nicht zuletzt in die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen…

Neben der Informiertheit besteht, wie bereits kurz erwähnt, eine zweite wichtige Komponente einer vollgültigen Einwilligung in der Freiwilligkeit. Nun dürfte es (im Schutz einer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung) selten vorkommen, dass eine Person direkt zur Teilnahme an einem Forschungsvorhaben gezwungen wird. Durchaus realistisch sind aber subtilere Formen von Druck, die die Entscheidung der Person beeinflussen könnten…

Näher besehen stehen beide Prinzipien in einem Spannungsverhältnis zueinander, da das Recht auf Selbstbestimmung sich auch auf selbstschädigendes Handeln erstrecken kann. Und tatsächlich ist die Teilnahme an einem Humanexperiment, das mit Risiken für die Gesundheit der Probanden verbunden ist, eine Handlung, bei der der Handelnde zumindest eine mögliche Schädigung seiner psychophysischen Integrität selbstbestimmt in Kauf nimmt…

Natürlich wird die weltweit geplante Massenimpfung nirgendwo als Humanexperiment bezeichnet werden, da zuvor eine Notfallzulassung der Impfstoffe erteilt worden sein muss. Doch ändert das nichts an der Tatsache, dass diese Impfstoffe nach einem Beobachtungszeitraum von weit unter fünf Jahren alles Mögliche sein können, etwa wirksam, für die meisten Geimpften mehr oder weniger verträglich – sicher allerdings können sie nicht sein!

Warum ist man bereit, erhebliche Impf-Risiken in Kauf zu nehmen für eine Atemweginfektion, die bei der großen Mehrheit der Erkrankten nicht tödlich verläuft?

Meinem Eindruck nach spielen hier zum einen wirtschaftliche Aspekte der Impfstoff-Entwicklung eine Rolle, zum anderen handelt es sich um eine willkommene Exit-Strategie. Die Umsätze der Pharma-Industrie steigen mit den Impfzahlen und die Regierungen weltweit erhalten im Gegenzug ein Argument, nach und nach ihre völlig überzogenen Corona-Maßnahmen zu reduzieren, ohne sich für deren Unverhältnismäßigkeit rechtfertigen oder für die Kollateralschäden aufkommen zu müssen. Man darf nur nicht so langsam sein wie bei der Schweinegrippe-Impfung im Jahr 2010. Alle müssen zwangsgeimpft worden sein, bevor das Corona-Virus von alleine verschwindet, damit man anschließend behaupten kann, dass der Sieg über Covid-19 ohne Impfung undenkbar gewesen wäre. Die Diffamierung kritischer Wissenschaftler und Ärzte als Corona-Leugner verfolgt in erster Linie das Ziel, die Meinungshoheit in Bezug auf das äußerst fragwürdige totalitäre Handeln der Regierenden zu behalten. Das ist so wie mit den Lockdowns und der Maskenpflicht – sinken die Zahlen der positiv Getesteten, so liegt das angeblich an der Effektivität der Maßnahmen. Sinken sie nicht, so gilt das gleiche, dann wurde halt der weitere Anstieg verhindert – Beweise Fehlanzeige. Steigen die Zahlen aber weiterhin, so gilt: die Maßnahmen wirken noch unzureichend, weil sie nicht hart genug sind. Dasselbe wird auch verkündet, wenn die Positiven-Zahlen auf dem selben Niveau verharren wie es derzeit der Fall ist. Selbst ein kritisches Hinterfragen der zahlreichen ganz offensichtlich unsinnigen Maßnahmen ist unerwünscht und Zensur-bewehrt.

Allerdings darf der weit verbreitete Glaube an Maskenwirkung und Berufsverbote-Effektivität nicht durch „Corona-Skeptiker“ erschüttert werden. Es muss absolut verhindert werden, dass wissenschaftliche Studien mit gegenteiligen die Maßnahmen in Frage stellenden Ergebnissen den Weg in den öffentlichen Diskurs finden. Derweil nehmen Spaltung und Aggressivität in der Bevölkerung massiv zu. Diejenigen, die sich gerne hinter Masken verstecken und sich wohlfühlen in einem starken Staat, in dem Kontrolle und Denunziation oberste Pflicht sind, stehen denen gegenüber, die sich gegen die Abschaffung sämtlicher bürgerlicher Freiheiten zur Wehr zu setzen versuchen oder die Abschaffung unserer Grundrechte zumindest öffentlich kritisieren. Manche wählen in einem letzten Schritt der Selbstbestimmung den Freitod anstelle der staatlich verordneten Existenzvernichtung und Ausgrenzung. Andere laufen Amok – in grenzenloser Wut und Verzweiflung. Ich hoffe auf diejenigen, die die Nerven behalten, die Mutigen, Entschlossenen und Integren, die in allen Zeiten und Epochen stets bereit waren, für ihre Freiheit mit allen Mitteln zu kämpfen ohne selbst die Menschlichkeit zu verlieren. Möge die Macht mit ihnen sein!

Die gesamte Idiotie der Hygiene-Dressur wird  in folgendem Plakat humorvoll zum Ausdruck gebracht, das Ende November durch die sozialen Netz Werke ging.

Gefälschtes Plakat des Bundesministeriums für Gesundheit

Im übertragenen Sinne heißt das: „Es ist alles für den Arsch. Risikogruppen schützen geht anders!“

In der Doku von 2004 „Tschernobyl – Minuten der Entscheidung“ machte Piers Paul Read zur  Reaktorkatastrophe von 1986 in der damaligen Sowjetunion mit europaweiter Ausbreitung der Radioaktivität folgende bemerkenswerte Aussage:

 „Tschernobyl sollte uns immer als ein warnendes Beispiel für die Überheblichkeit der Menschen in Erinnerung bleiben, die glauben, alles wissenschaftlich lösen zu können.“

Hoffentlich wird man in vielen Jahren im Rückblick auf das Humanexperiment Corona-Impfung nicht zu einer ähnlichen Erkenntnis gelangen müssen. 

„Die Covid-19-Impfgeschädigten sollten uns immer als ein warnendes Beispiel für die Überheblichkeit der Menschen in Erinnerung bleiben, die glauben, durch eine Massenimpfung mit einen neuartigen unsicheren Impfstoff eine Krankheit ausrotten zu können.“

Das noch größere Risiko, gegen Corona geimpft zu sein?

Die Hauptursache für den Tod von Corona-Patienten ist der sogenannte Zytokinsturm, eine Überreaktion des Immunsystems, bei der zu viel gebildetes Zytokin neben den vom Virus infizierten Zellen auch gesunde Zellen markiert. Dies führt zur Selbstzerstörung des Körpers durch seine eigene Immunabwehr. 

Ist es wissenschaftlich gesichert, dass nach einer Impfung gegen Covid-19 im Falle eines Kontakts mit dem Virus ein Zytokinsturm überhaupt nicht oder mit geringerer Wahrscheinlichkeit entstehen kann als bei nicht geimpften Infizierten?

Wird vor Zulassung eines Impfstoffs durch geeignete Studien ausgeschlossen, dass bei Menschen mit überstandener Infektion die Impfung selbst nicht zum Auslöser einer lebensbedrohlichen Überreaktion des Immunsystems werden kann? 

Bislang konnte noch kein Impfstoff gegen ein Corona-Virus entwickelt werden, allerdings weisen Tierversuchsstudien aus dem Jahr 2010 zu SARS-CoV auf eine potentielle Gefahr  hin. Durch einen nach der SARS-Pandemie 2002/2003 entwickelten Impfstoff aus inaktivierten Viren konnte eine auf gut 4 Monate begrenzte Immunität erzielt werden, ähnlich wie bei Grippe-Impfungen. Bei einer Studie an einem Mausmodell aus dem Jahr 2012 führten vorherige Impfungen jedoch bei alle geimpften Mäusen nach dem Kontakt mit dem Virus zu einer gefährlichen Autoimmunreaktion der Lunge.    

https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-CoV

… Bei drei genesenen Patienten der SARS-Pandemie konnte noch neun bis elf Jahre nach ihrer Infektion eine Immunantwort mittels T-Gedächtniszellen und zytotoxischer T-Zellen nachgewiesen werden

Im Jahr 2010 wurde im Tierversuch an Mäusen und Goldhamstern ein Impfstoff aus inaktiviertem SARS-CoV getestet. Es ließ sich eine begrenzte Immunität der Tiere nachweisen, die jedoch rasch abnahm. Die Mauspopulation verfügte nach achtzehn Wochen über keine Immunität mehr. Bei den Hamstern zeigte sich eine begrenzte Immunität noch achtzehn Wochen nach der zweiten Impfdosis. Im Jahr 2012 wurde eine Studie veröffentlicht, welche neben inaktiviertem SARS-CoV auch Impfstoffe bestehend aus Teilkomponenten an einem Mausmodell testete. Alle Impfstoffe lösten bei den Versuchstieren die Bildung neutralisierender Antikörper aus. Alle Versuchstiere zeigten jedoch nach Exposition mit dem SARS-Virus eine Autoimmunreaktion der Lungen, welche von den Forschern auf eine durch die Impfung hervorgerufene, überschießende Immunreaktion auf das Virus zurückgeführt wurde…

Wozu dient das sogenannte humanisierte Maus-Modell? 

Ein humanisiertes Mausmodell arbeitet mit genetisch veränderten Mäusen. Laut eines Artikels aus dem Jahr 2006 soll es mit Hilfe dieser speziell gezüchteten Mäuse möglich sein, eine überschießende Immunreaktion beim Menschen vorherzusagen.

https://www.pei.de/DE/newsroom/pm/jahr/2016/07-mausmodell-kann-zytokinsturm-durch-tgn1412-antikoerper-vorhersagen.html

07 / 2016

… TGN1412 war zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis und einer bestimmten Form der Leukämie entwickelt worden. 2006 wurde der Antikörper im Vereinigten Königreich im Rahmen einer sogenannten „First-in-Man“ Studie (Erstan­wendung am Menschen) sechs gesunden Probanden verabreicht. Bei allen Probanden kam es bereits kurz nach der Gabe des TGN1412-Antikörpers zu einer massiven Freisetzung von immunologischen Botenstoffen (Zytokinsturm) mit lebensbedrohlichen Symptomen. In den vorangegangenen Tierversuchen – wichtiger Bestandteil der geforderten Untersuchungen vor einer Erstanwendung beim Menschen – waren keine Anzeichen für Risiken gefunden worden… Immunologen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) um Nachwuchsgruppenleiterin Priv.-Doz. Dr. Zoe Waibler gingen der Frage nach, ob humanisierte Mausmodelle hierfür geeignet sein könnten. Sie verwendeten sogenannte „Knockout- Mäuse“, bei denen spezifische Gene des Immunsystems der Maus ausgeschaltet und durch Zellen des Immunsystems aus dem menschlichen Blut ersetzt sind. Die Forscher verwendeten außer TGN1412 auch den monoklonalen Antikörper OKT3, von dem ebenfalls bekannt ist, dass er schwere Zytokinstürme auslösen kann. Für beide Antikörper konnten die Wissenschaftler in den Blutproben der Tiere eine Zytokinfreisetzung feststellen. 

Die Tierversuchsgegner unter den Ärzten zweifeln allerdings an der Aussagekraft dieser Tests. Humanisierte Mäuse seien nicht mit menschlichen Patienten vergleichbar.

https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/neuigkeiten/3145-tierversuche-noch-lukrativer-in-zeiten-von-corona

08. April 2020 

… Aktuell bietet Taconic einen „Werkzeugkasten“ mehrerer „Mausmodelle“ an, die sich angeblich für die Erforschung des neuen Coronavirus eignen würden. Die Tiere werden von der Firma zu bloßen Werkzeugen degradiert und in einem ungeheuerlichen Katalog neben vorgeschlagenen „Versuchsansätzen“ gelistet. Nicht nur ethisch, sondern auch wissenschaftlich ist diese Vorgehensweise höchst verwerflich, da das neue Coronavirus Mäuse und andere Nagetiere natürlicherweise nicht infiziert. Um einige der menschlichen Covid-19-Symptome nachahmen zu können, werden die meisten Tiere bei Taconic auf verschiedene Weise genetisch verändert. Einzelne menschliche Gene werden bei Mäusen hinzugefügt oder verändert, um Ähnlichkeiten zu bestimmten menschlichen Merkmalen bei den Tieren zu schaffen. So werden sogenannte „humanisierte Mäuse“ hergestellt. Aus genetischer Sicht ist das aber unsinnig, weil es mehrere Tausend komplexe, vielfältige Unterschiede in den Genen, deren Regulation und in den entstandenen Genprodukten zwischen Maus und Menschen gibt. Die künstliche Veränderung von wenigen Genen kann deshalb keinesfalls Mäuse in kleine Stellvertreter der menschlichen Patienten umwandeln, was der Name „humanisierte Mäuse“ suggeriert…

Ich habe keine Informationen dazu gefunden, ob die Studien zu den Covid-19-Impfstoffen solche humanisierten Mausmodelle verwendet haben, um einen durch eine Impfung bei einem Erregerkontakt ausgelösten Zytokinsturm auszuschließen.   

Können Human-Challenge-Studien zu den Corona-Impfstoffen helfen, dieses Risiko besser abzuschätzen?

Für Anfang 2021 sind Studien zur gezielten Infizierung von geimpften Probanden in Großbritannien geplant.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/absichtliche-infektion-mit-sars-cov-2-britische-mediziner-wollen-gesunde-testweise-mit-covid-19-infizieren/26295410.html

21.10.2020

In Großbritannien sollen Covid-19-Impfstoffe an gezielt infizierten Menschen getestet werden.

Von Patrick Eickemeier

Die freiwilligen Probanden würden dazu zunächst mit einem Impfstoffkandidaten geimpft und später gezielt mit Sars-CoV-2 infiziert. Wenn der Impfstoff wirkt, werden sie nicht erkranken. Falls doch, würden sie behandelt. Die Schutzwirkung kann auf diese Weise schneller und mit weniger Studienteilnehmern als in üblichen klinischen Studien getestet werden, da man nicht zufällige Infektionen abwarten muss… Geplant ist, die Dosis der verabreichten Viren in sehr kleinen Schritten zu erhöhen, bis Infektionen auftreten. Schweren Verläufen durch Infektionen mit großen Virenmengen will man so vorbeugen… „Wir haben es bei Sars-CoV-2 mit einem tödlichen Virus zu tun und das Risiko für die Freiwilligen ist nicht unerheblich“, sagt aber Clemens Wendtner von der München Klinik Schwabing, der auch stellvertretender Vorsitzender der Ethikkommission der Ludwig-Maximilians-Universität München ist… „Ich glaube der wissenschaftliche Beitrag dieser Challenge-Studie wird minimal sein“, sagt Wendtner…

Die Aussagekraft solcher Challenge-Studien wird von der Teilnehmerzahl bestimmt. Der wissenschaftliche Beitrag könnte dann von erheblicher Bedeutung sein, wenn tatsächlich durch die vorherige Impfung nach der gezielten Infizierung bei auch nur einem Probanden ein Zytokinsturm zu beobachten wäre. Bei den klinischen Studien werden zwar einige zehntausend Probanden geimpft, eine solche lebensgefährliche Nebenwirkung muss aber nicht zwangsläufig auftreten, wenn sie ausreichend selten vorkommt, weil ein Großteil der geimpften Probanden in den wenigen Monaten der Beobachtung keine zufällige Infektion erleiden wird. Die Studien der dritten Phase müssten über viele Jahre laufen, um mit größerer Wahrscheinlichkeit seltene Nebenwirkungen festzustellen. Bei derart kurzen Studien wie bei den abgekürzten Verfahren zu den neuen Corona-Impfstoffen ist sogar zu befürchten, dass selbst häufigere Nebenwirkungen nicht zwangsläufig vor der Zulassung des Impfstoffs festgestellt werden.

Selbst bei einer Beobachtungsphase von 4 Jahren ist es möglich, dass Risiken einer Impfung übersehen werden. Zwischen April und Oktober 2020 lief eine Studie des Paul-Ehrlich-Instituts zu einer möglichen Reaktivierung des Herpes Zoster-Virus durch die Anfang 2018 zugelassene Shingrix-Impfung.

https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2020/200415-shingrix-studie-herpes-zoster-aufruf.html

Studie des Paul-Ehrlich-Instituts zu Verdachtsfällen von Gürtelrose sowie schweren Hautreaktionen nach Impfung mit dem Herpes-zoster-Impfstoff Shingrix

+++ Update vom 16.10.2020: Die Studie wurde regulär zum 14.10.2020 beendet, eine Teilnahme ist nicht mehr möglich. +++

… Im Rahmen einer vom Paul-Ehrlich-Institut initiierten Beobachtungsstudie soll geklärt werden, ob es sich in den oben beschriebenen Fällen um die Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus (VZV) als potenzielle Nebenwirkung von Shingrix handelt…

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/zoster-artige-laesionen-nach-shingrix-impfung-118520/

Daniela Hüttemann 26.06.2020  

Der Herpes-zoster-Impfstoff Shingrix® von Glaxo-Smith-Kline (GSK) ist seit Mitte 2018 in Deutschland auf dem Markt. Es handelt sich um einen adjuvantierten Subunit-Totimpfstoff, der als Impfantigen rekombinantes Glykoprotein E des Varizella-Zoster-Virus (VZV) enthält. Er soll verhindern, dass es zu einer Reaktivierung des Virus in Form einer Gürtelrose kommt.

Fallbeispiel 1: Bei einer 83-jährigen Patientin mit einem HZ in der Anamnese kommt es einen Tag nach Applikation der ersten Shingrix-Impfung in den M. deltoideus zu einem ausgeprägten HZ im Dermatom der Einstichstelle… Zum Zeitpunkt der Meldung leidet die Patientin noch unter einer PHN (postherpetischen Neuralgie)…

Insgesamt seien der AkdÄ zwischen Januar und August 2019 zehn Verdachtsfälle von Herpes zoster oder Zoster-artigen Hautläsionen im engen zeitlichen Zusammenhang zur Shingrix-Impfung gemeldet worden. Daraufhin wurde eine Drug-Safety-Mail verschickt. Es folgten 43 weitere Berichte. Bei 80 Prozent dieser Fälle trat die unerwünschte Wirkung nach der ersten der zwei notwendigen Impfungen auf. Im Median lagen zwischen Impfung und Auftreten der Hautreaktion 14 Tage mit einer erheblichen Spanne zwischen einem Tag und mehreren Monaten, berichtet die AkdÄ…

»Bei Patienten besteht nach der ersten Impfung mit Shingrix noch kein ausreichender Impfschutz, sodass sie rein zufällig kurz nach der Impfung an einem HZ erkranken können«, mutmaßen die Autoren. Bei einigen der beobachteten Hautreaktionen handle es sich möglicherweise nicht um einen HZ im Sinne einer VZV-Reaktivierung, sondern lediglich um einen Zoster-ähnlichen Hautausschlag als Reaktion auf die Impfung… So ganz will die AkdÄ einen kausalen Zusammenhang aber nicht ausschließen und formuliert folgende Hypothese: Shingrix generiere eine hohe Zahl CD4+-T-Lymphozyten, die sich gegen das Impfantigen Glykoprotein E des Virus richten. Es sei denkbar, dass diese T-Zellen Reservoirzellen des Varizella-Zoster-Virus angreifen und Mechanismen aufheben, die deren Latenzzustand stabilisieren.

Zudem sei bekannt, dass das Virus regelmäßig subklinisch reaktiviert werde, wobei das Immunsystem das Virus schnell wieder beseitige. Wenn die Impfung zufällig in eine solche Reaktivierungsphase falle, könne das in der Vakzine enthaltene Glykoprotein E die T-Zell-vermittelte Immunabwehr gegen VZV neutralisieren und aus der subklinischen Reaktivierung ein symptomatischer HZ entstehen, schreibt die AkdÄ…

Wenn ich diese Argumentation als Laie richtig verstanden habe, würde bei einer Bestätigung eine dieser Hypothesen ein Herpes Zoster-Ausschlag dann durch die Impfung ausgelöst werden können, wenn diese zufällig in eine Reaktivierungsphase ohne Symptomauslösung fällt oder wenn bei einem Geimpften eine zu gute Immunantwort generiert wird. Bei dem ersten von mir zitierten Fallbeispiel erfolgte der Ausbruch direkt nach der Impfung bei einer Patientin, die bereits eine Herpes Zoster-Infektion zuvor erlitten hatte. Auch in meinem engen Verwandtenkreis ist ein derartiger Fall aufgetreten. Nach einer erst knapp einen Monat überstandenen Gesichtsrose wurde ein erstes Mal mit Shingrix geimpft – ohne negative Folgen. Erst durch die zweite Impfung gut vier Monate später wurde dann ein folgenschwerer neuer Herpes Zoster-Ausbruch ausgelöst, der zu andauernden Nervenschmerzen geführt hat. Zwischen der Impfung und dem Auftreten der Symptome lagen nur 8 Tage.

Es wundert mich, dass trotz bekanntwerden der Fälle einer möglichen Reaktivierung durch die Impfung diese weiter uneingeschränkt empfohlen wird – auch für Menschen, die bereits eine Gürtelrose hinter sich haben und bei denen daher eine erneuter Ausbruch weniger wahrscheinlich ist.

Bereits Ende August 2019 wurde dieses mögliche Impfrisiko öffentlich gemacht.

https://www.springermedizin.de/varizella-zoster-virus/nebenwirkungen/faelle-von-herpes-zoster-nach-shingrix–impfung/17102286

26.08.2019

Der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) wurden Fälle gemeldet, in denen Patienten in engem zeitlichem Zusammenhang mit einer Shingrix®-Impfung an Herpes zoster (HZ) erkrankt sind. Zusätzlich liegen im Spontanmeldesystem Berichte über ausgeprägte, zum Teil bullöse Hautreaktionen vor, die deutlich über die Injektionsstelle hinausgehen, teilt die AkdÄ mit. In manchen der Fälle sei ein HZ in der Vorgeschichte dokumentiert. Teilweise trat der HZ in dem Dermatom auf, in dem die Impfung appliziert wurde beziehungsweise wurden Schmerzen in einem früher von HZ betroffenen Dermatom berichtet…

In einer ZDF-Sendung von Anfang November 2019 wurde die Impfung weiterhin uneingeschränkt empfohlen, was sich bis heute nicht geändert hat.   

https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/impfung-gegen-guertelrose-102.html

05.11.2019

Das Risiko an Gürtelrose zu erkranken steigt mit zunehmendem Lebensalter und mit einem geschwächten Immunsystem. Auch wenn Betroffene bereits einmal an Gürtelrose erkrankt sind, können sie ein weiteres Mal erkranken, wenn auch mit einem etwas geringeren Risiko… Gravierende Nebenwirkungen der Impfung sind aber bisher nicht bekannt

Informationen zur Durchführung der klinischen Studien zur Shingrix-Impfung erhält man in folgendem Artikel der European Medicines Agency in der unten zitierten Passage.

Ich bin nicht vom Fach, aber ich halte die Zahl von ca. 16000  Teilnehmern an der Shingrix-Studie für etwas dürftig, genauso wie den Beobachtungszeitraum von vier Jahren. Es ist keineswegs gesichert, dass der Impfschutz deutlich länger als vier Jahr anhält. Die Ergebnisse der aktuellen Studie zu der festgestellten möglichen Nebenwirkung liegen noch nicht vor, aber ich bin der Ansicht, dass im Rahmen des eigentlich europaweit geltenden Vorsorgeprinzip zumindest auf die Impfung bei denjenigen vorerst verzichtet werden sollte, für die aufgrund eines vorherigen Herpes Zoster-Ausbruchs eine geringere Wahrscheinlichkeit für eine erneute Erkrankung besteht.    

Zurück zur Entwicklung von Covid-19-Impstoffen: ein besonders großes Risiko sehe ich bei der Schnelltestung der noch nie beim Menschen angewendeten mRNA-Impfstoffe. In den folgenden Veröffentlichungen sind Bedenken geäußert, offene Fragen werden formuliert, zu denen sich nicht zwangsläufig in der Kürze der Zeit gesicherte Antworten finden lassen werden.   

https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/fact-sheet/details/news/wie-berechtigt-sind-hoffnungen-auf-rna-impfstoffe-gegen-sars-cov-2/

27.04.2020

Impfungen mit RNA-Vakzinen müssen einerseits eine wirksame Immunantwort anstacheln, die modifizierten mRNA-Moleküle dürfen jedoch keine übertriebenen Immunreaktionen provozieren (zum Beispiel einen Zytokin-Sturm durch Aktivierung der angeborenen Immunabwehr)…

Das Risiko für Nebenwirkungen sollte im Allgemeinen geringer sein als bei klassischen Impfstoffen, weil bei der Herstellung keine giftigen Substanzen oder Zellkulturen verwendet werden, die zu einer Verunreinigung des fertigen Impfstoffs führen könnten.

Trotzdem stellen das Kapern der körpereigenen Proteinfabriken und die potenzielle Überaktivierung der Immunabwehr klinisch relevante Risiken dar.

Mögliche immunologische Kreuzreaktionen der verwendeten viralen Proteine mit körpereigenen Eiweißen müssen analysiert werden, um zum Beispiel das Risiko für Autoimmunreaktionen zu minimieren…

https://saez.ch/article/doi/saez.2020.18982

Veröffentlichung: 01.07.2020
Schweiz Ärzteztg. 2020;101(2728):862-864

Dipl.-Ing., Biologe, freier Autor, Graz

Offene Fragen betreffen vor allem das synthetische Design des Antigens. Die Boten-RNA muss einerseits so gestaltet werden, dass sie humane mRNA mimt, um von der Zielzelle verarbeitet zu werden. Anderseits muss das Antigen jenem von SARS-CoV-2 ausreichend ähneln, um eine Immunität zu gewährleisten. Neben solchen grundlegenden Problemstellungen liegen konkrete Hinweise für mögliche gesundheitliche Langzeitfolgen durch RNA-Immunisierungen vor. So haben präklinische Studien mit RNA-Impfstoffen gegen SARS und MERS das Risiko schwerwiegender entzündlicher Veränderungen des Lungengewebes offengelegt, die über eine Überreaktion der Th2-Lymphozyten vermittelt werden. Diese Bedenken gelten grundsätzlich auch, wenn die mRNA über einen viralen Vektor eingebracht wird (in der Regel RNA-Viren wie Retro-, Lenti- oder Alphaviren… Das Vorsorgeprinzip wäre dafür ein idealer Leitfaden…

https://www.rnd.de/gesundheit/corona-impfstoffe-wie-sicher-sind-die-neuen-vakzine-CTVETGGP6NCVZHVLFPLKX3K2AQ.html

Irene Habich

15.09.2020, 17:49 Uhr

… Zur Wirksamkeit der neuen mRNA-Impfungen, aber auch aller anderen möglichen Impfstoffe gilt: Sie lässt sich nur schwer abschätzen. Vor allem dann, wenn im Schnelldurchgang getestet wird…  Zudem spielen bei der Abwehr von Coronaviren nicht nur Antikörper, sondern auch bestimmte Zellen des Immunsystems eine wichtige Rolle:die T-Lymphozyten, kurz T-Zellen. Laut Biontech soll der entwickelte Impfstoff zwar auch die T-Zellen-Bildung anregen. Aber hierbei ist ebenfalls nicht genau bekannt, wie stark diese für einen guten Immunschutz ausfallen muss. Eine gestörte und überschießende T-Zellen-Reaktion soll außerdem an schweren Verläufen von Covid-19 beteiligt sein, was bei möglichen Nebenwirkungen zu berücksichtigen ist…

RND/dpa

In allen drei Artikeln wird vor der Gefahr eines Zytokinsturm gewarnt. Diese Nebenwirkung ist grundsätzlich wohl auch bei einigen Impfstoff-Kandidaten anderer Verfahren nicht auszuschließen. Das lebensbedrohliche Lungenversagen bei Covid-19 wurde gerade bei Patienten mit starker Immunantwort festgestellt, wie in folgendem Artikel erläutert wird.

https://news.rub.de/wissenschaft/2020-09-01-covid-19-schwerer-verlauf-trotz-oder-sogar-wegen-zu-starker-immunitaet

… Das gefürchtete Lungenversagen bei schweren Verläufen von Covid-19 entsteht nicht durch eine zu schwache Immunantwort. Ganz im Gegenteil scheint eine überschießende Reaktion des Immunsystems dazu beizutragen…

Wir konnten feststellen, dass eine stark ausgeprägte T-Zell- und Antikörper-Antwort nicht nur bei Patienten mit leichtem Covid-19-Verlauf beziehungsweise nach besiegter Virusinfektion nachweisbar waren.“ Vergleichbare oder sogar stärkere Immunität gegen Sars-Cov-2 konnte man bei Patienten mit schwersten Verläufen und Covid-19-bedingtem Lungenversagen feststellen.

Auf der Schweizer Seite Infovac wird das Risiko eines die Erkrankung verstärkenden Impfstoffs in aller Deutlichkeit benannt.

https://www.infovac.ch/de/impfunge/nach-krankheiten-geordnet/coronavirus-covid-19

DATENSTAND : 22 OKTOBER 2020

5. Das Risiko eines Impfstoffs, der den Schweregrad von COVID-19 erhöhen würde

Über COVID-19 ist immer noch zu wenig bekannt, aber ihr Schweregrad ist eindeutig auf eine unangemessene, übermäßige und/oder unzureichende Immunreaktionen zurückzuführen. Infolgedessen zielen derzeit viele Behandlungen eher darauf ab, Immun-/Entzündungsreaktionen zu bremsen als sie zu stimulieren.

Ein besonderes Risiko besteht darin, Antikörper zu induzieren, die in der Lage sind, an Coronaviren zu binden – aber nicht an der Stelle, die deren Fähigkeit, Zellen zu infizieren, blockiert (nicht-neutra­li­sierende Antikörper). Diese Antikörper können es dem Virus erleichtern, in die Zellen einzudringen / sie zu infizieren, anstatt dies zu blockieren (antikörperabhängige Verstärkung). Dieses Phänomen wurde bei SARS-Cov-1 und MERS-CoV beobachtet. Leider muss vermutet werden, dass dies auch bei COVID-19 passieren könnte – was große Vorsicht erfordert.

Die Tiermodelle, die geeignet sind, dieses Risiko zu postulieren /zu widerlegen, sind jedoch komplex. Und die klassischen Impfstudien, in denen lediglich nachverfolgt wird, ob die Impfstoffe bei den Freiwilligen einige Wochen oder Monate lang gut vertragen werden, können diese Frage nicht beantworten: es wird notwendig sein, entweder zu warten, bis diese geimpften Freiwilligen dem SARS-CoV-2-Virus ausgesetzt wurden – oder sie freiwillig dem Virus zu exponieren – was mangels einer wirksamen Behandlung nicht möglich ist…

Ohne Human-Challenge-Studien und bei schneller Zulassung eines Corona-Impfstoffs bestünde die Gefahr, dass durch eine Massenimpfung plötzlich auch bei ganz vielen Menschen außerhalb der Risikogruppen schwere Verläufe von Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden könnten, wenn sie sich nach der Impfung mit Covid-19 infizieren. Gerade die neuen mRNA-Impfstoffe erscheinen mir in diesem Zusammenhang als besonders bedenklich, weil sie Studien zufolge kurz nach der Impfung teilweise sogar eine deutlich höhere Immunantwort auslösen als eine überstandene Infektion. Ich halte unter diesen Umständen sogar eine Impfung der Risikogruppen für bedenklich.

Die im folgenden Artikel beschriebenen Ergebnisse der Tierstudie zum Impfstoffkandidaten von Moderna haben meine Bedenken weiter gesteigert.

https://m.apotheke-adhoc.de/nc/nachrichten/detail/pharmazie/rna-impfstoff-schuetzt-rhesusaffen-vakzine-gegen-sars-cov-2/

APOTHEKE ADHOC, 05.08.2020 07:58 Uhr

… Beim Impfstoff-Kandidaten von Moderna handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff… Neben den aktuellen klinischen Studien lief auch eine tierexperimentelle Studie am Vaccine Research Center in Bethesda. Dabei wurde der Impfstoff an 24 Rhesusaffen getestet… Für ihre Untersuchungen unterteilten die Forscher die Tiere in drei Gruppen mit je acht Tieren. Eine Gruppe erhielt Injektionen mit 10 µg des Impfstoffs, die zweite erhielt 100 µg des Impfstoffs und die dritte bekam Placebo verabreicht. Die beiden Applikationen erfolgten jeweils im Abstand von vier Wochen. Bereits nach der ersten Verabreichung konnten die Wissenschaftler eine Bildung von IgG-Antikörpern gegen das Spike-Protein von Sars-CoV-2 nachweisen. Darunter waren außerdem Antikörper, die eine Infektion der Zellen mit Sars-CoV-2 verhindern können. Das Erstaunliche: Die Aktivität war 12 bis 84 Mal höher als bei den Antikörpern, die bisher im Blut von Genesenen Covid-Patienten nachgewiesen werden konnten. Den Forschern zufolge konnte der Impfstoff daher eine sehr hohe Immunantwort auslösen. Es sei nach der Verabreichung zu einer starken T-Zell-Antwort gekommen, die vor allem mit der Produktion von TH1-Zytokinen einherging… Vier Wochen nach der zweiten Applikation wurden die Rhesusaffen schließlich absichtlich Sars-CoV-2 ausgesetzt: Dazu wurde das Virus sowohl in die Nase wie auch in die Luftröhre gegeben. Die mit Placebo behandelten Tiere erkrankten alle an Covid-19 und zeigten typische Symptome und klinische Hinweise. Bei den geimpften Affen konnte Sars-CoV-2 nach zwei Tagen bei nur einem Tier in der Lunge nachgewiesen werden.  Die Tiere, die die höhere Dosis erhalten hatten, wiesen zudem alle negative Nasenabstriche auf.

Wenn bei nur 16 geimpften Affen das Virus bereits bei einem der Tiere in der Lunge nachgewiesen werden kann, dann ist das Risiko eines Zytokinsturms zumindest mit dieser Studie nicht widerlegt worden. Es sieht lediglich danach aus, als ob eine Erhöhung des Schweregrads von Covid-19 durch die Impfung wohl nicht der Normalfall, sondern eher die mehr oder weniger seltene Ausnahme bilden könnte – bei Rhesusaffen.

Wer ausgesuchten Wissenschaftlern vertraut, ignoriert, wie staatlich finanzierte Forschung funktioniert.

Wer Statistiken vertraut, weiß nicht, wie man sie fälscht.

Wer der Politik vertraut, verwechselt Weitsicht mit blindem Aktionismus.   

Wie eine Befreiung von der Maskenpflicht staatlich verhindert wird

Warum gibt es kaum anerkannte Befreiungen vom Maskentragen, obwohl ausdrücklich festgelegt wurde, dass diese Pflicht für niemanden gelten darf, für den das Tragen der Maske unzumutbar ist?    

Nicht zugemutet werden dürfte das Tragen allen Menschen, die unter der Maske an Atemnot leiden oder diese empfinden sowie allen, die eine Behinderung des freien Atmens psychisch nicht verkraften oder sich hierdurch gerade aufgrund der Dauer und ständigen Ausweitung der Anordnung in ihrer Menschenwürde schwerwiegend verletzt fühlen.

Eine Befreiung wäre demnach bei hunderttausenden, vielleicht sogar bei einigen Millionen Menschen angezeigt, denen akute Gesundheitsgefahren sowie teilweise irreparable Spätschäden drohen, die angesichts des nur geringen zu erwartenden Nutzens und der Unverhältnismäßigkeit der Maßnahme vorrangig zu verhindern wären. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit darf nicht nur für potentiell Gefährdete aus Covid-19-Risikogruppen gelten.

Es zeigt sich immer deutlicher, dass die Möglichkeit einer Befreiung von der Maskenpflicht nur deshalb nicht formal ausgeschlossen wird, damit spätere Schadenersatzforderungen an den Staat abgewehrt werden können. Auch wenn eine Schutzwirkung von Masken keineswegs wissenschaftlich belegt ist und Studien über schädliche Wirkungen kaum durchgeführt werden, so ist doch eine Auswirkung der Maskenpflicht unübersehbar: die Zunahme an Konformität in unserer Gesellschaft, ein mehrheitliches Nachkommen der Forderung, sich der „neuen Normalität“ anzupassen und sich dem Druck der Strafandrohungen unterzuordnen, mögen die abverlangten Verhaltensweisen auch noch so abwegig erscheinen.

Zu Beginn der Pandemie dürften sich einige Virologen wie Prof. Hendrik Streeck aus Bonn in der Öffentlichkeit noch kritisch zum Thema Maskenpflicht äußern. Doch bereits in den ersten Talkshows wie in der Sendung mit Markus Lanz vom 31. März 2020 wurde deutlich, in welche Richtung der von den Medien getragene gesellschaftlich Diskurs gehen sollte. Lanz hakte bei Streeck mehrfach nach, ob ein generelles Maskentragen wie in Asien nicht doch zur Eindämmung der Pandemie maßgeblich beitragen könne.

Ab Minute 6 der ZDF-Sendung sagte Streeck unter anderem folgendes: „… Aber wir sehen z.B., dass der Mundschutz, also einfach von der Größe der Porengröße, bringt dieser OP-Mundschutz nichts dem, der es trägt, also es gibt einem selber keinen Schutz vor der Infektion, aber es ist eine Solidarität mit dem anderen, dass wenn man erkältet ist, dass man jetzt sein Husten und Niesen nicht dem anderen ins Gesicht schleudert. Und das ist eigentlich der Sinn davon… Und es gibt keine Gefahr beim Einkaufen oder so, wie ich vorher erklärt habe, jemanden andern zu infizieren … Wir sehen ja, wie die Infektionen stattgefunden haben… Das kam aus engem Beieinander sein für eine längere Zeit… Wenn alle Masken tragen würden und ausgelassen feiern, dann wären die Masken sehr schnell so durchfeuchtet, dass sie keinen Effekt mehr haben würden. Aber am Anfang hätte es einen Effekt, dass man die Infektionsraten runter setzen würde…“   

Diese Aussagen belegen klar, dass eine Maskenpflicht im Supermarkt nicht zielführend und daher auch nicht verhältnismäßig sein kann, und dass es diskriminierend ist, Menschen vom Einkaufen auszuschließen, wenn sie keine Maske tragen können.

Auch macht eine wegen Überschreitung der „Panik-Marke 50“ in einigen Städten bereits angeordnete Maskenpflicht im Freien nicht nur generell wegen des geringen Ansteckungsrisikos keinen Sinn, sie birgt im Herbst und Winter wegen des feucht-kalten Wetters sogar die Gefahr, Ansteckungen aller Art zu fördern – wegen der vermehrten Schimmelbildung und Bakterienvermehrung auf der Maske selbst. Das könnte dann zu Mehrfachinfektionen führen, die Corona-Erkrankungen wohl kaum milder verlaufen lassen.

Aktuell steigt die Zahl an positiv Getesteten, die nicht einmal von der Zahl an tatsächlich Erkrankten abgegrenzt wird. Die Zahl an mit Corona Verstobenen bleibt gleichzeitig auf sehr niedrigem Niveau. In der letzten Woche schwankte sie zwischen 5 und 16 Toten am Tag, gemessen an ca. 2500 Toten täglich in Deutschland ein derzeit recht geringes Lebensrisiko.    

Seit Ende April haben wir eine Maskenpflicht beim Einkaufen, in Bus und Bahn und bei Arztbesuchen sowie vielerorts in öffentlichen Gebäuden .

Noch im Juni hat Prof. Streeck hierzu eine kritische Meinung vertreten, die er in einem vom Tagesspiegel zitierten Interview offenlegte.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/coronavirus-pandemie-virologe-streeck-sieht-lockdown-tracing-app-und-masken-kritisch/25903816.html

 

Streeck regte zudem eine Diskussion über die Maskenpflicht an. „Am Anfang der Pandemie wurde ja dezidiert gewarnt vor Masken. Die Gründe dafür gelten immer noch, auch wenn sie merkwürdigerweise keine Rolle mehr zu spielen scheinenDie Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen. Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze.“…

Diese ehrliche Aussage brachte Streeck viel Kritik von den Maskenbefürwortern ein und es geschah, was geschehen musste. Streeck passte seine Rhetorik in der Maskenfrage dem Mainstream-Druck an, wahrscheinlich aus Angst um die Drittmittel für seine Forschungsvorhaben und aus der Sorge heraus, als Berater der NRW-Landesregierung und innerhalb der regierungstreuen Medienlandschaft bald überhaupt nicht mehr gehört zu werden wie der bis Anfang des Jahres noch hoch angesehene Prof. Bhakdi, dem – gebrandmarkt als Verschwörungstheoretiker –  mittlerweile fast jegliche Plattform in den Mainstream-Medien versagt bleibt.

In der Fuldaer Zeitung findet man ein aktuelles Interview und das verlinkte Video einer Sendung, beides sehr empfehlenswert.

Zur Maskenpflicht stellte Prof. Bhakdi folgendes fest:

https://www.fuldaerzeitung.de/panorama/coronavirus-sucharit-bhakdi-professor-gefahr-massnahmen-immuniteat-covid19-pandemie-karina-reiss-kiel-90028917.html

12.10.2020

vonThomas Schafranek

Bhakdi: Die Maskenpflicht ist eine Idiotie, weil sie vor einer Gefahr schützen soll, die gar nicht da ist. Masken haben psychisch schädliche Wirkungen beispielsweise bei Kindern in der Schule. Das ist ja fast schon Folter, was den Kindern da angetan wird…  

Streecks aktuelle Äußerungen zur Maskenpflicht lassen jegliche Kritik vermissen. Der ansonsten sympathische und intelligente Forscher möchte sich offensichtlich nicht ins Abseits schießen.

Auf einmal hält Streeck die AHA-Regeln als angeblich entscheidenden Faktor der Pandemie-Eindämmung hoch. In der Lanz-Talkshow vom 1. Oktober 2020 wirkte Streeck auf mich deutlich weniger authentisch als zuvor. Bezeichnender Weise hat er seine Aussage mit den Worten „ich glaube“ begonnen, nicht mit einer Formulierung wie „die wissenschaftlichen Erkenntnisse deuten darauf hin“. Der NRW-Staatsvirologe vertritt von nun an den totalitären Hygienestaat.

(ab Minute 2:30) Streeck: „ Ich glaube, dass die AHA-Regeln, also Abstand halten, Hygiene und Maskentragen, auch einen großen Einfluss darauf hat, eben auf die Infektionsdosis, die man bei einer Infektion abbekommt und dadurch eher eine niedrigere Symptomatik provoziert.“

Leichtere Symptomen wegen des Maskentragens – das ist derzeit ein häufig angeführtes Argument für die Verlängerung und Ausweitung der Maskenpflicht. Wie meistens in den offiziellen Corona-Diskussionen wird nicht nach anderen Faktoren oder nach Gegenargumenten gesucht. Warum bitte erkranken zurzeit dann so wenige schwer, auch wenn sich doch die meisten Menschen bei privaten Feiern anstecken, bei denen keine Maske getragen wird? Dass enges Beieinander sein die Ansteckungswahrscheinlichkeit erhöht, ist logisch nachvollziehbar, dass eine Alltagsmaske jedoch die Viruskonzentration bei längeren Kontakten maßgeblich verringert, dafür gibt es nicht die geringsten wissenschaftlich fundierten Belege. Das Aerosol verlässt nachweislich die Maske mit dem Virus und verteilt sich im Raum nach den Gesetzen der Physik. Große Tröpfen bleiben im Material hängen, die Viren kontaminieren jedoch auch die Außenfläche der Maske, sobald diese durchfeuchtet.

Lanz fragte nach den möglichen Ursachen einer festgestellten Untersterblichkeit in Deutschland zwischen Anfang März und Anfang Juni. Der Virologe Streeck gab zwar zu, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen müssten, erwähnte aber einmal wieder nur die AHA-Regel.  

Details zur überraschenden Untersterblichkeit erfährt man in folgendem Artikel .

https://www.focus.de/gesundheit/news/essener-studie-es-gibt-in-deutschland-nicht-mehr-tote-wegen-corona-mit-drei-ausnahmen_id_12472481.html

1.10.2020

… Das Forscherteam um Andreas Stang der Universitätsklinik Essen hat die Daten der ersten Welle von Anfang März (Woche 10) bis Anfang Juni (Woche 23) analysiert…

Um die Zahlen einzuordnen, verglichen die Wissenschaftler die Zahlen mit den entsprechenden Perioden der Jahre 2016 bis 2019…

Ein Peak der Todesfälle zeigte sich jeweils Ende März (Woche 13) und Ende April (Woche 17)…

Die Essener Forscher ziehen außerdem den Vergleich zur Influenza. So war etwa die Grippesaison 2017/2018 die schlimmste der vergangenen 30 Jahre. Währenddessen starben mehr als 25.000 Menschen…

Nachdem die Analysten diese demographischen Faktoren einberechnet hatten, ergab sich: Es gibt keine Übersterblichkeit, stattdessen 4926 Todesfälle weniger als statistisch erwartet…

Warum geht Streeck nicht auf die Tatsache ein, dass die Todeszahlen – stets zeitverzögert um mindestens zwei bis drei Wochen nach Feststellung der Infektion – bereits maßgeblich zurückgingen,  bevor die Maskenpflicht von Ende April überhaupt erst wirken konnte? Stattdessen wird von vielen Politikern und „Corona-Experten“ noch dreist behauptet, die Untersterblichkeit in Deutschland sei ausschließlich auf unsere wirksamen Maßnahmen wie etwa die Maskenpflicht zurückzuführen. Komisch nur, dass in Ländern mit noch deutlich erweiterter Maskenpflicht und stärkeren Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen dennoch eine Übersterblichkeit festzustellen ist.

Die Feigheit und der Größenwahn der staatlich finanzierten Virologen trägt maßgeblich dazu bei, dass vor Gericht Klagen gegen die Maskenpflicht mehrheitlich scheitern und dass Ärzte wegen des Ausstellens von Attesten teilweise sogar juristisch verfolgt werden bzw. diese Atteste nicht anerkannt werden, wenn die Ursachen der Erkrankung und die exakten Folgen eines Maskentragens für den „Verweigerer“ nicht im Detail benannt sind. Die ärztliche Schweigepflicht und die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Attest-Träger wurden damit in Bezug auf Covid-19 faktisch abgeschafft, wie ein aktuelles Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster belegt. Schüler wurden durch dieses Urteil nun dazu verpflichtet, trotz eines ärztlichen Attests auf dem Schulgelände einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Ob sie in dieser Situation noch dazu in der Lage sein werden, regelmäßig die Schule zu besuchen, bleibt fraglich.

https://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2020/13_B_1368_20_Beschluss_20200924.html

24.09.2020 Oberverwaltungsgericht NRW 13. Senat

Tenor:

Die Beschwerde der Antragsteller gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Münster vom 24. August 2020 wird zurückgewiesen.

Die Antragsteller tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 10.000 Euro festgesetzt…

a. Nach § 1 Abs. 4 CoronaBetrVO kann die Schulleiterin oder der Schulleiter aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht des Absatzes 3 Satz 1 befreien. Die Gründe sind nach Satz 2 Halbsatz 1 der Regelung auf Verlangen nachzuweisen. Um der Schule eine sachgerechte Entscheidung über die Befreiung von der sog. Maskenpflicht aus medizinischen Gründen zu ermöglichen, bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss. Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist.

Dabei ist entgegen der Ansicht der Antragsteller die rechtliche Situation nicht vergleichbar mit der Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gegenüber einem Arbeitgeber. Vorliegend ist Ziel der Antragsteller, mithilfe der ärztlichen Bescheinigungen einen rechtlichen Vorteil zu erwirken, nämlich die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung. In derartigen Konstellationen muss die Verwaltung – hier die Schulleitung – bzw. das Gericht, wie auch in anderen Rechtsgebieten, aufgrund konkreter und nachvollziehbarer Angaben in den ärztlichen Bescheinigungen in die Lage versetzt werden, das Vorliegen der jeweiligen Tatbestandsvoraussetzungen selbständig zu prüfen…

Insoweit dürften auch, anders als die Antragsteller meinen, der Benennung konkreter medizinischer Gründe in einer entsprechenden Bescheinigung keine datenschutzrechtlichen Aspekte entgegenstehen. Konkrete Anhaltspunkte, die einen nicht datenschutzkonformen Umgang mit ihren Daten befürchten lassen, haben die Antragsteller im Übrigen nicht vorgetragen…

Es gibt viele Betroffene, die über die genauen Ursachen ihrer Probleme weder reden können noch wollen. Unsere „Staatsdiener“ haben nicht das Recht dazu, alle unsere dunklen Geheimnisse zu erfahren. Niemand muss sich nackt machen vor dieser Obrigkeit, niemand muss sein Innerstes nach außen kehren, seine Alpträume offenbaren. Was derzeit unter dem Vorwand eines Gesundheitsnotstandes verlangt wird, ist eine eklatante Verletzung der Menschenwürde.

Die Befreiung von der Maskenpflicht wird mit allen denkbaren Mitteln staatlich verhindert.

Zum einen ist es schwer, überhaupt an ein Attest zu kommen, wenn man nicht bereits vor Einführung der Maskenpflicht in ärztlicher Behandlung gewesen ist, zum anderen droht den Ärzten Strafverfolgung und der Entzug ihrer Zulassung, wenn sie neuen Patienten gleich ein Attest ausstellen. Wenn psychische Probleme das Tragen einer Maske unmöglich machen kommt zudem hinzu, dass die Betroffenen erst einmal einen Psychiater finden müssten, der in absehbarer Zeit einen Termin frei hat und diese Patienten dann auch noch ohne Maske in seine Praxis lässt.

Doch selbst mit Attest ist ein Schutz vor Diskriminierung weder gewollt noch gegeben.

Es gibt sogar Geschäfte, die bereits auf ihrer Homepage verkünden, dass sie Kunden trotz Attest den Zugang zu ihrer Filiale verwehren wie beispielsweise bei Conrad Electronic in Dortmund.  

https://www.conrad.de/de/filialen/dortmund.html

Dortmund Conrad Electronic Stores GmbH & Co. KG

… Die Gesundheit unserer Kund*innen und Mitarbeiter*innen hat für uns stets oberste Priorität. Deswegen können wir Kund*innen ohne Mund- und Nasenschutz keinen normalen Zugang zur Filiale gewähren. Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, bieten wir Ihnen deshalb gerne eine Beratung am Eingang unter Einhaltung des Mindestabstands an…

Auf der Internetseite von Aldi-Nord wird das Maskentragen bereits als neue Normalität definiert, ohne dass Anführungsstriche gesetzt werden.  

https://www.aldi-nord.de/unternehmen/presse/sonderseite-corona-krise.html

… Wir gehen davon aus, dass die Nutzung von Mundschutz oder Alltagsmasken in den kommenden Monaten weiterhin zur neuen Normalität zählen wird, wo viele Menschen aufeinander treffen…

Auf der Seite bussgeldkatalog.org wird die Frage geklärt, ob Ladenbesitzer das Zeigen eines Attests verlangen dürfen. Die juristisch begründete Antwort ist bezeichnend.

https://www.bussgeldkatalog.org/news/befreiung-von-der-maskenpflicht-wem-muessen-sie-ihr-attest-zeigen-3024038/

… In Supermärkten und anderen Geschäften hat der Ladenbesitzer bzw. die Ladenbesitzerin das Hausrecht inne. Grundsätzlich kann er oder sie bestimmen, wer den Laden betreten darf. Aktuell machen viele Menschen, die keine Maske tragen können bzw. müssen, die Erfahrung, dass ihnen trotz Befreiung von der Maskenpflicht der Zutritt zu Läden verweigert wird.

Sind Sie von der Maskenpflicht befreit und können dies auch durch ein Attest belegen, müssen Sie diesen Nachweis Ladenbesitzern nicht vorlegen. Er kann im Einzelfall aber hilfreich sein, um Zutritt zu einem Geschäft zu erlangen.

Menschen, die aufgrund einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, sind durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützt. Dieses verbietet Ladenbesitzern, ihr Hausrecht in einer Weise auszuüben, durch die Kunden und Kundinnen mit Behinderung diskriminiert werden. Auf das AGG kann sich allerdings nicht jede Person berufen, die von der Maskenpflicht entbunden ist, sondern nur Menschen mit anerkannten Behinderungen

Eine traumatisierte Person ohne anerkannte Behinderung darf folglich diskriminiert werden.

https://www.gesetze-im-internet.de/agg/__2.html

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
§ 1 Ziel des Gesetzes

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2 Anwendungsbereich

Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:

… den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, einschließlich von Wohnraum.

Doch selbst Menschen mit Maskenbefreiung wegen einer anerkannten Behinderung nutzt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz meist wenig. Wer nicht die finanziellen Mittel , die Zeit und die Kraft für das Klagen vor Gericht aufbringen kann – und das gilt für die meisten hier Betroffenen – der hat in unserem „Rechtsstaat“  keinerlei Möglichkeit, sein Recht auch durchzusetzen. Der oberste Richter unseres Landes sieht dies erwartungsgemäß völlig anders.

https://www.rnd.de/politik/verfassungsgerichts-prasident-harbarth-corona-zeigt-dass-der-rechtsstaat-funktioniert-U4AX4JERMNEK7O6B2MLF5DUWXE.html

Daniela Vates, Steven Geyer

10.10.2020, 5:00 Uhr

Als Stephan Harbarth (48) vor zwei Jahren als Richter an Deutschlands höchstes Gericht berufen wurde, war er gerade Fraktionsvize der CDU/CSU im Bundestag und im Hauptberuf erfolgreicher Rechtsanwalt…  

(Verfassungsgerichtspräsident Harbarth: )Anders als ein Politiker entscheidet ein Verfassungsrichter nicht danach, was er politisch für richtig hält, sondern nach den Maßstäben des Grundgesetzes…Dabei verdeutlicht doch gerade die Corona-Zeit, dass der Rechtsstaat funktioniert. Wer die Maßnahmen ablehnt, kann dagegen demonstrieren. Demonstrationen wurden vielfach gerade von Gerichten ermöglicht. Jeder kann seine abweichende Meinung äußern. Wer seine Grundrechte verletzt sieht, kann vor Gericht ziehen

Die bürgerlichen Freiheiten bestehen fort. Aber wenn verschiedene Grundrechte kollidieren, zum Beispiel das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit und die Versammlungsfreiheit, müssen sie miteinander in Einklang gebracht werden. Dabei kann jeder die Gerichte anrufen und staatliche Entscheidungen überprüfen lassen. Der Rechtsstaat ist gerade in dieser Zeit bemerkenswert funktionstüchtig und arbeitet in einer beachtlichen Geschwindigkeit. Unzählige gerichtliche Eilentscheidungen sind ergangen, oft auch am Wochenende…

Nicht jeder kann Gerichte anrufen, sondern nur derjenige, dem die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen. Das finanzielle Risiko ist enorm und muss vom Kläger meist privat getragen werden. Wer eine abweichende Meinung zu Corona-Maßnahmen äußert, der wird in diesem Land diffamiert und riskiert seine berufliche Existenz. Auch das Demonstrieren wird „Corona-Gegnern“ so schwer wie möglich gemacht, die Polizei lässt Versammlungen gezielt eskalieren und greift friedliche Demonstranten an. In Berlin wurden am 11. Oktober 2020 sogar Demonstranten mit Befreiung von der Maskenpflicht zwecks Feststellung der Rechtmäßigkeit ihrer Atteste gewaltsam auf das Polizeirevier verschleppt. Der Journalist Boris Reitschuster war selbst vor Ort, auf seinem Blog findet man einen beklemmenden Bericht zu den offensichtlich politisch gewollten Polizeiübergriffen.

Zitat aus dem Blog-Beitrag von Boris Reitschuster:

Mit brutaler Gewalt ist die Polizei am Sonntag gegen eine „Querdenken“-Demonstration in Berlin vorgegangen… Unter anderem wurde ein Behinderter im Rollstuhl abgeführt, weil er kein Attest bei sich trug – wobei der geltend machte, dass er dies als Schwerbehinderter nicht müsse. Reihenweise wurden Menschen mit ärztlichem Masken-Befreiungsattest abgeführt… Insbesondere die wahllose Festnahme von Menschen, die aufgrund eines Attests von der Maskenpflicht befreit seien, verstoße gegen das Gesetz und sei Willkür… Im Falle des festgenommenen Rollstuhlfahrers habe ihm ein Beamter gesagt, man wisse ja nicht, ob er tatsächlich behindert sei oder sich nur in einen Rollstuhl gesetzt habe…Eine Frau mit Epilepsie wurde von der Polizei festgenommen, unter dem Generalverdacht der Urkundenfälschung. Unter Tränen erklärte ihr Lebensgefährte, er mache sich größte Sorgen, dass sie durch den Stress einen Anfall erleiden könne in Polizeigewahrsam. Er beteuerte, ihr Masken-Attest sei echt. Wie er später mitteilte, wurde es von der Polizei konfisziert. Auch ich wurde mehrfach in der Berichterstattung behindert und unter anderem von einem Polizisten getreten sowie mehrfach weggeschubst...

Welche Einstellung zu den Corona-Maßnahmen ist von einem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts schon zu erwarten, wenn dieser seinen Aufstieg politischen Seilschaften zu verdanken hat? Den Boden des Grundgesetzes haben sowohl die Politiker in Regierungsverantwortung als auch die Gerichte bei zahlreichen ihrer aktuellen Entscheidungen längst verlassen.

Die Maskierten

Das Ringen nach Luft,

unüberwindbar die Kluft

zwischen Tod und Leben,

sich nicht der Gewalt ergeben!

Wer in Panik gerät

und nicht kämpft, für den ist es zu spät.

Die Sekunden zerrinnen,

noch kannst du gewinnen.

Deine Augen stehen offen

doch ist alles schwarz, kein Licht,

zuletzt bleibt das Hoffen,

wenn dein Bewusstsein zerbricht.

Raus, raus, du musst da raus,

sonst ist es aus,

für immer verloren,

wir werden nicht geboren

um uns töten zu lassen

von denen, die unser Wesen hassen.   

Sie sind gesichtslos – maskiert,

sagen: wer Gefühle zeigt, verliert

sein Leben, seine Freiheit, seine Identität.

Wehe dem, der Zweifel sät

an den Gesetzen der Macht,

die uns überwacht.

Das freie Atmen verboten,

 wer zählt diese Toten?

Erstickt und vernichtet,

ohne Verfahren hingerichtet

von denen, die uns beschützen sollen,

doch handeln, wie die Maskierten es wollen.

Dreißig Jahre deutsche Wiedervereinigung – Honeckers Erbe

Nicht soziale Gerechtigkeit, erschwinglicher Wohnraum, gute Kinderbetreuung und bessere Chancengleichheit haben als Erbe Erich Honeckers die Wiedervereinigung überdauert, sondern die Techniken der Zersetzung, die Zensur, die Gleichschaltung der Medien in Form des „Haltungsjournalismus“ und die Implementierung von Machtstrukturen durch die Verbreitung von Angst. Aufgrund des technischen Fortschritts und der Entwicklung des Internets konnten die Methoden der Überwachung verfeinert werden. Eine freiwillig installierte potentielle Wohnraumüberwachung wie Alexa, jederzeit als Mikro zu schaltende Smartphones und für staatliche Stellen stets einsehbare soziale Netzwerke machen zehntausende inoffizielle Mitarbeiter zum Ausspionieren der Bevölkerung überflüssig.        

Honeckers Worte auf einer Festlichkeit – vermutlich um den 2. Oktober 1989 herum – haben den Beigeschmack einer Prophezeiung, zu einem Zeitpunkt, als der Zusammenbruch der DDR kurz bevor stand.

Erich Honecker: „Die Deutsche Demokratische Republik werde weitere 40 Jahre und noch darüber hinaus bestehen. Ich schlage vor, das Glas zu heben und zu trinken auf unseren Nationalfeiertag, den 40. Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik.“

Der Abschluss der Ansprache oder Rede soll im folgenden Fragment einer Ausgabe der DDR-Nachrichtensendung „Aktuelle Kamera“ vom 03. Oktober 1989 gezeigt worden sein. Das Datum der Aufnahme ist nicht aufgeführt, das angebliche Datum der Sendung wird eingeblendet. Ich kann nicht sagen, ob der Zusammenschnitt absichtlich so manipuliert wurde – der Nationalfeiertag der DDR lag am 7. Oktober. Doch hinterlässt es einen bitteren Nachgeschmack, wenn solche Worte zum Fortbestand des Geistes der DDR von einem widerwärtigen Honecker-Grinsen begleitet auf unseren Tag der Deutschen Einheit gelegt werden.

Aktuelle Kamera 03.10.1989 Fragment

Ein Jahr später, am 3. Oktober 1990, dem Tag des Beitritts der DDR zur Bundesrepublik Deutschland, seither als „Tag der deutschen Einheit“ gefeiert, wurde auch die Gauck-Behörde gegründet, mit korrekter Bezeichnung „Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen“(BStU). Diese Bundesbehörde verwaltet die Hinterlassenschaften des Ministeriums für Staatssicherheit und dient vor allem öffentlichen Stellen zur Überprüfung von Personen auf eine frühere hauptamtliche oder inoffizielle Tätigkeit für den Staatssicherheitsdienst der DDR. Eine Stasi-Vergangenheit konnte unter anderem die Übernahme in das Beamtenverhältnis erschweren oder verhindern, musste es aber nicht. Es sind sicher nicht die überzeugten Kommunisten, die von den bundesdeutschen Sicherheitsbehörden anstandslos übernommen wurden, sondern eher die Opportunisten und die Verräter. Dazu gehören auch diejenigen, die die Einschränkung von Freiheiten und das Zersetzen von „feindlich-negativen Kräften“ niemals auch nur im Geringsten in Frage gestellt hatten, die teilweise sogar eine sadistische Freude gegenüber ihren Opfern empfunden haben. Als Meister der operativen Psychologie konnten sie im wiedervereinigten Deutschland sicherlich gewinnbringend gegen politische Gegner eingesetzt werden. Es sind vielleicht gerade diese ehemaligen Stasi-Mitarbeiter und Angestellten aus DDR-Ministerien, die die Methoden der totalitären Volkserziehung im bundesdeutschen Staatsapparat haben salonfähig werden lassen.

Schleichend und geräuschlos durch die Hintertür wurden seither durch neue Gesetze stets weitere Tabus zur Einschränkung der Grundrechte gebrochen. Ich erinnere mich noch an die damals stark kontroverse Diskussion, als im Jahr 2007 die Fingerabdrücke im Reisepass verpflichtend wurden und seither jeder Bundesbürger in gewisser Weise wie ein potentieller Verbrecher behandelt wird. Heute fragt keiner mehr nach der Verhältnismäßigkeit derartiger Gesetze, obwohl ein Asylbewerber nach wie vor ohne Pass einreisen darf und selbst dann nicht bestraft wird, wenn er nachweislich falsche Angaben bezüglich seiner Identität gemacht hat. Auch konnte kein Terrorakt in Europa durch die Einführung der biometrischen Fingerabdrucks-Pässe verhindert werden.

Bereits in den 90iger Jahren war es zu beobachten, dass zunehmend juristisch mit zweierlei Maß gemessen wurde. Während nach der Wiedervereinigung die im Westen angeworbenen Spione des Auslandsnachrichtendienstes der DDR HVA (Hauptverwaltung Aufklärung im Ministerium für Staatssicherheit MfS) hart bestraft wurden, hat man die West-Agenten der Bundesrepublik gefeiert, befördert und entschädigt.

Für hauptamtliche Mitarbeiter des DDR-Nachrichtendienstes HVA galt folgende Abmachung: Je mehr ihrer ehemaligen inoffiziellen Mitarbeiter im Westen sie verrieten, desto besser wurden sie entlohnt. Wer nicht mitspielte, hatte unter Umständen auch mit einer juristischen Verfolgung zu rechnen. Es ist nicht bekannt, wie viele unter den mit BRD-Geheimdiensten kooperierenden Verrätern anschließend sogar vom BND oder vom Verfassungsschutz übernommen wurden. Eine Anfrage der FDP aus dem Jahr 2007 beantwortet lediglich die Frage, wie viele Mitarbeiter des DDR-Innenministeriums zu diesem Zeitpunkt noch beim Bundesinnenministerium beschäftigt waren. Das sind rund 100 Personen. Weiter wurde mitgeteilt, dass immerhin 57 ehemalige Stasi-Mitarbeiter bei der Gauck -Behörde in Anstellung waren, wo sie die Stasi-Akten auswerteten sollte – im Sinne der Opfer.  

Einige Inoffizielle Mitarbeiter und Doppelagenten des DDR-Auslandsgeheimdienstes haben sich nach ihrer Haftentlassung in der Öffentlichkeit geäußert wie der ehemalige Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz Klaus Kuron.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/733087.msm-gleiches-recht-fuer-alle-ex-spione.html

09.10.1998

 Klaus Kuron war Regierungsoberamtsrat im Bundesamt für Verfassungsschutz und seit 1981 Quelle des MfS

Was war Ihr Motiv, in der westdeutschen Spionageabwehr für das MfS zu arbeiten?

Es war ein Motivbündel und keine spontane Entscheidung, sondern ein über Jahre dauernder klärender Prozess. Ich war frustriert über inkompetente Vorgesetzte, kam als Nicht-Akademiker nicht mehr weiter und hatte als Beamter des gehobenen Dienstes erhebliche finanzielle Schwierigkeiten, meinen Kindern die gewünschte höhere Bildung einschließlich Studium zukommen zu lassen. Unter dem familien- und sozialpolitischen Gesichtspunkt erschien mir die DDR da attraktiver als die Bundesrepublik.

 Wie schätzen Sie die Effizienz der damaligen Aufklärungsdienste in West und Ostdeutschland ein?

Die HVA und der Militärische Nachrichtendienst der DDR waren nachweislich sehr effektiv. Beim BND werden leider die Akten noch zugehalten, weil sie wohl nicht viel zu bieten haben…

Dass der stellvertretende HVA-Abteilungsleiter, Oberst Karl-Christoph Großmann, nach der Wende mich und andere IM verraten würde, daran habe ich im Traum nicht gedacht. In meinen Augen ist er ein schlimmer Verräter…

Es ist doch ein himmelschreiendes Unrecht, daß die Regierung Kohl die West-Spione in der DDR belobigte, belohnte und entschädigte, die Inoffiziellen Mitarbeiter der DDR-Geheimdienste dagegen aufs Schlimmste bestrafte…

Interview Herbert Kloss

Sehr empfehlenswert hierzu ist die Doku (YouTube) über den ehemaligen Leiter der Hauptabteilung Aufklärung Markus Wolf, der bereits 1986 den Dienst quittiert hatte, weil er den Glauben an die Reformierbarkeit des Systems verloren haben will.

Der Mann ohne Gesicht, Teil 1 – Markus Wolfs steiler Aufstieg (Doku 2-Teiler, 1998)

Der Mann ohne Gesicht, Teil 2 – Markus Wolfs langer Abschied (Doku 2-Teiler, 1998)

Andere werfen ihm vor, dass er lediglich das sinkende Schiff rechtszeitig verlassen wollte. Doch soll Wolf im Gegensatz zu vielen anderen DDR-Geheimdienstlern seine Quellen auch unter der Androhung von Beugehaft nicht verraten haben.   

Es scheint zwei Fraktionen gegeben zu haben, die der Verräter und die der überzeugten Kommunisten, für die eine Weiterarbeit bei bundesdeutschen Sicherheitsbehörden nicht in Frage kam,  genauso wenig wie ein Verrat ihrer Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) im Westen, die dabei geholfen hatten, die sozialistischen Staaten vor Überraschungen zu bewahren.  

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15275197.html

Von Jochen Bölsche, Markus Dettmer und Norbert F. Pötzl

20.12.1999

.. Unter Stasi-Veteranen kursiert das Gerücht, Großmann habe sein West-Honorar in ein Café investiert, das sein Sohn am Müggelsee eröffnet. Wenig später wird das Etablissement abgefackelt.

Ähnlich gesprächig wie Großmann ist der ehemalige Stasi-Oberst Eberhard Lehmann, der den Tarnnamen „Glasschüssel“ bekommt. Lehmann wirkte bis 1986 in der Hauptabteilung II (Spionageabwehr), anschließend war er Resident des KGB in Karlshorst. Auch Lehmanns Amtsnachfolger bei der Stasi, Rainer Wiegand, dient sich dem BND an.

Besonders verhasst unter Stasi-Veteranen war wohl MfS-Oberst Rainer Wiegand, der dafür gesorgt haben könnte, dass bei der Erstürmung der Stasi-Zentrale Anfang 1990 durch das Volk der DDR wohl angeworbene Helfer des BND einige Akten haben sichern können.

https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9157697.html

Von Hans Halter

16.01.1995

Vor fünf Jahren, am Montag, dem 15. Januar 1990, gegen 17 Uhr, schlug das Volk der DDR mit harter Hand an die Stahltore der Macht…

Aber dann waren da auch noch einige nüchterne Herren, dem Augenschein nach Freiberufler der Schlapphut-Zunft. Die machten sich systematisch ans Werk. Zeller, der Mann im Dunkeln, hörte, wie „zwei, drei Leute Räumlichkeiten ganz zielgerichtet angingen und aufbrachen“. Weil die Zeit drängte, riefen sie sich laut die Zimmernummern zu. Offenbar waren die Zielobjekte auf einem Zettel notiert.

In einem Zimmer wurde der Panzerschrank mit einer Brechstange traktiert, hielt aber stand. Er war, nebenbei gesagt, leer. In anderen Räumen verschwanden Akten und Karteikarten. Vergebens versuchten die Klempner eine Hebeschubanlage auszuräumen. Weil das misslang, wurde „dieses Zimmer praktisch zerschlagen“, erinnert sich Zeller; der resistente Aktenschrank wurde „mit einem Zwölf-Kilogramm-Feuerlöscher zerstört“.

Wer hat da wohl zugeschlagen? Und warum ausgerechnet in der nach außen agierenden Spionageabwehr, die den inländischen Bürgerrechtler nicht sonderlich tangiert?

Hatte es mit dem MfS-Obersten Rainer Wiegand zu tun, der nebst einer (verheirateten) Sekretärin im Dezember bei seinem alten Arbeitgeber in Ost-Berlin abgemustert und sich Richtung Westen davongemacht hatte? Nach Pullach bei München, wie alle seine verlassenen Kameraden vermuten, dorthin, wo der Bundesnachrichtendienst (BND) residiert. Zellers Fazit: „Einige Leute, die vom BND beauftragt waren“, haben Wiegands Ortsbeschreibung genutzt und im allgemeinen Trubel dafür gesorgt, daß „einige Kenntnisse abgeflossen sind“…

Doch nicht alle Verräter kamen ungeschoren davon – so wurde seinerzeit angenommen, dass MfS-Oberst Rainer Wiegand der Rache zum Opfer fiel.

Auch Ende der 90iger wurde noch emsig versucht, ehemalige Doppelagenten bei den deutschen  Geheimdiensten und ehemalige Inoffizielle Mitarbeiter der DDR in westdeutschen Ministerien zu enttarnen – mit zunehmend weniger Erfolg.   

https://www.focus.de/politik/deutschland/ddr-spionage-sechs-versaeumte-jahre_aid_176511.html

FOCUS Magazin | Nr. 4 (1999)

DDR-SPIONAGE

Sechs versäumte Jahre

Die entschlüsselten Stasidateien bergen Schätze nur für Forscher – Fahnder gehen wohl leer aus

Was ist die höchste Geheimhaltungsstufe der HVA? – Vor dem Lesen vernichten!“ Dieser Witz kursierte unter Offizieren der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA), der Auslandsspionage-Abteilung im DDR-Ministerium für Staatssicherheit (MfS).. Fast zehn Jahre nach dem Ende der Stasi entschlüsselten Mitarbeiter der Berliner Gauck-Behörde vier magnetische Datenträger der HVA mit Informationen, die Fachleute längst zerstört wähnten…

Fraglich ist, ob überhaupt bislang unbekannte Auslandsspione der DDR enttarnt werden können. Die überraschend zutage getretenen Datenbänder enthalten lediglich Decknamen und Registriernummern westlicher MfS-Agenten. Die dazugehörigen Klarnamen stehen auf einer verfilmten HVA-Kartei, die Emissäre des US-Geheimdienstes CIA Anfang 1990 für viel Geld von zwei Stasi-Offizieren abzockten. Seither ruht jene Datei hinter Stahltüren der CIA-Zentrale im Washingtoner Vorort Langley…

Die Amerikaner befürchten Racheakte. Bis heute glauben viele in Langley, daß der 1996 bei einem Verkehrsunfall in Portugal getötete Ex-MfS-Oberstleutnant Rainer Wiegand – in der Wendezeit als Spionageabwehr-Profi dem Westen zu Diensten – einem Anschlag zum Opfer fiel. „Verräter“, munkelt Bob C., „leben gefährlich.“…

Ich denke schon, dass Verfassungsschutz und BND die Kompetenzen der Stasi genutzt haben, um ihre Methoden der gezielten Desinformation, Verleumdung, Unterwanderung und Einmischung bei missliebigen politischen Gruppierungen und Parteien zu perfektionieren. Die Zersetzung der Piratenpartei war seinerzeit bereits sehr erfolgreich und bei der AfD scheint man auch schon recht weit fortgeschritten zu sein. Die Zersetzung von Kritikern der Corona-Maßnahmen klappt wie am Schnürchen und die ständig erweiterte Dauereinschränkung von Grundrechten im Namen des Kampfes gegen Corona wird nicht in Frage gestellt, weil man vorgibt, ausschließlich „feindlich-negative Aktivitäten“ gegen die körperliche Unversehrtheit der Bevölkerung mit allen Mitteln unterbinden zu wollen. Die Gefahrenabwehr erlaubt schließlich jede Art von Eingriff, und wer sich widersetzt gilt nicht nur als unsolidarisch. Die Maßnahmen-Verweigerer können hart bestraft werden unter dem Vorwand, dass durch ihr Verhalten Menschenleben gefährdet würden. Wie viele Tote die völlig unverhältnismäßigen Corona-Maßnahmen produzieren werden, das fragt im autoritären Hygienestaat niemand.

Unsere Bundesregierung und die Landesregierungen haben die Corona-Pandemie genutzt, um den sichersten Weg zur Macht einzuschlagen: die Herrschaft durch Angst. Viele Politiker scheinen zu glauben, dass sich die Spaltung der Gesellschaft nur durch den Konsens der Angst überwinden lässt. Durch Strategien der gezielten Manipulation unter Verstärkung kollektiver Ängste soll eine Ordnung der Angst errichtet werden. Das Schüren von Terror- und Klima-Ängsten war der Anfang. Statt einer besseren Zukunft wird heute Sicherheit und Schutz versprochen. Die Öffnung der Mauer wurde 1989 durch die friedliche Revolution in der DDR erzwungen, doch haben sich die Bürgerrechtler mit ihrer Vorstellung von Freiheit im wiedervereinigten Deutschland leider nicht durchsetzen können.

Seit 2005 regiert uns Angela Merkel als Bundeskanzlerin, ein Produkt der „sozialistischen“ Volkerziehung der DDR zu Denunziantentum und Unterwerfung, geprägt von den äußerst effektiven Methoden der Zersetzung politischer Gegner.

Heute wieder aktueller denn je: „Freiheit ist das einzige was zählt!“

Der Apokalyptiker-Virologe Drosten und seine Weltrettungsvisionen

Er ist ein Apokalyptiker der Moderne, der Virologe Professor Christian Drosten, omnipräsent in der Corona-Debatte, der Mann mit dem vernachlässigten Äußeren und dem Gesichtsausdruck eines getretenen Hundes – Lachen Fehlanzeige.

Er ist das dröge aber effektive Pandemie-Sprachrohr der Macht, nicht einer höheren, sondern einer verdammt irdischen, im Panik-Modus der Unterwürfigkeit, ein Möchte-Gerne-Prophet ohne Draht nach oben. Seine wissenschaftliche Existenz ist bestimmt von einer Suche – der Suche nach der pandemischen Apokalypse, der Rückkehr einer Corona-Variante der Spanischen Grippe, einer Art Corona-Pest der Neuzeit. Es ist sein Moment, den das Schicksal ihm beschieden hat, um Großes zu schaffen, um die Welt zu retten mit einem allumfassenden Hoffnungsentwurf: der Virus-Test für alle, die Einschränkung jeglicher Ansteckungen fördernder sozialer Nähe, die Impfung für alle als einziger dauerhafter Ausweg aus der Krise.

Der Kampf gegen das Virus erfolgt mit den Mitteln der psychologischen Kriegsführung wie etwa dem Zwang zum Maskentragen, um die Allgegenwärtigkeit der Gefahr in den Köpfen der Menschen zu verankern. Die „AHA-Formel“ bringt die wesentlichen Disziplinierungsfaktoren auf einen Nenner in Form einer Allgemeine Hysterie-Anordnung – seriöse Wissenschaft geht anders.

Erschreckenderweise scheint kaum einen Journalisten in den Mainstream-Medien die Widersprüchlichkeit der Drosten-Aussagen bezüglich des epidemiologischen Nutzens von Alltagsmasken auch nur im Mindesten zu irritieren, deren Demokratie-Ferne auch nur im Ansatz zu stören. Dabei machte Drosten bereits in der Corona-Virus-Update-Folge 15 des NDR vom 17. März 2020 unmissverständlich klar, welche Bedeutung er dem Maskentragen  zuschreibt und warum er dieses Zeichen der Unterwerfung empfehlen würde wenn genügend Masken erhältlich sind.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript130.pdf

Im März zweifelte Drosten noch an der Durchsetzbarkeit der Maskenpflicht in unserer Kultur angesichts des nur kleinen zu erwartenden Nutzens. Doch hat sich unsere westliche Gesellschaft nahezu lautlos und erschreckend schnell in eine autoritäre Unterwerfungskultur verwandelt, schneller, als ein im christlichen Glauben scheinbar autoritär erzogener Drosten wohl zu hoffen vermochte.

Auch Monate später, in der Folge 54 vom 1. September 2020 seines Podcast, bestätigte der Chef-Virologe einmal wieder die von Maskengegnern angeführte Schwäche der Masken, doch leitete er auch hier aus den harten Fakten völlig unsinnige Handlungsanweisungen her.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript222.pdf

Drosten:

 

Die Fantasie des Herrn Drosten schlägt schon mal bemerkenswerte Kapriolen. Der Wissenschaftler scheint nicht oft einkaufen zu gehen. Zigarettenraucher in einem deutschen  Supermarkt sind mir persönlich unbekannt.

Drosten:

 

In der Regel steht man im Supermarkt eher nicht den anderen Kunden direkt gegenüber und pustet ihnen einen geradlinigen Luftstrahl ins Gesicht. Steht jemand direkt neben einer anderen Person an einem Regal, müsste dieser wegen des seitlichen Austretens sogar mehr Aerosol abbekommen als ohne Maske. Außerdem wird meist durch die Nasenlöcher eher nach unten ausgeatmet, aber das ist ja zu vernachlässigen in der Drosten-Logik „Schaden ist Nutzen“ frei nach Orwell.

Schon im Jahr 2009 und 2010 zur Zeit der Schweinegrippe wartete der bei Politikern und Medienvertretern hoch angesehene Virologe sehnlichst auf die nächste weltweite Pandemie-Katastrophe, und schon damals warnte er vor einer zweiten Welle, auch wenn die erste Schweinegrippe-Welle noch auf sich warten ließ. Und er verherrlichte bereits 2010 den Einsatz von Impfstoffen in einer Form, die an jeglichem Verantwortungsbewusstsein zweifeln lässt. Drostens Prophezeiungen zur Schweinegrippe sollten sich nicht erfüllen, seine völlig überzogenen Warnungen blieben ohne Konsequenzen – für ihn als auch für die deutsche Bevölkerung.

 

https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweinegrippe-die-welle-hat-begonnen-1.140006

  1. Mai 2010, 20:57 Uhr

Der Leiter des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn, Prof. Christian Drosten sagte, es gebe eine drastische Zunahme der Erkrankungen in Süddeutschland. Er gehe davon aus, dass die Welle von Süden aus in einem Zeitraum von fünf bis sechs Wochen über Deutschland hinwegziehen werde…

Drosten rief dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“

Am Freitagabend war in der Bonner Klinik eine 48 Jahre alte Mutter von vier Kindern an den Folge einer Schweinegrippeinfektion gestorben. Sie hatte keine bekannten Vorerkrankungen, die den schweren Krankheitsverlauf erklären würden.

RKI-Chef Hacker räumte ein, dass der Start der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe schleppend verlaufe. Offizielle Zahlen gebe es aber nicht. Er erwarte, dass die Impfbereitschaft mit zunehmender Information über die Aktion steigt

 

Der deutsche Staat hatte Ende 2009 bis Anfang 2010 ca. 34 Millionen Impfdosen des schnell mit einem Impfverstärker zusammen gemixten Impfstoffs Pandemrix gekauft. Es sprach sich jedoch bald herum, dass die Schweinegrippe, die hauptsächlich die unter 50-Jährigen traf, meist milder verlief als herkömmliche Influenza-Erkrankungen, der Impfstoff hingegen schwere Nebenwirkungen auslösen konnte und so manch einer länger an den Folgen der Impfung als am Infekt selbst zu leiden hatte. Drostens Bemerkung „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“ ist daher schlichtweg eine die Allgemeinheit gefährdende Verdrehung der Realität. Vor zehn Jahren ließ sich noch keine Massenhysterie erzeugen, die geeignet war, die Bevölkerung von einer Massen-Impfung zu überzeugen und ca. 28 Millionen Impfdosen mussten ungenutzt entsorgt werden.

Welche Folgen ein nicht sorgfältig in Langzeitstudien über mindestens fünf Jahre auf Nebenwirkungen untersuchter Impfstoff haben kann, wird unfreiwillig in folgendem Artikel deutlich, bei dem es um Pläne geht Freiwillige gezielt mit Corona  zu infizieren, um die Wirksamkeit von Corona-Impfstoff-Kandidaten schneller überprüfen zu können.

 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-impfstoff-absichtliche-infektionen-was-die-plaene-in-grossbritannien-bedeuten-a-5af8c50d-4149-413b-9a72-e4bae40468b0

25.09.2020, 15.32 Uhr

… Ab Januar sollen in London die ersten sogenannten Human-Challenge-Studien anlaufen, bei denen Freiwilligen das Coronavirus injiziert wird, um die Wirksamkeit eines potenziellen Impfstoffes zu testen. 

Mehrere Pharmakonzerne haben bereits mitgeteilt, nicht an den in Großbritannien geplanten Human-Challenge-Studien beteiligt zu sein. Darunter AstraZeneca, Sanofi, Moderna und Biontech, deren Impfstoffkandidaten bereits in klinischen Studien geprüft werden. Bewähren sich die potenziellen Vakzine in den entscheidenden Studien der Phase III, könnten Covid-19-Impfstoffe also auch ohne Challenge-Studien zugelassen werden.

Welche Risiken bestehen für Probanden?

Teilnehmer von Challenge-Studien sind einem mehrfachen Risiko ausgesetzt:

Zum einen kann der Impfstoff unerwünschte Nebenwirkungen auslösen,

zum anderen besteht die Gefahr für einen schweren Verlauf von Covid-19, wenn sich das Vakzin als unwirksam erweist.

Zudem ist denkbar, dass die Impfung die Erkrankung sogar noch verstärken könnte. Das wurde beispielsweise bei Tierversuchen mit Impfstoffkandidaten gegen die eng verwandten Coronaviren Sars und Mers beobachtet. In diesem Fall würden die Versuche abgebrochen…

 

Diejenigen Pharmakonzerne, die sich bereits in der dritten Testphase befinden,  wollen erwartungsgemäß nicht an den Human-Challenge-Studien teilnehmen. Sie hoffen auf eine Schnellzulassung bereits Anfang oder Mitte 2021, nach Studien mit um die 60 000 Teilnehmern, deren Ansteckungsrate dann nur über wenige Monate untersucht werden kann in einem von Corona stark betroffenen Land. Über mögliche Spätschäden durch die Impfung können nach so kurzer Zeit keine zuverlässigen Angaben gemacht werden. Die Corona-Massenimpfung wäre dann eine Art Human-Challenge-Feldversuch nach dem Prinzip des Russischen Roulettes. Sollte unter 1000 Geimpften statistisch einer schwer erkranken, mit tödlichen Folgen oder lebenslangen schweren Gesundheitsschäden,  dann könnte man sich ausrechnen, wie viele der ca. 80 Millionen Deutschen um welchen Preis geschützt werden sollen.

Wer soll den Preis bezahlen?

Damit ältere Menschen wie die meisten Politiker weniger Angst vor Corona haben dürfen müssen die Jungen leiden. Wobei es nach einer Schnellentwicklung eines völlig neuen Impfstoffs keineswegs gesagt ist, dass der Impfschutz bei der Risikogruppe auch nur  die 30 Prozent zu überschreiten vermag. Der schlimmste Impfstoff könnte durchaus mehr Schaden anrichten als durch Covid-19 bei uns in Deutschland jemals zu erwarten wäre – vor allem bei den Jüngeren, denen kaum schwere Verläufe drohen. Durch den Infekt nicht ernsthaft bedrohte Personen durch eine Impfung zu gefährden ist ethisch absolut nicht vertretbar.

Unsere Politiker haben in der Corona-Krise schnell gelernt, dass diejenigen den größten Zuspruch in der Bevölkerung erhalten, die die strengsten Corona-Maßnahmen anordnen. Dies ist auch der einzige Grund, warum unser NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf einmal seinen Chef-Virologen Streeck ignoriert und als erstes Bundesland nach den Sommerferien die Maskenpflicht im Unterricht beschlossen hatte. Die durch Medien und Star-Virologen wie Drosten erzeugte Massenhysterie ist mittlerweile so weit fortgestritten, dass es sich trotz beendeter Maskenpflicht im Unterricht nur wenige Schüler trauen, den Seuchenlappen wenigstens am Sitzplatz einmal abzunehmen. Der blinde Glaube an die Schutzwirkung der nachweislich Virus-durchlässigen Alltagsmasken ist dermaßen stark, dass sicherlich breite Proteste drohen würden, wenn die Maskenpflicht beim Einkaufen, in öffentlichen Gebäuden und in Bus und Bahn mal eben aufgehoben würde. Ein Großteil unserer mittlerweile schwer wahrnehmungsgestörten Gesellschaft kann nicht mehr ohne Maske – die irrationale Angst vor dem vergleichsweise geringen Lebensrisiko Corona ist für viele Menschen scheinbar unüberwindbar geworden. Die Lebensangst wurde zentral fokussiert auf eine einzige Bedrohung. Und diese rechtfertigt in den Augen einer erschreckenden Mehrheit die Aufgabe rechtsstaatlicher Grundprinzipien, der Menschenwürde und des normalen menschlichen Zusammenlebens. Sie verstecken sich hinter ihren Masken, selbst unterdrückt, andere unterdrückend und die Politiker nutzen die Gunst der Stunde, um den Machtanspruch der Exekutive zu etablieren. Wissenschaftler wie Drosten liefern dazu die Rechtfertigung. Die Weltsicht des 48-Jährigen Christian Heinrich Maria Drosten scheint stark durch seine katholische Erziehung geprägt worden zu sein, seine Eltern – im Emsland ansässige Bauern – schickten ihren Sohn auf das Gymnasium Marianum in Meppen, eine katholische Privatschule in Trägerschaft der Schulstiftung des Bistums Osnabrück.

https://www.marianum-meppen.de/projekte/forum_marianum.html

Drosten wirkt auf mich wie die Gallionsfigur einer „neu-religiös“ motivierten apokalyptischen Bewegung, die meint, durch einen totalitären Hygienestaat mit Zwangsimpfungen und Zwangsverhüllung von Mund und Nase einen Ansatz zur Überwindung der menschlichen Weltangst gefunden zu habe. Es ist der Hoffnungsentwurf einer zutiefst lebensfeindlichen Persönlichkeit, im Internet schon mal als „Wirrologe“ bezeichnet.

 

https://www.bpb.de/apuz/151302/kurze-geschichte-der-apokalyptik

11.12.2012 | Von: Michael Tilly

… Die religiös begründeten Abgrenzungsbestrebungen der apokalyptischen Bewegung haben nicht nur eine religiöse, sondern auch eine soziale Funktion. Im Rahmen der apokalyptischen Vorstellungswelt wird als Konsequenz abweichenden Verhaltens die zukünftige Bestrafung im universalen Endgericht erwartet und zugleich der gegenwärtige Ausschluss aus der eigenen Gruppe vollzogen… Während der „kupierten“ säkularen Apokalyptik demnach prinzipiell keine Hoffnung auf Erlösung innewohnt, enthält die christliche Apokalyptik einen grundsätzlichen Ansatz zur Überwindung der menschlichen Weltangst in einer bedrängenden Gegenwartssituation durch einen übergreifenden und sinnstiftenden Hoffnungsentwurf.

 

Der Hoffnungsentwurf des christlichen Apokalyptikers Drosten beruht auf der Entwicklung von Impfstoffen. Das Fatale daran ist die Alternativlosigkeit, mit der dieser sicherlich begnadete Forscher sein Sendungsbewusstsein meint ausleben zu müssen – und das mit einer logisch nicht nachvollziehbaren Widersprüchlichkeit. Drosten betont einerseits, dass Wissenschaftler nicht dazu da seien, politische Entscheidungen zu treffen, gleichzeitig aber malt er die Gefahr einer zweiten Welle an die Wand und warnt eindringlich vor einer Wiedereinsetzung der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte und einer Abschwächung bzw. Nicht-Verschärfung der Maskenpflicht. Viele der militanten Maskenbefürworter verhalten sich mittlerweile ähnlich widersprüchlich wie ihr „Wirrologen“-Vorbild. In den staatlich festgelegten Gefahrenzonen tragen sie streng ihre Pflichtverhüllung, während sie bei privaten Treffen mit Freunden, Bekannten und Unbekannten kuschelig eng beieinander sitzen, nach dem Motto: wo keine Maskenpflicht, da kein Virus.

Der Geist der apokalyptischen Bewegung hat bei uns längst Fuß gefasst: bei Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch die moralische Ächtung. Den Maßnahmen-Verweigerern wird die Schuld zugeschoben an der weiteren Ausbreitung von Covid-19. Sie werden präventiv aus der Gruppe der Linientreuen ausgeschlossen, von der Teilnahme am öffentlichen Leben, vom Einkaufen und teilweise auch von der Erwerbstätigkeit. Die Übergriffe auf sogenannte „Maskenverweigerer“ werden zunehmen, die psychischen und körperlichen Spätschäden durch das  Maskentragen auch. Wir dürfen nicht verlernen, unsere Gefühle zu zeigen, und wir dürfen nicht akzeptieren, uns wie in asiatischen Kulturen üblich eine „Schamkultur“ aufzwingen zu lassen. Wir müssen aufhören, den Atem eines jeden Menschen in unserer Nähe als mögliche Infektionsquelle zu fürchten. Und wir müssen endlich akzeptieren, dass die Lebensrisiken Bestandteil des Lebens sind. Wir sollten dafür kämpfen,  in unsere alte Normalität zurückfinden zu dürfen – nicht  hinter eine Maske gezwungen, sondern in Freiheit!