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Die Corona-Impfung als Exit-Strategie – eine Pflicht zum Humanexperiment ohne Risikoabwägung?

Mit großer Sorge verfolge ich die voraussichtliche Schnellzulassung der neuartigen mRNA-Corona-Impfstoffe in Europa bei gleichzeitiger öffentlicher Diskussion einer möglichen Impfpflicht. Es ist eine Diskussion mit angezogener Handbremse. Gesundheitsminister Jens Spahn hat mehrfach betont, dass es keine Impfpflicht geben wird. Doch sollte jedem denkenden Menschen klar sein, was das Wort eines Politikers wert ist. Schon die Tatsache, dass in den Medien die Frage nach einer Impfpflicht durch die Hintertür überhaupt ergebnisoffen diskutiert wird, macht deutlich, wie die Pläne der Bundesregierung wirklich aussehen. Falls mit der Freiwilligkeit nicht die gewünschten 70 Prozent für eine ausreichende Immunität in der Bevölkerung erreicht werden sollten, wird nachjustiert –  und das ist nach derzeitigen Umfragen hochwahrscheinlich. Dann wird unsere hierzu ermächtigte Exekutive zunächst eine Impfpflicht für alle Risiko-Gruppen-Angehörigen, alle Mitarbeiter im Gesundheitssystem sowie für alle Lehrer und Erzieher anzuordnen versuchen. Das wäre nach dem neuen Infektionsschutzgesetz wohl durchsetzbar – zumindest für den Fall, dass sich nicht eine größere Gruppe an Aufgeklärten diesem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit mit unabsehbaren Folgen aktiv widersetzt – mit juristischen Mitteln oder unter Inanspruchnahme des Widerstandsrecht – koste es, was es wolle! Ich habe die Hoffnung diesbezüglich noch nicht ganz aufgegeben und werde mich selbst unter keinen Umständen impfen lassen.

Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist – man erinnere sich an die Einführung der Maskenpflicht –  wird ein Impfausweis als Voraussetzung für die Teilnahme am öffentlichen Leben eingeführt werden, völlig freiwillig natürlich und nur für den Fall, dass die anderen Maßnahmen nicht greifen und die Zügel noch stärker angezogen werden müssen.

In einem Interview mit der Augsburger Zeitung äußerte sich Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ebenfalls reichlich mehrdeutig in Bezug auf einen kategorischen Ausschluss einer Impfpflicht.

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Justizministerin-Intensiv-ueber-Chancen-und-Risiken-einer-Impfung-sprechen-id58654681.html

02.12.2020

… LambrechtIch halte eine breite öffentliche Diskussion darüber für sehr wichtig. Das ist am Ende nicht nur eine rechtliche, sondern vor allem auch eine ethische Frage, die wir sehr gründlich abwägen müssen. Bisher gibt es nach meiner Kenntnis allerdings noch keine fundierten Erkenntnisse darüber, ob und in welchem Maße eine Impfung nicht nur die geimpfte Person vor einem Ausbruch der Krankheit schützt, sondern auch andere Personen vor einer Ansteckung. Dies ist aber Voraussetzung für alle weiteren Überlegungen. Davon unabhängig müssen wir intensiv über die Chancen und Risiken einer Impfung sprechen, damit jede und jeder Einzelne für sich gut informierte Entscheidungen treffen kann. Natürlich ist damit die Hoffnung verbunden, dass sich viele Menschen für eine Impfung entscheiden, um sich selbst und auch andere dadurch zu schützen. Dabei muss klar sein: Die Impfung soll auf freiwilliger Basis erfolgen.

Justizministerin Lambrecht macht eine Impfpflicht also daran fest, dass die Corona-Impfung auch vor einer Weitergabe der Infektion schützen müsse. Ich bin mir ganz sicher: eine staatlich geförderte „Studie“ wird schon bald Hinweise darauf liefern, dass die Viruslast bei den geimpften Infizierten ausreichend reduziert wird um die Infektionsketten mit hinreichend hoher Wahrscheinlichkeit unterbrechen zu können. Und schon wäre Frau Lamprecht bei der Impfpflicht mit im Boot. Die Frage nach möglichen Langzeitschäden stellt unsere Justizministerin erst gar nicht – genauso wenig wie die Frage nach dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, das meines Erachtens nach bereits bei der Masernimpfpflicht grundgesetzwidrig außer Acht gelassen wurde. Dabei halte ich die Masern-Impfung durchaus für sinnvoll, freiwillig, meinetwegen durch Werbekampagnen unterstützt, aber ohne Zwang in Form von Strafandrohungen und Ausschluss von Kindergarten und Schule.

Unter anderem auf der Seite des Bayerischen Rundfunks kann man nachlesen, wie es um die Sicherheit der Corona-Impfung wirklich bestellt ist. Ernste Nebenwirklungen treten statistisch gesehen meist in den ersten sechs Wochen nach der Impfung auf. Bei der hohen Probandenzahl ist davon auszugehen, dass häufige Nebenwirkungen bereits entdeckt worden sind, sehr seltene (ein Geimpfter auf Zehntausend) hingegen könnten bislang noch unentdeckt geblieben sein. Nach den bisher öffentlich behaupteten Erkenntnissen sieht es für mich danach aus, als ob die zu erwartenden Nebenwirkungen denen einer Grippe-Impfung ähneln, mit stärkerer Tendenz zu einer mehrtägigen Arbeitsunfähigkeit bei der zweiten notwendigen Impfstoffgabe.

https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-impfung-wie-gut-und-sicher-die-covid-19-impfstoffe-sind,SHveinw

02.12.2020, 16:45 Uhr

… Aufgrund von Statistiken geht man davon aus, dass fast alle Nebenwirkungen von Impfungen in den ersten sechs Wochen auftreten. Die Teilnehmenden der Studien für die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wurden mindestens zwei Monate nach Gabe der zweiten Dosis beobachtet…

Ein geringer Anteil der Impflinge litt nach Angaben der Unternehmen unter Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopf- und Gelenkschmerzen und einer geröteten und schmerzenden Einstichstelle, besonders nach der zweiten Dosis. Manchmal kam es auch zu leichtem Fieber oder Schüttelfrost… Da die Impfung ganz neu auf den Markt kommen soll, lässt sich über Langzeitnebenwirkungen noch keine Aussage machen. Das Beruhigende an den aktuellen Studien ist die hohe Zahl an Testpersonen: 44.000 Freiwillige sind es bei Biontech/Pfizer und 30.000 bei Moderna. Den Zulassungsbehörden stehen also die Gesundheitsdaten zehntausender Probanden zur Verfügung. In den vergangenen zehn Jahren umfassten Studien für Impfstoffe im Schnitt rund 6.700 Testpersonen… Insgesamt sollen sowohl die Schutzwirkung als auch eventuelle Nebenwirkungen über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet werden. Bislang wurden keine schweren Nebenwirkungen verzeichnet… Bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die ersten mRNA-Impfstoffe der Anbieter Biontech/Pfizer und Moderna, die auf den Markt kommen, zumindest verhindern, dass Menschen an Covid-19 erkranken. Es kann laut Experten jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Geimpften weiter mit dem Virus infizieren und es unbemerkt an andere weitergeben. Insbesondere Infektionen der Atemwege seien mit Impfstoffen schwer vollständig zu blockieren, sagt Bodo Plachter, stellvertretender Direktor des Instituts für Virologie am Lehrkrankenhaus der Universität Mainz. Sie würden aber wohl dazu beitragen, die Viruslast zu reduzieren… Noch können keine Langzeitstudien vorliegen, die Antworten liefern, wie lange der Impfschutz hält. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass eine Impf-Immunisierung gegen Corona ein Leben lang hält. Es könnte eher sein, dass man sie wie bei der Grippe-Schutzimpfung regelmäßig wiederholen muss…

Der entscheidende Kritikpunkt an den neuen Impfstoffen ist der sehr kurze Beobachtungszeitraum, in dem sich ernste Langzeitnebenwirkungen noch nicht ermitteln lassen können. Gerade die Wirkung von mRNA auf die Wirtszellen und das Immunsystem ist keineswegs sicher einzuschätzen. Ich kann die Argumentationen der Kritiker wissenschaftlich zwar nicht beurteilen, doch erscheint mir eine Sorge als berechtigt: niemand kann derzeit ausschließen, dass das Risiko von Autoimmunerkrankungen bei diesen Impfstoffen nicht doch erheblich größer sein könnte als bei herkömmlichen langjährig erprobten Impfstoffen. Krebserkrankungen oder eine Unfruchtbarkeit in Folge der Impfung halte ich zwar für eher unwahrscheinlich, doch hat bislang niemand den Beweis erbracht, dass solche Spätschäden unmöglich sind.

Jeder Impfung sollte erst nach einer Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen. Die seit 2018 in Afrika teils ohne Zulassung durchgeführte Ebola-Impfung mit dem Ebola-Zaire-Impfstoff Ervebo ist ein gutes Beispiel für diese generelle Impfproblematik. Der Vektor-Impfstoff, nach dessen Vorbild AstraZeneca seinen Corona-Impfstoff entwickelt hat, ist ziemlich schlecht verträglich und führt bei bis zu 25 Prozent der Geimpften sogar zu länger anhaltenden Gelenksentzündungen. Trotzdem halte ich die Impfung als Ringimpfung um Ebola-Ausbruchsgebiete für sinnvoll, da das Virus selbst bei gesunden jungen Menschen ca. 70 bis 90 Prozent der Infizierten tötet.

Immerhin wurde bei dem Ebola-Impfstoff ein möglicher Einfluss auf die Fruchtbarkeit durch tierexperimentelle Studien an weiblichen Ratten untersucht. Bei den neuen mRNA-Corona-Impfstoffen wurde auf umfangreiche Langzeitstudien mit Tierversuchen verzichtet.

Die Zulassung des Ebola-Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema erfolge am 11. November 2019.   

… Es liegen keine Daten über die Auswirkungen auf die Fertilität bei Menschen vor. Tierexperimentelle Studien an weiblichen Ratten ergaben keine Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkungen

Über Arthritiden (Arthritis, Gelenkerguss, Gelenkschwellung, Osteoarthritis, Monoarthritis oder Polyarthritis) wurde in der Regel innerhalb der ersten Wochen nach der Impfung berichtet. In klinischen Studien, in denen Arthritiden berichtet wurden, traten diese im Median nach 10 bis 12 Tagen auf (Intervall von 0 bis 25 Tagen). Die Häufigkeit, mit der Patienten Arthritiden in klinischen Studien berichteten, reichte von 0 % in verschiedenen Studien bis zu 23,5 % in einer Phase1-Studie. Die Mehrheit der Arthritiden war schwach bis mäßig ausgeprägt. Die mediane Dauer der Arthritiden in klinischen Studien, in denen Arthritiden gemeldet wurden, betrug zwischen 2 und 81,5 Tagen (einschließlich der Dauer rezidivierender Arthritiden) mit einer maximalen Dauer von 330 Tagen. Die Gründe für das unterschiedliche Meldeverhalten bezüglich Arthritiden in den klinischen Studien ist unbekannt, könnte jedoch an unterschiedlichen Studienpopulationen oder unterschiedlichem Meldeverhalten hinsichtlich von Nebenwirkungen liegen. In der Phase-1-Studie mit der höchsten Inzidenz von Arthritiden, hatten 6 von 24 Patienten (25 %), die über Arthritiden nach der Impfung berichtet hatten, Gelenkbeschwerden, die bis zu 2 Jahre nach der Impfung anhielten. Bei einer kleinen Anzahl von Probanden wurde das Impfvirus in Gelenkerguss-Proben nachgewiesen, was auf einen viral vermittelten Prozess nach der Impfung hinweist… Ervebo enthält einen lebenden, attenuierten, rekombinanten, vesikulären Stomatitis-Virus-basierten Vektor, der das Hüllglykoprotein-Gen des Zaire-Ebola-Virus exprimiert…

Bei Covid-19 sieht die Bilanz völlig anders aus. Das Risiko eines sehr schweren Verlaufs ist bei nicht vorerkrankten Personen so gering, dass eine Risiko-Impfung nicht als verhältnismäßig gelten kann und daher sogar für bestimmte Teile der Bevölkerung verboten werden müsste. Unter verfassungsrechtlichen wie ethischen Gesichtspunkten dürfte die Europäische Arzneimittel-Agentur nach dem Vorsorgeprinzip eine Notfallzulassung eigentlich ausschließlich für die Angehörigen der Risiko-Gruppen erteilen – eine Entscheidung, die ich für sehr unwahrscheinlich halte. Eine Impfung von Kindern, Jugendlichen und  Erwachsenen  im gebärfähigen Alter müsste zumindest für den Zeitraum von zwei Jahren  ausgeschlossen werden, in dem die Nebenwirkungen noch weiter  beobachtet werden sollen. In dieser Zeit ist das Humanexperiment der klinischen Studie in Phase 3 noch nicht abgeschlossen, es wird erweitert auf Millionen neuer „Probanden“. Diese Vorgehensweise ist mehr als fragwürdig, bei einer direkten oder indirekten Impfpflicht wäre sie sogar kriminell. Nur bei den Angehörigen der Risiko-Gruppen halte ich das Impfrisiko derzeit für akzeptabel. Doch ist auch bei diesem Personenkreis das Recht auf Selbstbestimmung ausnahmslos zu achten.

Auf der Internetpräsenz der Bundeszentrale für politische Bildung findet man einen Beitrag zu den ethischen und rechtlichen Ansprüchen an die Forschung am Menschen.

https://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/257445/forschung-am-menschen

23.10.2017

Prof. Dr. Bert Heinrichs

… Heute geht man in der Forschungsethik zumeist von einigen abstrakten Prinzipien aus, deren Geltung als verbürgt angesehen wird… Dort werden vier grundlegende ethische Prinzipien formuliert, nämlich „Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht von Personen“ …, „Wohltun“…, „Nichtschaden“ …  und „Gerechtigkeit“… Der erste wichtige Schritt in der Übertragung dieser „Prinzipien mittlerer Reichweite“ auf den Bereich der Humanexperimente besteht darin, die informierte Einwilligung …, die Risiko-Nutzen-Analyse … sowie die gerechte Probandenauswahl … als konkrete Handlungsregeln zu benennen…
Die Geltung dieser Prinzipien lässt sich – abweichend vom Belmont Report bzw. den Principles – aus dem Gedanken der Menschenwürde entwickeln (Heinrichs 2006). Dieser Auffassung zufolge sollten wir andere Menschen niemals ausschließlich als Mittel zur Realisierung unserer eigenen Zwecke verwenden. Die Idee der personalen Würde, die Immanuel Kant (1785) in seiner Moralphilosophie maßgeblich entwickelt hat, hat Eingang in nationale Verfassungen gefunden, wie beispielsweise in das Grundgesetz, Art. 1 Abs. 1, und in internationale Dokumente, nicht zuletzt in die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen…

Neben der Informiertheit besteht, wie bereits kurz erwähnt, eine zweite wichtige Komponente einer vollgültigen Einwilligung in der Freiwilligkeit. Nun dürfte es (im Schutz einer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung) selten vorkommen, dass eine Person direkt zur Teilnahme an einem Forschungsvorhaben gezwungen wird. Durchaus realistisch sind aber subtilere Formen von Druck, die die Entscheidung der Person beeinflussen könnten…

Näher besehen stehen beide Prinzipien in einem Spannungsverhältnis zueinander, da das Recht auf Selbstbestimmung sich auch auf selbstschädigendes Handeln erstrecken kann. Und tatsächlich ist die Teilnahme an einem Humanexperiment, das mit Risiken für die Gesundheit der Probanden verbunden ist, eine Handlung, bei der der Handelnde zumindest eine mögliche Schädigung seiner psychophysischen Integrität selbstbestimmt in Kauf nimmt…

Natürlich wird die weltweit geplante Massenimpfung nirgendwo als Humanexperiment bezeichnet werden, da zuvor eine Notfallzulassung der Impfstoffe erteilt worden sein muss. Doch ändert das nichts an der Tatsache, dass diese Impfstoffe nach einem Beobachtungszeitraum von weit unter fünf Jahren alles Mögliche sein können, etwa wirksam, für die meisten Geimpften mehr oder weniger verträglich – sicher allerdings können sie nicht sein!

Warum ist man bereit, erhebliche Impf-Risiken in Kauf zu nehmen für eine Atemweginfektion, die bei der großen Mehrheit der Erkrankten nicht tödlich verläuft?

Meinem Eindruck nach spielen hier zum einen wirtschaftliche Aspekte der Impfstoff-Entwicklung eine Rolle, zum anderen handelt es sich um eine willkommene Exit-Strategie. Die Umsätze der Pharma-Industrie steigen mit den Impfzahlen und die Regierungen weltweit erhalten im Gegenzug ein Argument, nach und nach ihre völlig überzogenen Corona-Maßnahmen zu reduzieren, ohne sich für deren Unverhältnismäßigkeit rechtfertigen oder für die Kollateralschäden aufkommen zu müssen. Man darf nur nicht so langsam sein wie bei der Schweinegrippe-Impfung im Jahr 2010. Alle müssen zwangsgeimpft worden sein, bevor das Corona-Virus von alleine verschwindet, damit man anschließend behaupten kann, dass der Sieg über Covid-19 ohne Impfung undenkbar gewesen wäre. Die Diffamierung kritischer Wissenschaftler und Ärzte als Corona-Leugner verfolgt in erster Linie das Ziel, die Meinungshoheit in Bezug auf das äußerst fragwürdige totalitäre Handeln der Regierenden zu behalten. Das ist so wie mit den Lockdowns und der Maskenpflicht – sinken die Zahlen der positiv Getesteten, so liegt das angeblich an der Effektivität der Maßnahmen. Sinken sie nicht, so gilt das gleiche, dann wurde halt der weitere Anstieg verhindert – Beweise Fehlanzeige. Steigen die Zahlen aber weiterhin, so gilt: die Maßnahmen wirken noch unzureichend, weil sie nicht hart genug sind. Dasselbe wird auch verkündet, wenn die Positiven-Zahlen auf dem selben Niveau verharren wie es derzeit der Fall ist. Selbst ein kritisches Hinterfragen der zahlreichen ganz offensichtlich unsinnigen Maßnahmen ist unerwünscht und Zensur-bewehrt.

Allerdings darf der weit verbreitete Glaube an Maskenwirkung und Berufsverbote-Effektivität nicht durch „Corona-Skeptiker“ erschüttert werden. Es muss absolut verhindert werden, dass wissenschaftliche Studien mit gegenteiligen die Maßnahmen in Frage stellenden Ergebnissen den Weg in den öffentlichen Diskurs finden. Derweil nehmen Spaltung und Aggressivität in der Bevölkerung massiv zu. Diejenigen, die sich gerne hinter Masken verstecken und sich wohlfühlen in einem starken Staat, in dem Kontrolle und Denunziation oberste Pflicht sind, stehen denen gegenüber, die sich gegen die Abschaffung sämtlicher bürgerlicher Freiheiten zur Wehr zu setzen versuchen oder die Abschaffung unserer Grundrechte zumindest öffentlich kritisieren. Manche wählen in einem letzten Schritt der Selbstbestimmung den Freitod anstelle der staatlich verordneten Existenzvernichtung und Ausgrenzung. Andere laufen Amok – in grenzenloser Wut und Verzweiflung. Ich hoffe auf diejenigen, die die Nerven behalten, die Mutigen, Entschlossenen und Integren, die in allen Zeiten und Epochen stets bereit waren, für ihre Freiheit mit allen Mitteln zu kämpfen ohne selbst die Menschlichkeit zu verlieren. Möge die Macht mit ihnen sein!

Die gesamte Idiotie der Hygiene-Dressur wird  in folgendem Plakat humorvoll zum Ausdruck gebracht, das Ende November durch die sozialen Netz Werke ging.

Gefälschtes Plakat des Bundesministeriums für Gesundheit

Im übertragenen Sinne heißt das: „Es ist alles für den Arsch. Risikogruppen schützen geht anders!“

In der Doku von 2004 „Tschernobyl – Minuten der Entscheidung“ machte Piers Paul Read zur  Reaktorkatastrophe von 1986 in der damaligen Sowjetunion mit europaweiter Ausbreitung der Radioaktivität folgende bemerkenswerte Aussage:

 „Tschernobyl sollte uns immer als ein warnendes Beispiel für die Überheblichkeit der Menschen in Erinnerung bleiben, die glauben, alles wissenschaftlich lösen zu können.“

Hoffentlich wird man in vielen Jahren im Rückblick auf das Humanexperiment Corona-Impfung nicht zu einer ähnlichen Erkenntnis gelangen müssen. 

„Die Covid-19-Impfgeschädigten sollten uns immer als ein warnendes Beispiel für die Überheblichkeit der Menschen in Erinnerung bleiben, die glauben, durch eine Massenimpfung mit einen neuartigen unsicheren Impfstoff eine Krankheit ausrotten zu können.“

Das noch größere Risiko, gegen Corona geimpft zu sein?

Die Hauptursache für den Tod von Corona-Patienten ist der sogenannte Zytokinsturm, eine Überreaktion des Immunsystems, bei der zu viel gebildetes Zytokin neben den vom Virus infizierten Zellen auch gesunde Zellen markiert. Dies führt zur Selbstzerstörung des Körpers durch seine eigene Immunabwehr. 

Ist es wissenschaftlich gesichert, dass nach einer Impfung gegen Covid-19 im Falle eines Kontakts mit dem Virus ein Zytokinsturm überhaupt nicht oder mit geringerer Wahrscheinlichkeit entstehen kann als bei nicht geimpften Infizierten?

Wird vor Zulassung eines Impfstoffs durch geeignete Studien ausgeschlossen, dass bei Menschen mit überstandener Infektion die Impfung selbst nicht zum Auslöser einer lebensbedrohlichen Überreaktion des Immunsystems werden kann? 

Bislang konnte noch kein Impfstoff gegen ein Corona-Virus entwickelt werden, allerdings weisen Tierversuchsstudien aus dem Jahr 2010 zu SARS-CoV auf eine potentielle Gefahr  hin. Durch einen nach der SARS-Pandemie 2002/2003 entwickelten Impfstoff aus inaktivierten Viren konnte eine auf gut 4 Monate begrenzte Immunität erzielt werden, ähnlich wie bei Grippe-Impfungen. Bei einer Studie an einem Mausmodell aus dem Jahr 2012 führten vorherige Impfungen jedoch bei alle geimpften Mäusen nach dem Kontakt mit dem Virus zu einer gefährlichen Autoimmunreaktion der Lunge.    

https://de.wikipedia.org/wiki/SARS-CoV

… Bei drei genesenen Patienten der SARS-Pandemie konnte noch neun bis elf Jahre nach ihrer Infektion eine Immunantwort mittels T-Gedächtniszellen und zytotoxischer T-Zellen nachgewiesen werden

Im Jahr 2010 wurde im Tierversuch an Mäusen und Goldhamstern ein Impfstoff aus inaktiviertem SARS-CoV getestet. Es ließ sich eine begrenzte Immunität der Tiere nachweisen, die jedoch rasch abnahm. Die Mauspopulation verfügte nach achtzehn Wochen über keine Immunität mehr. Bei den Hamstern zeigte sich eine begrenzte Immunität noch achtzehn Wochen nach der zweiten Impfdosis. Im Jahr 2012 wurde eine Studie veröffentlicht, welche neben inaktiviertem SARS-CoV auch Impfstoffe bestehend aus Teilkomponenten an einem Mausmodell testete. Alle Impfstoffe lösten bei den Versuchstieren die Bildung neutralisierender Antikörper aus. Alle Versuchstiere zeigten jedoch nach Exposition mit dem SARS-Virus eine Autoimmunreaktion der Lungen, welche von den Forschern auf eine durch die Impfung hervorgerufene, überschießende Immunreaktion auf das Virus zurückgeführt wurde…

Wozu dient das sogenannte humanisierte Maus-Modell? 

Ein humanisiertes Mausmodell arbeitet mit genetisch veränderten Mäusen. Laut eines Artikels aus dem Jahr 2006 soll es mit Hilfe dieser speziell gezüchteten Mäuse möglich sein, eine überschießende Immunreaktion beim Menschen vorherzusagen.

https://www.pei.de/DE/newsroom/pm/jahr/2016/07-mausmodell-kann-zytokinsturm-durch-tgn1412-antikoerper-vorhersagen.html

07 / 2016

… TGN1412 war zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis und einer bestimmten Form der Leukämie entwickelt worden. 2006 wurde der Antikörper im Vereinigten Königreich im Rahmen einer sogenannten „First-in-Man“ Studie (Erstan­wendung am Menschen) sechs gesunden Probanden verabreicht. Bei allen Probanden kam es bereits kurz nach der Gabe des TGN1412-Antikörpers zu einer massiven Freisetzung von immunologischen Botenstoffen (Zytokinsturm) mit lebensbedrohlichen Symptomen. In den vorangegangenen Tierversuchen – wichtiger Bestandteil der geforderten Untersuchungen vor einer Erstanwendung beim Menschen – waren keine Anzeichen für Risiken gefunden worden… Immunologen des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) um Nachwuchsgruppenleiterin Priv.-Doz. Dr. Zoe Waibler gingen der Frage nach, ob humanisierte Mausmodelle hierfür geeignet sein könnten. Sie verwendeten sogenannte „Knockout- Mäuse“, bei denen spezifische Gene des Immunsystems der Maus ausgeschaltet und durch Zellen des Immunsystems aus dem menschlichen Blut ersetzt sind. Die Forscher verwendeten außer TGN1412 auch den monoklonalen Antikörper OKT3, von dem ebenfalls bekannt ist, dass er schwere Zytokinstürme auslösen kann. Für beide Antikörper konnten die Wissenschaftler in den Blutproben der Tiere eine Zytokinfreisetzung feststellen. 

Die Tierversuchsgegner unter den Ärzten zweifeln allerdings an der Aussagekraft dieser Tests. Humanisierte Mäuse seien nicht mit menschlichen Patienten vergleichbar.

https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/neuigkeiten/3145-tierversuche-noch-lukrativer-in-zeiten-von-corona

08. April 2020 

… Aktuell bietet Taconic einen „Werkzeugkasten“ mehrerer „Mausmodelle“ an, die sich angeblich für die Erforschung des neuen Coronavirus eignen würden. Die Tiere werden von der Firma zu bloßen Werkzeugen degradiert und in einem ungeheuerlichen Katalog neben vorgeschlagenen „Versuchsansätzen“ gelistet. Nicht nur ethisch, sondern auch wissenschaftlich ist diese Vorgehensweise höchst verwerflich, da das neue Coronavirus Mäuse und andere Nagetiere natürlicherweise nicht infiziert. Um einige der menschlichen Covid-19-Symptome nachahmen zu können, werden die meisten Tiere bei Taconic auf verschiedene Weise genetisch verändert. Einzelne menschliche Gene werden bei Mäusen hinzugefügt oder verändert, um Ähnlichkeiten zu bestimmten menschlichen Merkmalen bei den Tieren zu schaffen. So werden sogenannte „humanisierte Mäuse“ hergestellt. Aus genetischer Sicht ist das aber unsinnig, weil es mehrere Tausend komplexe, vielfältige Unterschiede in den Genen, deren Regulation und in den entstandenen Genprodukten zwischen Maus und Menschen gibt. Die künstliche Veränderung von wenigen Genen kann deshalb keinesfalls Mäuse in kleine Stellvertreter der menschlichen Patienten umwandeln, was der Name „humanisierte Mäuse“ suggeriert…

Ich habe keine Informationen dazu gefunden, ob die Studien zu den Covid-19-Impfstoffen solche humanisierten Mausmodelle verwendet haben, um einen durch eine Impfung bei einem Erregerkontakt ausgelösten Zytokinsturm auszuschließen.   

Können Human-Challenge-Studien zu den Corona-Impfstoffen helfen, dieses Risiko besser abzuschätzen?

Für Anfang 2021 sind Studien zur gezielten Infizierung von geimpften Probanden in Großbritannien geplant.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/absichtliche-infektion-mit-sars-cov-2-britische-mediziner-wollen-gesunde-testweise-mit-covid-19-infizieren/26295410.html

21.10.2020

In Großbritannien sollen Covid-19-Impfstoffe an gezielt infizierten Menschen getestet werden.

Von Patrick Eickemeier

Die freiwilligen Probanden würden dazu zunächst mit einem Impfstoffkandidaten geimpft und später gezielt mit Sars-CoV-2 infiziert. Wenn der Impfstoff wirkt, werden sie nicht erkranken. Falls doch, würden sie behandelt. Die Schutzwirkung kann auf diese Weise schneller und mit weniger Studienteilnehmern als in üblichen klinischen Studien getestet werden, da man nicht zufällige Infektionen abwarten muss… Geplant ist, die Dosis der verabreichten Viren in sehr kleinen Schritten zu erhöhen, bis Infektionen auftreten. Schweren Verläufen durch Infektionen mit großen Virenmengen will man so vorbeugen… „Wir haben es bei Sars-CoV-2 mit einem tödlichen Virus zu tun und das Risiko für die Freiwilligen ist nicht unerheblich“, sagt aber Clemens Wendtner von der München Klinik Schwabing, der auch stellvertretender Vorsitzender der Ethikkommission der Ludwig-Maximilians-Universität München ist… „Ich glaube der wissenschaftliche Beitrag dieser Challenge-Studie wird minimal sein“, sagt Wendtner…

Die Aussagekraft solcher Challenge-Studien wird von der Teilnehmerzahl bestimmt. Der wissenschaftliche Beitrag könnte dann von erheblicher Bedeutung sein, wenn tatsächlich durch die vorherige Impfung nach der gezielten Infizierung bei auch nur einem Probanden ein Zytokinsturm zu beobachten wäre. Bei den klinischen Studien werden zwar einige zehntausend Probanden geimpft, eine solche lebensgefährliche Nebenwirkung muss aber nicht zwangsläufig auftreten, wenn sie ausreichend selten vorkommt, weil ein Großteil der geimpften Probanden in den wenigen Monaten der Beobachtung keine zufällige Infektion erleiden wird. Die Studien der dritten Phase müssten über viele Jahre laufen, um mit größerer Wahrscheinlichkeit seltene Nebenwirkungen festzustellen. Bei derart kurzen Studien wie bei den abgekürzten Verfahren zu den neuen Corona-Impfstoffen ist sogar zu befürchten, dass selbst häufigere Nebenwirkungen nicht zwangsläufig vor der Zulassung des Impfstoffs festgestellt werden.

Selbst bei einer Beobachtungsphase von 4 Jahren ist es möglich, dass Risiken einer Impfung übersehen werden. Zwischen April und Oktober 2020 lief eine Studie des Paul-Ehrlich-Instituts zu einer möglichen Reaktivierung des Herpes Zoster-Virus durch die Anfang 2018 zugelassene Shingrix-Impfung.

https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2020/200415-shingrix-studie-herpes-zoster-aufruf.html

Studie des Paul-Ehrlich-Instituts zu Verdachtsfällen von Gürtelrose sowie schweren Hautreaktionen nach Impfung mit dem Herpes-zoster-Impfstoff Shingrix

+++ Update vom 16.10.2020: Die Studie wurde regulär zum 14.10.2020 beendet, eine Teilnahme ist nicht mehr möglich. +++

… Im Rahmen einer vom Paul-Ehrlich-Institut initiierten Beobachtungsstudie soll geklärt werden, ob es sich in den oben beschriebenen Fällen um die Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus (VZV) als potenzielle Nebenwirkung von Shingrix handelt…

https://www.pharmazeutische-zeitung.de/zoster-artige-laesionen-nach-shingrix-impfung-118520/

Daniela Hüttemann 26.06.2020  

Der Herpes-zoster-Impfstoff Shingrix® von Glaxo-Smith-Kline (GSK) ist seit Mitte 2018 in Deutschland auf dem Markt. Es handelt sich um einen adjuvantierten Subunit-Totimpfstoff, der als Impfantigen rekombinantes Glykoprotein E des Varizella-Zoster-Virus (VZV) enthält. Er soll verhindern, dass es zu einer Reaktivierung des Virus in Form einer Gürtelrose kommt.

Fallbeispiel 1: Bei einer 83-jährigen Patientin mit einem HZ in der Anamnese kommt es einen Tag nach Applikation der ersten Shingrix-Impfung in den M. deltoideus zu einem ausgeprägten HZ im Dermatom der Einstichstelle… Zum Zeitpunkt der Meldung leidet die Patientin noch unter einer PHN (postherpetischen Neuralgie)…

Insgesamt seien der AkdÄ zwischen Januar und August 2019 zehn Verdachtsfälle von Herpes zoster oder Zoster-artigen Hautläsionen im engen zeitlichen Zusammenhang zur Shingrix-Impfung gemeldet worden. Daraufhin wurde eine Drug-Safety-Mail verschickt. Es folgten 43 weitere Berichte. Bei 80 Prozent dieser Fälle trat die unerwünschte Wirkung nach der ersten der zwei notwendigen Impfungen auf. Im Median lagen zwischen Impfung und Auftreten der Hautreaktion 14 Tage mit einer erheblichen Spanne zwischen einem Tag und mehreren Monaten, berichtet die AkdÄ…

»Bei Patienten besteht nach der ersten Impfung mit Shingrix noch kein ausreichender Impfschutz, sodass sie rein zufällig kurz nach der Impfung an einem HZ erkranken können«, mutmaßen die Autoren. Bei einigen der beobachteten Hautreaktionen handle es sich möglicherweise nicht um einen HZ im Sinne einer VZV-Reaktivierung, sondern lediglich um einen Zoster-ähnlichen Hautausschlag als Reaktion auf die Impfung… So ganz will die AkdÄ einen kausalen Zusammenhang aber nicht ausschließen und formuliert folgende Hypothese: Shingrix generiere eine hohe Zahl CD4+-T-Lymphozyten, die sich gegen das Impfantigen Glykoprotein E des Virus richten. Es sei denkbar, dass diese T-Zellen Reservoirzellen des Varizella-Zoster-Virus angreifen und Mechanismen aufheben, die deren Latenzzustand stabilisieren.

Zudem sei bekannt, dass das Virus regelmäßig subklinisch reaktiviert werde, wobei das Immunsystem das Virus schnell wieder beseitige. Wenn die Impfung zufällig in eine solche Reaktivierungsphase falle, könne das in der Vakzine enthaltene Glykoprotein E die T-Zell-vermittelte Immunabwehr gegen VZV neutralisieren und aus der subklinischen Reaktivierung ein symptomatischer HZ entstehen, schreibt die AkdÄ…

Wenn ich diese Argumentation als Laie richtig verstanden habe, würde bei einer Bestätigung eine dieser Hypothesen ein Herpes Zoster-Ausschlag dann durch die Impfung ausgelöst werden können, wenn diese zufällig in eine Reaktivierungsphase ohne Symptomauslösung fällt oder wenn bei einem Geimpften eine zu gute Immunantwort generiert wird. Bei dem ersten von mir zitierten Fallbeispiel erfolgte der Ausbruch direkt nach der Impfung bei einer Patientin, die bereits eine Herpes Zoster-Infektion zuvor erlitten hatte. Auch in meinem engen Verwandtenkreis ist ein derartiger Fall aufgetreten. Nach einer erst knapp einen Monat überstandenen Gesichtsrose wurde ein erstes Mal mit Shingrix geimpft – ohne negative Folgen. Erst durch die zweite Impfung gut vier Monate später wurde dann ein folgenschwerer neuer Herpes Zoster-Ausbruch ausgelöst, der zu andauernden Nervenschmerzen geführt hat. Zwischen der Impfung und dem Auftreten der Symptome lagen nur 8 Tage.

Es wundert mich, dass trotz bekanntwerden der Fälle einer möglichen Reaktivierung durch die Impfung diese weiter uneingeschränkt empfohlen wird – auch für Menschen, die bereits eine Gürtelrose hinter sich haben und bei denen daher eine erneuter Ausbruch weniger wahrscheinlich ist.

Bereits Ende August 2019 wurde dieses mögliche Impfrisiko öffentlich gemacht.

https://www.springermedizin.de/varizella-zoster-virus/nebenwirkungen/faelle-von-herpes-zoster-nach-shingrix–impfung/17102286

26.08.2019

Der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) wurden Fälle gemeldet, in denen Patienten in engem zeitlichem Zusammenhang mit einer Shingrix®-Impfung an Herpes zoster (HZ) erkrankt sind. Zusätzlich liegen im Spontanmeldesystem Berichte über ausgeprägte, zum Teil bullöse Hautreaktionen vor, die deutlich über die Injektionsstelle hinausgehen, teilt die AkdÄ mit. In manchen der Fälle sei ein HZ in der Vorgeschichte dokumentiert. Teilweise trat der HZ in dem Dermatom auf, in dem die Impfung appliziert wurde beziehungsweise wurden Schmerzen in einem früher von HZ betroffenen Dermatom berichtet…

In einer ZDF-Sendung von Anfang November 2019 wurde die Impfung weiterhin uneingeschränkt empfohlen, was sich bis heute nicht geändert hat.   

https://www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/impfung-gegen-guertelrose-102.html

05.11.2019

Das Risiko an Gürtelrose zu erkranken steigt mit zunehmendem Lebensalter und mit einem geschwächten Immunsystem. Auch wenn Betroffene bereits einmal an Gürtelrose erkrankt sind, können sie ein weiteres Mal erkranken, wenn auch mit einem etwas geringeren Risiko… Gravierende Nebenwirkungen der Impfung sind aber bisher nicht bekannt

Informationen zur Durchführung der klinischen Studien zur Shingrix-Impfung erhält man in folgendem Artikel der European Medicines Agency in der unten zitierten Passage.

Ich bin nicht vom Fach, aber ich halte die Zahl von ca. 16000  Teilnehmern an der Shingrix-Studie für etwas dürftig, genauso wie den Beobachtungszeitraum von vier Jahren. Es ist keineswegs gesichert, dass der Impfschutz deutlich länger als vier Jahr anhält. Die Ergebnisse der aktuellen Studie zu der festgestellten möglichen Nebenwirkung liegen noch nicht vor, aber ich bin der Ansicht, dass im Rahmen des eigentlich europaweit geltenden Vorsorgeprinzip zumindest auf die Impfung bei denjenigen vorerst verzichtet werden sollte, für die aufgrund eines vorherigen Herpes Zoster-Ausbruchs eine geringere Wahrscheinlichkeit für eine erneute Erkrankung besteht.    

Zurück zur Entwicklung von Covid-19-Impstoffen: ein besonders großes Risiko sehe ich bei der Schnelltestung der noch nie beim Menschen angewendeten mRNA-Impfstoffe. In den folgenden Veröffentlichungen sind Bedenken geäußert, offene Fragen werden formuliert, zu denen sich nicht zwangsläufig in der Kürze der Zeit gesicherte Antworten finden lassen werden.   

https://www.sciencemediacenter.de/alle-angebote/fact-sheet/details/news/wie-berechtigt-sind-hoffnungen-auf-rna-impfstoffe-gegen-sars-cov-2/

27.04.2020

Impfungen mit RNA-Vakzinen müssen einerseits eine wirksame Immunantwort anstacheln, die modifizierten mRNA-Moleküle dürfen jedoch keine übertriebenen Immunreaktionen provozieren (zum Beispiel einen Zytokin-Sturm durch Aktivierung der angeborenen Immunabwehr)…

Das Risiko für Nebenwirkungen sollte im Allgemeinen geringer sein als bei klassischen Impfstoffen, weil bei der Herstellung keine giftigen Substanzen oder Zellkulturen verwendet werden, die zu einer Verunreinigung des fertigen Impfstoffs führen könnten.

Trotzdem stellen das Kapern der körpereigenen Proteinfabriken und die potenzielle Überaktivierung der Immunabwehr klinisch relevante Risiken dar.

Mögliche immunologische Kreuzreaktionen der verwendeten viralen Proteine mit körpereigenen Eiweißen müssen analysiert werden, um zum Beispiel das Risiko für Autoimmunreaktionen zu minimieren…

https://saez.ch/article/doi/saez.2020.18982

Veröffentlichung: 01.07.2020
Schweiz Ärzteztg. 2020;101(2728):862-864

Dipl.-Ing., Biologe, freier Autor, Graz

Offene Fragen betreffen vor allem das synthetische Design des Antigens. Die Boten-RNA muss einerseits so gestaltet werden, dass sie humane mRNA mimt, um von der Zielzelle verarbeitet zu werden. Anderseits muss das Antigen jenem von SARS-CoV-2 ausreichend ähneln, um eine Immunität zu gewährleisten. Neben solchen grundlegenden Problemstellungen liegen konkrete Hinweise für mögliche gesundheitliche Langzeitfolgen durch RNA-Immunisierungen vor. So haben präklinische Studien mit RNA-Impfstoffen gegen SARS und MERS das Risiko schwerwiegender entzündlicher Veränderungen des Lungengewebes offengelegt, die über eine Überreaktion der Th2-Lymphozyten vermittelt werden. Diese Bedenken gelten grundsätzlich auch, wenn die mRNA über einen viralen Vektor eingebracht wird (in der Regel RNA-Viren wie Retro-, Lenti- oder Alphaviren… Das Vorsorgeprinzip wäre dafür ein idealer Leitfaden…

https://www.rnd.de/gesundheit/corona-impfstoffe-wie-sicher-sind-die-neuen-vakzine-CTVETGGP6NCVZHVLFPLKX3K2AQ.html

Irene Habich

15.09.2020, 17:49 Uhr

… Zur Wirksamkeit der neuen mRNA-Impfungen, aber auch aller anderen möglichen Impfstoffe gilt: Sie lässt sich nur schwer abschätzen. Vor allem dann, wenn im Schnelldurchgang getestet wird…  Zudem spielen bei der Abwehr von Coronaviren nicht nur Antikörper, sondern auch bestimmte Zellen des Immunsystems eine wichtige Rolle:die T-Lymphozyten, kurz T-Zellen. Laut Biontech soll der entwickelte Impfstoff zwar auch die T-Zellen-Bildung anregen. Aber hierbei ist ebenfalls nicht genau bekannt, wie stark diese für einen guten Immunschutz ausfallen muss. Eine gestörte und überschießende T-Zellen-Reaktion soll außerdem an schweren Verläufen von Covid-19 beteiligt sein, was bei möglichen Nebenwirkungen zu berücksichtigen ist…

RND/dpa

In allen drei Artikeln wird vor der Gefahr eines Zytokinsturm gewarnt. Diese Nebenwirkung ist grundsätzlich wohl auch bei einigen Impfstoff-Kandidaten anderer Verfahren nicht auszuschließen. Das lebensbedrohliche Lungenversagen bei Covid-19 wurde gerade bei Patienten mit starker Immunantwort festgestellt, wie in folgendem Artikel erläutert wird.

https://news.rub.de/wissenschaft/2020-09-01-covid-19-schwerer-verlauf-trotz-oder-sogar-wegen-zu-starker-immunitaet

… Das gefürchtete Lungenversagen bei schweren Verläufen von Covid-19 entsteht nicht durch eine zu schwache Immunantwort. Ganz im Gegenteil scheint eine überschießende Reaktion des Immunsystems dazu beizutragen…

Wir konnten feststellen, dass eine stark ausgeprägte T-Zell- und Antikörper-Antwort nicht nur bei Patienten mit leichtem Covid-19-Verlauf beziehungsweise nach besiegter Virusinfektion nachweisbar waren.“ Vergleichbare oder sogar stärkere Immunität gegen Sars-Cov-2 konnte man bei Patienten mit schwersten Verläufen und Covid-19-bedingtem Lungenversagen feststellen.

Auf der Schweizer Seite Infovac wird das Risiko eines die Erkrankung verstärkenden Impfstoffs in aller Deutlichkeit benannt.

https://www.infovac.ch/de/impfunge/nach-krankheiten-geordnet/coronavirus-covid-19

DATENSTAND : 22 OKTOBER 2020

5. Das Risiko eines Impfstoffs, der den Schweregrad von COVID-19 erhöhen würde

Über COVID-19 ist immer noch zu wenig bekannt, aber ihr Schweregrad ist eindeutig auf eine unangemessene, übermäßige und/oder unzureichende Immunreaktionen zurückzuführen. Infolgedessen zielen derzeit viele Behandlungen eher darauf ab, Immun-/Entzündungsreaktionen zu bremsen als sie zu stimulieren.

Ein besonderes Risiko besteht darin, Antikörper zu induzieren, die in der Lage sind, an Coronaviren zu binden – aber nicht an der Stelle, die deren Fähigkeit, Zellen zu infizieren, blockiert (nicht-neutra­li­sierende Antikörper). Diese Antikörper können es dem Virus erleichtern, in die Zellen einzudringen / sie zu infizieren, anstatt dies zu blockieren (antikörperabhängige Verstärkung). Dieses Phänomen wurde bei SARS-Cov-1 und MERS-CoV beobachtet. Leider muss vermutet werden, dass dies auch bei COVID-19 passieren könnte – was große Vorsicht erfordert.

Die Tiermodelle, die geeignet sind, dieses Risiko zu postulieren /zu widerlegen, sind jedoch komplex. Und die klassischen Impfstudien, in denen lediglich nachverfolgt wird, ob die Impfstoffe bei den Freiwilligen einige Wochen oder Monate lang gut vertragen werden, können diese Frage nicht beantworten: es wird notwendig sein, entweder zu warten, bis diese geimpften Freiwilligen dem SARS-CoV-2-Virus ausgesetzt wurden – oder sie freiwillig dem Virus zu exponieren – was mangels einer wirksamen Behandlung nicht möglich ist…

Ohne Human-Challenge-Studien und bei schneller Zulassung eines Corona-Impfstoffs bestünde die Gefahr, dass durch eine Massenimpfung plötzlich auch bei ganz vielen Menschen außerhalb der Risikogruppen schwere Verläufe von Autoimmunerkrankungen ausgelöst werden könnten, wenn sie sich nach der Impfung mit Covid-19 infizieren. Gerade die neuen mRNA-Impfstoffe erscheinen mir in diesem Zusammenhang als besonders bedenklich, weil sie Studien zufolge kurz nach der Impfung teilweise sogar eine deutlich höhere Immunantwort auslösen als eine überstandene Infektion. Ich halte unter diesen Umständen sogar eine Impfung der Risikogruppen für bedenklich.

Die im folgenden Artikel beschriebenen Ergebnisse der Tierstudie zum Impfstoffkandidaten von Moderna haben meine Bedenken weiter gesteigert.

https://m.apotheke-adhoc.de/nc/nachrichten/detail/pharmazie/rna-impfstoff-schuetzt-rhesusaffen-vakzine-gegen-sars-cov-2/

APOTHEKE ADHOC, 05.08.2020 07:58 Uhr

… Beim Impfstoff-Kandidaten von Moderna handelt es sich um einen sogenannten mRNA-Impfstoff… Neben den aktuellen klinischen Studien lief auch eine tierexperimentelle Studie am Vaccine Research Center in Bethesda. Dabei wurde der Impfstoff an 24 Rhesusaffen getestet… Für ihre Untersuchungen unterteilten die Forscher die Tiere in drei Gruppen mit je acht Tieren. Eine Gruppe erhielt Injektionen mit 10 µg des Impfstoffs, die zweite erhielt 100 µg des Impfstoffs und die dritte bekam Placebo verabreicht. Die beiden Applikationen erfolgten jeweils im Abstand von vier Wochen. Bereits nach der ersten Verabreichung konnten die Wissenschaftler eine Bildung von IgG-Antikörpern gegen das Spike-Protein von Sars-CoV-2 nachweisen. Darunter waren außerdem Antikörper, die eine Infektion der Zellen mit Sars-CoV-2 verhindern können. Das Erstaunliche: Die Aktivität war 12 bis 84 Mal höher als bei den Antikörpern, die bisher im Blut von Genesenen Covid-Patienten nachgewiesen werden konnten. Den Forschern zufolge konnte der Impfstoff daher eine sehr hohe Immunantwort auslösen. Es sei nach der Verabreichung zu einer starken T-Zell-Antwort gekommen, die vor allem mit der Produktion von TH1-Zytokinen einherging… Vier Wochen nach der zweiten Applikation wurden die Rhesusaffen schließlich absichtlich Sars-CoV-2 ausgesetzt: Dazu wurde das Virus sowohl in die Nase wie auch in die Luftröhre gegeben. Die mit Placebo behandelten Tiere erkrankten alle an Covid-19 und zeigten typische Symptome und klinische Hinweise. Bei den geimpften Affen konnte Sars-CoV-2 nach zwei Tagen bei nur einem Tier in der Lunge nachgewiesen werden.  Die Tiere, die die höhere Dosis erhalten hatten, wiesen zudem alle negative Nasenabstriche auf.

Wenn bei nur 16 geimpften Affen das Virus bereits bei einem der Tiere in der Lunge nachgewiesen werden kann, dann ist das Risiko eines Zytokinsturms zumindest mit dieser Studie nicht widerlegt worden. Es sieht lediglich danach aus, als ob eine Erhöhung des Schweregrads von Covid-19 durch die Impfung wohl nicht der Normalfall, sondern eher die mehr oder weniger seltene Ausnahme bilden könnte – bei Rhesusaffen.

Wer ausgesuchten Wissenschaftlern vertraut, ignoriert, wie staatlich finanzierte Forschung funktioniert.

Wer Statistiken vertraut, weiß nicht, wie man sie fälscht.

Wer der Politik vertraut, verwechselt Weitsicht mit blindem Aktionismus.   

Der Apokalyptiker-Virologe Drosten und seine Weltrettungsvisionen

Er ist ein Apokalyptiker der Moderne, der Virologe Professor Christian Drosten, omnipräsent in der Corona-Debatte, der Mann mit dem vernachlässigten Äußeren und dem Gesichtsausdruck eines getretenen Hundes – Lachen Fehlanzeige.

Er ist das dröge aber effektive Pandemie-Sprachrohr der Macht, nicht einer höheren, sondern einer verdammt irdischen, im Panik-Modus der Unterwürfigkeit, ein Möchte-Gerne-Prophet ohne Draht nach oben. Seine wissenschaftliche Existenz ist bestimmt von einer Suche – der Suche nach der pandemischen Apokalypse, der Rückkehr einer Corona-Variante der Spanischen Grippe, einer Art Corona-Pest der Neuzeit. Es ist sein Moment, den das Schicksal ihm beschieden hat, um Großes zu schaffen, um die Welt zu retten mit einem allumfassenden Hoffnungsentwurf: der Virus-Test für alle, die Einschränkung jeglicher Ansteckungen fördernder sozialer Nähe, die Impfung für alle als einziger dauerhafter Ausweg aus der Krise.

Der Kampf gegen das Virus erfolgt mit den Mitteln der psychologischen Kriegsführung wie etwa dem Zwang zum Maskentragen, um die Allgegenwärtigkeit der Gefahr in den Köpfen der Menschen zu verankern. Die „AHA-Formel“ bringt die wesentlichen Disziplinierungsfaktoren auf einen Nenner in Form einer Allgemeine Hysterie-Anordnung – seriöse Wissenschaft geht anders.

Erschreckenderweise scheint kaum einen Journalisten in den Mainstream-Medien die Widersprüchlichkeit der Drosten-Aussagen bezüglich des epidemiologischen Nutzens von Alltagsmasken auch nur im Mindesten zu irritieren, deren Demokratie-Ferne auch nur im Ansatz zu stören. Dabei machte Drosten bereits in der Corona-Virus-Update-Folge 15 des NDR vom 17. März 2020 unmissverständlich klar, welche Bedeutung er dem Maskentragen  zuschreibt und warum er dieses Zeichen der Unterwerfung empfehlen würde wenn genügend Masken erhältlich sind.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript130.pdf

Im März zweifelte Drosten noch an der Durchsetzbarkeit der Maskenpflicht in unserer Kultur angesichts des nur kleinen zu erwartenden Nutzens. Doch hat sich unsere westliche Gesellschaft nahezu lautlos und erschreckend schnell in eine autoritäre Unterwerfungskultur verwandelt, schneller, als ein im christlichen Glauben scheinbar autoritär erzogener Drosten wohl zu hoffen vermochte.

Auch Monate später, in der Folge 54 vom 1. September 2020 seines Podcast, bestätigte der Chef-Virologe einmal wieder die von Maskengegnern angeführte Schwäche der Masken, doch leitete er auch hier aus den harten Fakten völlig unsinnige Handlungsanweisungen her.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript222.pdf

Drosten:

 

Die Fantasie des Herrn Drosten schlägt schon mal bemerkenswerte Kapriolen. Der Wissenschaftler scheint nicht oft einkaufen zu gehen. Zigarettenraucher in einem deutschen  Supermarkt sind mir persönlich unbekannt.

Drosten:

 

In der Regel steht man im Supermarkt eher nicht den anderen Kunden direkt gegenüber und pustet ihnen einen geradlinigen Luftstrahl ins Gesicht. Steht jemand direkt neben einer anderen Person an einem Regal, müsste dieser wegen des seitlichen Austretens sogar mehr Aerosol abbekommen als ohne Maske. Außerdem wird meist durch die Nasenlöcher eher nach unten ausgeatmet, aber das ist ja zu vernachlässigen in der Drosten-Logik „Schaden ist Nutzen“ frei nach Orwell.

Schon im Jahr 2009 und 2010 zur Zeit der Schweinegrippe wartete der bei Politikern und Medienvertretern hoch angesehene Virologe sehnlichst auf die nächste weltweite Pandemie-Katastrophe, und schon damals warnte er vor einer zweiten Welle, auch wenn die erste Schweinegrippe-Welle noch auf sich warten ließ. Und er verherrlichte bereits 2010 den Einsatz von Impfstoffen in einer Form, die an jeglichem Verantwortungsbewusstsein zweifeln lässt. Drostens Prophezeiungen zur Schweinegrippe sollten sich nicht erfüllen, seine völlig überzogenen Warnungen blieben ohne Konsequenzen – für ihn als auch für die deutsche Bevölkerung.

 

https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweinegrippe-die-welle-hat-begonnen-1.140006

  1. Mai 2010, 20:57 Uhr

Der Leiter des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn, Prof. Christian Drosten sagte, es gebe eine drastische Zunahme der Erkrankungen in Süddeutschland. Er gehe davon aus, dass die Welle von Süden aus in einem Zeitraum von fünf bis sechs Wochen über Deutschland hinwegziehen werde…

Drosten rief dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“

Am Freitagabend war in der Bonner Klinik eine 48 Jahre alte Mutter von vier Kindern an den Folge einer Schweinegrippeinfektion gestorben. Sie hatte keine bekannten Vorerkrankungen, die den schweren Krankheitsverlauf erklären würden.

RKI-Chef Hacker räumte ein, dass der Start der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe schleppend verlaufe. Offizielle Zahlen gebe es aber nicht. Er erwarte, dass die Impfbereitschaft mit zunehmender Information über die Aktion steigt

 

Der deutsche Staat hatte Ende 2009 bis Anfang 2010 ca. 34 Millionen Impfdosen des schnell mit einem Impfverstärker zusammen gemixten Impfstoffs Pandemrix gekauft. Es sprach sich jedoch bald herum, dass die Schweinegrippe, die hauptsächlich die unter 50-Jährigen traf, meist milder verlief als herkömmliche Influenza-Erkrankungen, der Impfstoff hingegen schwere Nebenwirkungen auslösen konnte und so manch einer länger an den Folgen der Impfung als am Infekt selbst zu leiden hatte. Drostens Bemerkung „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“ ist daher schlichtweg eine die Allgemeinheit gefährdende Verdrehung der Realität. Vor zehn Jahren ließ sich noch keine Massenhysterie erzeugen, die geeignet war, die Bevölkerung von einer Massen-Impfung zu überzeugen und ca. 28 Millionen Impfdosen mussten ungenutzt entsorgt werden.

Welche Folgen ein nicht sorgfältig in Langzeitstudien über mindestens fünf Jahre auf Nebenwirkungen untersuchter Impfstoff haben kann, wird unfreiwillig in folgendem Artikel deutlich, bei dem es um Pläne geht Freiwillige gezielt mit Corona  zu infizieren, um die Wirksamkeit von Corona-Impfstoff-Kandidaten schneller überprüfen zu können.

 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-impfstoff-absichtliche-infektionen-was-die-plaene-in-grossbritannien-bedeuten-a-5af8c50d-4149-413b-9a72-e4bae40468b0

25.09.2020, 15.32 Uhr

… Ab Januar sollen in London die ersten sogenannten Human-Challenge-Studien anlaufen, bei denen Freiwilligen das Coronavirus injiziert wird, um die Wirksamkeit eines potenziellen Impfstoffes zu testen. 

Mehrere Pharmakonzerne haben bereits mitgeteilt, nicht an den in Großbritannien geplanten Human-Challenge-Studien beteiligt zu sein. Darunter AstraZeneca, Sanofi, Moderna und Biontech, deren Impfstoffkandidaten bereits in klinischen Studien geprüft werden. Bewähren sich die potenziellen Vakzine in den entscheidenden Studien der Phase III, könnten Covid-19-Impfstoffe also auch ohne Challenge-Studien zugelassen werden.

Welche Risiken bestehen für Probanden?

Teilnehmer von Challenge-Studien sind einem mehrfachen Risiko ausgesetzt:

Zum einen kann der Impfstoff unerwünschte Nebenwirkungen auslösen,

zum anderen besteht die Gefahr für einen schweren Verlauf von Covid-19, wenn sich das Vakzin als unwirksam erweist.

Zudem ist denkbar, dass die Impfung die Erkrankung sogar noch verstärken könnte. Das wurde beispielsweise bei Tierversuchen mit Impfstoffkandidaten gegen die eng verwandten Coronaviren Sars und Mers beobachtet. In diesem Fall würden die Versuche abgebrochen…

 

Diejenigen Pharmakonzerne, die sich bereits in der dritten Testphase befinden,  wollen erwartungsgemäß nicht an den Human-Challenge-Studien teilnehmen. Sie hoffen auf eine Schnellzulassung bereits Anfang oder Mitte 2021, nach Studien mit um die 60 000 Teilnehmern, deren Ansteckungsrate dann nur über wenige Monate untersucht werden kann in einem von Corona stark betroffenen Land. Über mögliche Spätschäden durch die Impfung können nach so kurzer Zeit keine zuverlässigen Angaben gemacht werden. Die Corona-Massenimpfung wäre dann eine Art Human-Challenge-Feldversuch nach dem Prinzip des Russischen Roulettes. Sollte unter 1000 Geimpften statistisch einer schwer erkranken, mit tödlichen Folgen oder lebenslangen schweren Gesundheitsschäden,  dann könnte man sich ausrechnen, wie viele der ca. 80 Millionen Deutschen um welchen Preis geschützt werden sollen.

Wer soll den Preis bezahlen?

Damit ältere Menschen wie die meisten Politiker weniger Angst vor Corona haben dürfen müssen die Jungen leiden. Wobei es nach einer Schnellentwicklung eines völlig neuen Impfstoffs keineswegs gesagt ist, dass der Impfschutz bei der Risikogruppe auch nur  die 30 Prozent zu überschreiten vermag. Der schlimmste Impfstoff könnte durchaus mehr Schaden anrichten als durch Covid-19 bei uns in Deutschland jemals zu erwarten wäre – vor allem bei den Jüngeren, denen kaum schwere Verläufe drohen. Durch den Infekt nicht ernsthaft bedrohte Personen durch eine Impfung zu gefährden ist ethisch absolut nicht vertretbar.

Unsere Politiker haben in der Corona-Krise schnell gelernt, dass diejenigen den größten Zuspruch in der Bevölkerung erhalten, die die strengsten Corona-Maßnahmen anordnen. Dies ist auch der einzige Grund, warum unser NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf einmal seinen Chef-Virologen Streeck ignoriert und als erstes Bundesland nach den Sommerferien die Maskenpflicht im Unterricht beschlossen hatte. Die durch Medien und Star-Virologen wie Drosten erzeugte Massenhysterie ist mittlerweile so weit fortgestritten, dass es sich trotz beendeter Maskenpflicht im Unterricht nur wenige Schüler trauen, den Seuchenlappen wenigstens am Sitzplatz einmal abzunehmen. Der blinde Glaube an die Schutzwirkung der nachweislich Virus-durchlässigen Alltagsmasken ist dermaßen stark, dass sicherlich breite Proteste drohen würden, wenn die Maskenpflicht beim Einkaufen, in öffentlichen Gebäuden und in Bus und Bahn mal eben aufgehoben würde. Ein Großteil unserer mittlerweile schwer wahrnehmungsgestörten Gesellschaft kann nicht mehr ohne Maske – die irrationale Angst vor dem vergleichsweise geringen Lebensrisiko Corona ist für viele Menschen scheinbar unüberwindbar geworden. Die Lebensangst wurde zentral fokussiert auf eine einzige Bedrohung. Und diese rechtfertigt in den Augen einer erschreckenden Mehrheit die Aufgabe rechtsstaatlicher Grundprinzipien, der Menschenwürde und des normalen menschlichen Zusammenlebens. Sie verstecken sich hinter ihren Masken, selbst unterdrückt, andere unterdrückend und die Politiker nutzen die Gunst der Stunde, um den Machtanspruch der Exekutive zu etablieren. Wissenschaftler wie Drosten liefern dazu die Rechtfertigung. Die Weltsicht des 48-Jährigen Christian Heinrich Maria Drosten scheint stark durch seine katholische Erziehung geprägt worden zu sein, seine Eltern – im Emsland ansässige Bauern – schickten ihren Sohn auf das Gymnasium Marianum in Meppen, eine katholische Privatschule in Trägerschaft der Schulstiftung des Bistums Osnabrück.

https://www.marianum-meppen.de/projekte/forum_marianum.html

Drosten wirkt auf mich wie die Gallionsfigur einer „neu-religiös“ motivierten apokalyptischen Bewegung, die meint, durch einen totalitären Hygienestaat mit Zwangsimpfungen und Zwangsverhüllung von Mund und Nase einen Ansatz zur Überwindung der menschlichen Weltangst gefunden zu habe. Es ist der Hoffnungsentwurf einer zutiefst lebensfeindlichen Persönlichkeit, im Internet schon mal als „Wirrologe“ bezeichnet.

 

https://www.bpb.de/apuz/151302/kurze-geschichte-der-apokalyptik

11.12.2012 | Von: Michael Tilly

… Die religiös begründeten Abgrenzungsbestrebungen der apokalyptischen Bewegung haben nicht nur eine religiöse, sondern auch eine soziale Funktion. Im Rahmen der apokalyptischen Vorstellungswelt wird als Konsequenz abweichenden Verhaltens die zukünftige Bestrafung im universalen Endgericht erwartet und zugleich der gegenwärtige Ausschluss aus der eigenen Gruppe vollzogen… Während der „kupierten“ säkularen Apokalyptik demnach prinzipiell keine Hoffnung auf Erlösung innewohnt, enthält die christliche Apokalyptik einen grundsätzlichen Ansatz zur Überwindung der menschlichen Weltangst in einer bedrängenden Gegenwartssituation durch einen übergreifenden und sinnstiftenden Hoffnungsentwurf.

 

Der Hoffnungsentwurf des christlichen Apokalyptikers Drosten beruht auf der Entwicklung von Impfstoffen. Das Fatale daran ist die Alternativlosigkeit, mit der dieser sicherlich begnadete Forscher sein Sendungsbewusstsein meint ausleben zu müssen – und das mit einer logisch nicht nachvollziehbaren Widersprüchlichkeit. Drosten betont einerseits, dass Wissenschaftler nicht dazu da seien, politische Entscheidungen zu treffen, gleichzeitig aber malt er die Gefahr einer zweiten Welle an die Wand und warnt eindringlich vor einer Wiedereinsetzung der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte und einer Abschwächung bzw. Nicht-Verschärfung der Maskenpflicht. Viele der militanten Maskenbefürworter verhalten sich mittlerweile ähnlich widersprüchlich wie ihr „Wirrologen“-Vorbild. In den staatlich festgelegten Gefahrenzonen tragen sie streng ihre Pflichtverhüllung, während sie bei privaten Treffen mit Freunden, Bekannten und Unbekannten kuschelig eng beieinander sitzen, nach dem Motto: wo keine Maskenpflicht, da kein Virus.

Der Geist der apokalyptischen Bewegung hat bei uns längst Fuß gefasst: bei Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch die moralische Ächtung. Den Maßnahmen-Verweigerern wird die Schuld zugeschoben an der weiteren Ausbreitung von Covid-19. Sie werden präventiv aus der Gruppe der Linientreuen ausgeschlossen, von der Teilnahme am öffentlichen Leben, vom Einkaufen und teilweise auch von der Erwerbstätigkeit. Die Übergriffe auf sogenannte „Maskenverweigerer“ werden zunehmen, die psychischen und körperlichen Spätschäden durch das  Maskentragen auch. Wir dürfen nicht verlernen, unsere Gefühle zu zeigen, und wir dürfen nicht akzeptieren, uns wie in asiatischen Kulturen üblich eine „Schamkultur“ aufzwingen zu lassen. Wir müssen aufhören, den Atem eines jeden Menschen in unserer Nähe als mögliche Infektionsquelle zu fürchten. Und wir müssen endlich akzeptieren, dass die Lebensrisiken Bestandteil des Lebens sind. Wir sollten dafür kämpfen,  in unsere alte Normalität zurückfinden zu dürfen – nicht  hinter eine Maske gezwungen, sondern in Freiheit!

 

 

 

 

Die Corona-Impfung – Problem oder Lösung?

„Ein Corona-Impfstoff ist nicht die Lösung unserer Probleme, sondern ein unbekanntes neues!“

Das soll nicht heißen, dass solch eine Impfung für die Risikogruppen nicht eine gewisse Lösung bereithalten könnte – wenn der Impfstoff ausreichend wirksam ist oder zumindest vor einem schweren Verlauf zu schützen vermag.

Kein Grippe-Impfstoff hat eine Schutzwirkung von mehr als 70 Prozent, in schlechten Jahren kann auch nur 30 Prozent erreicht werden oder der Erreger ist im Impfcocktail aus dem Vorjahr überhaupt nicht enthalten. Influenza- als auch Corona-Viren mutieren, was eine ständige Anpassung eines Corona-Impfstoffs mit jährlicher Neu-Impfung erforderlich machen würde.

Meine eigenen Erfahrungen mit der jährlichen Grippeimpfung sind eher bescheiden. Ich habe mich einige Jahre lang im Herbst impfen lassen und bin regelmäßig wenige Tage später an einem grippalen Infekt erkrankt, wohl durch die vorübergehende Schwächung des Immunsystems, das an meinem Arbeitsplatz aufgrund der Fülle an verbreiteten Viren und Bakterien ständig beansprucht wird. Auch bin ich im Jahr 2009 an der neuen Schweinegrippe erkrankt, als ich gegen Influenza geimpft war. Im letzten Winter hatte ich Mitte Februar wahrscheinlich eine Influenza-Grippe-Erkrankung, wobei auch Covid-19 nicht ganz auszuschließen ist. Meine Symptome hätten durchaus passen können, aber damals wurden nur Erkrankte mit erwiesenem Kontakt zu Corona-Positiven getestet. Neben dem schleichenden Beginn der Erkrankung, angefangen mit Halsschmerzen, hatte ich zwei Tage und Nächte 39,7 °C Fieber, dabei entwickelte sich ein einwöchiger Geschmacksverlust und ein fast vier Wochen anhaltender Reizhusten mit anhaltender Schwäche und Schwindel. Richtig fit war ich erst wieder nach ganzen sechs Wochen – so lange hatte mich vorher noch keine Grippe beeinträchtigt.

Doch auch die Influenza wurde bei mir bislang kein einziges Mal ärztlich diagnostiziert und durch einen Test belegt. In diesem Winter notierte die Ärztin in Vertretung wie üblich einen „grippalen Infekt“, was ich trotz eindeutig vorhandener schwerer Grippesymptome in all den Jahren ständig erlebt habe. Wenn außer sehr hohem Fieber – in manchen Jahren über drei Tage lang bis fast 41°C – Symptome wie Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, extreme Schwäche, eine virale Bronchitis und gelegentlich auch ein vorübergehender Geschmacksverlust auftreten, aber keine Komplikationen wie bakterielle Sekundärinfektionen hinzukommen, dann ersparen sich die meisten Ärzte mit der Diagnose „grippaler Infekt“ wohl gerne die offizielle Meldung des Influenza-Falles. Es ist davon auszugehen, dass diese Vorgehensweise nicht nur meine behandelnden Ärzte und mich betrifft. Folglich werden die jährlichen Zahlen an Influenza-Erkrankten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im Entferntesten das tatsächliche Ausmaß der jährlich auftretenden „Winter-Pandemien“ wiederspiegeln. Zurzeit werden wöchentlich mehr als eine Million Menschen auf Covid-19 getestet. Die Rate der positiven Testergebnisse verharrt trotz enorm ausgeweiteter Tests – fast ausschließlich an Gesunden –  bei unter einem Prozent und liegt derzeit bei 0,74 Prozent. In einer unbekannten da von den meisten Test-Laboren nicht übermittelten Zahl an Fällen sind zum Nachweis des Virus mittels PCR-Technik 30 oder mehr Vermehrungszyklen des Viruserbguts erforderlich. Das bedeutet dann, dass bei diesen positiv getesteten Personen überhaupt kein vermehrungsfähiger Virus vorhanden ist und die Betroffenen nicht ansteckend sein können. Sicherlich ist zu beachten, dass bereits vor Ausbruch der Erkrankung für eine Ansteckung ausreichende Mengen an Viren ausgeschieden werden können und das die PCR-Test-Nachweis-Zyklen zu Beginn der Inkubationszeit hoch sein können um binnen weniger Tage oder Stunden deutlich abzunehmen, weil die Vermehrung im Körper des Infizierten erst an Fahrt aufnehmen muss. Treten jedoch in Folge des positiven Tests überhaupt keine Krankheitssymptome auf, so ist eine tatsächliche Infektion mit Covid-19 stark anzuzweifeln und eher ein falsch positives Ergebnis anzunehmen. Quarantäne-Maßnahmen stellen in diesen Fällen einen ungerechtfertigten Freiheitsentzug dar,  für den der Staat finanziell entschädigen als auch für mögliche Folgeschäden aufkommen müsste – wenn wir uns denn in einem funktionierenden Rechtsstaat bewegen würden. Der real existierende „Rechtsstaat“ würde mir erwartungsgemäß kein Recht geben. Die Spezifität eines PCR-Tests kann nie 100 Prozent betragen. Angeblich soll dies bei den deutschen Testverfahren dennoch der Fall sein, weil zumindest einige Labore auf mehrere RNA-Sequenzen testen oder bei positivem Testergebnis angeblich anhand eines Tests einer anderen Firma eine Überprüfung vornehmen sollen. Es ist nicht bekannt, wie viel Testungen nach welchen Vorgaben durchgeführt werden, da keine einheitlichen Standards existieren. Es würde schon genügen, wenn „falsch positiv“ bedeuten würde, dass halt keine Ansteckungsgefahr besteht, weil der symptomlose Corona-Positive vielleicht Fragmente von Covid-19 oder einem anderen Corona-Virus nach einer überstandenen Infektion in sich trägt, die den hochempfindlichen Test  zwar auslösen aber eben keinen Ausbruch der Erkrankung Covid-19 nachweisen.

 

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-viele-gesundheitsaemter-wissen-nicht-wie-ansteckend-infizierte-sind-1.5021679

  1. September 2020, 7:01 Uhr

… Dabei könnten die Testlabore sehr wohl eine Aussage darüber treffen, wie viele Sars-CoV2-Viren ein Patient in sich trägt: Den entscheidenden Hinweis auf die Viruslast gibt der Ct-Wert („Cycle threshold“). Er zeigt an, wie viele Runden die PCR-Methode angewendet werden muss, bis sich das Virus nachweisen lässt… Bei einem Patienten mit vielen Viren im Körper schlägt der Test häufig nach 10 bis 15 Runden an, sagen Labormediziner. Wenn die PCR aber mehr als 30 Runden braucht, um genügend Viruserbgut zusammenzuhaben, ist ein Patient sehr wahrscheinlich nicht mehr ansteckend… Doch die Labore stoppen ihre PCR-Analysen nicht bei einem Ct-Wert von 30, sondern in der Regel erst bei 37 oder 40, wie Uwe Dittmer erläutert, Vizepräsident der Gesellschaft für Virologie und Leiter der Virologie am Universitätsklinikum Essen. Dadurch erhalten zahlreiche Infizierte trotz vernachlässigbarer Virenzahl in ihrem Körper ein positives Testergebnis. Der Epidemiologe Michael Mina von der Harvard-Universität hatte deshalb vor wenigen Tagen in der New York Times dafür plädiert, den Ct-Grenzwert auf 30 festzulegen. Die Zeitung hatte berichtet, dass bis zu 90 Prozent der PCR-Tests aus Nevada, Massachusetts und New York so hohe Ct-Werte haben, dass die Patienten kaum noch infektiös sind.

So hoch ist der Anteil von Testergebnissen mit einem Ct-Wert von mehr als 30 in Deutschland vermutlich nicht. In den USA würden Proben häufig nicht im tiefen Rachen genommen, sagt der Virologe Dittmer, sondern nur mit Speichel; dort finden sich aber weniger Viren. Beim Laborverbund LADR mit Sitz in Schleswig-Holstein hatten 49 Prozent der 963 positiven Testergebnisse seit Ende Juli einen Ct-Wert über 30, teilt dessen Geschäftsführer Jan Kramer mit, … Darin seien auch Nachtestungen und Verlaufskontrollen enthalten, die in der Regel weniger Viren enthielten als die Proben am Höhepunkt der Infektion…

Doch das RKI macht Ämtern und Laboren keine Vorgaben zum Ct-Wert. Dabei könnte dessen Analyse nicht nur unnötige Quarantäne-Verordnungen verhindern. Die Gesundheitsämter könnten zudem leichter Superspreader ausfindig machen und verfolgen…

 

Ich frage mich, warum es keine Untersuchungen hierzu in Deutschland gibt und warum die Zahl der Test-Zyklen nicht begrenzt wird. Diese unwissenschaftliche rechtsstaatlich unzulässige Vorgehensweise lässt auf ein politisch beabsichtigtes Befeuern der Pandemie-Lage schließen. Die Anzahl an positiv Getesteten sagt nichts aus über den Stand einer Pandemie. Wenn die Zahl an schwer Erkrankten und Verstorbenen auf gleichbleibend niedrigem Niveau verharrt, dann sind freiheitseinschränkende, existenzgefährdende als auch gesundheitsschädliche Zwangsmaßnahmen der Regierung verfassungswidrig.

Eine Schaden-Nutzen-Abwägung scheint auch bei den aktuell angedachten Impfvorhaben völlig zu unterbleiben. Deutschland hat mal eben zusammen mit anderen EU-Ländern 400 Millionen Impfdosen des in der Entwicklung befindlichen AstraZeneca-Impfstoffs vorbestellt. Dieser bislang wohl aussichtsreichste Kandidat für eine baldige Zulassung befindet sich bereits in der entscheidenden Testphase III der klinischen Prüfung mit mehreren Zehntausend Teilnehmern. Vor einigen Tagen wurden die Tests gestoppt, weil eine britische Probandin an einer Entzündung des Rückenmarks, die oft durch Virusinfektionen ausgelöst wird, erkrankt war. Wie bereits bei einem ersten im Juli aufgetretenen Fall hat das Unternehmen nun angekündigt, die Testreihe fortzusetzen, weil angeblich kein Zusammenhang mit der Impfung bestehe. In beiden Fällen soll eine unerkannte Multiple Sklerose für die gemeldete Nebenwirkung verantwortlich sein. Undiagnostizierte Multiple Sklerose erscheint mir bei den bislang 18 000 Probanden der Studien von AstraZeneca als etwas überrepräsentiert im Vergleich zum normalen Auftreten  in der Bevölkerung. Personen, die an Impfstoff-Testreihen teilnehmen, werden vorher in der Regel gründlich auf ihren Gesundheitszustand hin untersucht. Außerdem wäre bei Zutreffen der angegebenen Neu-Diagnosen zu erwarten, dass diese Corona-Impfung bei bislang gesunden Multiple Sklerose-Erkrankten einen ersten lebensbedrohlichen Schub der Erkrankung auslösen kann, diese also unter keinen Umständen geimpft werden dürften.

 

https://www.tagesschau.de/ausland/astrazeneca-corona-impfstofftest-101.html

Stand: 12.09.2020 17:38 Uhr

… Nach einer mehrtägigen Unterbrechung hat die Universität Oxford eine Wiederaufnahme der Tests für ihre Corona-Impfstoffentwicklung mit dem Pharmakonzern AstraZeneca angekündigt…

Nun stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen nicht diagnostizierten Fall von Multipler Sklerose handelte, der nicht mit dem Impfstoff in Zusammenhang stand, teilte die Universität Oxford mit…

 

https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2020-09/pharmakonzern-astrazeneca-corona-impfstoff-tests-studie-stopp

  1. September 2020, 17:24 Uhr

… Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca hat die klinische Studie für seinen Corona-Impfstoff nicht zum ersten Mal gestoppt. Dies berichtet die Nachrichtenwebsite Statnews unter Berufung auf Aussagen von Konzernchef Pascal Soriot während einer Videokonferenz mit Investoren am Mittwoch. Demnach waren die Tests mit dem Vakzin bereits im Juli unterbrochen worden, als ein Teilnehmer neurologische Symptome zeigte. Soriot zufolge wurde damals aber eine Multiple Sklerose diagnostiziert und ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen…

 

Es kann nur darüber spekuliert werden, für welche weiteren Corona-Risiko-Gruppen-Angehörigen diese Impfung unter Umständen ein größeres Risiko bergen könnte als  eine Erkrankung mit Covid-19. Überhaupt erscheint mir der Einsatz dieses Impfstoffs bei Menschen untere 65 ohne Vorerkrankungen bereits in Anbetracht der in der 2. Testphase festgestellten regulären Nebenwirkungen als unverantwortlich und wenig zielführend.

In den Medien werden die Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs der Universität Oxford generell als leicht beschrieben und damit als hinnehmbar angesehen.

 

https://www.derstandard.de/story/2000118874325/studie-bestaetigt-wirkung-von-corona-impfstoff-der-uni-oxford

Klaus Taschwer

  1. Juli 2020, 18:50

… Konkret berichten die Wissenschafter im britischen Fachblatt „The Lancet“ von Ergebnissen der kombinierten klinischen Phase 1 und 2 mit 1.077 menschlichen Probanden. Und diese Tests zeigten, dass die Injektion zur Bildung von Antikörpern und T-Zellen (einer Art von weißen Blutkörperchen) führte, die das Coronavirus bekämpfen können.

Der Impfstoff namens ChAdOx1 nCoV-19 wird aus einem genetisch manipulierten Adenovirus hergestellt, das bei Schimpansen eine Erkältung verursacht. Dieses Virus wurde stark modifiziert – erstens, damit es keine Infektionen beim Menschen verursachen kann, und zweitens, damit es einem Coronavirus stärker ähnelt…

Zudem ist auch noch ungeklärt, ob und wie gut das Vakzin bei älteren Erwachsenen funktioniert: Grippeimpfungen etwa bieten älteren Menschen, deren Immunsystem weniger gut funktioniert als das von jüngeren Menschen, deutlich weniger Schutz. Grundsätzlich sollte der Impfstoff im Idealfall vor einer Infektion schützen. Aber die Wissenschafter gäben sich auch damit zufrieden, wenn er stattdessen die Schwere der Krankheit lindern könnte. Sprich: Die Menschen werden weniger krank und müssen nicht sterben.

Leichte Nebenwirkungen

Bei den geimpften Probanden traten keine gefährlichen Nebenwirkungen auf, jedoch entwickelten 70 Prozent der Studienteilnehmer entweder Fieber oder Kopfschmerzen. Die Forscher sagen, dass dies mit Paracetamol behandelt werden könnte…

 

Genaueres zu den Nebenwirkungen mit und ohne die erwartungsgemäß die Beschwerden vermindernde aber teilweise verlängernde Paracetamol-Gabe erfährt man  in dem ausführlichen Artikel der britischen Zeitschrift „The Lancet“, aus dem ich eine Passage zitieren möchte nebst Abbildungen.

 

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31604-4/fulltext

56 participants in the ChAdOx1 nCoV-19 group and 57 in the MenACWY group received prophylactic paracetamol. In those who did not receive prophylactic paracetamol, 328 (67%) of 487 participants in the ChAdOx1 nCoV-19 group and 180 (38%) of 477 participants in the MenACWY group reported pain after vaccination, which was mostly mild to moderate in intensity). With prophylactic paracetamol, pain was reported by fewer participants: 28 (50%) in the ChAdOx1 nCoV-19 group and 18 (32%) in the MenACWY group. Tenderness of mostly mild intensity was reported in the ChAdOx1 nCoV-19 group by 403 (83%) participants without paracetamol and 43 (77%) with paracetamol, and in the MenACWY group by 276 (58%) participants without paracetamol and 26 (46%) with paracetamol.

Fatigue and headache were the most commonly reported systemic reactions. Fatigue was reported in the ChAdOx1 nCoV-19 group by 340 (70%) participants without paracetamol and 40 (71%) with paracetamol and in the MenACWY group by 227 (48%) participants without paracetamol and 26 (46%) with paracetamol, whereas headaches were reported in the ChAdOx1 nCoV-19 group by 331 (68%) participants without paracetamol and 34 (61%) with paracetamol and in the MenACWY group by 195 (41%) participants without paracetamol and 21 (37%) participants with paracetamol.

Other systemic adverse reactions were common in the ChAdOx1 nCoV-19 group: muscle ache (294 [60%] participants without paracetamol and 27 [48%] with paracetamol), malaise (296 [61%] and 27 [48%]), chills (272 [56%] and 15 [27%]); and feeling feverish (250 [51%] and 20 [36%]). In the of ChAdOx1 nCoV-19 group, 87 (18%) participants without paracetamol and nine (16%) participants with paracetamol reported a temperature of at least 38°C, and eight (2%) patients without paracetamol had a temperature of at least 39°C. In comparison, two (<1%) of those receiving MenACWY reported a fever of at least 38°C, none of whom were receiving prophylactic paracetamol…

 

 

Figure 1Solicited local (A) and systemic (B) adverse reactions in first 7 days after vaccination as recorded in participant symptom electronic diaries

Day 0 is the day of vaccination. P=60-min post-vaccination observation period in the clinic. MenACWY=meningococcal group A, C, W-135, and Y conjugate vaccine. *Mild: 38·0°C to <38·5°C; moderate: 38·5°C to <39·0°C; severe: ≥39·0°C. †Self-reported feeling of feverishness…

 

Die Diagramme zu A beziehen sich auf die lokalen Nebenwirkungen. Vergleicht man Schmerzen und Empfindlichkeit an der Impfstelle bei den Corona-Geimpften mit denen der Vergleichsgruppe aus der unter anderem Meningokokken-Impfung, so zeigt sich bereits hier eine stärkere Belastung durch die Corona-Impfung, auch wenn die Symptome bei den meisten mild ausfallen. Dramatischer sieht es bei den Diagrammen zu B aus, die die Symptome bis zu sieben Tage nach der Impfung zusammenstellen, mit und ohne Gabe von Paracetamol. Die beiden oberen Diagramm-Reihen stellen die Nebenwirkungen der 487 Corona-Impfteilnehmer dar, die unteren beiden Reihen diejenigen der gegen Meningokokken geimpften 477 Teilnehmer. Es sind bei einem beachtlichen Anteil der laut vorheriger gründlicher Untersuchung gesunden Probanden mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren (18-55 Jahre, mittlere 50 Prozent zwischen 28 und 44 Jahren) meist an den ersten beiden Tagen nach der Impfung, am stärksten am ersten Tag danach aber in einigen Fällen auch bis zu sieben Tage lang folgende Nebenwirkungen aufgetreten: Schüttelfrost, Müdigkeit, Fieber, fiebriges Gefühl, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Unwohlsein, Muskelschmerzen und Übelkeit, nicht nur in milder sondern auch in moderater und teilweise auch in starker Form. Ohne Paracetamol fühlten sich 51 Prozent der Corona-Geimpften fiebrig, 18 Prozent hatten mindestens 38°C Fieber, zwei Prozent mindestens 39 °C. Selbst mit Paracetamol – einem Fiebersenker – hatten 16 Prozent dieser Versuchspersonen ebenfalls Fieber von mindestens 38°C. Mit diesen Nebenwirkungen wären bei einer Impfung der gesamten Bevölkerung folglich mehrere Millionen Menschen zunächst einmal arbeitsunfähig krank, ein völlig unhaltbarer Zustand, wenn man bedenkt, dass ca. 80 Prozent der Corona-Infektionen mild verlaufen sollen und man schließlich auch nur dann krank werden kann, wenn man sich vorher angesteckt hat.

Das Ergebnis dieser Studie erinnert ein wenig an die Auswirkungen der Schweinegrippe-Impfung im Herbst 2009, nach der viele Geimpfte gerade unter Ärzten und bei der Polizei wegen erheblicher Krankheitssymptome ein bis zwei Wochen arbeitsunfähig waren.

Ein Spiegel-Artikel von 2018 berichtet außerdem über schwere Nebenwirkungen, die deutlich machen, was eine übereilte Impfstoffentwicklung für gravierende Folgen haben kann. Der Artikel sollte von jedem gelesen werden, der einer Corona-Impfung unkritisch entgegensieht. Glücklicherweise war die Impfbereitschaft in Deutschland 2009 und Anfang 2010 gegen die bereits abflauende wenige Tote einfordernde Schweinegrippe sehr gering.

 

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html#:~:text=Bei%20Arepanrix%20waren%20es%207,den%20Zeitpunkt%20der%20Impfung%20beobachtet.

Von Irene Berres und Magdalena Hamm

21.09.2018, 11.23 Uhr

Es musste schnell gehen im Sommer 2009. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schweinegrippe zur weltweiten Seuche erklärt hatte, aktivierten die Behörden rund um den Globus ihre Notfallpläne. Ein Schweinegrippe-Impfstoff musste her, in kürzester Zeit, für Millionen Menschen. Nur so, das war der Gedanke dahinter, könne der Mensch die Macht über die Verbreitung des Virus zurückgewinnen…

Um die Produktion zu beschleunigen, mischte GSK seinem Impfstoff einen Wirkverstärker bei… Demnach zeichnete sich schon zu Beginn der Impfkampagne ab, dass der in Europa produzierte und angewendete Impfstoff Pandemrix deutlich häufiger zu Meldungen von Nebenwirkungen führte als sein kanadisches Pendant – obwohl die Mittel beide von GSK mit dem gleichen Wirkstoff und dem gleichen Wirkverstärker hergestellt wurden. Mögliche Ursache könnten Spuren sonstiger Stoffe sein, die bei der Produktion in den europäischen Impfstoff gelangten…

Zu den deutlich häufigeren Nebenwirkungen zählen unter anderem ein allergischer Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen, Gefäßentzündungen und Gehirnentzündungen. Alle Nebenwirkungen wurden um den Zeitpunkt der Impfung beobachtet. Dadurch ist zwar noch nicht bewiesen, dass die Impfung auch der Auslöser war. Die Meldungen pro eine Million Dosen blieben jedoch von Dezember 2009 bis März 2010 weitgehend konstant…

„Die Zahlen zu Nebenwirkungen von Pandemrix überraschen mich überhaupt nicht“, sagt Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des pharmakritischen „Arznei-Telegramms“. „Ich habe schon damals gesagt, dass die Schweinegrippe benutzt wird, um in Deutschland ein Großexperiment zu starten mit einem Impfstoff, der nicht ausreichend getestet und daher für eine Massenimpfung ungeeignet ist.“

Dem Bericht zufolge summierte sich die Zahl der gemeldeten schweren Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Pandemrix bis Ende 2018 auf mehr als 5000. Schätzungen gehen davon aus, dass nur rund zehn Prozent der Nebenwirkungen von Arzneimitteln dokumentiert werden – die Zahl der tatsächlich aufgetretenen schweren Nebenwirkungen dürfte also noch deutlich höher liegen…

Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte.“ …

Trotz der aktuellen Analyse sieht Becker-Brüser noch immer den Wirkverstärker als größtes Problem von Pandemrix…

Zumindest eine schwere Nebenwirkung von Pandemrix ist mittlerweile recht gut untersucht. Nach den Massenimpfungen erkrankten auffällig viele Menschen an Narkolepsie, einer unheilbaren Schlafkrankheit. Das Problem wurde erst Monate nach Ende der Impfkampagnen bekannt. Unter den etwa 30 Millionen geimpften Europäern kam es zu rund 1300 Fällen von Narkolepsie, die mit dem Mittel in Verbindung stehen sollen. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche…

 

Die Corona-Impfung der Uni Oxford mag für gewisse Risiko-Gruppen trotz Impfrisiken in Abwägung mit der Schwere des zu erwartenden Krankheitsverlaufs auch bei Rückzug der Pandemie und leichter Mutation des Virus noch eine brauchbare Option sein. Eine komplette Bevölkerung ohne tatsächliche Notwendigkeit mit solch einem Impfstoff durch impfen zu lassen halte ich jedoch für Körperverletzung und in Bezug auf die Gesundheitsgefahren durch die Impfung für grob fahrlässig. Selbst eine herkömmliche Impfung gegen Influenza wird schließlich nicht für Jedermann empfohlen.

Ich glaube kaum, dass die anderen in der Testung befindlichen Impfkandidaten besser abschneiden werden als der Oxford-Impfstoff. Die mRNA-Impfstoffe erscheinen mir bereits in ihrer Konzeption als äußerst fragwürdig.

 

https://www.n-tv.de/wissen/Nebeneffekte-von-Corona-Impfmittel-unklar-article21894677.html

DIENSTAG, 07. JULI 2020

Im Rennen um sogenannte mRNA-Impfstoffe gegen das Coronavirus gibt es derzeit noch kaum Informationen über mögliche Nebenwirkungen. Da es noch keinen zugelassenen mRNA-Impfstoff für Menschen gebe, sei die Frage nach Nebenwirkungen eine der ganz wichtigen, die jetzt mit den laufenden klinischen Prüfungen geklärt werde…

Eine sogenannte Phase-1-Studie mit einem mRNA-Impfstoff wird derzeit etwa beim Tübinger Unternehmen Curevac durchgeführt. mRNA ist eine Art Botenmolekül, in dem die Bauanleitung zur Herstellung von Proteinen steckt. Für ihren Impfstoff haben die Curevac-Forscher mRNA mit der Bauanleitung für ein Protein der Hülle des Coronavirus versehen. Nach einer Impfung bilden die menschlichen Zellen dieses Proteins. Der Körper erkennt es als fremd und beginnt, Antikörper sowie Abwehrstoffe dagegen zu bilden.

Auf mRNA setzen die Entwickler bei Corona, weil dafür nicht wie sonst die Viren selbst zur Herstellung des Impfstoffs benötigt werden, sondern nur deren genetische Information. Das soll es ermöglichen, Impfstoffe in beispielloser Geschwindigkeit bereitzustellen.

Quelle: ntv.de, shu/dpa

 

Die Impfstoffe sollen billig herstellbar sein, das leuchtet ein, wenn Massenimpfungen vorgesehen sind. Die Frage nach einem möglichen Auslösen von allergischen Reaktionen oder Autoimmunerkrankungen durch mRNA-Impfstoffe erscheint keineswegs als beantwortet. Überhaupt wäre der geplante Einsatz bei Gesunden als ein großer Feldversuch ohne Gefährdungsbeurteilung zu bewerten. Einer gewissenhaften Risikoabschätzung würde die Verabreichung derartiger Impfstoffe zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich nicht standhalten.

Das Zusammenschieben der drei klinischen Testphasen ist ebenfalls dazu geeignet, die Sicherheit der Impfstoff-Kandidaten erheblich in Frage zu stellen. Um Zeit zu sparen wird jeweils mit der darauffolgenden Test-Phase begonnen ohne die Auswertung der Ergebnisse der vorherigen Phase abzuwarten. Normalerweise benötigt die Entwicklung eines neuen Impfstoffs mindestens fünf Jahre. Die derzeitige Vorgehensweise könnte zur Gefährdung von Millionen Menschen führen. Einen Routinestopp als Beweis für eine solide Impfstoffentwicklung zu werten grenzt an Ignoranz – wer sich durch solch eine PR-Masche überzeugen lässt, wird unter Umständen dafür mit seiner Gesundheit bezahlen. Kein Wunder, dass die Bedrohungslage weiter hochgehalten wird und die Corona-Maßnahmen keinem baldigen Ende entgegensehen. Erst wenn alle sich haben impfen lassen – ob zu ihrem Nutzen oder zu ihrem Schaden – werden wir vielleicht zu unserer alten Normalität zurückkehren dürfen – außer wir wenden uns vorher von diesem totalitären Hygienestaat ab und fangen endlich an, für unsere Grundrechte zu kämpfen.

Die Freiheit stirbt zuerst!

 

Erziehung der Jugend im totalitären Hygienestaat

Die Durchsetzung der Maskenpflicht als neuer Bestandteil der „Hygieneerziehung“ an Schulen nimmt seit den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen immer totalitärere Züge an. Gefährlich für die Demokratie wird es, wenn versucht wird, bei der Jugend  ein nicht zu hinterfragendes Wir-Gefühl mit den Mitteln der Angstkonditionierung aufzubauen, das als „Verantwortung für die Gemeinschaft“ beworben wird.

Unter dem Vorwand der Corona-Ausbreitungsgefahr durch Reiserückkehrer wurde in nordrhein-westfälischen Schulen nach den Sommerferien zunächst für drei Wochen eine Maskenpflicht nicht nur für das Schulgelände sondern auch für den Unterricht eingeführt. Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen mussten mit kurzen Unterbrechungen ihre Mund-Nase-Bedeckung bis zu acht Stunden täglich tragen. Die meisten empfanden das Atmen unter den Stoff- oder Papierbedeckungen als anstrengend, die sich verstärkende Feuchtigkeit als nervig und die erschwerte Kommunikation als hinderlich. Die Folgen wie das gehäufte Auftreten von Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sowie Konzentrationsschwäche und starke Ermüdung konnten viele Betroffene sowohl bei sich selbst feststellen als auch bei anderen miterleben.

Als die Maskenpflicht im Unterricht Ende August fiel hätte man erwarten können, dass es sowohl in den Lehrer-Kollegien als auch in der Schülerschaft einen Aufschrei der Erleichterung geben würde. Weit gefehlt – sowohl Lehrer als auch Schüler waren zu diesem Zeitpunkt bereits derart auf Angst konditioniert, dass sich fast alle Lehrerinnen und Lehrer aggressiv und lautstark für ein Weitertragen der Masken in den Unterrichtsräumen aussprachen und ein großer Teil der Schüler nicht im entferntesten mit dem Gedanken spielte, dem andauernden Alptraum der erzwungenen Selbstschädigung ein Ende zu bereiten. Die Umerziehung der Jugend in totalitären Pandemie-Strukturen deckt sich allem Anschein nach in Teilen mit den Erziehungszielen anders begründeter totalitärer Systeme.
In charakterlicher Hinsicht wird Gehorsam, Solidarität, Opferbereitschaft und die Bereitschaft zur Unterwerfung unter die Gemeinschaft eingefordert. Die Schüler leiden nun „freiwillig“ unter dem Angstsymbol Maske, weil ihre Lehrer und teilweise auch ihre Eltern ihnen einreden, hierdurch die Risikogruppenangehörigen unter Lehrern, Mitschülern und deren Familien vor einer zwar lebensbedrohlichen aber durch Masken an ihrer Ausbreitung zu hindernden  Erkrankung zu schützen. Wenn jeder einen Mund-Nase-Schutz trägt, wird die Mehrheit der bedrohten Menschen effektiv vor dem Virus geschützt sein – das glaubt nach der monatelangen Panikmache mit gezielter Vermittlung hygienestaatlicher Glaubensgrundsätze im Mantel der Wissenschaft mittlerweile ein Großteil der Bevölkerung.

In geistiger Hinsicht wird derzeit in den Schulen zur bedingungslosen Übernahme der einmal verordneten Corona-Maßnahmen hin erzogen – ohne Akzeptanz von Kritik und selbstverständlich ohne die Erlaubnis einer Inanspruchnahme der vorgesehenen Erleichterungen, die gleichzeitig weder von Politikern noch von staatlich alimentierten Virologen empfohlen werden. Man darf die Maske auf dem Sitzplatz im Unterrichtsraum zwar abziehen, aber man sollte es im Namen der heiligen Solidarität, dem Grundpfeiler eines jeden demokratischen Systems, auf eigenes Risiko doch tunlichst unterlassen.

Unsere Kinder opfern ihre Gesundheit nun freudig und freiwillig für den erhofften aber im Ernstfall unwahrscheinlichen Gesundheitsschutz einer Risikogruppe, die mehrheitlich ohnehin schon keinen Präsenz-Unterricht mehr erteilen muss oder aber längst auf Distanz lernt.
Die sogenannten „Hygienemaßnahmen“ sollen von den Jugendlichen verinnerlicht werden, um aus menschlichen Individuen eine hygienekonforme Einheit zu erschaffen. Die Unterdrückung, die ein Mensch während seiner Entwicklung erfährt, führt nicht selten zu dem Wunsch danach, selbst Macht auszuüben. Die Maske als Zeichen der Unterwerfung, die Gesichter und Mimik in Teilen unkenntlich macht und die natürlichen  Atmungsvorgänge nachhaltig beeinträchtigt, wird folglich von „Maskenverweigerern“ auch durch ihre Mitschüler mit Nachdruck und unter Drohungen eingefordert. Die von der NRW-Landesregierung beschlossene Freiwilligkeit des Maskentragens zeigt sich in vielen Schulen lediglich in dem bislang eingehaltenen Verbot der Bestrafung und des direkten Ausschlusses von im Unterricht die Masken ablegenden Schülern. Aufbauend auf kommunalen Empfehlungen einer Weiterführung in Form von Masken-Geboten für den Unterricht und mit Hilfe schulinterner Vereinbarungen zwischen Schulleitungen und Schülervertretern wird die systematische Ausgrenzung von Menschen mit unerwünschtem Hintergrund und nicht ideologisch konformen Ansichten betrieben. Durch die Übernahme vorgeblich moralisch hochstehender Motive wird allerdings kein eigenes Gewissen in Form eines Über-Ichs bei den Jugendlichen ausgebildet, sondern stattdessen ein Ideal-Ich übernommen, das das eigene Gewissen ersetzt. Das Mitgefühl gilt selektiv den als schwach definierten potentiell durch Covid-19 gefährdeten Menschen, während die durch Maskenpflicht und Berufsverbote schwer Geschädigten als „Kollateralschäden“ ausgeblendet werden. Ihr Leiden lässt die Mehrheit der „Solidarischen“ völlig kalt. So werden Personen, die keine Maske tragen können oder es aus nachvollziehbaren Gründen nicht wollen, als Maskenmuffel oder Maskenverweigerer pauschal diffamiert. Denjenigen, die aufgrund psychischer Probleme oder als Folge von Traumatisierungen keine Maske aufsetzen können, wird mehrheitlich selbst die – einzig und allein zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen an den Staat – bei „Unzumutbarkeit“ versprochene Befreiung von der Maskenpflicht verweigert. Es gibt keine Anlaufstellen für Betroffene, die bislang noch nicht in ärztlicher Behandlung waren, da schließlich erst die seit Ende April existierende staatliche Nötigung von Jedermann als noch nie dagewesene unvermeidbare Zwangslage sie zunehmend von großen Teilen des öffentlichen Lebens ausschließt, vom Einkaufen in Läden, vom Bus- und Bahnfahren sowie teilweise auch von Arztbesuchen. Hinzu kommt, dass Ärzte durch die Androhung der Entziehung ihrer Zulassung derzeit systematisch davon abgehalten werden, Neu-Patienten ohne mehrmonatige Behandlungsakte ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht auszustellen.

Wo bleibt die Solidarität mit denjenigen, die das Maskentragen krank macht, die aufgrund von Vermeidungsverhalten in die soziale Isolation gedrängt werden und die man anschließend mit den Spätfolgen und Dauerschäden alleine lässt?

Wo bleibt das Mitgefühl mir denjenigen „Masken-Verweigerern“, die als Folge der empfunden Ausweglosigkeit durch die zeitlich zwar befristeten aber ständig verlängerten und verschärften Corona-Schutzmaßnahmen in die Verzweiflung und schlimmstenfalls sogar in den Selbstmord getrieben werden?

„Corona-Maßnahmen-Gläubige sitzen bei uns in der 1. Reihe. Bitte Abstand halten!“                    (vor dem NRW-Landtag am Rhein in Düsseldorf) 

 

Immer schlecht und schlimm gerät
erzwungene, oft naive Solidarität.

© Alfred Selacher

(*1945), Schweizer Lebenskünstler

 

 

 

 

Wo das Hausrecht über dem Grundgesetz steht – die verkappte Fortsetzung der Maskenpflicht im Unterricht durch die NRW- Schulleitungen

aktualisiert am Montag,  31.08.2020, 20:00 Uhr:

Die neue Verordnung zum Schulbetrieb in Corona-Zeiten wurde vom Schulministerium so formuliert, dass sie Schulleitern und Schulkonferenzen keinen Spielraum lässt für eine Anordnung zur Weiterführung der Maskenpflicht im Unterricht. Ich hoffe sehr, dass es dabei bleibt.

 

https://rp-online.de/nrw/panorama/schulen-in-nrw-diese-corona-regeln-gelten-ab-dienstag_aid-53063771

  1. August 2020 um 18:53 Uhr

… Manche Schulen teilen diese Ansicht jedoch nicht und haben sich dazu entschlossen, die Maskenpflicht weiter zu führen…

Laut der Schulministerin ist eine solche Regelung für die Kinder jedoch nicht verpflichtend. „Alles was jetzt an den Schulen beschlossen wird, besteht auf Freiwilligkeit. Die Maskenpflicht gibt es nicht mehr“, sagt Gebauer…

 

Ursprünglicher Beitrag:

Laschet und Gebauer haben sich geschickt aus der Verantwortung gezogen. Wer jetzt gegen die Maskenpflicht im Unterricht oder später wegen der Folgen der Maßnahme – der zu erwartenden Spätschäden – klagen will, muss wohl gegen die jeweiligen Schulleitungen vorgehen, und dort wird zumindest in Sachen Schadensersatz wenig zu holen sein.

In NRW ist es allem Anschein nach bislang so, dass jede der durch Medien und politische Selbstdarsteller hysterisch verängstigten Schulgemeinden die offiziell zum 1. September für beendet erklärte Maskenpflicht im Unterricht nach Belieben fortsetzen darf.

In NRW wird offensichtlich das Hausrecht der Schulleitungen unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes über die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte gestellt. Wie es aussieht darf über die körperliche Unversehrtheit aller Kolleginnen und Kollegen sowie über die optionale Achtung der Menschenwürde von oben bestimmt oder aber mehrheitlich in einer Lehrerkonferenz abgestimmt werden – wenn sich die Schulleitungen des voraussichtlichen Erfolgs ihrer „demokratischen“ Inszenierung gewiss sind. Auch das Einholen von „Stimmungsbildern“ bei Lehrer-, Eltern und Schülermitwirkungsgremien mit der Impulsfrage „Wollt ihr ohne Masken im Unterricht alle sterben?“ scheint zulässig.

Nicht nur das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Oberhausen ist dabei,  der Corona-Hysterie unter einem Großteil der Lehrer und den durch diese massiv verängstigten Schülern mit Hilfe des von unserer Landesregierung offensichtlich erwünschten Handlungskonzepts gerecht zu werden. Anstatt die Nötigung zur extrem belastenden stundenlangen  Atmungsbehinderung wie von Laschet versprochen zu beenden, die nach einer rechtsstaatlich unabdingbaren Schaden-Nutzen-Abwägung niemals hätte angeordnet werden dürfen, wird lieber der Phantom-Gefahr mit Gruppenzwang unter Androhung des Ausschlusses der Unwilligen und stärker Belasteten mit totalitären Maßnahmen getrotzt,  im Glauben an die magische Wirkung eines Stoff- oder Papierlappens, der Viren genauso gut aufzuhalten vermag wie ein Maschendrahtzaun eine Stechmücke.

Die Dummheit der Menschen ist grenzenlos – und leider in der Mehrheit!

Die folgende Begründung des Freiherr-vom-Stein-Gymnasium für den „alternativlosen“ schulinternen Hygieneplan bedarf keiner weiteren Kommentierung.

 

https://www.fvs-gymnasium.de/index.php?option=com_content&view=article&id=586:weiterhin-maskenpflicht-auch-im-unterricht&catid=105:aktuelles-2020-2021&Itemid=1061

Für das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium haben wir als Schulleitung festgelegt, dass die bestehende Maskenpflicht im Unterricht auch über den 31.08.2020 hinaus fortbestehen wird. Die Maskenpflicht soll zunächst gelten bis zum Freitag, dem 11.09.2020.

Unsere Hygienekonzepte haben sich als so tragfähig erwiesen, dass es auch im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus ausreichend war, nur die unmittelbar Betroffenen in Quarantäne zu schicken… Sollte die Schulkonferenz am 08.09.2020 die Maskenpflicht per Beschluss abschaffen, werden wir die Zeit bis zum 11.09.2020 benötigen, um die notwendigen Kürzungen in den Stundenplan einzuarbeiten, weil nicht mehr alle Lehrkräfte für einen Unterricht ohne Maskenpflicht zur Verfügung stehen werden und sich daraus ein deutlich erhöhter Bedarf an Vertretungsunterricht ergibt… Ohne Maske ist die Sicherheit im Unterricht nicht mehr gegeben und es wird einigen Lehrkräften, aber auch Schüler*innen, auch zum Schutz von Angehörigen, nicht möglich sein, weiter im Präsenzunterricht zu verbleiben…

Die Entscheidung des Gesundheitsamtes im Fall einer Infektion fällt auf Grundlage einer Risikobewertung. Träger von Schutzmasken werden in der Regel nicht zur höchsten Kategorie gerechnet und dürfen weiter am Unterricht teilnehmen…

Diese Maßnahmen sind mit dem Lehrerrat und dem Vorsitz der Schulpflegschaft sowie der Schülervertretung besprochen worden und sollen im Laufe der nächsten Woche in den Mitwirkungsgremien diskutiert werden. Bis dahin haben wir mit dieser Entscheidung zunächst für Verhaltenssicherheit gesorgt und dem Wunsch zahlreicher besorgter Eltern, Schüler*innen und Lehrkräfte entsprochen.

Bleiben Sie gesund!… 

 

Zur Stützung der sogenannten „neuen Normalität“  ermöglicht die NRW-Landesregierung somit die Errichtung lokaler Mikro-Diktaturen – sowohl  über die Ordnungsämter von Städten und Gemeinden als auch innerhalb einer jeden Schule.

Noch relativ zu Beginn des erklärten Corona-Notstandes hatte Professor Lepsius von der Universität Münster auf dem Verfassungsblock schwere Bedenken geäußert gegen die „Grundrechtseingriffe ungeahnten Ausmaßes“.

 

https://verfassungsblog.de/vom-niedergang-grundrechtlicher-denkkategorien-in-der-corona-pandemie/

Oliver Lepsius
Mo 6 Apr 2020

… In der „Stunde der Exekutive“ wurde der Mensch auf seine nackte physische Existenz reduziert. Genau das aber lässt das Grundgesetz nicht zu: Dies wäre entweder eine Verletzung der Menschenwürde oder doch einmal ein erster Fall für Art. 19 II GG: In keinem Fall darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden…

Die Freiheiten werden jetzt verletzt: Jetzt werden die Existenzen vernichtet… Wie erstaunlich, dass der sichere Freiheitseingriff in der Gegenwart eingetauscht wird gegen einen unsicheren Gesundheitsschutz in der Zukunft. Abwägung kann man das jedenfalls nicht nennen.

Für einen Verfassungsjuristen ist es zutiefst deprimierend mitzuerleben, wie die Essentialia grundrechtlichen Denkens in kurzer Zeit zur Disposition stehen: sorgfältige Bestimmung von Schutzgütern? Zweckorientierte Mittelauswahl? Suche nach milderen Mitteln? Kausalität und Zurechnung? Abwägung? Vollzugsföderalismus? Organisationspluralismus?… Wir stehen vor Hygienemaßnahmen ganz anderer Art: Der Rechtsstaat ist schwer beschmutzt. Die rechtsstaatliche Hygiene muss dringend wieder hergestellt werden, sonst droht hier das größte Infektionsrisiko… 

 

Inzwischen scheint selbst dem Verfassungsblock jegliche ernst zu nehmende Kritikfähigkeit an schwerwiegenden Grundrechtseinschränkungen abhanden gekommen zu sein, wie in folgendem Betrag der Professorin Mangold  festzustellen.

 

https://verfassungsblog.de/duerfen-oder-muessen/
Anna Katharina Mangold

Sa 22 Aug 2020

…Eine für den Schulbesuch sowie den Schulunterricht angeordnete Maskenpflicht könnte möglicherweise in das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aus Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG eingreifen, weil das Atmen erschwert wird. Allerdings wird mit unterschiedlichen Begründungen eine tatsächliche Veränderung am Körper verlangt, um von einem Eingriff sprechen zu können. Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, greift deswegen nicht in das Recht auf körperliche Unversehrtheit ein (niemand wird körperlich „versehrt“). In Betracht kommt deswegen nur ein Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit aus Art. 2 Abs. 1 GG („freie Entfaltung der Persönlichkeit“). Dieses Grundrecht wird als Auffanggrundrecht herangezogen, um jede Art staatlichen Handelns unter Rechtfertigungsvorbehalt zu stellen, das die Einzelnen irgendwie daran hindert, alles zu tun, was sie wollen. Die „Rechte anderer“ sind eine Grenze dieser Handlungsfreiheit, allerdings muss im modernen Verfassungsstaat diese Grenze rechtlich gezogen werden, etwa durch eine rechtmäßige Verordnung. Eine Maskenpflicht darf also nur auf rechtlicher Grundlage angeordnet werden…

Die Bundesländer dürfen also verfassungsrechtlich eine Maskenpflicht für Schulen auch dann anordnen, wenn die Infektionsraten „vergleichsweise“ gering sind. Weil Schüler*innen (und ihre Angehörigen) dem Geschehen in der Schule aufgrund der Schulpflicht jedoch zwangsläufig ausgesetzt sind, müssen die Länder sogar alle Maßnahmen ergreifen, um deren Leben und körperliche Unversehrtheit zu schützen…

 

Vor Covid-19 muss also mit allen Mitteln – auch mit den Mitteln der kontinuierlichen Selbstschädigung – geschützt werden, selbst wenn das Virus kaum mehr präsent ist.

An die Stelle der Verhältnismäßigkeit tritt eine nicht zu hinterfragende Hygiene-Ideologie, selbst zahlreiche Wissenschaftler begnügen sich mit staatlich betreutem Denken.

In einem Kommentar zum Beitrag wird die politisch korrekte Interpretation von Frau Mangold  in Frage gestellt.

 

https://verfassungsblog.de/duerfen-oder-muessen/#comments

… Do 27 Aug 2020

Hallo Frau Mangold,

Sie schreiben:
“Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, greift deswegen nicht in das Recht auf körperliche Unversehrtheit ein (niemand wird körperlich „versehrt“)”

Eine unfreie Atmung ist ein körperlicher Eingriff, ohne auf medizinische Argumente zu verweisen finde ich Ihre Aussage sehr oberflächlich.
Auch psychische Schäden werden aktuell nicht berücksichtigt…

 

Vor den von sämtlichen Corona-Hysterikern geleugneten aber dennoch erwiesenen Schäden  des stundenlangen Maskentragens werden wir in der Schule, der wegen der Schulpflicht kein Schüler entkommen kann, nicht geschützt.

Die Rechtfertigung staatlicher Zwangsmaßnahmen zum Schutz vor Lebensrisiken mit dem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit erfolgt reichlich willkürlich – die zehntausendfach jährlich zu beklagenden Todesfälle durch Krankenhauskeime oder vermeidbare Behandlungsfehler beispielsweise werden als hinnehmbar eingestuft und haben daher keineswegs harte Sanktionen oder Grundrechtseingriffe zur Folge, geschweige denn das Erlassen immer stärker einschränkender Verordnungen.

Die mangelnde Schutzfunktion unseres Grundgesetzes zeigt sich einmal wieder deutlich in der Vorgehensweise der Juristen, die die prinzipiell unveräußerlichen Grundrechte in ihrem Wesensgehalt uminterpretieren,  wenn sie das Maskentragen nicht als Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit werten, nur weil die Schäden durch das Erschweren der Atmung, die feucht-warme Atmosphäre unter der Maske sowie die psychische Belastung keine direkten Veränderungen am Körper darstellen. Diese Auslegung und die Wertung der Maskenpflicht als Unannehmlichkeit ist ein Hohn für alle Geschädigten. Hier wird durch die übliche juristische Kunst der Rechtsverdrehung eine angeblich verfassungsgemäße Nötigung zur Selbstverletzung oder zu selbst schädigendem Verhalten legitimiert. Eine definitiv bei einem Großteil der Situationen nicht vorhandene „Schutzfunktion“ wird zumindest unter Aufhebung des Grundrechts auf Handlungsfreiheit zur Pflicht eines jeden erklärt. Das Tragen von eventuellen Viren-, Pilz- oder Bakterienkulturen vor Mund- und Nase als potentiellen Schutz zu bewerten, würde ich ohnehin zumindest als gewagt bezeichnen. Die einzige reale „Schutzwirkung“ liegt meinem Empfinden nach darin, die Träger der Maske vor einem Teil  der Auswirkungen ihrer irrationalen Corona-Angst zu schützen.

Ich bin der Überzeugung – und dafür bin ich auch bereit zu kämpfen – dass es sich bei der Maskenpflicht sowohl um Körperverletzung als auch um eine schwere Verletzung der Menschenwürde handelt, die zudem wegen mangelnden Einflusses auf das Infektionsgeschehen und nicht mehr vorhandener ernsthafter Gefährdung der Bevölkerung derzeit völlig unverhältnismäßig ist.

Es kann nicht angehen, dass Schulleitungen sich erdreisten, Stimmungsbilder zur Einschränkung der unveräußerlichen Freiheitsrechte  zu erstellen und eigenmächtig  die Einschränkung von Grundrechten zu beschließen, wenn selbst die NRW-Landesregierung Teile davon – wie das Maskentragen im Unterricht – mittlerweile als unverhältnismäßig einstuft.

„Wenn  Unrecht zu geltendem Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“

 

 

 

 

Will die Mehrheit der Deutschen den totalitären Hygienestaat?

Laut Umfragen befürwortet eine Mehrheit der Deutschen die verordneten Corona-Maßnahmen, ein gewisser Anteil der Bevölkerung wünscht sich sogar ein noch härteres Durchgreifen gegen all diejenigen Personen, die auf eine Gewährung der uns verfassungsmäßig garantierten  Grundrechte beharren und sich somit der Herrschaft eines immer autoritärer bis totalitärer agierenden Hygienestaates verweigern. Corona ist nicht nur eine Viruserkrankung, sondern mittlerweile eine völlig ausufernde absurde Propagandaschlacht  im Kampf um die Deutungshoheit  wissenschaftlicher Erkenntnisse, die bislang keineswegs als gesicherte Fakten gelten können. So manche Untersuchung oder Studie wird den Vorgaben eines korrekten wissenschaftlichen Vorgehens nicht gerecht, sondern arbeitet mit Tricks um Ergebnisse zu erzeugen, die die staatlich verhängten Maßnahmen rechtfertigen sollen.  Wer zahlt bestimmt die Musik!

Sowohl ein Versuchsaufbau als auch eine Befragung können so konzipiert werden, dass die gewünschten Aussagen  unweigerlich erzielt werden müssen.

Weder das Sinken noch der Anstieg von Corona-Infektionszahlen wird wissenschaftlich  korrekt bewertet, wenn jeweils nur eine Variable wie etwa die Einführung der Maskenpflicht bei der Deutung berücksichtigt wird, obwohl zahlreiche andere Maßnahmen zeitgleich oder bereits im Vorfeld verhängt wurden, die das Infektionsgeschehen bereits zuvor in die beobachtete Bahn gelenkt haben können. Eine mögliche Veränderung bei den Eigenschaften des Virus und sich wandelnde äußere Einflüsse dürfen bei der Analyse ebenfalls nicht ausgeblendet  werden, ansonsten ist ein Lesen im Kaffeesatz mindestens genauso aussagekräftig wie die von offizieller Seite verbreiteten Interpretationen der Covid-19-Statistiken – wie derzeit zu beobachten.

Manchmal geben Politiker wider Erwarten Kritisches von sich und warnen vor einer problematischen  Überreaktion in Bezug auf Corona, was dann  im Eifer wild erlassener Verordnungen aber schnell wieder ignoriert wird.

So sagte Jens Spahn noch am 14. Juni  2020 im „Bericht aus Berlin“ der ARD:

https://twitter.com/i/status/1272227228781285379

„Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht nachher durch zu umfangreiches Testen – klingt jetzt total –muss man erst einmal um zwei Ecken denken, durch zu umfangreiches Testen zu viel falsch Positive haben, weil die Tests ja nicht 100 Prozent genau sind, sondern auch eine kleine, aber eben auch eine Fehlerquote haben. Und wenn sozusagen insgesamt das Infektionsgeschehen immer weiter runter geht und sie gleichzeitig das Testen auf Millionen ausweiten, dann haben sie auf einmal viel mehr falsch Positive als tatsächlich Positive…“

 

https://www.presse.online/2020/06/20/spahn-durch-zu-viele-tests-mehr-falsch-positive-faelle-als-echte/

 

Zu viel fasch Positive erhält man allerdings nicht erst beim Testen von Millionen, sondern bereits dann, wenn bei einem niedrigen Durchseuchungsgrad der Bevölkerung ohne Anlass getestet wird, also bei Personen ohne Symptome und ohne Kontakt zu Erkrankten oder Infizierten. Und genau dies geschieht zurzeit bei den Reiserückkehrern aus sogenannten Risikogebieten sowie bei den  angebotenen Reihentestungen von Erziehern und Lehrern, sofern diese denn tatsächlich in großem Umfang stattfinden werden. Die zweiwöchigen Testungen auf Corona sind bislang mangels ausreichender lokaler Testangebote noch freiwillig. Bei der Maskenpflicht war das ähnlich – solange wie Masken fehlten gab es keine Verpflichtung, danach aber dafür in umso überzogenerem Masse.

Angeblich soll sich das Virus wieder stärker verbreiten, unsere Panik-Macher sprechen von einer zweiten Corona-Welle und im Krieg gegen den Tod sind alle Maßnahmen erlaubt.

Doch muss man sich derzeit berechtigt fragen, ob die Ausweitung der Tests nicht letztendlich für den Anstieg der Zahlen verantwortlich ist, da seit der 22. Kalenderwoche (25.-31. Mai) der Anteil der positiv Getesteten laut Information des Robert Koch Instituts (RKI) bei um die 1 Prozent der Tests verharrt. Eine Durchseuchung der getesteten Personen von nur maximal einem Prozent führt jedoch selbst bei einem Test mit hoher Spezifität zu einer enormen Fehlerquote. Deutsche Pharmakonzerne geben zwar für ihre Tests eine angebliche Spezifität von 99,8 Prozent an, doch sprechen unabhängige weltweite Untersuchungen für einen realistischen Wert von maximal 99 Prozent, bei unterschiedlich hoher Streuung. Dies hat zur Folge, dass durchschnittlich einer von 100 Tests ein falsch positives Ergebnis liefert, die getestete Person also als infiziert einstuft, obwohl sie gesund ist. Wenn die Rate der falsch Positiven in der Größenordnung der positiv Getesteten liegt, dann führt dies zu einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent, dass ein Gesunder als angeblich Symptom-freier Covid-19-Infizierter in Quarantäne geschickt und damit Opfer eines mindestens zweiwöchigen ungerechtfertigten  Freiheitsentzugs wird. Hinzu kommt die Problematik, dass hierdurch ein völlig verzerrtes Lagebild erzeugt wird, welches weiterer Panikmache und Einschränkungen von Grundrechten Vorschub leistet. Liegt der tatsächliche  Anteil an Erkrankten an den Getesteten unter einem Prozent, so ist es sogar möglich, dass sich die Mehrheit der Positiven im Falle einer Überprüfung als falsch Positive herausstellen würde. Man hört immer weniger von schweren Krankheitsverläufen, dafür aber immer mehr von angeblich Infizierten ohne Symptome oder mit sehr leichten Verläufen. Eigentlich müsste zumindest jeder Corona-Positive ohne Krankheitsanzeichen nach zwei bis drei Tagen ein zweites Mal getestet werden, um ein Ausufern der in einem echten Rechtsstaat unzulässigen pauschal verhängten freiheitseinschränkenden Maßnahmen zu verhindern. Doch genau dies wird tunlichst unterlassen – es sollen wohl keine Zweifel gesät werden.

Die folgende Tabelle habe ich aus dem täglichen Lagebericht des Robert Koch Instituts zu Covid-19 vom 19.08.2020 entnommen.

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-08-19-de.pdf?__blob=publicationFile

 

Von ca. 127 000 Testungen in der 11. Kalenderwoche (9. – 16. März) wurden die Tests mittlerweile auf gut 875 000 Testungen in der 33. Woche (10. – 16. August)  hochgefahren. Die Positivenrate lag bis ca. Ende April bei 5 Prozent und mehr. In diesem Zeitraum hat sich folglich die Fehlerquote kaum bemerkbar gemacht. Bei der derzeitigen Positivenrate um nur ein Prozent ist es hingegen grob irreführend, wenn die vom RKI täglich veröffentlichten Zahlen von den Medien mit „nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten“ gleich gesetzt werden, es handelt sich lediglich um die Zahl positiver Testergebnisse mit einem sicher vorhandenen unbestimmten  Anteil an falsch Positiven.

Im folgenden Artikel wird die Problematik der falsch positiven Tests erläutert.

 

https://science.apa.at/rubrik/medizin_und_biotech/Infiziert_oder_nicht_Wie_sicher_sind_Corona_Tests/SCI_20200714_SCI39451352255499540

14.07.2020

Zum einen gibt es die PCRTests auf Covid-19, die angeben, ob jemand akut erkrankt ist. … Wir können also davon ausgehen, dass die Spezifität bei 99% liegt – nur 1% der tatsächlich gesunden Personen erhält ein fälschlicherweise positives Testresultat…

Beispiel 1 – PCR Test auf akute Erkrankung

Angenommen: Sensitivität 80%, Spezifität 99% (also 1% falsch Positive). Außerdem nehmen wir eine Prävalenz von 1% an, d.h. 1% der Bevölkerung ist tatsächlich akut Covid-19 erkrankt. Dann würden wir bei 10.000 Personen erwarten, dass 100 erkrankt sind, und die restlichen 9.900 gesund

Die erste Zahl können wir direkt ablesen, es gibt 179 positive Tests – also deutlich mehr, als es tatsächlich Erkrankte gibt. Fast 2% positive Ergebnisse bei nur 1% Erkrankten!…

Die geringe Prävalenz akuter Covid-19 Erkrankungen kann dazu führen, dass ein Großteil der positiv getesteten Personen tatsächlich nur falsch Positive sind. Also Personen, die gar nicht wirklich erkrankt sind, sondern die aufgrund der Unvollkommenheit diagnostischer Tests fälschlicherweise vom Test als positiv klassifiziert werden. Selbst wenn man in der entsprechenden Tabelle oben (in Beispiel 1) die Sensitivität von 80% auf 99% erhöht (Übungsaufgabe für die Leser!), dann bleibt dieses Phänomen im Wesentlichen bestehen – nur die Hälfte der positiv Getesteten ist dann wirklich krank. Der Grund ist die geringe Prävalenz von 1%. Darüber muss man sich also im Klaren sein, wenn großangelegte Tests auf akutes Covid-19 bei weiterhin geringer Prävalenz durchgeführt werden: Selbst bei sehr guten Testverfahren kann man damit rechnen, dass es doppelt so viele positive Testresultate gibt wie tatsächlich erkrankte Personen. Die erste Corona-Welle könnte also bereits früher überstanden sein, als es die Testergebnisse suggerieren.

Bei angenommenen Prävalenzen von 10%, wie im Beispiel der Immunisierung, bekommt man hingegen sehr genaue Schätzungen der tatsächlichen Prävalenz, und die meisten positiv getesteten Personen sind auch wirklich immunisiert. Eine Schätzung der Immunisierung in der Bevölkerung birgt also weniger die Gefahr der Fehlinterpretation der Ergebnisse als eine Schätzung der akuten Erkrankungsrate…

 

Dass unser Rechtsstaat uns nicht mehr schützt zeigt sich in der aktuellen Rechtsprechung bezüglich der Maskenpflicht für Schüler im Unterricht, die seit den Sommerferien in NRW an weiterführenden Schulen gilt. Die Richter des Oberverwaltungsgerichts Münster haben einen Eilantrag zur Aufhebung der Maskenpflicht mit der Begründung abgelehnt, dass für sie keine Gesundheitsgefahr feststellbar sei.

 

https://www.ksta.de/region/coronavirus-in-nrw-vize-regierungschef-stamp-fuer-absage-aller-karnevalszuege-36439428

… Donnerstag, 20. August

Oberverwaltungsgericht NRW billigt Maskenpflicht im Unterricht

14.50 Uhr: In Nordrhein-Westfalen bleibt es bei der Maskenpflicht im Schulunterricht. Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnte am Donnerstag einen Eilantrag von drei Schülern aus dem Kreis Euskirchen ab, die gegen die Vorschrift geklagt hatten. Die Verpflichtung, auch während des Unterrichts grundsätzlich eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, sei verhältnismäßig, entschieden die Richter. Es sei auch nicht feststellbar, dass das Tragen der Alltagsmaske Gesundheitsgefahren für die Schüler berge…

Das Oberverwaltungsgericht verwies in seiner Entscheidung darauf, dass im Unterricht die Masken zeitweise abgenommen werden können, wenn dies aus pädagogischen Gründen erforderlich erscheine. Zudem könnten die Schulleitungen aus medizinischen Gründen Ausnahmen von der Maskenpflicht erteilen…

 

Dann müsste die Maske sowohl aus pädagogischen als auch aus medizinischen Gründen durchgehend von nahezu allen Schülern abgenommen werden, was jedoch nirgendwo praktiziert wird, weil es die Pflicht ad absurdum führen würde. Gelegentlich reicht nicht, um die Schüler vor Schaden zu schützen – ganz davon abgesehen, dass ein ständiges Auf und Ab der Mund-Nase-Bedeckung die Gefahr einer Infektion sogar noch steigert und die minimale Schutzwirkung völlig zunichte macht – was dem jetzigen Stand der Umsetzung in den Schulen entspricht, einer Qual ohne Wahl und ohne Sinn und Verstand.

Die Entscheidung der Verwaltungsrichter ist sowohl sachlich falsch als auch grob verfassungswidrig. Unser Grundgesetz sollte uns die körperliche Unversehrtheit garantieren. Diese  Richter scheinen jegliche kritische Bewertung der Maskenpflicht von vorne herein für sich ausgeschlossen zu haben. Die Richterposten werden in NRW politisch so besetzt, dass eine Korrektur von brisanten politischen Entscheidungen in der Regel nicht erfolgt. Die Gesundheitsgefahr durch das stundenlange Tragen der Alltagsmasken ist bekannt und wurde vom Virologen Hendrik Streeck  mehr als deutlich formuliert. Durchfeuchtet und selten gewaschen wirken die Masken als Virenschleudern, die eine Ansteckungsgefahr nicht nur für Covid-19 eher erhöhen als senken. Die verstärkte Rückatmung von Kohlenstoffdioxid, der Sauerstoffmangel sowie das Schwitzen unter der Maske senken die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, lösen bei empfindlicheren Personen Kopfschmerzen und Schwindel aus und schädigen durch die körperliche Dauerbelastung das Immunsystem. Außerdem fördert das feucht-warme Klima unter der Maske unter anderem die Entstehung von Haut-Ekzemen. Sensible Menschen können zudem aufgrund der Behinderung der zwischenmenschlichen Kommunikation durch das Maskentragen psychisch erkranken.

Ca. 10 Prozent der Bevölkerung, also um die acht Millionen Deutsche, macht das Tragen der Maske nach der Schätzung einer aktuellen Studie so krank, dass sie nicht mehr in der Lage sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dieser  Personenkreis muss mit  einem psychischen und physischen Dauerschaden rechnen.

 

https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751

Diese deutschlandweit erste umfangreiche und abgeschlossene „Research-Gap“-Studie mit merkmalsspezifisch ausreichender Repräsentativität und einer Stichprobengröße von 1.010 fokussiert Belastungen, Beschwerden und bereits eingetretene Folgeschäden im Rahmen der aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen … Zum anderen hat „die Maske“ das Potenzial, über entstehende Aggression starke psychovegetative Stressreaktionen zu bahnen, die signifikant mit dem Grad belastender Nachwirkungen korrelieren… Die Tatsache, dass ca. 60% der sich deutlich mit den Verordnungen belastet erlebenden Menschen schon jetzt schwere (psychosoziale) Folgen erlebt, wie eine stark reduzierte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aufgrund von aversionsbedingtem MNS-Vermeidungsbestreben, sozialen Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge (bis hin zur Vermeidung von Arztterminen) oder die Verstärkung vorbestandener gesundheitlicher Probleme (posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes, Migräne), sprengte alle Erwartungen der Untersucherin. Die Ergebnisse drängen auf eine sehr zeitnahe Prüfung der Nutzen-Schaden-Relation der MNS- Verordnungen.

https://www.psycharchives.org/bitstream/20.500.12034/2751/1/Studie_PsychBeschwerdenMasken_DP.pdf

 

Der Zwang zur Maske für Schüler ist nicht weniger als eine hunderttausendfache Körperverletzung an Schutzbefohlenen. Der Ministerpräsident von NRW Armin Laschet, NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer und deren politische Gefolgsleute treffen Entscheidungen nach dem Motto: besser ein wenig Schutz als gar keiner.

Armin Laschet als potentieller Kanzlerkandidat versucht sich zu profilieren durch die härtesten Corona-Maßnahmen an Schulen deutschlandweit in der Hoffnung, so den bisherigen Corona-Hardliner Markus Söder aus Bayern auszustechen. Kollateralschäden bleiben bei solchen Erwägungen unberücksichtigt. Hinzu kommt die Droge „Macht“,  nach der ein Großteil der politischen Entscheidungsträger wohl süchtig geworden ist. Mit nichts lässt es sich leichter durch regieren als per Verordnung im Rahmen von Notstandsgesetzen.  Wer will da schon den einmal begründeten Notstand so schnell wieder aufgeben.

Kein verantwortungsvoller Arzt würde eine Therapie verordnen, die mehr schadet als die Folgen der Erkrankung selbst. Unsere Machtpolitiker stört dieser Umstand wenig, zumal die gezielte mediale Angstmache eine Massenhysterie erzeugt hat, die dazu führt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung der Einschränkung ihrer Grundrechte und der damit verbundenen körperlichen, finanziellen und seelischen Belastungen kritiklos zustimmt.

Die Maske im Unterricht dient lediglich der Beruhigung von in nicht unerheblichen Anteilen schwer verängstigten Lehrern und Schülern, denen der Glauben vermittelt wird, sich und andere durch ihr Spucktuch „solidarisch“  vor einer Infektion mit einem tödlichen Virus schützen zu können.  Der versprochene Schutz funktioniert solange sehr gut, wie sich kein Virusträger im Raum befindet. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist zurzeit sehr gering. Bei Anwesenheit eines Infizierten könnte das Maskentragen prinzipiell die Wahrscheinlichkeit einer Infektion um 20 Prozent senken. 80 Prozent des Aerosols gelangen an den nicht dicht sitzenden Seiten der Alltagsmasken mit der ausgeatmeten Luft in die Raumluft und verteilen sich bei längerem Zusammensitzen mehr oder weniger gleichmäßig im Raum – abhängig von den Lüftungsmöglichkeiten, speziell dem Erzeugen von starkem Durchzug, was eine Verdünnung der Virenkonzentration bewirken kann. Also wäre mit der durchgehenden Maskenpflicht an Schulen prinzipiell eine geringfügige Verlangsamung einer  wieder ansteigenden Covid-19-Ausbreitung zu erzielen, würde diese nicht an der knallharten Realität des Schulgeschehens scheitern. Kaum ein Schüler bringt mehr als eine Maske für einen Unterrichtstag mit. Die je nach Stärke des Schwitzens unterschiedlich schnell durchfeuchteten Masken werden also bis zu 8 Stunden lang getragen, ohne ausgetauscht zu werden. Die Schutzwirkung einer außen feuchten Maske ist gleich Null, die Viren gelangen an die Außenfläche und werden beim Sprechen mit dem verdunstenden Wasser in den Raum gestoßen. Außerdem gelingt es kaum einem Schüler, sich nicht in regelmäßigen Abständen an die Maske zu fassen um diese ein wenig zu lüften. Bei Gesamtschulen sitzen zudem dieselben Schüler einer Klasse beim Mittagessen in der Mensa auf engem Raum ohne Mund-Nasen-Schutz eng nebeneinander.

Bei der Nötigung zum Maskentragen handelt es sich um einen seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland nie dagewesenen Dressurakt – unter Androhung von empfindlichen Strafen und Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben. Solche  Vorgehensweisen kannte man bislang nur von totalitären Staaten, denen unsere Regierungen derzeit sichtlich nachzueifern versuchen. Die Maskenpflicht ist in keinster Weise verhältnismäßig zur realen Bedrohung durch das Virus und verstößt unter anderem gegen Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Doch was nutzen uns verfassungsgemäß garantierte Grundrechte, wenn diese Mal eben bei jeder aufgebauschten Bedrohungslage dauerhaft außer Kraft gesetzt werden dürfen, weil die unkritische leicht indoktrinierbare Mehrheit der Bevölkerung diese Form der völlig kranken Selbstzerstörung  zu wünschen meint.  Zurzeit hat das Denunziantentum in unserer Gesellschaft Hochkonjunktur und eine gesichtslose Mehrheit versucht  die Minderheit der Zweifler und Kämpfer mundtot zu machen. Ein Ende ist nicht in Sicht – es mehren sich sogar die Stimmen, eine Maskenpflicht in Zukunft  bei jeder viralen Bedrohung umgehend  auszusprechen.

Was muss geschehen, damit diesem kollektiven Wahnsinn endlich ein Ende bereitet  wird?

 

 

 

Corona und der Blick in die defekte Kristallkugel

Welche Realität entsteht, ist eine Frage der Betrachtungsweise. Der Haltungsjournalismus zahlreicher Mainstream-Medien lässt Erkenntnis nur solange zu, wie diese in das Konzept der Volkserziehung zum unmündigen Bürger passt. Corona-Maßnahmen sind zugleich Ausdruck der Verzweiflung, der Hoffnung und der fehlenden Kenntnis, doch genau letzteres darf dem unmündigen Bürger unter keinen Umständen vermittelt werden. Sonst spielt er das Spiel nicht mehr mit, läuft nicht mehr als Versuchsaffe des Systems mit seinem Atmungsverhinderungsschutz herum und hält nicht mehr die Panikdistanz ein, welche uns zu schmelzenden Eisbergen erstarren lässt, die regungs- und wehrlos ihrer Existenzvernichtung entgegen sehen.

 

Mit der „Kerze der Erleuchtung“, die uns das Rätsel der Erkenntnis zuteilwerden lässt, erhält das Nichts einen Namen!

 

https://youtu.be/FaFc8yrvKuM                   Sesamstraße

Krümel soll die Farbe von Tellern sagen, die vor ihm liegen. In Erwartung des versprochenen Belohnungskeks ist Krümel jedoch viel zu aufgeregt.

 

Das Krümelmonster würde die Maske auffressen, anstatt sich mit einem Belohnungsmechanismus konditionieren zu lassen.

Unsere Regierungen winken mit Lockerungen, um uns die Verhüllung von Mund und Nase schmackhaft zu machen. Und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.

 

https://www.swp.de/wissenschaft/corona-deutschland-aktuell-hendrik-streeck-virologe-mund-nase-schutz-kann-naehrboden-fuer-mikroben-sein-46928149.html

  1. Juni 2020, 11:06Uhr•Osnabrück
    Von DPA

… Der Bonner Virologe Hendrik Streeck sieht den Einsatz von Atemmasken im Alltag wegen der oft falschen Anwendung skeptisch.

„Die Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen“, sagte Streeck der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze“, so der Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn…

 

Die richtige Anwendung wird die Ausnahme bleiben, weil der sichere Umgang zu aufwendig und kostspielig und im Alltag kaum umsetzbar ist. Die Nachweise für eine  Wirksamkeit gerade von Stoffverhüllungen sind dürftig, die politischen Aussagen und wissenschaftlichen Behauptungen hierzu  wenig überzeugend.

Selbst durch Virologen vorsichtig formulierte Kritik an der Maskenpflicht scheitert an der bewusst zugelassenen Interpretierbarkeit der Aussagen. Dem Virologen Streeck wird einfach entgegengehalten, dass die gewisse Schutzwirkung bei richtiger Anwendung der Masken doch unzweifelhaft feststünde und man diesen Umstand nebst Warnungen halt besser kommunizieren müsse. Denn auch Streeck scheut sich, ganz klar vor den gesundheitlichen Gefahren durch eine unhygienische Viren durchlässige Mund- und Nasebedeckung zu warnen – besonders die Menschen mit Vorschädigungen der Atemwege. Die Verfechter der Maskenpflicht betonen, dass ein stundenlanges Maskentragen bei gesunden Menschen weder Akutschäden noch Spätfolgen verursache, sonders maximal eine hinnehmbare Belastung darstelle – hinnehmbar für wen?

Auch die Aussagen des Ingenieurs Prof. Martin Kriegel von der TU Berlin in dem Spiegel-Video

https://youtu.be/uZdXAF2RZQo

Aerosole und das Coronavirus: Gefahr aus der Luft       09.06.2020

deuten eher ungewollt darauf hin, dass das Maskentragen nicht ausschlaggebend für den Pandemieverlauf sein kann und daher maximal empfohlen werden dürfte.

(Minute 3:30) „Die Masken reduzieren eigentlich nicht groß diese Partikel-Anzahl oder diese Aerosol-Anzahl, so ungefähr 80, 90 Prozent der Aerosole geht eigentlich durch diese Undichtigkeiten der Maske trotzdem in die Raumluft. Es wird nicht so ausgebreitet, über so einen Strahl, der aus dem Mund herauskommt.“

Ein Test mit E-Zigaretten zeigt den Weg der ausgeatmeten Luft.

(Minute 4:05) „Wenn ich jetzt die Maske trage verhindere ich, dass dieser Luftstrom aus meinem Mund ihn direkt trifft, sondern es geht zwar in die Raumluft, aber eben nicht direkt auf die Person. Das verdünnt sich dann im Raum, ja mit der normalen Raumluft und trifft mich zwar indirekt über einen Umweg, aber eben in einer sehr geringen Konzentration. Deswegen bringt das Maskentragen natürlich schon was, gerade wenn man den Abstand nicht wahren kann. Wenn man im Supermarkt an einer Person vorbeigeht und bekommt plötzlich den Atemstrahl ab, das wäre dann nicht so schön, und so verhindert man eben, dass die Menschen so frei in den Raum atmen können und diese Luftstrahlen dann andere Personen treffen.“

Durch den Mund im Supermarkt ausgehauchte E-Zigaretten-Luftstrahlen treffen bei einem 30 Zentimeter-Face-to-Face das wehrlose Gegenüber – was für ein abenteuerlicher Konstrukt als Beispiel für die Wirksamkeit von Masken! Würde da nicht bei Menschen ohne hartnäckigen Schnupfen die Pflicht zur Nasenatmung völlig ausreichen? Der Effekt wäre vermutlich derselbe.

Es ist ein unhaltbarer Zustand, das freie Atmen zu verbieten und damit das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit – je nach Betroffenheitsgrad – stark einzuschränken, und dies an Orten, die kaum dauerhaft zu vermeiden sind.

Luftstrahlen am Horizont und Überzeugungen aus der Glaskugel – durch gutes Lüften soll verhindert werden, dass sich die Viren weiter im Raum auf konzentrieren. Auch das ist ein gut gemeinter, aber virologisch wenig fundierter Ratschlag des  Forschers Kriegel. Ein positiver Effekt von Belüftungsmaßnahmen lässt sich zwar annehmen, doch ist bislang nicht bekannt, welche Viruslast für eine Ansteckung ausreicht. Wir wollten uns auch vor Covid-19 nicht so gerne mit Viren und Bakterien infizieren, und trotzdem ist bis dahin niemand auf die Idee gekommen, Zugluft unabhängig von der Außentemperatur in ansonsten geschlossenen Räumen vorzuschreiben. Denn kalter Durchzug hat durchaus das Potential, empfindliche Menschen extrem frieren und damit gegebenenfalls erkranken zu lassen – es gibt nicht nur noch Corona auf dieser Welt.

Eine ehrliche wissenschaftliche Diskussion müsste viel deutlicher klar stellen, was wir alles über das Corona-Virus nicht wissen und welche Prognosen wir nicht treffen können. Und die Schutzmaßnahmen müssten sich stets danach ausrichten, dass ein sicherer Schaden einen nicht erwiesenen Nutzen nicht übertreffen darf.

Der Weg mit dem größten angenommenen Schutz vor einer Gefahr lässt leicht blind werden für andere weitaus stärkere Bedrohungen am Wegesrand.

Wer geblendet seine Augen schließt, um sich vor dem grellen Licht zu schützen, wird die Waffe in der Hand seines Gegners nicht kommen sehen.

Wann werden wir endgültig aus diesem Alptraum der Corona-Maßnahmen aufwachen und zu einer echten Normalität zurückfinden?

Politiker machen uns Hoffnung auf einen Impfstoff als baldige Erlösung. Doch warnen manche Virologen, dass es einen hochwirksamen und sicheren Impfstoff vielleicht niemals geben wird. Selbst Influenza-Impfstoffe entwickeln jahresabhängig nur eine Effektivität zwischen 30 und 70 Prozent. Wenigstens sind sie sehr sicher. Covid-19 löst bei schweren Verläufen häufiger eine lebensbedrohliche Überreaktion des Immunsystems aus und es gibt Bedenken, dass solch ein „Zytokinsturm“ auch bei einem Corona-Impfstoff als Nebenwirkung nicht auszuschließen wäre. Dann könnte die Impfung potentiell töten.

Es entsteht der Eindruck, dass sowohl Politiker als auch zahlreiche Virologen die vorhandenen Studien zur Pandemie mit einem Blick in ihre defekte Kristallkugel zu interpretieren versuchen. Eindeutige Untersuchungsergebnisse scheinen die Ausnahme zu bilden, sichere Prognosen sind nicht möglich. Niemand kann derzeit sagen, ob das Virus in einer zweiten Welle gefährlicher wird und wie lange eine Immunität anhält. Genauso spekulativ wären die Abschätzungen über die Schwere und das Ausmaß der Schäden, die uns die aggressive Verhinderung von Ansteckung als dunkle Hinterlassenschaft aufbürden wird. Doch darüber vernimmt man nur wenig.

 

Beweist eine Covid-19-Hamster-Studie die Wirksamkeit von OP-Masken?

Eine wissenschaftliche Studie liefert nur dann aussagekräftige Ergebnisse, wenn der Versuchsaufbau dazu geeignet ist, andere unerwünschte möglicherweise verfälschende oder sogar dominierende Einflüsse auf die Versuchsergebnisse auszuschließen. Genau hier liegt meiner Einschätzung nach die Unzuverlässigkeit der Hamster-Studie aus Hongkong, die bewiesen haben soll, dass OP-Masken die Ansteckungsrate durch Covid-19 erheblich senken würden. Einige Medien wie auch das ZDF jubelten wohl vor Freude, als sie am Sonntag, 17. Mai 2020 den von der Forschergruppe veröffentlichten „Beweis“ völlig unkritisch präsentieren dürften.

 

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-hamster-masken-studie-100.html

17.05.2020 18:12 Uhr

Hongkonger Forscher haben an Hamstern nachgewiesen, dass sich durch OP-Masken die kontaktlose Übertragung des Coronavirus deutlich verringern lässt. Die Übertragungsrate wurde durch den Einsatz der Masken um mehr als 60 Prozent reduziert, wie aus einer am Sonntag vorgestellten Studie der Universität Hongkong hervorgeht.

Ohne chirurgische Maske infizierten sich zwei Drittel der Hamster binnen einer Woche. Bei den Tieren, die sich trotz Maske infizierten, war der Virenbefall zudem weniger stark als bei Infektionen ohne Maske… Für die Studie wurden mit dem Coronavirus infizierte Hamster neben einen Käfig mit gesunden Tieren gesetzt. Zwischen die beiden Käfige wurden OP-Masken platziert. Es sei deutlich geworden, dass das Maskentragen durch Infizierte, insbesondere wenn sie keine Symptome zeigen, „sehr viel wichtiger ist als alles andere“, sagte Studienleiter Yuen Kwok-yung, einer der weltweit führenden Coronavirus-Experten…

 

In dem folgenden Artikel wird zumindest festgestellt, dass die Aussagekraft solch einer Studie in Bezug auf den Menschen begrenzt ist. Man findet detailliertere Auskünfte zu den Versuchsbedingungen, die in keinster Weise das Tragen von Masken im Gesicht nachzustellen vermögen.

 

https://www.br.de/nachrichten/wissen/studie-an-hamstern-masken-koennen-vor-corona-infektion-schuetzen,RzG4gab

17.05.2020, 18:48 Uhr

… Konkret wurden jeweils Hamster-Käfige nebeneinander gestellt: In einem Käfig befanden sich ein mit Corona infizierter Hamster, im anderen drei nicht-infizierte Tiere. Ventilatoren wurden zur Verbreitung des Virus über die Luft eingesetzt. Insgesamt gab es laut „South China Morning Post“ drei Versuchsvarianten: In einer Situation wurden Masken am Käfig der gesunden Tiere angebracht. In der zweiten Situation wurden die Masken am Käfig der infizierten Tiere und in der dritten Situation gar keine Masken gefestigt. 52 Hamster waren in den verschiedenen Varianten teil des Experiments…

Im Versuchsaufbau ohne Maske hatten sich nach einer Woche rund zwei Drittel der zuvor gesunden Hamster mit dem Coronavirus infiziert, in Zahlen: zehn von 15 Hamstern. Waren die Masken am Käfig der infizierten Hamster befestigt, steckten sich zwei von zwölf Hamstern an. Und: Wurden die Masken am Käfig der gesunden Hamster festgemacht, waren vier von zwölf Hamstern mit dem Virus infiziert…

 

Auf der folgenden Internetseite stellt der renommierte Mikrobiologe Professor Yuen Kwok-yung in einem kurzen Video seinen Versuchsaufbau vor.

 

https://news.rthk.hk/rthk/en/component/k2/1526700-20200517.htm

Screenshot: in der Mitte die Hamster-Käfige, rechts vergrößert der Ventilator, der die kontaminierte Luft aus dem Käfig links der Trennplatte nach rechts zu den vorher gesunden Hamstern befördert 

 

Zunächst einmal durchfeuchten diese Trennwände aus OP-Masken-Material nicht wie bei einem Menschen, der die Maske direkt vor Mund und Nase trägt. Als entscheidender Fehler im Versuchsaufbau erscheint mir allerdings der Umstand, dass die Käfige nach vorne offen zu sein scheinen und daher ein Luftaustausch auch mit dem Luftraum vor den Käfigen stattfindet. Setzt man einen Ventilator wie dargestellt ein, so wird auf der einen Seite die Luft angesaugt und auf der anderen wieder ausgestoßen. Die erwünschte Funktion besteht also darin, die kontaminierte Luft aus dem infizierten Käfig entweder durch oder ohne das Maskenmaterial in den Luftraum der bislang gesunden Hamster zu befördern und anschließend zu überprüfen, ob die Filterwirkung der OP-Maske einen Unterschied macht.

Die Untersuchungsergebnisse belegen eindeutig, dass sich weniger Hamster anstecken, wenn die OP-Maskenabdeckung an einer der Käfigwände angebracht ist. Ich frage mich allerdings, inwiefern die Mikrobiologen den Luftwiderstand der Abdeckung und die damit erzeugte teilweise Umlenkung des Luftstromes untersucht und bei ihrer Bewertung berücksichtigt haben. Diskutiert wurde dieser Faktor in der Präsentation jedenfalls nicht.

Bei mir ist der Eindruck entstanden, als ob die Wissenschaftler gedrängt worden sind, schnelle Ergebnisse für einen Beweis der Masken-Wirksamkeit zu liefern und diese ersten Untersuchungen vor der Presse als Durchbruch darzustellen, damit sich die politisch erzwungene Maskenpflicht weltweit dauerhaft durchsetzen lässt.

In den folgenden Abbildungen habe ich versucht, die Umlenkung eines Teils des Luftstromes durch die OP-Masken-Abdeckung darzustellen. Eine vierte aufgeführte Versuchsvariante könnte dazu geeignet sein, den gesamten Luftstrom von links nach rechts zu befördern und damit verlässlichere Ergebnisse zu liefern.

Bei der ersten Versuchsvariante wird zwar die kontaminierte Luft  direkt aus dem linken Käfig angesaugt, aber ein großer Teil wird durch die Abdeckung in den Luftraum vor den rechten Käfig geleitet und nicht wie ohne OP-Material direkt in den rechten Käfig. Hierdurch könnte die Virendichte im rechten Käfig durchaus so weit abgesenkt werden, dass sich statt zwei Dritteln nur noch ein Drittel der Hamster infizieren. Die Maskenbefestigung bei der zweiten Versuchsvariante könnte bewirken, dass  ein Hauptteil der angesaugten Luft nicht aus dem linken Käfig stammt sondern aus dem Luftraum vor den Käfigen, was die Absenkung der Übertragungsrate auf ein Sechstel erklären könnte.

Meine Zweifel am Ergebnis beruhen nur auf begründeten Vermutungen, da mir ein ausführliches Paper zu der Studie bislang nicht vorliegt.

Eine unkritische Übertragung derart unvergleichbarer Ausgangssituationen erscheint mir allerdings in jedem Fall als äußerst fragwürdig, wissenschaftlich unzulässig und unverantwortlich. Der Schaden durch das Tragen von Masken ist sicher, der überragende Nutzen allerdings immer noch in keinster Weise belegt. Und wenn Maskenbefürworter behaupten, dass Ärzte bei Operationen schließlich auch nicht grundlos Masken tragen würden, dann fällt mir dazu nur folgende Antwort ein: Ich würde es als Patient sicherlich nicht schätzen, wenn mir ein Operator versehentlich in meine offene Wunde spuckt. Doch kein Arzt wird wohl behaupten, dass er die Maske im OP-Saal trägt, um den Patienten oder seine Kollegen vor einer möglichen Virusübertragung durch die Atemluft zu schützen. Und ich habe auch noch niemanden getroffen, der mir fernab von Indoktrinierung  und betreutem Denken hat versichern können, dass für ihn ein stundenlanges Maskentragen angenehm ist und keinerlei Belastung darstellt, die Gesundheit der Atemwege und das Allgemeinbefinden fördert und ohne Kopfschmerzen und Schwindel zu bewältigen ist – wobei letzteres entscheidend von der individuellen Empfindlichkeit und der körperlichen Anstrengung abzuhängen scheint. Über die erhöhte Ansteckungsgefahr durch das Tragen feuchter und versiffter Masken brauchen wir erst gar nicht zu sprechen…

 

Corona- wie man Katzen an Masken gewöhnt

 

Die Corona-Belehrung: Kater Miro hört zu!

 

 

Masken-Gewöhnung – erste Skepsis ist normal!

 

 

Geschafft! Die Mund- und Nasenbedeckung sitzt!

 

 

Die neue Mode: Katze Kira trägt Maske!

 

 

Sicherer geht nicht! Maul- und Nasenlöcher mit FFP2-Maske bedeckt!

 

 

Quarantäne für Masken-Verweigerer – Sushi mit Ersatz-Lieblingsmensch

 

 

Vivi – die Risikogruppe!

 

 

Wichtig, alte Katze – der Mundschutz!

 

 

Eine Maske kann doch nicht schaden!