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Der Selbstmord des syrischen Terrorverdächtigen al-Bakr – „LIHOP“ im Sinne der Staatsraison?

LIHOP: “Let It Happen On Purpose”

 

Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.

Thomas Jefferson

 

 

https://de.sputniknews.com/panorama/20161013312925840-pressekonferenz-zu-suizid-von-al-bakr/

13.10.2016
In der Sächsischen Staatskanzlei in Dresden findet ab 11 Uhr eine außerplanmäßige Pressekonferenz zum Selbstmord des mutmaßlichen Terrorverdächtigen Jaber al-Bakr in der JVA Leipzig in der vergangenen Nacht statt…

 

http://www.bild.de/news/inland/isis-terroristen/terrorist-48262458.bild.html

Gegen 00:30 Uhr traf der Leichenwagen an der JVA ein, nach rund 15 Minuten verließ er das Gelände wieder.

Das sächsische Justizministerium bestätigte einen BILD-Bericht, wonach er sich in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Leipzig erhängt habe. Nach Angaben des MDR strangulierte sich der Terrorverdächtige mit seinem T-Shirt.

Zuvor hatte er in seiner Vernehmung die syrischen Landsleute, die ihn der Polizei übergeben hatten als Mitwisser bezichtigt. Wahr oder Schutzbehauptung? Unklar.

Wieso der ISIS-Mann überhaupt in der Lage war, sich das Leben zu nehmen, muss nun ermittelt werden. BILD erfuhr: Er wurde nicht durchgehend überwacht, nur in Intervallen von etwas unter einer Stunde.

Sonntagabend: Ein Freund von Mohamed A. (36) hält den gesuchten Terroristen fest im Schwitzkasten. Hände und Füße von Al-Bakr sind mit Kabeln gefesselt. Am Mund ist er verletzt und blutet

 

Der Terrorverdächtige hat sich aufgehängt anstatt sein Leben als durch den IS gefeierter erfolgreicher Selbstmordattentäter zu beenden. Er soll nach seiner Anerkennung als Asylbewerber im Herbst vergangenen Jahres zweimal in die Türkei und auch nach Syrien gereist sein. Wäre er dort als Bombenbauer vom IS ausgebildet worden, so hätte er keine Anleitung zur Herstellung von TATP aus dem Internet mehr benötigt. Vielleicht ist er nur als Bombenbau-Gehilfe angeworben worden , der den fertigen Sprengstoff in eine Sprengstoffweste einzubauen vermag.

 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/tatp-das-ist-der-sprengstoff-der-in-chemnitz-gefunden-wurde-a-1115846.html

Montag, 10.10.2016   10:13 Uhr

Er soll einen Terroranschlag geplant und sich dazu im Internet über die Herstellung von Bomben informiert haben. Der 22-jährige Syrer aus Chemnitz hatte Hunderte Gramm eines „hochgefährlichen Sprengstoffs“ in seiner Wohnung gelagert. Um was für eine Substanz handelt es sich dabei?

Offenbar entdeckten die Fahnder große Mengen von Triacetontriperoxid, kurz auch TATP genannt. Es lässt sich aus den leicht erhältlichen Chemikalien Aceton, Wasserstoffperoxid und Schwefelsäure herstellen. Er ist auch als Acetonperoxid (Apex) bekannt – abhängig von den unterschiedlichen Bedingungen seiner Entstehung wie etwa dem verwendeten Katalysator. Weil zudem über das Internet auch Anleitungen zu finden sind, gibt es immer mal wieder Meldungen darüber, dass Zündler und Feuerwerksbastler damit experimentieren.

Doch in den Anleitungen wird mit großer Dringlichkeit davor gewarnt, dass das Pulver, das erst nach stundenlanger Reaktion entsteht, hochexplosiv sei. Reibung, Stöße, Wärme oder Funken könnten TATP zur Explosion bringen – und auch schon beim Mischen kann die tödliche Gewalt freigesetzt werden…

Die „Süddeutsche Zeitung“ beschreibt die Wohnung als „regelrechte Bombenwerkstatt“, in der Ermittler 500 Gramm eines fertigen Sprengstoff-Laborats gefunden hätten – und darüber hinaus etwa ein Kilo weiterer Chemikalien, die sich als Zutaten dafür eigneten…

 

Die Wohnung soll von einem anderen Mittäter, von dem man zwischenzeitlich so ganz und gar nichts mehr gehört hat, angemietet worden sein. Es ist völlig abwegig anzunehmen, dass al-Bakr anhand einer Bombenbauanleitung aus dem Internet, die er sich Anfang September besorgt haben soll,  dazu in der Lage war, mindestens 500 g TATP herzustellen, ohne dass ihm der Ansatz beim „Kochen“, Trocknen oder Lagern um die Ohren geflogen ist.

 

https://www.tagesschau.de/inland/festnahme-terrorverdaechtiger-103.html

Stand: 10.10.2016 15:09 Uhr

…Der nach dem Bombenfund von Chemnitz festgenommene Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler Kontakte zur Terrororganisation „Islamischer Staat“. Vorgehensweise und das Verhalten des Verdächtigen sprächen derzeit für einen „IS-Kontext“, sagte der Leiter des Landeskriminalamts Sachsen, Jörg Michaelis.

Der 22-Jährige habe im Internet Informationen zur Herstellung von Sprengstoffen besorgt. Deshalb „müsste davon ausgegangen werden, dass er eine Sprengstoffweste zur Explosion bringen wollte“. Laut Bundesanwaltschaft hat der Verdächtige zumindest Anfang Oktober 2016 im Internet nach Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoffvorrichtungen und Ausrüstungsgegenständen für den sogenannten „Dschihad“ gesucht…

Offenbar gehen die Ermittler derzeit von einem Mittäter aus. Innenminister Ulbig erwähnte einen zweiten – inzwischen festgenommenen – Verdächtigen. Dabei handelt es sich um Khalil A. Er wurde in Chemnitz festgenommen. Laut Ulbig ist er 33 Jahre alt und als Flüchtling anerkannt. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, Al-Bakr seine Wohnung überlassen zu haben und für ihn „in Kenntnis seiner Anschlagspläne“ die notwendigen Stoffe im Internet bestellt zu haben.

 

Wenn das TATP lager- und transportfähig war, dann war es fachgerecht phlegmatisiert und die Sprengstoffexperten der Polizei haben dies festgestellt, bevor sie den Explosivstoff außerhalb der Wohnung kontrolliert gesprengt haben. Ansonsten wäre der Transport aus der Wohnung heraus bereits ein potentielles Himmelfahrtskommando gewesen.

Nun ist es aber so, dass man zum Unempfindlich-Machen von TATP keinerlei Anleitungen im Internet findet. Das sind Erfahrungswerte, vermutlich muss das Pulver vorsichtig mit einer exakt passenden Menge Aceton gleichmäßig angefeuchtet werden. Damit dies gelingen kann, benötigt ein Bombenbauer sowohl die Kenntnisse hierzu als auch die handwerkliche Übung.

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article158668504/Die-raetselhafte-Flucht-des-Terrorplaners-aus-dem-Plattenbau.html

11.10.2016
Das Pulver explodierte schließlich in einem eilig ausgehobenen Erdloch im Chemnitzer Plattenbauviertel. Viele Hundert Meter weit soll der Knall zu gehören gewesen sein. „Kontrollierte Sprengung“ nennt man so etwas…

 In der leeren Wohnung, deren Eingangstür aufgesprengt worden war, fand die Polizei schließlich gut versteckt Zünder, Muttern und Schrauben sowie TATP – eine Substanz also, die auch bei den Anschlägen in Paris und Brüssel genutzt wurde. Nach diesem Fund übernahm dann auch der Generalbundesanwalt die Ermittlungen. Am Montag wird sie bestätigen, dass al-Bakr einen Anschlag „konkret vorbereitet“ habe und in der von ihm genutzten Wohnung „rund 1,5 Kilogramm extrem gefährlicher Sprengstoff“ gefunden wurde „sowie weitere Materialien, die unter anderem zur Herstellung einer Sprengstoffweste geeignet sind“…

 

Sollte al-Bakr wirklich erst kurz vor dem Einkaufen der Chemikalien nach Bombenbauanleitungen im Internet gesucht haben, so spricht diese Vorgehensweise eher für einen Versuch, die Identität des wahren Bombenbauers später zu schützen. Dieser wäre dann nach einem erfolgreichen (Selbstmord-)Anschlag des al-Bakr nicht weiter gesucht worden, weil man angenommen hätte, dass al-Bakr anhand der Anleitungen selbst die gefährliche Synthese bewerkstelligt hat. Nirgendwo wird erwähnt, wie die Terror-WG an die Zünder gekommen sein soll. Frei verkäuflich im Internet habe ich die bisher noch nicht angeboten gesehen.

Der Hinweis auf den geplanten Terroranschlag soll von Anfang September stammen, doch erst am Donnerstag, 6. Oktober soll es dem Bundesamt für Verfassungsschutz gelungen sein, die gesuchte Person zu identifizieren. Vielleicht hatte man bei der Internet-Überwachung einen Treffer erzielt, da vom selben Internet-Zugang sowohl nach Bombenbauanleitungen gesucht als auch die hierfür notwendigen Chemikalien bestellt wurden. Die Überwachung rund um die Uhr hat erst am Donnerstag begonnen und damit nur zwei Tage vor der Erstürmung der Wohnung am Samstag, 8. Oktober und dem Auffinden des Sprengstoffs TATP. Es wäre also durchaus denkbar, dass die Herstellung des unempfindlich gemachten transportablen TATP schon in den Tagen zuvor durch einen dritten, den Behörden unbekannten Mann erfolgte. Wenn al-Bakr am Freitag den Heißkleber zum Zusammenbau der Bombe kaufte, dann muss die Sprengstoffsynthese bereits vorher erfolgt sein, also mit hoher Wahrscheinlichkeit vor dem Beginn der Observation.

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article158674845/Aus-meiner-Sicht-war-es-fuenf-vor-Zwoelf.html

11.10.2016

… Demnach bekam seine Behörde Anfang September „aus nachrichtendienstlichem Aufkommen“ einen Hinweis, dass die Organisation Islamischer Staat (IS) in Deutschland einen Terroranschlag gegen Infrastruktur plane. „Wir haben … bis Donnerstag letzter Woche gebraucht, um herauszufinden: Wer ist dafür in Deutschland verantwortlich?“, so Maaßen. Dann sei der Verfassungsschutz in der Lage gewesen, die gesuchte Person zu identifizieren.

„Wir haben sofort die Observation durchgeführt“, schilderte Maaßen. „Eine 24/7-Observation – also Rund-um-die-Uhr-Observation. Wir haben … festgestellt, dass er am folgenden Tag in einem Ein-Euro-Shop dann Heißkleber kaufte. Und unverzüglich haben wir dann alle Maßnahmen in Bewegung gesetzt, damit ein Zugriff erfolgte, weil wir davon ausgingen: Dies kann im Grunde genommen die letzte Chemikalie sein, die für ihn notwendig war, um eine Bombe herzustellen.“ Im ZDF-“Morgenmagazin“ betonte er noch einmal die Dringlichkeit der Festnahme: „Aus meiner Sicht war es fünf vor Zwölf“, so Maaßen.

In der Chemnitzer Wohnung, in der er sich aufgehalten haben soll, fanden die Ermittler 1,5 Kilogramm Sprengstoff. Nach einem missglückten Zugriff der Polizei am Samstag in Chemnitz war der 22-jährige Dschaber al-Bakr am Montag in Leipzig festgenommen worden… 

 

Entspricht die Version des Präsidenten des Bundesamts für Verfassungsschutz Maaßen nun der Wahrheit oder nicht?

Die „Welt“ setzt nur drei Tage später andere Gerüchte aus ungenannten Quellen in die Welt. Diesmal soll der US-amerikanische Geheimdienst angeblich Hinweisgeber gewesen sein, und dass auch erst aufgrund eines abgehörten Telefongesprächs in der vergangenen Woche.  Sollte wirklich von 2 kg fertigem Sprengstoff gesprochen worden sein, so hätte sofort ein Zugriff durch die Sicherheitsbehörden erfolgen müssen, da in diesem Fall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Lebensgefahr für die Mitbewohner des Terror-WG –Hauses bestanden hat. Die Version der „Welt am Sonntag“ erscheint mir unglaubwürdig, hier soll Verwirrung erzeugt werden, um vielleicht von einem möglichen dritten Mann abzulenken.

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article158754890/US-Geheimdienst-hoerte-Telefonate-von-al-Bakr-ab.html

Von Florian Flade | Stand: 17:52 Uhr 14.10.2016

Nach Informationen der „Welt am Sonntag“ bekamen die deutschen Sicherheitsbehörden in der vergangenen Woche einen entscheidenden Hinweis zu dem geplanten Bombenanschlag von einem US-amerikanischen Geheimdienst, der wohl die Kommunikation des Syrers überwachte.

Demnach soll der US-Geheimdienst mehrere Telefongespräche von Dschaber al-Bakr abgehört haben – darunter auch jene mit mutmaßlichen IS-Kontaktleuten in Syrien. Darin soll der 22-jährige Asylbewerber auch über die Sprengstoffherstellung und seine Anschlagspläne gesprochen haben.

 „Zwei Kilo sind fertig“, soll Dschaber al-Bakr seinem IS-Kontaktmann mitgeteilt haben. Gemeint war damit offenbar der von ihm produzierte Sprengstoff. Außerdem nannte Al-Bakr auch ein mögliches Anschlagsziel. Ein „großer Berliner Flughafen“ sei „besser als Züge“.

Das Telefonat soll ausschlaggebend dafür gewesen sein, dass sich die Behörden in Sachsen am Samstag schließlich zum Zugriff entschieden.

 

Die gesamte Geschichte hinterlässt den Nachgeschmack eines schlechten Drehbuchs durchsetzt von  Ungereimtheiten und Unappetitlichkeiten. Der Ruf von Polizei und Justiz des Freistaats Sachsen ist definitiv beschädigt – aber wen stört das schon, wenn „Dunkeldeutschland“ Pleiten, Pech und Pannen produziert. Das durch den NSU beschädigte Ansehen des Bundesamtes für Verfassungsschutz dürfte durch die Geschichte aufpoliert  werden und die Grenzen überschreitende Hetze gegen Kritiker der Flüchtlingspolitik wird weiter an Fahrt aufnehmen. Ein Anschlag wurde verhindert, ein IS-Helfer ist tot, der TATP-Synthese-Meister lebt wohlmöglich weiter. Die IS-Terroristen mit den entsprechenden Fähigkeiten sind selten – und wertvoll…

 

http://www.n-tv.de/politik/Sprengstoffguertel-kommen-wohl-aus-Europa-article16365541.html

Montag, 16. November 2015

 Bei allen Attentätern von Paris, die am Freitagabend nicht zögerten, den Knopf zu drücken, um sich in die Luft zu sprengen, wurde nach den Worten von Staatsanwalt François Molins ein Sprengstoffgürtel derselben Bauart gefunden: Der verwendete Sprengstoff war TATP (Acetonperoxid), das leicht herzustellen ist, aber sehr empfindlich auf Einwirkungen wie Schläge oder Temperaturschwankungen reagiert. Zudem hatten alle Sprengstoffgürtel demnach eine Batterie, einen Knopf als Zünder und Bolzen, um durch Splitter möglichst großen Schaden anzurichten…

Eine Anleitung im Internet oder ein Chemiehandbuch reichen den Experten zufolge bei Weitem nicht aus, um solch einen Sprengstoffgürtel bauen zu können. „Das lässt sich nicht in zwei Tagen machen“, meint ein Ex-Geheimdienstmitarbeiter. „Man braucht wochenlange Ausbildung, und man muss unter Anleitung eines ‚Meisters‘ arbeiten. Das ist eine minutiöse Arbeit, dazu ist jemand nötig, der weiß, was ein Sprengstoff ist, ein Zünder, wie man die Teile miteinander verbindet, ohne dass sie einem ins Gesicht explodieren.“

„Sie haben die Sprengstoffgürtel nicht aus Syrien importiert“, ist sich der Experte sicher. „Je mehr man die Dinger mit sich herumschleppt, desto höher sind die Risiken. Es ist sehr wahrscheinlich, dass es hier, in Frankreich oder Europa, ein oder zwei Kerle gibt, die aus den (islamistischen) Kampfgebieten zurückgekommen sind und die es vor Ort gelernt haben.“…

 

http://motherboard.vice.com/de/read/acetonperoxid-das-markenzeichen-vno-is-anschlaegen-in-europa-777

… Sind die Inhaltsstoffe auch leicht zu beschaffen, gilt die Substanz dennoch als äußerst kompliziert in der Handhabung—weswegen die Ermittler davon ausgehen, dass die IS-Attentäter von Paris ein gründliches Training durchlaufen haben…Um sicher mit Acetonperoxid umzugehen, muss der Stoff stabilisiert werden. Die schmerzhafte Wahrheit ist, dass der IS den Umgang und die sichere Herstellung eines hochgefährlichen Sprengstoffs in vielen Fällen bereits gemeistert hat…

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Phlegmatisieren

In der Chemie bedeutet „phlegmatisiert“ meist, dass ein (pulverförmiger) Stoff mit Flüssigkeit überzogen ist. Stoffe, die in Pulverform vorliegen, sind oft hochreaktiv und neigen dazu, explosionsartig zu oxidieren. Um Umgang, Transport und Lagerung solcher Stoffe ungefährlicher zu machen, werden sie phlegmatisiert. So sind die einzelnen Teilchen von dünnen Flüssigkeitsschichten umgeben und sind daher weniger reaktiv.

Beispiel: 
die Phlegmatisierung von Acetonperoxid mit Aceton.

 

Auch die „heldenhafte“ völlig selbstlose Festnahme des Syrers  durch seine Landsleute erscheint merkwürdig. Ist es unter syrischen Flüchtlingen üblich, per Telefon bei Unbekannten nach einem Schlafplatz zu suchen, mit Abholservice beim Bahnhof, ohne wenigstens eine Erklärung oder Empfehlung parat zu haben? Oder könnte es sich hierbei eventuell um ein abgesprochenes Vorgehen handeln, für den Fall, dass al-Bakr auffliegen würde?

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article158677021/Wie-es-zum-Polizeizugriff-um-0-42-Uhr-kam.html

von Annelie Naumann | Stand: 11.10.2016 

Als alles vorbei und der flüchtige Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr in der Hand der Polizei ist, erzählt ein Bekannter von Mohammed A., dem Mann, der Al-Bakr den Beamten ausliefert hat, den ganzen Hergang. Mohammed A. selbst hat sich völlig zurückgezogen und verbirgt auch seinen wirklichen Namen – aus Angst vor der Rache des Islamischen Staats.

Sein Bekannter, mit den Vorgängen sehr gut vertraut, gibt den Hergang so wieder: Am Samstag klingelt das Telefon von Mohammed A., der in einem Plattenbauviertel in Leipzig-Paunsdorf wohnt. Am Telefon ein Mann, der vom Leipziger Hauptbahnhof aus um Hilfe bittet. Mohammed A. kennt den Mann nicht.

Woher der Mann seine Nummer hat, weiß der 36-jährige Syrer bis heute nicht. Doch er ist bekannt in der Szene, Flüchtlinge helfen sich untereinander. Auch Mohammed A. hilft oft. Und so hilft er auch am Samstagabend, als er den Hilfesuchenden in seiner kleinen Einraumwohnung in Paunsdorf übernachten lässt. Bei ihnen ist ein dritter Mann, der sich auch in der Wohnung aufhält. Deshalb macht sich Mohammed A. auch keine Sorgen, als er den Unbekannten am nächsten Morgen in seiner Wohnung zurücklässt, schwimmen geht und anschließend Freunde aus Syrien besucht.

Diese Freunde erzählen sich Neuigkeiten, essen zusammen und spielen mit ihren Handys. Sie scrollen sich durch die Sozialen Netzwerke, und plötzlich entdeckt Mohammed A. die Fahndungsaufrufe nach dem flüchtigen Terrorverdächtigen aus Chemnitz.

Er ist sich unsicher, ob der gesuchte al-Bakr wirklich der Mann daheim auf seinem Sofa ist. Er ruft einen Freund an und bittet ihn, in seine Wohnung in Leipzig-Paunsdorf zu fahren und den 22-Jährigen unauffällig zu fotografieren. Der Freund tut das und schickt die Fotos an Mohammed A. Nach kurzer Zeit sind sich die Freunde sicher, dass es der flüchtige al-Bakr ist, der – nicht ahnend, dass sich das Netz um ihn zusammenzieht – in Mohammed A.s Wohnung sitzt.

Gemeinsam mit dem anderen Syrer, der schon die ganze Zeit über in der Einraumwohnung ist, überwältigt Mohammed A.s Freund den schlafenden Landsmann. Mohammed A. kehrt nicht in seine Wohnung zurück.

Al-Bakr wehrt sich. In ihrer Not fesseln die beiden Männer al-Bakr mit dem, was sie in dem kargen Zimmer finden, sie binden seine Füße mit dem Kabel einer Verteilersteckdose. Al-Bakr zeigt sich reuig und fleht die beiden Männer an, ihn gehen zu lassenEr bietet ihnen Geld, doch die beiden lassen sich nicht überreden, sie halten ihn im Schwitzkasten (Foto auf Bild.de) und warten auf die Beamten.

Während die zwei Syrer über al-Bakr wachen, macht sich Mohammed A. auf den Weg zur nächsten Polizeiwache in Leipzig-Grünau, denn sein Deutsch ist zu schlecht, um sich der Polizei am Telefon verständlich zu machen. Doch auch auf der Wache verstehen ihn die Beamten nicht. Als er sich ihnen auch nach einer Stunde nicht verständlich machen kann, zeigt er ihnen die Fotos aus seiner Wohnung. Dann geht alles ganz schnell: Um 0.42 Uhr stürmt die Polizei die Wohnung im Leipziger Plattenbauviertel.

Erst nachdem alles vorüber ist, betritt Mohammed A. seine Wohnung wieder. Er hat al-Bakr nicht selbst überwältigt, gefesselt und ausgeliefert – aber er hat alles initiiert und organisiert. Ohne ihn wäre der flüchtige Terrorist nicht entdeckt und gefangen worden.

 

Al-Bakr hat kurz vor seinem Selbstmord die „Helden-Syrer“ als Mitwisser bezeichnet. Es wäre daher auch denkbar, dass das Motiv seiner Auslieferung in erster Linie in der begründeten Sorge bestand, als Netzwerk aufzufliegen. Dann wäre es ein geschickter Schachzug, den gesuchten Terroristen  selbst festzunehmen. Die erhoffte Aussicht auf Ruhm, Geld, ein dauerhaftes Bleiberecht in Deutschland und wohlmöglich eine neue Identität mit einer Art Zeugenschutzprogramm mögen die Entscheidungsfindung erleichtert haben. Umso schlechter müsste die psychische Verfassung von al-Bakr nach seiner Festnahme gewesen sein, erfolglos und von den eigenen Leuten verraten…

 

Heldentum ist Ausnahmezustand und meist Produkt einer Zwangslage.

Theodor Fontane

 

Selbstmordgefahr oder keine Selbstmordgefahr?

Nur eine Version kann der Wahrheit entsprechen. Entweder bestand, wie den Behauptungen des Pflichtverteidigers zu entnehmen ist,  eindeutig Selbstmordgefahr oder eben nicht. Wenn es stimmt, dass al-Bakr sich seit seiner Festnahme im Hungerstreik befand, so hätte spätestens nach den angeblichen Randalen am elektrischen Stromnetz von einer möglichen Selbstmordabsicht ausgegangen werden müssen. Und dann ist es ein absolutes No-Go, den Terrorverdächtigen ohne lückenlose Beobachtung in einer Zelle mit Zwischengitter als Aufhäng-Hilfe unterzubringen. Einiges spricht dafür, dass man den Selbstmord gezielt hat geschehen lassen und vielleicht sogar noch durch entwürdigende Maßnahmen am Terrorverdächtigen gefördert hat.  Letztere Vorgehensweise findet unter anderem  bei politischen Gefangengen zur Destabilisierung gerne in übergebührlichem Maße Anwendung.

Al-Bakr drohte die wunderschöne Story von den guten syrischen Flüchtlingen, die Deutschland vor dem Terror gerettet haben, zu zerstören. Was wäre geschehen, wenn er Beweise für die Mitwisserschaft der „Helden“ hätte liefern können?

 

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/politiker-al-bakr-selbstmord-reaktionen

  1. Oktober 2016, 0:00 Uhr Aktualisiert am 13. Oktober 2016, 10:35

… Anwalt: Gefängnis hatte ständige Beobachtung Al-Bakrs zugesagt

Al-Bakrs Pflichtverteidiger Alexander Hübner zeigte sich „entsetzt und traurig“. „Egal was dem Mandanten vorgeworfen wird: Es ist ein junger Mensch, der sich das Leben genommen hat“, sagte der Anwalt. Er sei gespannt darauf, welche Erklärungen die Justizbehörden dafür haben, dass der Suizid geschehen konnte. „Ich bin davon ausgegangen, dass man ihn ständig beobachtet.“ 

Focus Online zitierte Hübner, den Verantwortlichen der Justizvollzugsanstalt sei das Suizid-Risiko des Beschuldigten bekannt gewesen und auch im Protokoll vermerkt worden…

 „Er hatte bereits Lampen zerschlagen und an Steckdosen manipuliert“, sagte Hübner laut Focus Online über seinen Mandanten. Noch am Nachmittag habe ihm der stellvertretende JVA-Leiter telefonisch versichert, dass der in Einzelhaft sitzende Al-Bakr ständig beobachtet werde. Der Terrorverdächtige habe sich seit seiner Festnahme im Hungerstreik befunden. Al-Bakr habe seit Sonntag nichts gegessen und getrunken. Zuvor hatte die Bild-Zeitung berichtet, seine Zelle sei offenbar nur einmal pro Stunde kontrolliert worden…

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte im ZDF-Morgenmagazin, der Fall verlange „nun wirklich nach schneller und umfassender Aufklärung“. Der Tod des Terrorverdächtigen erschwere die Ermittlungen nach Hintermännern und weiteren Beteiligten der Anschlagspläne. Den Ermittlern zufolge hatte Al-Bakr einen Anschlag auf einen Berliner Flughafen vor. Berichte, wonach Al-Bakr in seiner Vernehmung die Landsleute, die ihn festgenommen hatten, belastet hatte, wollte de Maizière nicht kommentieren…

Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach sprach von einer „Tragödie“. Da Al-Bakr ja wohl bereit gewesen sei auszusagen, verliere man „eine wichtige Informationsquelle“…

Wann kam es zur Radikalisierung?

Al-Bakr war Anfang 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen…

Dem MDR zufolge reiste Al-Bakr im Herbst vergangenen Jahres zweimal in die Türkei und hielt sich auch einige Zeit in der syrischen Stadt Idlib auf… Nach seiner Rückkehr soll er sich jedoch verändert haben. 

 

Der Leiter der Justizvollzugsanstalt versucht die Aussagen des Pflichtverteidigers von al-Bakr zu relativieren, indem er die Bewertung einer Psychologin als Beleg für eine angeblich nicht erkennbare Suizidgefahr aufführt und den Terrorverdächtigen als bei seiner Einlieferung ruhig und ausgeglichen bezeichnet. Der bestätigte Vandalismus zeugt jedoch eher von einer fehlenden  Ausgeglichenheit, genauso wie die Entscheidung der JVA für die Wahl einer Zelle mit Zwischengitter zum Schutz der Beamten – und der Hungerstreik wird erst gar nicht erwähnt.

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article158730320/Eventuell-waren-wir-zu-gutglaeubig.html

13.10.2016

Al-Bakstrangulierte sich in einer Gefängniszelle in Leipzig mit einem T-Shirt und beging dadurch Suizid, sagte Gemkow. Die Leiche des 22-Jährigen werde zur Stunde obduziert. Es sei zuvor „keine akute Selbstmordgefahr des Beschuldigten festgestellt“ worden.

Der Terrorverdächtige sei in seiner Gefängniszelle in Leipzig zunächst alle 15 Minuten kontrolliert worden, sagte der Leiter der Justizvollzugsanstalt (JVA), Rolf Jacob. Nach Beratung einer Psychologin seien die Kontrollintervalle auf 30 Minuten erhöht worden. Diese habe keine Erfahrung mit Terroristen gehabt, sei aber eine sehr erfahrene Psychologin, die seit 2001 in Sachsen tätig sei.

Al-Bakr sei allein untergebracht worden. In einem Haftraum mit einem Zwischengitter vor der Tür. Dies diene dem Schutz der Beamten. Besteht bei einem Neuzugang der Verdacht der Suizidgefahr, würde klassischerweise eine Gemeinschaftsunterbringung angeordnet. Da auch eine Fremdgefährdung nicht auszuschließen war, hätte die JVA sich dagegen entschieden. 

Ein Tisch, ein Bett, eine Lampe, ein Zwischengitter: Die Grafik zeigt die Zelle, in der sich Dschaber al-Bakr das Leben nahm                                                     Quelle: Infografik Die Welt

 

Für akute Suizidgefährdete gebe es einen speziellen Haftraum. Aufgrund der Einschätzung der Experten wurde eine solche Unterbringung nicht angeordnet.

Bei seiner Einweisung ins Gefängnis sei al-Bakr kein Dolmetscher zur Seite gestellt worden, sagte Jacob. „Er war ruhig, er war ausgeglichen.“ Zudem sei zu dem Zeitpunkt schon ein Gespräch mit einer Psychologin am Folgetag und ein Dolmetscher vorgesehen gewesen. Die Verständigung sei zunächst schwierig gewesen.

Am Dienstag meldete al-Bakr eine abgerissene Deckenlampe in seiner Zelle, wie Jacob sagte. „Man hat das als Vandalismus eingestuft“, sagte er. Im Sinne einer Suizidgefährdung sei das nicht gedeutet worden. Später sei bemerkt worden, dass auch eine Steckdose manipuliert gewesen sei.

Der Haftraum hatte eine Höhe von 2,59 Metern. An die Lampe gelangte al-Bakr Jacob zufolge wahrscheinlich, indem er auf einen im Haftraum stehenden, im Boden verankerten Tisch stieg. Er gehe davon aus, dass al-Bakr sowohl die Lampe als auch die Steckdose im selben Zeitraum manipulierte. Die Lampe sei am Dienstag von den Justizvollzugsbeamten entdeckt und über Nacht aus dem Haftraum entfernt worden. Als al-Bakr am Mittwoch gegen 10 Uhr duschen ging, wurde auch die manipulierte Steckdose entdeckt. Daraufhin wurde der Strom abgestellt. Als Suizidversuch oder Suizidvorbereitung sei das nicht gewertet worden…

Der Terrorverdächtige sei auch nach der Entdeckung weiter ruhig und sachlich geblieben. Die letzte reguläre Kontrolle habe um 19.30 Uhr stattgefunden, sagte Jacob. Um 19.45 Uhr sei er stranguliert gefunden worden. Eine Auszubildende habe den erhängten Syrer entdeckt.

Für den Suizid nutzte er das Zwischengitter seiner Zelle. Die Reanimation blieb erfolglos. Diese habe etwa eine halbe Stunde gedauert, sagte Jacob. Grundsätzlich sei alles vorschriftsmäßig gelaufen. Jacob räumte jedoch ein: „Eventuell waren wir zu gutgläubig.“ Im Nachhinein könne man selbstkritisch fragen: „Haben wir dem äußeren Anschein zu viel Bedeutung beigemessen?“ … In der Leipziger Haftanstalt seien auch früher Selbsttötungen vorgekommen, sagte Jacob. „Wir versuchen, aus jedem Suizid zu lernen.“ Eine Videoüberwachung in Hafträumen sei in Sachsen gesetzlich ausgeschlossen, sagte Jacob. Im Falle von Suizidgefahr hielte er auch eine Sitzwache vor der Zellentür für besser.

 

Ein neuer „Sachsensumpf“ (nicht aufgeklärte Affäre von 2005 bis heute)?

Die letzten Verfahren zum Sachsensumpf gegen die ehemalige Leiterin des Verfassungsschutz-Referats OK Simone Skroch und den Leipziger Kriminalbeamten Georg Wehling wegen des Vorwurfs der Verfolgung Unschuldiger bzw. der Beihilfe dazu sind erst im März 2016 eröffnet worden. Diejenigen, die die Verwicklung hochrangiger Persönlichkeiten aus Justiz, Politik und Wirtschaft in die Prostitution Minderjähriger sowie in damit im Zusammenhang stehende kriminelle Machenschaften aufdecken wollten oder hierbei als Zeugen aussagten, werden bis heute juristisch verfolgt. Die Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Täter hingegen wurden vom damaligen sächsischen Innenminister Thomas de Maizière wirkungsvoll verhindert.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Sachsensumpf

Auf der Grundlage eines Prüfberichtes vom 12. August 2005, der den „Bezug zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung […] bei allen Fallkomplexen“ für gegeben ansah, beschloss der damalige sächsische Innenminister Thomas de Maizière (CDU) die Beobachtung der organisierten Kriminalität, einschließlich des Fallkomplexes „Abseits“ durch den Verfassungsschutz fortzusetzen. Berichten zufolge schätzte de Maizière die Arbeit Hennecks und ihrer Abteilung sehr. Er ließ aber weder strafrechtliche Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft veranlassen, noch informierte er den Landtag über die vorliegenden Erkenntnisse…

…. Die Lausitzer Rundschau berichtete am 3. Juli 2014 unter dem Titel „Sachsensumpf-Affäre: Geklärt ist so gut wie nichts“ über das Ende des Verfahrens und zitiert Johannes Lichdi von Bündnis 90/Die Grünen: „Die Ermittlungen gegen die in der Öffentlichkeit beschuldigten Staatsanwälte und Richter wurden nie ernsthaft betrieben und sollten von Anfang an eingestellt werden“.  Auch die Welt am Sonntag berichtete anlässlich der Vorlage des Abschlussberichts des Ausschusses im Oktober 2014 erneut über die Aufarbeitung der Affäre und stellte fest, dass viele Fragen offenblieben. Bemerkenswert sei laut der sächsischen Opposition, mit welcher Härte die sächsischen Justizbehörden gegen diejenigen – insbesondere Journalisten – vorgingen, die die offizielle Erklärung bezweifelten und immer noch von der Existenz krimineller Strukturen ausgingen.

Im März 2016 eröffnete das Landgericht Dresden das Hauptverfahren in einem bereits seit 2010 laufenden Strafverfahren gegen die vormalige Leiterin des Verfassungsschutz-Referats OK Simone Skroch und den Leipziger Kriminalbeamten Georg Wehling wegen des Vorwurfs der Verfolgung Unschuldiger (Skroch) bzw. der Beihilfe dazu (Wehling). Auch die beamtenrechtlichen Disziplinarverfahren gegen beide hält die sächsische Landesregierung weiterhin aufrecht.

 

http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/sachsensumpf.html

Mai 2007. Akten des Referats OK zum sogenannten Fallkomplex „Abseits“ gelangen an die Presse. Über den Inhalt erscheinen erste Medienberichte in denen auch die Namen Jürgen Niemayer (Richter) und Norbert Röger (Ex-Staatsanwalt in Leipzig, später Präsident eines sächsischen Landgerichts) als mögliche Kunden des Kinderbordells auftauchen.
Die Obrigkeit geht sofort zum Gegenangriff über und lässt gegen Verfassungsschützer, Journalisten und Zeugen ermitteln.
Dazu werden Bewegungsprofile erstellt, Handy- und Computerdaten ausgewertet. Von externen Spezialisten werden Verbindungen zwischen einem Journalisten und zwei Landtagsabgeordneten der Linken gesucht welche durch ihre parlamentarische Immunität geschützt sind…

Ende April 2008. Die Ermittlungsverfahren gegen Richter Niemeyer und Röger werden eingestellt. Die beiden bekommen vom Freistaat Sachsen Schmerzensgeld.

November 2008. Mandy Kopp und Beatrice E. werden wegen Verleumdung angeklagt, weil sie geäußert haben, einen ehemals am Leipziger Landgericht tätigen Richter als Kunden des Bordells wiedererkannt zu haben...

August 2010.Die freien Journalisten Thomas Datt und Arndt Ginzel, welche für Medien, wie Spiegel, Zeit oder ARD arbeiten werden vom Amtsgericht Dresden wegen Verleumdung zu Geldstrafen von je 50 Tagessätzen à 50 Euro verurteilt. Damit sollten zwei Fragesätze, welche in einem Artikel der Zeit aus dem Jahr 2008 erschienen waren, bestraft werden. Das Verfahren sorgte als „Dresdner Journalistenprozess“ für Aufsehen. Die beiden Journalisten erkennen das Urteil nicht an und gehen in Berufung…

Dezember 2011.Vor dem Amtsgericht Dresden wird der Prozess gegen die Mandy Kopp und  Beatrice E. wegen Verleumdung eröffnet.

6. März 2012.Das Verfahren gegen Mandy Kopp und  Beatrice E. wegen angeblicher Verleumdung beginnt. Der erste Anlauf scheitert jedoch weil die beiden vor Gericht zusammenbrechen. Der Staatsanwalt bietet ihnen Straffreiheit an, wenn sie öffentlich erklären, sich bei der Identifizierung der Freier geirrt zu haben. Die beiden Frauen bleiben jedoch bei ihrer Aussage und stimmen einer Einstellung des Verfahrens nicht zu. Sie wollen einen Freispruch…
Oktober 2013. Das Verfahren gegen Mandy Kopp und Beatrice E. wird vorläufig eingestellt…

 

Nach dem großen Kritik-Geschrei gehen die Medien langsam dazu über, die „Pannen“ in Sachsen zu relativieren und den Erfolg der Behörden bei der Bekämpfung des IS-Terrors in den Vordergrund zu rücken.

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ist-suizid-fall-von-albakr-wirklich-ein-misserfolg-14479443.html

13.10.2016, von JASPER VON ALTENBOCKUM

© AFPSachsens Justizminister Sebastian Gemkow (r.) und der Leiter der JVA Leipzig Rolf Jacob bei der Pressekonferenz am Donnerstag

 

Der Selbstmord des mutmaßlichen Terroristen Jaber Albakr wurde, kaum dass er bekannt wurde, als weitere „Panne“ und als Zeichen für ein Versagen der sächsischen Justiz und Polizei gebrandmarkt…

Die Öffentlichkeit spielt sich in solchen Fällen gerne als die Institution auf, die hinterher immer klüger ist. Für Polizei, Justiz und Nachrichtendienste ist das mitunter schwer nachzuvollziehen, meist jedenfalls frustrierend. Es ist für die Sicherheitsbehörden in Sachsen in der Tat eine Niederlage, dass ein mutmaßlicher Täter, der ihnen erst entwischen konnte, dann, nach einer glücklichen Festnahme, in Haft Selbstmord begeht. Es bleibt aber auch einer der größten Fahndungserfolge im Kampf gegen den islamistischen Terror. Der wird nicht dadurch geschmälert, dass sich der Verdächtige das Leben genommen hat…

 

Nun ja, wenn al-Bakr am Leben geblieben wäre und wegen seiner großen Enttäuschung aufgrund des Verrats weiter geredet hätte, hätte dies den großen „Erfolg“ ganz gewaltig schmälern können, zumindest für den Fall, dass der Sprengstoffexperte des IS noch unerkannt herum wandeln sollte, als stiller Helfer bei der Herstellung eines  Sprengstoffs, der im Nahen Osten nicht ohne Grund als „Mutter des Satans“ bezeichnet wird.

Alaa al Bakr, der Bruder von Dschaber al-Bakr, erhebt von Syrien aus schwere Vorwürfe gegen die deutschen Behörden. Da Selbstmord im Islam verboten sei, müsse der Terrorverdächtige von der Polizei umgebracht worden sein.

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article158767895/Die-Polizei-hat-meinen-Bruder-umgebracht.html

Stand: 14.10.2016 

…Alaa al-Bakr, Bruder des im Gefängnis tot aufgefundenen mutmaßlichen IS-Mitglieds Dschaber al-Bakr, äußert erhebliche Zweifel an der Darstellung der Behörden. Er glaube die ganze Darstellung vom Tod seines Bruders nicht, sagte er gegenüber der „Welt“.

„Selbst wenn er IS-Mitglied war: Die begehen keinen Selbstmord“, so al-Bakr. Dieser sei im Islam verboten. „Ich bin mir wirklich sicher, dass die Polizei ihn umgebracht hat. Ich beschuldige hiermit die deutsche Polizei, am Tod meines Bruders schuld zu sein.“…

 

Dschaber al-Bakr hatte mindestens 15 Jahre Einzelhaft in Aussicht, mit Isolationsfolter unter entwürdigenden Bedingungen. Wenn er sofort in den Hungerstreik getreten ist und anschließend versucht hat, durch einen Stromschlag seinem Leben ein Ende zu setzen, um schließlich die Gitter seiner Zelle zu nutzen, so hatte er allem Anschein nach den festen Willen zu sterben. Vielleicht ist es ein letzter Versuch gewesen, wenigstens dem Ansehen des deutschen Staates maximal zu schaden und hierdurch wohlmöglich die Rekrutierung weiterer IS-Kämpfer unter den Flüchtlingen zu fördern, denn er wird fest damit gerechnet haben, dass sein Selbstmord innerhalb seiner Familie sowie von Freunden und Glaubensbrüdern angezweifelt würde…

 

Terror-Bekämpfung durch Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden

bka-1-2010

bka-2-1

bka-4-2010

bka-2-2

 

 

 

Masseneinwanderung in Parallelgesellschaften – die Spaltung der Muslime und der Kampf gegen den IS

 

Hat der islamistische Terror etwas mit dem Islam zu tun?

Nein, er heißt nur so… Wenn deutsche  Nicht –Muslime dies anders sehen, so unterstellt man ihnen schnell die Verbreitung von Hass-Botschaften und verfolgt sie unter dem Vorwand der angeblichen Volksverhetzung. Werden wir bereits vom Islam beherrscht?

 

Wenn du wissen willst, wer dich beherrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.

Voltaire, französischer Philosoph

 

Wie sehen konservative Muslime das Thema Integration? Wer soll wen integrieren?

 

http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/jugendkultur-islam-und-demokratie/65169/muslime-zu-islam-in-europa

Konservative Muslime zum Thema „Islam in Europa“

1.6.2008

Islamische Gelehrte wie der Schweizer Tariq Ramadan und der auch in Deutschland populäre TV-Prediger Amr Khaled aus Ägypten teilen diese Kritik. Auch sie plädieren für eine aktive Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben in Europa jenseits traditionalistischer Bezüge und machen sich stark für die Entwicklung eines Selbstverständnisses als europäische Muslime. Dabei orientieren sich viele dieser explizit religiösen Organisationen und Strömungen an Positionen wie sie der bei jungen Muslimen populäre Gelehrte Yusuf al-Qaradawi vertritt. Als Vorsitzender des Europäischen Fatwa- Rates ist Qaradawi maßgeblich an den Debatten um das „fiqh al-aqalliyat“ beteiligt, d.h. um die Geltung des islamischen Rechts dort, wo Muslime in der Minderheiten sind.

Auch Qaradawi plädiert für die gesellschaftliche Partizipation der Muslime in Europa und bekennt sich zu einem friedlichen Zusammenleben mit Nicht-Muslimen. Dabei betont er allerdings zwei Dinge: Erstens, dass es gerade in nicht-islamischen Gesellschaften wichtig sei, die islamische Identität zu pflegen und eine islamische Erziehung der Kinder zu gewährleisten.

Qaradawi geht soweit, dass er vor einer Heirat mit nicht-muslimischen Frauen im Westen warnt. Zweitens sei es nach Ansicht Qaradawis die Pflicht eines jeden Muslims im Westen, sich für die Rechte der islamischen Gemeinschaft beispielsweise in Palästina, dem Irak oder in Tschetschenien einzusetzen und auch in Europa als, wie er es nennt, „ehrliche Rufer“ für den Islam zu werben.

Gemeinsam ist all diesen muslimischen Stimmen, dass es ihnen um eine Islamisierung der Gesellschaften geht, in denen Muslime leben – nicht mit Gewalt und Zwang, sondern durch Überzeugungsarbeit. Solche Überzeugungsarbeit auch unter nicht-muslimischen Nachbarn zu leisten, ist demnach eine religiöse Pflicht aller Muslime in nicht-muslimischen Ländern.

 

Wer einen „Generalverdacht“ gegen Flüchtlinge für berechtigt hält, kritisiert damit nicht nur Frau Merkel, sondern die Grundfesten der Staatsraison, als käme dies einem Aufruf zum Kulturkampf gleich.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturkampf

Das Wort „Kulturkampf“ wird seit geraumer Zeit auch in anderen Zusammenhängen verwendet, so zum Beispiel für den globalen „Kampf“ zwischen Kulturen verschiedener Länder oder Kulturkreise …, für einen Kampf um die „kulturelle Vorherrschaft“ innerhalb einer Gesellschaft und insbesondere um die Definitionsmacht über das Selbstverständnis und die Wertvorstellungen einer Nation ...

 

Sicher sind unter den Flüchtlingen auch Christen und nicht-gläubige sowie liberale Muslime, die vor den Fundamentalisten geflohen sind und denen Verfolgung in ihren Heimatländern droht. Die Mehrheit der aus dem arabischen Raum zu uns gelangenden Asylbewerber ist jedoch eher den konservativen Muslimen zuzurechnen, wenn nicht sogar den Fundamentalisten oder Islamisten, welche nicht nur vom IS geschickt, sondern meist wegen des Krieges, der Gewalt und aus  Perspektivlosigkeit heraus ebenfalls ihr Land verlassen haben. Die Mehrheit dieser Zuwanderer zeigt leider wenig Toleranz gegenüber Christen oder offenen Muslimen innerhalb der erzwungenen „Flüchtlings-Gemeinschaften“.

Es ist Fakt: Am wenigsten werden in Deutschland diejenigen unter den Flüchtlingen geschützt, die den Schutz am meisten verdienen.

 

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/christlicher-fluechtling-deutschland-kommt-mir-vor-wie-der-iran-93592/

08.10.2015

Elia Ali Reza ist nach Deutschland geflohen, weil er in seiner Heimat wegen seiner Konversion zum christlichen Glauben mit dem Tod bedroht wurde. In Deutschland angekommen, muss er erneut fliehen – aus einem Flüchtlingsheim in Brandenburg, aus Angst vor den muslimischen Mitbewohnern. „Ich bin nach Deutschland gekommen, weil es ein christliches Land ist“, sagte er am Mittwochabend bei Stern TV. „Aber nach den Erfahrungen im Asylbewerberheim kommt es mir vor wie im Iran.“ Alle Nichtmuslime würden dort beschimpft und als „unrein“ bezeichnet.

Joshua Paul aus Pakistan geht es ähnlich… Dabei seien Muslime an sich nicht das Problem, es gebe auch friedliche. „Aber die, die hier sind, sind sehr diskriminierend“, beklagt er. Er habe gedacht, Deutschland sei ein christliches Land, in dem Christen geholfen wird und alle Menschen gleich behandelt würden.

Dass solche Geschichten keine Einzelfälle sind, weiß der Berliner Pfarrer Gottfried Martens. Er bietet christlichen Flüchtlingen in seiner Kirche Übernachtungsmöglichkeiten, wenn sie es in ihrer eigentlichen Unterkunft nicht mehr aushalten. „In vielen Heimen wird nach der Regel der Scharia gelebt, und wer sich da nicht anpasst, der kriegt Probleme“, erklärte er. Martens hat mehrfach versucht, von den Heimleitungen Hilfe für die christlichen Flüchtlinge zu bekommen – mit geringem Erfolg.

Im Studio-Gespräch fragte Moderator Steffen Hallaschka Martens, ob Muslime nach Deutschland kämen, deren Werte „mit den unseren nicht kompatibel“ seien und die sich diesen nicht anpassen wollten. „Dieser Eindruck ist für mich sehr viel stärker geworden, als ich es am Anfang wahrhaben wollte“, sagte Martens. „Ich habe am Anfang dieser Flüchtlinsgwelle gedacht, viele haben unter den Ausprägungen eines radikalen Islam in ihrer Heimat gelitten, sie wissen es zu schätzen, wenn es hier anders ist.“ Der Prozentsatz der „einfach sehr konservativen“ Muslime sei aber unter den Asylbewerbern sehr viel größer, als er geschätzt habe…

 

Von Seiten der konservativen Muslime wird eine Verbindung zwischen dem Islam und dem islamistischen Terror vehement verneint, obwohl es gerade diese konservative Auslegung des Koran ist, welche für  islamistische Anschläge als „moralische“ Begründung herhalten muss.

 

http://www.cicero.de/weltbuehne/terror-bruessel-der-islam-hat-damit-nichts-zu-tun/60674

Warum konservative Muslime unsere Verbündeten sind

VON WULF SCHMIESE am 23. März 2016

Der Großimam von Kairo, Ahmad al-Tayyeb, gehört zu den Vertretern einer strikten, sehr konservativen Auslegung des Islam. Trotzdem lehnt er jede Form von islamistischem Terror ab und ist deshalb ein wichtiger Bündnispartner im Kampf gegen den „Islamischen Staat“

 

Kairoer Großimam al-Tayyeb hier bei einer Zusammenkunft mit dem deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

 

AUTORENINFO

Wulf Schmiese ist ZDF-Hauptstadtkorrespondent. Als FAZ-Korrespondent schrieb er zuvor ein Jahrzehnt lang über Parteien, Präsidenten, Kanzler und Minister.

Der Islam hat damit nichts zu tun. Das sagt sich nach den Anschlägen von Brüssel natürlich nicht leicht. Es liegt nahe, diesen Glauben zu verfluchen, vielleicht Religionen insgesamt, aber eben diese besonders – weil sich die Mörder auf sie berufen… 

Die islamische Welt ist vielfach selbst in tiefer Verzweiflung. Denn sie kann es nicht verhindern, dass Täter sich durch den Islam legitimiert sehen.

Sechs Tage vor dem Attentat sprach ich für das ZDF lange mit einem der weltweit höchsten Sunniten: Ahmad al-Tayyeb, Großscheich und einflussreicher Imam, ist als Chefgelehrter der renommierten Al-Azhar-Universität in Kairo qua Amt eine Art Ministerpräsident Ägyptens. Der Scheich glaubt daher, für die reine Lehre der Sunniten zu sprechen. Die große Mehrheit aller Muslime zählen zu den Sunniten – etwa 1,7 Milliarden Menschen. Auch der mörderische sogenannte Islamische Staat, der sich zu den Brüsseler Anschlägen bekennt, nennt sich sunnitisch…

Warum gibt es bei uns so viel Angst vor dem Islam? Das sei „vollkommen unbegründet“, behauptet der Gelehrte. Es liege wohl daran, dass Islam mit der Gewalt in Zusammenhang gebracht werde, die wir täglich im Fernsehen sähen… 

Nun gibt es allerdings Koran-Suren, die alles andere als friedlich klingen: „Und tötet sie, wo immer ihr sie trefft und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben.“ (Sure 2, Vers 191) oder „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben…und nicht der Religion der Wahrheit angehören.“ (Sure 9, Vers 29). Ist das nicht Futter für den IS?

Der Imam hält die Auslegung für das große ideologische Problem…

Im Kampf gegen den IS seien an Al-Azhar längst konkrete Maßnahmen ergriffen worden, sagt ihr Chef. Es gehe darum, falsches Verständnis der religiösen Texte zu korrigieren

Er verlangt von seinen Glaubensbrüdern unbedingte Akzeptanz der europäischen Regeln … Muslime müssten sich an europäische Gesetze halten und somit auch die Homo-Ehe trotz innerer Ablehnung hinnehmen.

Al-Tayyeb sagt stur, Aufklärung brauche der Islam nicht. Anders als einst das Christentum kenne der Islam keinen Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Für 90 Prozent aller Lebensbereiche gebe seine Religion keine Regeln vor, der Islam sei „vereinbar mit den Werten der Gegenwart und der Gleichberechtigung“…

 

 

Wie glaubwürdig ist Ahmad al-Tayyeb?

Würde Al-Tayyeb eine Akzeptanz der europäischen Regeln auch dann noch verlangen, wenn die Muslime in Europa oder einem europäischen Staat zumindest in der Generation der Jüngeren bereits die Mehrheit bilden würden?

Für den ägyptischen Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad ist Al-Tayyeb kein glaubwürdiger Dialogpartner, und es erscheint als bedenklich, dass das ZDF ihn als Verbündeten im Kampf gegen den IS darzustellen versucht.

 

http://www.cicero.de/weltbuehne/die-dialogindustrie-respekt-als-eine-einbahnstrasse/60668

MAM AL-TAYYEBKein glaubwürdiger Dialogpartner

VON HAMED ABDEL-SAMAD am 25. März 2016

Der konservative Kairoer Großimam Ahmad Mohammad al-Tayyeb gilt einigen als wichtiger Dialogpartner im Kampf gegen den Terror, gerade nach den Anschlägen von Brüssel. Hamed Abdel-Samad jedoch sieht in den Toleranzpredigten des Scheichs nur leere Worthülsen

 Ahmad Mohammad al-Tayyeb, Großimam von Kairo, nahm an einer Religionskonferenz in Münster teil

AUTORENINFO

Hamed Abdel-Samad ist ein ägyptischer Politikwissenschaftler, Historiker und Autor.

„Nein, der Islam ist keine tolerante Religion, und da, wo der Islam politisch das Sagen hat, leben die Menschen in Freiluftgefängnissen, wie zum Beispiel in Saudi-Arabien“…

 „Warum engagiert sich Saudi-Arabien im Dialog mit dem Christentum in Europa, während das Tragen eines Kreuzes oder einer Bibel im Land selbst strafbar ist? Warum beginnt das Land nicht einen Dialog mit der schiitischen Minderheit dort, statt Schiiten massenhaft ins Gefängnis zu treffen? Was für einen Sinn macht ein Dialog hier in Wien, wenn die saudischen Schulbücher immer noch voller Hass auf Juden, Christen, Schiiten, Atheisten sind?“…        

An diese Veranstaltung von Wien dachte ich, als der Großscheich von Al-Azhar Mitte März im deutschen Bundestag eine Rede hielt und dort behauptete, der Islam sei eine friedliche Religion, bei der die Gleichberechtigung von Mann und Frau verankert sei. Ein Beweis für die Toleranz des Islam sei, dass Atheisten in Ägypten frei leben können und keine Verfolgung befürchten. Bei keiner dieser Behauptungen sagte der höchste Imam der Sunniten die Wahrheit…

Im November hielt der Großscheich eine Rede bei einer internationalen Konferenz der sunnitischen Prediger in Luxor… Das ist auch der Grund, warum der Imam und seine Institution sich für die Einführung der Scharia inklusive Körperstrafe und für die Wiederherstellung des islamischen Kalifats einsetzen…   

… Allein in den letzten drei Monaten mussten zahlreiche Ägypter wegen Kritik an islamischen Gelehrten ins Gefängnis, darunter die Dichterin Fatma Naout und der Religionsreformer Islam El-Beheri…

Ein wirklicher Dialog sollte von den religiösen Fragen fern bleiben und nach praktischen Wegen des Zusammenlebens suchen. Der Dialog kann aber nicht fruchten, wenn eine Seite auf die Unantastbarkeit der eigenen Religion oder Gruppe beharrt…

Das klingt komisch, aber so wird der Dialog oft geführt. Fährt eine europäische Politikerin in den Iran, trägt sie ein Kopftuch, um Respekt gegenüber dem Gastgeber zu zeigen. Und wenn der iranische Präsident nach Rom kommt, werden die nackten Statuen in Rom bedeckt als Zeichen des Respekts gegenüber dem Gast. In beiden Fällen hat das mit Respekt nichts zu tun, sondern mit Standpunktlosigkeit und Selbstaufgabe!   

 

Respekt kann es nur auf Gegenseitigkeit geben, ansonsten wird unser Respekt gegenüber dem Islam von dem nicht toleranten Teil der Muslime als Schwäche verstanden. Islamisten machen sich über die deutsche Willkommenskultur, Toleranz und den mangelnden Willen zur Selbstverteidigung lustig und betrachten die deutsche Justiz als zahnlosen Tiger, der den erklärten Feinden Schutz gewährt.

Es ist ein Moslem und SPD-Politiker, der Polizei und Justiz vor dem zu laschen Umgang mit radikalen Islamisten in Deutschland warnt.

Pressefoto Serdar Yüksel, MdL (Foto: SPD Fraktion)

 

http://www.derwesten.de/politik/debatte-um-das-urteil-fuer-sami-a-id11923815.html

Bin Ladens Vertrauter darf bleiben – Debatte um Urteil für Sami A.
16.06.2016 | 18:58 Uhr

 Sami A. meldet sich täglich bei der Polizei in Bochum. Vor dem Verwaltungsgericht erwirkte er jetzt den Stopp seiner Abschiebung.Foto: Matthias Graben/FUNKE Foto Services (Archiv)


Essen.  Der Bochumer SPD-Abgeordnete Serdar Yüksel kritisiert den Richterspruch: Der Islamist müsse endlich abgeschoben werden. Der Prozessmarathon geht weiter.

Fassungslos sei er gewesen, als er von dem Urteil des Verwaltungsgerichts gehört habe. Entsetzt. „Leute wie Sami A. haben in Deutschland nichts zu suchen und sind eine Gefahr für junge Menschen, die durch ihn radikalisiert werden könnten“, sagt der Bochumer Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel (SPD) dieser Zeitung.

Sami A. gilt als Drahtzieher in der deutschen Islamistenszene. Er soll zeitweise zur Leibgarde von Osama bin Laden gehört haben, des einst meistgesuchten Terroristen der Welt. Mittwoch entschied das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, dass er nicht in sein Heimatland Tunesien abgeschoben werden dürfe, weil ihm dort Folter drohen könnte.

Dabei hatte das Oberverwaltungsgericht Münster erst im Mai 2015 festgestellt, dass der mit Frau und Kindern seit 2005 in Bochum lebende Sami A. „eine akute erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit“ darstelle. Der Verfassungsschutz hat den 39-Jährigen im Visier, er muss sich täglich bei der Polizei in Bochum melden…
Begründet ist dies mit Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention, der im deutschen Asylrecht verankert ist. Danach darf Deutschland keine Person in ein Land abschieben, in dem ihr Folter droht. Auch keinen Straftäter: „Man darf auch den übelsten Bösewicht nicht ans Messer liefern“, sagt ein Sprecher des Gelsenkirchener Gerichtes und betont: „Bei diesem Urteil ging es nicht darum, ob Sami A. immer noch gefährlich ist, sondern darum, was mit ihm geschieht, wenn er nach Tunesien zurückfahren muss.“

Der Landtagsabgeordnete Yüksel versteht die Rechtsauffassung der Gelsenkirchener Richter nicht: „Das Urteil ist ein Fehler.“ Nach wie vor predige Sami A. in Bochumer „Hinterhof-Moscheen“ und radikalisiere dort Jugendliche, will Yüksel beobachtet haben. Die Entscheidung des Gerichts sei „ein Freibrief für alle Nachahmer“, die den Ausgang als Sieg über den deutschen Staat ansehen würden…

Christopher Onkelbach und Stephanie Weltmann

 

Leider scheinen die Warnungen des Bochumer SPD-Abgeordneten ungehört zu verhallen, auch wenn die Zeitungen berichten. Die Polizei beobachtet, der Verfassungsschutz beobachtet, und die Attentate geschehen.

 

Zitat aus dem Talmud:

Wenn jemand kommtum dich zu tötenstehe auf und töte ihn zuerst!“.

 

Die Bedrohung durch den islamistischen Terror sollte nicht dazu führen, nach der Vorgabe „Töte zuerst“ zu handeln, sonst werden sämtliche rechtsstaatlichen Grundsätze letztendlich für alle außer Kraft gesetzt. Den Deutschen jedoch wird die entgegengesetzte Vorgehensweise nach dem Motto „Wir schaffen das!“ verordnet, das Extrem der hingebungsvollen Selbstzerstörung. Notwehr ist ein Grundrecht, das auch Deutschen zusteht! Sollen wir uns zu christlichen Märtyrern machen lassen, ohne jeden Sinn und Zweck?

 

Ludwig Marcuse über Angriff

Ein Friedlicher ist einer, der sich totschießen lässt, um zu beweisen, dass der Andere der Aggressor gewesen ist.

 

Eine „Terrorwerkstatt“ in Bochum erscheint gleichsam kein Grund zu sein, wenigstens Kontakt-Verbote zwischen den bekennenden Feinden der Ungläubigen auszusprechen.

 

http://www.derwesten.de/staedte/bochum/landtagsabgeordneter-warnt-vor-terrorwerkstatt-in-bochum-id12019447.html

Landtagsabgeordneter warnt vor „Terrorwerkstatt“ in Bochum
20.07.2016 | 01:00 Uhr

 


Auf dem Gelände dieses verwinkelten Hinterhof- Gewerbegebietes an der Robertstraße in Bochum-Hamme sollen sich Salafisten treffen. Es gibt Hinweise, dass dort eine Art Moschee betrieben oder aufgebaut werden sollFoto: Olaf Ziegler./ FUNKE Foto Services

Bochum.  SPD-Abgeordneter warnt vor Bildung einer islamistischen Zelle. Polizei beobachtet Situation, will aber keine konkreten Erkenntnisse haben.

Die ganz konkrete Gefahr einer sich bildenden salafistischen Zelle sieht Serdar Yüksel, Bochumer SPD-Landtagsabgeordneter, an der Robertstraße in Hamme heraufziehen. „Ich habe Informationen, dass sich dort eine nicht unbeachtliche Zahl von Aktivisten trifft.“ Die Polizei will nichts Konkretes wissen, „Es gibt keine Hinweise auf eine Moschee oder die Gründung einer solchen“, heißt es. Sie beobachte allerdings die Situation dort ganz genau…

„Ich bin mir ganz sicher. Die Leute treffen sich da nicht nur zum Beten“, sagt Serdar Yüksel, der seit Jahren die salafistische Szene in dieser Stadt ganz genau beobachtet. Die Sicherheitsbehörden habe er ausführlich informiert, er könne sogar Namen nennen, denn hier „handelt es sich um eine ganz neue Form der Finanzierung solcher Umtriebe“.
Sei bisher das gängige Finanzierungsmodell der Salafisten, die Weiterleitung von Spendengeldern für scheinbar legale Zwecke, die Praxis gewesen, gingen nach Informationen Yüksels die Drahtzieher nun zu eher mafiösen Modellen über.
Ganz konkret gebe es etwa Mobilfunk-Geschäfte, Shisha-Bars oder Autovermietungen in die investiert werde, so dass die Herkunft der Gelder nur schwer zurück zu verfolgen sei…

Michael Weeke

 

Es scheint sich eine Salafisten-Mafia auszubilden, und der deutsche Staat schaut zu.

Und was ist mit den Terroristen unter den mehrheitlich konservativen Muslimen, die als Flüchtlinge zu 77 Prozent ohne gültige Dokumente nach Deutschland gelangt sind?

 

http://www.focus.de/politik/deutschland/bundeskanzlerin-merkel-spricht-ueber-fluechtlinge-und-innere-sicherheit-die-grosse-bundespressekonferenz-im-live-ticker_id_5770604.html

Bundeskanzlerin Angela Merkelbei einer Pressekonferenz am 28. Juli in Berlin

Das Statement Merkels:

„Wir werden die Rückführungsanstrengungen verstärken müssen“, sagt Merkel. Dazu gehöre die Zusammenarbeit mit Afghanistan und den nordafrikanischen Staaten. „Wir haben es mit einer großen Bewährungsprobe zu tun. In unserer Nachbarschaft herrschen Terror und Krieg. Wir haben soviele Flüchtlinge wie noch nie nach dem Zweiten Weltkrieg. Wir fragen uns: Können wir es wirklich schaffen, die große Bewährungsprobe erfolgreich zu bestehen. Für mich ist klar: Wir bleiben bei unseren Grundsätzen.“

Dazu gehöre, dass die Menschenwürde unantastbar ist, und dass man Menschen auf der Suche nach Schutz diesen gewähre. Merkel bezieht sich auf ihren Satz von vor elf Monaten, damals sagte sie: „Wir schaffen das.“ Heute sagt sie: „Wir schaffen es, unserer historischer Aufgabe gerecht zu werden. Wir schaffen das und wir haben in den letzten Monaten sehr viel geschafft.“

 

„Wir schaffen das“, sagt eine gläubige Christin und gedenkt der Opfer der Terroranschläge  – „denn im Himmel ist es doch auch ganz schön, … vorausgesetzt die Attentäter landen wirklich in der Hölle?!“

 

http://kath.net/news/49014

15 Januar 2015

Salzburger Erzbischof Lackner nimmt in „SN“-Interview zu Kirchenaustritten, Priestermangel, Frauenpriestertum, Terrorismus und Prunk in der Kirche Stellung

„Das Christentum ist schon durch das Fegefeuer der Aufklärung gegangen“, so Lackner. Ähnlich wie damals könne die Situation auch heute als Chance genutzt werden, um das eigene Verhältnis zu Gott selbstkritisch zu reflektieren und auf seine Allgemeingültigkeit hin zu überprüfen….

Klare Worte fand Lackner auch zu den Anschlägen in Paris: „Im Namen Gottes Menschen umzubringen, ist eines der schlimmsten Verbrechen, die es gibt. Da wird der Glaube zum Todfeind des Lebens.“ Befragt, ob die Attentäter in die Hölle kämen, sagte er: „Ich würde mich nie trauen, das zu sagen. Zu sagen, dass jemand sein Heil auf ewig verwirkt hat. Die Kirche hat viele heiliggesprochen, aber niemanden in die Hölle verdammt.“…

 

Der Verfassungsschutz hat festgestellt, dass die Flüchtlinge sich mehrheitlich nicht durch die in Deutschland aktive Salafisten-Szene anwerben lassen. Das wäre auch zu offensichtlich, wo doch jeder weiß, dass die Salafisten beobachtet werden…. Zumindest versuchen die Sicherheitsbehörden das, denn der Schwerpunkt bei der Arbeit von Staatsschutz und Verfassungsschutz liegt zurzeit eindeutig auf der Verfolgung der Hassbotschaften von Asylgegnern im Internet,  denn wer kann schon sagen, ob eine Hassbotschaft nicht am Anfang vom Terror steht…

Potentiellen Terror gegen Flüchtlinge gilt es um jeden Preis zu verhindern. Als erstes fiel hier die Meinungsfreiheit der Zensur zum Opfer. Der tatsächliche Terror durch Flüchtlinge hingegen wird als eine Ansammlung tragischer Einzelfälle dargestellt, deren Folgen wir im Rahmen der großen Herausforderungen der Integration als unabwendbares Schicksal zu akzeptieren haben.

 

http://www.derwesten.de/politik/rekrutierung-salafisten-bei-fluechtlingen-kaum-erfolgreich-id11976686.html

Verfassungsschutz
Rekrutierung: Salafisten bei Flüchtlingen kaum erfolgreich
04.07.2016 | 16:26 Uhr

Flüchtlinge mit viel Zeit und ohne sinnvolle Beschäftigung könnten empfänglich sein für Anwerbeversuche von Salafisten, warnten Behörden im vergangenen Jahr. Bislang widerstehen die Menschen aber offenbar weitestgehend den Botschaften von Radikalen

Den in Deutschland aktiven Salafisten-Gruppen ist es nach Einschätzung der Sicherheitsbehörden bislang nicht gelungen, eine große Zahl muslimischer Flüchtlinge an sich zu binden. Der Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Haldenwang, sagte am Montag in Berlin, die Behörden hätten zwar bereits 300 ganz konkrete Anwerbeversuche von Flüchtlingen durch radikale Islamisten registriert. „Bisher scheint aber diese Rekrutierung nicht so zu verfangen“, sagte er bei einem Fachgespräch der Unionsfraktion im Bundestag zum Thema „Antisemitismus im fundamentalistischen Islam“. Sollten sich die Erwartungen der Flüchtlinge an ihr Leben in Deutschland langfristig nicht erfüllen, könnte dieses Risiko jedoch steigen… (law/dpa)

 

Wir wissen nicht, wie viele IS-Kämpfer, Unterstützer und Sympathisanten sich unter den Flüchtlingen bereits befinden. Diese werden nicht die Dummheit begehen, sich offen zur Salafisten-Szene zu bekennen, sondern sich eher unauffällig scheinbar um Integration bemühen.

Dem „ IS-Bombenbauer“ von Ansbach gelang es angeblich unbemerkt, im  Zimmer seiner Asylunterkunft eine Bombe zu bauen, deren Hauptladung  vermutlich nur wegen einer fehlenden Verstärkerladung (Booster) nicht explodierte.  Der angeblich mit hochexplosivem Acetonperoxid gefüllte Zünder enthielt jedoch eine ausreichende Menge des Initialsprengstoffs, um vermutlich durch eine Erschütterung (z. B. Abstellen des Rucksacks) zur Explosion gebracht zu werden und hierdurch den Attentäter selbst ganz unbeabsichtigt zu töten sowie 15 Menschen zu verletzen.

Wie viele Flüchtlinge haben Beobachtungen zum Bombenbau oder dem Vorhandensein von Chemikalien gemacht und diese wohlmöglich entweder aus Überzeugung oder aber aus Angst für sich behalten?

Über die Vorgänge innerhalb der Asylunterkünfte scheint der Verfassungsschutz nicht viel in Erfahrung zu bringen. Sie haben wohl nicht genügend Arabisch-Dolmetscher.

 

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/8893014/ermittler-finden-spuren-zu-hintermann.html

…Der Attentäter von Ansbach bekam vor dem Bombenanschlag offensichtlich Anweisungen: Auf einem Handy des 27-Jährigen entdeckten die Ermittler Hinweise darauf, dass er von einer unbekannten Person in einem Chat direkt beeinflusst wurde… Der „intensive Chat“ endet nach Angaben des CSU-Politikers „unmittelbar wohl vor dem Attentat“…

Unklar ist nach den derzeitigen Ermittlungen auch, ob der Attentäter die Bombe tatsächlich in diesem Moment am Sonntagabend zur Explosion bringen wollte. „Es gibt aufgrund der ganzen Zeugenaussagen des Geschehens und übrigens auch des Chat-Verlaufs in der Tat Fragen, ob das in dem Moment jedenfalls von ihm beabsichtigt war, in dieser Minute die Bombe zu zünden“, sagte Herrmann.

Herrmann bestätigte, dass bei dem 27-Jährigen eine Rolle von 50-Euro-Scheinen gefunden worden sei…“ Er fügte aber hinzu: „Wenn man diese Geldbeträge in bar gesehen hat, dann ist es unwahrscheinlich, dass das allein aus dem, was ein Asylbewerber in Deutschland als Taschengeld bekommt, bezahlt werden kann“, sagte Herrmann und verwies zusätzlich auf die Kosten für die Materialien zum Bombenbau…Der Täter von Ansbach war ein Flüchtling aus Syrien, der bei der von ihm ausgelösten Explosion getötet wurde… Bei der Explosion am Rande eines Musikfestes wurden am Sonntagabend 15 Menschen verletzt. 

Täter hatte Material für zweite Bombe

Bei der Durchsuchung des Zimmers des Täters in einer Ansbacher Flüchtlingsunterkunft waren die Ermittler am Montag nach eigenen Angaben auf unterschiedliche Chemikalien gestoßen, die sich auch zum Bau von Sprengsätzen eignen. Nach Angaben Herrmanns vom Dienstag hätten diese zum Bau von „mindestens einer weiteren Bombe“ ausgereicht. Unter den Chemikalien befanden sich demnach unter anderem größere Mengen Dieseltreibstoff, Salzsäure, Wasserstoffperoxid und Nitroverdünner. Außerdem fanden die Ermittler Metallteile, Lötkolben und weitere Materialien.

Herrmann kündigte als eine Konsequenz daraus Gespräche mit dem Bund über schärfere Kontrollen in Flüchtlingsunterkünften an. „Dann stellt sich die Frage: Kann das in einer staatlich finanzierten Unterkunft tatsächlich sein?“, sagte er mit Blick auf die Chemikalienfunde. Dies sei „mit unserem Sicherheitsverständnis nicht vereinbar“. 

27.07.2016 

 

Der Attentäter von Ansbach wollte wohl in seinem Zimmer eine weitere Bombe bauen. Das Sammeln von Geldern zur Finanzierung des Terrors scheint rund um Asylunterkünfte scheinbar auch ganz gut zu funktionieren. Der IS hat also nicht nur Selbstmordattentäter entsandt, und unsere Feinde scheinen unseren Behörden immer einen Schritt voraus zu sein.

Die Masseneinwanderung von mehrheitlich konservativen Muslimen fördert die Radikalisierung zahlreicher unzufriedener fordernder Asylbewerber mit zu hohen Erwartungen, die entsetzt feststellen müssen, dass sie in Deutschland weniger komfortabel als erwartet und dann auch noch unter besser gestellten Ungläubigen leben müssen. Diese Zuwanderer schließen sich bereits vorhandenen Parallelgesellschaften an und es ist zu befürchten, dass sie Druck auf offenere Muslime ausüben und die Parallelgesellschaft in Richtung Gegengesellschaften umzuwandeln versuchen. Das führt zur Zunahme von Terroranschlägen, aber auch zur Zunahme von Gewalt gegen Frauen im öffentlichen Raum wie in Köln sowie zur Einschränkung der Rechte von muslimischen Mädchen und Frauen innerhalb ihrer Familien. Letzteres Phänomen existiert bereits seit langem, die Anzahl der Betroffenen und deren Anteil an der Bevölkerung wird jedoch gerade in Hochburgen der arabischen Einwanderung wie den Großstädten von NRW in bedenklichem Umfang zunehmen.

Wenn  Nicht-Muslime den Islam kritisieren, so ist das auch nach Ansicht des SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel Volksverhetzung.

 

http://www.radiobochum.de/bochum/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2014/07/28/article/der-bochumer-spd-landtagsabgeordnete-serdar-yueksel-hat-strafanzeige-gegen-den-stellvertretenden-che.html

28.07.2014 19:30 Alter: 2 Jahre

Der Bochumer SPD-Landtagsabgeordnete Serdar Yüksel hat Strafanzeige gegen den stellvertretenden Chefredakteur der Bild am Sonntag erstattet.

Yüksel reagiert damit auf den islamkritischen Kommentar in der Ausgabe der Zeitung vom vergangenen Sonntag. Dort hatte der Vize-Chefredakteur Nicolaus Fest Anhänger des Islams als potenzielle Straftäter und Menschenrechtsmissachter verurteilt und die Religion des Islam als Integrationshindernis dargestellt. Die Strafanzeige, die Yüksel bei der Staatsanwaltsschaft Berlin erstattet hat, lautet auf Verdacht auf Volksverhetzung.

 

Eine Muslimin hingegen darf den Islam in Frage stellen.  Die ehemalige Femen-Aktivistin Zana Ramadani erklärt anhand ihrer eigenen Lebensgeschichte die Problematik des Frauenbildes im gesamten islamischen Kulturkreis und die Schwierigkeit der Loslösung von den Wertvorstellungen der eigenen Familie.

 

http://www.welt.de/vermischtes/article150989935/Seid-wuetend-auf-die-muslimischen-Frauen.html

14.01.16

Zana Ramadani

„Seid wütend auf die muslimischen Frauen!“

Die ehemalige Femen-Aktivistin Zana Ramadani glaubt, dass Vorfälle wie in Köln überall möglich sind, wo Muslime leben. Schuld sind die islamischen Werte – und Mütter, die ihre Kinder danach erziehen. VoKathrin Spoerr

 

Foto: Foto: Martin U. K . LengemannDie ehemalige Femen-Aktivisten Zana Ramadani kämpft dagegen an, dass Jungen wie kleine Prinzen und Mädchen wie Haushaltshilfen erzogen werden

Die Feministin Zana Ramadani kämpfte als Aktivistin der Femen-Bewegung für Gleichberechtigung. Die heute 32-Jährige wurde in Mazedonien geboren und wuchs im Siegerland in ihrer muslimischen Familie auf. Mittlerweile lebt sie in Berlin.

Die Welt: Nach den Exzessen der Silvesternacht – auf wen soll man wütend sein? Auf Araber? Auf Muslime? Auf Männer ganz allgemein?

Zana Ramadani: Ganz klar: auf Muslime. Nicht nur auf die muslimischen Männer, auch auf die muslimischen Frauen, vor allem auf die muslimischen Mütter. Das Frauenbild, das uns in der Silvesternacht entgegenschlug, wird im gesamten islamischen Kulturkreis gelebt. In Mazedonien, wo ich herkomme, hätte unter den Muslimen genau das Gleiche passieren können. Auch in Pakistan oder Bangladesch. In jedem islamischen Land hätte das passieren können und passiert dort auch täglich. Denn die Werte sind schuld an den Geschehnissen. Es sind die Werte des Islam.

Die Welt: Welche Werte sind das?

Ramadani: Folgende: Frauen sind Bedienstete. Frauen sind Sklavinnen. Wir sind Ware. Wir haben uns züchtig zu benehmen. Wenn wir einem Mann zu lange in die Augen sehen, dann wollen wir ihn reizen und erregen. Alles, was wir tun, und alles, was wir sind, ist reine Provokation. Deswegen müssen wir uns verhüllen. Zugleich wird Männern damit unterstellt, dass sie triebgesteuerte Vergewaltiger sind…

Ramadani: Im islamischen Kulturkreis ist es so, dass noch immer fast ausschließlich Frauen erziehen. Die Frauen haben die Werte, unter denen sie selbst oft gelitten haben, so verinnerlicht, dass sie sie sowohl an ihre Söhne als auch an ihre Töchter weitergeben. Die Jungs werden schon von klein auf als Prinzen behandelt und verhätschelt. Die Mädchen werden vor allem zur Tugendhaftigkeit angeleitet. Sie müssen von Anfang an im Haushalt arbeiten und der Mutter helfen, die Männer der Familie zu verziehen…

Die Welt: Wie verhält sich ein gutes muslimisches Mädchen?

Ramadani: Es widerspricht nicht. Es hat immer zu Hause zu sein. Es hat sich immer in der Familie aufzuhalten. Und dann ist da natürlich noch dieser Jungfrauenwahn. Die Ehre der Familie befindet sich zwischen den Beinen der Tochter.

Die Welt: Also ist an der sexuellen Unterdrückung auch die Mutter schuld?

Ramadani: Ja. Jede islamische Mutter bringt ihrer Tochter bei, dass sie nur dann etwas wert ist, wenn sie als Jungfrau in die Ehe geht. Man hat in der Ehe zu bleiben, man hat sich nicht zu trennen, man hat sein Schicksal immer zu ertragen.

Die Welt: Ist dieser Wahn neu oder war das schon immer so?

Ramadani: Das war schon immer so, nur hat es niemanden interessiert. Die Medien sind darüber hinweggegangen, solange sich die Frauenverachtung in den geschlossenen islamischen Milieus zutrug. Jetzt, durch die Vorfälle von Köln, werden wir auf ein Phänomen aufmerksam. Das Phänomen, dass Frauen im Islam nichts gelten. Aber jeder, der mit dem Islam aufgewachsen ist wie ich, der kennt es nicht anders…

Die Welt: Wie ist es, als muslimisches Einwanderkind von einer freien Gesellschaft umgeben zu sein?

Ramadani: Na ja, viele nehmen die freie Gesellschaft ja gar nicht wahr. Die leben ihr muslimisches Leben einfach weiter, die sprechen weiter ihre Sprache und leben weiter ihre Kultur. Die stellen nichts infrage, höchstens die westlichen Werte, also die Werte des Landes, in dem sie leben. Sie verachten die Werte ihres Gastlandes. Das ist weit verbreitet. Verachtung für die Kultur, deren Vorteile sie gern in Anspruch nehmen. Dann gibt es aber auch Frauen (und Männer) wie mich. Auf mich übten die westlichen Werte, die ich in der Schule, auf der Straße, bei meinen Freundinnen sah, eine unglaubliche Anziehungskraft aus. Für uns wird dann das Leben in der Familie zur Hölle.

Die Welt: Was kann man denn in Deutschland tun, um sich nicht dieses Mittelalter mit der Migrationsbewegung reinzuholen?

Ramadani: Da kann man viel machen. Wir müssen damit aufhören, zu glauben, dass das mit dem Islam nichts zu tun hat. Das hat mit dem Islam sehr viel zu tun. Wir müssen von den Migranten ganz viel fordern. Wir müssen vor allem von den Migrantinnen viel fordern.

Die Welt: Was denn?

Ramadani: Sprachkurse reichen nicht. Wir müssen den Wertewandel in ihren Köpfen einleiten. Westliche Werte müssen ihnen nahegebracht werden. Wir müssen die Frauen stark machen gegen ihre Männer…

Die Welt: Wie soll das in der Realität gehen?

Ramadani: Bürgerkurse. Verpflichtend für jede Frau. Wer sich weigert, kriegt kein Geld. Die Frau ist der Schlüssel zur Familie. Wir brauchen mehr Mut, um unsere Werte zu verteidigen. Wir müssen die Muslime zwingen. Ohne Zwang wird es nicht gehen. Wir müssen aufhören mit der falschen Toleranz gegenüber dem Islam. Der Islam macht unsere Werte kaputt, und das müssen wir verhindern.

 

 Es gibt nur eine Sache die größer ist als die Liebe zur Freiheit: Der Hass auf die Person, die sie dir weg nimmt.
Che Guevara

 

Wir werden unsere Freiheiten verlieren, wenn wir Intoleranz und Gewalt von Muslimen akzeptieren. Dann werden wir im Kulturkampf verlieren, wir, das sind alle Christen, Muslime und Nichtgläubigen, die es wert schätzen, in einem bislang relativ freien Land zu leben, in dem zumindest eine weitreichende Meinungsfreiheit und Gleichberechtigung existiert. Der Verlust an bürgerlichen Freiheiten, der mit dem Kampf gegen den Terror einher geht, wird Hass und Misstrauen gegen Muslime und unter Muslimen erzeugen und die Muslime als auch die Gesellschaft als Ganzes weiter spalten. Das wäre der Sieg des IS-Terrors, ein Land im Bürgerkrieg, ein Land ohne Identität.

 

http://www.derwesten.de/politik/es-darf-kein-klima-der-angst-entstehen-aimp-id12052315.html

30.07.2016

Cem Özdemir:

Die Frage ist: Wer setzt sich durch im Islam? Gewinnen die Salafisten oder die Kräfte der Aufklärung? Wir müssen in Deutschland die Chance ergreifen und Muslime unterstützen, die wollen, dass der Islam durch das Feuer der Aufklärung geht. Dieser andere Islam muss verstärkt an unseren Universitäten gelehrt werden. Er muss in Deutschland eine Heimat bekommen…

 

Man vergesse nicht, daß das, was wir Aufklärung nennen,
anderen vielleicht als Verfinsterung scheint.

Adolph Freiherr von Knigge

Die „christliche Nächstenliebe“ – Gewöhnt euch an den Terror und alles wird gut!

Die Bergpredigt von Jesus zeigt den Dogma-Wechsel vom Alten zum Neuen Testament. Statt „Auge um Auge, Zahn um Zahn“  wird seither „Liebt eure Feinde“ gepredigt.

http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/matthaeus/5/

Matthäus – Kapitel 5

Die Seligpreisungen

Da er aber das Volk sah, ging er auf einen Berg und setzte sich; und seine Jünger traten zu ihm, Und er tat seinen Mund auf, lehrte sie und sprach: …

Vom Vergelten

38 Ihr habt gehört, daß da gesagt ist: „Auge um Auge, Zahn um Zahn.“ 39 Ich aber sage euch, daß ihr nicht widerstreben sollt dem Übel; sondern, so dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, dem biete den andern auch dar. (Klagelieder 3.27) (Johannes 18.22-23) (Römer 12.19) (Römer 12.21) (1. Petrus 2.20-23) 40 Und so jemand mit dir rechten will und deinen Rock nehmen, dem laß auch den Mantel.(1. Korinther 6.7) (Hebräer 10.34) 41 Und so dich jemand nötigt eine Meile, so gehe mit ihm zwei. 42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht von dem, der dir abborgen will.

Von der Feindesliebe

43 Ihr habt gehört, daß gesagt ist: „Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.“ 44 Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die, so euch beleidigen und verfolgen, (2. Mose 23.4-5) (Lukas 6.27-28) (Lukas 23.34) (Apostelgeschichte 7.59) (Römer 12.14) (Römer 12.20) 45 auf daß ihr Kinder seid eures Vater im Himmel; denn er läßt seine Sonne aufgehen über die Bösen und über die Guten und läßt regnen über Gerechte und Ungerechte. (Epheser 5.1) 

 

Im christlichen Abendland kann man die wenigsten noch als gläubige Christen bezeichnen, und trotzdem wird von der deutschen Bevölkerung eine Willkommenskultur unter Selbstaufgabe eingefordert, durch die Bundesregierung, die Kirchen und die Gutmenschen zahlreicher von der Asylindustrie profitierender Verbände und Organisationen. Dabei ist die christliche Nächstenliebe und die Abkehr von Vergeltung an und für sich etwas Vorbildliches.

Was hier bewusst nicht gesagt wird: die unter Strafandrohung und staatlicher Einschüchterung in der Öffentlichkeit erzwungene Toleranz ist eine Haltung, die auf Gegenseitigkeit beruhen muss. Die streng gläubigen Muslime und sogenannten Islamisten berufen sich gerne auf die Glaubensfreiheit in unserem Land und fordern Toleranz für ihre Kultur und Weltsicht. Die Freiheit der anderen zählt dabei nicht.

Wir müssen und dürfen nicht diejenigen tolerieren, die uns wegen unseres Glaubens oder Nicht-Glaubens ablehnen und lediglich bereit sind, die Existenz als Parallelgesellschaft zu akzeptieren, solange sie sich noch als Minderheit in ihrem „Gastland“ betrachten müssen.

Ein Kommentar in Der Welt  aus dem Jahr 2014 macht die Problematik mit der angeblichen Friedfertigkeit fast aller Muslime deutlich.  Der Autor fordert zu einer offenen Diskussion der Fehlentwicklungen auf.

 

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article132932718/Das-Funktionaersproblem-im-deutschen-Islam.html

 Meinung 06.10.14

Muslime

Von Hamed Abdel-Samad

Es wird oft behauptet, dass 99,9 Prozent aller Muslime friedlich seien. Nur eine schwindend kleine Minderheit unter ihnen neige zur Gewalt. Misst man diese Friedfertigkeit an der Nichtteilnahme an Terroranschlägen oder an Kämpfen des IS in Syrien und im Irak, könnte diese Rechnung stimmen. Nach diesen Kriterien war auch die Mehrheit der Deutschen während des Dritten Reiches friedlich. Doch Frieden bedeutet nicht die Abwesenheit von Gewalt, sondern von der Geisteshaltung, die zur Gewalt führt.

Friedfertigkeit setzt eine Erziehung zum Frieden voraus, die leider in weiten Teilen islamisch geprägter Familien und Schulen, auch in Deutschland, fehlt. Liest man, dass laut Umfragen über 80 Prozent aller Saudis und sogar ein Drittel aller Türken Sympathien für die Idee des Islamischen Staates haben, dann muss man die Behauptung von der friedlichen Mehrheit der Muslime neu bewerten. In Ägypten, Marokko, Jordanien, Bangladesch und Pakistan zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. In Deutschland distanzieren sich Muslime zwar von den Gräueltaten der IS-Kämpfer, doch an der Idee des Kalifats und der Geltung der Scharia für alle Zeiten halten viele von ihnen nach wie vor fest. „Die Theorie ist richtig, nur an der Umsetzung hapert es“, kennen wir auch von Anhängern des Kommunismus. Genau hier beginnt das wirkliche Problem. Hier liegt die Hintertür für den politischen Islam.

Es gibt zwar einen qualitativen Unterschied zwischen einem Kämpfer, der anderen Menschen im Namen Allahs die Köpfe abschneidet und einem muslimischen Vater, der seine Tochter zwingt, ein Kopftuch zu tragen, aber beide handeln aus der gleichen Geisteshaltung heraus. Beide sehen in ihren Taten die Vollendung des Willen Gottes, der weder veränderbar noch verhandelbar ist. Sich diesem Willen Gottes bedingungslos zu beugen heißt auf Arabisch „Islam“. Diese Erziehung zur Hingabe und Kritiklosigkeit gegenüber der Gesetze Gottes ist der wesentliche Bestandteil der islamischen Erziehung, auch in Deutschland.

Die friedliche Mehrheit der Muslime wird relevant, wenn sie Fehlentwicklungen in den eigenen Reihen nicht nur thematisiert, sondern auch dagegen steuert. Sie wird kontraproduktiv, wenn sie die Probleme kleinredet und Menschen, die diese Probleme thematisieren, reflexartig als islamophobe Hetzer bezeichnet.

 

Durch die Flüchtlingskrise mit der Masseneinwanderung seit 2015 hat sich die politische Verfolgung angeblich islamophober Hetzer weiter verschärft. Wer sich in privaten Foren seinen Frust von der Seele schreibt muss Hausdurchsuchungen und Strafverfolgung befürchten, Repression pur also. Dafür warnen Politiker und hohe Beamte der Sicherheitsbehörden, wie ganz aktuell als Folge des IS-motivierten Terroranschlags in Würzburg, lieber gebetsmühlenartig vor einem Generalverdacht gegen Flüchtlinge.

 

http://www.tagesschau.de/inland/identitaet-attentaeter-101.html

Stand: 20.07.2016 12:56 Uhr

Anderthalb Tage nach dem Attentat in Würzburg sind viele Fragen offen. Die Behörden liefern aber Einschätzungen. Bundesinnenminister de Maizière geht davon aus, dass es sich um einen vom IS angestachelten Einzeltäter handelt. Hinweise deuten nun doch auf eine afghanische Herkunft…

Zuvor hatte das ZDF schon berichtet, die Ermittler bezweifelten, dass der Junge aus Afghanistan kam. In seinem Zimmer sei ein pakistanisches Dokument gefunden worden. Der Sender berichtete zudem unter Berufung auf Sprachexperten, er spreche in dem mutmaßlichen Bekennervideo Paschtu mit eindeutig pakistanischer Aussprache. Auch habe er sich vermutlich jünger gemacht als er tatsächlich gewesen sei, berichten mehrere Medien. Bislang gilt er als 17-jährig…

Ermittler vermuten islamistisches Motiv

Der allein als minderjähriger Flüchtling nach Deutschland gekommene Attentäter hatte am Montagabend Fahrgäste in einem Regionalexpress bei Würzburg mit einer Axt angegriffen. Im Zug und auf der Flucht verletzte er insgesamt fünf Menschen schwer. Er wurde von Polizisten erschossen, als er die Beamten angriff. Die Ermittlungsbehörden gehen von einem islamistischen Hintergrund aus. Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) beanspruchte den Anschlag für sich.

Bundesinnenminister de Maizière geht davon aus, dass der Mann zwar vom IS angestachelt worden sei, das Bekennervideo enthalte aber keine Hinweise darauf, dass der „Islamischen Staat“ die Tat angeordnet habe. „Es ist vielleicht auch ein Fall, der im Grenzgebiet zwischen Amoklauf und Terror liegt“, so der Minister. Er geht davon aus, dass es auch weitere Angriffe so genannter „einsamer Wölfe“ in Deutschland geben könne. Wichtig seien mehr Videoüberwachung und mehr Polizei.

Maaßen warnte vor einem Generalverdacht gegen Flüchtlinge. Der IS wolle mit derartigen Taten Schrecken und Angst verbreiten: Die Menschen sollten glauben, „jeder Flüchtling könnte ein Terrorist sein, und jeder jeder Mensch mit dunkler Hautfarbe könnte eine Axt oder ein Messer dabei haben“. Dem müsse man sich entgegenstellen. Nur wenige Menschen seien eingeschleust worden und es hätten sich auch nur wenige radikalisiert.

 

Die Verantwortlichen unseres Staates befürchten wohl  bürgerkriegsähnliche Zustände, falls ein Teil der deutschstämmigen Bevölkerung einschließlich der integrierten Migranten die Wut ergreifen sollte  und diese sich gegen die Politik der Selbstzerstörung und erzwungenen Akzeptanz des „gottgegebenen“ muslimischen Terrors zur Wehr zu setzen beginnen. Um dem vorzubeugen werden Angriffe auf Flüchtlingsunterkünfte durch als „rechts“ eingeordnete Täter in ihren Auswirkungen und Anhäufungen überbewertet und nicht im Verhältnis zu der hohen Zahl  an  Brandstiftungen durch Flüchtlinge selbst gesehen. Auch die Zunahme von Straftaten gegen Politiker wird bewusst hochgespielt, obwohl es sich im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise fast ausschließlich um Drohungen, Beleidigungen und Sachbeschädigungen handelt. Diese sich auflehnenden Deutschen verhalten sich harmloser als das „Regime-Gegner“ sonst wo auf der Welt täten, wobei Straftaten zur Durchsetzung politischer Ziele natürlich grundsätzlich zu verurteilen sind. Solche illegalen Aktivitäten werden sicherlich zunehmen, und zwar in dem Rahmen, in dem die Ohnmacht der Betroffenen steigt.

 

Und wie äußern sich unsere Kirchenvertreter zu den „Integrationsproblemen“ bei den Flüchtlingen?

 

http://www.focus.de/politik/deutschland/bluttat-bei-wuerzburg-im-news-ticker-ermittler-zweifeln-an-identitaet-des-zug-attentaeters-von-wuerzburg_id_5742954.html

… Würzburger Caritas: Junge Flüchtlinge noch besser betreuen

14.23 Uhr: Nach der Axt-Attacke eines jungen Afghanen in einem unterfränkischen Regionalzug hat die Würzburger Diözesan-Caritas zu mehr Anstrengungen bei der Integration aufgerufen. Das Bistum und die Caritas seien dazu bereit, sagte der Verbandsvorsitzende, Domkapitular Clemens Bieber, am Dienstag. „Es ist aber wichtig, dass Bund, Länder und Kommunen dieses Bemühen noch stärker unterstützen.“ So müsse das sogenannte Clearing bei teilweise stark traumatisierten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen angesichts der Bluttat bundesweit zum Standard werden.

In Clearingstellen werden junge unbegleitete Flüchtlinge in der Regel vier Wochen intensiv betreut. So bleibt ihnen die Aufnahme in großen Gemeinschaftsunterkünften erspart, die aus Sicht der Caritas für Kinder nicht geeignet sind. Mit Hilfe von Dolmetschern werden die Hintergründe und Umstände ihrer Flucht geklärt, Kontakte zu Verwandten hergestellt, die jungen Menschen lernen die ersten Worte in deutscher Sprache. Ziel des „Clearings“ ist eine passende Anschlussunterbringung, sei es bei in Deutschland lebenden Angehörigen, einer Pflegefamilie oder in einer Jugendhilfeeinrichtung…

 

Die Aufnahme von unbegleiteten Kindern in großen Gemeinschaftsunterkünften ist sicherlich ungünstig. Nur handelt es sich bei dem Axt-Attentat-Afghanen oder Pakistaner, was übrigens völlig nebensächlich ist, wohl um einen Erwachsenen, der sich wie viele andere angeblich minderjährige Flüchtlinge wegen der zahlreichen Vorteile als jünger ausgegeben hatte.

Während bei  keiner „Hass-Botschaft“ gegen Flüchtlinge Entschuldigungen gelten gelassen werden, auch nicht wenn der „Hass“ unter Alkoholeinfluss oder nach persönlichen Gewalterlebnissen geäußert wurde,  wird einem IS-motivierten Terroristen mal eben ganz ohne jegliche Bedenken eine mögliche Traumatisierung als Entschuldigungsgrund angedichtet.

Das Fazit der Kirche: wir müssen nur mehr für die armen Flüchtlinge tun, dann wird alles gut und sie werden es uns danken. Nun ja, diese Vertreter der christlichen Nächstenliebe scheinen den Überzeugungen der muslimischen Kämpfern gegen Ungläubige gegenüber zu stehen wie einst die Missionare den Kannibalen.

 

Kennen Sie die Geschichte von dem Missionar, der jahrelang bei den Kannibalen gelebt hatte? Nachdem er den Bericht des Missionars geprüft hatte, sagte der Bischof: Sie haben einige feine Sachen getan, aber ich bin enttäuscht zu sehen, daß diese Leute offensichtlich immer noch Menschenfresser sind. Ja, sagte der Missionar, aber jetzt benutzen Sie Messer und Gabel! – Sie sehen also, das Wichtigste ist, Fortschritte zu machen…

Anonym

 

Ein Missionar wird von einem Rudel Löwen angegriffen. Ehe er in Ohnmacht fällt, spricht er ein Stoßgebet: „Lieber Gott, mache diese Bestien zu frommen Christen!“ Als der Gottesmann sein Bewusstsein wieder erlangt, haben die Löwen einen Halbkreis um ihn gebildet und beten: „Komm, Herr Jesu, sei unser Gast und segne, was du uns beschert hast…“

 

Der Axt-Täter-Flüchtling wurde gut betreut, hatte einen Ausbildungsplatz in Aussicht und lebte seit zwei Wochen bei einer Pflegefamilie. Was soll der deutsche Staat da noch tun, um eine Radikalisierung zu verhindern? Es fehlte scheinbar am Wohlfühlfaktor…

De Maiziere hat verkündet, dass es sich nur um einen radikalisierten Einzeltäter handele. Es soll uns beruhigen, dass dieser IS-Bekenner wohl nicht vom IS ausgebildet wurde. Sonst wäre es ihm auch sicherlich gelungen, mehr Menschen zu verletzen und einige zu töten. Ihm fehlte zu unserem Glück die Kampferfahrung oder das passende Training.

Nur spielt es prinzipiell leider keine Rolle, ob zu uns geschickte Schläfer einen Profi-Terroranschlag verüben oder eine zunehmende Anzahl von Terror-Laien zahlreiche „Amok-Läufe“ mit vielen Verletzten und im Schnitt etwas weniger Toten zustande bringen. Es genügt, wenn sowohl enttäuschte Flüchtlinge als auch ganz viele hier geborene Muslime mit dem IS sympathisieren und einige unter ihnen dann, wegen ihres konstanten Unwohlseins aufgrund des belastenden Lebens unter so vielen Ungläubigen,  dem Aufruf des IS zur Begehung von Anschlägen Marke „einsamer Wolf“ folgen.

Foto: hkuchera/Fotolia Der Wolf geht seit einigen Jahren in Salzburgs Wäldern auf Streifzug

Propaganda-Foto aus der ersten Ausgabe der „Kybernetiq“.

 

 

Jede zu kritische Äußerung bezüglich der unkontrollierten Masseneinwanderung wird zur Volksverhetzung erklärt, aber einen eindeutigen Terroranschlag rückt man mal eben in die Nähe eines tragischen Amoklaufs.

Soll nun in den Medien mit Artikeln zur Volks-Beruhigung gegen die wachsende Terror-Angst angegangen werden? Glauben die Verantwortlichen ernsthaft, dass dies noch funktionieren könne?

Es ist schon interessant, dass wir neuerdings eine Umkehr der Bewertung der Gefährdungslage beobachten können, obwohl die tatsächliche Terrorgefahr seit dem staatlich betreuten „Bombenbau“ der Sauerlandgruppe um ein Vielfaches gestiegen ist. Damals diente die gezielte und völlig überflüssige Panikmache noch der Durchsetzung neuer Gesetze zur Überwachung und Einschränkung der Grundrechte.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/29/die-gescheiterten-bombenbauversuche-der-islamisten-zwischen-2006-und-2012/

 

Heute, wo Millionen Flüchtlinge ohne gültige Papiere ins Land gelassen werden, wird so getan, als ob die Zahl an eingeschleusten IS-Kämpfern oder Sympathisanten vernachlässigbar klein und damit unbedeutend sei. Plötzlich sind Autounfälle eine viel größere Bedrohung als islamistischer Terror, und überhaupt müssten wir doch eigentlich in der Lage sein, uns schnell an den Terror zu gewöhnen. Bei den Straßenverkehrstoten hat das doch auch geklappt…

 

http://www.derwesten.de/politik/wir-werden-uns-relativ-schnell-an-terror-angst-gewoehnen-id12023188.html

19.07.2016 | 18:04 Uhr

Bochum.   Der Bochumer Psychologe und Panikforscher Jürgen Margraf glaubt, dass die Deutschen sich relativ schnell sogar an den Terror gewöhnen können.

… Professor Jürgen Margraf, Experte für Angst- und Panikforschung mit einem Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Ruhr-Universität Bochum, sprach darüber mit Frank Preuß.

Der Terror breitet sich in Europa aus. Neues und Unkontrollierbares dringt in unser Leben. Was macht das mit uns?

Jürgen Margraf: Der Terror will Angst auslösen. Man muss sich hüten, auf dieses Spiel einzugehen. Man darf sich nicht zu sehr Angst machen lassen. Aber es ist natürlich verständlich, dass wir Ängste haben. Ich hatte auch schon die ersten Patienten, die aus Terrorangst nicht mehr fliegen wollen oder nicht mehr mit der Bahn fahren. Klinische Phobien hat es ja immer schon gegeben, jetzt kommt der Terror hinzu. Ich würde aber mit den Erfahrungen aus der Psychologie erwarten, dass die Menschen sich sogar daran relativ schnell gewöhnen. Wir gewöhnen uns an erstaunlich vieles.

Ist Israel ein Musterland dafür, dass man sich sogar an Terror gewöhnen kann?

Margraf: In der Tat. Sie denken eben nicht ständig daran. Die Israelis leben mit einer Bedrohung, die wir uns kaum vorstellen können. Und sie leben trotzdem. Die Amerikaner lernen früh, sich „streetsmart“ zu verhalten. Sie wissen, dass sie in bestimmte Straßen besser nicht gehen. Die Tötungsrate in Amerika ist viel höher als in Deutschland, und die Amerikaner haben trotzdem nicht permanent das Gefühl, sie könnten so nicht weiterleben.

Die Chance, Opfer eines Anschlags zu werden, ist mikroskopisch klein. Kann man Ängste mit Statistiken bekämpfen?

Margraf: Begrenzt. Die Menschen hören eher auf Anekdoten als auf Statistik. Und das spielt dem Terror natürlich in die Hände. Es wird eher über den Einzelfall berichtet als über eine Statistik. ,Er war eigentlich ein netter Junge, und wir können uns nicht erklären, warum er das getan hat’ – sowas merken wir uns leider, und es leitet unser Handeln. Es gibt eine Statistik, die besagt, dass im ersten halben Jahr nach den Anschlägen des elften September tausend Leute mehr bei Autounfällen umgekommen sind, weil viel weniger geflogen sind.

 

 

Bei den Problemen mit der Integration einer viel zu großen Anzahl an Flüchtlingen aus dem arabischen Raum geht es nicht nur um die Bedrohung durch Terroranschläge. Jeder, der Bedenken äußert, wird zum Rassisten erklärt, obwohl in Deutschland durch die Erfahrungen im Dritten Reich und die systematische Umerziehung eine der am wenigsten rassistischen Bevölkerungen überhaupt entstanden ist. Rassismus prägt nur die Denkweise von einer unbedeutenden Minderheit, doch von den Vertretern der „Willkommenskultur“ wird bewusst nicht unterschieden zwischen Rassismus und einer berechtigten Kritik an der Zuwanderung von Millionen Menschen, die in ihrer kulturellen Prägung nichts zu uns passen.

Bin ich eine Rassistin, wenn ich mir um die Zukunft der Frauenrechte und Gleichberechtigung in Deutschland Sorgen mache?   

Wenn in Teilen von Deutschland wie beispielsweise im Ruhrgebiet mit einem schon vorher hohen Anteil an Muslimen durch die ungesteuerte Zuwanderung bald mehrheitlich Menschen mit einem islamisch geprägten Frauenbild leben werden und ihre Kinder nach diesem Vorbild erziehen, dann werden unsere kulturellen Errungenschaften nach und nach zwangsläufig abgebaut.

Wie könnte und müsste man dieser Entwicklung entgegenwirken?

Es dürfte in keine von den Flüchtlingen bevorzugte Region von Deutschland eine überproportionale Zuwanderung zugelassen werden, die mehrheitlich muslimisch geprägte Parallelgesellschaften oft auch noch in jeweils einheitlicher Nationalität entstehen lässt. Die Integration muss gesetzlich auch und gerade bei den muslimischen Frauen eingefordert werden, z. B. durch die vorrangige Verpflichtung von Flüchtlings- Frauen zu Integrations- und Sprachkursen, mit staatlich organisierter Kinderbetreuung. Eine Abschiebung von Asylbewerber-Familien, die unsere Wertvorstellungen ablehnen, müsste konsequent umgesetzt werden, anstatt die Familienangehörigen der männlichen alleine zugewanderten Flüchtlinge bedingungslos nachziehen zu lassen. Die Ehefrauen dieser Flüchtlinge werden hier, wie zahlreiche türkische Frauen in der Vergangenheit, kaum Deutsch lernen und fast ausschließlich innerhalb ihrer Parallelgesellschaft kommunizieren. Das ist heute schon ein Problem, das durch die Zuwanderung von teilweise noch strenger gläubigen und noch weniger toleranten Muslimen aus dem arabischen Raum deutlich verstärkt wird.

Es ist zu befürchten, dass der Terror von Würzburg den Anfang vom Ende des bislang relativ friedlichen Zusammenlebens im multikulturellen Deutschland markieren wird, denn

Die Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.

Rosa Luxemburg (Werk: Die Russische Revolution)

Und dies muss auch für den deutschstämmigen Bevölkerungsanteil gelten!

Ein „Willkommen liebe Mörder!“  müssen und dürfen wir nicht tolerieren.