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BfV-Vize Sinan Selen und das Ende der Marke Deutschland

Auf einer Sicherheitstagung mit Vertretern der Wirtschaft sprach der neue BfV-Vize Sinan Selen weise Worte, wenn auch im falschen Zusammenhang. Er stellte fest, dass die „Marke Deutschland“ leidet. Ich würde noch weiter gehen. Das Leiden der „Marke Deutschland“ ist zwar fast beendet – doch begleiten uns ihre Überreste auf Schritt und Tritt.

Die vollständige Rede ist auf der Homepage des Bundesamtes für Verfassungsschutz nachzulesen.

https://www.verfassungsschutz.de/de/oeffentlichkeitsarbeit/vortraege/rede-vp-selen-20190327-bfv-asw-sicherheitstagung-2019

 

Aus der Rede von BfV-Vizepräsident Sinan Selen auf der 13. BfV/ASW-Sicherheitstagung am 27. März 2019 in Berlin:

Sinan Selen: „Rechtsextremisten schaden nicht nur unserer Demokratie und unserem friedlichen Zusammenleben in Deutschland, sondern auch der Wirtschaft. Durch ihre menschenverachtenden Aktionen untergraben sie unser Ansehen in der Welt und das Vertrauen des Auslands in unsere Werte und Stabilität. Die „Marke Deutschland“ leidet. Erst im letzten Herbst hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) unterstrichen, dass rechtsextremistische Zwischenfälle – wie in Chemnitz und Köthen – unserem Label „Made in Germany“ sehr schaden können. Die Folge ist, dass Investoren aus dem Ausland skeptisch werden können oder potentielle Fachkräfte durch Bilder von rechtsextremistischen Aufmärschen und durch Warnungen vor vermeintlichen „No-Go-Areas“ abgeschreckt werden – mit dem Ergebnis, dass die für uns so wichtige Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland eine große Herausforderung wird. Wir verlieren dadurch genau das, was unser Land so attraktiv macht!… Nun frage ich Sie: Bleiben bereits potentielle Fachkräfte aus dem Ausland weg? Nach meiner Einschätzung lautet die Antwort: nein – noch nicht! Wir sind immer noch eines der attraktivsten Länder der Welt! Aber das müssen wir uns auch bewahren – wir müssen es schützen!

Im Wettbewerb um die besten Köpfe müssen wir – als Gesellschaft – immer wieder deutlich machen, dass eine rassistische Gesinnung nicht nur unserem Menschenbild widerspricht, sondern auch unserem Gesamtmodell, das weltoffen ist, von der Globalisierung profitiert und neue Ideen von ausländischen Fachkräften braucht.

Ausländische Investoren und potentielle Fachkräfte – ebenso wie unsere Nachbarn und internationalen Partner – vertrauen unserer politischen Stabilität und den Werten unserer sozialen Marktwirtschaft. Das dürfen wir nicht aufs Spiel setzen!…“

 

Herr Selen setzt bei seinen Ausführungen  die „Marke Deutschland“ mit „Made in Germany“ gleich. Er behauptet, die deutsche Industrie müsse um das Ansehen deutscher Markenprodukte fürchten, wenn  Rechtspopulisten gegen die Masseneinwanderung demonstrieren. Außerdem könnten Fachkräfte vor der Einwanderung abgeschreckt werden.

Wie das Ansehen des virtuellen „Made in Germany“ durch Rechtspopulismus beeinträchtigt werden kann, ist mir ein Rätsel. Erst im Jahr 2016 ist es der Bundesregierung gelungen, eine europäische Markierungspflicht zu verhindern, die bei vielen „deutschen“ Produkten eine chinesische Herkunft offenbart hätte.

Im Jahr 2016 wurde eine seit 2010 vom EU-Parlament vorangetrieben Änderung der Markierungspflicht auf Eis gelegt. Was nicht in Deutschland hergestellt wird, darf auch zukünftig das Label „Made in Germany“ tragen, wenn der letzte Handschlag auf die beispielsweise aus China eingeführten Ausgangsprodukte in unserem Land erfolgt ist. Den Interpretationsspielraum definieren die deutschen Unternehmen.

 

https://www.stuttgart.ihk24.de/Fuer-Unternehmen/international/import_export/Warenursprung/Made_in_Germany_2/675252

Stand: August 2016  

… Geplante Änderung zur Markierungspflicht von importierten Erzeugnissen ist zunächst vom Tisch, …
2010 hatte das EU-Parlament einen Vorschlag beschlossen, wonach eine Pflichtmarkierung für in die EU importierte Waren vorgeschrieben werden sollte (beispielsweise „Made in USA“). Betroffen sein sollten Konsumgüter (Medikamente, Lederwaren, Bekleidung, Porzellan und Glaswaren, Befestigungselemente, Kontaktlinsen u.a.).

 

https://ec.europa.eu/germany/content/mythos-eu-bringt-%E2%80%9Emade-germany%E2%80%9C-gefahr_de

Letzte Aktualisierung: 28/03/2019

Mythos: EU bringt „Made in Germany“ in Gefahr

Fakt: Weder will die Kommission die Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ abschaffen noch erschweren. Im Gegenteil: Durch die im Februar vorgelegten Vorschläge zur Produktsicherheit wird das Label „Made in Deutschland“ gestärkt und in der gesamten EU rechtlich besser geschützt. In dem Gesetzespaket heißt es dazu: „Bei Produkten, die in der EU hergestellt worden sind, ist als Ursprung entweder die EU oder ein bestimmter Mitgliedstaat anzugeben.“ (Artikel 7, Verordnungsentwurf über die Sicherheit von Verbraucherprodukten). 

Genauer: die Herkunft eines Produktes ist das Land, wo die letzte wesentliche, wirtschaftlich gerechtfertigte Be- und Verarbeitung stattfindet. Eine Tasche, die also in Deutschland aus importiertem Leder zu einer fertigen Tasche verarbeitet wird, gilt dann als „Made in Germany“. Die Vorschläge der Kommission sollen also sicherstellen, dass ein Produkt „Made in Germany“ auch wirklich in Deutschland produziert worden ist.

 

Eine Marke identifiziert ein bestimmtes Produkt, was auch eine Dienstleistung sein kann.

 

https://www.markenservice.net/themen/deutsche-marke-anmelden.html

… Dazu sollten Sie folgendes wissen:

  1. Eine Marke dient in Deutschland dazu, die Waren und Dienstleistungen eines Unternehmens von denen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Häufig kommt es vor, dass Markenname und Unternehmensname identisch sind (Adidas, BMW, Mercedes, SAP). Je nach Bekanntheit und Kennzeichnungskraft können Marken nicht nur in Deutschland einen beträchtlichen Vermögenswert darstellen….

 

Herr Selen verschweigt bei seiner offiziellen Verbrüderung mit dem Finanzkapital, dass sich in Deutschland produzierte Produkte längst nicht mehr durch erhöhte Qualität und Langlebigkeit auszeichnen. Auch bei uns haben die Qualitätskontrollen nachgelassen, und es werden minderwertige Bauteile aus dem Ausland verarbeitet. Welche Exzellenz soll hier beworben werden? Unsere neuen Werte der Willkommenskultur, der Hypermoral und des humanitären Imperativs zum Schutz von Kriminellen und Terroristen definieren eine „Marke Deutschland“, die mit den Werten einer sozialen Marktwirtschaft wenig gemeinsam hat, weder in Bezug auf das Soziale noch auf die Leistungsfähigkeit der Wirtschaft.

Statt sich Sorgen zu machen um ein Nachlassen des Zuzugs ausländischer Fachkräfte, sollte Herr Selen lieber darüber reflektieren, wie sich der zunehmende Wegzug  hochqualifizierter Arbeitskräfte eindämmen ließe, der weniger wegen der sich verschlechternden Sicherheitslage erfolgt als vielmehr wegen der im internationalen Vergleich schlechten Bezahlung in Deutschland. Nach wie vor sind unter anderem deutsche Ärzte und Ingenieure im Ausland gern gesehen.

Ich wüsste auch nicht, inwiefern unser „Gesamtmodell“, so wie Selen es nennt, von der Globalisierung profitiert und was Rassismus mit der Ablehnung einer Masseneinwanderung von größtenteils beruflich  schlecht qualifizierten Menschen in unsere Sozialsysteme zu tun hat.

Das Anlocken ausländischer Fachkräfte dient zudem vorrangig dem Lohndumping und führt gleichzeitig zur weiteren Abwanderung deutscher „Köpfe“.

Die Proteste der Linksradikalen wegen der befremdlichen Kooperation zwischen dem Verfassungsschutz und dem „Kapital“ sind mehr als verständlich. Der Verfassungsschutz sollte als Frühwarnsystem vor Terroranschlägen warnen, und nicht als Dienstleister der Wirtschaft die politische Verfolgung von Globalisierungsgegnern sowie von Patrioten und Nationalisten betreiben. Hier läuft etwas völlig aus dem Ruder. Es sieht tatsächlich so aus, als ob der Kampf gegen Andersdenkende weiter institutionalisiert werden soll, sowohl gegen linke Globalisierungs- als auch gegen rechte Einwanderungsgegner. Der islamistische Terrorismus erscheint in Selens Rede eher als Randphänomen. Anschläge seien ein Risiko für unseren Wirtschaftskreislauf – stellt der Verfassungsschützer fest.

Die Beobachtung und Zersetzung durch den Verfassungsschutz sind nicht die einzigen Drohkulissen für künftige Abweichler vom verordneten Multi-Kulti-Konsens. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung baut derzeit ein „Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ auf, das – wie unter anderem der Ministeriumsseite und einer niedersächsischen Pressemitteilung zu entnehmen ist – zur zwangsweisen Schaffung von Zugehörigkeit und Identität praxisrelevante Vorschläge entwickeln soll, mit der Zielsetzung der Unterdrückung von angeblich gezielten Falschinformationen und „alternativen Fakten“.

 

https://www.bmbf.de/de/karliczek-gesellschaftlicher-zusammenhalt-ist-ein-prozess-7225.html

… Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möchte den Zusammenhalt der Gesellschaft wieder stärken. Dafür plant es den Aufbau eines „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“…

Multidisziplinär angelegt werden Forschende an verschiedenen Orten arbeiten. Sie sollen mit praxisrelevanten Vorschlägen dazu beitragen, gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen...

 

https://idw-online.de/de/news703217

01.10.2018 14:54

Bund startet „Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt“

Petra Wundenberg Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Das Soziologische Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) an der Georg-August-Universität Göttingen und die Leibniz Universität Hannover (LUH) sind als Mitglieder für den neuen bundesweiten Verbund aus Hochschul- und Forschungsinstituten für den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geplanten Aufbau eines „Instituts für gesellschaftlichen Zusammenhalt“ ausgewählt worden. Das neue Institut soll sich mit Fragen von Zugehörigkeit und Identität in einer pluralistischen Gesellschaft befassen… „Wir erleben, wie immer öfter gezielt falsche Informationen oder ‚alternative Fakten‘ verbreitet werden, um Meinungen zu beeinflussen und die Deutungshoheit über tagesaktuelle Geschehnisse zu erlangen. In Zeiten wie diesen ist der gesellschaftliche Zusammenhalt wichtiger denn je“, sagt Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler…

 

Die Bundesregierung arbeitet daran, die Deutungshoheit über tagesaktuelle Geschehnisse wieder unter enge staatliche Kontrolle zu bringen. Die Zensur steht erst am Anfang. Ziel ist es, das Internet als Plattform der freien Meinungsäußerung zu vernichten. Für dieses Projekt hat man daher auch die Kahane-Stiftung mit ins Boot genommen. Ergänzend zum Gesetz gegen Volksverhetzung wäre in diesem Zusammenhang die Schaffung eines Gesetzes gegen die „Störung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“ denkbar, ein weiterer Gummiparagraph auf dem Weg zum totalitären Staat.

Auch hinter dem Entwurf von Bundesinnenminister Seehofer für das neue IT-Sicherheitsgesetz von März 2019 scheint die Absicht zu stehen, jede unliebsame Meinungsäußerung im Netz zukünftig ohne Beschränkungen löschen und juristisch verfolgen zu können.

 https://netzpolitik.org/2019/it-sicherheitsgesetz-2-0-wir-veroeffentlichen-den-entwurf-der-das-bsi-zur-hackerbehoerde-machen-soll/

Im Krieg gegen die Meinungsfreiheit sieht die Politik alle Mittel als erlaubt an. Unser Staat schreckt bei seinen wenig verfassungskonformen Vorschlägen selbst vor Ordnungsgeldern und Beugehaft gegen Beschuldigte nicht zurück, wenn diese sich weigern sollten, ihr Passwort zu offenbaren. Auch ein Identitätsdiebstahl durch die Sicherheitsbehörden zur Täuschung von Netzaktivisten soll gesetzlich verankert werden.

Dürrenmatts Kritik aus den siebziger Jahren an der staatlichen Reglementierungswut mutet im Vergleich zum aktuellen Zustand unserer Demokratie nahezu harmlos an.

 

„Denn der Hang, alles gesetzlich zu erfassen und damit zu institutionalisieren, führt zum totalen Staat, auch wenn auf dem Firmenschild „Demokratie“ gepinselt ist“.

Friedrich Dürrenmatt

(aus Zusammenhänge / Nachgedanken, S. 203)

 

Die „Marke Deutschland“, die immer noch weltweit als Dienstleister von Demokratien firmiert und gerne mit dem moralischen Zeigefinger auf ausländische Regierungen zeigt,  gleicht heute einem stinkenden Fisch, der mit dem Bauch nach oben auf dem reißenden Fluss der Meinungsdiktatur treibt, welcher – unaufhaltsam –  in den Ozean der wehrlos gestellten Einheitsmenschen mündet. Gemeinsam ertrinkt es sich leichter.

Wenn schließlich – nach dem Sinken des Meeresspiegels und dem Ende der institutionalisierten Klimareligion – ein neuer Mensch deutschen Boden besiedeln sollte, frei von Schuld und ausgestattet mit einem gesunden Überlebenswillen, dann wird unser Volk vielleicht erneut den langen Weg der Aufklärung beschreiten, hin zu einer politischen „Hochkultur“ genannt Demokratie.

Doch muss vorher zwingend die „Hydra“ besiegt werden. Dem schlangenähnlichen Ungeheuer aus der griechischen Mythologie wachsen stets zwei Köpfe nach, wenn ihm einer abgeschlagen wird. Genauso verhält es sich mit den Gesetzesinitiativen zur Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten. Kommt eine Verschärfung nicht in gewünschter Form durch, so werden stattdessen zwei neue Gesetze auf den Weg gebracht, und die „Hydra“  staatlicher Macht und Willkür wird immer stärker.

Die „Hydra“ der deutschen Legislative 

 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz und sein kapazitives Dreigestirn

Am 21. Januar 2019 wurden die zwei neuen Vize-Präsidenten im Bundesamt für Verfassungsschutz in aller Stille in ihr Amt eingeführt. Nach der großen Entrüstung in rechten sowie in türkisch-kurdischen Kreisen über die geplante Ernennung des türkisch-stämmigen „TUI-Beamten“ Sinan Selen Mitte November 2018 hatte man zu dem Ergebnis der für den 12. Dezember angekündigten Abstimmung im Bundeskabinett in den Medien und von der Bundesregierung nichts mehr vernehmen können. Es herrschte Schweigen im Walde im deutschen Informationskartell. Doch auch nach der Ernennung der Herren Selen und Niemeier wurde nahezu nirgendwo darüber berichtet. Man möchte wohl wieder zur Geheimdienst-typischen Zurückhaltung zurückkehren, was die öffentliche Diskussion zur Ämterbesetzung im BfV betrifft.

Der Verfassungsschutz selbst hat eine kurze Pressemitteilung herausgegeben, und auf der Homepage des BfV kann man die Lebensläufe der beiden Neuzugänge des nun wieder vollzähligen Kölner „Dreigestirns“ nachlesen.

 

https://www.verfassungsschutz.de/de/oeffentlichkeitsarbeit/presse/pm-20190121-bundesinnenminister-seehofer-stellt-die-neue-amtsleitung-des-bfv-vor

Bundesinnenminister Horst Seehofer stellt die neue Amtsleitung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) in Köln vor

Pressemitteilung vom 21. Januar 2019

… Der Präsident des BfV Thomas Haldenwang bedankt sich für den Besuch des Ministers und erklärt: „Ich sehe darin eine große Wertschätzung, die die Bundesregierung unserer Arbeit entgegenbringt. Auf die Zusammenarbeit mit Herrn Niemeier und Herrn Selen freue ich mich. Beide verfügen über wertvolle Erfahrungen in der Koordinierung von Sicherheitsbehörden. Mit ihnen gewinnt unser Haus ein hohes Maß an Versiertheit in sicherheitspolitischen Fragen. Dies sind beste Voraussetzungen, um in dynamischen Bedrohungslagen die neuen Führungsaufgaben bestmöglich zu erfüllen und Impulse zu setzen.“

 

Welche Art von Impulsen ist von den beiden Stellvertretern des Herrn Haldenwang zu erwarten?

Es ist anzunehmen, dass Herr Selen in erster Linie in Absprache mit dem türkischen Geheimdienst MIT die verstärkte Beobachtung und geheimdienstliche Unterwanderung der Rückfront der PKK und der DHKP-C in Deutschland und Europa koordinieren wird, denn diese Forderung der türkischen Regierung ist Bestandteil des Flüchtlingsdeals mit der Türkei, den Herr Selen im Jahr 2016 als Unterhändler Merkels mit ausgehandelt hat. Der Wunsch nach der Zerstörung eines sicheren Hafens für die Geldsammler der PKK und der DHKP-C ist zwar aus türkischer Sicht nachvollziehbar, tangiert jedoch in keinster Weise deutsche Sicherheitsinteressen. Die Aktivisten der verschiedenen Kulturvereine begehen in Deutschland keine terroristischen Anschläge.

Herr Niemeier könnte seine Kontakte zu Europol und ins französische Innenministerium nutzen, um rechte Verbrüderungsbemühungen zu behindern die in Richtung Madame Marine Le Pen gehen sowie zu anderen europäischen Parteien aus dem nationalen Anti-EU-Spektrum der Gegner der Masseneinwanderung. Michael Niemeier gehört zu der Sorte Seminar-Beamter, die gerne bei internationalen Sicherheits-Diskussionen unter anderem von Europol verzichtbare Reden schwingen und eine Kooperation mit betrieben haben, die in Europa keinen der großen und kaum einen der kleineren Terroranschläge hat verhindern können. Europol ist eine Totgeburt, die ihre Größe ausschließlich selber feiert, ohne dass eine effektive grenzüberschreitende europäische Zusammenarbeit in Sachen Terrorismusbekämpfung bislang zustande gekommen wäre.

Beide neuen Vize-Präsidenten des BfV sind Juristen, die nicht aus dem Geheimdienst-Milieu kommen und zeitweise für das BKA gearbeitet haben,  einer Behörde, die sich schon zu Zeiten der Beweismittelmanipulation in Sachen NSU-Phantom als sehr gewissenhaft und verlässlich erwiesen hat.

Informationen zu den Amtseinführungen im BfV findet man auf der deutschsprachigen Internetpräsenz der türkischen Zeitung www.hurriyet.de und auf www.arte.tv .

 

https://www.hurriyet.de/news_sinan-selen-als-neuer-vize-verfassungsschutzprand-228-sident-bestand-228-tigt20989_14357627.html

22.1.2019 16:55 Uhr

Zum ersten Mal hat es ein Jurist mit Migrationshintergrund an eine der Top-Positionen des Verfassungsschutzes geschafft. Der türkischstämmige Sinan Selen wurde am Montag gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Niemeier als Vizepräsident des amtierenden Präsidenten Thomas Haldenwang eingeführt. Die Zeremonie übernahm Innenminister Horst Seehofer…

 

https://www.arte.tv/de/afp/neuigkeiten/verfassungsschutzpraesident-haldenwang-warnt-vor-zunehmender-cyberspionage

  1. Januar 2019

…. Am Montag führte Seehofer auch seine beiden neuen Stellvertreter Michael Niemeier und Sinan Selen bei einer Mitgliederversammlung in ihre Ämter ein. Damit ist die Führungsspitze des Inlandsgeheimdiensts wieder komplett aufgestellt.

Seehofer versicherte dem Bundesamt die „politische Unterstützung“ etwa bei dessen Ausstattung mit Geld und Personal. Die deutschen Sicherheitsbehörden machten „ausgezeichnete Arbeit“ und leisteten ihren Beitrag dazu, dass Rechtsstaat und Demokratie in Deutschland derzeit so sicher und stabil seien wie nie zuvor in der Geschichte. Dies solle so bleiben, sagte der Innenminister. Auch im Bundestag gebe es dafür einen „weitestgehend“ parteiübergreifenden Konsens.

 

Wir sind erleichtert. Es herrscht Konsens darüber, dass Deutschland so sicher sei wie noch nie zuvor.

Seehofer hat alles richtig gemacht – hofft er. Der Mann mit dem selektiven Gedächtnis und der außergewöhnlichen Wahrnehmungsgabe hat das passende Dreigestirn für das BfV gefunden, um nie wieder auf eine mögliche Bedrohungslage durch die unkontrollierte Masseneinwanderung hingewiesen werden zu müssen.  Denn die einzig wahre Bedrohung für das friedliche Miteinander ist nach Ansicht aller großen Parteien schließlich das rechte Gedankengut.  Die „Gutmenschen“ versuchen nun ihre Ideologie mit Macht durchzusetzen und die AfD als angebliches „Sprachrohr der Nazis“ zu eliminieren. Hierzu bedient man sich des Inlandsgeheimdienstes, einer scharfen Waffe im Kampf um die Wählerstimmen und der Vernichtung von Existenzen.

 

„Wir sind bunt, neutral und kooperativ! Unsere Mission: ein sauberes Deutschland, in dem die ganze Welt gut und sicher leben darf – frei von völkisch-nationalem Gedankengut!“  

 

Unser neues Dreigestirn hat hohe Kapazitäten und es soll berührungslos in vorauseilendem Gehorsam wie ferngesteuert funktionieren – im Sinne von Herrn Seehofer, Frau Merkel und Frau Nahles sowie dem intensiven AfD-Hasser SPD-Vize Ralf Stegner, der am 15. Januar 2019 die öffentliche Prüfung  der AfD durch den Verfassungsschutz mit folgendem Tweet feierte:

„Die Rechtspopulisten von der AFD kommen endlich in den Fokus des Verfassungsschutzes. Dazu musste der unselige Herr Maaßen gehen, damit das passieren kann, was längst überfällig war.“

Im ersten Anlauf hatte ich Herrn Seehofer tatsächlich falsch verstanden. Ich dachte an die Sicherheitslage in Deutschland bei seiner Aussage laut arte.tv, Rechtsstaat und Demokratie seien in Deutschland derzeit so sicher und stabil wie nie zuvor in der Geschichte. Seehofer wollte damit wohl sagen, dass unser Parteien-System noch nie so gleichgeschaltet gegen politische Gegner agiert hat wie heute und dass der „Rechtsstaat“ noch nie zuvor seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland derart perfekt den Willen der Regierenden in gerichtliche Urteile umgesetzt hat. Die Regierungsparteien haben es geschafft, die Mehrheit der Richter-Posten für sie passend mit politischen Juristen zu besetzen, die Selbstherrlichkeit und Machtbesessenheit über das Streben nach Gerechtigkeit und persönlicher Integrität stellen, und ihre Urteile im Namen der Macht fällen und der politischen Korrektheit.

Die faktische Aufhebung der Gewaltenteilung ist stets der Anfang vom Ende einer Demokratie, und ein Verfassungsschutz, der das Grundgesetz ignoriert, wird niemals die Verfassung schützen.

Das BfV hat mit seiner öffentlichen Ankündigung des Prüf- und Verdachtsfalls AfD eine rote Linie überschritten. Vom Volk gewählte Parlamentarier der in Teilen Deutschlands bereits als Volkspartei einzuordnenden AfD als verfassungsfeindlich zu verleumden ist ein seit 1945 nie da gewesener Missbrauch des  Inlandsgeheimdienstes zur Zerstörung eines ernst zu nehmenden politischen Gegners. Es ist nicht verfassungsfeindlich, den Islam abzulehnen, da diese Haltung durch die Religionsfreiheit gedeckt wird. Genau wenig kann es verfassungsfeindlich sein, mit dem Gang durch die Institutionen einen politischen Wandel durchsetzen zu wollen, der das Ziel hat das Deutschland von vor 2015 wieder herzustellen. Ob dies gelingen kann, steht auf einem anderen Blatt geschrieben, aber es ist legitim, eine solche Politik in etwaiger Regierungsverantwortung betreiben zu wollen. Gleichermaßen verstößt das Bestreben nach einer deutschen Leitkultur und Identität und nach einer einheitlichen Rechtsprechung und Rechtsauffassung bei der Verurteilung von Migranten und Nicht-Migranten nicht gegen das Grundgesetz.  Verbale Entgleisungen sind derzeit bei allen Parteien zu verzeichnen als Zeichen der Zeit – einer abendländischen Kultur im Untergang.

 

 

 

Der designierte BfV-Vize Sinan Selen – Merkels „Verbindungsoffizier“ für alle Fälle?

  • Beitrag vom 9. Dezember 2018, aktualisiert am 22. Dezember 2018

Neuer Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz soll der Ministerialrat a. D. Sinan Selen werden, wie bereits Mitte November in den Medien berichtet wurde. Nach der ersten Entrüstung von Rechten, türkisch-kurdischen Linken mit Unterstützung der Partei die Linke und der Empörung der Gutmenschen über die rechten „Rassisten“ ist der Informationsfluss hinsichtlich der geplanten Ernennung von Selen versiegt. Angeblich sollte sich das Bundeskabinett am Mittwoch, 12. Dezember mit der Personalie Selen beschäftigen. Von seiner offiziellen Ernennung oder einer negativen Entscheidung habe ich bisher noch nichts vernommen.

Der studierte Jurist stieg vom Bundeskriminalamt (2000 – 2006) über das Innenministerium (Anti-Terror-Abteilung 2006 – 2009) über die Bundespolizei (2009 – 2011) zurück ins Innenministerium in wechselnde Führungspositionen auf, bevor er seine Beamtenkarriere Anfang Juni 2016 mit einem Chef-Sicherheitsposten bei TUI eintauschte, Europas größtem Reiseunternehmen. Der Job ist sicherlich wesentlich besser bezahlt, der Wechsel also wenig verwunderlich und durchaus verständlich. Was mir ungewöhnlich erscheint ist der Umstand, dass dieser Beamte außer Dienst nun für den enorm wichtigen und extrem sicherheitsrelevanten Posten eines BfV-Vizes als Beamter wieder zurückgeholt werden soll. Als genauso fragwürdig ist die Annahme dieses Angebots durch Selen selbst zu bewerten.

Warum ging der Spitzenbeamte so kurz nach dem Abschluss des durch ihn als Unterhändler erfolgreich ausgehandelten Türkei-Flüchtlingsabkommens in die Wirtschaft?

Hatte man ihm etwa die versprochene Beförderung verweigert?

Wenn ein Beamter dem Staatsdienst aus finanziellen Gründen oder aus gekränkter Eitelkeit den Rücken kehrt, so wird ihm in der Regel kein Rückkehrangebot unterbreitet, und schon gar nicht in solch eine einflussreiche Position, in der Verschwiegenheit und Verlässlichkeit oberstes Gebot sind. Nachvollziehbar würde diese Entscheidung nur dann, wenn Selen den Job bei TUI auf Wunsch der Bundesregierung angenommen hätte, um etwa die Umsetzung des Türkei-Abkommens diskret in die Wege zu leiten. Speziell die Verpflichtung zum Einfliegen eines Flüchtlings aus der Türkei für jeden von der Türkei zurückgenommenen Flüchtling aus Griechenland stellt eine logistische Herausforderung dar, die sich am besten über einen Vermittler realisieren lässt, der offiziell keiner staatlichen Stelle angehört. So lassen sich die Flüge geschützt vor Anfragen anderer Parteien an die Bundesregierung geheim organisieren, ohne dass die Öffentlichkeit davon Kenntnis erlangt. Ist ein heimlicher Nachtflug-Deal  mit einem großen Reiseunternehmen einmal eingefädelt, wird der „Verbindungsoffizier“ dort nicht mehr benötigt und kann in seinen ruhenden Beamtenstatus zurückkehren. Offiziell könnte es heißen, Selen sei zu dem Reiseunternehmen gewechselt, um als dort Terror-Experte die Sicherheitsvorkehrungen  zu verbessern. Das wäre ja durchaus ein sinnvolles Vorhaben, da eine beratende Tätigkeit durch staatliche Stellen allein für das Sicherstellen interner Veränderungen nicht ausreicht. Allerdings passen solche Bemühungen nicht zu der seit 2015 weiter fortdauernden Duldung der illegalen Einwanderung durch die Bundesregierung. Nach wie vor dürfen Asylbewerber aus sicheren Drittstaaten ohne Identitätsnachweis nach Deutschland einreisen. Eine Kontrolle der Reiseunternehmen bringt da nur wenig – und für die Flugsicherheit sind ohnehin andere Stellen zuständig.

Selen könnte entweder im Rahmen einer Zuweisung oder einer Beurlaubung auf Zeit in die Privatwirtschaft gewechselt sein.

 

https://www.bundestag.de/blob/550348/4dea5c6e75c10c2c0461e4c0ddebec70/wd-3-043-18-pdf-data.pdf

Rechtliche Rahmenbedingungen für die Tätigkeit von Bundesbeamten in der Privatwirtschaft und für die Aufnahme von Nebentätigkeiten Aktenzeichen: WD 3 – 3000 – 043/18 Abschluss der Arbeit: 21. Februar 2018

… In einem Pressartikel wird die Tätigkeit von Bundesbeamten in der Privatwirtschaft kritisiert.  Bezug genommen wird auf parlamentarische Anfragen aus den Jahren 2006 und 2013, wonach Beamte verschiedener Bundesministerien beim Bundesverband der Deutschen Industrie e.V., bei der DaimlerChrysler AG, bei der Siemens AG und bei der Deutschen Telekom AG für den Zeitraum von einigen Monaten bis zu fünf Jahren beschäftigt gewesen seien. Darüber hinaus habe eine eigene Recherche ergeben, dass beurlaubte Beamte des Auswärtigen Amtes seit mehreren Jahren bei der Siemens AG und bei der Volkswagen AG beschäftigt seien….

Da die in Bezug genommenen parlamentarischen Anfragen jedoch auch Fälle betreffen könnten, in denen der Einsatz in der Privatwirtschaft nicht auf Grundlage einer Beurlaubung, sondern durch Zuweisung der Dienststelle erfolgte, sollen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für eine solche Zuweisung kurz erläutert werden

… 2. Tätigkeit in der Privatwirtschaft

2.1. Zuweisung Nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 BBG kann Beamten mit ihrer Zustimmung eine ihrem Amt ganz oder teilweise entsprechende Tätigkeit bei einer anderen Einrichtung zugewiesen werden, wenn ein öffentliches Interesse es erfordert. Die Rechtsstellung der Beamten bleibt in diesem Fall unberührt, § 29 Abs. 3 BBG. Der Begriff der anderen Einrichtung ist weit auszulegen und umfasst auch private Einrichtungen. Die Zuweisung nach § 29 Abs. 1 Nr. 2 BBG soll ausweislich der Begründung des Gesetzentwurfs zum Dienstrechtsneuordnungsgesetz den Personalaustausch zwischen dem öffentlichen Dienst und der Privatwirtschaft fördern. Ein öffentliches Interesse an der Zuweisung liege vor, wenn durch den Austausch Methoden aus Bereichen außerhalb des öffentlichen Dienstes erlernt und Erfahrungen gesammelt werden können…

Hinsichtlich der Frage, ob die Gewährung von Sonderurlaub für die Aufnahme einer Tätigkeit in der Privatwirtschaft in Betracht kommt, ist die Auslegung des Tatbestandsmerkmals „wichtiger Grund“ entscheidend. Bei dem „wichtigen Grund“ handelt es sich um einen unbestimmten Rechtsbegriff, der der vollen gerichtlichen Nachprüfbarkeit unterliegt…

In Bezug auf die Aufnahme eine Tätigkeit in der Privatwirtschaft ist jedoch nicht erkennbar, dass die Rechtsprechung die Annahme eines wichtigen Grundes von vornherein ausschließen würde…

Es erscheint daher nicht abwegig, dass Beurlaubungen für Tätigkeiten in der Privatwirtschaft im Einzelfall auch mit anderen dienstlichen Interessen, z.B. mit dem Interesse an dem Erfahrungserwerb des Beamten, begründet werden können. Hierzu liegen allerdings – soweit ersichtlich – keine einschlägigen Judikate der Verwaltungsgerichte vor…

 

Für diesen anzunehmenden Fall der nicht erfolgten Entlassung wäre die Rückkehr von Selen mit gleichzeitiger Beförderung vom Ministerialrat (Besoldungsgruppe B 3) zum Vizepräsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz (Besoldungsgruppe B 6, Rang eines Ministerialdirigenten) wohl dienstrechtlich möglich.

 

Was versteckt sich hinter dem scheinbaren Universaltalent Sinan Selen – eine Lichtgestalt oder ein Schattenmann?

Ausgerechnet die Merkel-kritische Seite achgut.com hat einen Beitrag veröffentlicht, in dem Sinan Selen verteidigt wird.

 

https://www.achgut.com/artikel/verfassungsschuetzer_sinan_so_einer_war_ueberfaellig

07.12.2018 

Von Erol Özkaraca.

„Die Achse des Bösen“ bat mich, einen Artikel über Sinan Selen, den neuen, designierten Vizechef des Verfassungsschutzes zu schreiben… Er ist Jurist, hatte in diversen Tätigkeiten vom Personenschutz für die führenden Köpfe dieses Landes bis hin zur konkreten Terrorbekämpfung der Behörde gedient, der er nun als Vize vorstehen soll. Nichts ist bisher bekannt geworden, das ihn fachlich oder charakterlich von einer Führungsaufgabe auch in einer sensiblen Behörde ausschließen dürfte. 

Für seine besondere Eignung dürfte ebenfalls sprechen, dass der Touristikriese TUI, der naturbedingt besonderen Sicherheitsrisiken ausgesetzt ist, seine Dienste in Anspruch nahm. Aus meiner politischen Arbeit weiß ich, dass gerade in der deutschen Politik ein ausgeprägter Hang zur Verharmlosung des Islamismus und der Gefahren des islamistischen Terrors existiert. Gerade unter den türkischstämmigen Menschen gibt es jedoch auch einen sehr hohen Anteil an Gegnern des politischen Islams…

Menschen wie er sind Zielscheibe von links, weil sie den verfassungsfeindlichen, politischen Islam bekämpfen und von rechts, weil sie nicht deren „völkischem Ideal“ entsprechen. Gut so! Auch für die Bekämpfung dieser Gefahren dürfte er ausreichend motiviert sein. Aber der wahrscheinlich wichtigste Grund, der nach meiner Auffassung für einen wie Selen spricht, ist, dass nur einer wie er das durch den NSU-Skandal verlorenen gegangenen Vertrauen in den Verfassungsschutz wieder herstellen kann. 

 

Auch wenn die Verleumdungen im Netz zu kritisieren sind, so ist der Beitrag insgesamt doch als sehr schwach zu bewerten. Selen scheint ein fähiger Mann mit großer Erfahrung in Sicherheitsfragen zu sein. Ich halte Selen weder für einen Verbindungsoffizier der Türkei noch für einen ausgewiesenen Feind der PKK und der türkischen Linken.

Doch qualifiziert ihn nichts in direkter Form für den Vize-Posten des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Er soll den islamistischen Terror während seiner Zeit beim BKA aktiv bekämpft haben, als Leiter der Gruppe, die im Jahr 2006 die Kofferbomber identifizierte. Aus den ersten vermutlich CIA-gesteuerten Terror-Dilettanten wurde durch die Politik anschließend die für die Rechtfertigung des Afghanistan-Einsatzes erforderliche Terrorbedrohung für Deutschland  konstruiert. Nach diesem Erfolg wechselte Selen schnellstens ins Innenministerium nach Berlin, laut Angaben aus seinem Lebenslauf auf

https://de.linkedin.com/in/sinan-selen-253aa683

angeblich bereits Anfang 2006, was aber so nicht stimmen kann, da sich die versuchten Bombenanschläge der Kofferbomber erst am 31. Juli 2006 ereigneten.

Der Autor des Beitrags auf achgut.com behauptet, Selen sei Zielscheibe von links, weil er den politischen Islam bekämpfe. Die Linken verharmlosen den islamistischen Terror keineswegs. Die türkische Terrororganisation DHKP-C  und teilweise die PKK gehören zur türkischen Linken, und diese fühlt sich durch Selen bedroht, der – wie die Antwort auf die Kleine Anfrage der Linken an den Bundestag belegt – die vertiefte Kooperation mit der Türkei bei der Bekämpfung der PKK und der DHKP-C in Deutschland als Sherpa Anfang 2016 mit ausgehandelt hat.

 

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/077/1807798.pdf

6. Was genau beinhaltet die Aufgabe von Sinan Selen als „Sherpa“?

Als „Sherpa“ ist Ministerialrat Selen beauftragt worden, die Zusammenarbeit des BMI mit dem TUR Innenministerium, etwa im Falle der Vorbereitung der gemeinsamen Erklärungen zu begleiten. Er berichtet der Hausleitung zu den erzielten Fortschritten.

7. Inwieweit gibt es Überlegungen oder Vereinbarungen zum Ausbau der Geheimdienstzusammenarbeit und des geheimdienstlichen Informationsaustausches zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei?

Die jüngsten Anschläge in Istanbul, Ankara, Suruc und Diyarbakir bestätigen die große und dringende Notwendigkeit, die Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terrorismus in all seinen Formen und Facetten, einschließlich des sog. IS, PKK, DHKP-C und anderen, zu vertiefen…

10. Welche Abwägungen lagen seitens der Bundesregierung dem Entschluss zugrunde, die PKK ausdrücklich zum Gegenstand der Kooperation zu machen?

Die PKK ist eine in DEU verbotene ausländische terroristische Vereinigung. Die Organisation steht darüber hinaus auf der sog. EU Terrorliste. Es handelt sich um eine ausländische terroristische Vereinigung im Sinne der §§ 129a, 129b des Strafgesetzbuches. In diesem Zusammenhang wurden zahlreiche Ermittlungsverfahren in Deutschland geführt und zahlreiche Funktionäre verurteilt. Die Aktivitäten der PKK in DEU und in der TUR sind entsprechend Gegenstand der Gespräche…

 

https://www.jungewelt.de/artikel/343807.verbindungsoffizier-des-tages-sinan-selen.html

Aus: Ausgabe vom 19.11.2018, Seite 8 / Ansichten

Von Kristian Stemmler

Anfang 2016 machte man ihn dort zum »Sherpa«, einer Art Verbindungsoffizier zu türkischen Behörden. Die Bundesregierung begründete das damals mit der »dringenden Notwendigkeit«, mit der Türkei im »Kampf gegen den Terrorismus« zu kooperieren, wobei die PKK in einem Atemzug mit dem »Islamischen Staat« (IS) genannt wurde. Vor dessen Genozidplänen hatten die Kämpferinnen und Kämpfer der PKK im August 2014 Tausende Jesiden im nordirakischen Sindschar-Gebirge gerettet.

Für alle Linken türkisch-kurdischer Herkunft dürfte die Personalie Selen eine Hiobsbotschaft sein. Der Berliner Tagesspiegel jubelte dagegen am Samstag, es sei ein »starkes Signal« , dass »ein Mann mit Migrationshintergrund« den Posten erhalte. Aus demselben Grund sind die Grünen begeistert. Für AfD und Co. geht das Abendland jedoch wieder mal unter, weil Selen Muslim ist. Weder hier noch dort begreift man, dass den Herrschenden Abstammung und Religion wurst sind, solange man ihnen zu Diensten ist.

 

Im Jahr 2006 startete die politische Verfolgung der DHKP-C-Unterstützer durch die Justiz mit ersten Verhaftungen. Die Angehörigen von der DHKP-C zugeordneten Kulturvereinen wurden in den folgenden Jahren hauptsächlich für ihr politisches Bekenntnis und das Geld-Sammeln für DHKP-C-Gefangene in der Türkei zu hohen Haftstrafen meist zwischen 5 und 8 Jahren verurteilt wurden. Zum selben Zeitpunkt endete die NSU-Mordserie und Selen  verließ das BKA, das die Ermittlungen gegen die DHKP-C-Funktionäre führte, während der Verfassungsschutz die DHKP-C-nahen Vereine beobachten ließ. Selen war während dieser Zeit im Innenministerium in der Abteilung für öffentliche Sicherheit tätig. Bei der Bundespolizei machte sich Selen ab 2009 dann auch als Verbindungsbeamter verdient. Bei dem Austausch mit dem BKA in Greifswald im Frühling 2011 schien es in erster Linie um eine verbesserte Zusammenarbeit der Behörden zu gehen.

 

https://www.bdk.de/lv/verband-bund/aktuelles/201eschulterschluss201c-von-bka-und-bpol-hochrangige-vertreter-beim-bdk-bundesvorstand

01.04.2011 00:10

„Der Schulterschluss“ (v.l.n.r. Peter Henzler, Sinan Selen)

Berlin, 31.03.2011

Auf der Tagesordnung der BDK Bundesvorstandssitzung am 30.03.11 in Greifswald stand auch das Thema „Werthebach und seine Folgen…

Zunächst hatte der Direktor im BKA und Leiter der Abteilung für Schwere und Organisierte Kriminalität, Peter Henzler Gelegenheit die Sichtweise und Ausrichtung des BKA zu den Empfehlungen darzulegen. Anschließend stellte der stv. Leiter der Kriminalitätsbekämpfung der BPOL und Leiter des Grundsatzreferates, LtPD Sinan Selen die Meinung der Bundespolizei zu dieser Thematik dar…

Präsident Ziercke ließ ein Grußwort ausrichten und überbrachte durch Herrn Henzler die gute Nachricht, dass er und Präsident Seeger gemeinsam eine AG zur Entwicklung möglicher Kooperationsformen beider Häuser einrichten werden…

erstellt von Mischke, Thomas 

 

Das NSU-Phantom wurde erst im November 2011 erschaffen, wohl ohne Mitwirkung von Herrn Selen, der kurz nach den Kooperationsgesprächen ins Innenministerium zurück berufen worden sein muss. Die Angabe auf dem LinkedIn Profil (Januar 2011) für den Wechsel ins Innenministerium kann folglich auch nicht stimmen.

Bei meinen Recherchen bin ich auch auf den pensionierten ehemaligen BKA-Präsidenten Ziercke gestoßen, der das NSU-Phantom maßgeblich mitbegründet hat, indem er den fehlenden Ruß in der Lunge von Uwe Mundlos vor dem Bundestag verschwieg und so die Geschichte von der Selbstenttarnung der ermordeten Uwes zur offiziellen Wahrheit werden ließ, die trotz Bekanntwerden der Rußlungen-Lüge, welche einen Selbstmord ausschließt,  bis heute nicht dementiert wurde.

Ziercke ist seit Anfang 2017 als Honorarprofessor an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Bremen tätig.

 

https://www.hfoev.bremen.de/presse/pressemitteilungen_der_hochschule-3725

20.01.2017 – Die Hochschule für Öffentliche Verwaltung freut sich, Prof. Jörg Ziercke als neuen Honorarprofessor an der Hochschule begrüßen zu können.
Prof. Jörg Ziercke hat am 04. November 2016 im Rahmen des 20. Forum Risiko- und Sicherheitsmanagement seine Antrittsvorlesung gehalten. 

 

Im Rahmen seiner Tätigkeit hatte Ziercke Ende 2017 auf einem Forum zum Thema Risiko- und Sicherheitsmanagement auch Herrn Selen als Referenten zu Gast. In der großen Familie der Sicherheit-Köpfe trifft man sich auch nach Eintritt in den Ruhestand regelmäßig.

 

https://www.kultur.bremen.de/sixcms/detail.php?online_date___d_i_s=%5B%2A+TO+NOW%5D&offline_date___d_i_s=%5BNOW+TO+%2A%5D&fulltext=teilnehmer&art%5B0%5D=Aktuelles&template=20_globale_solr_suche_d&lang=de&sort=online_date___d_i_s&order=asc&p=13&max=10&skip=120

22. Forum Risiko- und Sicherheitsmanagement

Am 27.10.2017 fand das 22. Forum Risiko- und Sicherheitsmanagement zum Thema Schutz von Personen und Unternehmen im Ausland mit rund 160 Teilnehmer*innen mit freundlicher Unterstützung der Airbus Group statt. Als Referenten konnten Michael Sorge, Head of Corporate Security der Bayer AG, Sinan Selen, Director Security, Health & Safety TUI Group und Gerhard Schindler, Präsident des BND a. D. gewonnen werden. Durch das Programm führte unser Honorarprofessor Prof. Jörg Ziercke.

 

Welchen Tätigkeiten ging Sinan Selen zwischen 2011 und 2016 im Innenministerium nach?

Nach einem auf wikileaks.org veröffentlichten Dokument arbeitete Selen 2014 in der organisatorisch nicht eigenständigen Projektgruppe zur Vorbereitung des NSA-Untersuchungsausschusses im Bundestag mit. Die in dem Dokument enthaltenen dienstlichen E-Mails des Herrn Selen sind allerdings relativ nichtssagend.

 

https://wikileaks.org/bnd-inquiry/docs/BMI/MAT_A_BMI-1/MAT%20A%20BMI-1-1l.pdf

 

Im Protokoll zur 106. Sitzung des NSA-Untersuchungsausschusses wird der Name Selen einmal erwähnt. Sinan Selen hatte das Referat Islamismus im Jahr 2016 bereits vor geraumer Zeit verlassen. Eine Neubesetzung des Referatsleiter-Postens soll seither nicht stattgefunden haben.

 

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/CD12850/D_I_Stenografische_Protokolle/Protokoll%20106%20I.pdf

 

Im Jahr 2015 saß Sinan Selen an der Seite des damaligen Bundesinnenministers Dr. Thomas de Maizière bei einem Sicherheitsgespräch im Bundeskriminalamt, bei dem es um die Sicherheitslage in der Flüchtlingskrise ging.

 

https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2015/10/sicherheitsgespraech-im-bundeskriminalamt.html

MELDUNG · MIGRATION · 02.10.2015

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière hat sich heute Mittag im Bundeskriminalamt in Wiesbaden zu einem Gespräch mit Vertretern der Sicherheitsbehörden des Bundes getroffen, um sich über die Sicherheitslage im Zusammenhang mit der aktuellen Flüchtlingssituation in Deutschland zu informieren.

Die Beteiligten waren sich einig in der Verurteilung der rechten Gewalt gegen Asylbewerberheime, Asylbewerberund vermehrt auch gegen Helfer… Die Sicherheitsbehörden beobachten die Anwerbebemühungen salafistischer Gruppen sehr genau, vor allem auch bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Genauso ernst gehen sie Hinweisen von Nachrichtendiensten auf Terroristen, möglicherweise auch aus dem IS-Lager, die sich unter die Flüchtlinge mischen, nach

… Man könne aber bisher sagen, dass bei den syrischen Flüchtlingen keine erhöhte Kriminalität feststellbar gewesen sei. Diejenigen Flüchtlinge, die besonders auffällig seien, habe man im Auge, mit gezielter Ermittlungsarbeit und der vollen Härte des Rechtsstaates, so der Bundesinnenminister abschließend.

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und Sinan Selen (BMI) im Bundeskriminalamt in Wiesbaden

 

In der Süddeutschen ist von Selens Tätigkeit als deutscher Vertreter der internationalen Terrorismusbekämpfung die Rede.

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/selen-verfassungschutz-1.4240764

Von Georg Mascolo und Ronen Steinke

Der gelernte Finanzbuchhalter und Diplom-Soziologe Johannes Huber und der Leitende Polizeidirektor und Ministerialrat a. D. Sinan Selen sind sich nie begegnet…

Wolfgang Schäuble beförderte Selen schließlich ins Innenministerium, Abteilung Öffentliche Sicherheit… Selen war zuständig für internationale Kontakte und wurde als deutscher Vertreter in die „Counter Terrorism Group“ der G 7 entsandt. Er reiste viel. Als das Bundesinnenministerium mit der Türkei eine Zusammenarbeit in der Terrorismusbekämpfung verabredete, gehörte auch dies zu Selens Aufgaben…

 

Auf welt.de erfährt man von Selens letztem Tätigkeitsfeld im Bundesinnenministerium als „Sherpa“. Der türkisch-stämmige Referatsleiter Selen hatte den Spezialauftrag erhalten,  der türkischen Regierung vorzuspielen, mit einem von ihnen zu sprechen.

 

https://www.welt.de/print/wams/politik/article155137300/Der-Raecher.html

Veröffentlicht am 08.05.2016 

Von Robin Alexander

Die Bundesregierung geht damals so weit, ihre interne Organisationsstruktur umzubauen, um sie türkischen Wünschen anzupassen. Mit den Türken wird nämlich ein „neuer gemeinsamer Mechanismus in der Bekämpfung des Terrorismus“ vereinbart und mit Sinan Selen sogar ein türkischstämmiger Referatsleiter aus dem Bundesinnenministerium als Zuständiger ernannt. Offiziell wird Selen zum „Sherpa“ befördert. So heißen in der internationalen Diplomatie die mit voller Prokura ausgestatteten Verhandlungsführer vor Gipfeln, die direkt den Regierungschefs zuarbeiten. Selen ist ein erfahrener Beamter, der vor allem im Bereich der organisierten Kriminalität gearbeitet hat; aber das für ihn ein solch exponierter Posten geschaffen wird, hat nur einen Grund: Die Türken sollen zumindest glauben, künftig mit einem der ihren zu sprechen, wenn sie mit der Bundesregierung über Terrorbekämpfung verhandeln. Nun nehmen auch die Verhandlungen der EU mit der Türkei Fahrt auf… Die Türkei nimmt alle Flüchtlinge zurück, dafür fliegt die EU Syrer direkt aus der Türkei aus…

 

Selen trat bei den Türkei-Verhandlungen als Vertrauter Merkels an vorderster Front auf. Der Flüchtlings-Deal wurde unterschrieben, die versprochene Visa-Freiheit für Türken existiert bis heute nicht. Mitte 2017 erfährt die Öffentlichkeit, dass der Flüchtlingsdeal in geringem Umfang, dafür aber nach dem Verhältnis eins zu fünf zu Gunsten der Türkei umgesetzt wird. Zudem wurden zwischenzeitlich weitere Umsiedlungsprogramme beschlossen, was mit dem einzufliegenden Familiennachzug zu  einer wachsenden Zahl an Flüchtlingen führt, für die Reiseunternehmen wie TUI den Transport übernehmen müssen.

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eu-staaten-nehmen-tuerkei-fuenf-mal-mehr-fluechtlinge-ab-15079123.html

AKTUALISIERT AM 27.06.2017

Die EU-Staaten nehmen fünf Mal so viel Migranten aus der Türkei auf wie im Flüchtlings-Deal mit Ankara vereinbart… Im gleichen Zeitraum haben die EU-Staaten aber 6.254 Syrer aus der Türkei auf bisher 15 EU-Länder verteilt. Allein 2.270 davon kamen nach Deutschland. Auf jeden Griechenland-Rückkehrer wurden somit fünf Türkei-Flüchtlinge in die EU umgesiedelt. Nach dem Flüchtlings-Deal mit Ankara sollte es aber ein 1:1-Verfahren geben…

 

https://www.tagesschau.de/inland/eu-fluechtlinge-aufnahme-101.html

19.04.2018 

Mehrere Tausend Flüchtlinge dürfen auf direktem Weg nach Deutschland kommen… Deutschland wird laut EU-Kommission im Rahmen eines EU-Umsiedlungsprogramms mehr als 10.000 Flüchtlinge aus Nordafrika und dem Nahen Osten aufnehmen. 

Bis Herbst 2019 sollen mindestens 50.000 Flüchtlinge vor allem aus Nordafrika in der EU angesiedelt werden…

 

Das Foto im folgenden Artikel zeigt Selen an der Seite von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

 

https://tr.sputniknews.com/politika/201601271020459049-almanya-turkiye-serpa-merkel-davutoglu/

 27.01.2016

Übersetzung (Übersetzungsprogramm):

Premierminister der Türkei Ahmet Davutoglu und sein deutscher Kollege Angela Merkel unter dem Vorsitz der Regierungsebene und der Hauptstadt statt in Berlin am 22. Januar die erste Türkei-Deutschland Hohe Kooperationsrat Sherpas zu „zugeordnet wurde…

Auf der anderen Seite die deutsche Seite der Sherpas und Beamten türkischer Herkunft Selen Sinan, Türkei stellvertretender Staatssekretär des Innenministeriums wurde, dass Mehmet TEKİNARSLAN gelernt. Die Delegationen unter Leitung von Selen und Tekinarslan nahmen am Tag nach der am 22. Januar getroffenen Entscheidung ihre ersten Kontakte in Ankara auf…

 

Im Zusammenhang mit Selens Job als Leiter der TUI-Konzernsicherheit findet man seine Mitgliedschaft im DRV-Ausschuss Krisen- und Sicherheitsmanagement, zusammen mit Vertretern zahlreicher anderer Reiseveranstalter.

 

https://de.linkedin.com/in/sinan-selen-253aa683

Sinan Selen

Director Group Security, Health & Safety TUI Group Leiter der Konzernsicherheit der TUI Group

 

https://www.drv.de/ueber-uns/gremien/ausschuesse/drv-ausschuss-krisen-und-sicherheitsmanagement.html

Der DRV-Ausschuss Krisen- und Sicherheitsmanagement befasst sich mit allen Themen rund um Krisenprävention und Krisenmanagement der Reiseveranstalter…

… Selen, Sinan (TUI Deutschland GmbH, Hannover), …(DER Touristik Deutschland GmbH, Köln), …(Olimar Reisen Vertriebs GmbH, Köln)

 

Was für ein Mensch Sinan Selen wirklich ist, lässt sich schwer sagen. Es scheint aber so, als ob es sich bei diesem „Ungläubigen“ mit Migrationshintergrund um einen vorbildlichen, gewissenhaften und staatstreuen Beamten handelt, der mindestens bis Anfang 2016 mit Herz und Seele für das Merkel-Imperium unterwegs gewesen ist.

Vielleicht möchte die Bundesregierung Herrn Selen an der Seite des Charisma-freien unbedarften BfV-Präsidenten Haldenwang sehen, um im internen Machtkampf der Behörde eine effektive politische Verfolgung der AfD und ihrer flüchtlingskritischen Unterstützer sicher zu stellen. Einem Mann wie Selen wird zugetraut, die alten Seilschaften von Maaßen ausfindig und unschädlich zu machen und etwaige Bremser im Kampf gegen rechts anzuschieben.

Mit Annegret Kramp-Karrenbauer als Nachfolgerin Merkels bleibt die Merkel-Linie einer Politik der unkontrollierten Masseneinwanderung unverändert bestehen. Um die daraus resultierende fortschreitende Verarmung der deutschen Bevölkerung nicht in breiten Aufständen münden zu lassen wie derzeit in Frankreich scheint man zwischen CDU, SPD und CSU die Übereinkunft getroffen zu haben, die politischen Gegner und potentiellen Rädelsführer präventiv zu bekämpfen. Die AfD soll zudem verstärkt als nicht-wählbar weil verfassungsfeindlich verleumdet werden. Mit Hilfe der stigmatisierenden Beobachtung durch den Verfassungsschutz hofft man weitere Wahlerfolge der AfD verhindern zu können. Diese Vorgehensweise gegen die politische Konkurrenz hat mit Rechtsstaatlichkeit und Demokratie wenig zu tun.

Selen ist nicht gefährlich, weil er Kind türkischer Einwanderer ist, sondern weil er stets den Job zu machen scheint, der von ihm erwartet wird, effektiv, ohne Fragen zu stellen, ohne Kritik zu üben, im Sinne der Macht und im Dienst der Staatsraison.

Er ist ein Soldat Merkels und wird sicherlich mit gleicher Treue Frau Kramp-Karrenbauer dienen. Die fanatischen Muslime sind eine Gefahr für Deutschland, weil sie mit dem islamistischen Terrorismus sympathisieren. Ich fürchte jedoch, dass von den streng gläubigen Christen in unserem Land derzeit die größere Gefahr ausgeht. Merkels verantwortungsloser realitätsfremder humanitärer Imperativ hat die CDU in eine anti-deutsche Partei verwandelt, die die Gefahr potentieller Veränderungen etwa durch einen Kandidaten wie Merz bereits im Keim erstickt. Merkel ist eine geschickte Taktikerin, die über die ihr ergebene tief katholische AKK nun weiter die Strippen ziehen kann. Nichts wird sich zum Positiven verändern, denn die stark Religiösen sind in der Regel veränderungsresistent. AKK ist eine ausgewiesene Unterstützerin von Frau Merkels Flüchtlings- und Einwanderungspolitik. Auf domradio.de schwärmt man von katholischer Frauenpower.

 

https://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2018-12-08/von-wegen-mini-merkel-katholische-frauenpower-gegen-den-zeitgeist-akk-als-neue-cdu-parteivorsitzende

08.12.2018

Einen Satz wie Annegret Kramp-Karrenbauers: „Für mich ist das tägliche Gebet wichtig“ hört man von öffentlichen Personen heute seltener als Umfragen es für die Bevölkerung spiegeln… Dass einer Frau wieder eine Frau an der CDU-Spitze folgen könne, noch dazu eine Unterstützerin von Merkels Flüchtlingspolitik, war in konservativen Echokammern für ein Unding gehalten worden.

In ihrer authentischen, mitreißend leidenschaftlichen, unerwartet virtuosen Rede rief „AKK“ nicht ohne Schalk dazu auf, „gegen den Zeitgeist Kurs zu halten“ …

Andreas Püttmann (DR)

Vertreter der katholischen Kirche haben Annegret Kramp-Karrenbauer zu ihrer Wahl als neue CDU-Vorsitzende gratuliert.

Die 56-jährige Saarländerin sei „stark in der katholischen Kirche beheimatet“, sagte der Vertreter der katholischen Bischöfe in Berlin, Karl Jüsten, am Freitagabend gegenüber DOMRADIO.DE.

 

AKK hat das Format einer Fürbitten-Sprecherin sonntäglicher Gottesdienste, die sich zu mehr berufen fühlt. Das Ablesen der mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Redenschreiber verfassten Rede hatte eher etwas hausbackenes, rüber gebracht mit dem Selbstbewusstsein einer Frau, die weder ihren Glauben noch sich selbst in Frage zu stellen vermag.

Niemand spricht über den 61-jährigen zweiten Vizepräsidenten des BfV Ernst Stehl, der seit dem 1. April 2016 im Amt ist. Eine Neustrukturierung der Führungsspitze bedeutet dessen Entlassung in den einstweiligen oder vorzeitigen Ruhestand.

 

https://magazin-forum.de/de/node/7208

05.01.2018

Herr Stehl, Innenminister Thomas de Maizière hat kürzlich die Sicherheitslage als weiterhin sehr angespannt beschrieben. Können die Sicherheitsbehörden in Deutschland
die Bürger nicht ausreichend schützen?

Europa und Deutschland sind im Fokus des islamistischen Terrorismus, der für die Sicherheitsbehörden die größte Herausforderung darstellt…

 

Herr Stehlt sieht den islamistischen Terrorismus als größte Herausforderung wie auch Herr Haldenwang, der aber die Gefahr durch den Rechtsterrorismus trotzdem in seiner Antrittsrede an erster Stelle nannte, und Selen wird das so sehen, wie die Augen der Macht es ihm vorspiegeln.

Unser Land steht seit den IS-Anschlägen und dem Beginn der unkontrollierten Masseneinwanderung auch von Kriminellen und Terroristen am Abgrund. Mit einer „wir-schaffen-das- auf katholisch “-AKK und der intensivierten politischen Verfolgung rechter Gesinnungen durch das BfV sind wir heute bereits einen großen Schritt weiter.

 

Das Gesetz der Selbstzerstörung und das Gesetz der Selbsterhaltung sind in der Menschheit gleich stark!

Fjodor M. Dostojewski

 

Die Vernunft ist, wenn sie allein waltet, eine einengende Kraft, 
und unbewacht ist die Leidenschaft eine Flamme, die bis zur Selbstzerstörung brennt.

Khalil Gibran

Merkel, AKK als auch Selen tragen hinter ihren emotionslosen Masken offensichtlich eine Leidenschaft in sich, die dem Gesetz der Selbstzerstörung dient.