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Wie eine Befreiung von der Maskenpflicht staatlich verhindert wird

Warum gibt es kaum anerkannte Befreiungen vom Maskentragen, obwohl ausdrücklich festgelegt wurde, dass diese Pflicht für niemanden gelten darf, für den das Tragen der Maske unzumutbar ist?    

Nicht zugemutet werden dürfte das Tragen allen Menschen, die unter der Maske an Atemnot leiden oder diese empfinden sowie allen, die eine Behinderung des freien Atmens psychisch nicht verkraften oder sich hierdurch gerade aufgrund der Dauer und ständigen Ausweitung der Anordnung in ihrer Menschenwürde schwerwiegend verletzt fühlen.

Eine Befreiung wäre demnach bei hunderttausenden, vielleicht sogar bei einigen Millionen Menschen angezeigt, denen akute Gesundheitsgefahren sowie teilweise irreparable Spätschäden drohen, die angesichts des nur geringen zu erwartenden Nutzens und der Unverhältnismäßigkeit der Maßnahme vorrangig zu verhindern wären. Das Recht auf körperliche Unversehrtheit darf nicht nur für potentiell Gefährdete aus Covid-19-Risikogruppen gelten.

Es zeigt sich immer deutlicher, dass die Möglichkeit einer Befreiung von der Maskenpflicht nur deshalb nicht formal ausgeschlossen wird, damit spätere Schadenersatzforderungen an den Staat abgewehrt werden können. Auch wenn eine Schutzwirkung von Masken keineswegs wissenschaftlich belegt ist und Studien über schädliche Wirkungen kaum durchgeführt werden, so ist doch eine Auswirkung der Maskenpflicht unübersehbar: die Zunahme an Konformität in unserer Gesellschaft, ein mehrheitliches Nachkommen der Forderung, sich der „neuen Normalität“ anzupassen und sich dem Druck der Strafandrohungen unterzuordnen, mögen die abverlangten Verhaltensweisen auch noch so abwegig erscheinen.

Zu Beginn der Pandemie dürften sich einige Virologen wie Prof. Hendrik Streeck aus Bonn in der Öffentlichkeit noch kritisch zum Thema Maskenpflicht äußern. Doch bereits in den ersten Talkshows wie in der Sendung mit Markus Lanz vom 31. März 2020 wurde deutlich, in welche Richtung der von den Medien getragene gesellschaftlich Diskurs gehen sollte. Lanz hakte bei Streeck mehrfach nach, ob ein generelles Maskentragen wie in Asien nicht doch zur Eindämmung der Pandemie maßgeblich beitragen könne.

Ab Minute 6 der ZDF-Sendung sagte Streeck unter anderem folgendes: „… Aber wir sehen z.B., dass der Mundschutz, also einfach von der Größe der Porengröße, bringt dieser OP-Mundschutz nichts dem, der es trägt, also es gibt einem selber keinen Schutz vor der Infektion, aber es ist eine Solidarität mit dem anderen, dass wenn man erkältet ist, dass man jetzt sein Husten und Niesen nicht dem anderen ins Gesicht schleudert. Und das ist eigentlich der Sinn davon… Und es gibt keine Gefahr beim Einkaufen oder so, wie ich vorher erklärt habe, jemanden andern zu infizieren … Wir sehen ja, wie die Infektionen stattgefunden haben… Das kam aus engem Beieinander sein für eine längere Zeit… Wenn alle Masken tragen würden und ausgelassen feiern, dann wären die Masken sehr schnell so durchfeuchtet, dass sie keinen Effekt mehr haben würden. Aber am Anfang hätte es einen Effekt, dass man die Infektionsraten runter setzen würde…“   

Diese Aussagen belegen klar, dass eine Maskenpflicht im Supermarkt nicht zielführend und daher auch nicht verhältnismäßig sein kann, und dass es diskriminierend ist, Menschen vom Einkaufen auszuschließen, wenn sie keine Maske tragen können.

Auch macht eine wegen Überschreitung der „Panik-Marke 50“ in einigen Städten bereits angeordnete Maskenpflicht im Freien nicht nur generell wegen des geringen Ansteckungsrisikos keinen Sinn, sie birgt im Herbst und Winter wegen des feucht-kalten Wetters sogar die Gefahr, Ansteckungen aller Art zu fördern – wegen der vermehrten Schimmelbildung und Bakterienvermehrung auf der Maske selbst. Das könnte dann zu Mehrfachinfektionen führen, die Corona-Erkrankungen wohl kaum milder verlaufen lassen.

Aktuell steigt die Zahl an positiv Getesteten, die nicht einmal von der Zahl an tatsächlich Erkrankten abgegrenzt wird. Die Zahl an mit Corona Verstobenen bleibt gleichzeitig auf sehr niedrigem Niveau. In der letzten Woche schwankte sie zwischen 5 und 16 Toten am Tag, gemessen an ca. 2500 Toten täglich in Deutschland ein derzeit recht geringes Lebensrisiko.    

Seit Ende April haben wir eine Maskenpflicht beim Einkaufen, in Bus und Bahn und bei Arztbesuchen sowie vielerorts in öffentlichen Gebäuden .

Noch im Juni hat Prof. Streeck hierzu eine kritische Meinung vertreten, die er in einem vom Tagesspiegel zitierten Interview offenlegte.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/coronavirus-pandemie-virologe-streeck-sieht-lockdown-tracing-app-und-masken-kritisch/25903816.html

 

Streeck regte zudem eine Diskussion über die Maskenpflicht an. „Am Anfang der Pandemie wurde ja dezidiert gewarnt vor Masken. Die Gründe dafür gelten immer noch, auch wenn sie merkwürdigerweise keine Rolle mehr zu spielen scheinenDie Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen. Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze.“…

Diese ehrliche Aussage brachte Streeck viel Kritik von den Maskenbefürwortern ein und es geschah, was geschehen musste. Streeck passte seine Rhetorik in der Maskenfrage dem Mainstream-Druck an, wahrscheinlich aus Angst um die Drittmittel für seine Forschungsvorhaben und aus der Sorge heraus, als Berater der NRW-Landesregierung und innerhalb der regierungstreuen Medienlandschaft bald überhaupt nicht mehr gehört zu werden wie der bis Anfang des Jahres noch hoch angesehene Prof. Bhakdi, dem – gebrandmarkt als Verschwörungstheoretiker –  mittlerweile fast jegliche Plattform in den Mainstream-Medien versagt bleibt.

In der Fuldaer Zeitung findet man ein aktuelles Interview und das verlinkte Video einer Sendung, beides sehr empfehlenswert.

Zur Maskenpflicht stellte Prof. Bhakdi folgendes fest:

https://www.fuldaerzeitung.de/panorama/coronavirus-sucharit-bhakdi-professor-gefahr-massnahmen-immuniteat-covid19-pandemie-karina-reiss-kiel-90028917.html

12.10.2020

vonThomas Schafranek

Bhakdi: Die Maskenpflicht ist eine Idiotie, weil sie vor einer Gefahr schützen soll, die gar nicht da ist. Masken haben psychisch schädliche Wirkungen beispielsweise bei Kindern in der Schule. Das ist ja fast schon Folter, was den Kindern da angetan wird…  

Streecks aktuelle Äußerungen zur Maskenpflicht lassen jegliche Kritik vermissen. Der ansonsten sympathische und intelligente Forscher möchte sich offensichtlich nicht ins Abseits schießen.

Auf einmal hält Streeck die AHA-Regeln als angeblich entscheidenden Faktor der Pandemie-Eindämmung hoch. In der Lanz-Talkshow vom 1. Oktober 2020 wirkte Streeck auf mich deutlich weniger authentisch als zuvor. Bezeichnender Weise hat er seine Aussage mit den Worten „ich glaube“ begonnen, nicht mit einer Formulierung wie „die wissenschaftlichen Erkenntnisse deuten darauf hin“. Der NRW-Staatsvirologe vertritt von nun an den totalitären Hygienestaat.

(ab Minute 2:30) Streeck: „ Ich glaube, dass die AHA-Regeln, also Abstand halten, Hygiene und Maskentragen, auch einen großen Einfluss darauf hat, eben auf die Infektionsdosis, die man bei einer Infektion abbekommt und dadurch eher eine niedrigere Symptomatik provoziert.“

Leichtere Symptomen wegen des Maskentragens – das ist derzeit ein häufig angeführtes Argument für die Verlängerung und Ausweitung der Maskenpflicht. Wie meistens in den offiziellen Corona-Diskussionen wird nicht nach anderen Faktoren oder nach Gegenargumenten gesucht. Warum bitte erkranken zurzeit dann so wenige schwer, auch wenn sich doch die meisten Menschen bei privaten Feiern anstecken, bei denen keine Maske getragen wird? Dass enges Beieinander sein die Ansteckungswahrscheinlichkeit erhöht, ist logisch nachvollziehbar, dass eine Alltagsmaske jedoch die Viruskonzentration bei längeren Kontakten maßgeblich verringert, dafür gibt es nicht die geringsten wissenschaftlich fundierten Belege. Das Aerosol verlässt nachweislich die Maske mit dem Virus und verteilt sich im Raum nach den Gesetzen der Physik. Große Tröpfen bleiben im Material hängen, die Viren kontaminieren jedoch auch die Außenfläche der Maske, sobald diese durchfeuchtet.

Lanz fragte nach den möglichen Ursachen einer festgestellten Untersterblichkeit in Deutschland zwischen Anfang März und Anfang Juni. Der Virologe Streeck gab zwar zu, dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen müssten, erwähnte aber einmal wieder nur die AHA-Regel.  

Details zur überraschenden Untersterblichkeit erfährt man in folgendem Artikel .

https://www.focus.de/gesundheit/news/essener-studie-es-gibt-in-deutschland-nicht-mehr-tote-wegen-corona-mit-drei-ausnahmen_id_12472481.html

1.10.2020

… Das Forscherteam um Andreas Stang der Universitätsklinik Essen hat die Daten der ersten Welle von Anfang März (Woche 10) bis Anfang Juni (Woche 23) analysiert…

Um die Zahlen einzuordnen, verglichen die Wissenschaftler die Zahlen mit den entsprechenden Perioden der Jahre 2016 bis 2019…

Ein Peak der Todesfälle zeigte sich jeweils Ende März (Woche 13) und Ende April (Woche 17)…

Die Essener Forscher ziehen außerdem den Vergleich zur Influenza. So war etwa die Grippesaison 2017/2018 die schlimmste der vergangenen 30 Jahre. Währenddessen starben mehr als 25.000 Menschen…

Nachdem die Analysten diese demographischen Faktoren einberechnet hatten, ergab sich: Es gibt keine Übersterblichkeit, stattdessen 4926 Todesfälle weniger als statistisch erwartet…

Warum geht Streeck nicht auf die Tatsache ein, dass die Todeszahlen – stets zeitverzögert um mindestens zwei bis drei Wochen nach Feststellung der Infektion – bereits maßgeblich zurückgingen,  bevor die Maskenpflicht von Ende April überhaupt erst wirken konnte? Stattdessen wird von vielen Politikern und „Corona-Experten“ noch dreist behauptet, die Untersterblichkeit in Deutschland sei ausschließlich auf unsere wirksamen Maßnahmen wie etwa die Maskenpflicht zurückzuführen. Komisch nur, dass in Ländern mit noch deutlich erweiterter Maskenpflicht und stärkeren Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen dennoch eine Übersterblichkeit festzustellen ist.

Die Feigheit und der Größenwahn der staatlich finanzierten Virologen trägt maßgeblich dazu bei, dass vor Gericht Klagen gegen die Maskenpflicht mehrheitlich scheitern und dass Ärzte wegen des Ausstellens von Attesten teilweise sogar juristisch verfolgt werden bzw. diese Atteste nicht anerkannt werden, wenn die Ursachen der Erkrankung und die exakten Folgen eines Maskentragens für den „Verweigerer“ nicht im Detail benannt sind. Die ärztliche Schweigepflicht und die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Attest-Träger wurden damit in Bezug auf Covid-19 faktisch abgeschafft, wie ein aktuelles Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster belegt. Schüler wurden durch dieses Urteil nun dazu verpflichtet, trotz eines ärztlichen Attests auf dem Schulgelände einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Ob sie in dieser Situation noch dazu in der Lage sein werden, regelmäßig die Schule zu besuchen, bleibt fraglich.

https://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2020/13_B_1368_20_Beschluss_20200924.html

24.09.2020 Oberverwaltungsgericht NRW 13. Senat

Tenor:

Die Beschwerde der Antragsteller gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Münster vom 24. August 2020 wird zurückgewiesen.

Die Antragsteller tragen die Kosten des Beschwerdeverfahrens.

Der Streitwert wird auch für das Beschwerdeverfahren auf 10.000 Euro festgesetzt…

a. Nach § 1 Abs. 4 CoronaBetrVO kann die Schulleiterin oder der Schulleiter aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht des Absatzes 3 Satz 1 befreien. Die Gründe sind nach Satz 2 Halbsatz 1 der Regelung auf Verlangen nachzuweisen. Um der Schule eine sachgerechte Entscheidung über die Befreiung von der sog. Maskenpflicht aus medizinischen Gründen zu ermöglichen, bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss. Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist.

Dabei ist entgegen der Ansicht der Antragsteller die rechtliche Situation nicht vergleichbar mit der Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gegenüber einem Arbeitgeber. Vorliegend ist Ziel der Antragsteller, mithilfe der ärztlichen Bescheinigungen einen rechtlichen Vorteil zu erwirken, nämlich die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung. In derartigen Konstellationen muss die Verwaltung – hier die Schulleitung – bzw. das Gericht, wie auch in anderen Rechtsgebieten, aufgrund konkreter und nachvollziehbarer Angaben in den ärztlichen Bescheinigungen in die Lage versetzt werden, das Vorliegen der jeweiligen Tatbestandsvoraussetzungen selbständig zu prüfen…

Insoweit dürften auch, anders als die Antragsteller meinen, der Benennung konkreter medizinischer Gründe in einer entsprechenden Bescheinigung keine datenschutzrechtlichen Aspekte entgegenstehen. Konkrete Anhaltspunkte, die einen nicht datenschutzkonformen Umgang mit ihren Daten befürchten lassen, haben die Antragsteller im Übrigen nicht vorgetragen…

Es gibt viele Betroffene, die über die genauen Ursachen ihrer Probleme weder reden können noch wollen. Unsere „Staatsdiener“ haben nicht das Recht dazu, alle unsere dunklen Geheimnisse zu erfahren. Niemand muss sich nackt machen vor dieser Obrigkeit, niemand muss sein Innerstes nach außen kehren, seine Alpträume offenbaren. Was derzeit unter dem Vorwand eines Gesundheitsnotstandes verlangt wird, ist eine eklatante Verletzung der Menschenwürde.

Die Befreiung von der Maskenpflicht wird mit allen denkbaren Mitteln staatlich verhindert.

Zum einen ist es schwer, überhaupt an ein Attest zu kommen, wenn man nicht bereits vor Einführung der Maskenpflicht in ärztlicher Behandlung gewesen ist, zum anderen droht den Ärzten Strafverfolgung und der Entzug ihrer Zulassung, wenn sie neuen Patienten gleich ein Attest ausstellen. Wenn psychische Probleme das Tragen einer Maske unmöglich machen kommt zudem hinzu, dass die Betroffenen erst einmal einen Psychiater finden müssten, der in absehbarer Zeit einen Termin frei hat und diese Patienten dann auch noch ohne Maske in seine Praxis lässt.

Doch selbst mit Attest ist ein Schutz vor Diskriminierung weder gewollt noch gegeben.

Es gibt sogar Geschäfte, die bereits auf ihrer Homepage verkünden, dass sie Kunden trotz Attest den Zugang zu ihrer Filiale verwehren wie beispielsweise bei Conrad Electronic in Dortmund.  

https://www.conrad.de/de/filialen/dortmund.html

Dortmund Conrad Electronic Stores GmbH & Co. KG

… Die Gesundheit unserer Kund*innen und Mitarbeiter*innen hat für uns stets oberste Priorität. Deswegen können wir Kund*innen ohne Mund- und Nasenschutz keinen normalen Zugang zur Filiale gewähren. Sollten Sie aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können, bieten wir Ihnen deshalb gerne eine Beratung am Eingang unter Einhaltung des Mindestabstands an…

Auf der Internetseite von Aldi-Nord wird das Maskentragen bereits als neue Normalität definiert, ohne dass Anführungsstriche gesetzt werden.  

https://www.aldi-nord.de/unternehmen/presse/sonderseite-corona-krise.html

… Wir gehen davon aus, dass die Nutzung von Mundschutz oder Alltagsmasken in den kommenden Monaten weiterhin zur neuen Normalität zählen wird, wo viele Menschen aufeinander treffen…

Auf der Seite bussgeldkatalog.org wird die Frage geklärt, ob Ladenbesitzer das Zeigen eines Attests verlangen dürfen. Die juristisch begründete Antwort ist bezeichnend.

https://www.bussgeldkatalog.org/news/befreiung-von-der-maskenpflicht-wem-muessen-sie-ihr-attest-zeigen-3024038/

… In Supermärkten und anderen Geschäften hat der Ladenbesitzer bzw. die Ladenbesitzerin das Hausrecht inne. Grundsätzlich kann er oder sie bestimmen, wer den Laden betreten darf. Aktuell machen viele Menschen, die keine Maske tragen können bzw. müssen, die Erfahrung, dass ihnen trotz Befreiung von der Maskenpflicht der Zutritt zu Läden verweigert wird.

Sind Sie von der Maskenpflicht befreit und können dies auch durch ein Attest belegen, müssen Sie diesen Nachweis Ladenbesitzern nicht vorlegen. Er kann im Einzelfall aber hilfreich sein, um Zutritt zu einem Geschäft zu erlangen.

Menschen, die aufgrund einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen, sind durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) geschützt. Dieses verbietet Ladenbesitzern, ihr Hausrecht in einer Weise auszuüben, durch die Kunden und Kundinnen mit Behinderung diskriminiert werden. Auf das AGG kann sich allerdings nicht jede Person berufen, die von der Maskenpflicht entbunden ist, sondern nur Menschen mit anerkannten Behinderungen

Eine traumatisierte Person ohne anerkannte Behinderung darf folglich diskriminiert werden.

https://www.gesetze-im-internet.de/agg/__2.html

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
§ 1 Ziel des Gesetzes

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

§ 2 Anwendungsbereich

Benachteiligungen aus einem in § 1 genannten Grund sind nach Maßgabe dieses Gesetzes unzulässig in Bezug auf:

… den Zugang zu und die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, einschließlich von Wohnraum.

Doch selbst Menschen mit Maskenbefreiung wegen einer anerkannten Behinderung nutzt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz meist wenig. Wer nicht die finanziellen Mittel , die Zeit und die Kraft für das Klagen vor Gericht aufbringen kann – und das gilt für die meisten hier Betroffenen – der hat in unserem „Rechtsstaat“  keinerlei Möglichkeit, sein Recht auch durchzusetzen. Der oberste Richter unseres Landes sieht dies erwartungsgemäß völlig anders.

https://www.rnd.de/politik/verfassungsgerichts-prasident-harbarth-corona-zeigt-dass-der-rechtsstaat-funktioniert-U4AX4JERMNEK7O6B2MLF5DUWXE.html

Daniela Vates, Steven Geyer

10.10.2020, 5:00 Uhr

Als Stephan Harbarth (48) vor zwei Jahren als Richter an Deutschlands höchstes Gericht berufen wurde, war er gerade Fraktionsvize der CDU/CSU im Bundestag und im Hauptberuf erfolgreicher Rechtsanwalt…  

(Verfassungsgerichtspräsident Harbarth: )Anders als ein Politiker entscheidet ein Verfassungsrichter nicht danach, was er politisch für richtig hält, sondern nach den Maßstäben des Grundgesetzes…Dabei verdeutlicht doch gerade die Corona-Zeit, dass der Rechtsstaat funktioniert. Wer die Maßnahmen ablehnt, kann dagegen demonstrieren. Demonstrationen wurden vielfach gerade von Gerichten ermöglicht. Jeder kann seine abweichende Meinung äußern. Wer seine Grundrechte verletzt sieht, kann vor Gericht ziehen

Die bürgerlichen Freiheiten bestehen fort. Aber wenn verschiedene Grundrechte kollidieren, zum Beispiel das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit und die Versammlungsfreiheit, müssen sie miteinander in Einklang gebracht werden. Dabei kann jeder die Gerichte anrufen und staatliche Entscheidungen überprüfen lassen. Der Rechtsstaat ist gerade in dieser Zeit bemerkenswert funktionstüchtig und arbeitet in einer beachtlichen Geschwindigkeit. Unzählige gerichtliche Eilentscheidungen sind ergangen, oft auch am Wochenende…

Nicht jeder kann Gerichte anrufen, sondern nur derjenige, dem die finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen. Das finanzielle Risiko ist enorm und muss vom Kläger meist privat getragen werden. Wer eine abweichende Meinung zu Corona-Maßnahmen äußert, der wird in diesem Land diffamiert und riskiert seine berufliche Existenz. Auch das Demonstrieren wird „Corona-Gegnern“ so schwer wie möglich gemacht, die Polizei lässt Versammlungen gezielt eskalieren und greift friedliche Demonstranten an. In Berlin wurden am 11. Oktober 2020 sogar Demonstranten mit Befreiung von der Maskenpflicht zwecks Feststellung der Rechtmäßigkeit ihrer Atteste gewaltsam auf das Polizeirevier verschleppt. Der Journalist Boris Reitschuster war selbst vor Ort, auf seinem Blog findet man einen beklemmenden Bericht zu den offensichtlich politisch gewollten Polizeiübergriffen.

Zitat aus dem Blog-Beitrag von Boris Reitschuster:

Mit brutaler Gewalt ist die Polizei am Sonntag gegen eine „Querdenken“-Demonstration in Berlin vorgegangen… Unter anderem wurde ein Behinderter im Rollstuhl abgeführt, weil er kein Attest bei sich trug – wobei der geltend machte, dass er dies als Schwerbehinderter nicht müsse. Reihenweise wurden Menschen mit ärztlichem Masken-Befreiungsattest abgeführt… Insbesondere die wahllose Festnahme von Menschen, die aufgrund eines Attests von der Maskenpflicht befreit seien, verstoße gegen das Gesetz und sei Willkür… Im Falle des festgenommenen Rollstuhlfahrers habe ihm ein Beamter gesagt, man wisse ja nicht, ob er tatsächlich behindert sei oder sich nur in einen Rollstuhl gesetzt habe…Eine Frau mit Epilepsie wurde von der Polizei festgenommen, unter dem Generalverdacht der Urkundenfälschung. Unter Tränen erklärte ihr Lebensgefährte, er mache sich größte Sorgen, dass sie durch den Stress einen Anfall erleiden könne in Polizeigewahrsam. Er beteuerte, ihr Masken-Attest sei echt. Wie er später mitteilte, wurde es von der Polizei konfisziert. Auch ich wurde mehrfach in der Berichterstattung behindert und unter anderem von einem Polizisten getreten sowie mehrfach weggeschubst...

Welche Einstellung zu den Corona-Maßnahmen ist von einem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts schon zu erwarten, wenn dieser seinen Aufstieg politischen Seilschaften zu verdanken hat? Den Boden des Grundgesetzes haben sowohl die Politiker in Regierungsverantwortung als auch die Gerichte bei zahlreichen ihrer aktuellen Entscheidungen längst verlassen.

Die Maskierten

Das Ringen nach Luft,

unüberwindbar die Kluft

zwischen Tod und Leben,

sich nicht der Gewalt ergeben!

Wer in Panik gerät

und nicht kämpft, für den ist es zu spät.

Die Sekunden zerrinnen,

noch kannst du gewinnen.

Deine Augen stehen offen

doch ist alles schwarz, kein Licht,

zuletzt bleibt das Hoffen,

wenn dein Bewusstsein zerbricht.

Raus, raus, du musst da raus,

sonst ist es aus,

für immer verloren,

wir werden nicht geboren

um uns töten zu lassen

von denen, die unser Wesen hassen.   

Sie sind gesichtslos – maskiert,

sagen: wer Gefühle zeigt, verliert

sein Leben, seine Freiheit, seine Identität.

Wehe dem, der Zweifel sät

an den Gesetzen der Macht,

die uns überwacht.

Das freie Atmen verboten,

 wer zählt diese Toten?

Erstickt und vernichtet,

ohne Verfahren hingerichtet

von denen, die uns beschützen sollen,

doch handeln, wie die Maskierten es wollen.

Der Apokalyptiker-Virologe Drosten und seine Weltrettungsvisionen

Er ist ein Apokalyptiker der Moderne, der Virologe Professor Christian Drosten, omnipräsent in der Corona-Debatte, der Mann mit dem vernachlässigten Äußeren und dem Gesichtsausdruck eines getretenen Hundes – Lachen Fehlanzeige.

Er ist das dröge aber effektive Pandemie-Sprachrohr der Macht, nicht einer höheren, sondern einer verdammt irdischen, im Panik-Modus der Unterwürfigkeit, ein Möchte-Gerne-Prophet ohne Draht nach oben. Seine wissenschaftliche Existenz ist bestimmt von einer Suche – der Suche nach der pandemischen Apokalypse, der Rückkehr einer Corona-Variante der Spanischen Grippe, einer Art Corona-Pest der Neuzeit. Es ist sein Moment, den das Schicksal ihm beschieden hat, um Großes zu schaffen, um die Welt zu retten mit einem allumfassenden Hoffnungsentwurf: der Virus-Test für alle, die Einschränkung jeglicher Ansteckungen fördernder sozialer Nähe, die Impfung für alle als einziger dauerhafter Ausweg aus der Krise.

Der Kampf gegen das Virus erfolgt mit den Mitteln der psychologischen Kriegsführung wie etwa dem Zwang zum Maskentragen, um die Allgegenwärtigkeit der Gefahr in den Köpfen der Menschen zu verankern. Die „AHA-Formel“ bringt die wesentlichen Disziplinierungsfaktoren auf einen Nenner in Form einer Allgemeine Hysterie-Anordnung – seriöse Wissenschaft geht anders.

Erschreckenderweise scheint kaum einen Journalisten in den Mainstream-Medien die Widersprüchlichkeit der Drosten-Aussagen bezüglich des epidemiologischen Nutzens von Alltagsmasken auch nur im Mindesten zu irritieren, deren Demokratie-Ferne auch nur im Ansatz zu stören. Dabei machte Drosten bereits in der Corona-Virus-Update-Folge 15 des NDR vom 17. März 2020 unmissverständlich klar, welche Bedeutung er dem Maskentragen  zuschreibt und warum er dieses Zeichen der Unterwerfung empfehlen würde wenn genügend Masken erhältlich sind.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript130.pdf

Im März zweifelte Drosten noch an der Durchsetzbarkeit der Maskenpflicht in unserer Kultur angesichts des nur kleinen zu erwartenden Nutzens. Doch hat sich unsere westliche Gesellschaft nahezu lautlos und erschreckend schnell in eine autoritäre Unterwerfungskultur verwandelt, schneller, als ein im christlichen Glauben scheinbar autoritär erzogener Drosten wohl zu hoffen vermochte.

Auch Monate später, in der Folge 54 vom 1. September 2020 seines Podcast, bestätigte der Chef-Virologe einmal wieder die von Maskengegnern angeführte Schwäche der Masken, doch leitete er auch hier aus den harten Fakten völlig unsinnige Handlungsanweisungen her.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript222.pdf

Drosten:

 

Die Fantasie des Herrn Drosten schlägt schon mal bemerkenswerte Kapriolen. Der Wissenschaftler scheint nicht oft einkaufen zu gehen. Zigarettenraucher in einem deutschen  Supermarkt sind mir persönlich unbekannt.

Drosten:

 

In der Regel steht man im Supermarkt eher nicht den anderen Kunden direkt gegenüber und pustet ihnen einen geradlinigen Luftstrahl ins Gesicht. Steht jemand direkt neben einer anderen Person an einem Regal, müsste dieser wegen des seitlichen Austretens sogar mehr Aerosol abbekommen als ohne Maske. Außerdem wird meist durch die Nasenlöcher eher nach unten ausgeatmet, aber das ist ja zu vernachlässigen in der Drosten-Logik „Schaden ist Nutzen“ frei nach Orwell.

Schon im Jahr 2009 und 2010 zur Zeit der Schweinegrippe wartete der bei Politikern und Medienvertretern hoch angesehene Virologe sehnlichst auf die nächste weltweite Pandemie-Katastrophe, und schon damals warnte er vor einer zweiten Welle, auch wenn die erste Schweinegrippe-Welle noch auf sich warten ließ. Und er verherrlichte bereits 2010 den Einsatz von Impfstoffen in einer Form, die an jeglichem Verantwortungsbewusstsein zweifeln lässt. Drostens Prophezeiungen zur Schweinegrippe sollten sich nicht erfüllen, seine völlig überzogenen Warnungen blieben ohne Konsequenzen – für ihn als auch für die deutsche Bevölkerung.

 

https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweinegrippe-die-welle-hat-begonnen-1.140006

  1. Mai 2010, 20:57 Uhr

Der Leiter des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn, Prof. Christian Drosten sagte, es gebe eine drastische Zunahme der Erkrankungen in Süddeutschland. Er gehe davon aus, dass die Welle von Süden aus in einem Zeitraum von fünf bis sechs Wochen über Deutschland hinwegziehen werde…

Drosten rief dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“

Am Freitagabend war in der Bonner Klinik eine 48 Jahre alte Mutter von vier Kindern an den Folge einer Schweinegrippeinfektion gestorben. Sie hatte keine bekannten Vorerkrankungen, die den schweren Krankheitsverlauf erklären würden.

RKI-Chef Hacker räumte ein, dass der Start der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe schleppend verlaufe. Offizielle Zahlen gebe es aber nicht. Er erwarte, dass die Impfbereitschaft mit zunehmender Information über die Aktion steigt

 

Der deutsche Staat hatte Ende 2009 bis Anfang 2010 ca. 34 Millionen Impfdosen des schnell mit einem Impfverstärker zusammen gemixten Impfstoffs Pandemrix gekauft. Es sprach sich jedoch bald herum, dass die Schweinegrippe, die hauptsächlich die unter 50-Jährigen traf, meist milder verlief als herkömmliche Influenza-Erkrankungen, der Impfstoff hingegen schwere Nebenwirkungen auslösen konnte und so manch einer länger an den Folgen der Impfung als am Infekt selbst zu leiden hatte. Drostens Bemerkung „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“ ist daher schlichtweg eine die Allgemeinheit gefährdende Verdrehung der Realität. Vor zehn Jahren ließ sich noch keine Massenhysterie erzeugen, die geeignet war, die Bevölkerung von einer Massen-Impfung zu überzeugen und ca. 28 Millionen Impfdosen mussten ungenutzt entsorgt werden.

Welche Folgen ein nicht sorgfältig in Langzeitstudien über mindestens fünf Jahre auf Nebenwirkungen untersuchter Impfstoff haben kann, wird unfreiwillig in folgendem Artikel deutlich, bei dem es um Pläne geht Freiwillige gezielt mit Corona  zu infizieren, um die Wirksamkeit von Corona-Impfstoff-Kandidaten schneller überprüfen zu können.

 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-impfstoff-absichtliche-infektionen-was-die-plaene-in-grossbritannien-bedeuten-a-5af8c50d-4149-413b-9a72-e4bae40468b0

25.09.2020, 15.32 Uhr

… Ab Januar sollen in London die ersten sogenannten Human-Challenge-Studien anlaufen, bei denen Freiwilligen das Coronavirus injiziert wird, um die Wirksamkeit eines potenziellen Impfstoffes zu testen. 

Mehrere Pharmakonzerne haben bereits mitgeteilt, nicht an den in Großbritannien geplanten Human-Challenge-Studien beteiligt zu sein. Darunter AstraZeneca, Sanofi, Moderna und Biontech, deren Impfstoffkandidaten bereits in klinischen Studien geprüft werden. Bewähren sich die potenziellen Vakzine in den entscheidenden Studien der Phase III, könnten Covid-19-Impfstoffe also auch ohne Challenge-Studien zugelassen werden.

Welche Risiken bestehen für Probanden?

Teilnehmer von Challenge-Studien sind einem mehrfachen Risiko ausgesetzt:

Zum einen kann der Impfstoff unerwünschte Nebenwirkungen auslösen,

zum anderen besteht die Gefahr für einen schweren Verlauf von Covid-19, wenn sich das Vakzin als unwirksam erweist.

Zudem ist denkbar, dass die Impfung die Erkrankung sogar noch verstärken könnte. Das wurde beispielsweise bei Tierversuchen mit Impfstoffkandidaten gegen die eng verwandten Coronaviren Sars und Mers beobachtet. In diesem Fall würden die Versuche abgebrochen…

 

Diejenigen Pharmakonzerne, die sich bereits in der dritten Testphase befinden,  wollen erwartungsgemäß nicht an den Human-Challenge-Studien teilnehmen. Sie hoffen auf eine Schnellzulassung bereits Anfang oder Mitte 2021, nach Studien mit um die 60 000 Teilnehmern, deren Ansteckungsrate dann nur über wenige Monate untersucht werden kann in einem von Corona stark betroffenen Land. Über mögliche Spätschäden durch die Impfung können nach so kurzer Zeit keine zuverlässigen Angaben gemacht werden. Die Corona-Massenimpfung wäre dann eine Art Human-Challenge-Feldversuch nach dem Prinzip des Russischen Roulettes. Sollte unter 1000 Geimpften statistisch einer schwer erkranken, mit tödlichen Folgen oder lebenslangen schweren Gesundheitsschäden,  dann könnte man sich ausrechnen, wie viele der ca. 80 Millionen Deutschen um welchen Preis geschützt werden sollen.

Wer soll den Preis bezahlen?

Damit ältere Menschen wie die meisten Politiker weniger Angst vor Corona haben dürfen müssen die Jungen leiden. Wobei es nach einer Schnellentwicklung eines völlig neuen Impfstoffs keineswegs gesagt ist, dass der Impfschutz bei der Risikogruppe auch nur  die 30 Prozent zu überschreiten vermag. Der schlimmste Impfstoff könnte durchaus mehr Schaden anrichten als durch Covid-19 bei uns in Deutschland jemals zu erwarten wäre – vor allem bei den Jüngeren, denen kaum schwere Verläufe drohen. Durch den Infekt nicht ernsthaft bedrohte Personen durch eine Impfung zu gefährden ist ethisch absolut nicht vertretbar.

Unsere Politiker haben in der Corona-Krise schnell gelernt, dass diejenigen den größten Zuspruch in der Bevölkerung erhalten, die die strengsten Corona-Maßnahmen anordnen. Dies ist auch der einzige Grund, warum unser NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf einmal seinen Chef-Virologen Streeck ignoriert und als erstes Bundesland nach den Sommerferien die Maskenpflicht im Unterricht beschlossen hatte. Die durch Medien und Star-Virologen wie Drosten erzeugte Massenhysterie ist mittlerweile so weit fortgestritten, dass es sich trotz beendeter Maskenpflicht im Unterricht nur wenige Schüler trauen, den Seuchenlappen wenigstens am Sitzplatz einmal abzunehmen. Der blinde Glaube an die Schutzwirkung der nachweislich Virus-durchlässigen Alltagsmasken ist dermaßen stark, dass sicherlich breite Proteste drohen würden, wenn die Maskenpflicht beim Einkaufen, in öffentlichen Gebäuden und in Bus und Bahn mal eben aufgehoben würde. Ein Großteil unserer mittlerweile schwer wahrnehmungsgestörten Gesellschaft kann nicht mehr ohne Maske – die irrationale Angst vor dem vergleichsweise geringen Lebensrisiko Corona ist für viele Menschen scheinbar unüberwindbar geworden. Die Lebensangst wurde zentral fokussiert auf eine einzige Bedrohung. Und diese rechtfertigt in den Augen einer erschreckenden Mehrheit die Aufgabe rechtsstaatlicher Grundprinzipien, der Menschenwürde und des normalen menschlichen Zusammenlebens. Sie verstecken sich hinter ihren Masken, selbst unterdrückt, andere unterdrückend und die Politiker nutzen die Gunst der Stunde, um den Machtanspruch der Exekutive zu etablieren. Wissenschaftler wie Drosten liefern dazu die Rechtfertigung. Die Weltsicht des 48-Jährigen Christian Heinrich Maria Drosten scheint stark durch seine katholische Erziehung geprägt worden zu sein, seine Eltern – im Emsland ansässige Bauern – schickten ihren Sohn auf das Gymnasium Marianum in Meppen, eine katholische Privatschule in Trägerschaft der Schulstiftung des Bistums Osnabrück.

https://www.marianum-meppen.de/projekte/forum_marianum.html

Drosten wirkt auf mich wie die Gallionsfigur einer „neu-religiös“ motivierten apokalyptischen Bewegung, die meint, durch einen totalitären Hygienestaat mit Zwangsimpfungen und Zwangsverhüllung von Mund und Nase einen Ansatz zur Überwindung der menschlichen Weltangst gefunden zu habe. Es ist der Hoffnungsentwurf einer zutiefst lebensfeindlichen Persönlichkeit, im Internet schon mal als „Wirrologe“ bezeichnet.

 

https://www.bpb.de/apuz/151302/kurze-geschichte-der-apokalyptik

11.12.2012 | Von: Michael Tilly

… Die religiös begründeten Abgrenzungsbestrebungen der apokalyptischen Bewegung haben nicht nur eine religiöse, sondern auch eine soziale Funktion. Im Rahmen der apokalyptischen Vorstellungswelt wird als Konsequenz abweichenden Verhaltens die zukünftige Bestrafung im universalen Endgericht erwartet und zugleich der gegenwärtige Ausschluss aus der eigenen Gruppe vollzogen… Während der „kupierten“ säkularen Apokalyptik demnach prinzipiell keine Hoffnung auf Erlösung innewohnt, enthält die christliche Apokalyptik einen grundsätzlichen Ansatz zur Überwindung der menschlichen Weltangst in einer bedrängenden Gegenwartssituation durch einen übergreifenden und sinnstiftenden Hoffnungsentwurf.

 

Der Hoffnungsentwurf des christlichen Apokalyptikers Drosten beruht auf der Entwicklung von Impfstoffen. Das Fatale daran ist die Alternativlosigkeit, mit der dieser sicherlich begnadete Forscher sein Sendungsbewusstsein meint ausleben zu müssen – und das mit einer logisch nicht nachvollziehbaren Widersprüchlichkeit. Drosten betont einerseits, dass Wissenschaftler nicht dazu da seien, politische Entscheidungen zu treffen, gleichzeitig aber malt er die Gefahr einer zweiten Welle an die Wand und warnt eindringlich vor einer Wiedereinsetzung der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte und einer Abschwächung bzw. Nicht-Verschärfung der Maskenpflicht. Viele der militanten Maskenbefürworter verhalten sich mittlerweile ähnlich widersprüchlich wie ihr „Wirrologen“-Vorbild. In den staatlich festgelegten Gefahrenzonen tragen sie streng ihre Pflichtverhüllung, während sie bei privaten Treffen mit Freunden, Bekannten und Unbekannten kuschelig eng beieinander sitzen, nach dem Motto: wo keine Maskenpflicht, da kein Virus.

Der Geist der apokalyptischen Bewegung hat bei uns längst Fuß gefasst: bei Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch die moralische Ächtung. Den Maßnahmen-Verweigerern wird die Schuld zugeschoben an der weiteren Ausbreitung von Covid-19. Sie werden präventiv aus der Gruppe der Linientreuen ausgeschlossen, von der Teilnahme am öffentlichen Leben, vom Einkaufen und teilweise auch von der Erwerbstätigkeit. Die Übergriffe auf sogenannte „Maskenverweigerer“ werden zunehmen, die psychischen und körperlichen Spätschäden durch das  Maskentragen auch. Wir dürfen nicht verlernen, unsere Gefühle zu zeigen, und wir dürfen nicht akzeptieren, uns wie in asiatischen Kulturen üblich eine „Schamkultur“ aufzwingen zu lassen. Wir müssen aufhören, den Atem eines jeden Menschen in unserer Nähe als mögliche Infektionsquelle zu fürchten. Und wir müssen endlich akzeptieren, dass die Lebensrisiken Bestandteil des Lebens sind. Wir sollten dafür kämpfen,  in unsere alte Normalität zurückfinden zu dürfen – nicht  hinter eine Maske gezwungen, sondern in Freiheit!

 

 

 

 

Erziehung der Jugend im totalitären Hygienestaat

Die Durchsetzung der Maskenpflicht als neuer Bestandteil der „Hygieneerziehung“ an Schulen nimmt seit den Sommerferien in Nordrhein-Westfalen immer totalitärere Züge an. Gefährlich für die Demokratie wird es, wenn versucht wird, bei der Jugend  ein nicht zu hinterfragendes Wir-Gefühl mit den Mitteln der Angstkonditionierung aufzubauen, das als „Verantwortung für die Gemeinschaft“ beworben wird.

Unter dem Vorwand der Corona-Ausbreitungsgefahr durch Reiserückkehrer wurde in nordrhein-westfälischen Schulen nach den Sommerferien zunächst für drei Wochen eine Maskenpflicht nicht nur für das Schulgelände sondern auch für den Unterricht eingeführt. Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen mussten mit kurzen Unterbrechungen ihre Mund-Nase-Bedeckung bis zu acht Stunden täglich tragen. Die meisten empfanden das Atmen unter den Stoff- oder Papierbedeckungen als anstrengend, die sich verstärkende Feuchtigkeit als nervig und die erschwerte Kommunikation als hinderlich. Die Folgen wie das gehäufte Auftreten von Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit sowie Konzentrationsschwäche und starke Ermüdung konnten viele Betroffene sowohl bei sich selbst feststellen als auch bei anderen miterleben.

Als die Maskenpflicht im Unterricht Ende August fiel hätte man erwarten können, dass es sowohl in den Lehrer-Kollegien als auch in der Schülerschaft einen Aufschrei der Erleichterung geben würde. Weit gefehlt – sowohl Lehrer als auch Schüler waren zu diesem Zeitpunkt bereits derart auf Angst konditioniert, dass sich fast alle Lehrerinnen und Lehrer aggressiv und lautstark für ein Weitertragen der Masken in den Unterrichtsräumen aussprachen und ein großer Teil der Schüler nicht im entferntesten mit dem Gedanken spielte, dem andauernden Alptraum der erzwungenen Selbstschädigung ein Ende zu bereiten. Die Umerziehung der Jugend in totalitären Pandemie-Strukturen deckt sich allem Anschein nach in Teilen mit den Erziehungszielen anders begründeter totalitärer Systeme.
In charakterlicher Hinsicht wird Gehorsam, Solidarität, Opferbereitschaft und die Bereitschaft zur Unterwerfung unter die Gemeinschaft eingefordert. Die Schüler leiden nun „freiwillig“ unter dem Angstsymbol Maske, weil ihre Lehrer und teilweise auch ihre Eltern ihnen einreden, hierdurch die Risikogruppenangehörigen unter Lehrern, Mitschülern und deren Familien vor einer zwar lebensbedrohlichen aber durch Masken an ihrer Ausbreitung zu hindernden  Erkrankung zu schützen. Wenn jeder einen Mund-Nase-Schutz trägt, wird die Mehrheit der bedrohten Menschen effektiv vor dem Virus geschützt sein – das glaubt nach der monatelangen Panikmache mit gezielter Vermittlung hygienestaatlicher Glaubensgrundsätze im Mantel der Wissenschaft mittlerweile ein Großteil der Bevölkerung.

In geistiger Hinsicht wird derzeit in den Schulen zur bedingungslosen Übernahme der einmal verordneten Corona-Maßnahmen hin erzogen – ohne Akzeptanz von Kritik und selbstverständlich ohne die Erlaubnis einer Inanspruchnahme der vorgesehenen Erleichterungen, die gleichzeitig weder von Politikern noch von staatlich alimentierten Virologen empfohlen werden. Man darf die Maske auf dem Sitzplatz im Unterrichtsraum zwar abziehen, aber man sollte es im Namen der heiligen Solidarität, dem Grundpfeiler eines jeden demokratischen Systems, auf eigenes Risiko doch tunlichst unterlassen.

Unsere Kinder opfern ihre Gesundheit nun freudig und freiwillig für den erhofften aber im Ernstfall unwahrscheinlichen Gesundheitsschutz einer Risikogruppe, die mehrheitlich ohnehin schon keinen Präsenz-Unterricht mehr erteilen muss oder aber längst auf Distanz lernt.
Die sogenannten „Hygienemaßnahmen“ sollen von den Jugendlichen verinnerlicht werden, um aus menschlichen Individuen eine hygienekonforme Einheit zu erschaffen. Die Unterdrückung, die ein Mensch während seiner Entwicklung erfährt, führt nicht selten zu dem Wunsch danach, selbst Macht auszuüben. Die Maske als Zeichen der Unterwerfung, die Gesichter und Mimik in Teilen unkenntlich macht und die natürlichen  Atmungsvorgänge nachhaltig beeinträchtigt, wird folglich von „Maskenverweigerern“ auch durch ihre Mitschüler mit Nachdruck und unter Drohungen eingefordert. Die von der NRW-Landesregierung beschlossene Freiwilligkeit des Maskentragens zeigt sich in vielen Schulen lediglich in dem bislang eingehaltenen Verbot der Bestrafung und des direkten Ausschlusses von im Unterricht die Masken ablegenden Schülern. Aufbauend auf kommunalen Empfehlungen einer Weiterführung in Form von Masken-Geboten für den Unterricht und mit Hilfe schulinterner Vereinbarungen zwischen Schulleitungen und Schülervertretern wird die systematische Ausgrenzung von Menschen mit unerwünschtem Hintergrund und nicht ideologisch konformen Ansichten betrieben. Durch die Übernahme vorgeblich moralisch hochstehender Motive wird allerdings kein eigenes Gewissen in Form eines Über-Ichs bei den Jugendlichen ausgebildet, sondern stattdessen ein Ideal-Ich übernommen, das das eigene Gewissen ersetzt. Das Mitgefühl gilt selektiv den als schwach definierten potentiell durch Covid-19 gefährdeten Menschen, während die durch Maskenpflicht und Berufsverbote schwer Geschädigten als „Kollateralschäden“ ausgeblendet werden. Ihr Leiden lässt die Mehrheit der „Solidarischen“ völlig kalt. So werden Personen, die keine Maske tragen können oder es aus nachvollziehbaren Gründen nicht wollen, als Maskenmuffel oder Maskenverweigerer pauschal diffamiert. Denjenigen, die aufgrund psychischer Probleme oder als Folge von Traumatisierungen keine Maske aufsetzen können, wird mehrheitlich selbst die – einzig und allein zur Vermeidung von Schadensersatzansprüchen an den Staat – bei „Unzumutbarkeit“ versprochene Befreiung von der Maskenpflicht verweigert. Es gibt keine Anlaufstellen für Betroffene, die bislang noch nicht in ärztlicher Behandlung waren, da schließlich erst die seit Ende April existierende staatliche Nötigung von Jedermann als noch nie dagewesene unvermeidbare Zwangslage sie zunehmend von großen Teilen des öffentlichen Lebens ausschließt, vom Einkaufen in Läden, vom Bus- und Bahnfahren sowie teilweise auch von Arztbesuchen. Hinzu kommt, dass Ärzte durch die Androhung der Entziehung ihrer Zulassung derzeit systematisch davon abgehalten werden, Neu-Patienten ohne mehrmonatige Behandlungsakte ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht auszustellen.

Wo bleibt die Solidarität mit denjenigen, die das Maskentragen krank macht, die aufgrund von Vermeidungsverhalten in die soziale Isolation gedrängt werden und die man anschließend mit den Spätfolgen und Dauerschäden alleine lässt?

Wo bleibt das Mitgefühl mir denjenigen „Masken-Verweigerern“, die als Folge der empfunden Ausweglosigkeit durch die zeitlich zwar befristeten aber ständig verlängerten und verschärften Corona-Schutzmaßnahmen in die Verzweiflung und schlimmstenfalls sogar in den Selbstmord getrieben werden?

„Corona-Maßnahmen-Gläubige sitzen bei uns in der 1. Reihe. Bitte Abstand halten!“                    (vor dem NRW-Landtag am Rhein in Düsseldorf) 

 

Immer schlecht und schlimm gerät
erzwungene, oft naive Solidarität.

© Alfred Selacher

(*1945), Schweizer Lebenskünstler

 

 

 

 

Wo das Hausrecht über dem Grundgesetz steht – die verkappte Fortsetzung der Maskenpflicht im Unterricht durch die NRW- Schulleitungen

aktualisiert am Montag,  31.08.2020, 20:00 Uhr:

Die neue Verordnung zum Schulbetrieb in Corona-Zeiten wurde vom Schulministerium so formuliert, dass sie Schulleitern und Schulkonferenzen keinen Spielraum lässt für eine Anordnung zur Weiterführung der Maskenpflicht im Unterricht. Ich hoffe sehr, dass es dabei bleibt.

 

https://rp-online.de/nrw/panorama/schulen-in-nrw-diese-corona-regeln-gelten-ab-dienstag_aid-53063771

  1. August 2020 um 18:53 Uhr

… Manche Schulen teilen diese Ansicht jedoch nicht und haben sich dazu entschlossen, die Maskenpflicht weiter zu führen…

Laut der Schulministerin ist eine solche Regelung für die Kinder jedoch nicht verpflichtend. „Alles was jetzt an den Schulen beschlossen wird, besteht auf Freiwilligkeit. Die Maskenpflicht gibt es nicht mehr“, sagt Gebauer…

 

Ursprünglicher Beitrag:

Laschet und Gebauer haben sich geschickt aus der Verantwortung gezogen. Wer jetzt gegen die Maskenpflicht im Unterricht oder später wegen der Folgen der Maßnahme – der zu erwartenden Spätschäden – klagen will, muss wohl gegen die jeweiligen Schulleitungen vorgehen, und dort wird zumindest in Sachen Schadensersatz wenig zu holen sein.

In NRW ist es allem Anschein nach bislang so, dass jede der durch Medien und politische Selbstdarsteller hysterisch verängstigten Schulgemeinden die offiziell zum 1. September für beendet erklärte Maskenpflicht im Unterricht nach Belieben fortsetzen darf.

In NRW wird offensichtlich das Hausrecht der Schulleitungen unter dem Vorwand des Gesundheitsschutzes über die verfassungsmäßig garantierten Grundrechte gestellt. Wie es aussieht darf über die körperliche Unversehrtheit aller Kolleginnen und Kollegen sowie über die optionale Achtung der Menschenwürde von oben bestimmt oder aber mehrheitlich in einer Lehrerkonferenz abgestimmt werden – wenn sich die Schulleitungen des voraussichtlichen Erfolgs ihrer „demokratischen“ Inszenierung gewiss sind. Auch das Einholen von „Stimmungsbildern“ bei Lehrer-, Eltern und Schülermitwirkungsgremien mit der Impulsfrage „Wollt ihr ohne Masken im Unterricht alle sterben?“ scheint zulässig.

Nicht nur das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Oberhausen ist dabei,  der Corona-Hysterie unter einem Großteil der Lehrer und den durch diese massiv verängstigten Schülern mit Hilfe des von unserer Landesregierung offensichtlich erwünschten Handlungskonzepts gerecht zu werden. Anstatt die Nötigung zur extrem belastenden stundenlangen  Atmungsbehinderung wie von Laschet versprochen zu beenden, die nach einer rechtsstaatlich unabdingbaren Schaden-Nutzen-Abwägung niemals hätte angeordnet werden dürfen, wird lieber der Phantom-Gefahr mit Gruppenzwang unter Androhung des Ausschlusses der Unwilligen und stärker Belasteten mit totalitären Maßnahmen getrotzt,  im Glauben an die magische Wirkung eines Stoff- oder Papierlappens, der Viren genauso gut aufzuhalten vermag wie ein Maschendrahtzaun eine Stechmücke.

Die Dummheit der Menschen ist grenzenlos – und leider in der Mehrheit!

Die folgende Begründung des Freiherr-vom-Stein-Gymnasium für den „alternativlosen“ schulinternen Hygieneplan bedarf keiner weiteren Kommentierung.

 

https://www.fvs-gymnasium.de/index.php?option=com_content&view=article&id=586:weiterhin-maskenpflicht-auch-im-unterricht&catid=105:aktuelles-2020-2021&Itemid=1061

Für das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium haben wir als Schulleitung festgelegt, dass die bestehende Maskenpflicht im Unterricht auch über den 31.08.2020 hinaus fortbestehen wird. Die Maskenpflicht soll zunächst gelten bis zum Freitag, dem 11.09.2020.

Unsere Hygienekonzepte haben sich als so tragfähig erwiesen, dass es auch im Falle einer Infektion mit dem Corona-Virus ausreichend war, nur die unmittelbar Betroffenen in Quarantäne zu schicken… Sollte die Schulkonferenz am 08.09.2020 die Maskenpflicht per Beschluss abschaffen, werden wir die Zeit bis zum 11.09.2020 benötigen, um die notwendigen Kürzungen in den Stundenplan einzuarbeiten, weil nicht mehr alle Lehrkräfte für einen Unterricht ohne Maskenpflicht zur Verfügung stehen werden und sich daraus ein deutlich erhöhter Bedarf an Vertretungsunterricht ergibt… Ohne Maske ist die Sicherheit im Unterricht nicht mehr gegeben und es wird einigen Lehrkräften, aber auch Schüler*innen, auch zum Schutz von Angehörigen, nicht möglich sein, weiter im Präsenzunterricht zu verbleiben…

Die Entscheidung des Gesundheitsamtes im Fall einer Infektion fällt auf Grundlage einer Risikobewertung. Träger von Schutzmasken werden in der Regel nicht zur höchsten Kategorie gerechnet und dürfen weiter am Unterricht teilnehmen…

Diese Maßnahmen sind mit dem Lehrerrat und dem Vorsitz der Schulpflegschaft sowie der Schülervertretung besprochen worden und sollen im Laufe der nächsten Woche in den Mitwirkungsgremien diskutiert werden. Bis dahin haben wir mit dieser Entscheidung zunächst für Verhaltenssicherheit gesorgt und dem Wunsch zahlreicher besorgter Eltern, Schüler*innen und Lehrkräfte entsprochen.

Bleiben Sie gesund!… 

 

Zur Stützung der sogenannten „neuen Normalität“  ermöglicht die NRW-Landesregierung somit die Errichtung lokaler Mikro-Diktaturen – sowohl  über die Ordnungsämter von Städten und Gemeinden als auch innerhalb einer jeden Schule.

Noch relativ zu Beginn des erklärten Corona-Notstandes hatte Professor Lepsius von der Universität Münster auf dem Verfassungsblock schwere Bedenken geäußert gegen die „Grundrechtseingriffe ungeahnten Ausmaßes“.

 

https://verfassungsblog.de/vom-niedergang-grundrechtlicher-denkkategorien-in-der-corona-pandemie/

Oliver Lepsius
Mo 6 Apr 2020

… In der „Stunde der Exekutive“ wurde der Mensch auf seine nackte physische Existenz reduziert. Genau das aber lässt das Grundgesetz nicht zu: Dies wäre entweder eine Verletzung der Menschenwürde oder doch einmal ein erster Fall für Art. 19 II GG: In keinem Fall darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden…

Die Freiheiten werden jetzt verletzt: Jetzt werden die Existenzen vernichtet… Wie erstaunlich, dass der sichere Freiheitseingriff in der Gegenwart eingetauscht wird gegen einen unsicheren Gesundheitsschutz in der Zukunft. Abwägung kann man das jedenfalls nicht nennen.

Für einen Verfassungsjuristen ist es zutiefst deprimierend mitzuerleben, wie die Essentialia grundrechtlichen Denkens in kurzer Zeit zur Disposition stehen: sorgfältige Bestimmung von Schutzgütern? Zweckorientierte Mittelauswahl? Suche nach milderen Mitteln? Kausalität und Zurechnung? Abwägung? Vollzugsföderalismus? Organisationspluralismus?… Wir stehen vor Hygienemaßnahmen ganz anderer Art: Der Rechtsstaat ist schwer beschmutzt. Die rechtsstaatliche Hygiene muss dringend wieder hergestellt werden, sonst droht hier das größte Infektionsrisiko… 

 

Inzwischen scheint selbst dem Verfassungsblock jegliche ernst zu nehmende Kritikfähigkeit an schwerwiegenden Grundrechtseinschränkungen abhanden gekommen zu sein, wie in folgendem Betrag der Professorin Mangold  festzustellen.

 

https://verfassungsblog.de/duerfen-oder-muessen/
Anna Katharina Mangold

Sa 22 Aug 2020

…Eine für den Schulbesuch sowie den Schulunterricht angeordnete Maskenpflicht könnte möglicherweise in das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aus Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG eingreifen, weil das Atmen erschwert wird. Allerdings wird mit unterschiedlichen Begründungen eine tatsächliche Veränderung am Körper verlangt, um von einem Eingriff sprechen zu können. Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, greift deswegen nicht in das Recht auf körperliche Unversehrtheit ein (niemand wird körperlich „versehrt“). In Betracht kommt deswegen nur ein Eingriff in die allgemeine Handlungsfreiheit aus Art. 2 Abs. 1 GG („freie Entfaltung der Persönlichkeit“). Dieses Grundrecht wird als Auffanggrundrecht herangezogen, um jede Art staatlichen Handelns unter Rechtfertigungsvorbehalt zu stellen, das die Einzelnen irgendwie daran hindert, alles zu tun, was sie wollen. Die „Rechte anderer“ sind eine Grenze dieser Handlungsfreiheit, allerdings muss im modernen Verfassungsstaat diese Grenze rechtlich gezogen werden, etwa durch eine rechtmäßige Verordnung. Eine Maskenpflicht darf also nur auf rechtlicher Grundlage angeordnet werden…

Die Bundesländer dürfen also verfassungsrechtlich eine Maskenpflicht für Schulen auch dann anordnen, wenn die Infektionsraten „vergleichsweise“ gering sind. Weil Schüler*innen (und ihre Angehörigen) dem Geschehen in der Schule aufgrund der Schulpflicht jedoch zwangsläufig ausgesetzt sind, müssen die Länder sogar alle Maßnahmen ergreifen, um deren Leben und körperliche Unversehrtheit zu schützen…

 

Vor Covid-19 muss also mit allen Mitteln – auch mit den Mitteln der kontinuierlichen Selbstschädigung – geschützt werden, selbst wenn das Virus kaum mehr präsent ist.

An die Stelle der Verhältnismäßigkeit tritt eine nicht zu hinterfragende Hygiene-Ideologie, selbst zahlreiche Wissenschaftler begnügen sich mit staatlich betreutem Denken.

In einem Kommentar zum Beitrag wird die politisch korrekte Interpretation von Frau Mangold  in Frage gestellt.

 

https://verfassungsblog.de/duerfen-oder-muessen/#comments

… Do 27 Aug 2020

Hallo Frau Mangold,

Sie schreiben:
“Die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, greift deswegen nicht in das Recht auf körperliche Unversehrtheit ein (niemand wird körperlich „versehrt“)”

Eine unfreie Atmung ist ein körperlicher Eingriff, ohne auf medizinische Argumente zu verweisen finde ich Ihre Aussage sehr oberflächlich.
Auch psychische Schäden werden aktuell nicht berücksichtigt…

 

Vor den von sämtlichen Corona-Hysterikern geleugneten aber dennoch erwiesenen Schäden  des stundenlangen Maskentragens werden wir in der Schule, der wegen der Schulpflicht kein Schüler entkommen kann, nicht geschützt.

Die Rechtfertigung staatlicher Zwangsmaßnahmen zum Schutz vor Lebensrisiken mit dem Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit erfolgt reichlich willkürlich – die zehntausendfach jährlich zu beklagenden Todesfälle durch Krankenhauskeime oder vermeidbare Behandlungsfehler beispielsweise werden als hinnehmbar eingestuft und haben daher keineswegs harte Sanktionen oder Grundrechtseingriffe zur Folge, geschweige denn das Erlassen immer stärker einschränkender Verordnungen.

Die mangelnde Schutzfunktion unseres Grundgesetzes zeigt sich einmal wieder deutlich in der Vorgehensweise der Juristen, die die prinzipiell unveräußerlichen Grundrechte in ihrem Wesensgehalt uminterpretieren,  wenn sie das Maskentragen nicht als Eingriff in das Recht auf körperliche Unversehrtheit werten, nur weil die Schäden durch das Erschweren der Atmung, die feucht-warme Atmosphäre unter der Maske sowie die psychische Belastung keine direkten Veränderungen am Körper darstellen. Diese Auslegung und die Wertung der Maskenpflicht als Unannehmlichkeit ist ein Hohn für alle Geschädigten. Hier wird durch die übliche juristische Kunst der Rechtsverdrehung eine angeblich verfassungsgemäße Nötigung zur Selbstverletzung oder zu selbst schädigendem Verhalten legitimiert. Eine definitiv bei einem Großteil der Situationen nicht vorhandene „Schutzfunktion“ wird zumindest unter Aufhebung des Grundrechts auf Handlungsfreiheit zur Pflicht eines jeden erklärt. Das Tragen von eventuellen Viren-, Pilz- oder Bakterienkulturen vor Mund- und Nase als potentiellen Schutz zu bewerten, würde ich ohnehin zumindest als gewagt bezeichnen. Die einzige reale „Schutzwirkung“ liegt meinem Empfinden nach darin, die Träger der Maske vor einem Teil  der Auswirkungen ihrer irrationalen Corona-Angst zu schützen.

Ich bin der Überzeugung – und dafür bin ich auch bereit zu kämpfen – dass es sich bei der Maskenpflicht sowohl um Körperverletzung als auch um eine schwere Verletzung der Menschenwürde handelt, die zudem wegen mangelnden Einflusses auf das Infektionsgeschehen und nicht mehr vorhandener ernsthafter Gefährdung der Bevölkerung derzeit völlig unverhältnismäßig ist.

Es kann nicht angehen, dass Schulleitungen sich erdreisten, Stimmungsbilder zur Einschränkung der unveräußerlichen Freiheitsrechte  zu erstellen und eigenmächtig  die Einschränkung von Grundrechten zu beschließen, wenn selbst die NRW-Landesregierung Teile davon – wie das Maskentragen im Unterricht – mittlerweile als unverhältnismäßig einstuft.

„Wenn  Unrecht zu geltendem Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.“

 

 

 

 

Will die Mehrheit der Deutschen den totalitären Hygienestaat?

Laut Umfragen befürwortet eine Mehrheit der Deutschen die verordneten Corona-Maßnahmen, ein gewisser Anteil der Bevölkerung wünscht sich sogar ein noch härteres Durchgreifen gegen all diejenigen Personen, die auf eine Gewährung der uns verfassungsmäßig garantierten  Grundrechte beharren und sich somit der Herrschaft eines immer autoritärer bis totalitärer agierenden Hygienestaates verweigern. Corona ist nicht nur eine Viruserkrankung, sondern mittlerweile eine völlig ausufernde absurde Propagandaschlacht  im Kampf um die Deutungshoheit  wissenschaftlicher Erkenntnisse, die bislang keineswegs als gesicherte Fakten gelten können. So manche Untersuchung oder Studie wird den Vorgaben eines korrekten wissenschaftlichen Vorgehens nicht gerecht, sondern arbeitet mit Tricks um Ergebnisse zu erzeugen, die die staatlich verhängten Maßnahmen rechtfertigen sollen.  Wer zahlt bestimmt die Musik!

Sowohl ein Versuchsaufbau als auch eine Befragung können so konzipiert werden, dass die gewünschten Aussagen  unweigerlich erzielt werden müssen.

Weder das Sinken noch der Anstieg von Corona-Infektionszahlen wird wissenschaftlich  korrekt bewertet, wenn jeweils nur eine Variable wie etwa die Einführung der Maskenpflicht bei der Deutung berücksichtigt wird, obwohl zahlreiche andere Maßnahmen zeitgleich oder bereits im Vorfeld verhängt wurden, die das Infektionsgeschehen bereits zuvor in die beobachtete Bahn gelenkt haben können. Eine mögliche Veränderung bei den Eigenschaften des Virus und sich wandelnde äußere Einflüsse dürfen bei der Analyse ebenfalls nicht ausgeblendet  werden, ansonsten ist ein Lesen im Kaffeesatz mindestens genauso aussagekräftig wie die von offizieller Seite verbreiteten Interpretationen der Covid-19-Statistiken – wie derzeit zu beobachten.

Manchmal geben Politiker wider Erwarten Kritisches von sich und warnen vor einer problematischen  Überreaktion in Bezug auf Corona, was dann  im Eifer wild erlassener Verordnungen aber schnell wieder ignoriert wird.

So sagte Jens Spahn noch am 14. Juni  2020 im „Bericht aus Berlin“ der ARD:

https://twitter.com/i/status/1272227228781285379

„Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht nachher durch zu umfangreiches Testen – klingt jetzt total –muss man erst einmal um zwei Ecken denken, durch zu umfangreiches Testen zu viel falsch Positive haben, weil die Tests ja nicht 100 Prozent genau sind, sondern auch eine kleine, aber eben auch eine Fehlerquote haben. Und wenn sozusagen insgesamt das Infektionsgeschehen immer weiter runter geht und sie gleichzeitig das Testen auf Millionen ausweiten, dann haben sie auf einmal viel mehr falsch Positive als tatsächlich Positive…“

 

https://www.presse.online/2020/06/20/spahn-durch-zu-viele-tests-mehr-falsch-positive-faelle-als-echte/

 

Zu viel fasch Positive erhält man allerdings nicht erst beim Testen von Millionen, sondern bereits dann, wenn bei einem niedrigen Durchseuchungsgrad der Bevölkerung ohne Anlass getestet wird, also bei Personen ohne Symptome und ohne Kontakt zu Erkrankten oder Infizierten. Und genau dies geschieht zurzeit bei den Reiserückkehrern aus sogenannten Risikogebieten sowie bei den  angebotenen Reihentestungen von Erziehern und Lehrern, sofern diese denn tatsächlich in großem Umfang stattfinden werden. Die zweiwöchigen Testungen auf Corona sind bislang mangels ausreichender lokaler Testangebote noch freiwillig. Bei der Maskenpflicht war das ähnlich – solange wie Masken fehlten gab es keine Verpflichtung, danach aber dafür in umso überzogenerem Masse.

Angeblich soll sich das Virus wieder stärker verbreiten, unsere Panik-Macher sprechen von einer zweiten Corona-Welle und im Krieg gegen den Tod sind alle Maßnahmen erlaubt.

Doch muss man sich derzeit berechtigt fragen, ob die Ausweitung der Tests nicht letztendlich für den Anstieg der Zahlen verantwortlich ist, da seit der 22. Kalenderwoche (25.-31. Mai) der Anteil der positiv Getesteten laut Information des Robert Koch Instituts (RKI) bei um die 1 Prozent der Tests verharrt. Eine Durchseuchung der getesteten Personen von nur maximal einem Prozent führt jedoch selbst bei einem Test mit hoher Spezifität zu einer enormen Fehlerquote. Deutsche Pharmakonzerne geben zwar für ihre Tests eine angebliche Spezifität von 99,8 Prozent an, doch sprechen unabhängige weltweite Untersuchungen für einen realistischen Wert von maximal 99 Prozent, bei unterschiedlich hoher Streuung. Dies hat zur Folge, dass durchschnittlich einer von 100 Tests ein falsch positives Ergebnis liefert, die getestete Person also als infiziert einstuft, obwohl sie gesund ist. Wenn die Rate der falsch Positiven in der Größenordnung der positiv Getesteten liegt, dann führt dies zu einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent, dass ein Gesunder als angeblich Symptom-freier Covid-19-Infizierter in Quarantäne geschickt und damit Opfer eines mindestens zweiwöchigen ungerechtfertigten  Freiheitsentzugs wird. Hinzu kommt die Problematik, dass hierdurch ein völlig verzerrtes Lagebild erzeugt wird, welches weiterer Panikmache und Einschränkungen von Grundrechten Vorschub leistet. Liegt der tatsächliche  Anteil an Erkrankten an den Getesteten unter einem Prozent, so ist es sogar möglich, dass sich die Mehrheit der Positiven im Falle einer Überprüfung als falsch Positive herausstellen würde. Man hört immer weniger von schweren Krankheitsverläufen, dafür aber immer mehr von angeblich Infizierten ohne Symptome oder mit sehr leichten Verläufen. Eigentlich müsste zumindest jeder Corona-Positive ohne Krankheitsanzeichen nach zwei bis drei Tagen ein zweites Mal getestet werden, um ein Ausufern der in einem echten Rechtsstaat unzulässigen pauschal verhängten freiheitseinschränkenden Maßnahmen zu verhindern. Doch genau dies wird tunlichst unterlassen – es sollen wohl keine Zweifel gesät werden.

Die folgende Tabelle habe ich aus dem täglichen Lagebericht des Robert Koch Instituts zu Covid-19 vom 19.08.2020 entnommen.

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-08-19-de.pdf?__blob=publicationFile

 

Von ca. 127 000 Testungen in der 11. Kalenderwoche (9. – 16. März) wurden die Tests mittlerweile auf gut 875 000 Testungen in der 33. Woche (10. – 16. August)  hochgefahren. Die Positivenrate lag bis ca. Ende April bei 5 Prozent und mehr. In diesem Zeitraum hat sich folglich die Fehlerquote kaum bemerkbar gemacht. Bei der derzeitigen Positivenrate um nur ein Prozent ist es hingegen grob irreführend, wenn die vom RKI täglich veröffentlichten Zahlen von den Medien mit „nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten“ gleich gesetzt werden, es handelt sich lediglich um die Zahl positiver Testergebnisse mit einem sicher vorhandenen unbestimmten  Anteil an falsch Positiven.

Im folgenden Artikel wird die Problematik der falsch positiven Tests erläutert.

 

https://science.apa.at/rubrik/medizin_und_biotech/Infiziert_oder_nicht_Wie_sicher_sind_Corona_Tests/SCI_20200714_SCI39451352255499540

14.07.2020

Zum einen gibt es die PCRTests auf Covid-19, die angeben, ob jemand akut erkrankt ist. … Wir können also davon ausgehen, dass die Spezifität bei 99% liegt – nur 1% der tatsächlich gesunden Personen erhält ein fälschlicherweise positives Testresultat…

Beispiel 1 – PCR Test auf akute Erkrankung

Angenommen: Sensitivität 80%, Spezifität 99% (also 1% falsch Positive). Außerdem nehmen wir eine Prävalenz von 1% an, d.h. 1% der Bevölkerung ist tatsächlich akut Covid-19 erkrankt. Dann würden wir bei 10.000 Personen erwarten, dass 100 erkrankt sind, und die restlichen 9.900 gesund

Die erste Zahl können wir direkt ablesen, es gibt 179 positive Tests – also deutlich mehr, als es tatsächlich Erkrankte gibt. Fast 2% positive Ergebnisse bei nur 1% Erkrankten!…

Die geringe Prävalenz akuter Covid-19 Erkrankungen kann dazu führen, dass ein Großteil der positiv getesteten Personen tatsächlich nur falsch Positive sind. Also Personen, die gar nicht wirklich erkrankt sind, sondern die aufgrund der Unvollkommenheit diagnostischer Tests fälschlicherweise vom Test als positiv klassifiziert werden. Selbst wenn man in der entsprechenden Tabelle oben (in Beispiel 1) die Sensitivität von 80% auf 99% erhöht (Übungsaufgabe für die Leser!), dann bleibt dieses Phänomen im Wesentlichen bestehen – nur die Hälfte der positiv Getesteten ist dann wirklich krank. Der Grund ist die geringe Prävalenz von 1%. Darüber muss man sich also im Klaren sein, wenn großangelegte Tests auf akutes Covid-19 bei weiterhin geringer Prävalenz durchgeführt werden: Selbst bei sehr guten Testverfahren kann man damit rechnen, dass es doppelt so viele positive Testresultate gibt wie tatsächlich erkrankte Personen. Die erste Corona-Welle könnte also bereits früher überstanden sein, als es die Testergebnisse suggerieren.

Bei angenommenen Prävalenzen von 10%, wie im Beispiel der Immunisierung, bekommt man hingegen sehr genaue Schätzungen der tatsächlichen Prävalenz, und die meisten positiv getesteten Personen sind auch wirklich immunisiert. Eine Schätzung der Immunisierung in der Bevölkerung birgt also weniger die Gefahr der Fehlinterpretation der Ergebnisse als eine Schätzung der akuten Erkrankungsrate…

 

Dass unser Rechtsstaat uns nicht mehr schützt zeigt sich in der aktuellen Rechtsprechung bezüglich der Maskenpflicht für Schüler im Unterricht, die seit den Sommerferien in NRW an weiterführenden Schulen gilt. Die Richter des Oberverwaltungsgerichts Münster haben einen Eilantrag zur Aufhebung der Maskenpflicht mit der Begründung abgelehnt, dass für sie keine Gesundheitsgefahr feststellbar sei.

 

https://www.ksta.de/region/coronavirus-in-nrw-vize-regierungschef-stamp-fuer-absage-aller-karnevalszuege-36439428

… Donnerstag, 20. August

Oberverwaltungsgericht NRW billigt Maskenpflicht im Unterricht

14.50 Uhr: In Nordrhein-Westfalen bleibt es bei der Maskenpflicht im Schulunterricht. Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnte am Donnerstag einen Eilantrag von drei Schülern aus dem Kreis Euskirchen ab, die gegen die Vorschrift geklagt hatten. Die Verpflichtung, auch während des Unterrichts grundsätzlich eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, sei verhältnismäßig, entschieden die Richter. Es sei auch nicht feststellbar, dass das Tragen der Alltagsmaske Gesundheitsgefahren für die Schüler berge…

Das Oberverwaltungsgericht verwies in seiner Entscheidung darauf, dass im Unterricht die Masken zeitweise abgenommen werden können, wenn dies aus pädagogischen Gründen erforderlich erscheine. Zudem könnten die Schulleitungen aus medizinischen Gründen Ausnahmen von der Maskenpflicht erteilen…

 

Dann müsste die Maske sowohl aus pädagogischen als auch aus medizinischen Gründen durchgehend von nahezu allen Schülern abgenommen werden, was jedoch nirgendwo praktiziert wird, weil es die Pflicht ad absurdum führen würde. Gelegentlich reicht nicht, um die Schüler vor Schaden zu schützen – ganz davon abgesehen, dass ein ständiges Auf und Ab der Mund-Nase-Bedeckung die Gefahr einer Infektion sogar noch steigert und die minimale Schutzwirkung völlig zunichte macht – was dem jetzigen Stand der Umsetzung in den Schulen entspricht, einer Qual ohne Wahl und ohne Sinn und Verstand.

Die Entscheidung der Verwaltungsrichter ist sowohl sachlich falsch als auch grob verfassungswidrig. Unser Grundgesetz sollte uns die körperliche Unversehrtheit garantieren. Diese  Richter scheinen jegliche kritische Bewertung der Maskenpflicht von vorne herein für sich ausgeschlossen zu haben. Die Richterposten werden in NRW politisch so besetzt, dass eine Korrektur von brisanten politischen Entscheidungen in der Regel nicht erfolgt. Die Gesundheitsgefahr durch das stundenlange Tragen der Alltagsmasken ist bekannt und wurde vom Virologen Hendrik Streeck  mehr als deutlich formuliert. Durchfeuchtet und selten gewaschen wirken die Masken als Virenschleudern, die eine Ansteckungsgefahr nicht nur für Covid-19 eher erhöhen als senken. Die verstärkte Rückatmung von Kohlenstoffdioxid, der Sauerstoffmangel sowie das Schwitzen unter der Maske senken die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, lösen bei empfindlicheren Personen Kopfschmerzen und Schwindel aus und schädigen durch die körperliche Dauerbelastung das Immunsystem. Außerdem fördert das feucht-warme Klima unter der Maske unter anderem die Entstehung von Haut-Ekzemen. Sensible Menschen können zudem aufgrund der Behinderung der zwischenmenschlichen Kommunikation durch das Maskentragen psychisch erkranken.

Ca. 10 Prozent der Bevölkerung, also um die acht Millionen Deutsche, macht das Tragen der Maske nach der Schätzung einer aktuellen Studie so krank, dass sie nicht mehr in der Lage sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dieser  Personenkreis muss mit  einem psychischen und physischen Dauerschaden rechnen.

 

https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751

Diese deutschlandweit erste umfangreiche und abgeschlossene „Research-Gap“-Studie mit merkmalsspezifisch ausreichender Repräsentativität und einer Stichprobengröße von 1.010 fokussiert Belastungen, Beschwerden und bereits eingetretene Folgeschäden im Rahmen der aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen … Zum anderen hat „die Maske“ das Potenzial, über entstehende Aggression starke psychovegetative Stressreaktionen zu bahnen, die signifikant mit dem Grad belastender Nachwirkungen korrelieren… Die Tatsache, dass ca. 60% der sich deutlich mit den Verordnungen belastet erlebenden Menschen schon jetzt schwere (psychosoziale) Folgen erlebt, wie eine stark reduzierte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aufgrund von aversionsbedingtem MNS-Vermeidungsbestreben, sozialen Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge (bis hin zur Vermeidung von Arztterminen) oder die Verstärkung vorbestandener gesundheitlicher Probleme (posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes, Migräne), sprengte alle Erwartungen der Untersucherin. Die Ergebnisse drängen auf eine sehr zeitnahe Prüfung der Nutzen-Schaden-Relation der MNS- Verordnungen.

https://www.psycharchives.org/bitstream/20.500.12034/2751/1/Studie_PsychBeschwerdenMasken_DP.pdf

 

Der Zwang zur Maske für Schüler ist nicht weniger als eine hunderttausendfache Körperverletzung an Schutzbefohlenen. Der Ministerpräsident von NRW Armin Laschet, NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer und deren politische Gefolgsleute treffen Entscheidungen nach dem Motto: besser ein wenig Schutz als gar keiner.

Armin Laschet als potentieller Kanzlerkandidat versucht sich zu profilieren durch die härtesten Corona-Maßnahmen an Schulen deutschlandweit in der Hoffnung, so den bisherigen Corona-Hardliner Markus Söder aus Bayern auszustechen. Kollateralschäden bleiben bei solchen Erwägungen unberücksichtigt. Hinzu kommt die Droge „Macht“,  nach der ein Großteil der politischen Entscheidungsträger wohl süchtig geworden ist. Mit nichts lässt es sich leichter durch regieren als per Verordnung im Rahmen von Notstandsgesetzen.  Wer will da schon den einmal begründeten Notstand so schnell wieder aufgeben.

Kein verantwortungsvoller Arzt würde eine Therapie verordnen, die mehr schadet als die Folgen der Erkrankung selbst. Unsere Machtpolitiker stört dieser Umstand wenig, zumal die gezielte mediale Angstmache eine Massenhysterie erzeugt hat, die dazu führt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung der Einschränkung ihrer Grundrechte und der damit verbundenen körperlichen, finanziellen und seelischen Belastungen kritiklos zustimmt.

Die Maske im Unterricht dient lediglich der Beruhigung von in nicht unerheblichen Anteilen schwer verängstigten Lehrern und Schülern, denen der Glauben vermittelt wird, sich und andere durch ihr Spucktuch „solidarisch“  vor einer Infektion mit einem tödlichen Virus schützen zu können.  Der versprochene Schutz funktioniert solange sehr gut, wie sich kein Virusträger im Raum befindet. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist zurzeit sehr gering. Bei Anwesenheit eines Infizierten könnte das Maskentragen prinzipiell die Wahrscheinlichkeit einer Infektion um 20 Prozent senken. 80 Prozent des Aerosols gelangen an den nicht dicht sitzenden Seiten der Alltagsmasken mit der ausgeatmeten Luft in die Raumluft und verteilen sich bei längerem Zusammensitzen mehr oder weniger gleichmäßig im Raum – abhängig von den Lüftungsmöglichkeiten, speziell dem Erzeugen von starkem Durchzug, was eine Verdünnung der Virenkonzentration bewirken kann. Also wäre mit der durchgehenden Maskenpflicht an Schulen prinzipiell eine geringfügige Verlangsamung einer  wieder ansteigenden Covid-19-Ausbreitung zu erzielen, würde diese nicht an der knallharten Realität des Schulgeschehens scheitern. Kaum ein Schüler bringt mehr als eine Maske für einen Unterrichtstag mit. Die je nach Stärke des Schwitzens unterschiedlich schnell durchfeuchteten Masken werden also bis zu 8 Stunden lang getragen, ohne ausgetauscht zu werden. Die Schutzwirkung einer außen feuchten Maske ist gleich Null, die Viren gelangen an die Außenfläche und werden beim Sprechen mit dem verdunstenden Wasser in den Raum gestoßen. Außerdem gelingt es kaum einem Schüler, sich nicht in regelmäßigen Abständen an die Maske zu fassen um diese ein wenig zu lüften. Bei Gesamtschulen sitzen zudem dieselben Schüler einer Klasse beim Mittagessen in der Mensa auf engem Raum ohne Mund-Nasen-Schutz eng nebeneinander.

Bei der Nötigung zum Maskentragen handelt es sich um einen seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland nie dagewesenen Dressurakt – unter Androhung von empfindlichen Strafen und Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben. Solche  Vorgehensweisen kannte man bislang nur von totalitären Staaten, denen unsere Regierungen derzeit sichtlich nachzueifern versuchen. Die Maskenpflicht ist in keinster Weise verhältnismäßig zur realen Bedrohung durch das Virus und verstößt unter anderem gegen Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Doch was nutzen uns verfassungsgemäß garantierte Grundrechte, wenn diese Mal eben bei jeder aufgebauschten Bedrohungslage dauerhaft außer Kraft gesetzt werden dürfen, weil die unkritische leicht indoktrinierbare Mehrheit der Bevölkerung diese Form der völlig kranken Selbstzerstörung  zu wünschen meint.  Zurzeit hat das Denunziantentum in unserer Gesellschaft Hochkonjunktur und eine gesichtslose Mehrheit versucht  die Minderheit der Zweifler und Kämpfer mundtot zu machen. Ein Ende ist nicht in Sicht – es mehren sich sogar die Stimmen, eine Maskenpflicht in Zukunft  bei jeder viralen Bedrohung umgehend  auszusprechen.

Was muss geschehen, damit diesem kollektiven Wahnsinn endlich ein Ende bereitet  wird?

 

 

 

Corona und der Blick in die defekte Kristallkugel

Welche Realität entsteht, ist eine Frage der Betrachtungsweise. Der Haltungsjournalismus zahlreicher Mainstream-Medien lässt Erkenntnis nur solange zu, wie diese in das Konzept der Volkserziehung zum unmündigen Bürger passt. Corona-Maßnahmen sind zugleich Ausdruck der Verzweiflung, der Hoffnung und der fehlenden Kenntnis, doch genau letzteres darf dem unmündigen Bürger unter keinen Umständen vermittelt werden. Sonst spielt er das Spiel nicht mehr mit, läuft nicht mehr als Versuchsaffe des Systems mit seinem Atmungsverhinderungsschutz herum und hält nicht mehr die Panikdistanz ein, welche uns zu schmelzenden Eisbergen erstarren lässt, die regungs- und wehrlos ihrer Existenzvernichtung entgegen sehen.

 

Mit der „Kerze der Erleuchtung“, die uns das Rätsel der Erkenntnis zuteilwerden lässt, erhält das Nichts einen Namen!

 

https://youtu.be/FaFc8yrvKuM                   Sesamstraße

Krümel soll die Farbe von Tellern sagen, die vor ihm liegen. In Erwartung des versprochenen Belohnungskeks ist Krümel jedoch viel zu aufgeregt.

 

Das Krümelmonster würde die Maske auffressen, anstatt sich mit einem Belohnungsmechanismus konditionieren zu lassen.

Unsere Regierungen winken mit Lockerungen, um uns die Verhüllung von Mund und Nase schmackhaft zu machen. Und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf.

 

https://www.swp.de/wissenschaft/corona-deutschland-aktuell-hendrik-streeck-virologe-mund-nase-schutz-kann-naehrboden-fuer-mikroben-sein-46928149.html

  1. Juni 2020, 11:06Uhr•Osnabrück
    Von DPA

… Der Bonner Virologe Hendrik Streeck sieht den Einsatz von Atemmasken im Alltag wegen der oft falschen Anwendung skeptisch.

„Die Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen“, sagte Streeck der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze“, so der Direktor des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn…

 

Die richtige Anwendung wird die Ausnahme bleiben, weil der sichere Umgang zu aufwendig und kostspielig und im Alltag kaum umsetzbar ist. Die Nachweise für eine  Wirksamkeit gerade von Stoffverhüllungen sind dürftig, die politischen Aussagen und wissenschaftlichen Behauptungen hierzu  wenig überzeugend.

Selbst durch Virologen vorsichtig formulierte Kritik an der Maskenpflicht scheitert an der bewusst zugelassenen Interpretierbarkeit der Aussagen. Dem Virologen Streeck wird einfach entgegengehalten, dass die gewisse Schutzwirkung bei richtiger Anwendung der Masken doch unzweifelhaft feststünde und man diesen Umstand nebst Warnungen halt besser kommunizieren müsse. Denn auch Streeck scheut sich, ganz klar vor den gesundheitlichen Gefahren durch eine unhygienische Viren durchlässige Mund- und Nasebedeckung zu warnen – besonders die Menschen mit Vorschädigungen der Atemwege. Die Verfechter der Maskenpflicht betonen, dass ein stundenlanges Maskentragen bei gesunden Menschen weder Akutschäden noch Spätfolgen verursache, sonders maximal eine hinnehmbare Belastung darstelle – hinnehmbar für wen?

Auch die Aussagen des Ingenieurs Prof. Martin Kriegel von der TU Berlin in dem Spiegel-Video

https://youtu.be/uZdXAF2RZQo

Aerosole und das Coronavirus: Gefahr aus der Luft       09.06.2020

deuten eher ungewollt darauf hin, dass das Maskentragen nicht ausschlaggebend für den Pandemieverlauf sein kann und daher maximal empfohlen werden dürfte.

(Minute 3:30) „Die Masken reduzieren eigentlich nicht groß diese Partikel-Anzahl oder diese Aerosol-Anzahl, so ungefähr 80, 90 Prozent der Aerosole geht eigentlich durch diese Undichtigkeiten der Maske trotzdem in die Raumluft. Es wird nicht so ausgebreitet, über so einen Strahl, der aus dem Mund herauskommt.“

Ein Test mit E-Zigaretten zeigt den Weg der ausgeatmeten Luft.

(Minute 4:05) „Wenn ich jetzt die Maske trage verhindere ich, dass dieser Luftstrom aus meinem Mund ihn direkt trifft, sondern es geht zwar in die Raumluft, aber eben nicht direkt auf die Person. Das verdünnt sich dann im Raum, ja mit der normalen Raumluft und trifft mich zwar indirekt über einen Umweg, aber eben in einer sehr geringen Konzentration. Deswegen bringt das Maskentragen natürlich schon was, gerade wenn man den Abstand nicht wahren kann. Wenn man im Supermarkt an einer Person vorbeigeht und bekommt plötzlich den Atemstrahl ab, das wäre dann nicht so schön, und so verhindert man eben, dass die Menschen so frei in den Raum atmen können und diese Luftstrahlen dann andere Personen treffen.“

Durch den Mund im Supermarkt ausgehauchte E-Zigaretten-Luftstrahlen treffen bei einem 30 Zentimeter-Face-to-Face das wehrlose Gegenüber – was für ein abenteuerlicher Konstrukt als Beispiel für die Wirksamkeit von Masken! Würde da nicht bei Menschen ohne hartnäckigen Schnupfen die Pflicht zur Nasenatmung völlig ausreichen? Der Effekt wäre vermutlich derselbe.

Es ist ein unhaltbarer Zustand, das freie Atmen zu verbieten und damit das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit – je nach Betroffenheitsgrad – stark einzuschränken, und dies an Orten, die kaum dauerhaft zu vermeiden sind.

Luftstrahlen am Horizont und Überzeugungen aus der Glaskugel – durch gutes Lüften soll verhindert werden, dass sich die Viren weiter im Raum auf konzentrieren. Auch das ist ein gut gemeinter, aber virologisch wenig fundierter Ratschlag des  Forschers Kriegel. Ein positiver Effekt von Belüftungsmaßnahmen lässt sich zwar annehmen, doch ist bislang nicht bekannt, welche Viruslast für eine Ansteckung ausreicht. Wir wollten uns auch vor Covid-19 nicht so gerne mit Viren und Bakterien infizieren, und trotzdem ist bis dahin niemand auf die Idee gekommen, Zugluft unabhängig von der Außentemperatur in ansonsten geschlossenen Räumen vorzuschreiben. Denn kalter Durchzug hat durchaus das Potential, empfindliche Menschen extrem frieren und damit gegebenenfalls erkranken zu lassen – es gibt nicht nur noch Corona auf dieser Welt.

Eine ehrliche wissenschaftliche Diskussion müsste viel deutlicher klar stellen, was wir alles über das Corona-Virus nicht wissen und welche Prognosen wir nicht treffen können. Und die Schutzmaßnahmen müssten sich stets danach ausrichten, dass ein sicherer Schaden einen nicht erwiesenen Nutzen nicht übertreffen darf.

Der Weg mit dem größten angenommenen Schutz vor einer Gefahr lässt leicht blind werden für andere weitaus stärkere Bedrohungen am Wegesrand.

Wer geblendet seine Augen schließt, um sich vor dem grellen Licht zu schützen, wird die Waffe in der Hand seines Gegners nicht kommen sehen.

Wann werden wir endgültig aus diesem Alptraum der Corona-Maßnahmen aufwachen und zu einer echten Normalität zurückfinden?

Politiker machen uns Hoffnung auf einen Impfstoff als baldige Erlösung. Doch warnen manche Virologen, dass es einen hochwirksamen und sicheren Impfstoff vielleicht niemals geben wird. Selbst Influenza-Impfstoffe entwickeln jahresabhängig nur eine Effektivität zwischen 30 und 70 Prozent. Wenigstens sind sie sehr sicher. Covid-19 löst bei schweren Verläufen häufiger eine lebensbedrohliche Überreaktion des Immunsystems aus und es gibt Bedenken, dass solch ein „Zytokinsturm“ auch bei einem Corona-Impfstoff als Nebenwirkung nicht auszuschließen wäre. Dann könnte die Impfung potentiell töten.

Es entsteht der Eindruck, dass sowohl Politiker als auch zahlreiche Virologen die vorhandenen Studien zur Pandemie mit einem Blick in ihre defekte Kristallkugel zu interpretieren versuchen. Eindeutige Untersuchungsergebnisse scheinen die Ausnahme zu bilden, sichere Prognosen sind nicht möglich. Niemand kann derzeit sagen, ob das Virus in einer zweiten Welle gefährlicher wird und wie lange eine Immunität anhält. Genauso spekulativ wären die Abschätzungen über die Schwere und das Ausmaß der Schäden, die uns die aggressive Verhinderung von Ansteckung als dunkle Hinterlassenschaft aufbürden wird. Doch darüber vernimmt man nur wenig.

 

Beweist eine Covid-19-Hamster-Studie die Wirksamkeit von OP-Masken?

Eine wissenschaftliche Studie liefert nur dann aussagekräftige Ergebnisse, wenn der Versuchsaufbau dazu geeignet ist, andere unerwünschte möglicherweise verfälschende oder sogar dominierende Einflüsse auf die Versuchsergebnisse auszuschließen. Genau hier liegt meiner Einschätzung nach die Unzuverlässigkeit der Hamster-Studie aus Hongkong, die bewiesen haben soll, dass OP-Masken die Ansteckungsrate durch Covid-19 erheblich senken würden. Einige Medien wie auch das ZDF jubelten wohl vor Freude, als sie am Sonntag, 17. Mai 2020 den von der Forschergruppe veröffentlichten „Beweis“ völlig unkritisch präsentieren dürften.

 

https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-hamster-masken-studie-100.html

17.05.2020 18:12 Uhr

Hongkonger Forscher haben an Hamstern nachgewiesen, dass sich durch OP-Masken die kontaktlose Übertragung des Coronavirus deutlich verringern lässt. Die Übertragungsrate wurde durch den Einsatz der Masken um mehr als 60 Prozent reduziert, wie aus einer am Sonntag vorgestellten Studie der Universität Hongkong hervorgeht.

Ohne chirurgische Maske infizierten sich zwei Drittel der Hamster binnen einer Woche. Bei den Tieren, die sich trotz Maske infizierten, war der Virenbefall zudem weniger stark als bei Infektionen ohne Maske… Für die Studie wurden mit dem Coronavirus infizierte Hamster neben einen Käfig mit gesunden Tieren gesetzt. Zwischen die beiden Käfige wurden OP-Masken platziert. Es sei deutlich geworden, dass das Maskentragen durch Infizierte, insbesondere wenn sie keine Symptome zeigen, „sehr viel wichtiger ist als alles andere“, sagte Studienleiter Yuen Kwok-yung, einer der weltweit führenden Coronavirus-Experten…

 

In dem folgenden Artikel wird zumindest festgestellt, dass die Aussagekraft solch einer Studie in Bezug auf den Menschen begrenzt ist. Man findet detailliertere Auskünfte zu den Versuchsbedingungen, die in keinster Weise das Tragen von Masken im Gesicht nachzustellen vermögen.

 

https://www.br.de/nachrichten/wissen/studie-an-hamstern-masken-koennen-vor-corona-infektion-schuetzen,RzG4gab

17.05.2020, 18:48 Uhr

… Konkret wurden jeweils Hamster-Käfige nebeneinander gestellt: In einem Käfig befanden sich ein mit Corona infizierter Hamster, im anderen drei nicht-infizierte Tiere. Ventilatoren wurden zur Verbreitung des Virus über die Luft eingesetzt. Insgesamt gab es laut „South China Morning Post“ drei Versuchsvarianten: In einer Situation wurden Masken am Käfig der gesunden Tiere angebracht. In der zweiten Situation wurden die Masken am Käfig der infizierten Tiere und in der dritten Situation gar keine Masken gefestigt. 52 Hamster waren in den verschiedenen Varianten teil des Experiments…

Im Versuchsaufbau ohne Maske hatten sich nach einer Woche rund zwei Drittel der zuvor gesunden Hamster mit dem Coronavirus infiziert, in Zahlen: zehn von 15 Hamstern. Waren die Masken am Käfig der infizierten Hamster befestigt, steckten sich zwei von zwölf Hamstern an. Und: Wurden die Masken am Käfig der gesunden Hamster festgemacht, waren vier von zwölf Hamstern mit dem Virus infiziert…

 

Auf der folgenden Internetseite stellt der renommierte Mikrobiologe Professor Yuen Kwok-yung in einem kurzen Video seinen Versuchsaufbau vor.

 

https://news.rthk.hk/rthk/en/component/k2/1526700-20200517.htm

Screenshot: in der Mitte die Hamster-Käfige, rechts vergrößert der Ventilator, der die kontaminierte Luft aus dem Käfig links der Trennplatte nach rechts zu den vorher gesunden Hamstern befördert 

 

Zunächst einmal durchfeuchten diese Trennwände aus OP-Masken-Material nicht wie bei einem Menschen, der die Maske direkt vor Mund und Nase trägt. Als entscheidender Fehler im Versuchsaufbau erscheint mir allerdings der Umstand, dass die Käfige nach vorne offen zu sein scheinen und daher ein Luftaustausch auch mit dem Luftraum vor den Käfigen stattfindet. Setzt man einen Ventilator wie dargestellt ein, so wird auf der einen Seite die Luft angesaugt und auf der anderen wieder ausgestoßen. Die erwünschte Funktion besteht also darin, die kontaminierte Luft aus dem infizierten Käfig entweder durch oder ohne das Maskenmaterial in den Luftraum der bislang gesunden Hamster zu befördern und anschließend zu überprüfen, ob die Filterwirkung der OP-Maske einen Unterschied macht.

Die Untersuchungsergebnisse belegen eindeutig, dass sich weniger Hamster anstecken, wenn die OP-Maskenabdeckung an einer der Käfigwände angebracht ist. Ich frage mich allerdings, inwiefern die Mikrobiologen den Luftwiderstand der Abdeckung und die damit erzeugte teilweise Umlenkung des Luftstromes untersucht und bei ihrer Bewertung berücksichtigt haben. Diskutiert wurde dieser Faktor in der Präsentation jedenfalls nicht.

Bei mir ist der Eindruck entstanden, als ob die Wissenschaftler gedrängt worden sind, schnelle Ergebnisse für einen Beweis der Masken-Wirksamkeit zu liefern und diese ersten Untersuchungen vor der Presse als Durchbruch darzustellen, damit sich die politisch erzwungene Maskenpflicht weltweit dauerhaft durchsetzen lässt.

In den folgenden Abbildungen habe ich versucht, die Umlenkung eines Teils des Luftstromes durch die OP-Masken-Abdeckung darzustellen. Eine vierte aufgeführte Versuchsvariante könnte dazu geeignet sein, den gesamten Luftstrom von links nach rechts zu befördern und damit verlässlichere Ergebnisse zu liefern.

Bei der ersten Versuchsvariante wird zwar die kontaminierte Luft  direkt aus dem linken Käfig angesaugt, aber ein großer Teil wird durch die Abdeckung in den Luftraum vor den rechten Käfig geleitet und nicht wie ohne OP-Material direkt in den rechten Käfig. Hierdurch könnte die Virendichte im rechten Käfig durchaus so weit abgesenkt werden, dass sich statt zwei Dritteln nur noch ein Drittel der Hamster infizieren. Die Maskenbefestigung bei der zweiten Versuchsvariante könnte bewirken, dass  ein Hauptteil der angesaugten Luft nicht aus dem linken Käfig stammt sondern aus dem Luftraum vor den Käfigen, was die Absenkung der Übertragungsrate auf ein Sechstel erklären könnte.

Meine Zweifel am Ergebnis beruhen nur auf begründeten Vermutungen, da mir ein ausführliches Paper zu der Studie bislang nicht vorliegt.

Eine unkritische Übertragung derart unvergleichbarer Ausgangssituationen erscheint mir allerdings in jedem Fall als äußerst fragwürdig, wissenschaftlich unzulässig und unverantwortlich. Der Schaden durch das Tragen von Masken ist sicher, der überragende Nutzen allerdings immer noch in keinster Weise belegt. Und wenn Maskenbefürworter behaupten, dass Ärzte bei Operationen schließlich auch nicht grundlos Masken tragen würden, dann fällt mir dazu nur folgende Antwort ein: Ich würde es als Patient sicherlich nicht schätzen, wenn mir ein Operator versehentlich in meine offene Wunde spuckt. Doch kein Arzt wird wohl behaupten, dass er die Maske im OP-Saal trägt, um den Patienten oder seine Kollegen vor einer möglichen Virusübertragung durch die Atemluft zu schützen. Und ich habe auch noch niemanden getroffen, der mir fernab von Indoktrinierung  und betreutem Denken hat versichern können, dass für ihn ein stundenlanges Maskentragen angenehm ist und keinerlei Belastung darstellt, die Gesundheit der Atemwege und das Allgemeinbefinden fördert und ohne Kopfschmerzen und Schwindel zu bewältigen ist – wobei letzteres entscheidend von der individuellen Empfindlichkeit und der körperlichen Anstrengung abzuhängen scheint. Über die erhöhte Ansteckungsgefahr durch das Tragen feuchter und versiffter Masken brauchen wir erst gar nicht zu sprechen…

 

Corona- wie man Katzen an Masken gewöhnt

 

Die Corona-Belehrung: Kater Miro hört zu!

 

 

Masken-Gewöhnung – erste Skepsis ist normal!

 

 

Geschafft! Die Mund- und Nasenbedeckung sitzt!

 

 

Die neue Mode: Katze Kira trägt Maske!

 

 

Sicherer geht nicht! Maul- und Nasenlöcher mit FFP2-Maske bedeckt!

 

 

Quarantäne für Masken-Verweigerer – Sushi mit Ersatz-Lieblingsmensch

 

 

Vivi – die Risikogruppe!

 

 

Wichtig, alte Katze – der Mundschutz!

 

 

Eine Maske kann doch nicht schaden!

 

Die Maskenpflicht – eine staatlich verordnete Körperverletzung?

Die körperlichen Qualen, welche durch das Tragen einer Maske hervorgerufen werden können, hängen sowohl in der Intensität als auch in der subjektiven Wahrnehmung von der körperlichen und seelischen Empfindlichkeit des Trägers ab. Genauso wie die Höhenkrankheit im Gebirge nicht jeden Menschen gleichermaßen befällt, wirkt sich auch eine erschwerte Atmung sowie eine verstärkte Rückatmung von CO2 auf jeden Betroffenen unterschiedlich stark aus. Gesundheitsförderlich und die körperliche Leistungsfähigkeit erhöhend ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sicherlich für niemanden. Starke Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Konzentrationsschwäche oder Panikattacken müssen allerdings –  nach meiner groben Schätzung –  nur ein eher geringer Anteil der Maskenträger befürchten, Tendenz steigend mit zunehmender Tragzeit, Stärke der körperlichen Betätigung und schlechterer Luftdurchlässigkeit des Anti-Corona-Spucktuchs für Staatsgläubige. Das Vertrauen in den Placebo-Schutz stirbt zuletzt.

Wenn das Maskentragen denn freiwillig wäre würde ich sagen: o.k., wer sich damit sicherer fühlt und mit seinem Talisman vor Mund und Nase glaubt, etwas für die Pandemie-Eindämmung tun zu können, den solle man davon nicht abhalten. Eine Pflicht einzuführen, nur um die Gemüter nach der völlig unverantwortlichen Panikmache zu beruhigen, auf Wunsch einer zuvor darauf heiß gemachten getäuschten Mehrheit, verstößt jedoch eindeutig gegen das Grundgesetz und gegen die Menschenrechte, die auch durch ein Infektionsschutzgesetz nicht außer Kraft gesetzt werden dürften.

Wenn ich die Diskussionen um  „Lockerungen“ verfolge, dann bekomme ich Aggressionen. Der Ausdruck erinnert an Haftlockerungen für Strafgefangene. Letztendlich definieren unsere Regierungen damit den grundgesetzwidrigen Ist-Zustand: sie haben Corona-Verordnungen erlassen, die teilweise die Wirkung von „Kollektivstrafen“ entfalten.

Das Irre ist: je einschneidender die Grundrechtseinschränkungen gewesen sind, desto langsamer sollen – nach Wusch der jeweils betroffenen Bevölkerung – die Lockerungen umgesetzt werden. Die Menschen sind derart gezielt verängstig worden, dass sie sich überhaupt nicht mehr trauen, einander noch normal zu begegnen. Sie sprechen von einer „neuen Normalität“ und scheinen damit unbewusst ihr völlig gestörtes Miteinander dauerhaft zum Verhaltenskodex erklären zu wollen. Was ist schon normal in einer Welt des Wahnsinns! Sollen sie den Begriff Normalität besser erst gar nicht in den Mund nehmen – das würde wenigstens noch einen Hauch von Realitätssinn und Restverstand bei den Politikern und ihren Wähler-Schafen vermuten lassen.

Lockerungen müssen wir uns verdienen, sagen die Politiker – durch unabdingbaren Gehorsam sogar gegenüber den Stadt-Oberhäuptern, die sich in der Einführung immer strengerer Hygienemaßnahmen – noch so ein Unwort – ständig zu überbieten versuchen.

So hat die Stadt Jena als Vorreiter für einen erhofft sicheren Schulstart eine Maskenpflicht sogar im Unterricht einführen wollen. Lediglich die starken Proteste von Eltern und die Klage einer Waldorfschule konnten diese völlig unsinnige aber schädigende Willkürmaßnahme zu Fall bringen.

 

https://www.spiegel.de/panorama/bildung/coronavirus-gericht-hebt-maskenpflicht-in-schulen-in-jena-auf-a-6d25a4ef-07b2-4f78-a9c9-c5de37068502

05.05.2020, 21.44 Uhr

… Die Schutzmaskenpflicht in Jenaer Schulen ist vom Verwaltungsgericht Gera aufgehoben worden. Demnach brauchen die Schüler in der Thüringer Stadt in der Coronakrise keinen Mund- und Nasen-Schutz mehr im Unterricht tragen. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts erfolgte im Eilverfahren.

Aufgrund der aktuell geringen Infektionszahlen in der Stadt sei keine Notwendigkeit für eine solch verschärfte Hygienevorkehrung im Unterricht gegeben, hieß es in der Urteilsbegründung. Die Stadt hatte mit der seit Wochenbeginn geltenden Maskenpflicht im Unterricht einen Sonderweg beschritten. Dagegen war die Freie Waldorfschule Jena juristisch vorgegangen…

hba/dpa

 

Es ist zwar lobenswert, dass das Gericht die Maskenpflicht im Unterricht aufgehoben hat – leider nur mit der falschen Begründung. Auch bei höheren Infektionszahlen wäre ein stundenlanges Tragen dieser Atmungsbehinderungslappen ein absolutes No-Go, zum einen, weil ein längeres Tragen besonders bei höheren Temperaturen für alle zu einer unerträglichen Belastung würde, zum anderen, weil die Maske eine artgerechte Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern unmöglich macht.

 

Die Sinnhaftigkeit des Maskentragens im Unterricht

 

Dann können wir das mit dem Alibi-Präsenzunterricht auch gleich ganz lassen. Es reicht schon, dass bei lauter Abstandsregeln kooperative Unterrichtsformen und experimenteller Unterricht für einen unbefristeten Zeitraum gänzlich wegfallen sollen. Der Euphemismus „Distanzlernen“ schmerzt mir in den Ohren, noch schlimmer in der Form „Distanz-Unterricht“. Nein und nochmals nein – Hausaufgaben in Isolation haben nichts mit dem zu tun, was sich Unterricht nennen darf. Das ist nicht mehr als eine Beschäftigungstherapie, die die Ungleichheit zwischen den Schülern weiter verstärkt, besonders wenn eine Kurz-Zeit-Notlösung zu einem alternativlosen monatelangen Dauerzustand erklärt wird.

Umgesetzt werden soll nach jetzigem Stand der Dinge  die schulische Leitlinie der Corona-Infektionsverhinderung um jeden Preis durch das Konzept eines rollierenden Systems  – meint Unterricht der Jahrgänge in Kleingruppen im täglichen oder  wöchentlichen Wechsel. Rollieren im Sinne von Rollator, also ganz schwerfällig und ohne deutlich vorwärts zu kommen,  oder etwa im Sinne einer rolligen Katze, die auf Erlösung hofft und dabei leidend auf der Stelle rollt?

„Welch ein Glück, ich muss nicht mehr auf Abstand rollen!“

 

Und die Asiaten- ach die sind mittlerweile unsere großen Vorbilder in Sachen effektiver Pandemie-Bekämpfung – und die tragen ja auch alle Mundschutz. Die Masken sieht man dort auf den Straßen auch ohne Pandemie in großer Anzahl – und doch hat Covid-19 seinen Ursprung genau in dieser Masken-affinen Gesellschaft. Gesunde Atemwege – Fehlanzeige, gerade in chinesischen Großstädten häufen sich Lungenkrebserkrankungen bereits bei Erwachsenen in den Dreißigern, unter anderem wegen der hohen Feinstaubbelastung in der Luft.

Die vorläufig erfolgreiche Eindämmung des Corona-Virus in China ist sicherlich nicht auf das  Maskentragen zurückzuführen, sondern auf die teilweise komplette Ausgangssperre für Millionen Menschen, die nicht einmal mehr für Einkäufe ihre vier Wände verlassen dürften. Die Selbstmorde und die zu einer verkürzten Lebenserwartung führenden Erkrankungen durch Bewegungsmangel, Gewichtszunahme, schlechte Ernährung und Depressionen zählt nicht nur in China keine offizielle Stelle. Ein weiterer Pfeiler der Pandemie-Eindämmung in Asien ist die totale Überwachung der Bevölkerung, egal wo, auf Schritt und Tritt, Datenschutz  – ein Fremdwort.

Was nutzt es, wenn unter anderem weitere Geschäfte, Museen, Friseure und Kirchen für Gottesdienste wieder öffnen, wenn das Betreten der Räumlichkeiten für viele Menschen zum Leidensweg wird, sodass diesen Bürgern weder das Einkaufen noch die Kulturteilhabe mehr als erstrebenswert erscheinen und sie diese Orte meiden oder – wie im Falle von Maskenphobien oder entsprechenden Traumatisierungen – überhaupt nicht mehr betreten können. Diese Menschen werden massiv benachteiligt, ihre körperliche und seelische Gesundheit wird vorsätzlich aufs Spiel gesetzt, was einer staatlich verordneten Körperverletzung gleichkommt. Von Maskenbefürwortern wird den Verzweifelten dann zu allem Hohn noch gerne geraten, das Maskentragen zu Hause zu trainieren – und man solle sich doch nicht so anstellen, sie hätten damit ja auch keine Probleme.  Ein Attest zur Befreiung von der Maskenpflicht – das bleibt ein unerreichbarer Wunschtraum zumindest für all diejenigen Betroffenen, die bislang nicht behandlungsbedürftig waren.

Im Moment sieht es so aus, als ob unsere westlichen „Demokratien“ die totalitären Zwangsmaßnahmen der Chinesen gerne in aller Härte und Unerbittlichkeit kopieren würden. Ist es das wert? Nach wissenschaftlichen Prognosen drohen der Welt in den kommenden Jahren weitere Pandemien, manche Virologen sprechen von einer ständigen Bedrohungslage. Sollen wir deswegen dauerhaft Virus-Tote zu verhindern versuchen, indem wir nicht mehr als soziale Wesen miteinander umgehen?  Unser aller Leben ist endlich – aber was ist es wert etwas länger auf dieser Erde zu verweilen, wenn man dafür nie wirklich gelebt hat?

Ich meine damit nicht, dass eine anfängliche Eindämmung der Virus-Ausbreitung übertrieben gewesen ist – im Gegenteil, Schulschließungen als auch ein Lockdown von einigen Wochen mögen dazu beigetragen haben, das neue Virus besser kennen zu lernen und das Gesundheitssystem vorzubereiten. Doch muss es nach diesem Not-Herunterfahren nun endlich wieder normal weitergehen –und bitte nicht in Form einer sogenannten  „neuen Normalität“. Lediglich auf Großveranstaltungen sollte auch meiner Meinung nach noch eine Weile verzichtet werden, die Bildungseinrichtungen und die Wirtschaft sowie der Breitensport müssten aber unter den bislang üblichen Rahmenbedingungen  wieder anlaufen – ohne Masken, mit sozialer Nähe!

Life must go on!

 

Life Must Go On by Alter Bridge Lyrics

 

 

 

 

 

Corona- Maskenzombies im Ausnahmezustand

Die Maskenpflicht führt nicht nur zu keiner deutlichen Reduzierung der Ansteckungsgefahr, diese Verordnung verstößt auch ganz eindeutig gegen Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Angeblich sollen die Alltags- oder Community-Masken die Viruskonzentration in der Umgebung von Covid-19-Erkrankten senken, weil große Töpfchen in dem Material hängen bleiben könnten. Dieser Vorwand für die staatliche Nötigung aller Bürger, eine Mund- und Nasenbedeckung zu tragen,  wird bereits in folgendem Artikel eindeutig entkräftet.

 

https://www.merkur.de/bayern/coronavirus-bayern-mundschutz-maskenpflicht-montag-strafe-wer-soeder-alltagsmasken-stoff-bussgelder-13716512.html

Aktualisiert: 26.04.20  von Andrea Eppner

… Corona-Mundschutzpflicht in Bayern: Schützen Alltagsmasken denn überhaupt?

Sich schützen kann man damit nicht – nicht direkt. Alltagsmasken können aber wohl andere bis zu einem gewissen Grad schützen. Tragen alle eine Maske, profitiert man letztlich also auch selbst. Allerdings ist unklar, wie gut dieser Fremdschutz ist. Solide wissenschaftliche Belege dafür fehlen – darauf wies bereits Prof. Christian Drosten hin, Chefvirologe der Berliner Charité. Vorstellbar ist, dass die Masken zumindest Tröpfchen abfangen, die man beim Sprechen oder Lachen ausstößt – und damit andere etwas schützen, falls man das Virus in sich trägt…

Corona-Mundschutzpflicht: Halten die Masken einem kräftigen Nieser stand?

Nein. Zu diesem Ergebnis kamen kürzlich Forscher des Asan Medical Center in Seoul in Südkorea, wie sie im Fachblatt „Annals oft Internal Medicine“ berichten. Sie baten vier Sars-CoV-2-Infizierte auf eine Schale in 20 Zentimetern Entfernung zu husten. Der Versuch wurde einmal ohne Schutz, dann mit OP-Maske und mit Baumwollmaske durchgeführt. Danach verglichen die Forscher die Viruskonzentration in den Schalen sowie die eines Rachenabstrichs. Sie stellten fest: Ob ungeschützt oder mit OP-Maske – beim Husten machte das wenig Unterschied. Trug ein Infizierter eine Baumwollmaske, waren etwas weniger Erreger in der Schale als mit OP-Maske. Einen echten Schutz bot beim Husten aber keine der beiden Masken…

 

Ein derartig schwerwiegender Eingriff in die Grundrechte wie die Pflicht Mund und Nase zu verhüllen  dürfte – würde es denn rechtsstaatlich zugehen – niemals aufgrund einer wissenschaftlich nicht erwiesenen Annahme  vorgenommen werden.

 

„Die Augen sind frei!“

 

„Freiheit – wozu?“

 

Es wurde zwar vollmundig verkündet, dass Menschen aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht  befreit werden können, doch die Realität sieht anders aus: kein Einkauf, kein Arztbesuch, keine Bus- oder Zugfahrt für Personen, die das Tragen einer Maske nicht ertragen, Atemnot bekommen, das Gefühl haben zu ersticken und Panikattacken entwickeln. Ein Lungenkranker erhält – wenn er denn Glück mit seinem Hausarzt hat – vielleicht noch ein Attest. Das Stück Papier berechtigt ihn allerdings nicht dazu, tatsächlich ein Geschäft auch ohne Maske betreten zu dürfen, da das Hausrecht des Eigentümers Vorrang hat.

Hinzu kommt, dass Menschen mit gesundheitlichen Problemen dazu genötigt werden, sich öffentlich zu outen, ein Umstand, der sowohl gegen die Menschenwürde als auch gegen die ansonsten so hoch gehaltenen Datenschutzbestimmungen verstößt. Wer nicht bereits in  psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung ist hat kaum eine Chance auf ein Attest. Diesen Personen bleibt nur die Möglichkeit, sich zurückzuziehen und wegen der fehlenden Behandlung und ungesunden oder ungenügenden Ernährung krank zu werden oder einen Zusammenbruch zu riskieren. Es ist diskriminierend, nicht mehr selbst einkaufen zu dürfen, auch wenn die Betroffenen jemanden haben, der das für sie erledigen kann.

 

https://www.loesungswege-mit-system.de/2020/04/14/masken-tragen-in-der-%C3%B6ffentlichkeit-die-negative-seite-der-maskerade/

  1. April 2020

Masken tragen in der Öffentlichkeit – Die negative Seite der „Maskerade“

… Das maskierte ICH

Menschen, die zu medizinischen Risikogruppen gehören, wie z.B. Asthmatiker oder Menschen mit COPD (Chronische obstruktive Lungenerkrankung), bekommen unter Mund-Nasen-Masken häufig schlecht Luft, was zu Atembeschwerden bzw. Atemnot führen kann. Dies wiederum kann zu Panikattacken führen und sich dadurch auch als psychische Belastung zeigen. Aber nicht nur Menschen mit COPD und anderen chronischen Bronchialerkrankungen sind betroffen. Auch gesunde Menschen können durch zu langes Tragen von Masken zu viel CO2 aufnehmen und dadurch die eigene Sauerstoffaufnahme gefährden. 

Traumatisierte Menschen jedoch, die einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) tragen sollen, bekommen häufig alleine bei der Vorstellung daran Angst- und Panikzustände oder Flashbacks – einem Wiedererleben traumatischer Erfahrungen in der Gegenwart. Warum?

Menschen, die z.B. Krieg, Folter, Raubüberfälle, sexuelle oder körperliche Gewalt oder ähnliche Situationen einmalig oder über lange Jahre erleben mussten, und denen bei einer Gewalttat z.B. der Mund zugehalten oder sie geknebelt wurden, ihnen die Luft abgedrückt wurde, sie unter Wasser getaucht wurden oder ihnen ein Tuch oder Kleidungsstück während der Tat über den Kopf gelegt wurde, ertragen es schon im Alltag häufig nicht, wenn sie einen Schal oder ein Tuch tragen sollen oder bekommen Beklemmungsgefühle bei enger oder hochgeschlossener Kleidung. Diesen Menschen eine Maskenpflicht zu verordnen, würde einer erneuten Retraumatisierung gleich kommen… 

Doch auch bei Traumatisierten, die sich vor Angst vor den Konsequenzen an die Regeln und Empfehlungen halten werden, kann eine der Folgen ein ständiges „getriggert-werden“ und Flashbacks sein, auch in Situationen, die vielleicht durch langjährige Therapie inzwischen mühsam erfolgreich bewältigbar waren. Dies kann erneut zu deutlichen Rückschlägen und einem Verlust des mühsam erworbenen Selbst- und Fremdvertrauens, zu Ängsten, Depressionen und Schlafstörungen führen…

Manche Betroffene werden sich aus Angst vor den Folgen einer Verweigerung der Maskenpflicht/ bzw. dringenden Trageempfehlung anpassen und sämtliche Konsequenzen für sich selbst (Ängste, Panik, Flashbacks, Schlafstörungen, Retraumatisierung) in Kauf nehmen – für betroffene Menschen, die suizidal sind, könnte dies auch zur Lebensgefahr werden. Insbesondere, wenn die Dauer der Maßnahme nicht absehbar ist und im aktuellen Fall globale Ausmaße hat. Man könnte jetzt nicht einmal theoretisch „fliehen“, da die Situation in anderen Ländern vergleichbar oder gar noch schlechter ist – eine Strategie, die in „normalen“ Zeiten manchmal hilft… „Im Notfall könnte ich ja – zumindest prinzipiell – hier weg“.

Die maskierten ANDEREN

… Umso mehr Menschen jedoch maskiert sein werden, z.T. vielleicht auch mit lustig gedachten, aber für traumatisierte Menschen bedrohlich wirkenden Masken – die entweder sehr dunkel, mit gruseligen Aufdrucken, oder triggernden Zeichen/Symbolen versehen sind – umso mehr wird es zu einem bedrohlichen Szenario… 

Da Flashbacks nicht im Großhirn – unserem rationalen Denken/Verstand – sondern in tiefer liegenden Gehirnregionen, die für Kampf-/Flucht oder Erstarren zuständig sind um das Überleben zu sichern, ausgelöst werden, reicht es für Betroffene Menschen nicht aus, vom Verstand her „zu wissen“, wofür das Masken tragen gerade sinnvoll ist. Diese Erkenntnis kommt immer erst dann, wenn der Flashback, der Angstzustand oder die Panikattacke bereits überstanden ist. Doch das kostet unglaublich viel Kraft und bringt manche Menschen an den Rand der Verzweiflung…

Karoline Nikolaus

 

Die durch willkürlich festgesetzte Geldstrafen und Angstmache auf Gehorsam getrimmte Bevölkerung zeigt derzeit Verhaltensweisen, die an das Auftreten dressierter Affen erinnern.

 

Ein maskierter Affe im Corona-Modus

 

Man wirft Menschen, die keine Maske tragen wollen oder können, unsolidarisches Verhalten vor und fordert die Selbstaufgabe von Jedermann: schütze die anderen vor dir, aber nicht dich selbst! Jede Person wird als potentielle Gefahr für die Allgemeinheit definiert. Schaden und Nutzen der Zwangsmaßnahme werden in keinster Weise mehr gegeneinander abgewogen. Eine Studie der TU München im Rahmen der  Doktorarbeit von Ulrike Butz, die 2004 vor der Gefahr einer erhöhten CO2-Konzentration im Blut durch das Maskentragen warnte, wurde umgehend als nicht aussagekräftig abqualifiziert. Die Zunahme an CO2 im Blut sei laut Studie nachweislich keine Gefahr, da die Untersuchung keine Steigerung der Atmung nachweisen konnte. Hier picken sich die Sprachrohre des deutschen Staatsapparates mal wieder genau die Absätze heraus, die für sich betrachtet durchaus als Entwarnung interpretiert werden könnten. Doch wurde bezüglich der klinischen Relevanz der Ergebnisse eindeutig darauf hingewiesen, dass sich die schädigenden Folgen einer erwiesenermaßen erhöhten CO2-Rückatmung bei längerer Tragezeit und bei erhöhter körperlicher Aktivität oder psychischer Anspannung deutlich stärker auswirken würden. Die ausgewerteten Untersuchungen erfolgten für eine Tragezeit von nur 30 Minuten im Ruhezustand.

https://mediatum.ub.tum.de/doc/602557/602557.pdf

S. 41

S. 42

 

Hersteller von OP-Masken sollen auf eine gute Durchlässigkeit für Kohlenstoffdioxid achten. Bestimmte Masken mögen unschädlicher sein als andere. Ich kenne keine Untersuchungen zur CO2-Durchlässigkeit von Stoffen, aus denen Alltagsmasken genäht werden. Die Medien demonstrieren ihr gesammeltes Unwissen, in dem sie vielerorts einfach behaupten, dass das kleine CO2-Molekül durch eine Masken-Barriere in keinster Weise behindert würde und eine Rückatmung von CO2-angereicherter ausgeatmeter Luft daher nicht möglich sei. Dass die Zunahme der CO2-Konzentration im Blut dennoch zweifelsfrei nachgewiesen wurde, ignorieren die Verfechter der Maskenpflicht ganz einfach.

Auch das erhöhte Infektionsrisiko für den Träger durch eine Kontamination der Maske wurde von den Politikern einfach beiseitegeschoben. Erschwerte Atmung, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Schwitzen, Hautausschlag, all das sind mögliche „Nebenwirkungen“, die für einen – wenn überhaupt vorhandenen – ganz sicherlich aber nicht ausschlaggebenden Nutzen in Kauf genommen werden müssen.

Im Saarland lehnten die Richter eines Verwaltungsgerichts Ende April einen Eilantrag zur Abschaffung der Maskenpflicht ab. Die Landesregierung komme damit nur ihrer Schutzpflicht  im Sinne des Rechts auf Leben und auf körperliche Unversehrtheit nach.

 

https://www.bild.de/regional/saarland/saarland-news/buerger-scheitert-vor-gericht-es-bleibt-bei-der-maskenpflicht-70371470.bild.html

von: RALPH STANGER  veröffentlicht am 30.04.2020 – 15:37 Uhr

Die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts des Saarlandes hat jetzt den Eilantrag einer Privatperson zurückgewiesen, die dagegen klagte…

Die Landesregierung komme mit ihrer Masken-Verordnung zudem ihrer Schutzpflicht gemäß Artikel 2 (Absatz 2) im Grundgesetz nach, wonach jeder das Recht auf Leben und auf körperliche Unversehrtheit hat.

Die Maskenpflicht sei deshalb aus Sicht des Allgemeinwohls als „angemessen“ anzusehen, zumal sie lediglich zeitlich befristet sei und nur für einen eingegrenzten räumlichen Bereich Geltung habe. Die private Lebenssphäre sei außerdem ebenso wie viele Bereiche des öffentlichen Lebens von der Maskenpflicht nicht betroffen…

 

 

Die Dauer der Maskenpflicht ist leider in keinster Weise absehbar. Empfindlichen oder psychisch vorbelasteten Personen wird durch diese demütigende Maßnahme sowohl das Recht auf Unantastbarkeit der Menschenwürde als auch das Recht auf körperliche Unversehrtheit abgesprochen.

Das Allgemeinwohl wird einmal wieder definiert als das erhoffte Wohl einer unwissenden staatsgläubigen Mehrheit, die in der Krisensituation an die Hand genommen werden will und bereit ist, jegliche totalitäre und sinnlose Verordnung zu schlucken, egal ob sie von ihrer „Kaiserin“, den „Landeskönigen“ oder den lokalen „Fürsten“ aus dem Hut gezaubert wurde. Je weniger Freiheiten und Grundrechte übrig bleiben, desto sicherer fühlen sie sich.

 

Der Mensch will getäuscht sein. Das verlangt seine Natur, welche nach Täuschung lechzt und die Wahrheit mehr fürchtet als Feuer und Schwert.

Johannes Scherr (1817 – 1886), schweiz. Schriftsteller und Literaturhistoriker, Politiker, als demokratischer Abgeordneter in die württembergische Kammer gewählt, musste 1849 in die Schweiz fliehen

 

Die Menschen schließen aus dem, was sie sehen, auf das, was sie nicht sehen.

© Peter Hohl (*1941), deutscher Journalist und Verleger, Redakteur, Moderator und Aphoristiker

Quelle: Hohl, Ein Mittel gegen Einsamkeit…, Verlag Secumedia 1999