Wie die Ruhruniversität-Bochum die Diskriminierung von Ungeimpften vorantreibt    

Aktualisiert am 19.10.2021

Mit dem Geist der Universitäten stimmt etwas nicht. Die „Gutmenschen“ aus der Forscher-Riege nötigen ihre Studierenden zu einem für sie unnötigen aber gefährlichen medizinischen Eingriff und bezeichnen diese real existierende Impfpflicht dann auch noch als Solidarität.

Im Abschiedsschreiben des seine Amtszeit am 31. Oktober beendenden Rektors der Ruhr-Universität Psychologie-Professor Axel Schölmerich wird diese verlogene und selbstgerechte und in der Umsetzung menschenverachtende Haltung in erschreckender Weise deutlich.

Liebe Mitglieder der Ruhr-Universität Bochum,

in wenigen Tagen beginnt die Vorlesungszeit des Wintersemesters 2021/2022 … Wir werden dieses Miteinander vielleicht auch erst wieder lernen müssen, denn es wird ein neues Miteinander sein mit einem Mix aus digitalen und Präsenzformaten. Möglicherweise schafft dies aber auch ein neues Bewusstsein dafür, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme und Vertrauen ist – nicht zuletzt das Vertrauen in Fakten und in den Wert der Wissenschaft, der sich durch diese Pandemie eindrucksvoll erwiesen hat.

Wir haben als Universität Verantwortung übernommen und im Sommer allen Beschäftigten der RUB ein Impfangebot gemacht… Vielen Dank deshalb an alle, die sich solidarisch gezeigt und mit ihrer Impfung einen Beitrag zum Gemeinschaftsschutz geleistet haben. All diejenigen, die bislang noch zögern, bitte ich nachdrücklich eines der vielfachen Angebote wahrzunehmen. Die Corona-Schutzimpfung schützt nicht nur Geimpfte vor schweren COVID-19-Erkrankungen. Je mehr Menschen geimpft sind, desto besser werden auch Personen geschützt, die sich nicht impfen lassen können. Bitte nehmen Sie insbesondere auf diese Rücksicht.

Eine gute Immunisierung beziehungsweise die Absicherung durch Tests garantieren auch den erfolgreichen Start in Präsenzangebote für unsere Studierenden im neuen Semester…

In diesem Semester werden wir auch eine möglichst umfassende Überprüfung des 3G-Status von allen Teilnehmenden bei jeder Präsenzveranstaltung sicherstellen. Um den Prozess der Kontrolle weitgehend unkompliziert zu gestalten, bieten wir allen Studierenden, die für das Wintersemester den Status „vollständig geimpft bzw. genesen“ haben, die Möglichkeit an, ihren Studierendenausweis mit einer grünen Vignette zu kennzeichnen. Für die folgenden Veranstaltungen können sie bei der Überprüfung des 3G-Status dann einfach den so gekennzeichneten Studierendenausweis vorweisen. Die Vignetten werden über die Fakultäten und an zentralen Ausgabepunkten vergeben. Schließlich möchte ich mit Blick auf die kalte Jahreszeit und die bislang fehlende Zulassung eines Impfstoffs für Kinder unter zwölf Jahren darauf hinweisen, dass wir absehbar ein weiteres Semester vor uns haben, in dem wir alle, aber mehr noch Personen mit Care-Verantwortung sehr belastet sein werden. Ich bitte deshalb eindringlich unsere Führungskräfte und Lehrenden, besonders auf Eltern jüngerer Kinder Rücksicht zu nehmen und sie im Falle von plötzlich auftretenden Betreuungsverpflichtungen zu unterstützen…

Herzlich

Ihr Axel Schölmerich

Die völlig unverhältnismäßigen Corona-Zwangsmaßnahmen, besonders die Diskriminierung von Ungeimpften und der nun sogar an Hochschulen praktizierte indirekte Impfzwang haben das Vertrauen in angebliche Fakten und in den Wert der Wissenschaft nachhaltig zerstört. Eine Universität, die anstatt Meinungsfreiheit und Freiheit der Lehre zu praktizieren eine Giftspritze vorschreibt oder alternativ Menschen vom Studium ausschließt, hat jede wissenschaftliche Legitimation verloren. Das ist ein Ort der konstruierten Fakten und tendenziös interpretierten angepassten Statistiken geworden, ein Ort der Lüge, der Manipulation und der Gleichschaltung. Eine wissenschaftlich offene faktenbasierte Diskussion der  Impfnebenwirkungen und immer noch nicht abschätzbaren Langzeitfolgen der Impf-Gentherapie ist an diesen Universitäten mit totalitärem Geist längst nicht mehr möglich. In den „solidarischen“ Universitäten müssen Gesunde per kostenpflichtigem Test beständig beweisen, dass sie gesund sind und Geimpfte werden nicht mehr getestet, obwohl sie sich bewiesener Maßen nach wie sowohl infizieren als auch andere anstecken können, darunter selbstverständlich auch diejenigen, die sich nicht impfen lassen können. Die Kinder unter zwölf Jahren erkranken in der Regel nur sehr leicht an Corona, dafür aber umso heftiger an allen möglichen anderen Infekten, die im Herbst und Winter stets die Runde machen in den Betreuungseinrichtungen. Durch die Isolationsmaßnahmen haben sie in diesem Jahr ein besonders untrainiertes Immunsystem, sodass die Erkrankungsrate noch höher sein wird. Lässt man die Kinder dann ebenfalls gegen jegliche Vernunft und ausschließlich mit einem Nutzen für die Politik und die Pharmaindustrie gegen Corona impfen, so wird sich der Gesundheitszustand der unter Zwölfjährigen noch weiter verschlechtern – und damit auch die Betreuungsbelastung der Eltern.

Der scheidende Rektor Schölmerich hat sich als Psychologe wohl schwerpunktmäßig mit der Entwicklungspsychologie beschäftigt, mit dem Spielverhalten bei Individuen und Gruppen von Jungen und Mädchen, den Folgen der Spielaktivität mit modernen Medien und ähnlichen spannenden und weltbewegenden Themen. Doch ist anzunehmen, dass der Professor der Psychologie, der auch ein Studium der Erziehungswissenschaften absolviert hat, über ein tiefergehendes Wissen zu den Themen Konformitätsdruck, Indoktrination und Diskriminierung verfügt und dieses Wissen und die damit verbundenen Fähigkeiten zur Durchsetzung des Impfzwanges an der Ruhruniversität gezielt angewandt hat. Er ist für alle bei den Studierenden und Mitarbeitern auftretenden Akut- und Spätschäden der Impfung folglich mitverantwortlich und sollte dafür zur Rechenschaft gezogen werden.

Grüne Vignetten für Geimpfte auf dem Studierendenausweis unterscheiden sich nur unwesentlich von gelben Vignetten auf der Kleidung zur Kennzeichnung von Ungeimpften, dem nächsten Schritt zur totalen Ausgrenzung und Rechtlosstellung.

Man kann einen Menschen nicht nur aufgrund seiner Hautfarbe, seines Geschlechts oder seiner religiösen Anschauungen diskriminieren, sondern mittlerweile auch dafür, einfach nur gesund zu sein. Wer geimpft ist wird als nicht infektiös definiert und darf das Corona-Virus ungehindert verbreiten. Ein Ungeimpfter hingegen obliegt der Pflicht, ständig seine Gesundheit mit kostenpflichtigen Tests nachweisen zu müssen. Studenten fehlt hierzu meist das nötige Geld, sodass sie ohne Impfung ihr Studium kaum fortsetzen können.  Ein Kredit für die Zahlung der Tests ist nicht leicht zu bekommen und jobben müssen viele bereits für ihren Lebensunterhalt. Ganz davon abgesehen hinterlässt diese Form der Bestrafung und Diskriminierung auch Spuren im Selbstwertgefühl, das im Falle einer Unterwerfung unter den Impfzwang oder die Ausgrenzungs- und Strafmaßnahmen massiv geschwächt wird.

Für mich ist es eine Frage der Ehre, keinen einzigen kostenpflichtigen Corona-Test durchführen zu lassen.

Die Studenten befinden sich in einer schwierigen, aber nicht ausweglosen Lage. Es gibt immer noch Alternativen, die ein selbstbestimmtes Handeln ermöglichen. Ein Student aus Rheinland-Pfalz hat sich dazu entschlossen, gegen die 3G-Regeln zu klagen und ist in letzter Konsequenz sogar dazu bereit ist, sein Studium abzubrechen.

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/binger-student-klagt-wegen-3g-regeln-gegen-land-100.html

STAND 13.10.2021, 12:03 UHR

… Wie Heyne dem SWR mitteilt, würden ihn die Schnelltests, die laut Corona-Verordnung „durch geschultes Personal durchgeführt werden müssen“, monatlich um die 300 Euro kosten. Geld, das er als Student aber nicht hat… Impfen lassen will sich Stefan Heyne aber vorerst nicht. Er selbst sagt, er habe den Risiko-Nutzen-Faktor einer Impfung abgewogen und sich dann klar dagegen entschieden. Bei dem Eilantrag gehe es Heyne und seiner Anwältin vor allem darum, dass keine selbst gekauften Schnelltests erlaubt seien…Seine Anwältin, Jessica Hamed, hält die aktuellen Corona-Bestimmungen für nicht nachvollziehbar: „Für alle anderen Besuche, sei es Gastronomie, Hotels oder sogar im Prostitutionsgewerbe sind die Selbsttests unter Aufsicht erlaubt. Ausschließlich bei Hochschulen ist dies letzten Endes ausgeschlossen, sodass für uns ganz klar diese Regelung rechtswidrig ist.“

Zu einer Erpressung oder Nötigung gehören immer zwei!

Jeder sollte sich die Freiheit nehmen, nicht nur Nein zur Impfung zu sagen, sondern auch zu den Konsequenzen, mit denen der Staat die Verweigerer der „freiwilligen“ Impfeinwilligung belegt. Sollten Gerichte nicht helfen – was leider zu erwarten ist – dann müssen andere Wege eingeschlagen werden. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Im Krieg sind alle Mittel erlaubt!

Neben den Studenten sollen auch die Beschäftigen der Ruhruniversität Bochum unter mehr oder weniger legalem Druckaufbau und Diskriminierung zu einer Impfung genötigt werden. Ausschließlich im internen Bereich der RUB wurde ein „Merkblatt-Präsenzveranstaltungen“ hochgeladen, nach dem die Beschäftigten ebenfalls unter die 3G-Regel fallen, wenn sie Lehrverpflichtungen haben. Und wer nicht in der Lehre eingesetzt ist, entkommt als Promovierender oder Auszubildender der Testpflicht ebenfalls nicht, sobald er ein wissenschaftliches Labor betreten muss.

Auf dem Merkblatt sind die Regeln bewusst schwammig formuliert, sodass es den einzelnen Fakultäten überlassen bleibt, eine Kostenpflicht für die Tests hieraus abzuleiten. Es wird nur explizit vorgeschrieben, dass bei Blockpraktika und Blockveranstaltungen zwei Testzertifikate pro Woche vorgelegt werden müssen.

Auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales habe ich folgende Antwort zu der Kostenübernahme für die Corona-Tests gefunden.

https://www.bmas.de/DE/Corona/Fragen-und-Antworten/Fragen-und-Antworten-ASVO/faq-corona-asvo.html

13. September 2021

FAQ zur Corona-Arbeitsschutzverordnung…
3.5. Wer trägt die Kosten für Beschaffung und Durchführung?

Die Testangebotspflicht der Arbeitgeber und eine anschließende Testung der Beschäftigten sind Maßnahmen des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Sinne des Arbeitsschutzgesetzes. Die Kosten für derartige Maßnahmen hat grundsätzlich der Arbeitgeber zu tragen.

Auf der Internetpräsenz der Bundesregierung steht mit Stand vom 11. Oktober 2021 eindeutig, dass der Arbeitgeber für die Tests verantwortlich ist, bei Lehrenden und Promovierenden mit Mitarbeiter-Stelle also die Universität selbst wie auch bei allen anderen ihrer Beschäftigten. Es wäre also ebenfalls illegal, die Auszubildenden der RUB zu einer Impfung zu nötigen mit dem Hinweis auf die Corona-Tests für die Arbeit, die sie selbst zu zahlen hätten.

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/corona-tests-faq-1872540

Was gilt für Corona-Tests bei der Arbeit?

Arbeitgeber müssen allen Beschäftigten, die nicht ausschließlich in ihrer Wohnung arbeiten, mindestens zweimal wöchentlich einen Coronatest anbieten. Die sieht die Corona-Arbeitsschutzverordnung vor.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit/Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Montag, 11. Oktober 2021

Aber versuchen kann man es ja mal mit den kostenpflichtigen Corona-Tests für Uni-Mitarbeiter, wer sich nicht wehrt zahlt halt oder lässt sich impfen, hat er doch unwissend sein stilles Einverständnis erklärt.

Es wird Zeit, dass in allen Städten und Gemeinden und an allen Universitäten Selbsthilfegruppen für Ungeimpfte gegründet werden – zur gegenseitigen Unterstützung, zum Austausch von Ideen zum finanziellen Überleben, zum Umgang mit der Diskriminierung sowie zur Planung und Durchführung gemeinsamer Aktionen gegen sämtliche Formen der Ausgrenzung und Nötigung. Es gibt noch einige Standhafte, sie müssen sich nur finden und gemeinsam kämpfen!

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