Die indirekte Corona-Impfpflicht, der Vertrauensverlust und die Zukunft der EU

Im Alter zwischen 17 und 22 Jahren erlebte ich die Anfänge der Europäischen Union und das Ende der Sowjetunion. Als 17-Jährige war ich begeistert von der Idee des Sozialismus. Genauso faszinierte mich – trotz ihrer Schrecken – die französische Revolution mit ihrem Kampf für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Bei einem Treffen deutscher und französischer Schüler bilingualer Zweige im Herbst 1987 in Straßburg entwarfen wir gemeinsam Plakate für die Zukunft Europas. Meine Gruppe sollte sich mit der Frage auseinandersetzen, ab wann es denn mit dem politischen Europa mit Sieben-Meilen-Stiefeln vorwärts gehen sollte.

„Das Europa von Morgen“, Schülertreffen Straßburg 1987

Wir Schüler waren damals Feuer und Flamme für eine schnelle Übertragung von Entscheidungsbefugnissen auf die europäischen Institutionen – wir waren naiv wie die Jugend heute, die sich für Klimaproteste begeistert und die Corona-Maßnahmen nicht nur nahezu widerstandslos über sich ergehen lässt, sondern diese in erheblichen Teilen sogar aktiv durch die Einforderung von Verschärfungen und die Denunziation von Abweichlern mitträgt.

Im Jahr 1992 erfolgte mit dem Vertrag von Maastricht die heiß ersehnte Gründung der Europäischen Union mit der Reisefreiheit und der Niederlassungsfreiheit in den Mitgliedsstaaten. Seither hat sich die EU jedoch zu meiner großen Enttäuschung zu einem politischen Monstrum entwickelt, das die Bürger zunehmend bevormundet und entrechtet. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wenig die Institutionen der EU dazu in der Lage sind, über die Aufrechterhaltung der freiheitlichen Grundrechte zu wachen und den Gesundheitsschutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Im Rahmen der Corona-Krise wurden in den europäischen Ländern fast überall starke Freiheitseinschränkungen durchgesetzt. Eine Ermahnung zur professionellen Schadensanalyse erfolgte durch die europäischen Institutionen nicht. Stattdessen hat die Europäische Arzneimittelbehörde EMA Corona-Impfstoffe zugelassen, ohne überhaupt nur irgendeine nachvollziehbare Nutzen-Risiko-Abwägung für ihre Empfehlungen durchzuführen. Selbst nach dem Bekanntwerden von lebensgefährlichen Thrombosen und Blutgerinnungsstörungen als Nebenwirkungen der Impfstoffe wurde deren Anwendung weiterhin für alle Bevölkerungsgruppen empfohlen.

Die Basis für eine indirekte Impfpflicht legten die europäische Kommission und das europäische Parlament im März 2021 durch ihre Entscheidung für die Einführung eines digitalen Impfpasses ab Juni 2021. Der europäische Impfpass soll vielleicht sogar zur Pflicht werden, um innerhalb der EU reisen zu dürfen, für den Besuch von Konzerten, Museen, Kongressen und anderen Großveranstaltungen sowie für Flugreisen. Die europäische Reisefreiheit ohne Corona-Test und Quarantäne wie auch die Teilnahme an großen Teilen des öffentlichen Lebens werden voraussichtlich nur noch denjenigen gewährt bzw. erlaubt, die bereit sind, ihre Gesundheit auch ohne eigenen Nutzen für einen potentiellen Schutz anderer aufs Spiel zu setzen, je jünger und gesünder, desto größer die erwartete Opferbereitschaft. Bislang kam die eigene Gesundheit stets an erster Stelle. Das Notwehrrecht erlaubt es uns, einen Angreifer zu töten, um das eigene Leben zu verteidigen. Wenn das Wohlergehen des anderen auf einmal kategorisch über das eigene Wohlergehen gestellt wird, so steht die Gemeinschaft über dem Individuum, dem dann im Namen des Bevölkerungsschutzes jegliches Recht auf körperliche Unversehrtheit entzogen werden darf. Das ist zutiefst unmenschlich und abartig.

Die Corona-Krise hat Willkür- und Zwangssysteme erzeugt, die die Menschen einer nicht-Evidenz-basierten Medizin unterwerfen wollen, bei der der Schaden den Nutzen überwiegen darf als Preis der Freiheit. Logisches Denken ist für das Befolgen der Impfempfehlung nur hinderlich. Impfverweigerern sollen Grundrechte – wenn überhaupt – wohl nur nach einer nicht zu erwartenden vollständigen Ausrottung von Covid-19 wieder uneingeschränkt zugestanden werden. Bei Geimpften soll die Verbreitungswahrscheinlichkeit für das Virus verringert sein. Dennoch entfällt für die vorgeblich Geschützten und Schützenden bislang nur die Testpflicht, nicht aber die Maskenpflicht. Die Regierungsverantwortlichen sprechen nicht von Privilegien, sondern von einem nicht mehr gerechtfertigten Entzug bestimmter Grundrechte. Unsere Politiker scheinen also durchaus den wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vertrauen, dass diese Impfungen keine sterile Immunität erzeugen, je nach Mutation vermutlich sogar nur eine mehr oder weniger ausgeprägte Kreuzimmunität. Doch wie soll man die Bevölkerung dazu bringen, sich auf Jahre hin jeweils alle sechs Monate eine Spritze mit starken Nebenwirkungen und unbekannt hohem Gefährdungspotential setzen zu lassen, wenn dafür keine Belohnung in Aussicht gestellt wird. Also gibt man den Impflingen nach und nach häppchenweise einen Teil ihrer Grundrechte zurück. Auf die Impfunwilligen wird der Druck sowohl gesellschaftlich als auch im beruflichen Bereich und im Bildungsbereich massiv erhöht. Alleine schon die Diskussion über eine mögliche Impfpflicht von Schülerinnen und Schülern als Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht zeigt, dass nicht einmal vor der Überschreitung dieser roten Linie zurückgeschreckt wird. Bislang folgten nahezu allen Überlegungen zu nie dagewesenen Grundrechtseinschränkungen erst die Dementis der politisch Verantwortlichen und wenige Wochen oder Monate später dann die entsprechenden Verordnungen und Gesetze zur Umsetzung dessen, was bis dahin nur „Verschwörungstheoretiker“ für möglich gehalten hatten. Einen Ausschluss der Nichtgeimpften von Bildung und Freizeit sowie Berufsverbote halte ich daher mittlerweile durchaus für denkbar. 

Seit Anfang Mai wurde in den Medien aus neusten Studienergebnissen von PCR-Abstrichen berichtet, die belegen, dass die Geimpften im Falle einer Infektion eine geringere Viruslast tragen als Ungeimpfte und daher für Privilegien wie die Rückgabe diverser Grundrechte in Frage kämen.

https://www.swr.de/wissen/ansteckend-trotz-corona-impfung-forschung-100.html

4.5.2021

… Außer den Studien zu den Infektionen nach einer Impfung gibt es aber auch Untersuchungen, die sich mit der Viruslast von infizierten Geimpften beschäftigt haben. Das Ergebnis: Sie tragen eine im Durchschnitt geringere Viruslast in sich als Ungeimpfte. Bei einer Infektion nach einer Biontech-Impfung ist sie laut einer weiteren noch nicht geprüften Untersuchung etwa vierfach verringert. Außerdem hält die Infektiosität nicht so lange an. Das bestätigt eine Studie zum Impfstoff von Astrazeneca…

In der Ende März in The Lancet veröffentlichten Studie zum AstraZeneca-Impfstoff wird aufgrund der durchschnittlich größeren Anzahl an PCR-Zyklen bei den Geimpften auf eine geringere Viruslast und eine verminderte Ansteckungswahrscheinlichkeit geschlossen. Allerdings liegen die Zahlen der asymptomatisch Infizierten in der Gruppe der Geimpften und der Placebo-Gruppe für die britische Variante B.1.1.7, die in Deuthscland zur dominierenden Variante geworden ist, in derselben Größenordnung (8 zu 11), wenn auch mit durchschnittlich etwas größerem CT-Wert bei den Geimpften, also einer leicht verringerten Wahrscheinlichkeit für eine Weitergabe vermehrungsfähiger vollständiger Viren bei einem Teil der Infizierten. Bei den Studienteilnehmern mit Symptomen (59 Geimpfte zu 210 Ungeimpften) liegen die CT-Werte jedoch im Mittel im selben Bereich mit wahrscheinlicher Weitergabe der Infektion an andere. Es ist also in keinster Weise gerechtfertigt, nur für Geimpfte die Testpflicht und die Kontaktbeschränkungen aufzuheben. Auch wenn sich weniger Geimpfte anstecken, so können gerade die geimpften Symptom-Träger – im Glauben nicht an Covid-19 erkrankt zu sein – eher zur Gefahr werden als die Ungeimpften.  

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)00628-0/fulltext#seccestitle140

Published:March 30, 2021

… The presence of viral RNA detected by NAAT in a diagnostic swab might not represent transmissible live virus. Determining exact Ct thresholds associated with infectivity is complicated by different RT-PCR platforms, specimen types, and gene targets, but the probability of recovery of live virus appears reduced from samples with high Ct values.

 Previous studies have shown no difference in viral load between symptomatic and asymptomatic individuals.

In our study, individuals who did not report symptoms had lower viral loads than symptomatic individuals and were NAAT positive for a shorter period of time. This finding is consistent with published data that asymptomatic individuals might be responsible for fewer secondary transmissions than symptomatic individuals.

The viral load among those with a NAAT-positive swab in the ChAdOx1 nCoV-19 vaccinated group was statistically significantly lower than among those who were in the control group. Taken with our recent analysis, which showed a 64% reduction in any NAAT-positive result after a single dose of ChAdOx1 nCoV-19, our findings suggest that even those vaccinees with a NAAT-positive swab could be less likely to transmit the virus than an unvaccinated NAAT-positive individual. These observations provide strong support for mass vaccination as a tool to control pandemic coronavirus, when the vaccine is reasonably well matched to the circulating variant…

Und selbst wenn die Ausbreitung von Covid-19 durch die Impfung gebremst werden sollte, was ja zu hoffen ist, so gilt das noch lange nicht für alle Mutanten und rechtfertigt genauso wenig den indirekten Impfzwang mit einem unkalkulierbar schädigenden Impfstoff.

Die Corona-Maßnahmen müssten – unabhängig von der Bewertung ihrer Verhältnismäßigkeit – gleichzeitig und grundsätzlich unabhängig vom Impfstatus spätestens dann aufgehoben werden, wenn alle Personen der Risiko-Gruppen ein Impfangebot erhalten haben. Es kann und darf nur darum gehen, die Zahl schwerer Covid-19-Fälle zu reduzieren. Ist dieses Ziel erreicht, so rechtfertigt nichts mehr auch nur irgendeine Einschränkung der Grundrechte. Wer die Impfung auch ohne erhöhtes persönliches Risiko für sich als notwendig erachtet, soll sich ebenfalls impfen lassen können, da das Erkrankungsrisiko aufgrund der Angst vor Corona die Impfrisiken durchaus überwiegen könnte. Doch sollte niemand dazu gezwungen oder auch nur gedrängt werden.     

Meine Naivität bezüglich des real existierenden Sozialismus verlor ich im Dezember 1988 bei einer Kursfahrt meines Russischkurses nach Moskau. Beim Bäcker herrschte meist gähnende Leere und die Regale in den Kaufhäusern waren nur dort gefüllt, wo Propagandaschriften und touristische Artikel zum Verkauf standen. Außerdem fühlte ich mich in dieser Umgebung beobachtet und überwacht. Der abenteuerliche Geldtausch auf dem Schwarzmarkt und ein Anwerbeversuch erweckten nicht den Eindruck von Freiheit und Gleichheit, sondern von ideologischen Zwängen und menschlicher Kälte.     

Die wissenschaftliche Überheblichkeit und die Vernachlässigung von Sicherheitsvorgaben bei der Umsetzung der sozialistischen Planwirtschaft hatten in der Sowjetunion letztendlich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ausgelöst. Der Vertrauensverlust in die Behörden war enorm, was zum Zerfall der Sowjetunion beitrug.

Moskau 1988 und der Traum von der gerechten Welt

In Europa sind es der Machtrausch und die Inkompetenz vieler Entscheidungsträger sowie die Propaganda der Medien, die die Stabilität der Gesellschaft und die Einheit Europas aufs Spiel setzen. Die Fehlentscheidungen zu den Lockdowns sind auch noch gefallen, als längst bekannt war, die diese Maßnahme keinen Nutzen hervorbringt, dafür aber ungerecht und herzlos ist.

Wie lang wird es dauern, bis sich die Folgen der Massenimpfungen nicht mehr verbergen lassen?

Eine Herdenimmunität lässt sich aufgrund der Mutationen niemals erzeugen. Die politisch wie medial angeheizte Panik vor Covid-19 wie auch die Folgen der Maßnahmen werden viele Menschen dauerhaft krank machen, wie auch die Impfungen mit den neuartigen Gen-Impfstoffen. Derzeit werden Berichte über Tote oder Schwerkranke in zeitlicher Nähe zur Impfung zunehmend seltener, auch wenn die Impfquoten in Europa stetig steigen.

In Deutschland wird die Impfung durch Hausärzte eher zu einer weiteren Verringerung des Anteils gemeldeter Nebenwirkungen führen. Impfende Ärzte tragen schließlich eine enorme Verantwortung, wenn sie gesunden jüngeren Menschen zu dieser Impfung raten. Eine Nutzen-Risiko-Abwägung kann hier nicht positiv ausfallen. Diese Ärzte impfen also entweder aus Unwissenheit trotzdem oder sie geben dem öffentlichen Druck und dem Wunsch ihrer Patienten nach, die Angst-getrieben der Regierung blind vertrauen. Ein möglicher Zusammenhang zwischen Todesfällen und schweren Langzeitschäden mit der Impfung wird bei den eigenen Patienten dann wohlmöglich schon mal bewusst oder unbewusst ignoriert.

Die Spaltung der Bevölkerung nimmt meinem Eindruck nach auch in anderen Mitgliedstaaten der EU zu. Es gibt überall Proteste und Kritik an den Maßnahmen und an der indirekten Impfpflicht. Gleichzeitig aber geben immer mehr Menschen dem Druck nach und lassen sich auch gegen ihre Überzeugung impfen, weil sie verzweifelt darauf hoffen, dass so die Pandemie beendet wird und die Normalität zurückkehrt. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, wird es wohlmöglich bald sogar zu Massenimpfungen von Kindern und Jugendlichen EU-weit kommen, mit den zu erwartenden Impftoten und Impfgeschädigten in einer Bevölkerungsgruppe, in der kaum jemand an Covid-19 stirbt.

Was wird passieren, wenn die negativen Folgen der Massenimpfungen sich nicht mehr verheimlichen lassen? Wird das Vertrauen der Bevölkerung in die europäischen Institutionen Schaden nehmen oder wird sich der Zorn eher gegen die jeweiligen Regierungen der Mitgliedstaaten richten?

Zumindest eines sollte klar sein, in der EU trägt die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA die Verantwortung für die Zulassung der Impfstoffe. Es wäre also durchaus denkbar, dass später einmal diese Institution den Kopf hinhalten muss, falls die Verantwortlichen für dieses Menschenexperiment zur Rechenschaft gezogen werden sollten – als Sündenbock für eine Fehlentwicklung, für die jeder eine Mitverantwortung trägt, der den Weg des geringsten Widerstandes geht und nicht einmal zur Verteidigung seiner körperlichen Unversehrtheit Widerstand zu leisten wagt. Die gesundheitlichen Schäden können jeden treffen, das ist eine Frage des Zufalls bei diesem Russisch Roulette mit der eigenen Gesundheit. Sicherlich kann man auch an Covid-19 schwer erkranken und sterben,  aber das wäre dann Schicksal. Diese Impfung hingegen ist eine teils erzwungene teils auf der Basis von Verharmlosungen und haltlosen Versprechungen gefällte Entscheidung. Und ein Großteil derjenigen, die an der Impfung sterben oder für den Rest ihres Lebens leiden werden, wäre niemals schwer an Corona erkrankt. Genau aus diesem Grund sind die Anforderungen an die Sicherheit von Impfstoffen auch wesentlich höher als bei Medikamenten, mit denen Kranke behandelt werden. Ein Europa, das diese Grundprinzipien ignoriert und seine Bevölkerung systematisch zur Selbstschädigung nötigt, ohne Schaden und Nutzen abzuwägen, ist kein zivilisiertes Europa mehr. Die Europäische Union sollte ursprünglich der Förderung des Friedens, der europäischen Werte und des Wohlergehens ihrer Bürgerinnen und Bürger dienen und Freiheit, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit ohne Binnengrenzen gewährleisten. Wir befinden uns in Europa mittlerweile im Krieg gegen ein Virus, das bekämpft wird unter Aufgabe der Werte und unter Zerstörung des Wohlergehens vieler Bürgerinnen und Bürger. Die Grundrechte existieren nicht mehr, da sie veräußerlich geworden sind, die Unsicherheit der Impfstoffe wird bewusst in Kauf genommen, die Rechtsstaatlichkeit weicht der Willkür inkompetenter Politiker und ausgewählter politisch agierender Mediziner. Die Binnengrenzen gelten wieder für diejenigen, die sich nicht dem Prinzip Hoffnung unterwerfen, der Exit-Strategie der Regierungen aus dem einmal ausgerufenen und dann zu oft verlängerten Notstand um Covid-19. Um sich nicht für die Schäden durch die unverhältnismäßigen und teils sogar völlig uneffektiven Corona-Maßnahmen verantworten zu müssen, bleibt den Politikern nur der Ausweg über die indirekte Impfpflicht. 

Alle Bürger haben sich gegen Corona impfen zu lassen in der Hoffnung,

dass sie zu der überwiegenden Mehrheit der Impflinge gehören werden, die nicht an den Nebenwirkungen sterben und voraussichtlich auch keine Folgeschäden erleiden werden,

dass sie ausreichend geschützt sind auch gegen Mutanten, sodass ihre Krankheit im Falle einer Ansteckung zumindest milder verläuft als ohne Impfung, auch wenn sie ohnehin nicht zu denjenigen gehören, denen ein schwerer Verlauf droht,

dass sie das Virus nicht an Verwandte der Risikogruppe weitergeben und dass diese nicht mehr schwer erkranken können, obwohl es bereits Ausbrüche in durchgeimpften Altenheimen gegeben hat, bei denen auch vollständig Geimpfte schwer erkrankten und starben,

dass sie dazu beitragen werden, die Pandemie zu beenden und dadurch dauerhaft zur Normalität zurückkehren können, auch wenn angekündigt wurde, dass der Impfschutz alle sechs Monate wieder aufgefrischt werden muss, um den Erhalt der zurückgewonnenen Grundrechte nicht zu gefährden.

Die psychologische Kriegsführung der Regierungen beruht darauf, dass das Impfrisiko systematisch heruntergespielt wird. Das Prinzip Hoffnung ist der Goldstandard, auch wenn das Risiko der Impfung jedes Jahr zweimal erneut eingegangen werden muss. Die Menschen sollen die Grenzen der Hoffnung nicht erkennen, dazu das Schweigen der Medien, und wenn sie dann doch in Not geraten, leiden sie halt alleine, allein gelassen und hilflos, weil es nicht gibt, was es nicht geben darf – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung.      

„Aber es steht doch in der Regel so, daß die Seele schuldig werden muß, um das schlecht Bestehende zu vernichten, um nicht durch idyllischen Rückzug, scheingute Duldung des Unrechts noch schuldiger zu werden.“

 —  Ernst Bloch Man on His Own: Essays in the Philosophy of Religion (1959)

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/ernst-bloch/

Mit dem Vertrauen ist es eine wunderliche Sache. Hört man nur einen: der kann sich irren oder sich betrügen; hört man viele: die sind in demselbigen Falle, und gewöhnlich findet man da die Wahrheit gar nicht heraus.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

Wer auf Vertrauen dringt, zeigt, daß er es nicht freiwillig verdient.

Deutsches Sprichwort

Blindes Vertrauen ist eine Spielart des Leichtsinns.

© Prof. Querulix (*1946), deutscher Aphoristiker und Satiriker

Ich glaube immer wieder an das Gute im Menschen, bis sie mir das Gegenteil beweisen. Die Beweise häufen sich.

© Margot S. Baumann (*1964), Schweizer Lyrikerin und Aphoristikerin

Wer dem Meer vertraut, kennt es nicht.

Aus Griechenland

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.