Corona-Management – das Huhn ohne Kopf

Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

Ein Huhn ohne Kopf findet niemals ein Korn!  

Es ist nicht nur die Inkompetenz, die Deutschland in der Corona-Krise wirtschaftlich gegen die Wand fahren lässt, unsere Demokratie zerstört und die Gesellschaft weiter spaltet. Machtgeilheit, Größenwahn und Überheblichkeit lassen unsere Politiker durchregieren, wobei sie ungeniert mit den Mitteln der Verbreitung von Angst, der Ausgrenzung, der Unterdrückung und der Willkür arbeiten. Der totalitäre Hygienestaat ist aber auch Produkt eines kopflosen Agierens, womit den Panik-geleiteten Ansprüchen einer Mehrheit der Bevölkerung Rechnung getragen werden muss. Kopflos wird man diese Krise nicht bewältigten können, auch nicht mit Glück oder durch Zufall. Niemand wollte den Ersten Weltkrieg, und doch ließ er sich nicht vermeiden. Ich glaube nicht, dass sich hinter dem weltweit mit totalitären Maßnahmen geführten Krieg gegen das Virus ein großer Plan verbirgt, zumindest nicht ein Plan der „westlichen Elite“. Die einzigen Profiteure der Pandemie sind die Chinesen, wobei offen bleibt, ob sie das Corona-Virus gezielt in Umlauf gebracht haben könnten oder ob sie einfach nur die Gunst der Stunde für sich genutzt haben, um der Welt ihre Vorstellungen von einer funktionierenden Wirtschaftsmacht aufzudrängen: die totale Überwachung der Bevölkerung, ein absoluter Gehorsam gegenüber Verordnungen, die Aufgabe der Individualität und jeglicher Kritik gegenüber von staatlichen Maßnahmen, die Ausgrenzung von Andersdenkenden und die Gewährung von Freiheitsrechten ausschließlich als Belohnung für sozialkonformes Verhalten. In China war der Umweltschutz  – gerade im Hinblick auf die Volksgesundheit – in den letzten Jahrzehnten kein großes Thema, auch wenn mittlerweile ein leichtes Umdenken eingesetzt hat. Allerdings fällt auf, dass bei der Impfstoffentwicklung hauptsächlich auf alt bewährte Verfahren gesetzt wird, über den Einsatz von mRNA-Impfstoffen ist mir nichts bekannt. Der Impfstoff der chinesischen Firma Sinopharm mit einem inaktivierten Ganzvirus, ein klassischer Totimpfstoff, soll eine Wirksamkeit von 86 Prozent erzielen.

Das Risiko hunderttausendfacher zusätzlicher Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen oder einer zunehmenden Unfruchtbarkeit in der Generation der jungen Erwachsenen will man vielleicht nicht auf sich nehmen. Die chinesische Regierung handelt zwar nicht menschenrechtskonform, schon gar nicht rechtsstaatlich oder demokratisch, dafür aber wenigsten nicht kopflos. Die Deutschen in ihrer Weltmoralapostel-Rolle erdreisten sich, China, Russland und in abgemilderter Form auch Großbritannien sowie die USA für das Impfen mit nicht sogfältig auf Sicherheit und Wirksamkeit getesteten Impfstoffen zu kritisieren, obwohl klar ist, dass die Europäische Zulassungsbehörde EMA mit ihrer etwas intensiveren Prüfung der unvollständigen Studien auch kein mehr an Sicherheit erreichen kann. Nach den bisherigen Veröffentlichungen sieht es danach aus, als ob auf sämtliche toxikologische Studien mit Tierversuchen zu den Langzeitnebenwirkungen bei den neuartigen Impfstoffen verzichtet worden ist. Es wird zugegeben, dass sowohl zu einer möglichen Weitergabe des Virus durch infizierte Geimpfte als auch zu möglichen Langzeitschäden der Impfung noch keine Aussagen gemacht werden können. Hinzu kommt das Problem, dass bei einer Massenimpfung auch eher seltene allergische Reaktionen insgesamt sehr viele Menschen betreffen werden, denen man im Gegenzug noch nicht einmal zusichern kann, dass ihr Impfschutz wenigstens ein halbes Jahr anhalten wird.

Doch nicht nur die Impfung mit experimentellen hochriskanten Impfstoffen könnte zum Fiasko werden. Jedem denkenden Menschen hätte es klar sein müssen, dass der „Wellenbrecher-Lockdown“ seit Anfang November als fünf Meter hoher Sand-Wall gegen einen Tsunami ungekannter Höhe konzipiert worden ist. Es war vorhersehbar, dass die Zahl der Corona-Infektionen im Herbst wieder ansteigen würde. Tsunami-Prävention bedeutet zwar auch die Konstruktion von Wellenbrechern. Um die Bevölkerung zu schützen wird jedoch zusätzlich evakuiert. Covid-19 ist zwar eine gefährliche, für den Großteil der Bevölkerung allerdings nicht tödlich verlaufende Erkrankung. Niemand evakuiert bei einem drohenden Tsunami neben den Küstenregionen auch die höher gelegenen Gebiete. Genauso hätte man über einen gezielten Schutz der  Risiko-Gruppen nachdenken und diesen rechtzeitig planen müssen. Dieser Schutz kann nicht perfekt sein und jedem Menschen muss es dabei selbst überlassen bleiben, Risiken einzugehen, falls die vorgeschlagenen Maßnahmen als zu belastend empfunden werden.

Die kopflose deutsche Politiker-Kaste arbeitet ausschließlich mit Zwang. Anfang November stand der Erhalt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit im Vordergrund. Also sollten Schulen und Einzelhandel unbedingt offenbleiben. Ohne wissenschaftliche Beweise beschlossen unsere Entscheidungsträger, mit einer Verschärfung der Maskenpflicht den gewünschten Effekt der Stabilisierung der Zahl aktuell positiv Getesteter auf einen im Herbst völlig illusorischen Inzidenzwert von unter 50 zu erzwingen. Naturgesetze lassen sich nicht bezwingen.

In einer dänischen Studie wurde der Effekt des Maskentragens untersucht mit dem Ergebnis, dass sich von insgesamt 4862 Teilnehmern 1,9 Prozent mit Maske mit Covid-19 infizierten, in der Gruppe ohne Maske waren es 2,1 Prozent. In der Studie wurde dennoch versucht, einen minimalen Schutz durch die Maske zu postulieren, auch wenn das Maskentragen in Bezug auf die Ausbreitung des Virus keinen statisch signifikanten Unterschied ergeben hat.

https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-6817

… Results:

 A total of 3030 participants were randomly assigned to the recommendation to wear masks, and 2994 were assigned to control; 4862 completed the study. Infection with SARS-CoV-2 occurred in 42 participants recommended masks (1.8%) and 53 control participants (2.1%). The between-group difference was −0.3 percentage point (95% CI, −1.2 to 0.4 percentage point; P = 0.38) (odds ratio, 0.82 [CI, 0.54 to 1.23]; P = 0.33). Multiple imputation accounting for loss to follow-up yielded similar results. Although the difference observed was not statistically significant, the 95% CIs are compatible with a 46% reduction to a 23% increase in infection…

Unter dem Artikel  steht ein bezeichnender Kommentar, dem ich nichts hinzuzufügen habe:

Dr. SJM ACP 9 December 2020

No future trials are needed!

I respectfully disagree with Dr. Bundgaard that additional trials are needed to help answer the question of protective benefit masks in COVID-19. We had 12 RCTs (1) from influenza and other respiratory viruses that showed us there was no added benefit from mask use. Despite this compelling evidence, we believed that the situation was different with SARS-2 in the presymptomatic phase. With the DANMASK 19, powered with 6000 individuals, it is consistent with all previous trials of mask benefit that the effects are negligible. We need to show integrity in mandating masks when the evidence CLEARLY does not support such a measure. Neither has there been any additional benefit in countries that have been more adherent to masks. The only evidence based conclusions we can recommend to the public are to avoid crowds and to enhance hand hygiene. Nothing more!

1. Chou R, Dana T, Jungbauer R, et al. Masks for Prevention of Respiratory Virus Infections, Including SARS-CoV-2, in Health Care and Community Settings : A Living Rapid Review. Ann Intern Med. 2020 Oct 6;173(7):542-555. doi: 10.7326/M20-3213. Epub 2020 Jun 24. PMID: 32579379; PMCID: PMC7322812.

Teil-Übersetzung: „Es sind keine weiteren Untersuchungen notwendig! Ich stimme bei allem Respekt nicht mit Dr. Bundgaard überein, dass zusätzliche Untersuchungen erforderlich sind um die Frage der Schutzmasken bei Covid-19 beantworten zu können… Die von 6000 Personen unterstützte DANMASK 19 stimmt mit allen vorherigen Studien zum Maskennutzen darin überein, dass die Effekte vernachlässigbar sind. Wir müssen bei der Verordnung von Masken Integrität an den Tag legen wenn die Beweise solch eine Maßnahme eindeutig nicht unterstützten. Genauso wenig gab es irgendeinen zusätzlichen Nutzen in Ländern, die stärkere Anhänger von Masken sind. Die einzigen evidenzbasierten Schlussfolgerungen, die wir der Öffentlichkeit empfehlen können, sind die Vermeidung von Menschenansammlungen und verstärkte Handhygiene. Nichts Weiteres!“

Der Misserfolg des „Wellenbrecher-Lockdowns“ weist ebenfalls ganz klar darauf hin, dass die Maskenpflicht wirkungslos bleibt. Die Infektionsketten sind oftmals nicht zurückzuverfolgen, weil die Anstecklungen mit Sicherheit auch beim Einkaufen, in der Schule, in Arztpraxen und Verwaltungen, am Arbeitsplatz und in den öffentlichen Verkehrsmitteln stattfinden – trotz Maskenpflicht. Und natürlich gelangt Covid-19 auch immer wieder in Seniorenpflegeeinrichtungen und Altersheime und in die Nicht-Corona-Stationen der Krankenhäuser, selbst wenn vom Personal durchgehend FFP2-Masken getragen werden.

Eine Anfrage an die Bundesregierung hat am 28.09.2020 ergeben (Drucksache 19/22871), dass es keinerlei durch die Bundesregierung in Auftrag gegebene Studien zu möglichen gesundheitlichen Folgen des Maskentragens gibt, und ich fürchte, dass sich dies auch zwischenzeitlich nicht geändert hat. Eine Schwächung des Immunsystems durch die Belastung einer stundenlangen Behinderung des freien Atmens wurde meines Wissens nicht untersucht, genauso wenig wie eine denkbare Verstärkung der Virenlast bei Menschen mit Atemweginfektionen durch Rückatmung von ausgestoßenen Viren, von einer Infektion durch Pilze oder Bakterien bei unzureichend hygienischer Handhabung der Masken ganz zu schweigen. Ich halte es durchaus für denkbar, dass im Falle einer Covid-19-Infektion ein Maskentragen schwere Verläufe sogar begünstigen könnte.

Um im „Lockdown-Light“ ein paar Kontakte einschränken zu können wurden die Einrichtungen geschlossen und Veranstaltungen verboten, die nicht nachweislich zum Infektionsgeschehen beigetragen haben. Alle Kultur- und Sportveranstaltungen sind der Willkür zum Opfer gefallen. Gerade das Verbot von Vereinssport ist dazu geeignet, die Immunabwehr in großen Teilen der Bevölkerung in diesen Herbst- und Wintermonaten zu schwächen und die Menschen damit anfälliger für einen schweren Verlauf sämtlicher Infektionskrankheiten zu machen. Diese Vorgehensweise ist unverantwortlich, da der Schaden ganz eindeutig den Nutzen überwiegt. Leider können wir uns auf unsere Grund- und Freiheitsrechte nicht mehr berufen, da diese nunmehr der Willkür eines Ermächtigungsgesetzes unterliegen.

Ein Huhn ohne Kopf bleibt sein Leben ein Krüppel.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mike_(Hahn)

In ganz seltenen Fällen kann man solch einen Hahn nach einem unvollständigen Köpfen weiter künstlich am Leben erhalten, indem man ihm unter unwürdigen Bedingungen Nahrung zuführt und darauf achtet, dass er an seinem Schleim nicht erstickt.

Corona-Maßnahmen und Hilfen für Corona-Maßnahmen-Opfer funktionieren ähnlich.

Der Staat versucht zerstörte Existenzen notdürftig am Leben zu halten mit finanziellen Mitteln, die in nicht ausreichender Höhe verspätet ausgezahlt werden. Derartige Hilfen sind ein Drahtseilakt, der wie der Erhalt der Lebensfunktionen bei einem fast geköpften Huhn schief gehen kann und wird.

Der harte Lockdown ab dem 16. Dezember wird die Zahl der Corona-Positiven aller Voraussicht nach wegen der sinkenden Kontaktmöglichkeiten zwar verringern, auf dass die Zahlen nach Ende des Lockdowns dann erwartungsgemäß wieder ansteigen werden.

Noch am 31. August hatte unser Gesundheitsminister Jens Spahn bei einem Auftritt in Bottrop vollmundig versichert, dass es keinen zweiten Lockdown geben werde. Der Ausschnitt der Rede wurde bei der BILD veröffentlicht.

Wörtlich sagte Spahn: „Man würde mit dem Wissen heute, das kann ich ihnen sagen, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch einmal passieren. Wir werden nicht nochmal Besuchsverbote brauchen in den Pflegeeinrichtungen. Wir haben doch etwas dazugelernt in den letzten Monaten, wie wir uns schützen können, ohne dass es diese Maßnahmen braucht. Dafür braucht es aber vor allem eben zum Beispiel die Maske.“

Die Maske hat es offensichtlich nicht gebracht.

Da nun klar sein sollte, was das Wort unseres Gesundheitsministers wert ist, bleibt die berechtigte Frage, wann aus der ausgeschlossenen Impfpflicht ein alternativloser Impfzwang wird.

Sogar der zerstreute SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat im Rahmen seiner kognitiven Dissonanz ganz klar erkannt, dass neue experimentelle Impfstoffe sicher sind, solange sie nicht in der Praxis verimpft werden.

https://www1.wdr.de/nachrichten/noch-kein-corona-impfstoff-in-deutschland-100.html

Lauterbach äußerte aber auch Unverständnis, dass die Zulassung für Deutschland so lange dauert: „Man kann jetzt nur die europäische Zulassungsagentur bitten, transparent zu sagen, weshalb es nicht schneller geht. Die Daten zum Impfstoff lagen schon eine ganze Zeit lang vor.“ Er hält den Impfstoff für sicher: „Wir haben 40.000 Menschen geimpft und es gab keinen einzigen schweren Zwischenfall. Und langfristige Schäden sieht man sowieso erst, wenn in der Praxis geimpft wird.“

Stand: 14.12.2020, 21:20

Wird es einen Ansturm oder einen Sturm auf die Impfzentren geben, falls unser Staat die rote Linie der körperlichen Unversehrtheit mit einem direkten, indirekten oder berufsgruppenbezogenen Impfzwang überschreiten sollte?

Unsere Bundesregierung scheint es jedenfalls mit dem Impfen in den eigenen Reihen nicht allzu eilig zu haben – man will abwarten unter dem Vorwand der Priorität anderer Gruppen. Aber vielleicht werden sich unsere Regierungsmitglieder schließlich doch medienwirksam in Vorbildfunktion immunisieren lassen – durch einen Impfstoff „zweiter Wahl“ mit inaktivierten Viren als Geschenk aus China.

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