Die Corona-Impfung als Exit-Strategie – eine Pflicht zum Humanexperiment ohne Risikoabwägung?

Mit großer Sorge verfolge ich die voraussichtliche Schnellzulassung der neuartigen mRNA-Corona-Impfstoffe in Europa bei gleichzeitiger öffentlicher Diskussion einer möglichen Impfpflicht. Es ist eine Diskussion mit angezogener Handbremse. Gesundheitsminister Jens Spahn hat mehrfach betont, dass es keine Impfpflicht geben wird. Doch sollte jedem denkenden Menschen klar sein, was das Wort eines Politikers wert ist. Schon die Tatsache, dass in den Medien die Frage nach einer Impfpflicht durch die Hintertür überhaupt ergebnisoffen diskutiert wird, macht deutlich, wie die Pläne der Bundesregierung wirklich aussehen. Falls mit der Freiwilligkeit nicht die gewünschten 70 Prozent für eine ausreichende Immunität in der Bevölkerung erreicht werden sollten, wird nachjustiert –  und das ist nach derzeitigen Umfragen hochwahrscheinlich. Dann wird unsere hierzu ermächtigte Exekutive zunächst eine Impfpflicht für alle Risiko-Gruppen-Angehörigen, alle Mitarbeiter im Gesundheitssystem sowie für alle Lehrer und Erzieher anzuordnen versuchen. Das wäre nach dem neuen Infektionsschutzgesetz wohl durchsetzbar – zumindest für den Fall, dass sich nicht eine größere Gruppe an Aufgeklärten diesem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit mit unabsehbaren Folgen aktiv widersetzt – mit juristischen Mitteln oder unter Inanspruchnahme des Widerstandsrecht – koste es, was es wolle! Ich habe die Hoffnung diesbezüglich noch nicht ganz aufgegeben und werde mich selbst unter keinen Umständen impfen lassen.

Sobald genügend Impfstoff vorhanden ist – man erinnere sich an die Einführung der Maskenpflicht –  wird ein Impfausweis als Voraussetzung für die Teilnahme am öffentlichen Leben eingeführt werden, völlig freiwillig natürlich und nur für den Fall, dass die anderen Maßnahmen nicht greifen und die Zügel noch stärker angezogen werden müssen.

In einem Interview mit der Augsburger Zeitung äußerte sich Bundesjustizministerin Christine Lambrecht ebenfalls reichlich mehrdeutig in Bezug auf einen kategorischen Ausschluss einer Impfpflicht.

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Justizministerin-Intensiv-ueber-Chancen-und-Risiken-einer-Impfung-sprechen-id58654681.html

02.12.2020

… LambrechtIch halte eine breite öffentliche Diskussion darüber für sehr wichtig. Das ist am Ende nicht nur eine rechtliche, sondern vor allem auch eine ethische Frage, die wir sehr gründlich abwägen müssen. Bisher gibt es nach meiner Kenntnis allerdings noch keine fundierten Erkenntnisse darüber, ob und in welchem Maße eine Impfung nicht nur die geimpfte Person vor einem Ausbruch der Krankheit schützt, sondern auch andere Personen vor einer Ansteckung. Dies ist aber Voraussetzung für alle weiteren Überlegungen. Davon unabhängig müssen wir intensiv über die Chancen und Risiken einer Impfung sprechen, damit jede und jeder Einzelne für sich gut informierte Entscheidungen treffen kann. Natürlich ist damit die Hoffnung verbunden, dass sich viele Menschen für eine Impfung entscheiden, um sich selbst und auch andere dadurch zu schützen. Dabei muss klar sein: Die Impfung soll auf freiwilliger Basis erfolgen.

Justizministerin Lambrecht macht eine Impfpflicht also daran fest, dass die Corona-Impfung auch vor einer Weitergabe der Infektion schützen müsse. Ich bin mir ganz sicher: eine staatlich geförderte „Studie“ wird schon bald Hinweise darauf liefern, dass die Viruslast bei den geimpften Infizierten ausreichend reduziert wird um die Infektionsketten mit hinreichend hoher Wahrscheinlichkeit unterbrechen zu können. Und schon wäre Frau Lamprecht bei der Impfpflicht mit im Boot. Die Frage nach möglichen Langzeitschäden stellt unsere Justizministerin erst gar nicht – genauso wenig wie die Frage nach dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, das meines Erachtens bereits bei der Masernimpfpflicht grundgesetzwidrig außer Acht gelassen wurde. Dabei halte ich die Masern-Impfung durchaus für sinnvoll, freiwillig, meinetwegen durch Werbekampagnen unterstützt, aber ohne Zwang in Form von Strafandrohungen und Ausschluss von Kindergarten und Schule.

Unter anderem auf der Seite des Bayerischen Rundfunks kann man nachlesen, wie es um die Sicherheit der Corona-Impfung wirklich bestellt ist. Ernste Nebenwirklungen treten statistisch gesehen meist in den ersten sechs Wochen nach der Impfung auf. Bei der hohen Probandenzahl ist davon auszugehen, dass häufige Nebenwirkungen bereits entdeckt worden sind, sehr seltene (ein Geimpfter auf Zehntausend) hingegen könnten bislang noch unentdeckt geblieben sein. Nach den bisher öffentlich behaupteten Erkenntnissen sieht es für mich danach aus, als ob die zu erwartenden Nebenwirkungen denen einer Grippe-Impfung ähneln, mit stärkerer Tendenz zu einer mehrtägigen Arbeitsunfähigkeit bei der zweiten notwendigen Impfstoffgabe.

https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-impfung-wie-gut-und-sicher-die-covid-19-impfstoffe-sind,SHveinw

02.12.2020, 16:45 Uhr

… Aufgrund von Statistiken geht man davon aus, dass fast alle Nebenwirkungen von Impfungen in den ersten sechs Wochen auftreten. Die Teilnehmenden der Studien für die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna wurden mindestens zwei Monate nach Gabe der zweiten Dosis beobachtet…

Ein geringer Anteil der Impflinge litt nach Angaben der Unternehmen unter Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopf- und Gelenkschmerzen und einer geröteten und schmerzenden Einstichstelle, besonders nach der zweiten Dosis. Manchmal kam es auch zu leichtem Fieber oder Schüttelfrost… Da die Impfung ganz neu auf den Markt kommen soll, lässt sich über Langzeitnebenwirkungen noch keine Aussage machen. Das Beruhigende an den aktuellen Studien ist die hohe Zahl an Testpersonen: 44.000 Freiwillige sind es bei Biontech/Pfizer und 30.000 bei Moderna. Den Zulassungsbehörden stehen also die Gesundheitsdaten zehntausender Probanden zur Verfügung. In den vergangenen zehn Jahren umfassten Studien für Impfstoffe im Schnitt rund 6.700 Testpersonen… Insgesamt sollen sowohl die Schutzwirkung als auch eventuelle Nebenwirkungen über einen Zeitraum von zwei Jahren beobachtet werden. Bislang wurden keine schweren Nebenwirkungen verzeichnet… Bisherige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die ersten mRNA-Impfstoffe der Anbieter Biontech/Pfizer und Moderna, die auf den Markt kommen, zumindest verhindern, dass Menschen an Covid-19 erkranken. Es kann laut Experten jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Geimpften weiter mit dem Virus infizieren und es unbemerkt an andere weitergeben. Insbesondere Infektionen der Atemwege seien mit Impfstoffen schwer vollständig zu blockieren, sagt Bodo Plachter, stellvertretender Direktor des Instituts für Virologie am Lehrkrankenhaus der Universität Mainz. Sie würden aber wohl dazu beitragen, die Viruslast zu reduzieren… Noch können keine Langzeitstudien vorliegen, die Antworten liefern, wie lange der Impfschutz hält. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass eine Impf-Immunisierung gegen Corona ein Leben lang hält. Es könnte eher sein, dass man sie wie bei der Grippe-Schutzimpfung regelmäßig wiederholen muss…

Der entscheidende Kritikpunkt an den neuen Impfstoffen ist der sehr kurze Beobachtungszeitraum, in dem sich ernste Langzeitnebenwirkungen noch nicht ermitteln lassen können. Gerade die Wirkung von mRNA auf die Wirtszellen und das Immunsystem ist keineswegs sicher einzuschätzen. Ich kann die Argumentationen der Kritiker wissenschaftlich zwar nicht beurteilen, doch erscheint mir eine Sorge als berechtigt: niemand kann derzeit ausschließen, dass das Risiko von Autoimmunerkrankungen bei diesen Impfstoffen nicht doch erheblich größer sein könnte als bei herkömmlichen langjährig erprobten Impfstoffen. Krebserkrankungen oder eine Unfruchtbarkeit in Folge der Impfung halte ich zwar für eher unwahrscheinlich, doch hat bislang niemand den Beweis erbracht, dass solche Spätschäden unmöglich sind.

Jeder Impfung sollte erst nach einer Risiko-Nutzen-Abwägung erfolgen. Die seit 2018 in Afrika teils ohne Zulassung durchgeführte Ebola-Impfung mit dem Ebola-Zaire-Impfstoff Ervebo ist ein gutes Beispiel für diese generelle Impfproblematik. Der Vektor-Impfstoff, nach dessen Vorbild AstraZeneca seinen Corona-Impfstoff entwickelt hat, ist ziemlich schlecht verträglich und führt bei bis zu 25 Prozent der Geimpften sogar zu länger anhaltenden Gelenksentzündungen. Trotzdem halte ich die Impfung als Ringimpfung um Ebola-Ausbruchsgebiete für sinnvoll, da das Virus selbst bei gesunden jungen Menschen ca. 70 bis 90 Prozent der Infizierten tötet.

Immerhin wurde bei dem Ebola-Impfstoff ein möglicher Einfluss auf die Fruchtbarkeit durch tierexperimentelle Studien an weiblichen Ratten untersucht. Bei den neuen mRNA-Corona-Impfstoffen wurde auf umfangreiche Langzeitstudien mit Tierversuchen verzichtet.

Die Zulassung des Ebola-Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema erfolge am 11. November 2019.   

… Es liegen keine Daten über die Auswirkungen auf die Fertilität bei Menschen vor. Tierexperimentelle Studien an weiblichen Ratten ergaben keine Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkungen

Über Arthritiden (Arthritis, Gelenkerguss, Gelenkschwellung, Osteoarthritis, Monoarthritis oder Polyarthritis) wurde in der Regel innerhalb der ersten Wochen nach der Impfung berichtet. In klinischen Studien, in denen Arthritiden berichtet wurden, traten diese im Median nach 10 bis 12 Tagen auf (Intervall von 0 bis 25 Tagen). Die Häufigkeit, mit der Patienten Arthritiden in klinischen Studien berichteten, reichte von 0 % in verschiedenen Studien bis zu 23,5 % in einer Phase1-Studie. Die Mehrheit der Arthritiden war schwach bis mäßig ausgeprägt. Die mediane Dauer der Arthritiden in klinischen Studien, in denen Arthritiden gemeldet wurden, betrug zwischen 2 und 81,5 Tagen (einschließlich der Dauer rezidivierender Arthritiden) mit einer maximalen Dauer von 330 Tagen. Die Gründe für das unterschiedliche Meldeverhalten bezüglich Arthritiden in den klinischen Studien ist unbekannt, könnte jedoch an unterschiedlichen Studienpopulationen oder unterschiedlichem Meldeverhalten hinsichtlich von Nebenwirkungen liegen. In der Phase-1-Studie mit der höchsten Inzidenz von Arthritiden, hatten 6 von 24 Patienten (25 %), die über Arthritiden nach der Impfung berichtet hatten, Gelenkbeschwerden, die bis zu 2 Jahre nach der Impfung anhielten. Bei einer kleinen Anzahl von Probanden wurde das Impfvirus in Gelenkerguss-Proben nachgewiesen, was auf einen viral vermittelten Prozess nach der Impfung hinweist… Ervebo enthält einen lebenden, attenuierten, rekombinanten, vesikulären Stomatitis-Virus-basierten Vektor, der das Hüllglykoprotein-Gen des Zaire-Ebola-Virus exprimiert…

Bei Covid-19 sieht die Bilanz völlig anders aus. Das Risiko eines sehr schweren Verlaufs ist bei nicht vorerkrankten Personen so gering, dass eine Risiko-Impfung nicht als verhältnismäßig gelten kann und daher sogar für bestimmte Teile der Bevölkerung verboten werden müsste. Unter verfassungsrechtlichen wie ethischen Gesichtspunkten dürfte die Europäische Arzneimittel-Agentur nach dem Vorsorgeprinzip eine Notfallzulassung eigentlich ausschließlich für die Angehörigen der Risiko-Gruppen erteilen – eine Entscheidung, die ich für sehr unwahrscheinlich halte. Eine Impfung von Kindern, Jugendlichen und  Erwachsenen  im gebärfähigen Alter müsste zumindest für den Zeitraum von zwei Jahren  ausgeschlossen werden, in dem die Nebenwirkungen noch weiter  beobachtet werden sollen. In dieser Zeit ist das Humanexperiment der klinischen Studie in Phase 3 noch nicht abgeschlossen, es wird erweitert auf Millionen neuer „Probanden“. Diese Vorgehensweise ist mehr als fragwürdig, bei einer direkten oder indirekten Impfpflicht wäre sie sogar kriminell. Nur bei den Angehörigen der Risiko-Gruppen halte ich das Impfrisiko derzeit für akzeptabel. Doch ist auch bei diesem Personenkreis das Recht auf Selbstbestimmung ausnahmslos zu achten.

Auf der Internetpräsenz der Bundeszentrale für politische Bildung findet man einen Beitrag zu den ethischen und rechtlichen Ansprüchen an die Forschung am Menschen.

https://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/257445/forschung-am-menschen

23.10.2017

Prof. Dr. Bert Heinrichs

… Heute geht man in der Forschungsethik zumeist von einigen abstrakten Prinzipien aus, deren Geltung als verbürgt angesehen wird… Dort werden vier grundlegende ethische Prinzipien formuliert, nämlich „Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht von Personen“ …, „Wohltun“…, „Nichtschaden“ …  und „Gerechtigkeit“… Der erste wichtige Schritt in der Übertragung dieser „Prinzipien mittlerer Reichweite“ auf den Bereich der Humanexperimente besteht darin, die informierte Einwilligung …, die Risiko-Nutzen-Analyse … sowie die gerechte Probandenauswahl … als konkrete Handlungsregeln zu benennen…
Die Geltung dieser Prinzipien lässt sich – abweichend vom Belmont Report bzw. den Principles – aus dem Gedanken der Menschenwürde entwickeln (Heinrichs 2006). Dieser Auffassung zufolge sollten wir andere Menschen niemals ausschließlich als Mittel zur Realisierung unserer eigenen Zwecke verwenden. Die Idee der personalen Würde, die Immanuel Kant (1785) in seiner Moralphilosophie maßgeblich entwickelt hat, hat Eingang in nationale Verfassungen gefunden, wie beispielsweise in das Grundgesetz, Art. 1 Abs. 1, und in internationale Dokumente, nicht zuletzt in die Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen…

Neben der Informiertheit besteht, wie bereits kurz erwähnt, eine zweite wichtige Komponente einer vollgültigen Einwilligung in der Freiwilligkeit. Nun dürfte es (im Schutz einer freiheitlich demokratischen Gesellschaftsordnung) selten vorkommen, dass eine Person direkt zur Teilnahme an einem Forschungsvorhaben gezwungen wird. Durchaus realistisch sind aber subtilere Formen von Druck, die die Entscheidung der Person beeinflussen könnten…

Näher besehen stehen beide Prinzipien in einem Spannungsverhältnis zueinander, da das Recht auf Selbstbestimmung sich auch auf selbstschädigendes Handeln erstrecken kann. Und tatsächlich ist die Teilnahme an einem Humanexperiment, das mit Risiken für die Gesundheit der Probanden verbunden ist, eine Handlung, bei der der Handelnde zumindest eine mögliche Schädigung seiner psychophysischen Integrität selbstbestimmt in Kauf nimmt…

Natürlich wird die weltweit geplante Massenimpfung nirgendwo als Humanexperiment bezeichnet werden, da zuvor eine Notfallzulassung der Impfstoffe erteilt worden sein muss. Doch ändert das nichts an der Tatsache, dass diese Impfstoffe nach einem Beobachtungszeitraum von weit unter fünf Jahren alles Mögliche sein können, etwa wirksam, für die meisten Geimpften mehr oder weniger verträglich – sicher allerdings können sie nicht sein!

Warum ist man bereit, erhebliche Impf-Risiken in Kauf zu nehmen für eine Atemweginfektion, die bei der großen Mehrheit der Erkrankten nicht tödlich verläuft?

Meinem Eindruck nach spielen hier zum einen wirtschaftliche Aspekte der Impfstoff-Entwicklung eine Rolle, zum anderen handelt es sich um eine willkommene Exit-Strategie. Die Umsätze der Pharma-Industrie steigen mit den Impfzahlen und die Regierungen weltweit erhalten im Gegenzug ein Argument, nach und nach ihre völlig überzogenen Corona-Maßnahmen zu reduzieren, ohne sich für deren Unverhältnismäßigkeit rechtfertigen oder für die Kollateralschäden aufkommen zu müssen. Man darf nur nicht so langsam sein wie bei der Schweinegrippe-Impfung im Jahr 2010. Alle müssen zwangsgeimpft worden sein, bevor das Corona-Virus von alleine verschwindet, damit man anschließend behaupten kann, dass der Sieg über Covid-19 ohne Impfung undenkbar gewesen wäre. Die Diffamierung kritischer Wissenschaftler und Ärzte als Corona-Leugner verfolgt in erster Linie das Ziel, die Meinungshoheit in Bezug auf das äußerst fragwürdige totalitäre Handeln der Regierenden zu behalten. Das ist so wie mit den Lockdowns und der Maskenpflicht – sinken die Zahlen der positiv Getesteten, so liegt das angeblich an der Effektivität der Maßnahmen. Sinken sie nicht, so gilt das gleiche, dann wurde halt der weitere Anstieg verhindert – Beweise Fehlanzeige. Steigen die Zahlen aber weiterhin, so gilt: die Maßnahmen wirken noch unzureichend, weil sie nicht hart genug sind. Dasselbe wird auch verkündet, wenn die Positiven-Zahlen auf dem selben Niveau verharren wie es derzeit der Fall ist. Selbst ein kritisches Hinterfragen der zahlreichen ganz offensichtlich unsinnigen Maßnahmen ist unerwünscht und Zensur-bewehrt.

Allerdings darf der weit verbreitete Glaube an Maskenwirkung und Berufsverbote-Effektivität nicht durch „Corona-Skeptiker“ erschüttert werden. Es muss absolut verhindert werden, dass wissenschaftliche Studien mit gegenteiligen die Maßnahmen in Frage stellenden Ergebnissen den Weg in den öffentlichen Diskurs finden. Derweil nehmen Spaltung und Aggressivität in der Bevölkerung massiv zu. Diejenigen, die sich gerne hinter Masken verstecken und sich wohlfühlen in einem starken Staat, in dem Kontrolle und Denunziation oberste Pflicht sind, stehen denen gegenüber, die sich gegen die Abschaffung sämtlicher bürgerlicher Freiheiten zur Wehr zu setzen versuchen oder die Abschaffung unserer Grundrechte zumindest öffentlich kritisieren. Manche wählen in einem letzten Schritt der Selbstbestimmung den Freitod anstelle der staatlich verordneten Existenzvernichtung und Ausgrenzung. Andere laufen Amok – in grenzenloser Wut und Verzweiflung. Ich hoffe auf diejenigen, die die Nerven behalten, die Mutigen, Entschlossenen und Integren, die in allen Zeiten und Epochen stets bereit waren, für ihre Freiheit mit allen Mitteln zu kämpfen ohne selbst die Menschlichkeit zu verlieren. Möge die Macht mit ihnen sein!

Die gesamte Idiotie der Hygiene-Dressur wird  in folgendem Plakat humorvoll zum Ausdruck gebracht, das Ende November durch die sozialen Netz Werke ging.

Gefälschtes Plakat des Bundesministeriums für Gesundheit

Im übertragenen Sinne heißt das: „Es ist alles für den Arsch. Risikogruppen schützen geht anders!“

In der Doku von 2004 „Tschernobyl – Minuten der Entscheidung“ machte Piers Paul Read zur  Reaktorkatastrophe von 1986 in der damaligen Sowjetunion mit europaweiter Ausbreitung der Radioaktivität folgende bemerkenswerte Aussage:

 „Tschernobyl sollte uns immer als ein warnendes Beispiel für die Überheblichkeit der Menschen in Erinnerung bleiben, die glauben, alles wissenschaftlich lösen zu können.“

Hoffentlich wird man in vielen Jahren im Rückblick auf das Humanexperiment Corona-Impfung nicht zu einer ähnlichen Erkenntnis gelangen müssen. 

„Die Covid-19-Impfgeschädigten sollten uns immer als ein warnendes Beispiel für die Überheblichkeit der Menschen in Erinnerung bleiben, die glauben, durch eine Massenimpfung mit einen neuartigen unsicheren Impfstoff eine Krankheit ausrotten zu können.“

3 Kommentare zu „Die Corona-Impfung als Exit-Strategie – eine Pflicht zum Humanexperiment ohne Risikoabwägung?

  1. Hinzu kommt, da es sich bei Corona dem Vernehmen nach um ein schnell mutierendes Virus a la Influenza handelt, daß sie einen Imstoff verabreichen, der gegen den dann in freier Wilbahn anzutreffenden Corona-Virus-20xx nicht funktioniert, da der sich wieder mal verändert hat. Grippeimpfung ist ja auch nur Schrotflintenschießen gegen ein vermutlich auftrendes Virus, das so kommen kann, aber nicht muß.

    Ich habe jetzt nicht den Überblick, welcher Impfstoff das Virus mit welchem Wirkmechanismus bekämpft, aber an den Mutationen scheitern sie wohl alle und die Wirksamkeit sinkt rapide ab.

    Nicht impfen lassen ist da eine gute Idee, denn im Frühjahr verschwindet das Virus auf Grund seiner Natur soundso erst mal, um im Herbst in veränderter Form wieder aufzutauchen.

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  2. Sie wissen es nicht und eiern rum.

    https://www.bild.de/ratgeber/2020/ratgeber/corona-impfstoff-wirkt-die-impfung-auch-noch-wenn-das-virus-mutiert-74295842.bild.html

    Wirkt die Impfung auch noch, wenn das Virus mutiert?

    Bei einer Pressekonferenz gab der Biontech-Gründer Ugur Sahin für den Biontech-Impfstoff in Zusammenarbeit mit dem Pharmakonzern Pfizer Entwarnung: „Wir haben mehr als 20 Virusvarianten mit Mutationen getestet und die Immunantwort bei der Verwendung unseres Impfstoffes beobachtet.“ Dabei konnte bei allen getesteten Mutationen eine Immunantwort und entsprechende Neutralisierung festgestellt werden.

    Es gab Immunantwort heißt: 2%, denn auch 2% sind eine Antwort. Und bei diesen zwei beiden Prozent wurde auch eine Neutralisierung beobachtet.

    Derzeit sei nicht absehbar, dass Mutationen die Wirkung der Impfstoffe stark beeinflussen würden.

    Dr. Hömke.

    Ähäm, dumm wie Stulle. Bisher liegen nur Studien vor, von denen die Breite der Mutationen nicht bekannt ist. Eine flächendeckende Impfung der Bevölkerung hat noch nicht mal angefangen, da stellt sich dieser Dummkopf hin und labert Scheiß.

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  3. The Spectator Index @spectatorindex

    JUST IN: UK regulators say there have been two suspected allergic reactions from yesterday’s coronavirus vaccinations and that those with a history of strong allergic reactions should not take the Pfizer vaccine for now.

    Die Aufsichtsbehörde des UK hat bekanntgegeben, daß es zwei verdächtige allergische Reaktionen bei den gestrigen Impfungen gegeben hat. Jene mit schon früher auftretenden heftigen allergischen Reaktionen sollen auf eine Impfung mit dem Pfizer-Vaccin verzichten.

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