Der Apokalyptiker-Virologe Drosten und seine Weltrettungsvisionen

Er ist ein Apokalyptiker der Moderne, der Virologe Professor Christian Drosten, omnipräsent in der Corona-Debatte, der Mann mit dem vernachlässigten Äußeren und dem Gesichtsausdruck eines getretenen Hundes – Lachen Fehlanzeige.

Er ist das dröge aber effektive Pandemie-Sprachrohr der Macht, nicht einer höheren, sondern einer verdammt irdischen, im Panik-Modus der Unterwürfigkeit, ein Möchte-Gerne-Prophet ohne Draht nach oben. Seine wissenschaftliche Existenz ist bestimmt von einer Suche – der Suche nach der pandemischen Apokalypse, der Rückkehr einer Corona-Variante der Spanischen Grippe, einer Art Corona-Pest der Neuzeit. Es ist sein Moment, den das Schicksal ihm beschieden hat, um Großes zu schaffen, um die Welt zu retten mit einem allumfassenden Hoffnungsentwurf: der Virus-Test für alle, die Einschränkung jeglicher Ansteckungen fördernder sozialer Nähe, die Impfung für alle als einziger dauerhafter Ausweg aus der Krise.

Der Kampf gegen das Virus erfolgt mit den Mitteln der psychologischen Kriegsführung wie etwa dem Zwang zum Maskentragen, um die Allgegenwärtigkeit der Gefahr in den Köpfen der Menschen zu verankern. Die „AHA-Formel“ bringt die wesentlichen Disziplinierungsfaktoren auf einen Nenner in Form einer Allgemeine Hysterie-Anordnung – seriöse Wissenschaft geht anders.

Erschreckenderweise scheint kaum einen Journalisten in den Mainstream-Medien die Widersprüchlichkeit der Drosten-Aussagen bezüglich des epidemiologischen Nutzens von Alltagsmasken auch nur im Mindesten zu irritieren, deren Demokratie-Ferne auch nur im Ansatz zu stören. Dabei machte Drosten bereits in der Corona-Virus-Update-Folge 15 des NDR vom 17. März 2020 unmissverständlich klar, welche Bedeutung er dem Maskentragen  zuschreibt und warum er dieses Zeichen der Unterwerfung empfehlen würde wenn genügend Masken erhältlich sind.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript130.pdf

Im März zweifelte Drosten noch an der Durchsetzbarkeit der Maskenpflicht in unserer Kultur angesichts des nur kleinen zu erwartenden Nutzens. Doch hat sich unsere westliche Gesellschaft nahezu lautlos und erschreckend schnell in eine autoritäre Unterwerfungskultur verwandelt, schneller, als ein im christlichen Glauben scheinbar autoritär erzogener Drosten wohl zu hoffen vermochte.

Auch Monate später, in der Folge 54 vom 1. September 2020 seines Podcast, bestätigte der Chef-Virologe einmal wieder die von Maskengegnern angeführte Schwäche der Masken, doch leitete er auch hier aus den harten Fakten völlig unsinnige Handlungsanweisungen her.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript222.pdf

Drosten:

 

Die Fantasie des Herrn Drosten schlägt schon mal bemerkenswerte Kapriolen. Der Wissenschaftler scheint nicht oft einkaufen zu gehen. Zigarettenraucher in einem deutschen  Supermarkt sind mir persönlich unbekannt.

Drosten:

 

In der Regel steht man im Supermarkt eher nicht den anderen Kunden direkt gegenüber und pustet ihnen einen geradlinigen Luftstrahl ins Gesicht. Steht jemand direkt neben einer anderen Person an einem Regal, müsste dieser wegen des seitlichen Austretens sogar mehr Aerosol abbekommen als ohne Maske. Außerdem wird meist durch die Nasenlöcher eher nach unten ausgeatmet, aber das ist ja zu vernachlässigen in der Drosten-Logik „Schaden ist Nutzen“ frei nach Orwell.

Schon im Jahr 2009 und 2010 zur Zeit der Schweinegrippe wartete der bei Politikern und Medienvertretern hoch angesehene Virologe sehnlichst auf die nächste weltweite Pandemie-Katastrophe, und schon damals warnte er vor einer zweiten Welle, auch wenn die erste Schweinegrippe-Welle noch auf sich warten ließ. Und er verherrlichte bereits 2010 den Einsatz von Impfstoffen in einer Form, die an jeglichem Verantwortungsbewusstsein zweifeln lässt. Drostens Prophezeiungen zur Schweinegrippe sollten sich nicht erfüllen, seine völlig überzogenen Warnungen blieben ohne Konsequenzen – für ihn als auch für die deutsche Bevölkerung.

 

https://www.sueddeutsche.de/wissen/schweinegrippe-die-welle-hat-begonnen-1.140006

  1. Mai 2010, 20:57 Uhr

Der Leiter des Instituts für Virologie der Universitätsklinik Bonn, Prof. Christian Drosten sagte, es gebe eine drastische Zunahme der Erkrankungen in Süddeutschland. Er gehe davon aus, dass die Welle von Süden aus in einem Zeitraum von fünf bis sechs Wochen über Deutschland hinwegziehen werde…

Drosten rief dringend dazu auf, sich gegen die Schweinegrippe impfen zu lassen. „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“

Am Freitagabend war in der Bonner Klinik eine 48 Jahre alte Mutter von vier Kindern an den Folge einer Schweinegrippeinfektion gestorben. Sie hatte keine bekannten Vorerkrankungen, die den schweren Krankheitsverlauf erklären würden.

RKI-Chef Hacker räumte ein, dass der Start der Massenimpfung gegen die Schweinegrippe schleppend verlaufe. Offizielle Zahlen gebe es aber nicht. Er erwarte, dass die Impfbereitschaft mit zunehmender Information über die Aktion steigt

 

Der deutsche Staat hatte Ende 2009 bis Anfang 2010 ca. 34 Millionen Impfdosen des schnell mit einem Impfverstärker zusammen gemixten Impfstoffs Pandemrix gekauft. Es sprach sich jedoch bald herum, dass die Schweinegrippe, die hauptsächlich die unter 50-Jährigen traf, meist milder verlief als herkömmliche Influenza-Erkrankungen, der Impfstoff hingegen schwere Nebenwirkungen auslösen konnte und so manch einer länger an den Folgen der Impfung als am Infekt selbst zu leiden hatte. Drostens Bemerkung „Bei der Erkrankung handelt es sich um eine schwerwiegende allgemeine Virusinfektion, die erheblich stärkere Nebenwirkungen zeitigt als sich irgendjemand vom schlimmsten Impfstoff vorstellen kann.“ ist daher schlichtweg eine die Allgemeinheit gefährdende Verdrehung der Realität. Vor zehn Jahren ließ sich noch keine Massenhysterie erzeugen, die geeignet war, die Bevölkerung von einer Massen-Impfung zu überzeugen und ca. 28 Millionen Impfdosen mussten ungenutzt entsorgt werden.

Welche Folgen ein nicht sorgfältig in Langzeitstudien über mindestens fünf Jahre auf Nebenwirkungen untersuchter Impfstoff haben kann, wird unfreiwillig in folgendem Artikel deutlich, bei dem es um Pläne geht Freiwillige gezielt mit Corona  zu infizieren, um die Wirksamkeit von Corona-Impfstoff-Kandidaten schneller überprüfen zu können.

 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-impfstoff-absichtliche-infektionen-was-die-plaene-in-grossbritannien-bedeuten-a-5af8c50d-4149-413b-9a72-e4bae40468b0

25.09.2020, 15.32 Uhr

… Ab Januar sollen in London die ersten sogenannten Human-Challenge-Studien anlaufen, bei denen Freiwilligen das Coronavirus injiziert wird, um die Wirksamkeit eines potenziellen Impfstoffes zu testen. 

Mehrere Pharmakonzerne haben bereits mitgeteilt, nicht an den in Großbritannien geplanten Human-Challenge-Studien beteiligt zu sein. Darunter AstraZeneca, Sanofi, Moderna und Biontech, deren Impfstoffkandidaten bereits in klinischen Studien geprüft werden. Bewähren sich die potenziellen Vakzine in den entscheidenden Studien der Phase III, könnten Covid-19-Impfstoffe also auch ohne Challenge-Studien zugelassen werden.

Welche Risiken bestehen für Probanden?

Teilnehmer von Challenge-Studien sind einem mehrfachen Risiko ausgesetzt:

Zum einen kann der Impfstoff unerwünschte Nebenwirkungen auslösen,

zum anderen besteht die Gefahr für einen schweren Verlauf von Covid-19, wenn sich das Vakzin als unwirksam erweist.

Zudem ist denkbar, dass die Impfung die Erkrankung sogar noch verstärken könnte. Das wurde beispielsweise bei Tierversuchen mit Impfstoffkandidaten gegen die eng verwandten Coronaviren Sars und Mers beobachtet. In diesem Fall würden die Versuche abgebrochen…

 

Diejenigen Pharmakonzerne, die sich bereits in der dritten Testphase befinden,  wollen erwartungsgemäß nicht an den Human-Challenge-Studien teilnehmen. Sie hoffen auf eine Schnellzulassung bereits Anfang oder Mitte 2021, nach Studien mit um die 60 000 Teilnehmern, deren Ansteckungsrate dann nur über wenige Monate untersucht werden kann in einem von Corona stark betroffenen Land. Über mögliche Spätschäden durch die Impfung können nach so kurzer Zeit keine zuverlässigen Angaben gemacht werden. Die Corona-Massenimpfung wäre dann eine Art Human-Challenge-Feldversuch nach dem Prinzip des Russischen Roulettes. Sollte unter 1000 Geimpften statistisch einer schwer erkranken, mit tödlichen Folgen oder lebenslangen schweren Gesundheitsschäden,  dann könnte man sich ausrechnen, wie viele der ca. 80 Millionen Deutschen um welchen Preis geschützt werden sollen.

Wer soll den Preis bezahlen?

Damit ältere Menschen wie die meisten Politiker weniger Angst vor Corona haben dürfen müssen die Jungen leiden. Wobei es nach einer Schnellentwicklung eines völlig neuen Impfstoffs keineswegs gesagt ist, dass der Impfschutz bei der Risikogruppe auch nur  die 30 Prozent zu überschreiten vermag. Der schlimmste Impfstoff könnte durchaus mehr Schaden anrichten als durch Covid-19 bei uns in Deutschland jemals zu erwarten wäre – vor allem bei den Jüngeren, denen kaum schwere Verläufe drohen. Durch den Infekt nicht ernsthaft bedrohte Personen durch eine Impfung zu gefährden ist ethisch absolut nicht vertretbar.

Unsere Politiker haben in der Corona-Krise schnell gelernt, dass diejenigen den größten Zuspruch in der Bevölkerung erhalten, die die strengsten Corona-Maßnahmen anordnen. Dies ist auch der einzige Grund, warum unser NRW-Ministerpräsident Armin Laschet auf einmal seinen Chef-Virologen Streeck ignoriert und als erstes Bundesland nach den Sommerferien die Maskenpflicht im Unterricht beschlossen hatte. Die durch Medien und Star-Virologen wie Drosten erzeugte Massenhysterie ist mittlerweile so weit fortgestritten, dass es sich trotz beendeter Maskenpflicht im Unterricht nur wenige Schüler trauen, den Seuchenlappen wenigstens am Sitzplatz einmal abzunehmen. Der blinde Glaube an die Schutzwirkung der nachweislich Virus-durchlässigen Alltagsmasken ist dermaßen stark, dass sicherlich breite Proteste drohen würden, wenn die Maskenpflicht beim Einkaufen, in öffentlichen Gebäuden und in Bus und Bahn mal eben aufgehoben würde. Ein Großteil unserer mittlerweile schwer wahrnehmungsgestörten Gesellschaft kann nicht mehr ohne Maske – die irrationale Angst vor dem vergleichsweise geringen Lebensrisiko Corona ist für viele Menschen scheinbar unüberwindbar geworden. Die Lebensangst wurde zentral fokussiert auf eine einzige Bedrohung. Und diese rechtfertigt in den Augen einer erschreckenden Mehrheit die Aufgabe rechtsstaatlicher Grundprinzipien, der Menschenwürde und des normalen menschlichen Zusammenlebens. Sie verstecken sich hinter ihren Masken, selbst unterdrückt, andere unterdrückend und die Politiker nutzen die Gunst der Stunde, um den Machtanspruch der Exekutive zu etablieren. Wissenschaftler wie Drosten liefern dazu die Rechtfertigung. Die Weltsicht des 48-Jährigen Christian Heinrich Maria Drosten scheint stark durch seine katholische Erziehung geprägt worden zu sein, seine Eltern – im Emsland ansässige Bauern – schickten ihren Sohn auf das Gymnasium Marianum in Meppen, eine katholische Privatschule in Trägerschaft der Schulstiftung des Bistums Osnabrück.

https://www.marianum-meppen.de/projekte/forum_marianum.html

Drosten wirkt auf mich wie die Gallionsfigur einer „neu-religiös“ motivierten apokalyptischen Bewegung, die meint, durch einen totalitären Hygienestaat mit Zwangsimpfungen und Zwangsverhüllung von Mund und Nase einen Ansatz zur Überwindung der menschlichen Weltangst gefunden zu habe. Es ist der Hoffnungsentwurf einer zutiefst lebensfeindlichen Persönlichkeit, im Internet schon mal als „Wirrologe“ bezeichnet.

 

https://www.bpb.de/apuz/151302/kurze-geschichte-der-apokalyptik

11.12.2012 | Von: Michael Tilly

… Die religiös begründeten Abgrenzungsbestrebungen der apokalyptischen Bewegung haben nicht nur eine religiöse, sondern auch eine soziale Funktion. Im Rahmen der apokalyptischen Vorstellungswelt wird als Konsequenz abweichenden Verhaltens die zukünftige Bestrafung im universalen Endgericht erwartet und zugleich der gegenwärtige Ausschluss aus der eigenen Gruppe vollzogen… Während der „kupierten“ säkularen Apokalyptik demnach prinzipiell keine Hoffnung auf Erlösung innewohnt, enthält die christliche Apokalyptik einen grundsätzlichen Ansatz zur Überwindung der menschlichen Weltangst in einer bedrängenden Gegenwartssituation durch einen übergreifenden und sinnstiftenden Hoffnungsentwurf.

 

Der Hoffnungsentwurf des christlichen Apokalyptikers Drosten beruht auf der Entwicklung von Impfstoffen. Das Fatale daran ist die Alternativlosigkeit, mit der dieser sicherlich begnadete Forscher sein Sendungsbewusstsein meint ausleben zu müssen – und das mit einer logisch nicht nachvollziehbaren Widersprüchlichkeit. Drosten betont einerseits, dass Wissenschaftler nicht dazu da seien, politische Entscheidungen zu treffen, gleichzeitig aber malt er die Gefahr einer zweiten Welle an die Wand und warnt eindringlich vor einer Wiedereinsetzung der verfassungsmäßig garantierten Grundrechte und einer Abschwächung bzw. Nicht-Verschärfung der Maskenpflicht. Viele der militanten Maskenbefürworter verhalten sich mittlerweile ähnlich widersprüchlich wie ihr „Wirrologen“-Vorbild. In den staatlich festgelegten Gefahrenzonen tragen sie streng ihre Pflichtverhüllung, während sie bei privaten Treffen mit Freunden, Bekannten und Unbekannten kuschelig eng beieinander sitzen, nach dem Motto: wo keine Maskenpflicht, da kein Virus.

Der Geist der apokalyptischen Bewegung hat bei uns längst Fuß gefasst: bei Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen drohen nicht nur Bußgelder, sondern auch die moralische Ächtung. Den Maßnahmen-Verweigerern wird die Schuld zugeschoben an der weiteren Ausbreitung von Covid-19. Sie werden präventiv aus der Gruppe der Linientreuen ausgeschlossen, von der Teilnahme am öffentlichen Leben, vom Einkaufen und teilweise auch von der Erwerbstätigkeit. Die Übergriffe auf sogenannte „Maskenverweigerer“ werden zunehmen, die psychischen und körperlichen Spätschäden durch das  Maskentragen auch. Wir dürfen nicht verlernen, unsere Gefühle zu zeigen, und wir dürfen nicht akzeptieren, uns wie in asiatischen Kulturen üblich eine „Schamkultur“ aufzwingen zu lassen. Wir müssen aufhören, den Atem eines jeden Menschen in unserer Nähe als mögliche Infektionsquelle zu fürchten. Und wir müssen endlich akzeptieren, dass die Lebensrisiken Bestandteil des Lebens sind. Wir sollten dafür kämpfen,  in unsere alte Normalität zurückfinden zu dürfen – nicht  hinter eine Maske gezwungen, sondern in Freiheit!

 

 

 

 

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