Die Corona-Impfung – Problem oder Lösung?

„Ein Corona-Impfstoff ist nicht die Lösung unserer Probleme, sondern ein unbekanntes neues!“

Das soll nicht heißen, dass solch eine Impfung für die Risikogruppen nicht eine gewisse Lösung bereithalten könnte – wenn der Impfstoff ausreichend wirksam ist oder zumindest vor einem schweren Verlauf zu schützen vermag.

Kein Grippe-Impfstoff hat eine Schutzwirkung von mehr als 70 Prozent, in schlechten Jahren kann auch nur 30 Prozent erreicht werden oder der Erreger ist im Impfcocktail aus dem Vorjahr überhaupt nicht enthalten. Influenza- als auch Corona-Viren mutieren, was eine ständige Anpassung eines Corona-Impfstoffs mit jährlicher Neu-Impfung erforderlich machen würde.

Meine eigenen Erfahrungen mit der jährlichen Grippeimpfung sind eher bescheiden. Ich habe mich einige Jahre lang im Herbst impfen lassen und bin regelmäßig wenige Tage später an einem grippalen Infekt erkrankt, wohl durch die vorübergehende Schwächung des Immunsystems, das an meinem Arbeitsplatz aufgrund der Fülle an verbreiteten Viren und Bakterien ständig beansprucht wird. Auch bin ich im Jahr 2009 an der neuen Schweinegrippe erkrankt, als ich gegen Influenza geimpft war. Im letzten Winter hatte ich Mitte Februar wahrscheinlich eine Influenza-Grippe-Erkrankung, wobei auch Covid-19 nicht ganz auszuschließen ist. Meine Symptome hätten durchaus passen können, aber damals wurden nur Erkrankte mit erwiesenem Kontakt zu Corona-Positiven getestet. Neben dem schleichenden Beginn der Erkrankung, angefangen mit Halsschmerzen, hatte ich zwei Tage und Nächte 39,7 °C Fieber, dabei entwickelte sich ein einwöchiger Geschmacksverlust und ein fast vier Wochen anhaltender Reizhusten mit anhaltender Schwäche und Schwindel. Richtig fit war ich erst wieder nach ganzen sechs Wochen – so lange hatte mich vorher noch keine Grippe beeinträchtigt.

Doch auch die Influenza wurde bei mir bislang kein einziges Mal ärztlich diagnostiziert und durch einen Test belegt. In diesem Winter notierte die Ärztin in Vertretung wie üblich einen „grippalen Infekt“, was ich trotz eindeutig vorhandener schwerer Grippesymptome in all den Jahren ständig erlebt habe. Wenn außer sehr hohem Fieber – in manchen Jahren über drei Tage lang bis fast 41°C – Symptome wie Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, extreme Schwäche, eine virale Bronchitis und gelegentlich auch ein vorübergehender Geschmacksverlust auftreten, aber keine Komplikationen wie bakterielle Sekundärinfektionen hinzukommen, dann ersparen sich die meisten Ärzte mit der Diagnose „grippaler Infekt“ wohl gerne die offizielle Meldung des Influenza-Falles. Es ist davon auszugehen, dass diese Vorgehensweise nicht nur meine behandelnden Ärzte und mich betrifft. Folglich werden die jährlichen Zahlen an Influenza-Erkrankten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht im Entferntesten das tatsächliche Ausmaß der jährlich auftretenden „Winter-Pandemien“ wiederspiegeln. Zurzeit werden wöchentlich mehr als eine Million Menschen auf Covid-19 getestet. Die Rate der positiven Testergebnisse verharrt trotz enorm ausgeweiteter Tests – fast ausschließlich an Gesunden –  bei unter einem Prozent und liegt derzeit bei 0,74 Prozent. In einer unbekannten da von den meisten Test-Laboren nicht übermittelten Zahl an Fällen sind zum Nachweis des Virus mittels PCR-Technik 30 oder mehr Vermehrungszyklen des Viruserbguts erforderlich. Das bedeutet dann, dass bei diesen positiv getesteten Personen überhaupt kein vermehrungsfähiger Virus vorhanden ist und die Betroffenen nicht ansteckend sein können. Sicherlich ist zu beachten, dass bereits vor Ausbruch der Erkrankung für eine Ansteckung ausreichende Mengen an Viren ausgeschieden werden können und das die PCR-Test-Nachweis-Zyklen zu Beginn der Inkubationszeit hoch sein können um binnen weniger Tage oder Stunden deutlich abzunehmen, weil die Vermehrung im Körper des Infizierten erst an Fahrt aufnehmen muss. Treten jedoch in Folge des positiven Tests überhaupt keine Krankheitssymptome auf, so ist eine tatsächliche Infektion mit Covid-19 stark anzuzweifeln und eher ein falsch positives Ergebnis anzunehmen. Quarantäne-Maßnahmen stellen in diesen Fällen einen ungerechtfertigten Freiheitsentzug dar,  für den der Staat finanziell entschädigen als auch für mögliche Folgeschäden aufkommen müsste – wenn wir uns denn in einem funktionierenden Rechtsstaat bewegen würden. Der real existierende „Rechtsstaat“ würde mir erwartungsgemäß kein Recht geben. Die Spezifität eines PCR-Tests kann nie 100 Prozent betragen. Angeblich soll dies bei den deutschen Testverfahren dennoch der Fall sein, weil zumindest einige Labore auf mehrere RNA-Sequenzen testen oder bei positivem Testergebnis angeblich anhand eines Tests einer anderen Firma eine Überprüfung vornehmen sollen. Es ist nicht bekannt, wie viel Testungen nach welchen Vorgaben durchgeführt werden, da keine einheitlichen Standards existieren. Es würde schon genügen, wenn „falsch positiv“ bedeuten würde, dass halt keine Ansteckungsgefahr besteht, weil der symptomlose Corona-Positive vielleicht Fragmente von Covid-19 oder einem anderen Corona-Virus nach einer überstandenen Infektion in sich trägt, die den hochempfindlichen Test  zwar auslösen aber eben keinen Ausbruch der Erkrankung Covid-19 nachweisen.

 

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/corona-viele-gesundheitsaemter-wissen-nicht-wie-ansteckend-infizierte-sind-1.5021679

  1. September 2020, 7:01 Uhr

… Dabei könnten die Testlabore sehr wohl eine Aussage darüber treffen, wie viele Sars-CoV2-Viren ein Patient in sich trägt: Den entscheidenden Hinweis auf die Viruslast gibt der Ct-Wert („Cycle threshold“). Er zeigt an, wie viele Runden die PCR-Methode angewendet werden muss, bis sich das Virus nachweisen lässt… Bei einem Patienten mit vielen Viren im Körper schlägt der Test häufig nach 10 bis 15 Runden an, sagen Labormediziner. Wenn die PCR aber mehr als 30 Runden braucht, um genügend Viruserbgut zusammenzuhaben, ist ein Patient sehr wahrscheinlich nicht mehr ansteckend… Doch die Labore stoppen ihre PCR-Analysen nicht bei einem Ct-Wert von 30, sondern in der Regel erst bei 37 oder 40, wie Uwe Dittmer erläutert, Vizepräsident der Gesellschaft für Virologie und Leiter der Virologie am Universitätsklinikum Essen. Dadurch erhalten zahlreiche Infizierte trotz vernachlässigbarer Virenzahl in ihrem Körper ein positives Testergebnis. Der Epidemiologe Michael Mina von der Harvard-Universität hatte deshalb vor wenigen Tagen in der New York Times dafür plädiert, den Ct-Grenzwert auf 30 festzulegen. Die Zeitung hatte berichtet, dass bis zu 90 Prozent der PCR-Tests aus Nevada, Massachusetts und New York so hohe Ct-Werte haben, dass die Patienten kaum noch infektiös sind.

So hoch ist der Anteil von Testergebnissen mit einem Ct-Wert von mehr als 30 in Deutschland vermutlich nicht. In den USA würden Proben häufig nicht im tiefen Rachen genommen, sagt der Virologe Dittmer, sondern nur mit Speichel; dort finden sich aber weniger Viren. Beim Laborverbund LADR mit Sitz in Schleswig-Holstein hatten 49 Prozent der 963 positiven Testergebnisse seit Ende Juli einen Ct-Wert über 30, teilt dessen Geschäftsführer Jan Kramer mit, … Darin seien auch Nachtestungen und Verlaufskontrollen enthalten, die in der Regel weniger Viren enthielten als die Proben am Höhepunkt der Infektion…

Doch das RKI macht Ämtern und Laboren keine Vorgaben zum Ct-Wert. Dabei könnte dessen Analyse nicht nur unnötige Quarantäne-Verordnungen verhindern. Die Gesundheitsämter könnten zudem leichter Superspreader ausfindig machen und verfolgen…

 

Ich frage mich, warum es keine Untersuchungen hierzu in Deutschland gibt und warum die Zahl der Test-Zyklen nicht begrenzt wird. Diese unwissenschaftliche rechtsstaatlich unzulässige Vorgehensweise lässt auf ein politisch beabsichtigtes Befeuern der Pandemie-Lage schließen. Die Anzahl an positiv Getesteten sagt nichts aus über den Stand einer Pandemie. Wenn die Zahl an schwer Erkrankten und Verstorbenen auf gleichbleibend niedrigem Niveau verharrt, dann sind freiheitseinschränkende, existenzgefährdende als auch gesundheitsschädliche Zwangsmaßnahmen der Regierung verfassungswidrig.

Eine Schaden-Nutzen-Abwägung scheint auch bei den aktuell angedachten Impfvorhaben völlig zu unterbleiben. Deutschland hat mal eben zusammen mit anderen EU-Ländern 400 Millionen Impfdosen des in der Entwicklung befindlichen AstraZeneca-Impfstoffs vorbestellt. Dieser bislang wohl aussichtsreichste Kandidat für eine baldige Zulassung befindet sich bereits in der entscheidenden Testphase III der klinischen Prüfung mit mehreren Zehntausend Teilnehmern. Vor einigen Tagen wurden die Tests gestoppt, weil eine britische Probandin an einer Entzündung des Rückenmarks, die oft durch Virusinfektionen ausgelöst wird, erkrankt war. Wie bereits bei einem ersten im Juli aufgetretenen Fall hat das Unternehmen nun angekündigt, die Testreihe fortzusetzen, weil angeblich kein Zusammenhang mit der Impfung bestehe. In beiden Fällen soll eine unerkannte Multiple Sklerose für die gemeldete Nebenwirkung verantwortlich sein. Undiagnostizierte Multiple Sklerose erscheint mir bei den bislang 18 000 Probanden der Studien von AstraZeneca als etwas überrepräsentiert im Vergleich zum normalen Auftreten  in der Bevölkerung. Personen, die an Impfstoff-Testreihen teilnehmen, werden vorher in der Regel gründlich auf ihren Gesundheitszustand hin untersucht. Außerdem wäre bei Zutreffen der angegebenen Neu-Diagnosen zu erwarten, dass diese Corona-Impfung bei bislang gesunden Multiple Sklerose-Erkrankten einen ersten lebensbedrohlichen Schub der Erkrankung auslösen kann, diese also unter keinen Umständen geimpft werden dürften.

 

https://www.tagesschau.de/ausland/astrazeneca-corona-impfstofftest-101.html

Stand: 12.09.2020 17:38 Uhr

… Nach einer mehrtägigen Unterbrechung hat die Universität Oxford eine Wiederaufnahme der Tests für ihre Corona-Impfstoffentwicklung mit dem Pharmakonzern AstraZeneca angekündigt…

Nun stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen nicht diagnostizierten Fall von Multipler Sklerose handelte, der nicht mit dem Impfstoff in Zusammenhang stand, teilte die Universität Oxford mit…

 

https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2020-09/pharmakonzern-astrazeneca-corona-impfstoff-tests-studie-stopp

  1. September 2020, 17:24 Uhr

… Der britisch-schwedische Pharmakonzern AstraZeneca hat die klinische Studie für seinen Corona-Impfstoff nicht zum ersten Mal gestoppt. Dies berichtet die Nachrichtenwebsite Statnews unter Berufung auf Aussagen von Konzernchef Pascal Soriot während einer Videokonferenz mit Investoren am Mittwoch. Demnach waren die Tests mit dem Vakzin bereits im Juli unterbrochen worden, als ein Teilnehmer neurologische Symptome zeigte. Soriot zufolge wurde damals aber eine Multiple Sklerose diagnostiziert und ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen…

 

Es kann nur darüber spekuliert werden, für welche weiteren Corona-Risiko-Gruppen-Angehörigen diese Impfung unter Umständen ein größeres Risiko bergen könnte als  eine Erkrankung mit Covid-19. Überhaupt erscheint mir der Einsatz dieses Impfstoffs bei Menschen untere 65 ohne Vorerkrankungen bereits in Anbetracht der in der 2. Testphase festgestellten regulären Nebenwirkungen als unverantwortlich und wenig zielführend.

In den Medien werden die Nebenwirkungen des Corona-Impfstoffs der Universität Oxford generell als leicht beschrieben und damit als hinnehmbar angesehen.

 

https://www.derstandard.de/story/2000118874325/studie-bestaetigt-wirkung-von-corona-impfstoff-der-uni-oxford

Klaus Taschwer

  1. Juli 2020, 18:50

… Konkret berichten die Wissenschafter im britischen Fachblatt „The Lancet“ von Ergebnissen der kombinierten klinischen Phase 1 und 2 mit 1.077 menschlichen Probanden. Und diese Tests zeigten, dass die Injektion zur Bildung von Antikörpern und T-Zellen (einer Art von weißen Blutkörperchen) führte, die das Coronavirus bekämpfen können.

Der Impfstoff namens ChAdOx1 nCoV-19 wird aus einem genetisch manipulierten Adenovirus hergestellt, das bei Schimpansen eine Erkältung verursacht. Dieses Virus wurde stark modifiziert – erstens, damit es keine Infektionen beim Menschen verursachen kann, und zweitens, damit es einem Coronavirus stärker ähnelt…

Zudem ist auch noch ungeklärt, ob und wie gut das Vakzin bei älteren Erwachsenen funktioniert: Grippeimpfungen etwa bieten älteren Menschen, deren Immunsystem weniger gut funktioniert als das von jüngeren Menschen, deutlich weniger Schutz. Grundsätzlich sollte der Impfstoff im Idealfall vor einer Infektion schützen. Aber die Wissenschafter gäben sich auch damit zufrieden, wenn er stattdessen die Schwere der Krankheit lindern könnte. Sprich: Die Menschen werden weniger krank und müssen nicht sterben.

Leichte Nebenwirkungen

Bei den geimpften Probanden traten keine gefährlichen Nebenwirkungen auf, jedoch entwickelten 70 Prozent der Studienteilnehmer entweder Fieber oder Kopfschmerzen. Die Forscher sagen, dass dies mit Paracetamol behandelt werden könnte…

 

Genaueres zu den Nebenwirkungen mit und ohne die erwartungsgemäß die Beschwerden vermindernde aber teilweise verlängernde Paracetamol-Gabe erfährt man  in dem ausführlichen Artikel der britischen Zeitschrift „The Lancet“, aus dem ich eine Passage zitieren möchte nebst Abbildungen.

 

https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(20)31604-4/fulltext

56 participants in the ChAdOx1 nCoV-19 group and 57 in the MenACWY group received prophylactic paracetamol. In those who did not receive prophylactic paracetamol, 328 (67%) of 487 participants in the ChAdOx1 nCoV-19 group and 180 (38%) of 477 participants in the MenACWY group reported pain after vaccination, which was mostly mild to moderate in intensity). With prophylactic paracetamol, pain was reported by fewer participants: 28 (50%) in the ChAdOx1 nCoV-19 group and 18 (32%) in the MenACWY group. Tenderness of mostly mild intensity was reported in the ChAdOx1 nCoV-19 group by 403 (83%) participants without paracetamol and 43 (77%) with paracetamol, and in the MenACWY group by 276 (58%) participants without paracetamol and 26 (46%) with paracetamol.

Fatigue and headache were the most commonly reported systemic reactions. Fatigue was reported in the ChAdOx1 nCoV-19 group by 340 (70%) participants without paracetamol and 40 (71%) with paracetamol and in the MenACWY group by 227 (48%) participants without paracetamol and 26 (46%) with paracetamol, whereas headaches were reported in the ChAdOx1 nCoV-19 group by 331 (68%) participants without paracetamol and 34 (61%) with paracetamol and in the MenACWY group by 195 (41%) participants without paracetamol and 21 (37%) participants with paracetamol.

Other systemic adverse reactions were common in the ChAdOx1 nCoV-19 group: muscle ache (294 [60%] participants without paracetamol and 27 [48%] with paracetamol), malaise (296 [61%] and 27 [48%]), chills (272 [56%] and 15 [27%]); and feeling feverish (250 [51%] and 20 [36%]). In the of ChAdOx1 nCoV-19 group, 87 (18%) participants without paracetamol and nine (16%) participants with paracetamol reported a temperature of at least 38°C, and eight (2%) patients without paracetamol had a temperature of at least 39°C. In comparison, two (<1%) of those receiving MenACWY reported a fever of at least 38°C, none of whom were receiving prophylactic paracetamol…

 

 

Figure 1Solicited local (A) and systemic (B) adverse reactions in first 7 days after vaccination as recorded in participant symptom electronic diaries

Day 0 is the day of vaccination. P=60-min post-vaccination observation period in the clinic. MenACWY=meningococcal group A, C, W-135, and Y conjugate vaccine. *Mild: 38·0°C to <38·5°C; moderate: 38·5°C to <39·0°C; severe: ≥39·0°C. †Self-reported feeling of feverishness…

 

Die Diagramme zu A beziehen sich auf die lokalen Nebenwirkungen. Vergleicht man Schmerzen und Empfindlichkeit an der Impfstelle bei den Corona-Geimpften mit denen der Vergleichsgruppe aus der unter anderem Meningokokken-Impfung, so zeigt sich bereits hier eine stärkere Belastung durch die Corona-Impfung, auch wenn die Symptome bei den meisten mild ausfallen. Dramatischer sieht es bei den Diagrammen zu B aus, die die Symptome bis zu sieben Tage nach der Impfung zusammenstellen, mit und ohne Gabe von Paracetamol. Die beiden oberen Diagramm-Reihen stellen die Nebenwirkungen der 487 Corona-Impfteilnehmer dar, die unteren beiden Reihen diejenigen der gegen Meningokokken geimpften 477 Teilnehmer. Es sind bei einem beachtlichen Anteil der laut vorheriger gründlicher Untersuchung gesunden Probanden mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren (18-55 Jahre, mittlere 50 Prozent zwischen 28 und 44 Jahren) meist an den ersten beiden Tagen nach der Impfung, am stärksten am ersten Tag danach aber in einigen Fällen auch bis zu sieben Tage lang folgende Nebenwirkungen aufgetreten: Schüttelfrost, Müdigkeit, Fieber, fiebriges Gefühl, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Unwohlsein, Muskelschmerzen und Übelkeit, nicht nur in milder sondern auch in moderater und teilweise auch in starker Form. Ohne Paracetamol fühlten sich 51 Prozent der Corona-Geimpften fiebrig, 18 Prozent hatten mindestens 38°C Fieber, zwei Prozent mindestens 39 °C. Selbst mit Paracetamol – einem Fiebersenker – hatten 16 Prozent dieser Versuchspersonen ebenfalls Fieber von mindestens 38°C. Mit diesen Nebenwirkungen wären bei einer Impfung der gesamten Bevölkerung folglich mehrere Millionen Menschen zunächst einmal arbeitsunfähig krank, ein völlig unhaltbarer Zustand, wenn man bedenkt, dass ca. 80 Prozent der Corona-Infektionen mild verlaufen sollen und man schließlich auch nur dann krank werden kann, wenn man sich vorher angesteckt hat.

Das Ergebnis dieser Studie erinnert ein wenig an die Auswirkungen der Schweinegrippe-Impfung im Herbst 2009, nach der viele Geimpfte gerade unter Ärzten und bei der Polizei wegen erheblicher Krankheitssymptome ein bis zwei Wochen arbeitsunfähig waren.

Ein Spiegel-Artikel von 2018 berichtet außerdem über schwere Nebenwirkungen, die deutlich machen, was eine übereilte Impfstoffentwicklung für gravierende Folgen haben kann. Der Artikel sollte von jedem gelesen werden, der einer Corona-Impfung unkritisch entgegensieht. Glücklicherweise war die Impfbereitschaft in Deutschland 2009 und Anfang 2010 gegen die bereits abflauende wenige Tote einfordernde Schweinegrippe sehr gering.

 

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfstoff-pandemrix-risiken-wurden-ignoriert-a-1229144.html#:~:text=Bei%20Arepanrix%20waren%20es%207,den%20Zeitpunkt%20der%20Impfung%20beobachtet.

Von Irene Berres und Magdalena Hamm

21.09.2018, 11.23 Uhr

Es musste schnell gehen im Sommer 2009. Nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Schweinegrippe zur weltweiten Seuche erklärt hatte, aktivierten die Behörden rund um den Globus ihre Notfallpläne. Ein Schweinegrippe-Impfstoff musste her, in kürzester Zeit, für Millionen Menschen. Nur so, das war der Gedanke dahinter, könne der Mensch die Macht über die Verbreitung des Virus zurückgewinnen…

Um die Produktion zu beschleunigen, mischte GSK seinem Impfstoff einen Wirkverstärker bei… Demnach zeichnete sich schon zu Beginn der Impfkampagne ab, dass der in Europa produzierte und angewendete Impfstoff Pandemrix deutlich häufiger zu Meldungen von Nebenwirkungen führte als sein kanadisches Pendant – obwohl die Mittel beide von GSK mit dem gleichen Wirkstoff und dem gleichen Wirkverstärker hergestellt wurden. Mögliche Ursache könnten Spuren sonstiger Stoffe sein, die bei der Produktion in den europäischen Impfstoff gelangten…

Zu den deutlich häufigeren Nebenwirkungen zählen unter anderem ein allergischer Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen, Gefäßentzündungen und Gehirnentzündungen. Alle Nebenwirkungen wurden um den Zeitpunkt der Impfung beobachtet. Dadurch ist zwar noch nicht bewiesen, dass die Impfung auch der Auslöser war. Die Meldungen pro eine Million Dosen blieben jedoch von Dezember 2009 bis März 2010 weitgehend konstant…

„Die Zahlen zu Nebenwirkungen von Pandemrix überraschen mich überhaupt nicht“, sagt Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des pharmakritischen „Arznei-Telegramms“. „Ich habe schon damals gesagt, dass die Schweinegrippe benutzt wird, um in Deutschland ein Großexperiment zu starten mit einem Impfstoff, der nicht ausreichend getestet und daher für eine Massenimpfung ungeeignet ist.“

Dem Bericht zufolge summierte sich die Zahl der gemeldeten schweren Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Pandemrix bis Ende 2018 auf mehr als 5000. Schätzungen gehen davon aus, dass nur rund zehn Prozent der Nebenwirkungen von Arzneimitteln dokumentiert werden – die Zahl der tatsächlich aufgetretenen schweren Nebenwirkungen dürfte also noch deutlich höher liegen…

Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte.“ …

Trotz der aktuellen Analyse sieht Becker-Brüser noch immer den Wirkverstärker als größtes Problem von Pandemrix…

Zumindest eine schwere Nebenwirkung von Pandemrix ist mittlerweile recht gut untersucht. Nach den Massenimpfungen erkrankten auffällig viele Menschen an Narkolepsie, einer unheilbaren Schlafkrankheit. Das Problem wurde erst Monate nach Ende der Impfkampagnen bekannt. Unter den etwa 30 Millionen geimpften Europäern kam es zu rund 1300 Fällen von Narkolepsie, die mit dem Mittel in Verbindung stehen sollen. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche…

 

Die Corona-Impfung der Uni Oxford mag für gewisse Risiko-Gruppen trotz Impfrisiken in Abwägung mit der Schwere des zu erwartenden Krankheitsverlaufs auch bei Rückzug der Pandemie und leichter Mutation des Virus noch eine brauchbare Option sein. Eine komplette Bevölkerung ohne tatsächliche Notwendigkeit mit solch einem Impfstoff durch impfen zu lassen halte ich jedoch für Körperverletzung und in Bezug auf die Gesundheitsgefahren durch die Impfung für grob fahrlässig. Selbst eine herkömmliche Impfung gegen Influenza wird schließlich nicht für Jedermann empfohlen.

Ich glaube kaum, dass die anderen in der Testung befindlichen Impfkandidaten besser abschneiden werden als der Oxford-Impfstoff. Die mRNA-Impfstoffe erscheinen mir bereits in ihrer Konzeption als äußerst fragwürdig.

 

https://www.n-tv.de/wissen/Nebeneffekte-von-Corona-Impfmittel-unklar-article21894677.html

DIENSTAG, 07. JULI 2020

Im Rennen um sogenannte mRNA-Impfstoffe gegen das Coronavirus gibt es derzeit noch kaum Informationen über mögliche Nebenwirkungen. Da es noch keinen zugelassenen mRNA-Impfstoff für Menschen gebe, sei die Frage nach Nebenwirkungen eine der ganz wichtigen, die jetzt mit den laufenden klinischen Prüfungen geklärt werde…

Eine sogenannte Phase-1-Studie mit einem mRNA-Impfstoff wird derzeit etwa beim Tübinger Unternehmen Curevac durchgeführt. mRNA ist eine Art Botenmolekül, in dem die Bauanleitung zur Herstellung von Proteinen steckt. Für ihren Impfstoff haben die Curevac-Forscher mRNA mit der Bauanleitung für ein Protein der Hülle des Coronavirus versehen. Nach einer Impfung bilden die menschlichen Zellen dieses Proteins. Der Körper erkennt es als fremd und beginnt, Antikörper sowie Abwehrstoffe dagegen zu bilden.

Auf mRNA setzen die Entwickler bei Corona, weil dafür nicht wie sonst die Viren selbst zur Herstellung des Impfstoffs benötigt werden, sondern nur deren genetische Information. Das soll es ermöglichen, Impfstoffe in beispielloser Geschwindigkeit bereitzustellen.

Quelle: ntv.de, shu/dpa

 

Die Impfstoffe sollen billig herstellbar sein, das leuchtet ein, wenn Massenimpfungen vorgesehen sind. Die Frage nach einem möglichen Auslösen von allergischen Reaktionen oder Autoimmunerkrankungen durch mRNA-Impfstoffe erscheint keineswegs als beantwortet. Überhaupt wäre der geplante Einsatz bei Gesunden als ein großer Feldversuch ohne Gefährdungsbeurteilung zu bewerten. Einer gewissenhaften Risikoabschätzung würde die Verabreichung derartiger Impfstoffe zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich nicht standhalten.

Das Zusammenschieben der drei klinischen Testphasen ist ebenfalls dazu geeignet, die Sicherheit der Impfstoff-Kandidaten erheblich in Frage zu stellen. Um Zeit zu sparen wird jeweils mit der darauffolgenden Test-Phase begonnen ohne die Auswertung der Ergebnisse der vorherigen Phase abzuwarten. Normalerweise benötigt die Entwicklung eines neuen Impfstoffs mindestens fünf Jahre. Die derzeitige Vorgehensweise könnte zur Gefährdung von Millionen Menschen führen. Einen Routinestopp als Beweis für eine solide Impfstoffentwicklung zu werten grenzt an Ignoranz – wer sich durch solch eine PR-Masche überzeugen lässt, wird unter Umständen dafür mit seiner Gesundheit bezahlen. Kein Wunder, dass die Bedrohungslage weiter hochgehalten wird und die Corona-Maßnahmen keinem baldigen Ende entgegensehen. Erst wenn alle sich haben impfen lassen – ob zu ihrem Nutzen oder zu ihrem Schaden – werden wir vielleicht zu unserer alten Normalität zurückkehren dürfen – außer wir wenden uns vorher von diesem totalitären Hygienestaat ab und fangen endlich an, für unsere Grundrechte zu kämpfen.

Die Freiheit stirbt zuerst!

 

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