Will die Mehrheit der Deutschen den totalitären Hygienestaat?

Laut Umfragen befürwortet eine Mehrheit der Deutschen die verordneten Corona-Maßnahmen, ein gewisser Anteil der Bevölkerung wünscht sich sogar ein noch härteres Durchgreifen gegen all diejenigen Personen, die auf eine Gewährung der uns verfassungsmäßig garantierten  Grundrechte beharren und sich somit der Herrschaft eines immer autoritärer bis totalitärer agierenden Hygienestaates verweigern. Corona ist nicht nur eine Viruserkrankung, sondern mittlerweile eine völlig ausufernde absurde Propagandaschlacht  im Kampf um die Deutungshoheit  wissenschaftlicher Erkenntnisse, die bislang keineswegs als gesicherte Fakten gelten können. So manche Untersuchung oder Studie wird den Vorgaben eines korrekten wissenschaftlichen Vorgehens nicht gerecht, sondern arbeitet mit Tricks um Ergebnisse zu erzeugen, die die staatlich verhängten Maßnahmen rechtfertigen sollen.  Wer zahlt bestimmt die Musik!

Sowohl ein Versuchsaufbau als auch eine Befragung können so konzipiert werden, dass die gewünschten Aussagen  unweigerlich erzielt werden müssen.

Weder das Sinken noch der Anstieg von Corona-Infektionszahlen wird wissenschaftlich  korrekt bewertet, wenn jeweils nur eine Variable wie etwa die Einführung der Maskenpflicht bei der Deutung berücksichtigt wird, obwohl zahlreiche andere Maßnahmen zeitgleich oder bereits im Vorfeld verhängt wurden, die das Infektionsgeschehen bereits zuvor in die beobachtete Bahn gelenkt haben können. Eine mögliche Veränderung bei den Eigenschaften des Virus und sich wandelnde äußere Einflüsse dürfen bei der Analyse ebenfalls nicht ausgeblendet  werden, ansonsten ist ein Lesen im Kaffeesatz mindestens genauso aussagekräftig wie die von offizieller Seite verbreiteten Interpretationen der Covid-19-Statistiken – wie derzeit zu beobachten.

Manchmal geben Politiker wider Erwarten Kritisches von sich und warnen vor einer problematischen  Überreaktion in Bezug auf Corona, was dann  im Eifer wild erlassener Verordnungen aber schnell wieder ignoriert wird.

So sagte Jens Spahn noch am 14. Juni  2020 im „Bericht aus Berlin“ der ARD:

https://twitter.com/i/status/1272227228781285379

„Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht nachher durch zu umfangreiches Testen – klingt jetzt total –muss man erst einmal um zwei Ecken denken, durch zu umfangreiches Testen zu viel falsch Positive haben, weil die Tests ja nicht 100 Prozent genau sind, sondern auch eine kleine, aber eben auch eine Fehlerquote haben. Und wenn sozusagen insgesamt das Infektionsgeschehen immer weiter runter geht und sie gleichzeitig das Testen auf Millionen ausweiten, dann haben sie auf einmal viel mehr falsch Positive als tatsächlich Positive…“

 

https://www.presse.online/2020/06/20/spahn-durch-zu-viele-tests-mehr-falsch-positive-faelle-als-echte/

 

Zu viel fasch Positive erhält man allerdings nicht erst beim Testen von Millionen, sondern bereits dann, wenn bei einem niedrigen Durchseuchungsgrad der Bevölkerung ohne Anlass getestet wird, also bei Personen ohne Symptome und ohne Kontakt zu Erkrankten oder Infizierten. Und genau dies geschieht zurzeit bei den Reiserückkehrern aus sogenannten Risikogebieten sowie bei den  angebotenen Reihentestungen von Erziehern und Lehrern, sofern diese denn tatsächlich in großem Umfang stattfinden werden. Die zweiwöchigen Testungen auf Corona sind bislang mangels ausreichender lokaler Testangebote noch freiwillig. Bei der Maskenpflicht war das ähnlich – solange wie Masken fehlten gab es keine Verpflichtung, danach aber dafür in umso überzogenerem Masse.

Angeblich soll sich das Virus wieder stärker verbreiten, unsere Panik-Macher sprechen von einer zweiten Corona-Welle und im Krieg gegen den Tod sind alle Maßnahmen erlaubt.

Doch muss man sich derzeit berechtigt fragen, ob die Ausweitung der Tests nicht letztendlich für den Anstieg der Zahlen verantwortlich ist, da seit der 22. Kalenderwoche (25.-31. Mai) der Anteil der positiv Getesteten laut Information des Robert Koch Instituts (RKI) bei um die 1 Prozent der Tests verharrt. Eine Durchseuchung der getesteten Personen von nur maximal einem Prozent führt jedoch selbst bei einem Test mit hoher Spezifität zu einer enormen Fehlerquote. Deutsche Pharmakonzerne geben zwar für ihre Tests eine angebliche Spezifität von 99,8 Prozent an, doch sprechen unabhängige weltweite Untersuchungen für einen realistischen Wert von maximal 99 Prozent, bei unterschiedlich hoher Streuung. Dies hat zur Folge, dass durchschnittlich einer von 100 Tests ein falsch positives Ergebnis liefert, die getestete Person also als infiziert einstuft, obwohl sie gesund ist. Wenn die Rate der falsch Positiven in der Größenordnung der positiv Getesteten liegt, dann führt dies zu einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent, dass ein Gesunder als angeblich Symptom-freier Covid-19-Infizierter in Quarantäne geschickt und damit Opfer eines mindestens zweiwöchigen ungerechtfertigten  Freiheitsentzugs wird. Hinzu kommt die Problematik, dass hierdurch ein völlig verzerrtes Lagebild erzeugt wird, welches weiterer Panikmache und Einschränkungen von Grundrechten Vorschub leistet. Liegt der tatsächliche  Anteil an Erkrankten an den Getesteten unter einem Prozent, so ist es sogar möglich, dass sich die Mehrheit der Positiven im Falle einer Überprüfung als falsch Positive herausstellen würde. Man hört immer weniger von schweren Krankheitsverläufen, dafür aber immer mehr von angeblich Infizierten ohne Symptome oder mit sehr leichten Verläufen. Eigentlich müsste zumindest jeder Corona-Positive ohne Krankheitsanzeichen nach zwei bis drei Tagen ein zweites Mal getestet werden, um ein Ausufern der in einem echten Rechtsstaat unzulässigen pauschal verhängten freiheitseinschränkenden Maßnahmen zu verhindern. Doch genau dies wird tunlichst unterlassen – es sollen wohl keine Zweifel gesät werden.

Die folgende Tabelle habe ich aus dem täglichen Lagebericht des Robert Koch Instituts zu Covid-19 vom 19.08.2020 entnommen.

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-08-19-de.pdf?__blob=publicationFile

 

Von ca. 127 000 Testungen in der 11. Kalenderwoche (9. – 16. März) wurden die Tests mittlerweile auf gut 875 000 Testungen in der 33. Woche (10. – 16. August)  hochgefahren. Die Positivenrate lag bis ca. Ende April bei 5 Prozent und mehr. In diesem Zeitraum hat sich folglich die Fehlerquote kaum bemerkbar gemacht. Bei der derzeitigen Positivenrate um nur ein Prozent ist es hingegen grob irreführend, wenn die vom RKI täglich veröffentlichten Zahlen von den Medien mit „nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten“ gleich gesetzt werden, es handelt sich lediglich um die Zahl positiver Testergebnisse mit einem sicher vorhandenen unbestimmten  Anteil an falsch Positiven.

Im folgenden Artikel wird die Problematik der falsch positiven Tests erläutert.

 

https://science.apa.at/rubrik/medizin_und_biotech/Infiziert_oder_nicht_Wie_sicher_sind_Corona_Tests/SCI_20200714_SCI39451352255499540

14.07.2020

Zum einen gibt es die PCRTests auf Covid-19, die angeben, ob jemand akut erkrankt ist. … Wir können also davon ausgehen, dass die Spezifität bei 99% liegt – nur 1% der tatsächlich gesunden Personen erhält ein fälschlicherweise positives Testresultat…

Beispiel 1 – PCR Test auf akute Erkrankung

Angenommen: Sensitivität 80%, Spezifität 99% (also 1% falsch Positive). Außerdem nehmen wir eine Prävalenz von 1% an, d.h. 1% der Bevölkerung ist tatsächlich akut Covid-19 erkrankt. Dann würden wir bei 10.000 Personen erwarten, dass 100 erkrankt sind, und die restlichen 9.900 gesund

Die erste Zahl können wir direkt ablesen, es gibt 179 positive Tests – also deutlich mehr, als es tatsächlich Erkrankte gibt. Fast 2% positive Ergebnisse bei nur 1% Erkrankten!…

Die geringe Prävalenz akuter Covid-19 Erkrankungen kann dazu führen, dass ein Großteil der positiv getesteten Personen tatsächlich nur falsch Positive sind. Also Personen, die gar nicht wirklich erkrankt sind, sondern die aufgrund der Unvollkommenheit diagnostischer Tests fälschlicherweise vom Test als positiv klassifiziert werden. Selbst wenn man in der entsprechenden Tabelle oben (in Beispiel 1) die Sensitivität von 80% auf 99% erhöht (Übungsaufgabe für die Leser!), dann bleibt dieses Phänomen im Wesentlichen bestehen – nur die Hälfte der positiv Getesteten ist dann wirklich krank. Der Grund ist die geringe Prävalenz von 1%. Darüber muss man sich also im Klaren sein, wenn großangelegte Tests auf akutes Covid-19 bei weiterhin geringer Prävalenz durchgeführt werden: Selbst bei sehr guten Testverfahren kann man damit rechnen, dass es doppelt so viele positive Testresultate gibt wie tatsächlich erkrankte Personen. Die erste Corona-Welle könnte also bereits früher überstanden sein, als es die Testergebnisse suggerieren.

Bei angenommenen Prävalenzen von 10%, wie im Beispiel der Immunisierung, bekommt man hingegen sehr genaue Schätzungen der tatsächlichen Prävalenz, und die meisten positiv getesteten Personen sind auch wirklich immunisiert. Eine Schätzung der Immunisierung in der Bevölkerung birgt also weniger die Gefahr der Fehlinterpretation der Ergebnisse als eine Schätzung der akuten Erkrankungsrate…

 

Dass unser Rechtsstaat uns nicht mehr schützt zeigt sich in der aktuellen Rechtsprechung bezüglich der Maskenpflicht für Schüler im Unterricht, die seit den Sommerferien in NRW an weiterführenden Schulen gilt. Die Richter des Oberverwaltungsgerichts Münster haben einen Eilantrag zur Aufhebung der Maskenpflicht mit der Begründung abgelehnt, dass für sie keine Gesundheitsgefahr feststellbar sei.

 

https://www.ksta.de/region/coronavirus-in-nrw-vize-regierungschef-stamp-fuer-absage-aller-karnevalszuege-36439428

… Donnerstag, 20. August

Oberverwaltungsgericht NRW billigt Maskenpflicht im Unterricht

14.50 Uhr: In Nordrhein-Westfalen bleibt es bei der Maskenpflicht im Schulunterricht. Das Oberverwaltungsgericht in Münster lehnte am Donnerstag einen Eilantrag von drei Schülern aus dem Kreis Euskirchen ab, die gegen die Vorschrift geklagt hatten. Die Verpflichtung, auch während des Unterrichts grundsätzlich eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, sei verhältnismäßig, entschieden die Richter. Es sei auch nicht feststellbar, dass das Tragen der Alltagsmaske Gesundheitsgefahren für die Schüler berge…

Das Oberverwaltungsgericht verwies in seiner Entscheidung darauf, dass im Unterricht die Masken zeitweise abgenommen werden können, wenn dies aus pädagogischen Gründen erforderlich erscheine. Zudem könnten die Schulleitungen aus medizinischen Gründen Ausnahmen von der Maskenpflicht erteilen…

 

Dann müsste die Maske sowohl aus pädagogischen als auch aus medizinischen Gründen durchgehend von nahezu allen Schülern abgenommen werden, was jedoch nirgendwo praktiziert wird, weil es die Pflicht ad absurdum führen würde. Gelegentlich reicht nicht, um die Schüler vor Schaden zu schützen – ganz davon abgesehen, dass ein ständiges Auf und Ab der Mund-Nase-Bedeckung die Gefahr einer Infektion sogar noch steigert und die minimale Schutzwirkung völlig zunichte macht – was dem jetzigen Stand der Umsetzung in den Schulen entspricht, einer Qual ohne Wahl und ohne Sinn und Verstand.

Die Entscheidung der Verwaltungsrichter ist sowohl sachlich falsch als auch grob verfassungswidrig. Unser Grundgesetz sollte uns die körperliche Unversehrtheit garantieren. Diese  Richter scheinen jegliche kritische Bewertung der Maskenpflicht von vorne herein für sich ausgeschlossen zu haben. Die Richterposten werden in NRW politisch so besetzt, dass eine Korrektur von brisanten politischen Entscheidungen in der Regel nicht erfolgt. Die Gesundheitsgefahr durch das stundenlange Tragen der Alltagsmasken ist bekannt und wurde vom Virologen Hendrik Streeck  mehr als deutlich formuliert. Durchfeuchtet und selten gewaschen wirken die Masken als Virenschleudern, die eine Ansteckungsgefahr nicht nur für Covid-19 eher erhöhen als senken. Die verstärkte Rückatmung von Kohlenstoffdioxid, der Sauerstoffmangel sowie das Schwitzen unter der Maske senken die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit, lösen bei empfindlicheren Personen Kopfschmerzen und Schwindel aus und schädigen durch die körperliche Dauerbelastung das Immunsystem. Außerdem fördert das feucht-warme Klima unter der Maske unter anderem die Entstehung von Haut-Ekzemen. Sensible Menschen können zudem aufgrund der Behinderung der zwischenmenschlichen Kommunikation durch das Maskentragen psychisch erkranken.

Ca. 10 Prozent der Bevölkerung, also um die acht Millionen Deutsche, macht das Tragen der Maske nach der Schätzung einer aktuellen Studie so krank, dass sie nicht mehr in der Lage sind, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dieser  Personenkreis muss mit  einem psychischen und physischen Dauerschaden rechnen.

 

https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751

Diese deutschlandweit erste umfangreiche und abgeschlossene „Research-Gap“-Studie mit merkmalsspezifisch ausreichender Repräsentativität und einer Stichprobengröße von 1.010 fokussiert Belastungen, Beschwerden und bereits eingetretene Folgeschäden im Rahmen der aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen … Zum anderen hat „die Maske“ das Potenzial, über entstehende Aggression starke psychovegetative Stressreaktionen zu bahnen, die signifikant mit dem Grad belastender Nachwirkungen korrelieren… Die Tatsache, dass ca. 60% der sich deutlich mit den Verordnungen belastet erlebenden Menschen schon jetzt schwere (psychosoziale) Folgen erlebt, wie eine stark reduzierte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aufgrund von aversionsbedingtem MNS-Vermeidungsbestreben, sozialen Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge (bis hin zur Vermeidung von Arztterminen) oder die Verstärkung vorbestandener gesundheitlicher Probleme (posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes, Migräne), sprengte alle Erwartungen der Untersucherin. Die Ergebnisse drängen auf eine sehr zeitnahe Prüfung der Nutzen-Schaden-Relation der MNS- Verordnungen.

https://www.psycharchives.org/bitstream/20.500.12034/2751/1/Studie_PsychBeschwerdenMasken_DP.pdf

 

Der Zwang zur Maske für Schüler ist nicht weniger als eine hunderttausendfache Körperverletzung an Schutzbefohlenen. Der Ministerpräsident von NRW Armin Laschet, NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer und deren politische Gefolgsleute treffen Entscheidungen nach dem Motto: besser ein wenig Schutz als gar keiner.

Armin Laschet als potentieller Kanzlerkandidat versucht sich zu profilieren durch die härtesten Corona-Maßnahmen an Schulen deutschlandweit in der Hoffnung, so den bisherigen Corona-Hardliner Markus Söder aus Bayern auszustechen. Kollateralschäden bleiben bei solchen Erwägungen unberücksichtigt. Hinzu kommt die Droge „Macht“,  nach der ein Großteil der politischen Entscheidungsträger wohl süchtig geworden ist. Mit nichts lässt es sich leichter durch regieren als per Verordnung im Rahmen von Notstandsgesetzen.  Wer will da schon den einmal begründeten Notstand so schnell wieder aufgeben.

Kein verantwortungsvoller Arzt würde eine Therapie verordnen, die mehr schadet als die Folgen der Erkrankung selbst. Unsere Machtpolitiker stört dieser Umstand wenig, zumal die gezielte mediale Angstmache eine Massenhysterie erzeugt hat, die dazu führt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung der Einschränkung ihrer Grundrechte und der damit verbundenen körperlichen, finanziellen und seelischen Belastungen kritiklos zustimmt.

Die Maske im Unterricht dient lediglich der Beruhigung von in nicht unerheblichen Anteilen schwer verängstigten Lehrern und Schülern, denen der Glauben vermittelt wird, sich und andere durch ihr Spucktuch „solidarisch“  vor einer Infektion mit einem tödlichen Virus schützen zu können.  Der versprochene Schutz funktioniert solange sehr gut, wie sich kein Virusträger im Raum befindet. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist zurzeit sehr gering. Bei Anwesenheit eines Infizierten könnte das Maskentragen prinzipiell die Wahrscheinlichkeit einer Infektion um 20 Prozent senken. 80 Prozent des Aerosols gelangen an den nicht dicht sitzenden Seiten der Alltagsmasken mit der ausgeatmeten Luft in die Raumluft und verteilen sich bei längerem Zusammensitzen mehr oder weniger gleichmäßig im Raum – abhängig von den Lüftungsmöglichkeiten, speziell dem Erzeugen von starkem Durchzug, was eine Verdünnung der Virenkonzentration bewirken kann. Also wäre mit der durchgehenden Maskenpflicht an Schulen prinzipiell eine geringfügige Verlangsamung einer  wieder ansteigenden Covid-19-Ausbreitung zu erzielen, würde diese nicht an der knallharten Realität des Schulgeschehens scheitern. Kaum ein Schüler bringt mehr als eine Maske für einen Unterrichtstag mit. Die je nach Stärke des Schwitzens unterschiedlich schnell durchfeuchteten Masken werden also bis zu 8 Stunden lang getragen, ohne ausgetauscht zu werden. Die Schutzwirkung einer außen feuchten Maske ist gleich Null, die Viren gelangen an die Außenfläche und werden beim Sprechen mit dem verdunstenden Wasser in den Raum gestoßen. Außerdem gelingt es kaum einem Schüler, sich nicht in regelmäßigen Abständen an die Maske zu fassen um diese ein wenig zu lüften. Bei Gesamtschulen sitzen zudem dieselben Schüler einer Klasse beim Mittagessen in der Mensa auf engem Raum ohne Mund-Nasen-Schutz eng nebeneinander.

Bei der Nötigung zum Maskentragen handelt es sich um einen seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland nie dagewesenen Dressurakt – unter Androhung von empfindlichen Strafen und Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben. Solche  Vorgehensweisen kannte man bislang nur von totalitären Staaten, denen unsere Regierungen derzeit sichtlich nachzueifern versuchen. Die Maskenpflicht ist in keinster Weise verhältnismäßig zur realen Bedrohung durch das Virus und verstößt unter anderem gegen Artikel 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Doch was nutzen uns verfassungsgemäß garantierte Grundrechte, wenn diese Mal eben bei jeder aufgebauschten Bedrohungslage dauerhaft außer Kraft gesetzt werden dürfen, weil die unkritische leicht indoktrinierbare Mehrheit der Bevölkerung diese Form der völlig kranken Selbstzerstörung  zu wünschen meint.  Zurzeit hat das Denunziantentum in unserer Gesellschaft Hochkonjunktur und eine gesichtslose Mehrheit versucht  die Minderheit der Zweifler und Kämpfer mundtot zu machen. Ein Ende ist nicht in Sicht – es mehren sich sogar die Stimmen, eine Maskenpflicht in Zukunft  bei jeder viralen Bedrohung umgehend  auszusprechen.

Was muss geschehen, damit diesem kollektiven Wahnsinn endlich ein Ende bereitet  wird?

 

 

 

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