Kein Plan zur Rettung der Meinungsfreiheit – die Repression als Sargnagel der Demokratie

In einem Interview spricht „Shlomo Finkelstein“  von der „Vulgären Analyse“ über die ihm drohende Strafverfolgung wegen „Islamverhetzung“ und  die zerstörte Zukunft Westeuropas.

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1028&v=k21q7ugaQOs

 


Malenki

Am 28.02.2019 veröffentlicht ABONNIEREN 15.648

Bei Youtube ist er berühmt-berüchtigt. Shlomo Finkelstein und sein Kanal „Die Vulgäre Analyse“ haben immer wieder für Aufsehen gesorgt. Aktuell ist Shlomo wegen Volksverhetzung angeklagt…

 

„Shlomo“ hatte in seinen Youtube-Videos unter anderem den Koran verbrannt, auf den Koran uriniert  und Schweinefleisch darauf gegrillt. Ich halte solche Äußerungsformen der tiefsten Ablehnung zwar für geschmacklos, doch widerspricht es meinem Verständnis von Rechtsstaatlichkeit, dass der Youtuber für diese Handlungen wegen Volksverhetzung angeklagt werden soll. Ich habe einige seiner Videos im mittlerweile gelöschten Kanal gesehen. Sie waren intelligent gemacht und enthielten meiner Ansicht nach eine in Teilen durchaus gerechtfertigte wenn auch überzeichnete Kritik an den bestehenden desaströsen Zuständen in Deutschland. Auf die „Koran-Schändungen“ hätte ich an seiner Stelle verzichtet. Ich empfinde solche Aktionen ohnehin als höchst kontraproduktiv, weil sie stets von den Gegnern der Meinungsfreiheit und den Verfechtern der Repression instrumentalisiert werden, um die unerwünschte Kritik als Ganzes zu delegitimieren. Außerdem mag ich es generell nicht, wenn völlig unnötig die religiösen Gefühle anderer verletzt werden.

Ein respektvolles Miteinander von Christen und Muslimen sollte gefördert werden – allerdings ohne unsere Vorstellungen von Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung und Meinungsfreiheit aus einer falsch verstandenen Rücksichtnahme heraus zu opfern. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass ein erst 22-jähriger Aktivist seinem Zorn wegen der immer stärker um sich greifenden Zensur Luft zu machen versucht. „Shlomo“ wollte sich gegen die Repression stellen,  welche sich gegen Kritiker der fortschreitenden Vormachtstellung islamischer Meinungsfreiheit richtig – bei gleichzeitiger Einführung „christlicher“ Meinungsverbote und Unterordnungsgebote. Er sieht einen Großteil Europas als verloren an, mit der Ausnahme von vielleicht Osteuropa. Auch für Ostdeutschland ginge alles zu schnell, wir seien zu domestiziert und hörig, um dagegen ankämpfen zu können. In dem Gespräch fällt bei „Shlomo“ häufig als Versatzstück die Aussage „kein Plan“. Auch ich habe keinen erfolgversprechenden Plan zur Rettung der Meinungsfreiheit parat. Ein wachsender Anteil der deutschen Bevölkerung wacht zwar mittlerweile auf und verliert das Vertrauen in die Politik, doch hat sich ein ernst zu nehmender Widerstand bislang nicht formiert und es sieht auch nicht danach aus, als ob in den nächsten Jahren damit zu rechnen sei. Kritiker mit einer relativ hohen Reichweite aber grenzwertigen Darstellungsformen und Äußerungen, die gerade aufgrund ihrer Überzeichnung der Lage Zuhörer finden, werden bis dahin längst von der Bildfläche des Internets verschwunden sein, eingesperrt und wirtschaftlich ruiniert, teilweise psychisch zerstört, die Spuren ihres Wirkens so gut es geht vernichtet. Wer mit gemäßigteren Ansichten ein Umdenken anzuregen versucht, wird in der Regel nicht wirklich verstanden und erst recht nicht ernst genommen. Die tendenziell sachliche Kritik formulierenden Kanäle und Blogs wird man wohl vorerst nicht löschen, um zumindest den Anschein einer Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit in Deutschland aufrecht zu erhalten. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, politisch korrekt gegen die erklärten Staatsfeinde pesten zu dürfen. Es handelt sich vielmehr um die Freiheit, das sagen zu dürfen, was die Mächtigen nicht hören möchten. Ein Rechtsstaat, der diesen Namen verdient, müsste eine harte Islamkritik wie die der „Vulgären Analyse“ ertragen können. Die Ausweitung des Paragrafen zur Volksverhetzung auf Religionsgemeinschaften mit Ausnahme des Christentums ist schlichtweg totalitär und zeigt, dass durch die Bundesregierung ein oberflächlich friedliches Miteinander der  Religionen und Kulturen per Gesetz erzwungen werden soll, und zwar durch eine Unterordnung christlicher Wertvorstellungen unter die Empfindlichkeiten muslimischer Zuwanderer. Unsere völlig realitätsfremden Politiker meinen wohl, dass man eine freiheitliche Demokratie – bei vorsätzlichem Ignorieren der Grundrechte von AfD -Politikern – ausschließlich in den Parlamenten und Regierungsinstitutionen  zelebrieren könne.  Ansonsten hofft man scheinbar durch unser Vorbild der Toleranz gegenüber anderen Kulturen die wachsende Intoleranz in der Gesellschaft kompensieren zu können, so lange nur bereits jeder kleinste Ansatz verbal geäußerten Widerstands der nicht tolerierten zur Toleranz gegenüber der Intoleranz zu nötigenden „Rechtspopulisten“ durch eine Kriminalisierung im Keim erstickt wird.

 

Warum kann der Staat seine Werte nicht schützen, wo doch Staatsdiener zum Wohl des Volkes über die Einhaltung des Grundgesetzes mit seinem Gleichbehandlungsgrundsatz zu wachen haben?

Das Problem liegt in der Rechtstellung der Beamten. Es gibt keine Widerstandspflicht, dafür aber eine Verschwiegenheitspflicht sowie eine Treuepflicht des Beamten, die eine Rebellion gegen Unrechtsentscheidungen der Regierungen verhindern.

Ich hatte mal darüber ausführlich geschrieben.

https://staatsunrecht.wordpress.com/2015/12/05/beamtenrecht-und-widerstandspflicht/

Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen wurde in den einstweiligen Ruhestand versetzt, weil er es gewagt hatte, auf seiner offenen Kritik an der Regierung zu beharren. Er ist immer noch Beamter, im Ruhestand gelten allerdings andere Vorgaben an die erlaubten Meinungsäußerungen als für politische Beamte, denen die Freiheit zu abweichenden Meinungen nahezu vollständig entzogen wird. Sie haben die Meinung der Regierung zu vertreten.

In seinem Vortrag vom 16. Februar 2019 bei der Werte-Union in Köln machte Maaßen einige sehr interessante Aussagen zum Demokratieproblem in Deutschland in Bezug auf den Umgang mit unliebsamen Meinungsäußerungen sowie über das Loyalitätsproblem der Beamten.

 

https://werteunion.net/wp-content/uploads/2019/02/Werteunion_VersEND.pdf

„Die Radikalisierung und Polarisierung der Gesellschaft. Einerseits ein wachsender Extremismus an allen Rändern und die Gefahr, dass Menschen aus der Mitte der Gesellschaft sich von der Demokratie abwenden und sich radikalisieren. Andererseits eine Rigorosität im politischen Mainstream gegenüber anderen Meinungen, die den anderen als Feind behandelt…

Viele haben Angst, ihre Meinung frei zu äußern, weil sie nicht in die rechte Ecke gestellt werden wollen. Wenn Bürger – und ich rede nicht von Extremisten – den Eindruck haben, sie können in unserer Demokratie nicht mehr ihre Meinung frei äußern, weil ihre Meinung tabuisiert ist, haben wir ein grundlegendes Demokratieproblem…

Es besteht bei vielen Menschen der Eindruck, dass bestimmte Tatsachen von deutschen Medien nicht oder in manipulativer Weise verbreitet werden…

Mich hat diese Aussage sehr enttäuscht, weil ich als Beamter ein anderes Loyalitätsempfinden habe. Ich musste auch nicht auf Wahlen schauen, wie Berufspolitiker. Ich fühle mich mehr dem Gesetz und dem deutschen Volk verpflichtet als der Regierung oder der eigenen Partei. Es ist eine Grundfrage der Loyalität und des Loyalitätsverständnis. Wem gegenüber bin ich loyal? Der Partei, dem Wahlvolk, der Bundeskanzlerin? Als junger Beamter lernte ich von einem meiner Vorgesetzten (im Übrigen ein überzeugter Sozialdemokrat), dass der Beamte eine mehrfache Loyalitätspflicht zu erfüllen hat: gegenüber seinem Vorgesetzten und der Bundesregierung, entsprechend seinem Diensteid gegenüber der Verfassung und den Gesetzen und sich selbst gegenüber. Das Loyalitätsband gegenüber den Vorgesetzten ist das dünnste. Bei vielen der derzeitigen Politiker habe ich dagegen ein personenbezogenes und parteibezogenes Loyalitätsempfinden kennengelernt. Bei Politikern, die es gewohnt waren, ausschließlich in persönlichen und parteibezogenen Loyalitäten zu denken, die nicht verstehen, dass Beamte, auch wenn sie lange Jahre der CDU angehören, widersprechen, dass Beamte es wagen zu sagen: das, was Sie wollen, dürfen sie nicht und sie dürfen es auch nicht wollen. Aus meiner Sicht bewährt sich der Rechtsstaat erst dann, wenn es nicht nur um das Ausschütten von Geld geht, sondern wenn auch unangenehme Entscheidungen getroffen werden müssen, die schlechte Bilder und schlechte Presse mit sich bringen…“

 

Die politischen Äußerungen von Herrn Maaßen sind nach wie vor als mutig zu bewerten, auch wenn der geschasste BfV-Präsident mittlerweile die Werte-Union als Merkel-kritische Abspaltung der CDU hinter sich hat. In einem Interview in der FAZ hat Maaßen noch einmal nachgelegt. Er sei das Opfer einer Hetzjagd gewesen und die CDU würde ihre christlichen Werte auf dem Altar der Macht opfern. Und prompt wird er in den Medien als Täter verunglimpft, der sich zum Opfer stilisieren lassen möchte, wie beispielsweise auf cicero.de.

 

https://www.cicero.de/innenpolitik/hans-georg-maassen-verfassungsschutz-praesident-chemnitz-hetzjagden

EIN FUNDSTÜCK VON ANTJE HILDEBRANDT am 13. März 2019

… Es ist ein Satz, den ihm seine Anhänger in das imaginäre Märtyrer-Denkmal meißeln könnten, das sie ihm nach seinem Rauswurf errichtet haben. „Eigentlich war ich derjenige, gegen den eine Hetzjagd stattgefunden hat.“ Hans-Georg Maaßen hat diesen Satz jetzt in einem Interview mit der FAZ gesagt…

Die Fakten haben Maaßen zumindest teilweise widerlegt. Ein Video, das zeigte, wie vermummte Männer hinter zwei Afghanen hinterrennen, entpuppte sich als echt  – auch wenn die Urheber des Videos und die beiden verfolgten Männer sich in ihrer Darstellung der Ereignisse widersprachen. 

Trotzdem sieht er sich nicht als Täter, sondern als Opfer. Streitet ab, dass er das Bundeskanzleramt via Bild öffentlich brüskiert habe. Redet von der Meinungsfreiheit und davon, dass sie manchmal einen hohen Preis koste. Sieht sich als Opfer,  nicht als Täter. Verteidigt seinen Faux pas. „Das deutsche Beamtenrecht sieht nicht vor, dass Beamten politische Kastraten sind.“ Spekulationen, dass er sich nach seinem Rauswurf der AfD genähert habe, trat er entgegen. Seine politische Heimat sei nach wie vor die CDU, er verorte sich aber bei der Werte-Union, „weil diese es ablehnt, grüne und sozialdemokratische Politik zu kopieren und christdemokratische Werte auf dem Altar der Macht zu opfern.“  

 

Wieder einmal belegen die Medien die ihnen gemachten Vorwürfe selbst. Sie berichten manipulativ, in dem sie die Fakten verdrehen oder Teile davon bewusst ihren Lesern vorenthalten, so dass sich ein völlig anderes Bild ergeben muss. Das Chemnitzer Video hat eben auch in Teilen keine Hetzjagd gezeigt, weil dieser Begriff eine völlig andere Bedeutung hat. Wenn zwei provozierende Migranten von den Teilnehmern einer Demo aus dem Demo-Zug verscheucht werden, so hat das mit einer Hetzjagd nichts zu tun.

Anders steht es um die Hetzjagden gegen Andersdenkende, deren Anzahl und Ausmaß in Deutschland in erschreckendem Umfang zunimmt, mit Maaßen als prominentem Opfer. Es wäre zu hoffen, dass sich die Werte-Union in der CDU durchsetzt, und dass sie noch vor der nächsten Bundestagswahl eine Abkehr vom selbstzerstörerischen Anti-Patriotismus in der CDU ermöglicht. SPD und Grüne sind diesbezüglich hoffnungslose Fälle und die AfD wird wohl kaum an einer Regierung beteiligt werden, eher schließen sich drei antideutsche Parteien ausschließlich im Namen des Machterhalts zusammen und lassen unser Land in ihrer großen Uneinigkeit komplett den Bach runter gehen.

 

Was wird geschehen, wenn eine vernünftige Sicherheitspolitik in Deutschland weiterhin komplett blockiert bleibt durch eine fortgesetzte unkontrollierte Masseneinwanderung auch von Kriminellen, von Terroristen sowie von vielen aufgrund ihrer unterschiedlichen Sozialisation in unsere Wertvorstellungen kaum integrierbaren Zuwanderern?

Der französische Autor Michel Houellebecq hat hierzu eine Vision für Frankreich entwickelt. In seinem Roman „Unterwerfung“ von 2015 beschreibt er den Sieg einer muslimischen Partei, die die Vollverschleierung der Frauen in der Öffentlichkeit unterstützt und die Polygamie erlaubt und fördert. Die Wahlen führen im Konkurrenzkampf zwischen der rechtsextremen und der muslimischen Partei zu einem muslimischen Präsidenten, dem man eher die Durchsetzung von Recht und Ordnung zutraut. Professoren an der Uni konvertieren zum Islam, während Professorinnen aus den Lehrstühlen verschwinden.

Welches Szenario wäre für Deutschland realistisch?

Letztendlich ist das schwer zu sagen. Der CDU-Versuchsballon zu einem muslimischen Bundeskanzler im Jahr 2030 war jedenfalls ein wohl kalkulierter Aufreger, um mögliche Unterstützer und Gegner einer gezielten politischen Einbindung der Muslime ausfindig zu machen und die Bevölkerung schon mal vorsichtig auf dieses Vorhaben einzustimmen. Von der Evangelischen Nachrichtenagentur idea war die Frage gestellt worden, ob der Befragte sich für das Jahr 2030 einen Muslim als Bundeskanzler für die CDU vorstellen könne. Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Deutschen Bundestag Ralph Brinkhaus hatte geantwortet: „Warum nicht?“ Voraussetzung sei, dass dieser Muslim ein guter Politiker ist und die Werte und politischen Ansichten der CDU vertritt.

Gegen diese Argumentation ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Für die Mitgliedschaft in der CDU ist eine Angehörigkeit zu einer christlichen Glaubensgemeinschaft nicht erforderlich, und natürlich könnte auch ein in Deutschland aufgewachsener Moslem mit Migrationshintergrund – was bei dieser Frage indirekt impliziert wird – das Amt des Bundeskanzlers übernehmen. Muslime, die einen modernen offenen Islam leben, unterscheiden sich in ihren Ansichten kaum von sogenannten christlichen Wertvorstellungen, sofern letztere einem aufgeklärten Christentum entsprechen. In diesem Fall spielen weder der Migrationshintergrund noch die Religionszugehörigkeit eine Rolle. Auch Atheisten dürfen Bundeskanzler werden.

Nur löst die Frage nach einem muslimischen Bundeskanzler schlichtweg die falsche Diskussion zum falschen Zeitpunkt aus, wie es ausgerechnet der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Aiman Mazyek festzustellen in der Lage war, während die CDU-Frau Serap Güler, die SPD-Staatssekretärin Sawsan Chebli sowie der Grünen-Politiker Cem Özdemir lediglich eine völlig undifferenzierte Unterstützung zum Ausdruck  gebracht haben ohne über deren Wirkung nachzudenken.

 

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/ralph-brinkhaus-kann-sich-muslimischen-kanzler-vorstellen-zentralrat-a-1256801.html

Donnerstag, 07.03.2019   19:02 Uhr

… „Herr Brinkhaus spricht eigentlich eine Selbstverständlichkeit an“, sagte der Vorsitzende des Zentralrats, Aiman Mazyek, der „Heilbronner Stimme“. „Jede Person, egal welcher Religion oder auch ohne Religionszugehörigkeit, sollte bei entsprechender Qualifikation jedes Amt in unserem Land bekleiden können.“

„Es geht hier nicht um eine Frage des Glaubens. Sondern darum, ob unsere Amtsträger Deutschland und der Demokratie dienen, und zu den gemeinsamen Werten und dem Grundgesetz stehen“, sagte Mazyek weiter. Dennoch halte er die durch Brinkhaus ausgelöste Debatte nicht für besonders glücklich: „Die Zuspitzung zum jetzigen Zeitpunkt auf das Religiöse kann ich nicht nachvollziehen, und sie ist auch nicht notwendig.“…

Unterstützung erhielt Brinkhaus von NRW-Integrationsstaatssekretärin Serap Güler (CDU). Sie verwies auf Twitter auf das Verbot religiöser Diskriminierung im Grundgesetz…

„Ein muslimischer Kanzler? Finde ich gut. Brauchen mehr Mut, solche Dinge auszusprechen“, schrieb ebenfalls auf Twitter die Berliner SPD-Politikerin und Staatssekretärin Sawsan Chebli. Der frühere Grünenvorsitzende Cem Özdemir sagte der „Passauer Neuen Presse“: „Entscheidend ist doch, ob jemand die Ärmel hochkrempelt und für unser Land anpackt.“

asc/dpa

 

Ein muslimischer Bundeskanzler, der nicht als Moslem agiert und keine Politik speziell für Muslime betreibt wäre prinzipiell kein Problem, zumindest dann, wenn die Religionszugehörigkeit erst gar nicht mehr thematisiert werden müsste.

Die Diskussion ist aber gerade deshalb unglücklich, weil durch die Massenzuwanderung von mehrheitlich traditionellen Muslimen die Befürchtung besteht, dass Deutschland auf die Dauer im Sinne des Islam regiert werden könnte, aufgrund der muslimischen Mehrheiten, die sich in den kommenden Jahrzehnten ausbilden werden.

Erste Anfänge macht eine bislang unbedeutende muslimische Kleinpartei, die an der Europawahl 2019 teilnehmen möchte.

 

https://big-deutschland.de/

In Pressemitteilungen von Şahin Salbars15. Januar 2019

Frankfurt am Main, 13.1.2019:

Die BIG Partei hat ihre Kandidaten für die kommenden EU-Wahlen in geheimer Abstimmung gewählt.
… Für besondere Aufmerksamkeit sorgte die große ethnische Vielfalt der Kandidaten. In seiner Rede machte der Bundesvorsitzende Haluk Yildiz deutlich: “ Wir haben auf europäischer Ebene etwas Einzigartiges erreicht. Auf unserer Liste finden sich unter den ersten zehn Kandidaten acht verschiedene Ethnien. Dies spiegelt die gelebte Vielfalt und das eigentliche Wählerbild in Europa wieder.“
… Der Bundesvorsitzende hob hervor: „Wir werden versuchen bei dieser Wahl viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu mobilisieren. In Deutschland leben ca. 6,5 Millionen Wähler mit einem sogenannten Migrationshintergrund. Mit diesem Wählerpotential sollte es keine unüberwindbare Hürde für uns sein, Kandidaten ins europäische Parlament einziehen zu lassen.“

 

https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_f%C3%BCr_Innovation_und_Gerechtigkeit

Das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (Kurzbezeichnung: BIG, Eigenschreibweise: Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit) ist eine 2010 in Köln gegründete deutsche Kleinpartei. Sie ist eine der ersten von Muslimen gegründeten Parteien Deutschlands und beabsichtigt, sich insbesondere für die Interessen von Muslimen und deren gesellschaftliche Integration in Deutschland einzusetzen… Im März 2010 wurde BIG in Köln gegründet durch die Fusion von drei regionalen Wählervereinigungen aus Bonn, Köln und Gelsenkirchen…

Nach Angaben der Partei hat BIG in NRW 350 Mitglieder… Zur Wahlwerbung nutzt BIG Wahlplakate und Wahlwerbespots auf Türkisch, Deutsch und Arabisch…

Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen 2017 erhielt die Partei 17.421 Zweitstimmen (0,21 %)…

Forderungen der Partei sind die Stärkung von Chancengerechtigkeit (insbesondere im Bildungsbereich) sowie die Integration von Muslimen… BIG bestreitet, eine islamische Partei zu sein; man vertrete den Islam nach Koran und Sunna, der gehöre aber nicht zum Parteiprogramm… Über die Teilnahme am koedukativen schulischen Schwimm- und Sportunterricht sollten die Betroffenen selbst entscheiden. Konkret fordert BIG ein Recht auf doppelte Staatsangehörigkeit, erleichterte Familienzusammenführung und kommunales Ausländerwahlrecht

Im Bundestagswahlkampf 2013 warb sie u. a. mit homophoben Plakaten auf denen per Ungleichheitszeichen und Fotos erklärt wurde, dass ein schwules Paar etwas anderes sei als ein heterosexuelles…

 

Was die Ansichten zur Homosexualität betrifft bestehen sicherlich brauchbare Anknüpfungspunkte zur CDU unter Annegret Kramp-Karrenbauer…

Wenn Deutschland in absehbarer Zeit im Chaos versinken sollte und in deutschen Justizvollzugsanstalten die Haftplätze mehrheitlich durch „Meinungsverbrecher“ besetzt sein werden, dann würde es mich nicht wundern, wenn eine muslimisch-geprägte Partei auch von Nicht-Muslimen gewählt würde, sofern sie versprechen sollte, für Recht und Ordnung zu sorgen und endlich mit aller Härte auch gegen die Kriminalität der Zuwanderer vorzugehen. Eine muslimische Partei aus Deutschen mit Migrationshintergrund hätte nicht so sehr das Problem mit dem Selbsthass, dem Schuldkult und der Nazi-Keule beispielsweise bei der Durchsetzung von Abschiebungen und bei der Strafverfolgung krimineller Zuwanderer.  Diese Politiker könnten eher die Bereitschaft zeigen, unschöne Bilder zur Durchsetzung des Rechtsstaates in Kauf zu nehmen. Dann wären wir wieder bei der Vision von Houellebecq und dem muslimischen Bundeskanzler, allerdings nicht für die CDU sondern für eine rein muslimische Partei. Hierbei halte ich eine Koalition mit der CDU – der Not gehorchend – durchaus für denkbar, im Rahmen einer muslimisch geprägten Regierung – allerdings ohne Scharia, Vollverschleierung der Frauen und Polygamie, mit Vertretern eines offenen Islam.

 

Könnten wir unsere im parteiübergreifenden Anti-Patriotismus verloren gegangene Meinungsfreiheit mit einer christlich-muslimischen Regierung zurück gewinnen? 

Die Wege des Herrn sind unergründlich, doch ließen sich Glauben und Freiheit schon seit jeher nur schwer in Einklang bringen…

 

 Zurück zu den Wurzeln: wenn die Vergangenheit uns einholt… 

 

 

 

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