Politische Analyse – das Magnitz-Video

Es hatte mich zunächst ein wenig überrascht, als die Veröffentlichung des Videos zweier Überwachungskameras zum Angriff auf den AfD-Bundestagsabgeordneten Magnitz angekündigt wurde. Nach dem Anschauen der Video-Sequenzen war mir die politische Zielsetzung dann völlig klar. Primär geht es darum, Verschwörungstheorien vorzubeugen, die Täter lassen sich auf den Aufnahmen ohnehin nicht identifizieren.

Das Video wirkt echt. Ein Kantholz ist nicht zu erkennen. Man findet im Netz mittlerweile zahlreiche Laien-Analysen des Tathergangs mit Screenshots und Zeitlupe-Ausschnitten des Angriffs. Eindeutig zu sehen sind zwei Armbewegungen des Täters, zunächst mit dem rechten Arm, als ob ein Handkantenschlag gegen die linke Halsseite vorbereitet würde, dann mit der linken Hand, in der der Täter durchaus einen nicht allzu langen Gegenstand halten könnte. Die schlechte Bildqualität lässt eine eindeutige beweiskräftige Identifizierung jedoch meines Erachtens nach nicht zu. Einen Schlagring trägt man mit einer gekrümmten Hand, wonach es nicht aussieht. Man könnte durchaus die Übergabe eines reflektierenden hellen Objekts an die parallel neben dem Schläger herlaufende zweite Person in die Aufnahmen hinein interpretieren. Von einigen Analysten wird diese Handbewegung hingegen als ein Abschlagen bewertet.

Für mich wirkt der Täter wie ein gut trainierter Kampfsportler. Er holt zwei Mal aus, leicht versetzt links hinter Magnitz. Durch einen ersten Schlag in den Nacken könnte die Versorgung des Gehirns kurzzeitig unterbrochen worden sein, was Bewusstlosigkeit und Erinnerungslücken zur Folge hätte. Mit der linken Hand könnte der Angreifer den Fall zu Boden beschleunigt haben. Gegen das Zuschlagen mit einem Gegenstand von hinten links auf die linke Kopfseite spricht, dass Herr Magnitz nach den veröffentlichten Fotos zu urteilen keine Platzwunde auf der linken Gesichtshälfte hatte, sondern scheinbar ausschließlich Verletzungen auf der Stirn und um das rechte Auge herum.

AfD-Spitzenpolitiker Meuthen äußert auf Facebook die Ansicht, dass Magnitz mit mehr Pech auch hätte tot sein können. Ich bin davon überzeugt, dass der offensichtlich geübte Schläger den möglichen Tod seines Opfers zumindest billigend in Kauf genommen hat. Um sicher zu töten, muss aber anders vorgegangen werden.

 

https://de-de.facebook.com/Prof.Dr.Joerg.Meuthen/

Prof. Dr. Jörg Meuthen 

Schauen Sie sich das Überwachungsvideo von Bremen an: Frank Magnitz wird brutal von hinten zusammengeschlagen, und zwar mit dem Ellbogen voraus gegen den Hinterkopf.

Er hatte nicht den Hauch einer Chance, sich zu wehren oder den Sturz abzufangen.

Selbstverständlich hätte er – bei einem noch unglücklicheren Aufprall auf dem Boden – tot sein können, wie andere Fälle im Bereich der Straßenkriminalität in der Vergangenheit tragisch vor Augen führten.

Übrigens ist in der Zeitlupe (bei ca. 0:35) gut zu sehen, wie der Haupttäter etwas an seinen Mittäter übergibt – nun kann sich jeder selbst seine Gedanken machen, was ein vermummter Gewalttäter wohl unmittelbar nach der Tat an seinen absichtlich parallel zu ihm laufenden Mittäter übergibt…

 

Ziel der Antifa ist es, alle AfD-Politiker und Anhänger einzuschüchtern. Es soll Angst erzeugt  werden, sich für die AfD zu engagieren oder die Veranstaltungen der Partei zu besuchen.

Sicherlich wurde mit dem Bombenanschlag am 3. Januar 2019 auf das AfD-Büro in der sächsischen Stadt Döbeln dasselbe Ziel verfolgt. Eine Bombe aus illegalen Feuerwerkskörpern ist in der Regel zu schwach um in größerer Entfernung zu töten, das AfD-Büro war unbesetzt.

Gruppierungen von Menschen, die bei ihren politischen Gegnern Angst um Leib und Leben verbreiten wollen, werden gewöhnlich als terroristische Vereinigung eingestuft – mit Ausnahme der Antifa und anderer linksradikal eingestellter Aktivisten. Es ist mit völlig unverständlich, wie bei den drei mutmaßlichen Tätern von Döbeln kein Haftgrund gesehen werden kann. Die vier Angeklagten im Münchner „Oldschool Society“-Prozess 2017 saßen für die Planung von Anschlägen und den Erwerb von Polenböllern selbstverständlich von 2015 bis zum Prozess in Untersuchungshaft, obwohl sie noch keinerlei Anschlag begangen hatten, sondern dazu lediglich boshafte Diskussionen im Internet geführt haben. Bei linken Hass-Tätern, die erfolgreich eine Bombe gezündet haben, legen die Staatsanwaltschaft und damit auch die anweisende Regierung andere Maßstäbe an. Es wird bewusst in Kauf genommen, dass solche Vereinigungen wohlmöglich weitere Anschläge auf AfD-Politiker und AfD-Einrichtungen begehen oder andere Genossen in der Zwischenzeit dazu anleiten. Vielleicht wird das verdächtigte Trio ja überwacht, wenn denn das wertvolle Personal hierfür freigestellt wird, was bei genauer Betrachtung eher zu bezweifeln ist.

Mit dieser Verniedlichung der Gefährdungslage sendet die Politik das gewollte Signal an die verhasste AfD: Wenn ihr gebombt werdet, so werten wir das nicht als Terroranschlag, da es sich bei „Nazis raus“- Attentaten grundsätzlich um eine Demonstration der Zivilcourage handelt, die zwar  inakzeptabel aber gut gemeint ist.

Um die Vertreibung der sogenannten Nazis zu beschleunigen, outen  Antifa-Aktivisten regelmäßig AfD-Politiker in ihrem Wohnumfeld und bei ihren Arbeitgebern und begehen gezielte Sachbeschädigungen am Eigentum der Gekennzeichneten. Meist ermittelt die Polizei keine Täter und der Einsatz von V-Leuten und Überwachungsmethoden verbietet sich, eine Verfolgung des Kampfes gegen rechts darf es in Deutschland schließlich niemals wieder geben.

Die Analyse des Magnitz-Videos von den Journalisten verschiedener Medien ist erkennbar politisch motiviert. Jeder scheint das zu sehen, was er sehen möchte.

Während unter anderem Bild, Welt und der Stern online zumindest einen Schlag erkannt haben wollen, relativieren bereits die Süddeutsche, der Tagesspiegel und n-tv den Angriff als Unfall, was ganz eindeutig den Erkenntnissen aus dem Video widerspricht.

 

https://www.sueddeutsche.de/politik/ermittler-video-magnitz-1.4284819

  1. Januar 2019

… Auf den am Freitag veröffentlichten Aufnahmen vom Montagabend ist zu sehen, wie Magnitz von einem Mann mit Kapuze von hinten umgerannt und dabei mit dem Ellenbogen offenbar am Kopf getroffen wird. Der Täter gehört zu einer Gruppe von drei Männern. Magnitz, der beide Hände in den Manteltaschen hat, stürzt nach der Attacke zu Boden und schlägt mit dem Kopf auf. Danach ist zu sehen, wie die Täter flüchten…

 

https://www.tagesspiegel.de/politik/frank-magnitz-ermittler-veroeffentlichen-video-von-angriff-auf-bremer-afd-chef/23855992.html

… Auf den am Freitag veröffentlichten Aufnahmen vom Montagabend ist zu sehen, wie Magnitz von einem Mann mit Kapuze von hinten umgerannt und dabei mit dem Ellenbogen offenbar am Kopf getroffen wird. Der Täter gehört zu einer Gruppe von drei Männern. Magnitz, der beide Hände in den Manteltaschen hat, stürzt nach der Attacke zu Boden und schlägt mit Kopf auf. Danach ist zu sehen, wie die Täter flüchten…

 

https://www.n-tv.de/politik/Polizei-veroeffentlicht-Video-von-Magnitz-Uberfall-article20807436.html

… Auf den Aufnahmen vom Montagabend ist zu sehen, wie Magnitz von einem Mann mit Kapuze von hinten umgerannt und dabei mit dem Ellenbogen offenbar am Kopf getroffen wird. Der Täter gehört zu einer Gruppe von drei Männern.

Magnitz, der beide Hände in den Manteltaschen hat, stürzt nach der Attacke zu Boden und schlägt mit dem Kopf auf… 

 

Magnitz sei umgerannt und mit dem Ellenbogen am Kopf getroffen worden. Der Täter hat eindeutig zwei Mal ausgeholt und ist dann beinahe über die Beine des hierdurch zu Boden gehenden Opfers gestolpert.

Man erkennt die gezielte Meinungsmanipulation, um für den unglücklichen Fall, dass die Täter doch ermittelt werden sollten, Bewährungsstrafen für diese „Helden im Kampf gegen rechts“ rechtfertigen zu können und um Nachahmer zu gewinnen.

In den Screenshots  meine ich folgendes zu erkennen:

Der Täter nähert sich und hebt den rechten Arm, die Hand gerade und gestreckt.

 

Der Täter hat zugeschlagen, das Opfer geht zu Boden.

 

Der Täter hebt den linken Arm, als ob er dem Stürzenden noch einen Schubs geben wollte.  

 

Manche rechte Kreise, aber auch viele Menschen aus der Mitte der Bevölkerung, erinnert die Gewalteskalation links gegen rechts an die Zustände in der Weimarer Republik vor der Machtergreifung durch Hitler. Der leitende Redakteur Geschichte von welt.de sieht bislang vor allem Parallelen zur Eskalation bei den G20-Protesten der Linksextremisten gegen die Globalisierung in Hamburg 2017.

 

https://www.welt.de/geschichte/article166484018/So-hilflos-stand-Weimar-vor-der-Gewalt-der-Radikalen.html

Veröffentlicht am 10.07.2017 

Von Sven Felix Kellerhoff

Leitender Redakteur Geschichte

Die Verantwortung für die blutige Eskalation lag eindeutig bei den Linksextremisten, doch zugleich hatte die Polizei versagt. „Die KPD nutzte Anfang der 1930er-Jahre die Verbote, um ihre grundsätzliche Gegnerschaft zum bestehenden System durch die gesetzwidrige Abhaltung von Umzügen öffentlich zu dokumentieren“, schreibt die Historikerin Marie-Luise Ehls in ihrer Dissertation „Protest und Propaganda“ von 1997.

Auf der anderen Seite des politischen Spektrums gab es ähnliche Exzesse, freilich in anderer Form: Nationalsozialisten und speziell die Schlägertrupps von der SA attackierten den politischen Gegner, also Kommunisten und Sozialdemokraten, sowie besonders häufig und brutal tatsächlich oder vermeintlich jüdische Bürger. Doch wenn die Polizei erschien, zogen sich die braunen Horden in der Regel zurück…

Die Gewaltspirale begann sich erst zu drehen, als ideologische Ziele hinzukamen, der Hass auf das demokratische System, der die Extremisten auf der Linken und auf der Rechten verband. Diese vor allem weltanschaulich provozierte Eskalation dürfte auch die Exzesse in Hamburg zum Teil zumindest erklären.

Die Polizei der Weimarer Republik scheiterte an der Aufgabe, linke und rechte Aggressionen zu unterbinden. Und, schlimmer noch: Die Gerichte ahndeten selbst gut dokumentierte Übergriffe viel zu milde, um einen Abschreckungseffekt zu erzielen. Heute ist die Polizei weitaus besser ausgerüstet und ausgebildet, doch das Grundproblem bleibt: Täter, die nackte Brutalität auf die Straßen tragen, um das Sicherheitsgefühl der friedfertigen Bürger zu erschüttern, werden weiterhin nicht als das behandelt, was sie sind – als Terroristen, ob nun von links oder von rechts.

 

In einem Beitrag auf http://www.achgut.com spricht der Autor in Bezug auf die sich häufenden Anschläge gegen die AfD bereits von Weimar 2.0.

 

https://www.achgut.com/artikel/weimar_2.0_attentat_auf_bremer_afd_landesvorsitzenden

Marcus Ermler / 08.01.2019 / 08:37 / Foto: Pixabay/149 / 

Weimar 2.0: Attentat auf Bremer AfD-Landesvorsitzenden

Am Montagabend wurde der Bremer AfD-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Frank Magnitz nach einem Besuch des Neujahrsempfangs des Weser-Kuriers von mehreren Personen tätlich angegriffen und schwer verletzt

Wenn sich erweisen sollte, dass Linksextreme hinter dieser Tat stecken, sollte dies niemanden ernsthaft überraschen…

Zum Beispiel wäre da ein Anschlag auf das AfD-Parteibüro in der Bremer-Innenstadt. Man sollte nun meinen, dies hätte einen Aufschrei der rechtsstaatlichen Entrüstung nach sich gezogen. Pustekuchen. Stattdessen ging die örtliche linksextreme Szene sogar ungehindert gegen das Büro demonstrieren

Kurz vor der Wahl sahen sich die Verteidiger des Marxismus in stalinistischer Manier genötigt, einen Wahlstand der AfD aggressiv zu belagern. Doch das war nur der Anfang: nach der Wahl wurden eine Direktkandidatin der AfD und der Landesvorsitzende der Bremer Jungen Alternative Opfer von Anschlägen (hier euphemistisch als „Opfer von Sachbeschädigung“ bezeichnet). Wie man angesichts von Steinen, die einen auch am Kopf hätten treffen können, von Sachbeschädigung und nicht einem tätlichen Angriff reden kann, erklärt sich nur durch die auf links gedrehte Bremer Presse…

Der Gipfel des Extremismus war dann im Dezember erreicht. Ein Brandanschlag auf eine Firma, die es zur Zeit der Bundestagswahl der AfD erlaubt hatte, ihr Wahlkampfauto auf dem abgesicherten Firmengelände abzustellen (überall anders wäre es in Bremen vermutlich vorher schon abgefackelt worden). Hierbei wurde ein LKW der Firma in Brand gesetzt. Das dramatische hieran: im LKW nebenan, auf den das Feuer dann übergriff, schlief ein LKW-Fahrer, den die Attentäter hätten sehen müssen und seiner Ansicht nach auch gesehen haben… In einem Bekennerschreiben, welches der Polizei vorliegt, „unterstellten [die Täter] der Familie des Firmeninhabers eine Nähe zur AfD und bezeichneten die Firmenmitarbeiter als NPD Mitglieder“…

 

Meinem Eindruck nach ist eine weitere Eskalation des Konflikts links gegen rechts politisch gewollt, zur Schwächung der AfD im Hinblick auf die kommenden Wahlen, aber auch zur Ablenkung der Öffentlichkeit von der zunehmenden Gewalt durch Flüchtlinge und nicht integrierte Migranten. Auf die Linksextremisten bezogen erscheint eine Beschäftigung gegen rechts den politisch Verantwortlichen geeignet, um die Aktionen gegen die Globalisierung und den Abbau des Sozialstaates auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Logik ist einfach, je brutaler sich Rechte und Linke bekämpfen, desto weniger Zeit und Kraft bleibt beiden Seiten für die Bekämpfung des Systems.

Frei nach Machiavelli heißt es: teile und herrsche!

 

 

 

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