Die Bremser „En Marche“ – Frankreichs neue Sicherheitsstruktur

Sicherheit statt Freiheit, diesem Grundsatz folgt auch der französische Präsident Emmanuel Macron mit seiner Reformpolitik nach der Brechstangen-Methode. Ob die Einschränkung von Grundrechten tatsächlich mehr Sicherheit bringt, bleibt jedoch fraglich. Unter dem Totschlagargument der Inneren Sicherheit lässt sich eine zum Anarchismus neigende Bevölkerung disziplinieren. Dann können schmerzhafte Wirtschaftsreformen leichter durchgesetzt werden. Macron verfolgt die Strategie eines Lohndumpings nach dem Vorbild des deutschen Hartz-IV-Modells. Bereits unter seinem Vorgänger Hollande wurde im Jahr 2015 eine Behörde ins Leben gerufen, die überprüft, ob sich Arbeitslose ernsthaft um Arbeit bemühen. Im Jahr 2015 führte diese Reform zu einer Sanktionierung von 14 Prozent der überprüften 269 000 Personen. Wie ich der französischen Tageszeitung Ouest-France vom 16. Juli 2018 entnommen habe, hat die französische Regierung nun angekündigt, diese Kontrollen auszuweiten und zu verschärfen.

Das neue Tempolimit von 80 Kilometer pro Stunde auf französischen Landstraßen sollte ebenfalls  in diesem Kontext betrachtet werden. Während meines Urlaubs in der Bretagne musste ich beständig eine staatliche Radio-Werbung ertragen, die in säuselndem Ton die 13 Meter Bremsweg anpries, die bei einer Reduktion um 10 Stundenkilometer gewonnen würden. Dreizehn Meter ist die Länge der ersten Schritte ihres Kindes usw. Warum fahren die Franzosen dann nicht gleich wieder mit einer Pferdestärke, volle Fahrt voraus Richtung Vergangenheit.

 

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/frankreich-tempolimit-auf-landstrassen-sinkt-auf-80-km-h-a-1215825.html

Freitag, 29.06.2018   15:21 Uhr

Was in Deutschland undenkbar wäre, setzt die französische Regierung nun in die Tat um. Ab dem 1. Juli wird die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen auf 80 Kilometer pro Stunde gesenkt. Zuvor galten dort in Frankreich 90 Kilometer pro Stunde. Drei Viertel der Franzosen halten die Geschwindigkeitsbegrenzung für unsinnig…

Die Politiker argumentieren, die Zahl der Verkehrstoten könne um bis zu 400 pro Jahr sinken. Die Motorlobby führt dagegen an, dass es bereits seit Jahren weniger als 3500 Verkehrstote in Frankreich gibt, 2017 sank ihre Zahl leicht auf knapp 3450. In Deutschland kamen im vergangenen Jahr allerdings rund 270 Menschen weniger im Straßenverkehr ums Leben, und das bei 15 Millionen Einwohnern mehr…

Die Diskussionen um das Tempolimit lassen auch die Beliebtheitswerte von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Regierungschef Edouard Philippe in die Tiefe rauschen…

 

Es ist schon bezeichnend, dass es in Deutschland weniger Verkehrstote gibt, obwohl wir sogar mit Tempo 100 auf den Landstraßen unterwegs sind. Diese Sicherheitsreform wurde per Dekret durchgesetzt, ein direkter Weg der Gesetzgebung durch die Regierung am Parlament vorbei.

 

Nächstes Sicherheitsprojekt für die Regierung Macron: Tempo 20 auf einspurigen Landstraßen. „Es lebe die Kuh! Vive la vache!“

 

Sicherheitsbemühungen sollten sich auf das sinnvolle Maß beschränken, mit dem Ziel, die persönlichen Freiheiten nicht völlig unnötig einzuschränken.

 

Mehrsprachige Sicherheit am Strand: Verbotene baden links – rechts nur für erlaubte Personen…

 

Warnung vor dem Abgrund

 

Man sollte meinen, dass mit der Beendigung des Ausnahmezustands Ende 2017 auch der Einsatz der Armee im Inneren beendet worden wäre. Aber selbst bei einem einfachen Hafenfest (Temps Fête, 25. – 29. Juli 2018 in Douarnenez) patrouillieren neben der Gendarmerie auch Soldaten mit Maschinengewehren im Anschlag über das Festgelände. Der Eintritt kostete 14 € und unterlag einer Zugangskontrolle mit einer Überprüfung der Taschen. Zahlreiche Stände befanden sich allerdings auch außerhalb dieses Sicherheitsbereichs an der Uferstraße. Zwischen den dort anwesenden Menschenmassen waren weder Soldaten noch Polizisten zu sehen. Bei der Anwesenheit des Militärs handelt es sich um nicht mehr als eine völlig überflüssige Demonstration der Stärke, mit einem minimalen Anstieg der gefühlten Sicherheit bei dem unbedarften Teil der Bevölkerung. Bei mir hat der Anblick dieser Truppe junger unerfahrener Soldaten mit Schnellfeuerwaffen eher ein Gefühl der Beklemmung ausgelöst.

 

Hafenfest in Douarnenez (Finistère, Bretagne): „Wir erschießen die Selbstmordattentäter mit unseren Maschinengewehren, wenn sie sich in die Luft sprengen, was dank der Kontrollen am Eingang sehr unwahrscheinlich ist!“

 

Auch bei einer Wanderung auf dem französischen GR-Fernwanderweg, dem „Sentier de Grande Randonnée“, stieß ich auf bewaffnete Soldaten in Zweier-Gruppen. Ich habe eine Gruppe gefragt, ob sie die Küste bewachen wegen der auf der gegenüberliegenden Halbinsel Île Longue stationierten Atom-U-Boote. Sie teilten mir daraufhin mit, dass es sich nur um eine Übung handele. Meines Wissens nach gibt es für so etwas in Deutschland eigene Truppenübungsplätze.

 

Militär-Übung „Überleben auf dem GR (Rundwanderweg an den Küsten Frankreichs) mit Rucksack und Maschinengewehr – wie beruhige ich Wanderer“ (Soldat unten am Baum in der Mitte)

 

Im Gegensatz zu Deutschland besitzt Frankreich eigene Atomwaffen. In der Bretagne befindet sich ein bedeutsamer Marinestützpunkt, der neben Zerstörern, Minenjagdbooten und einem wichtigen Aufklärungsschiff im Hafen von Brest auf der Île Longue  an gegenüberliegenden Seite, abgetrennt durch 10 Kilometer Meer, auch die vier U-Boote mit Nuklearantrieb und Atomsprengköpfen beherbergt. Die zehn kleineren Jagd-U-Boote sind in Toulon an der Mittelmeerküste stationiert.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_franz%C3%B6sischer_U-Boot-Klassen

… Die französische Marine setzt seit 2001 nur noch nuklear angetriebene U-Boote ein. Die U-Boote teilen sich entsprechend ihrer Funktion in zwei Gruppen. Die kleineren Jagd-U-Boote (frz.: SNA – Sous-marin nucléaire d’attaque) sind mit Torpedos und Seezielflugkörpern bewaffnet. Sie sind für den Kampf gegen andere U-Boote oder Überwasserschiffe konzipiert. Die größeren strategischen U-Boote (frz: SNLE – Sous-marin nucléaire lanceur d’Engins) führen mit Kernwaffen bestückte ballistische Interkontinentalraketen


Le-Triomphant
-Klasse
 (strategische Raketen-U-Boote)

  1. Le Triomphant(S 616) (1997–)
  2. Le Téméraire(S 617) (1999–)
  3. Le Vigilant(S 618) (2004–)
  4. Le Terrible (S 619)(2010-)

 

 

Militärhafen von Brest

 

Militärhafen von Brest – Aufklärungsschiff Monge (weiß) im Heimathafen

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Monge_(A601)

Die Monge ist ein Aufklärungsschiff der Französischen Marine… Die Monge kann als Leitstand für Raketen und zur Raketenabwehr dienen. Das Schiff ist ein essentieller Teil des Französischen Atomraketenprogramms

Die Monge ist zwar nur eines von mehreren „Telekommunikationsschiffen“ weltweit, jedoch verfügt weder das russische noch das amerikanische Militär über ein Schiff mit einem äquivalenten Leistungsspektrum…

 

Morlenn Express: Transport zwischen den Militäreinrichtungen von Brest, der Île Longue und  Lanvéoc

 

Lanvéoc:  Französische Marineschule (frz: École Navale), elf Kilometer südlich von Brest am gegenüberliegenden Ufer der Rade de Brest, oberhalb Militärflugplatz von Lanvéoc-Poulmic 

 

 

Morlenn Express bei der Île Longue, einem der beiden französischen Atom-U-Boot-Stützpunkte Frankreichs

 

Anfang Juli 2017 hatte Macron die Île Longue besucht.

 

https://www.derwesten.de/politik/frankreichs-praesident-auf-tauchfahrt-macron-besucht-u-boot-id211136235.html

am 05.07.2017 

Brest.  Als Oberbefehlshaber hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron auch das Kommando über die französischen Atomwaffen. Nun hat er eins der Atomraketen-U-Boote seines Landes besucht. Der Staatschef wurde am Dienstag per Helikopter an Bord des U-Boots „Le Terrible“ („Der Schreckliche“) gebracht, wie aus Kreisen des Élyséepalastes bestätigt wurde… (jei/dpa)

 

https://www.focus.de/politik/videos/der-stolz-der-franzoesischen-marine-das-u-boot-le-vigilant-ist-doppelt-so-schwer-wie-der-eiffelturm_id_6612652.html

07.02.2017

… Es ist eines von vier strategischen U-Booten vor der Westküste Frankreichs, die Langstrecken-Atomraketen abfeuern können. Mit gleich 16 solcher Nuklearraketen ist das Boot ausgestattet. Sie können Ziele in bis zu 8.000 Kilometern Entfernung erreichen.

Zudem wurden auf dem Boot 1.000 Mikrofone installiert. Diese sollen dafür sorgen, dass die Umgebung so unauffällig wie möglich abgehört werden kann. Die Missionen des U-Boots werden streng geheim halten – selbst vor der über einhundert Mann starken Crew. Sie erfahren erst von der Mission, wenn diese beginnt…

 

Der französische Präsident gehört zu den drei ausgewählten Personen, die das Ziel einer jeweiligen U-Boot-Mission im Voraus kennen, neben dem Admiral des Marine-Stützpunkts Brest und dem Kommandanten des U-Boots selbst. Auf den Atom-U-Booten arbeiten 110 Marine-Soldaten – Frauen gibt es dort aus Sicherheitsgründen nicht, da nur den Offizieren eigene Kabinen zur Verfügung stehen. Eine Mission dauert jeweils 70 Tage. Es ist immer mindestens ein französisches Atom-U-Boot des Typs SNLE im Einsatz. Jede Mannschaft ist zweimal pro Jahr  auf U-Boot-Mission, ansonsten wird auf dem Stützpunkt trainiert. Während eines Einsatzes werden nur gefilterte zensierte Nachrichten zur Mannschaft durchgelassen, um das Klima innerhalb der Truppe nicht zu gefährden. Das U-Boot bleibt die gesamte Zeit untergetaucht.

Die Atom-U-Boote werden zwischen den Einsätzen auf der Île Longue gewartet. Hierzu gehören sicherlich auch eine gelegentliche Neubefüllung der Reaktoren für den nuklearen Antrieb sowie eine Wartung der Atomsprengköpfe der Interkontinentalraketen, in denen bei der Alterung Spaltungsprodukte entstehen.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%8Ele_Longue

 

 

Île Longue – Hafen der Atom-U-Boote

 

Île Longue – Nukleartechnik

 

Île Longue – Strommasten zur Versorgung des Militärstützpunktes 

 

 

Île Longue – Doppel-Zaun mit Strom (Lebensgefahr)

 

Die Gefahr der Freisetzung von Radioaktivität wird trotz eines Unfalls im Jahr 2009 und nachgewiesener Sicherheitsmängel kaum diskutiert.

 

https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/seefahrt-zwei-atom-u-boote-im-atlantik-zusammengestossen/1448184.html

16.02.2009

Peinlicher U-Boot-Unfall im Atlantik: Ein atomgetriebenes U-Boot der französischen Marine und ein britisches Atom-U-Boot haben sich unter Wasser gestreift. Atomare Strahlung soll nicht ausgetreten sein.

… Zeitungsberichten zufolge wurden die britische „HMS Vanguard“ und die französische „Triomphant“ beschädigt, die Atomanlagen seien aber offenbar nicht betroffen.

Die Atom-U-Boote hätten sich „kurz berührt“, erklärte das Verteidigungsministerium in Paris. Wie die britischen Tageszeitungen „The Times“, der „Daily Telegraph“ und die „Sun“ übereinstimmend berichteten, waren die Boote voneinander unabhängig auf Tauchfahrt, als sich der Zwischenfall zu Beginn des Monats ereignete. Sie hätten zusammen rund 250 Mann an Bord gehabt…

Die Sonareinrichtung am Bug sei beschädigt worden; eine atomare Gefahr habe aber nicht bestanden. Das U-Boot erreichte demnach aus eigener Kraft seinen Heimathafen, den Marinestützpunkt Ile-Longue an der nordfranzösischen Bretagne-Küste nahe Brest. Auch Frankreich hat vier atomgetriebene U-Boote, davon drei der neueren Generation, zu denen die „Triomphant“ gehört. (sawAFP)

 

https://www.nzz.ch/hereinspaziert-ins-atom-u-boot-1.18099942

Axel Veiel, Paris 16.6.2013

Es gibt noch weisse Flecken auf der Landkarte. Die Ile Longue zählt dazu. Lange Halbinsel müsste sie eigentlich heissen, ist sie doch mit dem französischen Festland verbunden… Wenn stimmt, was die im nahen Brest erscheinende Regionalzeitung «Le Télégramme» herausgefunden hat, dann sind die um das Militärgelände errichteten Sperren und Sicherheitsvorkehrungen löchrig wie Emmentaler. Eine Plastic-Karte mit Foto des Inhabers und leicht kopierbarem Magnetstreifen genügt demnach, um Zutritt zum Stützpunkt zu erhalten. Stützpunktmitarbeiter, die versetzt werden oder aus dem Militärdienst ausscheiden, dürfen ihre Karten behalten und erfreuen sich weiterhin freien Zugangs. Wer mit dem Auto kommen möchte, benötigt lediglich ein weißes Blatt Papier, auf dem ein paar Fahrzeugdaten festgehalten sind. Panzersperren, die einen gewaltsam eindringenden, mit Sprengstoff gefüllten Lastwagen aufhalten könnten, gibt es nicht. Scanner zur Fahrzeug-Inspektion, Augen-Abgleich zur Identifizierung von Zugangsberechtigten – ebenfalls Fehlanzeige…

Ein Schlauchboot mit schwachem Motor und drei bis sechs Mann Besatzung, mehr stellt sich den Eindringlingen nicht entgegen… Die von dem bretonischen Blatt nach mehrmonatiger Recherche veröffentlichte Mängelliste beunruhigt die Franzosen umso mehr, als die Ile Longue für Terroristen gewiss ein lohnendes Ziel wäre. Vier mit Raketenwerfern ausgerüstete Atom-U-Boote werden auf dem Stützpunkt gewartet. Interkontinentalraketen lagern dort, bestückbar mit jeweils bis zu sechs Atomsprengköpfen…

 

https://www.focus.de/politik/ausland/in-ile-longue-sind-vier-atom-u-boote-stationiert-drohnen-nahe-franzoesischer-atomwaffen-basis-gesichtet_id_4439433.html

 AFPAm französischen Atomwaffen-Stützpunkt Ile Longue sind vier Atom-U-Boote stationiert

Dienstag, 24.02.2015, 22:03

Drohnen unbekannter Herkunft sind nahe einer Atomwaffen-Basis der französischen Streitkräfte gesichtet worden. Nach Behördenangaben vom Mittwochabend wurden die Drohnen nahe dem Stützpunkt Ile Longue auf der Halbinsel Crozon in der Bretagne ausgemacht, wo die vier Atom-U-Boote der französischen Marine stationiert sind… Die unbemannten Fluggeräte drangen demnach in der Nacht auf Dienstag und am Dienstag selbst in den Sicherheitsbereich um den Stützpunkt im Nordwesten Frankreichs ein.

Ein Sprecher der zuständigen Präfektur sagte, es seien „umgehend“ Einsatzkräfte von Militär und Gendarmerie mobilisiert worden…

In den vergangene Monaten hatten Drohnen unbekannter Herkunft immer wieder französische Atomkraftwerke und andere Nuklearanlagen überflogen. Das löste auch eine Diskussion über die Sicherheit der Atomkraftwerke in Frankreich aus…

 

https://www.huffingtonpost.fr/2015/01/29/survol-drones-vols-suspects-site-militaire-nucleaire-ile-longue_n_6568572.html

29/01/2015 09:21 CET | Actualisé 05/10/2016

„Sie sind seltsam die Möven!“

Au moins un SNLE est en permanence à la mer et deux sont opérationnels à tout moment. Ils sont présentés comme invulnérables, indétectables et capables de frappes massives à longue portée…

(Mindestens ein SNLE befindet sich dauerhaft im Meer und zwei sind in jedem Moment einsatzbereit. Sie werden als unbesiegbar dargestellt, nicht zu orten und fähig zu massiven Schlägen auf lange Distanz…)

 

Ob sich mit dem Präsidenten Macron die Sicherheitslage auf der Île Longue verbessert hat?

 

https://www.blick.ch/news/ausland/praesident-cool-macron-seilt-sich-auf-atom-u-boot-ab-id6945426.html

Publiziert am 05.07.2017

So liess sich Macron am Dienstag actionmässig per Helikopter an Bord des U-Boots «Le Terrible» («Der Schreckliche») abseilen, das rund 300 Kilometer vor der französischen Küste kreuzte.

Der Abstecher war Teil eines Besuchs der Basis der strategischen U-Boot-Streitkräfte auf der Landzunge Île Longue in der Nähe von Brest in der Bretagne. Macron verbrachte mehrere Stunden an Bord. Dabei gab es auch eine Tauchfahrt und die Simulation eines Raketenstarts…

 

http://npa29.unblog.fr/2017/12/16/ile-longue-mvt-de-la-paix/

16 décembre 2017

„Aber wer hat auf den Roten Knopf gedrückt?“

Simulation d’une attaque sur la base de sous-marins nucléaire de la FOST à l’Ile Longue…

(Simulation eines Angriffs auf die Basis der Atom-U-Boote der FOST auf der Ile Longue.)

 

Zumindest ruft man die Gendarmerie, wenn sich ein einzelner Wanderer mit Rucksack dem Eingangsbereich des Atom-U-Boot-Stützpunktes nähert (wohlmöglich ein „einsamer Wolf“?!…).

Wie auch in Deutschland ist die verschärfte Sicherheitspolitik in Frankreich mehr Schein als Sein. Der Schutz der Zivilbevölkerung vor islamistischen Terroristen ist bei den offenen Grenzen Europas und der unkontrollierten Masseneinwanderung in keinster Weise zu gewährleisten.

Und ich denke nicht, dass die Île Longue für Terroristen ein lohnendes Ziel darstellt. Dafür ist dieser Stützpunkt im Ganzen doch viel zu gut gesichert. Rund herum ist eine ausgefeilte Videoüberwachung installiert. Zur Bewachung sind Scharfschützen der Marine im Einsatz. Selbst wenn sich ein Terrorist Zugang zum Stützpunkt verschaffen könnte, so würde es ihm doch kaum gelingen, ein Atom-U-Boot zu zerstören. Und wenn es darum geht, Vertreter der Staatsmacht zu töten, so ist dies auf öffentlichen Plätzen viel einfacher.

 

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