Im Schatten des Kölner Domes – Gewalt gegenüber Frauen und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden

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Im Schatten des Kölner Domes (2011): Wo ist der Notausgang? (siehe Bild!)

 

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aus einer Ausstellung des Bundesamtes für Verfassungsschutz mit Sitz in Köln (Foto von 2011)

 

Das Bundesamt für Verfassungsschutz predigt den Kampf gegen Regimekritiker mit aller Härte und Intoleranz und sogar Gott ist gegen Pegida, … zumindest der in Form seines eifrigen Vertreters auf Erden in Gestalt des Kölner Kardinals Woelki.

 

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/pegida-widerstand-koeln-demonstriert-gegen-antiislamisten-a-1011385.html

Widerstand gegen Pegida Der Kölner Dom macht das Licht aus

In Köln führt das Erzbistum von Kardinal Woelki den Widerstand gegen die Rechtspopulisten der Pegida-Bewegung an – und knipst den vermeintlichen Rettern des Abendlandes das Licht aus. Deren Kundgebung gerät kümmerlich.

Von Jörg Diehl, Köln

Dienstag, 06.01.2015  

Der Ottoplatz vor dem Deutzer Bahnhof in Köln ist kein schöner Platz, schon gar nicht an diesem Abend. Ringsherum Bürotürme und darauf einige hundert Verwirrte: Eine Kohorte Neonazis, zahlreiche Wutbürger und ein Dutzend Menschen, die dümmliche Slogans wie „Kartoffeln statt Döner“ und „Ich bin ein von Politikern gehasster Deutscher“ auf Plakate gepinselt haben…

Bedeutung erhielt der rechte Protest allenfalls durch den breiten Widerstand, der sich ihm in Köln entgegenwarf. Tausende demonstrierten gegen Pegida und verhinderten, dass die Rechtspopulisten durch die Stadt ziehen konnten. Der geplante Gang über eine Rheinbrücke in Richtung Dom wurde schließlich abgesagt. Zudem knipste ausgerechnet der Hausherr der zweithöchsten Kathedrale Europas den vermeintlichen Verteidigern des Abendlandes das Licht aus. Die Kirche blieb am Montagabend unbeleuchtet…

 

Der Spiegel qualifiziert sich in besonderem Maße, indem er die Pegida-Demonstranten ausnahmslos als Verwirrte beleidigt, und die katholische Kirche positioniert sich frei und fromm im Sinne von Jesus und der Bibel, denn verdammen darf man niemanden – nur christliche „Verfassungsfeinde“.

http://bibeltext.com/luke/6-37.htm
Lukas 6

37 Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammet nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebet, so wird euch vergeben. 

 

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Gefährdet und aus dem Rennen gedrängt: Rechts-Populisten als Freiwild in einer „wehrhaften Demokratie“

 

Allen bösen Rechtspopulisten lässt Kardinal Woelki das Licht ausknipsen, doch bei den Sylvester-Übergriffen auf Frauen ein Jahr später durch ein paar verhältnismäßig wenige irregeleitete Flüchtlinge beherrscht er dann doch eine überraschend differenzierte Sichtweise.

 

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/koelner-kardinal-rainer-maria-woelki-fassungslos-ueber-silvester-ausschreitungen-aid-1.5690819

  1. Januar 2016 | 11.48 Uhr

Ausschreitungen in der Silvesternacht

Kölner Kardinal Woelki: Ich war fassungslos

Kardinal Woelki neuer Erzbischof von Köln

… Woelki bezeichnete es als erschreckend, wie sehr ein Ereignis wie die Kölner Ausschreitungen die Gesellschaft spalte und destabilisiere. In den vergangenen Tagen habe es in den sozialen Netzwerken „von rechten oder braunen Kreisen“ regelrechte Hassattacken gegen ihn gegeben. Der Rechtsstaat sei wegen möglicher Abschiebehindernisse zum Teil in Fäkalsprache attackiert worden: „Das hat mich betroffen gemacht.“ 

Trotz der schrecklichen Vorkommnisse auf dem Kölner Hauptbahnhof dürfe man sich jedoch nicht zu vorschnellen Urteilen hinreißen lasse, mahnte der Kardinal. 1000 randalierende Fußballfans seien zwar 1000 zuviel, aber deshalb dürfe man nicht gleich auch die 50.000 friedlichen Stadionbesucher an den Pranger stellen. Woelki:  „Das muss auch für die Flüchtlinge gelten. Nur weil sich 1000 in dieser Weise benommen haben und übergriffig geworden sind, was absolut zu verurteilen ist, darf man jetzt nicht die gesamte Flüchtlingslandschaft unter dieses Vorzeichen stellen.“

 

Also knipst die katholische Kirche nur denen mit der falschen Meinung das Licht aus, nicht denen mit der falschen Haltung gegenüber Frauen…

Dafür predigt Kardinal Woelki nur wenige Monate später ganz herzzerreißend und effektvoll auf einem Flüchtlingsboot, das sich aber dann doch – zu seiner eigenen Sicherheit –  auf dem Trockendock befindet.

 

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kardinal-woelki-wer-menschen-im-mittelmeer-ertrinken-laesst-laesst-gott-ertrinken-14253966.html

26.05.2016

© DPA      „Gott ist mitten in diesem Boot“: Kardinal Woelki bei seiner Predigt vor einem Flüchtlingsboot.

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat am Fronleichnamsfest eindringlich mehr Einsatz für Flüchtlinge gefordert. Beim Gottesdienst vor dem Kölner Dom diente ein sieben Meter langes Flüchtlingsboot aus Malta als Altar. „Wer Menschen im Mittelmeer ertrinken lässt, lässt Gott ertrinken – jeden Tag, tausendfach“, sagte der Erzbischof. „Wer Menschen in Lagern zu Tode quält, quält Gott zu Tode – tausend und abertausendfach.“

 

Niemand soll die Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen. Nur sieht der mitfühlende Kardinal scheinbar nicht, dass ein konsequentes Zurückbringen der geretteten Flüchtlinge an ihren Abfahrt-Strand auf die Dauer sehr viel mehr Menschen das Leben retten würde, und den gewissenlosen Schleppern das Handwerk legen könnte.

Im September wettert Kardinal Woelki dann gegen die von der CSU geforderte Obergrenze für Flüchtlinge und spaltet so auch die Anhänger der katholischen Kirche.

 

http://www.focus.de/politik/deutschland/das-asylrecht-muss-bleiben-wie-es-ist-koelner-erzbischof-woelki-wettert-gegen-csu-papier-zur-fluechtlingskrise_id_5923881.html

Sonntag, 11.09.2016

…Führende Vertreter der beiden großen Kirchen haben das neue Flüchtlingspapier der CSU scharf kritisiert. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki sagte: „Wenn die CSU das Grundgesetz ernst nimmt, kann sie keine Obergrenze verlangen. Das lässt das Asylrecht nicht zu. Und das Asylrecht muss bleiben, wie es ist.“

Der rheinische Präses Manfred Rekowski nannte eine Bevorzugung von Zuwanderern aus dem christlich-abendländischen Kulturkreis mit seinem Verständnis von christlicher Nächstenliebe „gänzlich unvereinbar“. Auch andere Kirchenvertreter reagierten auf die Forderungen ablehnend…

 

Christen-Feinde nicht zu benachteiligen entspricht wohl dem neuen Selbstverständnis der katholischen Kirche: die Christentum schafft sich ab! Über die durch die Silvester-Übergriffe traumatisierten Frauen hat Kardinal Woelki zwischenzeitlich kein öffentliches Wort mehr verloren, die müssen halt selber sehen, wie sie klar kommen. Eine gläubige Christin hält sich in der Silvester-Nacht schließlich in und nicht vor dem Dom auf, und frönt auch nicht dem heidnischen, unzüchtigen und Geld verschwendenden Feuerwerks-Spektakel.

Im Schatten des Kölner Domes, in den Sartory-Sälen, sollte Ende Oktober eine Konferenz von einigen das Ansehen der Stadt Köln schrecklich gefährdenden Rechtspopulisten stattfinden, eine „Compact-Konferenz“.  Das Compact-Team hätte es wissen müssen: eine Stadt der Hyper-Moral im Schatten eines innerhalb von sechs Jahrhunderten erbauten Doms lässt so etwas nicht geschehen. Und dann wären da noch die seit 2012 neu gebildeten Seilschaften der linken Szene zu Sicherheitsbehörden und Politikern – wie auch der unmerkliche aber doch existente Einfluss des ortsansässigen Bundesamtes für Verfassungsschutz. Großzügig werden den Veranstaltern gut gelegene bekannte Räumlichkeiten angeboten, wohl wissend, um was für eine Veranstaltung es sich da handelt. Die Modalitäten werden geschickt über Dritte ausgehandelt, die entweder nicht genau hinsehen können oder dürfen. Dann wird in den Vertrag eine Klausel eingefügt, die eine spontane auch noch ganz kurzfristige Kündigung ermöglicht, wenn der Ruf des bekannten Veranstaltungshallen-Unternehmers ganz plötzlich doch durch die geplante Veranstaltung Schaden nehmen könnte. Die Falle mit dem Kleingedruckten ist genauso alt wie bekannt und hoch erfolgsversprechend. Im Schatten des Domes wird das Recht auf freie Meinungsfreiheit für Andersdenkende mit einem Trick außer Kraft gesetzt. Und Köln feiert den Sieg der Hinterhältigkeit und Intoleranz, ganz im Sinne des „Demokratie-Verständnisses“ der Verfassungsschützer.

 

http://www.ksta.de/koeln/vertrag-gekuendigt-sartory-saele-verhindern-kongress-der-rechtspopulisten-24796810

Vertrag gekündigt Sartory-Säle verhindern Kongress der Rechtspopulisten

Von Helmut Frangenberg 

Im Internet wurde am Freitag noch kräftig auf die Werbetrommel geschlagen: Zu pathetischer Hintergrundmusik wurde gegen den „Hauptfeind Merkel“ und den „Angriff auf Europa“ das „Recht zum Widerstand“ proklamiert und für den 29. Oktober zur „Konferenz für Souveränität“ nach Köln eingeladen. Vertreter von rechtspopulistischen und rechtsextremen Parteien aus Europa sollen als Redner auftreten. Doch der Saal, in dem das Ganze stattfinden sollte, wurde den Organisatoren genommen. Die Sartory-Säle haben den Mietvertrag unter Berufung auf eine Klausel im Vertragstext gekündigt: Das Ansehen des Unternehmens würde durch die Versammlung Schaden nehmen. Der Kontakt zwischen den Organisatoren und den Saalvermietern sei über eine Agentur gelaufen, hieß es bei Sartory am Freitag. „Es war für mich nicht erkennbar, um welche Art der Veranstaltung es sich handelt“, so Marcus Sartory. Musiker aus der Kölner Szene hätten ihn auf die Ausrichtung der „Konferenz“ aufmerksam gemacht, die von der rechtsgerichteten Zeitschrift „Compact“ organisiert wird. Marcus Sartory traf sich am Freitagabend mit Vertretern der AG Arsch huh. Möglicherweise wird es am 29. Oktober im Sartory eine alternative Konzertveranstaltung geben.

 

Wer diese Version glaubt wird selig, ganz im Sinne von Kardinal Woelki.

Es bleibt fraglich, welcher Ruf bei der Familie Sartory eigentlich zu schädigen ist.

 

http://www.express.de/koeln/streit-wegen-kuendigung-sartory-gegen-sartory–familien-zoff-vor-gericht-2996446

Von  V. BORBAS und B. EBEL  09.04.14 

Köln – Aktenzeichen 6 Ca 1178/14 am Arbeitsgericht Köln: Hinter diesen Zahlen und Buchstaben verbirgt sich ein Streit der traditionsreichen Kölner Familie Sartory.

Es stehen sich gegenüber: Sandra Sartory (34) und ihr Onkel Carl (71). EXPRESS erfuhr: Die bisherige Geschäftsführerin wehrt sich gegen den abrupten Rauswurf aus der Firma – sie soll während des Mutterschutzes gefeuert worden sein und klagt nun gegen die Kündigung.

Carl Sartory wollte sich dazu nicht äußern, dafür aber sein Sohn Marcus (47), der jetzt die Geschäftsführung mit seinem Vater übernommen hat.

Es gibt ein Protokoll der Gesellschafter-Versammlung aus dem August 2013. Darin hat meine Cousine den Wunsch geäußert, aus der Firma auszuscheiden. Das hat nichts mit ihrer Lebensplanung zu tun“, weist Marcus Sartory den Vorwurf zurück, Sandra Sartory sei unvermittelt gekündigt worden.

Die werdende Mutter wollte keine Stellung nehmen zum Familien-Zwist. Marcus Sartory: „Ich finde das alles bedauerlich, auch meinen Vater nimmt das sehr mit.“ Dass man sich noch mal in Ruhe zusammensetzt, ist laut Marcus Sartory ausgeschlossen: „Es hat ihr keiner gesagt, sie soll gehen. Alles andere muss das Gericht entscheiden.“

 

http://www.express.de/koeln/verhandlung-in-koeln-sartory-familienzoff-im-gerichtssaal-3000552

07.05.14

Sandra Sartory klagt gegen das Familienunternehmen.                                Foto:Wand Michael

 Köln –

„Es geht um die Familie. Das macht es umso schwieriger“, leitet der Richter die Verhandlung am Dienstag vor dem Arbeitsgericht Köln ein. Wie recht er damit hat! Die traditionsreiche Kölner Familie Sartory streitet vor Gericht .

Hintergrund: Sandra Sartory (34) klagt gegen ihren Onkel Carl Sartory und dessen Sohn Marcus (der übernahm die Geschäfte).

Die werdende Mutter hatte in dem Unternehmen ein Geschäftsführungsamt inne, sollte abberufen werden und als Angestellte weiterarbeiten. So lautet ihre Version. Dem widerspricht die Gegenseite, und die Anwälte zoffen sich in Saal 107 ( Carl und Marcus Sartory waren nicht erschienen).

Es sind komplizierte juristische Fragen, bei denen es im Kern um eine finanzielle Lösung geht. Doch die Parteien kamen am Dienstag nicht weiter: Einigung? Fehlanzeige! Eine weitere Zusammenarbeit – ausgeschlossen!

Selbst wenn Nichte Sandra einen Anspruch auf Beschäftigung hätte, ist ihre Arbeitskraft unerwünscht. Der Beklagten-Anwalt klipp und klar: „Sandra ist nicht mehr willkommen!“

Im Herbst soll der Sartory-Streit vor Gericht weitergehen.

 

Mit der Wahrheitsliebe scheint es die Familie Sartory nicht so ganz zu haben, mit der Nächstenliebe auch nicht und Vertragstreue scheint zu den ihnen unbekannten Fremdwörtern zu gehören. Über den Ausgang des Familienstreits wird nicht berichtet.

http://www.sartory.de/impressum.html

Sartory Säle GmbH & Co. KG

50670 Köln
Friesenstrasse 44-48

Geschäftsführer: Carl Sartory, Marcus Sartory

 

Seit Monaten streiten sich die Verantwortlichen im Silvester-Untersuchungsausschuss nun zu den zu welchem Zeitpunkt bei wem eingetroffenen Informationen über das Ausmaß der Übergriffe. NRW-Innenminister Jäger bleibt bei seiner Verteidigungslinie der nicht selbst verantworteten Unwissenheit. Das wirkte zunächst überzeugend, wäre da nicht die Rache des im Sommer 2015 von der Landesregierung gedemütigten pensionierten Ex-Regierungspräsidenten Gerd Bollermann,  die einen dunklen Schatten auf die Glaubwürdigkeit des Herrn Jäger wirft so wie der Dom auf seine rechtspopulistischen Feinde, die durch Dunkelheit in die Finsternis verdammt werden sollen.

 

https://staatsunrecht.wordpress.com/2015/11/22/die-bezirksregierung-arnsberg-und-die-verteilung-der-fluechtlinge-disziplinierung-einer-behoerde/

… Die SPD-Landesregierung in Nordrheinwestfalen gehört zu den Verfechtern einer unbegrenzten Masseneinwanderung. „Wir müssen die Flüchtlingskrise als Chance begreifen und wir schaffen das!“ Das „wir“ wird nicht gefragt.

Also muss man sie disziplinieren, die Behörde am Rande des Kollapses.

Wie geht man vor?

Man demütigt den Behördenchef während seines Urlaubs und schickt einen Verfassungsschützer in Stellvertretung, gefühlte Überwachung, ideologische Einstimmung, und die Beamten parieren und sind motiviert bis zum Umfallen…

Der Ende August in den Ruhestand verabschiedete Bollermann und der Regierungsvizepräsident Volker Milk wurden von Innenminister Jäger und seinem Verfassungsschutzvertrauten Schnieder erfolgreich „diszipliniert“. Am Ende seines Urlaub waren die Unstimmigkeiten zwischen Regierungspräsident Bollermann und NRW-Innenminister Ralf Jäger erwartungsgemäß verflogen und  man freute sich über die Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschützer…

 

Bollermann schlägt zurück, denn Wissen ist Macht.

 

http://www.derwesten.de/region/innenminister-hatte-vor-koeln-fruehe-hinweise-auf-sex-attacken-id12155133.html

Jäger bekam wohl schon vor Köln Hinweise auf Sex-Attacken
01.09.2016 | 16:36 Uhr

Gerd Bollermann, Ex-Regierungspräsident der Bezirksregierung Arnsberg: „Ich hatte subjektiv den Eindruck, dass man mehr hätte tun können“.Foto: Matthias Graben / FUNKE Foto Services (Archiv)

Das NRW-Innenministerium hatte möglicherweise lange vor den massenhaften Übergriffen in der Kölner Silvesternacht doch schon deutliche Hinweise auf die Gefahr sexueller Gruppendelikte durch junge Nordafrikaner. Diesen schweren Vorwurf hat am Donnerstag überraschend der frühere Arnsberger Regierungspräsident Gerd Bollermann (SPD) als Zeuge im Untersuchungsausschuss des Landtags erhoben.

Bollermann erklärte, er habe immer wieder in mehreren Schreiben, Berichten und Gesprächen gegenüber dem Haus von Innenminister Ralf Jäger (SPD) auf wachsenden Probleme mit jungen Männern aus den Maghreb-Staaten hingewiesen. Dabei sei es ausdrücklich auch um sexuelle Gewalt gegangen. Er habe dem Minister zu verstehen gegeben: „Wir haben ein Problem.“ Er habe jedoch aus Düsseldorf keine Reaktion erhalten.
… Bollermann, der bis August 2015 als Regierungspräsident in Arnsberg eine zentrale Funktion in der NRW-Flüchtlingsunterbringung bekleidete, verwies auf Vorfälle bereits in den Jahren 2013 und 2014 unter anderem in Hemer, Burbach und Neuss. Frauen seien aggressiv aus Gruppen heraus zum Geschlechtsverkehr aufgefordert und Verkäuferinnen vulgär beschimpft worden. Unter Bürgermeistern habe sich schon damals eine resignierte Stimmung breit gemacht, verbale oder körperliche Übergriffe seien erst gar nicht mehr zur Anzeige gebracht worden. Er sei von Kommunalvertretern inständig gebeten worden, keine Flüchtlinge aus Algerien und Marokko mehr zuzuweisen, so Bollermann.

Damit durchkreuzte der ehemalige Regierungspräsident eine zentrale Verteidigungslinie von Innenminister Jäger, derzufolge es bei den Kölner Silvesterübergriffen zu einem völlig neuartigen Deliktstyp gekommen sei…

Das Innenministerium erklärte in einer ersten Reaktion auf die brisante Zeugenaussage, es habe zu den Maghreb-Flüchtlingen einen intensiven Austausch zwischen dem Innenministerium, der Bezirksregierung Arnsberg und den Standortkommunen von Erstunterkünften gegeben. Dabei seien Diebstahlsdelikte thematisiert worden und keine sexuellen Übergriffe…

Tobias Blasius

 

Köln ist mittlerweile weltbekannt für die von den Sicherheitskräften unbehinderten Massen-Übergriffe der nordafrikanischen Flüchtlinge auf Frauen, und darf daher unter keinen Umständen gleichermaßen ein Symbol werden für den Kampf einiger politischer Gruppierungen wie Pegida-Anhänger und Compact-Konferenz-Besucher oder CSU-Mitglieder gegen die Flüchtlingspolitik der unkontrollierten Zuwanderung. Da ist sich die Kölner Kirche mit den Vertretern von Politik, Sicherheitsbehörden und der linken Szene einig und man kämpft gemeinsam nach dem Motto:

Im Kampf für Demokratie und Machterhalt sind alle Mittel erlaubt. Und man zerstört die Demokratie im Namen der Demokratie, denn es ist die Intoleranz gegenüber politischen Gegnern und der Machtmissbrauch, diese zu verfolgen und zu diffamieren, welche dazu in der Lage sind, die Demokratie „umzubringen“ – und nicht die vorgegebenen Feinde der Demokratie, die nicht die Macht hierzu besitzen.  

 

Der Kapitalismus genießt unter der Demokratie einen Vorteil: seine Feinde sind, selbst wenn er angegriffen wird, zerstreut und schwach, und er ist gewöhnlich leicht imstande, die eine Hälfte gegen die andere zu bewaffnen und sich so beider zu entledigen.

Henry Louis Mencken

 

 

Die Frage, wer herrschen soll, ist falsch gestellt. Es genügt, wenn eine schlechte Regierung abgewählt werden kann. Das ist Demokratie.

Karl Popper

Ein Kommentar zu „Im Schatten des Kölner Domes – Gewalt gegenüber Frauen und Intoleranz gegenüber Andersdenkenden

  1. LICHT AUS FÜR CHRISTEN,
    SPOTT AN FÜR MOSLEMS,
    SO FUNKTIONIERT MULTIKULTI!

    Licht aus für PEGIDA, das macht Sinn. Hauptsache man hat dann wenigstens Licht für die Vergewaltiger, nicht dass die noch eine falsche Frau vergewaltigen.

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